Dienstag, 08. Oktober 2019Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & Torben Siemer
22:51 Uhr

Schweinsteiger - Titelhamster mit Finaltrauma

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Mit Bastian Schweinsteiger tritt einer der erfolgreichsten deutschen Fußballer überhaupt ab. Neben seiner beeindruckenden Titelsammlung mit allein sieben Doubles bleibt der Ur-Bayer aber auch für die Pokale in Erinnerung, die er auf teils dramatische Weise knapp verpasste.

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22:33 Uhr

Stress nach WM-Titel? Nicht für Niklas Kaul

Niklas Kaul jubelt. Foto: Michael Kappeler/dpa

Mit 21 Jahren krönte sich Kaul zum jüngsten Zehnkampf-Weltmeister der Leichtathletik-Geschichte

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Der neue deutsche Zehnkampf-König Niklas Kaul ist sich noch nicht sicher, ob er nach seinem überraschenden Gold-Triumph bei der Leichtathletik-WM in Doha einen Manager verpflichten wird. "Das wird sich noch entscheiden. Ich glaube, da jetzt überstürzt zu handeln, macht keinen Sinn", sagte der 21 Jahre alte Mainzer in einem Interview mit "Sport1".

Er schaue jetzt erst einmal, "dass ich alles ganz ruhig mache und gucke, was macht denn Sinn und bespreche das auch mit meinen Eltern und mit Leuten, mit denen ich tagtäglich zu tun habe, die mich gut kennen und die mir auch ganz klar sagen, ob das jetzt Sinn macht oder nicht", führte der jüngste Zehnkampf-Weltmeister der Geschichte aus.

Kaul hatte in Doha mit der persönlichen Bestleistung von 8691 Punkten für einen von zwei deutschen Triumphen gesorgt. Für das zweite Gold sorgte Weitspringerin Malaika Mihambo, die mit 7,30 m ebenfalls eine persönliche Bestmarke erzielte.

22:06 Uhr

Britischer Leichtathletik-Chef tritt wegen Salazar-Affäre zurück

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Im Zuge der Doping-Affäre um Alberto Salazar, den Chefcoach des umstrittenen Nike Oregon Projects, wird der Leistungssportdirektor des britischen Leichtathletik-Verbandes, Neil Black, Ende des Monats von seinem Amt zurücktreten. Dies teilte UK Athletics mit. Black führte als Begründung an, er würde seine Position nach der vierjährigen Sperre für Salazar wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen neu bewerten.

Der prominenteste Schützling von Alberto Salazar war der Brite Mo Farah. Der zweimalige Doppel-Olympiasieger über 5000 und 10.000 m hatte seine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen US-Marathonstar Salazar erst 2017 beendet. Farah stand deshalb auch im Fadenkreuz des Verdachts. Einen positiven Test hatte es bei dem gebürtigen Somalier aber nie gegeben.

Salazar war seit 2013 Berater des Langlaufprogramms innerhalb von UK Athletics. Black hatte ihn früher als "Genie" bezeichnet. Neil Black wird unabhängig von der Entscheidung seines baldigen Rücktritts Mo Farah beim Marathon am Sonntag in Chicago betreuen.

21:47 Uhr

"Air Biles" turnt mit den USA zum WM-Titel

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Die US-Turnerinnen sind mit "Air Biles" bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart zum ersten Titel "geflogen". Angeführt von der Mehrkampf-Olympiasiegerin Simone Biles verteidigte das Quintett aus den USA mit 172,330 Punkten seinen Vorjahrestitel erfolgreich. Für Rekord-Weltmeisterin Biles war es bereits der 15. WM-Titel ihrer Karriere. Rang zwei ging an Russland (166,529) vor dem Überraschungs-Team Italien (164,796). Die Italienerinnen hatten in der Vorrunde als Achte nur knapp vor der deutschen Riege gelegen, die als Neunte die Qualifikation für die Medaillenentscheidung um die Winzigkeit von 43 Tausendstelpunkten knapp verpasste.

Die US-Riege ließ vom ersten Durchgang keine Zweifel am erneuten Sieg aufkommen. Der Vorsprung wuchs von Rotation zu Rotation. 7500 Zuschauer in der erneut ausverkauften Hanns-Martin-Schleyer-Halle staunten über diese Dominanz.

Die WM wird am Mittwoch (13.45 Uhr/SWR und ARD) mit dem Mannschaftsfinale der Männer fortgesetzt. WM-Gastgeber Deutschland hatte sich mit einem zwölften Platz im Vorkampf nicht für diesen Endkampf qualifizieren können. Beide deutschen Riegen qualifizierten sich jedoch für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

21:18 Uhr

Aufsichtsräte in Kaiserslautern geben auf

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Das personelle Chaos beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern findet kein Ende. Die drei Aufsichtsräte Bruno Otter, Patrick Banf und Jochen Grotepaß sind mit sofortiger Wirkung zurückgetreten, wie der Traditionsklub mitteilte. Sie scheiden damit auch als Beiräte der Profifußball-Abteilung des FCK aus. Die für eine Nachwahl von Aufsichtsräten in der Vereinssatzung festgelegte Bewerbungsfrist von drei Wochen reicht bis zur Jahreshauptversammlung am 20. Oktober nun nicht mehr aus. "Aus diesem Grund wird die bislang geplante Jahreshauptversammlung verschoben", sagte Grotepaß. "Ein neuer Termin wird kurzfristig anberaumt."

Erst Ende September hatte der Beirat des Vereins entschieden, den am 31. Dezember auslaufenden Vertrag von Sport-Geschäftsführer Martin Bader nicht zu verlängern. Banf, Otter und Grotepaß kamen mit ihrer Entscheidung nun einer drohenden Abwahl durch die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung zuvor.

20:21 Uhr

Milan schmeißt Trainer nach nur sieben Spielen raus

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Der italienische Fußball-Renommierklub AC Mailand ist schon wieder auf der Suche nach einem neuen Trainer. Die Lombarden entließen ihren bisherigen Chefcoach Marco Giampaolo nach nicht einmal viermonatiger Amtszeit und gerade einmal sieben Spielen mit nur höchst mäßigem Erfolg. Ein Nachfolger für den 52-Jährigen, der beim früheren Champions-League-Gewinner erst im vergangenen Sommer den früheren Weltmeister Gennaro Gattuso abgelöst hatte, steht noch nicht fest.

Mit nur drei Siegen rangieren die Rossoneri auf Platz elf nur drei Punkte vor der Abstiegszone. Milans Führung traute Giampaolo offenbar keine nachhaltige Wende mehr zu. Dem Coach half auch nicht mehr, dass seine Mannschaft am vergangenen Wochenende durch ein 2:1 beim CFC Genua nach zuvor drei Niederlagen in Serie wieder ein Erfolgserlebnis feiern konnte.

19:51 Uhr

Französisches Rad-Idol in Klinik eingeliefert

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Poulidor während der diesjährigen Tour mit seinem einstigen Konkurrenten Eddy Merckx.

(Foto: imago images / Panoramic International)

Sorge um Frankreichs unvollendetes Rad-Idol Raymond Poulidor: Der 83-Jährige ist nach Angaben seiner Ehefrau wegen "großer Müdigkeit" ins Krankenhaus in seinem Wohnort Saint-Leonard-de-Noblat nahe Limoges eingeliefert worden. "Raymond ist seit der letzten Tour de France sehr müde", sagte Gisele Poulidor der französischen Nachrichtenagentur AFP, ohne näher auf seinen Gesundheitszustand einzugehen.

Poulidor war zu aktiven Zeiten der Inbegriff des Pechvogels, und doch eroberte er Frankreich im Sturm. Er gewann Mailand-Sanremo, Paris-Nizza und die Spanien-Rundfahrt, zudem gelangen ihm sieben Siege bei Tour-Etappen zwischen 1962 und 1974. Nur der Gesamtsieg bei der Großen Schleife wollte Poulidor nie gelingen. "Poupou" trug nicht einmal für einen Tag das Gelbe Trikot. Poulidor beendete die Frankreich-Rundfahrt dreimal als Zweiter, insgesamt stand er siebenmal auf dem Tour-Podest, zuletzt 1976 im Alter von 40 Jahren.

19:32 Uhr

HSV peilt Rückkehr in die (Frauen-)Bundesliga an

Präsident Marcell Jansen vom Hamburger SV liegt der Frauenfußball in seinem Klub am Herzen. Auch eine Rückkehr in die Bundesliga kann sich der 33-Jährige gut vorstellen. "Das wäre ein Traum, eine Vision", sagte Jansen im Podcast "HSV - Wir müssen reden" des Hamburger Abendblatts: "Aber auch hier geht es um Nachhaltigkeit, um ein Konzept."

2012 hatte der HSV die Bundesliga-Mannschaft der Frauen als Sparmaßnahme zurückgezogen. Dies empfand Jansen als "nicht in Ordnung, ich war irritiert". Gemeinsam mit Sportvorstand Jonas Boldt will er nun in dem Bereich wieder etwas bewegen. Aktuell spielen die ersten Frauen des HSV in der Regionalliga Nord. Nach sechs von 22 Spieltagen steht das Team auf dem vierten Platz, nur der Meister steigt in die 2. Bundesliga auf.

18:58 Uhr

Italienische Regierung schaltet in Kampf gegen Rassismus ein

Die italienische Regierung führt ein Beobachtungszentrum gegen rassistischem Diskriminierung im Sport, vor allem im Fußball, ein. Dies kündigte der Direktor des nationalen Büros gegen Rassismus der italienischen Regierung, Triantafillos Loukarelis, an.

Das neue Beobachtungszentrum soll am 21. März 2020 eingerichtet werden, dem Welttag gegen Rassismus. Loukarelis berichtete, dass er bereits Fußballer- und Trainerverbände getroffen und dabei ein positives Feedback erhalten habe. Es bestünde Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Kampf gegen Rassismus, sagte Loukarelis. Zuletzt war die italienische Fußball-Meisterschaft von rassistischen Vorfällen betroffen gewesen.

Ins Visier rassistischer Fans war unter anderem Inters Neuzugang Romelu Lukaku geraten. Der italienische Fußballverband war immer wieder vorgeworfen worden, zu wenig gegen Rassismus in den Stadien zu unternehmen. Mein Kollege David Bedürftig führte zu diesem Thema ein Interview mit Politikwissenschaftler und Fanforscher Jonas Gabler.

17:46 Uhr

Schmitt soll in Jena das Unmögliche schaffen

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Trainer Rico Schmitt versucht, Carl Zeiss Jena vor dem Abstieg aus der 3. Fußball-Liga zu bewahren. Der 51-Jährige wurde beim Tabellenschlusslicht als Nachfolger von Lukas Kwasniok bekannt gegeben. Schmitt erhält einen Vertrag bis zum Saisonende, der sich im Falle des Klassenerhalts automatisch verlängert.

Diese Aufgabe bei den Thüringern ist für den neuen Coach allerdings sehr ambitioniert, denn der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt zwölf Punkte.

16:48 Uhr

Barça muss noch 260 Millionen Euro für Spielertransfers zahlen

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In sechs Bundesliga-Spielen traf Coutinho bislang zwei Mal und bereitete drei weitere Treffer vor.

(Foto: REUTERS)

Philippe Coutinho glänzt, dribbelt und trifft diese Saison für den FC Bayern München - aber der FC Barcelona muss weiterhin für den Fußball-Profi tief in die Kasse greifen. Die Katalanen schulden dem früheren Coutinho-Club FC Liverpool noch 94,6 Millionen Euro.

Das geht aus dem jährlichen Finanzbericht des Clubs hervor, der von spanischen Medien veröffentlicht wurde. Demnach ist der Champions-League-Sieger von Trainer Jürgen Klopp der Hauptgläubiger der Katalanen. Insgesamt muss der spanische Meister noch 260,7 Millionen für Spielertransfers zahlen. Zugleich wartet der Club von Megastar Lionel Messi und dem deutschen Nationaltorwart Marc-André ter Stegen auf verschiedene Zahlungen für bereits abgegebene Profis. Dabei handele es sich um insgesamt 75,3 Millionen Euro.

Coutinho war im Januar 2018 für geschätzte 145 Millionen Euro nach Barcelona gewechselt, konnte aber in Barcelona keinen Stammplatz erobern. Die Bayern holten ihn deshalb im August für ein Jahr auf Leihbasis.

16:15 Uhr

DFB-Frauen siegen sich weiter durch die EM-Quali

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Kapitänin Alexandra Popp brachte ihre Mannschaft in Führung-

(Foto: imago images/Hartenfelser)

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat im vierten Spiel der EM-Qualifikation ihren vierten Sieg gefeiert. Im ersten Länderspiel gegen Griechenland setzte sich die Elf von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in Thessaloniki mit 5:0 (2:0) durch.

Damit führt das Team des Deutschen Fußball-Bundes die Qualifikationsgruppe I für die Europameisterschaft 2021 in England mit zwölf Punkten und 31:0 Toren souverän an. Alexandra Popp (33.), Lena Oberdorf (40.), Sandra Starke (65.), Pauline Bremer (75.) und Klara Bühl (90.) erzielten die Tore im letzten Pflichtspiel des Jahres. Am 9. November steht noch ein Testspiel in England an.

16:05 Uhr

Bastian Schweinsteiger beendet seine Karriere

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Bastian Schweinsteiger beendet seine Karriere. Der Weltmeister von 2014 verabschiedet sich vom aktiven Fußball. Zuletzt spielte der 35-Jährige in der US-Liga MLS für Chicago Fire.

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15:37 Uhr

Hitzlsperger neuer VfB-Vorstandsvorsitzender

Thomas Hitzlsperger. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Thomas Hitzlsperger ist der neue VfB-Boss.

(Foto: Christoph Schmidt/dpa)

Der bisherige Sportvorstand Thomas Hitzlsperger wird erwartungsgemäß Vorstandsvorsitzender in der Fußball AG des Zweitligisten VfB Stuttgart. Der 52-malige Nationalspieler und frühere VfB-Kapitän wird im Vorstand künftig die Ressorts Sport, Unternehmensstrategie und Kommunikation verantworten.

  • "Es geht uns um ein selbstbewusstes, aber dennoch bescheidenes Auftreten und um Klarheit im Handeln. Der VfB braucht keinen Neustart auf allen Ebenen, sondern muss sich noch mehr auf seine Stärken besinnen und an manchen Stellen mehr Schwung aufnehmen", wurde Hitzlsperger in einer VfB-Pressemitteilung zitiert.
  • Beim VfB stünden laut Hitzlsperger drei Ziele im Vordergrund: Der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga, die Weiterentwicklung der Infrastruktur und die Beibehaltung der wirtschaftlichen Stärke.
  • VfB-Ikone Jürgen Klinsmann hatte seinem Herzensverein zuvor eine Absage erteilt.
14:50 Uhr

Deutscher Triathlon-Coach darf nicht in die USA einreisen

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Faris Al-Sultan (links) darf nicht nach Hawaii.

(Foto: imago/Sven Simon)

Ironman-Champion Patrick Lange muss beim Titel-Hattrickversuch auf Hawaii auf seinen Trainer Faris Al-Sultan verzichten. Der Weltmeister von 2005 aus München erhielt kein Visum für die Einreise in die USA. Die Deutsche Triathlon-Union, bei der Al-Sultan als Bundestrainer arbeitet, bestätigte einen Bericht der Zeitschrift "Triathlon".

  • Al-Sultans Amerika-Visum war nach zehn Jahren abgelaufen. Die Behörden sollen dem 41-Jährigen, dessen Vater aus dem Irak nach Deutschland kam, kein sogenanntes ESTA ausgestellt haben.
  • An diesem Samstag (Ortszeit) will der 33 Jahre alte Lange zum dritten Mal in Serie die Ironman-Weltmeisterschaft gewinnen.
14:14 Uhr

Löw setzt gegen Argentinien auf Stark und Waldschmidt

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw setzt beim Testspiel gegen Argentinien am Mittwoch (ab 20.45 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) in Dortmund auf zwei Debütanten. "Niklas Stark und Luca Waldschmidt plane ich von Beginn an ein." Der Berliner Stark beginnt, weil mit dem erkälteten Jonathan Tah nach Matthias Ginter noch ein Innenverteidiger ausfällt. Der Freiburger Waldschmidt spielt in der Offensive, da der Einsatz von Marco Reus fraglich ist.

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Absagenflut: Joachim Löw.

(Foto: dpa)

Im Tor steht Herausforderer Marc-Andre ter Stegen. Kapitän Manuel Neuer wird am Sonntag im EM-Qualifikationsspiel in Estland spielen. Abwehrchef Niklas Süle und Joshua Kimmich sind gesetzt. Die Außen bespielen Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg. Angesichts der Absage von Toni Kroos und der muskulären Probleme von Ilkay Gündogan könnte Emre Can die freie Stelle neben Kimmich im defensiven Mittelfeld besetzen. Davor dürfte Kai Havertz die Fäden ziehen. Weil der kranke Timo Werner erst wieder für Estland eingeplant ist, spielt wohl Julian Brandt neben Serge Gnabry und Waldschmidt.

So könnten sie spielen

Deutschland: ter Stegen (FC Barcelona/27 Jahre/22 Länderspiele) - Klostermann (RB Leipzig/23/4), Süle (FC Bayern/24/22), Stark (Hertha BSC/24/0), Halstenberg (Leipzig/28/4) - Kimmich (FC Bayern/24/44), Can (Juventus Turin/25/22) - Havertz (Leverkusen/20/5) - Gnabry (Bayern/24/10), Waldschmidt (Freiburg/23/0), Brandt (BVB/23/27). - Trainer: Löw
Argentinien: Marchesin (FC Porto/31/5) - Foyth (Tottenham Hotspur/21/7), Pezzella (AC Florenz/28/13), Otamendi (Manchester United/31/67), Tagliafico (Ajax Amsterdam/27/22) - de Paul (Udinese Calcio/25/13), Paredes (Paris St. Germain/25/20), Rodriguez (CF America (25/5), Pereyra (FC Watford/28/18) - Dybala (Juventus Turin/25/26), Lautaro Martinez (Inter Mailand/22/13). - Trainer: Scaloni
Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)

13:29 Uhr

Türken irritiert über Serdar-Nominierung

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Suat Serdars Nominierung sorgt nicht überall für Jubel.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Die nachträgliche Nominierung von Schalke-Profi Suat Serdar für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist bei den Verantwortlichen des türkischen Verbandes mit Unverständnis aufgenommen worden. "Ich war bei seinem Vater und bei Schalke-Spielen, nur für Suat. Wir respektieren seine Entscheidung, aber sie hätte offen gesagt werden sollen", sagte der Trainer der türkischen Nationalmannschaft, Senol Günes, auf einer Pressekonferenz vor den EM-Qualifikationsspielen gegen Albanien und Frankreich.

  • Günes kritisiert die Vorgehensweise des früheren Spielers von Mainz 05, der in Bingen am Rhein geboren wurde. Nach Angaben des 67-Jährigen war der türkische Verband im Unklaren gelassen worden, ob sich Serdar für Deutschland oder die Türkei entscheiden werden, so dass die Nachnominierung des U21-Vize-Europameisters durch Bundestrainer Joachim Löw die Verantwortlichen überrascht habe.
  • "Es wurde gesagt, dass Serdar nicht für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen werde", sagte Günes, weshalb sich der türkische Verband große Hoffnungen auf den Einsatz der Offensivkraft gemacht hatte.
  • Allerdings war Serdar mit 13 Jahren erstmals für eine deutsche Auswahl berufen worden und hatte anschließend die deutschen Jugendmannschaften durchlaufen.
11:57 Uhr

Verdienen Fußballer wirklich zu viel? Und wenn ja: Welche?

Dieter Hecking, der in seiner Karriere eine Menge Erfahrungen mit mittelmäßigen Profis sammeln durfte und derzeit einem gut bezahlten HSV-Kader vorsteht, sagte gestern auf einer Veranstaltung: "Was ein Lewandowski verdient, ist absolut berechtigt. Aber das Mittelmaß ist zu hoch bezahlt". Gehen Sie bei dieser Einschätzung mit - oder ist vielleicht sogar jedes Gehalt gerechtfertigt, das die Vereine wieder erwirtschaften können? Sagen Sie uns Ihre Meinung!

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12:26 Uhr

Jetzt live: Die DFB-PK mit Löw, ter Stegen und Brandt

Wie wird Joachim Löw die Absagenflut abmildern, die vor dem Freundschaftsspiel gegen Argentinien (Mittwoch, 20.45 Uhr live auf RTL) über den Bundestrainer herein gebrochen ist? Löw hat jetzt die Gelegenheit, erste Ideen zu verkünden. Geklärt ist derweil die Frage, wer gegen morgen im Tor stehen wird: Marc-André ter Stegen darf mal wieder ran - und sitzt deshalb bei der Pressekonferenz neben dem Bundestrainer.

11:33 Uhr

Neue Torwart-Diskussion für Löw? Auch Gnabry brilliert im Tor

Im Angriff der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ruhen derzeit einige Hoffnungen auf Tottenham-Zerstörer Serge Gnabry. Nun aber demonstriert der Offensivstar ungeahnte Fähigkeiten und reüssiert zwischen den Pfosten - wenn auch nur im Training und wohl im Spaß.

11:00 Uhr

Ärger zwischen China und der NBA eskaliert weiter

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Die Spannungen zwischen China und der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA nehmen weiter zu. Als Konsequenz aus einem Pro-Hongkong-Tweet von Daryl Morey, General Manager der Houston Rockets, hat das chinesische Fernsehen die Live-Übertragung von zwei NBA-Vorbereitungsspielen in Shanghai und Shenzhen gestrichen.

  • "Der CCTV-Sportkanal hat entschieden, die Pläne zur Übertragung der NBA China Games nicht mehr zu verfolgen. Zudem wird die gesamte Kooperation und Kommunikation mit der NBA überdacht", hieß es in einer Mitteilung.
  • Im Vorfeld der beiden Spiele hätten Profis und Funktionäre der Nets gemeinsam mit Offiziellen der China-Vertretung der NBA am Dienstag eine Grundschule in Shanghai besuchen sollen, der Termin wurde zwei Stunden vor dem Beginn ohne Nennung von Gründen abgesagt.
  • NBA-Boss Adam Silver deutete an, die Angelegenheit schon jetzt "ökonomische Auswirkungen"
10:36 Uhr

"Mittelmaß verdient zu viel": Hecking kritisiert Geldflut im Fußball

Trainer Dieter Hecking ist von der Entwicklung des Hamburger Sport Vereins in der 2. Bundesliga begeistert. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Dieter Hecking steht sportlich mit seinem HSV derzeit gut da. Allerdings in der 2. Liga.

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)

Ob diese Aussage für Nervosität bei den Beratern seiner mittelmäßigen Profis sorgt? Nach Ansicht von Trainer Dieter Hecking vom Hamburger SV fließt im modernen Fußball zu viel Geld. "Ich finde, dass die Gehälter zu hoch sind und dass die Ablösesummen zu hoch sind", sagte der 55-Jährige am Montagabend in Hannover bei einer Talkrunde unter dem Titel "Sport trifft Politik" mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD). "Mit ein bisschen weniger könnten wir Fußballer immer noch gut leben."

Sowohl Hecking als auch Weil machten in dieser Frage jedoch einen Unterschied zwischen Top-Spielern und "mittelmäßigen Spielern" (Weil). "Was ein Lewandowski verdient, ist absolut berechtigt. Aber das Mittelmaß ist zu hoch bezahlt", sagte der frühere Spieler und Trainer von Hannover 96. Weil kritisierte, dass der Fußball durch die hohen Summen "seine Bodenhaftung verloren hat".

09:58 Uhr

"Herrgott danken": Ex-Bundestrainer freuen sich über Torwart-Duell

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Berti Vogts freut sich über zwei Weltklassetorhüter.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Die ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann und Berti Vogts finden die Torwart-Diskussion in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft leistungsfördernd. "Ich sehe das positiv, ähnlich wie damals mit Kahn und Lehmann. Wenn du zwei Weltklasse-Torhüter hast, kannst du nur glücklich sein", sagte Klinsmann am Rande des Legendenspiels gegen Italien in Fürth. Auch Vogts sieht keinen Nachteil im Zweikampf zwischen Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen um die Nummer eins. "Wir müssen dem lieben Herrgott danken, dass wir zwei solche Toptorleute haben", sagte Vogts. Ex-Torhüter Roman Weidenfeller betonte, dass uns "viele Nationen beneiden" würden.

  • Ter Stegen hatte zuletzt seinen Unmut darüber geäußert, dass er zu wenig Chancen im DFB-Team bekomme. Bundestrainer Joachim Löw sicherte dem Schlussmann des spanischen Meisters FC Barcelona einen Einsatz am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) im Länderspiel gegen Argentinien in Dortmund zu. Löw stellte aber auch klar, dass bis zur EM 2020 sein Kapitän Neuer die Nummer eins sei, "wenn nichts Außergewöhnliches passiert".
09:23 Uhr

31 zu 3: 49ers und Mark Nzeocha reiten weiter auf der perfekten Welle

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Die San Francisco 49ers mit dem deutschen Linebacker Mark Nzeocha reiten weiter auf einer Welle des Erfolgs. Angeführt von Quarterback Jimmy Garoppolo deklassierte der fünfmalige Super-Bowl-Sieger die hoch gehandelten Cleveland Browns um Star-Receiver Odell Beckham Jr. mit 31:3. Damit sind die 49ers neben dem Super-Bowl-Champion New England Patriots (5-0) das einzige Team mit einer perfekten Bilanz (4-0).

  • Garoppolo überzeugte mit zwei Touchdown-Pässen und fand in 29 Versuchen 20-mal seine Receiver für solide 181 Yards Raumgewinn. Unterstützt wurde der 27 Jahre alte Spielmacher von seinen beiden überragenden Runningbacks Matt Breida (114 Yards) und Tevin Coleman (97 Yards).
  • Die Browns, die bereits ihre dritte Niederlage im fünften Spiel kassierten, erwischten einen rabenschwarzen Tag. Quarterback Baker Mayfield blieb mit 100 Yards, nur acht von 22 erfolgreichen Pässen und keinem Touchdown-Pass weit unter seinen Möglichkeiten - dadurch endete seine Serie von 17 Spielen in Folge mit mindestens einem Pass in die gegnerische Endzone.
08:57 Uhr

DFB-News, City-Krise und die guten, alten Zeiten beim BVB

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Joachim Löw gibt heute Einblicke in seine Personalüberlegungen.

(Foto: dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

hat Sie der Bundestrainer schon angerufen, um Ihnen Ihre Nominierung für die anstehenden Länderspiele mitzuteilen? Nein? Vielleicht hat er Sie einfach nur nicht erreicht. Falls Sie morgen Abend Zeit haben, sollten Sie zur Sicherheit mal bei Joachim Löw anrufen, wie es die beiden DFB-Neulinge Suat Serdar und Nadiem Amiri gemacht haben. Jetzt dürfen beide gegen Argentinien (Mittwoch, 20.45 Uhr/RTL und im Liveticker auf n-tv.de) zumindest auf der Bank sitzen. Ob der Bundestrainer wirklich statt Mats Hummels Sie im Kopf hatte, erfahren Sie heute ab 12.30 Uhr bei n-tv und im Livestream auf n-tv.de: Dann steigt die Pressekonferenz des DFB mit Joachim Löw, Marc-André ter Stegen und Julian Brandt. Sicherlich mit Informationen zur angespannten Personalsituation.

Völlig entspannt können die DFB-Frauen in ihr EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland gehen (14 Uhr/ZDF). Das Team steht nach drei Quali-Spielen bei neun Punkten und 26:0 Toren. Gegen die Griechinnen, die sich seit 2014 für kein großes Turnier mehr qualifizieren konnten, dürfte es das nächste Schützenfest geben.

Aber egal, wie wohlig sie am Borsigplatz an ihren Ex-Trainer zurückdenken: Der ist jetzt überaus erfolgreich in Liverpool tätig und strebt unaufhaltsam dem so sehnsüchtig herbeigesehnten Premier-League-Titel entgegen. Nicht nur wegen der eigenen Stärke, sondern auch, weil Hauptkonkurrent Manchester City mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Welche das sind, erklärt Ihnen unser England-Experte Hendrik Buchheister.

Alles Fußball also? Nun, zumindest im Laufe des Vormittags werden wir diesen Eindruck nur unzureichend zerstreuen können, denn Sie bekommen demnächst noch das Stück unseres Autors Ben Redelings zu lesen: Der hat aufgeschrieben, wie sehr sich (nicht nur?) beim BVB immer noch alles nach den "guten, alten Zeiten" mit und unter Jürgen Klopp sehnt.

Viel Fußball, ja. Aber wir versprechen Ihnen: Dabei wird es nicht bleiben! Ganz sicher ...

08:23 Uhr

Tennisprofi Murray feiert in Australien sein Grand-Slam-Comeback

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Andy Murray tastet sich in der Weltrangliste langsam wieder nach vorne.

(Foto: imago images/AAP)

Der zweimalige Tennis-Olympiasieger Andy Murray gibt bei den Australian Open (20. Januar bis 2. Februar 2020) nach über einjähriger Abstinenz sein Comeback auf Grand-Slam-Ebene. Dies teilten die Organisatoren des Hartplatzturniers am heute mit. Der frühere Weltranglistenerste hatte in der ersten Runde der Australian Open im Januar 2019 unter Schmerzen und Tränen sein letztes Einzel bei einem Grand Slam bestritten, ehe er nach einer Hüft-Operation monatelang ausfiel.

  • Für die erneute Teilnahme in Melbourne nutzt der auf Weltranglistenplatz 289 zurückgefallene Murray sein "Protected Ranking", das jedem länger verletzten Spieler der Profitour zusteht. Der Schotte war nach seiner Verletzung erst im August auf die ATP-Tour zurückgekehrt.
  • Nach Anlaufschwierigkeiten bei den ersten Turnieren spielte sich der 32-Jährige in der Vorwoche beim 500er-Turnier in Peking bis ins Viertelfinale, beim Masters in Shanghai erreichte er am Montag durch einen Dreisatz-Sieg gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero die zweite Runde.
  • Bei den Australian Open stand Murray bereits fünfmal im Finale, verließ dabei aber jeweils als Verlierer den Platz.
08:10 Uhr

Baseball-Star Kepler fliegt gegen Angstgegner aus den Playoffs

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Max Kepler streckte sich mit seinen Twins in den Playoffs vergeblich.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Der Fluch hält an: Die Minnesota Twins mit dem Berliner Max Kepler sind in den Play-offs der Major League Baseball (MLB) zum sechsten Mal seit 2003 am Rekordmeister New York Yankees gescheitert. Gegen den 27-maligen Champion verlor der 26 Jahre alte Outfielder mit seiner Mannschaft das dritte Duell mit 1:5 und unterlag damit in der Best-of-Five-Serie mit 0:3. Vor 41.121 Zuschauern im Target Field geriet Minnesota durch Runs der Gäste im zweiten und dritten Inning früh mit 0:2 in Rückstand. Die Entscheidung gelang den Yankees durch zwei weitere Runs im neunten und letzten Inning.

  • Es war der 13. aufeinanderfolgende Play-off-Sieg der "Bronx Bombers" gegen die Twins, die Gesamtbilanz lautet nun 16:2. In der nächsten Runde treffen die Yankees auf den Sieger der Serie zwischen den Houston Astros und den Tampa Bay Rays.
07:09 Uhr

Argentinischer Fußball-Profi stirbt nach Sturz vom Balkon

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Der argentinische Fußball muss einen Todesfall betrauern.

(Foto: imago/Pacific Press Agency)

Der argentinische Fußballprofi Ezequiel Gonzalo Esperon ist bei einem Sturz aus dem sechsten Stock eines Wohnhauses in Buenos Aires zu Tode gekommen. Das Unglück ereignete sich bereits in der Nacht zum Sonntag, als der 23-Jährige sich gegen ein vermutlich schlecht befestigtes Gitter lehnte und den Halt verlor. Der Mittelfeldspieler erlag seinen schweren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus.

Esperon war bereits als Juniorenspieler vom kleinen Hauptstadtklub CA All Boys in die südbrasilianische Stadt Porto Alegre gewechselt, wo er bei den Erstligisten Internacional und Gremio vergeblich um einen Platz im Profiteam kämpfte. Anfang 2018 wechselte er deshalb zum mexikanischen Zweitligisten CF Atlante aus Cancun, für den er über 30 Pflichtspiele bestritt. Seit der Rückkehr nach Argentinien im Mai war er jedoch ohne Verein.

06:05 Uhr

Ex-Nationalspieler: Der Fußball "ist einfach falsch"

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Philipp Wollscheid spielt inzwischen für die "DFB All-Stars".

(Foto: imago images/Zink)

Ex-Nationalspieler Philipp Wollscheid hat zwei Jahre nach seinem stillen und heimlichen Karriere-Ende ein kritisches Urteil über die Branche Profi-Fußball gefällt. "Das Geschäft im allgemeinen ist einfach falsch", sagte der 30-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.
Wie ein Traum habe sich seine Karriere "nie wirklich angefühlt", sagte er: "Es sieht von außen so aus, weil man viel Geld verdient und viel Anerkennung bekommt. Aber für mich war es die meiste Zeit über einfach nur ein Job." Und weiter: "An einem Tag wird man von allen in den Himmel gelobt, am nächsten ist man dann nicht mehr gut genug. Dieses Auf und Ab habe ich nie gut ausgehalten."

  • Das Fußballspielen selbst habe er "immer geliebt", versicherte er. "Das dauerhafte Unterwegssein, Trainingslager und die Entfernung von Partner, Familie und Freunden schon weniger."
  • Seit dem Karriere-Ende hat er schon erfolgreich ein Sportmanagement-Studium in St. Gallen und auf Schalke absolviert, außerdem kandidiert er für ein Führungsamt beim Saarländischen Fußball-Verband.
  • Später will er Trainer oder Funktionär werden. Trotz seiner teilweise bitteren Erfahrungen. "Ich will es anders machen", sagte er zur Begründung. Ich will - wie einige wenige, die ich hatte - der Trainer sein, der die Spieler aufrichtig und korrekt behandelt."