Dienstag, 08. September 2020Der Sport-Tag

Mit David Bedürftig & Till Erdenberger
22:37 Uhr

Über 100 Tore für Portugal: Cristiano Ronaldo nähert sich Rekord von Ex-Bayern-Profi

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat als erster Europäer die Marke von 100 Länderspieltoren geknackt. Der 35-jährige Portugiese erzielte durch seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 im Nations-League-Spiel Portugals in Schweden sein 100. Tor und legte in der zweiten Halbzeit das 101. zum 2:0 nach. Nur der Iraner Ali Daei, der Bundesliga für Arminia Bielefeld, den FC Bayern und Hertha BSC auflief, hat mit 109 Länderspieltoren weltweit mehr auf dem Konto als der Ausnahmespieler. Ronaldo, der 2003 sein Debüt für Portugal gab, erzielte seinen ersten Treffer für Portugal bei der 1:2-Niederlage bei der Heim-EM gegen den späteren Europameister Griechenland. Am Abend lief CR7 zum 165. Mal für Portugals Auswahl auf.

22:18 Uhr

"7,03 Meter, wow!" - Mihambo überrascht sich selbst

Auch mit verkürztem Anlauf hat Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo beim Anhalt-Meeting in Dessau geglänzt. Die "Sportlerin des Jahres" kam vor 1000 Zuschauern im Paul-Greifzu-Stadion auf 7,03 Meter und setzte sich damit an die Spitze der Weltbestenliste. Mihambo lief wie angekündigt nur mit 16 statt 20 Schritten an. Mit ihrem Sprung setzte sie ein Ausrufezeichen. "Ich habe keine Ahnung, ich denke, dass ich es schaffe, aus dem kurzen Anlauf auch schnell zu sein. 7,03 Meter - wow! Ich bin wirklich begeistert." Speerwurf-Ass Johannes Vetter verpasste derweil seinen nächsten 90-Meter-Wurf. Der 27-Jährige von der LG Offenburg gewann dennoch mit 86,17 Metern. Zweiter wurde Andrian Mardare aus Moldau mit 82,34 Metern. Olympiasieger Thomas Röhler aus Jena hatte zuvor angekündigt, dass er in diesem Sommer keinen Wettkampf mehr bestreiten wird.

21:46 Uhr

Ex-Leipziger ersetzt Volland bei Bayer Leverkusen

Der Transfer des tschechischen Nationalspielers Patrik Schick für 26,5 Millionen Euro Ablöse von der AS Rom zu Bayer Leverkusen ist perfekt. Der Angreifer erhält einen Vertrag bis 2025. Die Ablöse kann sich laut "Kicker" durch Bonuszahlungen noch auf 29 Millionen Euro erhöhen. Aufgrund eines Coronafalls in der tschechischen Auswahl hatte sich zuletzt der Transfer verzögert. Er war vergangene Woche unter präventive Quarantäne gestellt worden. Schick hatte vergangene Saison auf Leihbasis bei RB Leipzig gespielt. Angesichts der Ablöseforderung  der Römer hatten die Sachsen auf eine feste Verpflichtung von Schick verzichtet. Am Mittwoch vergangener Woche hatte Bayer Ex-Nationalspieler Kevin Volland für eine Ablöse von offenbar weniger als 15 Millionen Euro zur AS Monaco transferiert.

21:13 Uhr

Unglaubliche Formel-1-Wette: Aus 20 Cent 33.000 Euro gemacht

Beim Grand Prix von Italien stand zum ersten Mal seit acht Jahren kein Mercedes-, Ferrari- oder Red-Bull-Pilot auf dem Podium. Dementsprechend hoch war auch die Quote der Wettanbieter für Pierre Gasly, Carlos Sainz und Lance Stroll als Top 3 im Grand Prix von Italien. Ein Finne hat richtig getippt und abgeräumt: Er lag tatsächlich richtig mit seinem Tipp, berichten finnische Medien. Der Spieler hatte 20 Cent auf das Trio Gasly, Sainz und Stroll gesetzt und war am Sonntag damit um 33.398 Euro reicher (das 166.990-fache seines Einsatzes).

20:34 Uhr

Megaklatsche in Satz eins: Zverev verbockt Viertelfinalstart komplett

Oha: Alexander Zverev legt mit im Viertelfinale mit einem Fehlstart los und verliert den 1. Satz nach nur 27 Minuten mit 1:6 an Borna Coric. Der Deutsche startete zunächst solide und konnte sich bei seinem ersten Service-Game auf seinen starken Aufschlag verlassen. Dann folgte jedoch ein frühes Break mit drei Doppelfehlern, das den Deutschen komplett aus der Bahn warf. Coric blieb weitestgehend fehlerfrei und tütete das 6:1 dann problemlos ein.

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Das Spiel im ausführlichen Ticker gibt es hier!

20:14 Uhr

Doch nicht Bayer? Zwei Klubs sollen intensiv um Draxler werben

Bei Paris St. Germain hat Nationalspieler Julian Draxler wohl keine Zukunft mehr, Bundestrainer Joachim Löw legte ihm gerade erst einen Wechsel nahe. Zuletzt wurde über ein "beharrliches" Interesse von Bundesligist Bayer Leverkusen spekuliert. Allerdings sollen der FC Arsenal sowie Aufsteiger Leeds United aus der Premier League laut französischen Medien bessere Karten im Poker um den 26-Jährigen haben. Beim FC Arsenal würde er auf seinen Weltmeister-Kollegen Mesut Özil treffen. Da beide aber am liebsten auf der gleichen Position spielen, im offensiven Mittelfeld nämlich, könnte ein möglicher Wechsel von Draxler auch ein Indiz für einen vorzeitigen Abgang Özils bei den "Gunners" sein. Özil spielt beim FC Arsenal schon länger keine tragende sportliche Rolle mehr.

19:47 Uhr

US Open live: Zverev will historische Titel-Chance nutzen

Nachdem sich Tennis-Dominator Novak Djokovic bei den US Open selbst aus dem Turnier genommen hat, steht fest: Es wird einen historischen Sieger geben - und der könnte sehr wohl Alexander Zverev heißen. Warum, hat Kollege Erdenberger in absolut angemessener Zeichenzahl aufgeschrieben. Unbedingte Leseempfehlung für die Spiel- und Satzpausen in Zverevs Viertelfinalduell mit dem kroatischen Youngster Borna Ćorić.

Glückt Zverev der Halbfinaleinzug bei den US Open, wäre es sein zweites Grand-Slam-Halbfinale 2020 - und das zweite seiner Karriere.

19:33 Uhr

Europacup-Pause kostet Klubs halbe Milliarde Euro

Die Corona-Pandemie kommt den europäischen Fußball teuer zu stehen. Alleine an Geldern für TV-Übertragungen der Europapokal-Wettbewerbe verlieren die Klubs offenbar über eine halbe Milliarde Euro. Wie Andrea Agnelli, Vorsitzender der Europäischen Klubvereinigung Eca, sagte, zahle die Europäische Fußball-Union (Uefa) den übertragenden Sendern aufgrund der Unterbrechung der Champions League und der Europa League rund 575 Millionen Euro zurück. "Das ist alles Geld, das nicht verteilt wird", sagte Agnelli, gleichzeitig Präsident des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin, in seiner Rede an die 250 Mitglieder der Eca-Generalversammlung. Insgesamt rechnete er für die kommenden beiden Jahre mit Verlusten in Höhe von vier Milliarden Euro. Auch der Transfermarkt werde nach Ansicht des Italieners um 20 bis 30 Prozent einbrechen. "Wir müssen sehr vorsichtig sein. Wir sind immer noch inmitten des Krisenmanagements", sagte Agnelli und meinte: "Die Narben dieser Krise werden sehr tief sein."

19:05 Uhr

Matthäus schießt gegen Gündoğan nach Brandt-Kritik

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War nicht glücklich mit den Fehlern seiner Mannschaft: İlkay Gündoğan.

(Foto: Markus Gilliar/GES/POOL)

Gegenwind für İlkay Gündoğan: Nach seiner überraschend offensiven Kritik am Auftritt der deutschen Nationalmannschaft beim 1:1 gegen die Schweiz und dem Seitenhieb gegen BVB-Profi Julian Brandt, kritisierte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus den 29-Jährigen mit scharfen Worten. "So eine direkte und persönliche Kritik am Fehler eines Mitspielers habe ich beim DFB in den letzten Jahren nicht erlebt. Gündoğan hat Brandt vor laufender Kamera an den Pranger gestellt", polterte Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne.

Zu seiner Zeit, so Matthäus, hätten die Worte Gündoğans in der Kabine ein Nachspiel gehabt: "Er hat natürlich recht, dass der Fehler entscheidend war. Aber es ist am Ende doch ein Teamsport." Gündoğan hatte Brandt zuvor für seinen Fehlpass vor dem Ausgleich der Schweizer kritisiert und nach dem Spiel gesagt: "Wenn du den Ball vorne hast, dann musst du ihn auch behaupten."

17:40 Uhr

Alfred Riedl ist tot

Der österreichische Fußball trauert um den ehemaligen Nationalcoach Alfred Riedl. Der Fußballlehrer starb in der Nacht zum Dienstag nach langer Krankheit im Alter von 70 Jahren. Riedl hatte die rot-weiß-rote Auswahl ab Oktober 1990 ein Jahr lang als Teamchef betreut. In den acht Länderspielen unter seiner Leitung gab es einen Sieg, drei Remis und vier Niederlagen.

16:59 Uhr

Harry Potter, Mittelalter, weißes Pferd: Quaresmas kuriosestes Transfer-Video

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Zu diesem Video des Europameisters von 2016, Ricardo Quaresma, das ihn als Neuzugang bei seinem Heimatverein Vitoria Guimaraes SC vorstellt, kann man nicht viel sagen. Einfach anschauen.

16:21 Uhr

U21-Fußball live: DFB-Junioren mit Doppel-Blackout-Fehlstart

Die U21 drängt mit Fehler-Minimierung Richtung EM: Ein Sieg in Belgien brächte die deutsche Junionren-Nationalelf dem Turnier ganz nahe, doch dazu bedarf es weniger Fehler und größerer Effizienz als zuletzt. Trainer Stefan Kuntz ahnt, dass die Fitness ein Faktor werden wird und erwartet: "Hopp oder top". (hier geht's zum kompletten Vorbericht).

Und, was sollen wir schreiben? Nach 20 Minuten ist der Kuntz-Plan noch nicht aufgegangen, im Gegenteil. Nach einer Roten Karte für Amos Pieper kurz vorm Strafraum ist die DFB-Elf nur noch zu zehnt. Und weil Belgiens Mike Ndayishimiye (19.) den fälligen Freistoß verwandeln konnte, lag Deutschland früh zurück. In der 31. Minute hatten die DFB-Junioren aber eine passende Antwort parat.

Im n-tv.de Ergebnis-Liveticker können Sie verfolgen, wie es für die DFB-Elf in Belgien weitergeht:

Einen ausführlichen Text-Liveticker stricken nebenan die Kollegen*innen von sport.de

15:59 Uhr

Tour-Massencrash bei 56,5 km/h

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Auf der 10 Etappe der Tour de France kam es im Hauptfeld zu einem Massencrash. Zahlreiche Fahrer stürzten. Toms Skunjins musste vom Tourarzt behandelt werden. Den Fahrer von Trek-Segafredo hatte es bei dem Sturz heftig erwischt, Trikot und Hose waren komplett zerrissen. Ob es noch weitere Verletzte gab, ist noch nicht bekannt.

15:17 Uhr

Bayern-Neuzugang fällt direkt wochenlang aus

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Tanguy Nianzou (rechts) trainierte beim FC Bayern bereits mit Leroy Sané (links), aber fällt nun wohl aus.

(Foto: imago images/Philippe Ruiz)

Der FC Bayern muss nach Informationen von "Bild" und "Sport Bild" vorerst auf Neuzugang Tanguy Nianzou verzichten. Wie die beiden Blätter berichteten, verletzte sich der 18-Jährige am Oberschenkel und droht damit einige Wochen auszufallen. Der Fußball-Rekordmeister äußerte sich zunächst nicht zu dem Artikel. Nianzou war im Sommer von Paris Saint-Germain nach München gekommen. Für die Bayern standen nach einem Kurz-Urlaub im Anschluss an den Triumph in der Champions League am Dienstag Corona-Tests und eine erste Cyber-Trainingseinheit an. Weil das Erstrundenspiel der Münchner im DFB-Pokal auf Oktober verschoben wurde, steht die erste Partie des Teams von Trainer Hansi Flick am Freitag der nächsten Woche (20.30 Uhr) beim Bundesliga-Auftakt gegen Schalke 04 an.

14:35 Uhr

Chef der Tour der France muss nach positivem Test abreisen

Der Direktor der Tour de France ist positiv auf eine Corona-Infektion getestet worden, alle Fahrer können das Rennen indes nach negativen Testresultaten fortsetzen. Wie Veranstalter Aso mitteilte, sei bei Tourchef Christian Prudhomme das Virus beim obligatorischen Test im Rahmen des Ruhetages nachgewiesen worden, der 59-Jährige muss sich für mindestens eine Woche von der Frankreich-Rundfahrt zurückziehen. "Ich werde die Tour für acht Tage verlassen. Ich werde es so handhaben, wie es jeder Angestellte in Frankreich in so einem Fall machen müsste", sagte Prudhomme. Das befürchtete Corona-Chaos nach dem Testmarathon am Sonntag und Montag blieb allerdings aus. Sämtliche 165 von ursprünglich 176 noch im Rennen befindlichen Fahrern traten nach negativen Ergebnissen zur zehnten Etappe an.

14:06 Uhr

Gehaltsverzicht: Bei Werder rumort es wohl

Bei Werder Bremen wird die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison von Verhandlungen über einen weiteren Gehaltsverzicht der Fußball-Profis begleitet. Das Internetportal "Deichstube" berichtete am Wochenende als erstes Medium darüber, dass diese Gespräche deutlich schwieriger verlaufen würden als noch zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr und dass viele Werder-Spieler über das Vorgehen der Geschäftsführung verstimmt seien. Werder hatte im Frühjahr mit seinen Spielern ausgehandelt, dass sie solange auf 20 Prozent ihres Grundgehalts verzichten, wie die Bundesliga-Saison infolge der Corona-Pandemie unterbrochen werden muss.

Da dem Verein auch in der nächsten Saison auf unbestimmte Zeit ein Großteil seiner Zuschauereinnahmen fehlen wird, hatte Geschäftsführer Frank Baumann gleich zu Beginn der Vorbereitung weitere Gespräche über einen Gehaltsverzicht angekündigt. "Wir müssen definitiv Einsparungen vornehmen und das Thema Gehaltsverzicht mit den Spielern besprechen." Genau diese öffentliche Aussage hat viele Spieler den Medienberichten zufolge verärgert.

13:47 Uhr

Aus bei der Tour, dann wieder Angriff: Froome hat noch nicht aufgegeben

Der viermalige Gesamtsieger Chris Froome hält die beste Zeit seiner Karriere im Radsport trotz seines Aus für die Tour de France in diesem Jahr noch lange nicht für beendet. "Ich bin fest vom Gegenteil überzeugt", sagte der 35 Jahre alte Brite der "Gazzetta dello Sport" auf die Frage, wie er mit den kursierenden Prophezeiungen umgehe, er werde absehbar nicht mehr um den Sieg bei einer der großen Rundfahrten kämpfen können. "Ich denke, dass ich noch viele gute Jahre im aktiven Radsport vor mir habe", sagte Froome, der zum kommenden Jahr von Ineos zum Team Israel Start-Up Nation wechselt. Sein Aus für die Frankreich-Rundfahrt habe er "zu 100 Prozent verstanden. Ich bin der erste, der anerkennt, dass ich nicht dort war, wo ich hätte sein sollen", erklärte der Ex-Sieger. Die Tour verfolge er nun als Zuschauer.

12:35 Uhr

Kevin-Prince Boateng muss wohl bei Florenz gehen - und will in die Bundesliga

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Seine Zeit in Italien ist wohl vorbei: Kevin-Prince Boateng zieht es in die Bundesliga.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency)

Der italienische Traditionsklub AC Florenz, Arbeitgeber des ehemaligen Münchners Franck Ribery, will sich vom deutschen Fußballprofi Kevin-Prince Boateng (33) trennen. Der gebürtige Berliner hat laut der Zeitung "Corriere dello Sport" ein Angebot aus den USA erhalten, das Boateng jedoch abgelehnt hat. Sein Ziel sei, zurück in die Bundesliga zu kehren oder ein Angebot aus Spanien anzunehmen, berichtete das Blatt. Kevin-Prince Boateng hat in seiner Karriere insgesamt bei 14 verschiedenen Vereinen in Europa gespielt. Boateng steht seit Anfang der vergangenen Saison beim Klub aus der Toskana unter Vertrag.

11:33 Uhr

RB Leipzig schnappt Hertha "eines der größten deutschen Talente" weg

Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat Lazar Samardzic verpflichtet. Der 18 Jahre alte Junioren-Nationalspieler kommt von Ligakonkurrent Hertha BSC und erhält in Leipzig einen Vertrag bis 2025. Dem Vernehmen nach zahlt RB etwa 600.000 Euro Ablöse an Hertha. Der Linksfuß ist in der Offensive variabel einsetzbar und trägt in Leipzig künftig die Rückennummer 20.

"Lazar Samardzic ist eines der größten deutschen Talente. Obwohl er auch international Begehrlichkeiten geweckt hat, ist es uns gelungen, ihn vom einem Wechsel zu RB Leipzig und unserem Weg zu überzeugen. Wir trauen Lazar bei uns die nächsten Schritte zu", sagte Sportdirektor Markus Krösche. In der vergangenen Saison war Samardzic zu seinen ersten drei Bundesliga-Einsätzen gekommen.

09:41 Uhr

Japan will Olympia "um jeden Preis" durchführen

Nach Auffassung von Japans Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto sollten die wegen der Corona-Pandemie aufs nächste Jahr verschobenen Sommerspiele in Tokio "um jeden Preis" stattfinden. "Ich möchte alle unsere Anstrengungen auf Maßnahmen gegen das Coronavirus richten", sagte die Ministerin in Tokio. Alle Beteiligten arbeiteten zusammen, um die Spiele vorzubereiten, und auch die Athleten stellten sich unter den ihnen gegebenen Umständen auf das nächste Jahr ein. "Ich denke, wir sollten die Spiele um jeden Preis abhalten", so Hashimoto.

Ein Gremium der japanischen Regierung, das gemeinsam mit der Stadtregierung von Tokio sowie dem Nationalen Olympischen Komitee Maßnahmen zum Schutz der Athleten und Zuschauer vor dem Coronavirus bei den Olympischen Spielen ausarbeiten soll, hat inzwischen erste Beratungen aufgenommen.

08:49 Uhr

"Nichts falsch gemacht": Djokovic will sein Opfer schützen

Tennis-Star Novak Djokovic hat nach seiner Disqualifikation bei den US Open die Anfeindungen gegen die von ihm verletzte Linienrichterin verurteilt. "Bitte bedenkt, dass die Linienrichterin, die gestern Abend vom Ball getroffen wurde, auch die Unterstützung unserer Community benötigt. Sie hat überhaupt nichts falsch gemacht", schrieb der 33-Jährige bei Twitter. "Ich bitte euch, sie in dieser Zeit zu unterstützen und liebevoll zu ihr zu sein", fügte der Serbe hinzu.

Djokovic hatte in seinem Achtelfinale am Sonntag gegen den Spanier Pablo Carreno Busta nach einem verlorenen Aufschlagspiel im ersten Satz wütend einen Ball weggeschlagen und dabei eine Linienrichterin getroffen. Nach dem Turnierausschluss des Weltranglistenersten hatte sich die Enttäuschung einiger Anhänger mit Verunglimpfungen der Frau in den Sozialen Medien entladen.

08:24 Uhr

"Niemand ist glücklich": DFB-Spieler musste "Dampf ablassen"

Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan hat seine drastischen Worte im ZDF-Interview nach dem enttäuschenden 1:1 der Deutschen in der Schweiz begründet. "Ich war vor allem über die 2. Halbzeit so verärgert, dass ich etwas Dampf ablassen musste im Interview", sagte der Ex-Dortmunder der "Bild"-Zeitung. Direkt nach Abpfiff war das natürlich dann noch mit vielen Emotionen verbunden. Wir haben es der Schweiz zum Teil als Team einfach zu leicht gemacht", fügte der Profi von Manchester City hinzu.

Der 29-Jährige hatte die deutsche Mannschaft nach 14 Minuten in Führung gebracht, doch Silvan Widmer (58.) schaffte noch den Ausgleich für die Schweiz. Eine Qualitätsfrage sehe er aber nicht, sagte Gündogan. "Im Gegenteil: Wir stehen alle bei Top-Klubs unter Vertrag. Die Kritik war auch nicht gegen einzelne Mitspieler gerichtet. Wir müssen das im Kollektiv besser lösen - da nehme ich mich auch nicht heraus. Mit zwei Punkten aus zwei Spielen ist niemand von uns glücklich."

07:44 Uhr

Deutscher in der NBA: Theis steht kurz vor dem Playoff-Coup

Basketball-Nationalspieler Daniel Theis ist mit den Boston Celtics in der Best-of-Seven-Serie gegen den Meister Toronto Raptors mit 3:2 in Führung gegangen. Nach zuvor zwei Niederlagen meldete sich der Rekordchampion der nordamerikanischen NBA dank einer starken Defensivleistung zurück und gewann deutlich mit 111:89. Den Celtics fehlt damit ein weiterer Sieg, um in das Finale der Eastern Conference einzuziehen. Theis lieferte einen überzeugenden Auftritt ab und verbuchte nicht nur in der Offensive 15 Punkte, sondern half auch in der Abwehr mit acht Rebounds und zwei Blocks mit, die Kanadier zu entnerven.

06:55 Uhr

"Wusste, dass ich was falsch gemacht habe": Top-Schiri haderte mit dem VAR

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Patrick Ittrich ist einer von Deutschlands besten Schiedsrichtern.

(Foto: imago images / eu-images)

Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich glaubt für die neue Saison an eine weitere Verbesserung des Video-Assistenten (VAR). "Es ist ein stetiger Prozess. An den Stellschrauben wird immer gearbeitet", sagte der Hamburger Fußball-Schiedsrichter. "Wir sind auf einem sehr guten Weg."

Zu Beginn der Einführung des bei vielen Fans weiterhin umstrittenen Video-Assistenten zur Saison 2017/18 musste sich der 41 Jahre alte Unparteiische an dem Umgang mit dem technischen Hilfsmittel gewöhnen. "Am Anfang wusste ich, wenn ich in die Review Area gehe, dass ich etwas falsch gemacht habe. Das ganze Stadion wusste es", sagte Ittrich. "Aber die groben Fehlentscheidungen bleiben aus und der Schiedsrichter wird nicht mehr wie die Sau durchs Dorf getrieben."

06:25 Uhr

Nicht nur wegen Corona: Titelverteidigerin sagt French-Open-Start ab

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Ashleigh Barty bleibt bei ihrer konsequenten Haltung.

(Foto: imago images/Uk Sports Pics Ltd)

Die Tennis-Weltranglistenerste Ashleigh Barty will ihren Titel bei den diesjährigen French Open infolge der globalen Corona-Pandemie nicht verteidigen. Die 24-jährige Australierin führte vor allem gesundheitliche Risiken für ihren Teilnahmeverzicht an. Außerdem habe sie sich wegen der Einreisesperre ihres Trainers nicht angemessen auf den den Sandplatz-Klassiker in Paris vorbereiten können, der vom 27. September bis 11. Oktober ausgetragen wird. Ihre Teilnahme an den derzeit laufenden US Open hatte Barty ebenfalls abgesagt.

"Die letztjährigen French Open waren das besonderste Turnier meiner Karriere, daher ist mir diese Entscheidung nicht leichtgefallen", schrieb sie auf Instagram. "Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Familie und meines Teams werden immer meine erste Priorität sein." Barty hatte 2019 als erste Australierin seit knapp einem halben Jahrhundert den Einzeltitel in der französischen Hauptstadt gewonnen. Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen wurde Paris kürzlich zum Hochrisikogebiet erklärt.