Dienstag, 09. März 2021Der Sport-Tag

23:28 Uhr

Krise in Düsseldorf und Nürnberg wächst sich aus

Die Düsseldorfer EG und die Nürnberg Ice Tigers stecken in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) weiter tief in der Krise. Die DEG rutschte im Norden durch ihre vierte Pleite in Folge mit 2:5 (1:1, 1:2, 0:2) gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven aus den Playoff-Rängen, während Schlusslicht Nürnberg im Süden beim 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:1) nach Verlängerung gegen die Augsburger Panther sogar schon zum fünften Mal nacheinander geschlagen vom Eis ging und unverändert weit abgeschlagen am Tabellenende steht.

Düsseldorf konnte auch eine zweimalige Führung nicht zur Umkehr des Negativtrends nutzen und fiel hinter den neuen Tabellenvierten Iserlohn Roosters zurück. In Nürnberg verspielten die Hausherren sogar eine 2:0-Drittelführung. Nach dem Ausgleich der Gäste im Mittelabschnitt und einem torlosen Schlussdrittel beendete der Kanadier Adam Payerl in der vierten Minute der Verlängerung die Durststrecke der Gäste von zuvor ebenfalls vier Begegnungen ohne Erfolgserlebnis.

23:06 Uhr

Neymar schafft es nicht, seinen Achtelfinal-Fluch zu brechen

Neymar steht dem französischen Meister Paris Saint-Germain auch im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League morgen gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona wegen einer Adduktorenverletzung nicht zur Verfügung. Der Brasilianer hat zwar wieder das Training aufgenommen, für das Spiel gegen den spanischen Ex-Meister reicht es aber noch nicht, teilte PSG mit. Das Hinspiel hatten die Franzosen bereits mit 4:1 gewonnen. Neymar hatte sich beim Pokalspiel von PSG am 10. Februar gegen den Zweitligisten SM Caen erneut verletzt, nachdem er zuvor schon wegen einer Knöchelverletzung gefehlt hatte. Neben Neymar stehen PSG auch Moise Kean und Ex-Bayern-Profi Juan Bernat nicht zur Verfügung.

Für den 29-Jährigen setzt sich damit der Achtelfinal-Fluch bei PSG fort. In der Saison 2017/18 hatte Neymar vor dem Champions-League-Rückspiel gegen den späteren Sieger Real Madrid einen Mittelfußbruch erlitten und war danach monatelang ausgefallen. Ein Jahr später erlitt der Ausnahmespieler eine ähnliche Verletzung und stand PSG in den Achtelfinal-Duellen mit Manchester United nicht zur Verfügung.

22:33 Uhr

Gislason muss Ausfall verkraften

Bundestrainer Alfred Gislason muss in der Olympia-Qualifikation auf Rückraumspieler Paul Drux verzichten. Wie der Deutsche Handballbund (DHB) am Abend bekannt gab, zog sich der 26-Jährige von den Füchsen Berlin am Sonntag im Bundesligaspiel bei TuSEM Essen einen Außenmeniskusschaden im linken Knie zu. Drux soll morgen operiert werden.

Die Nationalmannschaft trifft in der Berliner Max-Schmeling-Halle auf den WM-Zweiten Schweden (Freitag, 15.15 Uhr, ARD), den EM-Vierten Slowenien (Samstag, 15.35 Uhr, ZDF) und Afrikavertreter Algerien (Sonntag, 15.45 Uhr, ZDF). Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Tokio.

21:58 Uhr

Auf totem Pferd posiert: Schockierendes Foto hat Folgen für Star-Trainer

Dieses Foto hatte nicht nur Pferdefans schockiert: Star-Trainer Gordon Elliott hatte mit einem toten Tier für ein Foto posiert. Der Ire lieferte eine fragwürdige Erklärung und entschuldigte sich mehrfach - jetzt hat der irische Galopperverband Konsequenzen gezogen. Elliott beteuert: "Pferde sind mein Leben. Ich liebe sie"

Das zuständige Irish Horseracing Regulatory Board (IHRB) hat Elliott für mindestens sechs Monate gesperrt, der britische Verband zog nach. Das Foto demonstriere schockierende Geschmacklosigkeit, hieß es in der Begründung. Die Integrität und der Ruf des Sports hätten schweren Schaden genommen. Außerdem wurde der 43-Jährige mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt. Elliott selbst zeigte sich einsichtig.

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21:34 Uhr

Aus Brest in die Bundesliga? 22-Jähriger macht BVB und Bayer neugierig

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Faivre im Duell mit Ex-Klub Monaco, hier vertreten durch Kevin Volland.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Da er sich in Reihen der AS Monaco nie wirklich im Profiteam festspielen konnte, wechselte Romain Faivre im Sommer 2020 zum Liga-Konkurrenten Stade Brest, wo er auf Anhieb eine tragende Rolle einnahm. Mit seinen Leistungen soll sich der 22-Jährige sogar in den Fokus zweier Bundesligisten gespielt haben. Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund sollen ein Auge auf den zentralen Mittelfeldspieler geworfen haben. Das berichtet "L'Équipe". Zudem habe der englische Erstligist Leeds United die Fühler nach Faivre ausgestreckt.

Dem Bericht zufolge hat der Poker um den französischen U21-Nationalspieler allerdings einen dicken Haken: Für Faivre, der 2020 für überschaubare 350.000 Euro nach Brest wechselte, soll inzwischen eine Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro aufgerufen werden. Eine Summe, die ein großes Risiko darstellt, zumal Faivre sein Können bislang noch nicht auf der ganz großen Bühne unter Beweis stellen konnte.

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21:03 Uhr

Oldenburg gewinnt Verfolgerduell

Die EWE Baskets Oldenburg haben das Verfolgerduell in der Basketball-Bundesliga bei Alba Berlin gewonnen. Die Niedersachsen behielten beim Zweiten mit 89:81 die Oberhand und schließen dank des 17. Saisonerfolgs nach Siegen zum Klub aus der Hauptstadt auf. Auch der direkte Vergleich geht an die EWE Baskets, das Hinspiel hatten sie lediglich mit 86:89 verloren.

Weil auch der FC Bayern München seine Pflichtaufgabe bei den Löwen Braunschweig mit 94:79 erfüllte, schiebt sich das Feld hinter dem Spitzenreiter MHP Riesen Ludwigsburg zusammen. Auch das Team von Trainer Andrea Trinchieri hat nun 17 Siege auf dem Konto und bleibt auf dem dritten Platz. Am unteren Ende der Tabelle erkämpfte der MBC Syntainics einen 85:73-Sieg gegen s.Oliver Würzburg. Dadurch haben die Weißenfelser nun drei Siege Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

20:31 Uhr

Unbelehrbar? Djokovic feiert erneut Massenparty im Hotspot

Serbien zieht Europa beim Impfen davon, gleichzeitig aber schnellen die Corona-Neuinfektionen wieder hoch. Mitten in diese riskante Lage hinein sorgt Tennis-Superstar Novak Djokovic erneut für Wirbel: Er lässt sich von Hunderten Fans feiern - auf engstem Raum und kaum geschützt.

20:04 Uhr

Haaland ist fit und Terzic wechselt zweimal

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund kann im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Sevilla wie erwartet auf den leicht angeschlagenen Torjäger Erling Haaland setzen. Raphael Guerreiro und Giovanni Reyna stehen hingegen für den Anstoß um 21 Uhr (live im ntv.de-Ticker) nicht zur Verfügung.

Im Gegensatz zur Niederlage bei Bayern München (2:4) ändert Trainer Edin Terzic seine Startelf auf zwei Positionen. Jude Bellingham und Mateu Morey ersetzen Dan-Axel Zagadou und Thomas Meunier. Das Hinspiel in Sevilla hatte der BVB 3:2 gewonnen.

19:35 Uhr

"Alarmbereitschaft": FC Bayern interessiert sich für ehemaligen BVB-Star

Der FC Bayern München denkt angeblich weiter über einen Transfer von Ex-BVB-Profi Christian Pulisic nach. Der Rekordmeister wurde schon vor einigen Tagen mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht. Und schon dort hieß es, dass der US-Amerikaner an der Säbener Straße durchaus ein Thema ist. Den Erfolg des FC Chelsea unter Trainer Thomas Tuchel sieht Christian Pulisic meist nur von der Bank aus. In den zehn Spielen unter der Leitung des neuen Coaches stand der ehemalige Dortmunder nicht ein einziges Mal in der Startelf. Zwar kommt der 22-Jährige oft zum Einsatz, viel mehr als ein paar Minuten pro Partie bekommt er aber nicht.

Diese Entwicklung hat laut "Daily Mail" unter anderem den FC Bayern in "Alarmbereitschaft" versetzt. Die Münchner sollen neben Manchester United und dem FC Liverpool der Klub sein, der die Situation rund um Pulisic genau beobachtet.

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18:41 Uhr

Virus tötet mindestens zehn Tiere, aber Weltcup-Finale soll trotzdem stattfinden

Trotz des Ausbruchs einer aggressiven Herpes-Variante hält der Pferdesport-Weltverband FEI am Weltcup-Finale für Dressur und Springen am ersten April-Wochenende fest. "Unsere Absicht ist es, das Finale in Göteborg durchzuführen", sagte FEI-Generalsekretärin Sabrina Ibáñez in einer Video-Pressekonferenz. "Wir wissen, dass die Sportler es wollen." Wegen der rasanten Verbreitung des Virus hat der Weltverband FEI Anfang des Monats in Deutschland und neun weiteren Ländern alle internationalen Turniere bis zum 28. März untersagt. Schweden gehört nicht dazu. Die erste Wertungsprüfung der Springreiter in Göteborg ist laut Plan am 1. April.

Die Zahl der toten Pferde nach den Herpes-Infektionen bei einem Reitturnier in Valencia ist laut FEI inzwischen auf zehn gestiegen. Nach Angaben von Teilnehmern der Turnierserie in Valencia ist die Zahl sogar noch höher. Die Zahl der europäischen Länder mit nachgewiesenen Fällen der Virusvariante EHV-1 ist inzwischen auf sechs gestiegen. Dazu gehört neben Spanien, Deutschland, Belgien, Frankreich und Italien auch Schweden.

18:08 Uhr

Osnabrücks Neuer macht Torwart-Tausch rückgängig

Der neue Osnabrücker Trainer Markus Feldhoff setzt im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga auf Torwart Philipp Kühn. "Die Entscheidung ist gefallen, Philipp Kühn wird wieder im Tor stehen", sagte Feldhoff der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der 28 Jahre alte Torhüter gehöre zu einer "klaren Achse mit fünf Spielern, die in der Regel spielen", sagte Feldhoff, der bei den abstiegsbedrohten Lila-Weißen die Nachfolge von Marco Grote angetreten hat.

Interimscoach Florian Fulland hatte bei der 0:3-Niederlage beim SV Sandhausen Ende Februar überraschend einen Torwartwechsel vorgenommen und Kühn durch Moritz Nicolas ersetzt. Diese Entscheidung macht Feldhoff zur Freude von Kühn nun wieder rückgängig. "Ich bin froh, dass der Trainer mir das Vertrauen schenkt", sagte Kühn. Feldhoff gibt sein Debüt als Trainer des Tabellendrittletzten am Sonntag im Spiel beim 1. FC Nürnberg.

17:39 Uhr

Nach eingesprungenem Horrorfoul: DFB setzt Sperre für Wolfsburgs Otavio fest

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Das einzig Gute an dieser Aktion: Dabbur blieb unverletzt.

(Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg muss im Kampf um einen Platz in der Champions League vorerst auf Außenverteidiger Paulo Otavio verzichten. Der Brasilianer wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für seine Notbremse im Punktspiel des Tabellendritten am vergangenen Samstag bei der TSG Hoffenheim (1:2) für vier Spiele gesperrt. Otavio hatte in der Nachspielzeit den Hoffenheimer Munas Dabbur heftig von hinten gefoult und war von Schiedsrichter Markus Schmidt des Feldes verwiesen worden.

17:14 Uhr

Japan schließt ausländische Olympia-Touristen wohl aus

Japan hat sich mit dem Ziel der größtmöglichen Sicherheit offenbar bereits gegen die Einreise ausländischer Olympia-Touristen während der Sommerspiele in Tokio entschieden. Damit soll eine Ausbreitung des Coronavirus im Lande vermieden werden. Dies berichteten nationale Medien. Laut den Kyodo News sei die Regierung um Premierminister Yoshihide Suga zu dem Schluss gekommen, dass es "nicht möglich" sei, Fans von außerhalb bei den Spielen zuzulassen. Dies entspräche auch dem Wunsch des überwiegenden Teils der japanischen Bevölkerung. Diese hatte sich in der jüngsten Umfrage mit großer Mehrheit (77 Prozent) gegen Olympia-Touristen aus dem Ausland ausgesprochen.

Wie die japanische Tageszeitung Asahi Shimbun berichtete, habe das Internationale Olympische Komitee (IOC) beim Gastgeber um die Erlaubnis gebeten, Ausnahmen für Gäste der Olympia-Sponsoren zu machen. Wie es hieß, denke die Regierung über dieses Anliegen nach. Bislang wurden 900.000 Olympia-Tickets ins Ausland verkauft. Die offizielle Entscheidung über die Zulassung ausländischer Olympiafans soll bis Ende März fallen.

16:13 Uhr

Neue europäische Football-Liga holt zwei deutsche Ex-"NFL Europe"-Teams dazu

Die neugegründete European League of Football (ELF) hat zwei weitere Starter für die europäische Profi-Liga im American Football bekanntgegeben. Wie die Organisation mitteilte, sollen auch die Hamburg Sea Devils und die Frankfurt Galaxy mit von der Partie sein. Die Aufnahme des Spielbetriebs ist für Juni geplant. Sowohl die Sea Devils als auch die Galaxy hatten bis zur Einstellung im Jahr 2007 in der NFL Europe gespielt. Die Hamburger waren sogar letzter Titelträger des Ablegers der nordamerikanischen Football-Liga. Die NFL hat die Nutzung der Namensrechte für die Teams aus Hamburg und Frankfurt genehmigt.

In der Premieren-Saison will die EFL mit acht Teams aus drei Nationen starten. Außer den Sea Devils und der Galaxy sind dies die Stuttgart Scorpions, die German Knights 1367 Niedersachsen, die Ingolstadt Praetorians, eine noch zu benennende Mannschaft aus Berlin, der polnische Meister Wroclaw Panthers und die Barcelona Gladiators aus Spanien.

15:43 Uhr

Klopp äußert sich recht deutlich zu Löw-Nachfolge

Jürgen Klopp wird im kommenden Sommer nicht Nachfolger des scheidenden Bundestrainers Joachim Löw. Dies teilte der Teammanager des FC Liverpool auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen RB Leipzig mit. "Nein, ich werde im oder nach diesem Sommer nicht als möglicher Bundestrainer zur Verfügung stehen. Ich habe ja einen Job", sagte Klopp. Löw hatte vormittags verkündet, nach der Europameisterschaft sein Amt niederzulegen.

Klopp galt als einer der Favoriten auf den Bundestrainer-Posten, besitzt in Liverpool jedoch einen Vertrag bis 2024. "Man unterschreibt Verträge und versucht im Allgemeinen, sich daran zu halten", sagte Klopp. Der 53-Jährige hatte die Reds 2015 übernommen und vier Jahre später die Champions League sowie 2020 erstmals seit 30 Jahren die englische Meisterschaft gewonnen. Aktuell steckt Liverpool in der Krise und liegt als Tabellenachter der Premier League sieben Punkte hinter den Champions-League-Rängen.

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14:38 Uhr

Klopps gewaltige Krise ist Nagelsmann erstmal egal

Jürgen Klopp und der FC Liverpool als leichte Beute? Nein, Julian Nagelsmann wollte den schwer angezählten Meister aus England vor der großen Aufholjagd keinesfalls unterschätzen. "Es ist für uns eigentlich scheißegal, ob Everton, Fulham oder wer auch immer da gewonnen hat. Das hat auf das Spiel keinen Einfluss", beteuerte der Trainer von RB Leipzig vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League morgen Abend (21 Uhr/Sky und im ntv.de-Ticker).

0:2 war RB im ersten Duell im Februar, das wie das Rückspiel coronabedingt in Budapest stattfand, unterlegen. Da kümmerte es Nagelsmann kaum, dass die Reds in der Premier League mit zuletzt sechs Heimpleiten die Qualifikation für die Königsklasse zu verspielen drohen. "Wir thematisieren das nicht, denn wir haben das Hinspiel verloren", sagte der Leipzig-Coach: "Daher sind wir aktuell der Verlierer des Duells. Es geht darum, am Ende vielleicht der Gewinner zu sein."

14:00 Uhr

Die Schlagzeilen zum Start in den Nachmittag

13:17 Uhr

Abschied als Bundestrainer: "Da war Löw richtig beleidigt"

Die Kritik reißt seit Jahren nicht ab, immer wieder wird Löws Ablösung als DFB-Coach gefordert. Seine Ankündigung, nun nach der EM zurückzutreten, kommt dennoch überraschend. "11 Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster erklärt die Hintergründe und ordnet die Entscheidung ein.

12:14 Uhr

Schwerer Schicksalsschlag prägte Schalke-Held Stevens

Der frühe Tod seines Vaters hat den ehemaligen Schalke-Trainer Huub Stevens eigenen Angaben zufolge sehr geprägt. "Ich musste schnell erwachsen werden - sicher schneller, als manch anderer in dem Alter", sagte der 67-Jährige dem "Kicker". Im Alter von 16 Jahren verlor Stevens demnach seinen Vater bei einen Autounfall.

In der Dokumentation "Ein neues Leben - Huub Stevens privat" spricht Stevens über seine Vergangenheit als Spieler und Trainer. "Ich gehe recht offen mit dem Tod meines Vaters um, das ist mir schon früher nicht allzu schwergefallen", sagte der Niederländer, der von den Schalker Fans zum "Jahrhunderttrainer" gewählt wurde.

Anfang Februar dieses Jahres hatte Stevens bekannt gegeben, dass er nach drei Jahren Amtszeit nicht mehr für den Aufsichtsrat des Bundesligisten kandidieren wolle. "Es gibt genug, die genauso Schalke-verrückt sind wie ich, die aber noch deutlich jünger sind und viel mehr Kraft haben", sagte Stevens. Mit seiner Karriere habe er abgeschlossen. "Ich möchte vor allem das Leben mit meinen vier Enkelkindern und mit meiner Frau Toos genießen".

11:08 Uhr

Kühn erklärt sich erstmals nach krassem Sprint-Blackout

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Biathlet Johannes Kühn: "Ich war mental am Ende."

(Foto: picture alliance/dpa)

Biathlet Johannes Kühn hat die viel kritisierte Aufgabe nach seinem Sprint-Blackout erstmals öffentlich erklärt. "Ich war mental am Ende. Ich war extrem enttäuscht und verärgert über meine miserable Leistung", sagte der 29-Jährige der "Passauer Neuen Presse". Er habe Probleme mit der Scheibenhöhe gehabt, dadurch sei eine Trefferverlagerung nach oben entstanden.

Kühn hatte beim Weltcup-Sprint in Nove Mesto am Samstag im Stehendanschlag alle fünf Scheiben verfehlt und war danach frustriert ausgestiegen. Beim zweiten Teil des Weltcups in Tschechien darf sich Kühn ab Donnerstag rehabilitieren. Er und auch Roman Rees "können zeigen, dass sie mehr können. Das können sie in der kommenden Woche unter Beweis stellen", sagte Bundestrainer Mark Kirchner. Kühn war für seinen Ausstieg kritisiert worden. "Es sind alles Vorbilder und es gehört einfach dazu, dass man weiterläuft, wenn man nicht schwer verletzt ist. Man läuft ins Ziel, auch wenn es langsam ist", sagte ZDF-Experte Sven Fischer. Der ehemalige Weltklasse-Biathlet sprach von einer "Kurzschlusshandlung".

10:43 Uhr

Umsatzrekord-Serie der Bundesliga beendet

Die Fußball-Bundesliga hat in der vergangenen Saison (2019/20) wegen der Corona-Krise einen Umsatz-Rückgang von mehr als 217 Millionen Euro verzeichnen müssen. Vor allem wegen der fehlenden Einnahmen im letzten Drittel der Spielzeit sank der Gesamtumsatz der 18 Erstligisten auf 3,8 Milliarden Euro, wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) in ihrem jährlichen Wirtschaftsbericht bekannt gab.

In den Jahren davor hatte die DFL 15 Mal nacheinander einen Umsatzrekord verkünden können. Besonders durch fehlende Zuschauer-Erlöse wegen der Geisterspiele ist diese Serie nun vorbei. Allein beim Ticketabsatz seien die Einnahmen auf 363,5 Millionen Euro und damit knapp um ein Drittel gesunken. Für die laufende Spielzeit rechnet die DFL mit einem noch größeren Minus, zumal auch auf dem Transfermarkt deutliche Ausfälle zu verzeichnen sind. "Die Corona-Krise hat weltweit mit ihrem gewaltigen Ausmaß alle Lebensbereiche unvorbereitet getroffen, so auch den deutschen Profifußball", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

09:50 Uhr

Bericht: Goretzka und Kimmich fordern Gehaltserhöhung

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Kimmich und Goretzka sollen langfristig beim FC Bayern bleiben.

(Foto: picture alliance/dpa/Bernd Feil/M.i.S. via REVIERFOTO)

Der FC Bayern arbeitet an den Vertragsverlängerungen seiner Leistungsträger. Nicht nur mit Kingsley Coman sei man in Verhandlungen, auch die Gespräche mit Joshua Kimmich (Vertrag bis 2023) und Leon Goretzka (Vertrag bis 2022) laufen momentan, wie der Bezahlsender "Sky" berichtet. Bei Goretzka stehe eine Einigung stehe zwar noch aus, erläutert "Sky"-Reporter Marc Behrenbeck. Doch beim "Stichwort Wertschätzung/Gehalt" befinde man sich aber "auf Kurs".

Im Fall von Kimmich sehe es hingegen "aktuell ein bisschen anders aus", erklärte der Journalist weiter. "Es ist klar, dass man so einen Spieler nicht ablösefrei verlieren darf. Er ist ein Leader und gilt als zukünftiger Bayern-Kapitän. Auch da werden die Gespräche geführt." Von einer Einigung seien beide Parteien noch ein gutes Stück entfernt. Noch sollen die Gehälter intern verglichen werden. Welche Summe pro Jahr fällig werden würde, um Goretzka und Kimmich von einem Verbleib zu überzeugen, enthüllt "Sky" ebenfalls: Angeblich müsste das kolportierte aktuelle Salär von Goretzka und Kimmich um fünf weitere Millionen Euro pro Saison angehoben werden.

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09:32 Uhr

NHL-Profi Draisaitl verrät sein Erfolgsgeheimnis

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Leon Draisaitl hofft, dass die Kölner Haie noch in die Playoffs "reinrutschen".

Für Eishockeystar Leon Draisaitl hat sein Erfolg viel mit Kopfsache zu tun. "Ich hatte mein Selbstvertrauen sehr gut im Griff", sagte der NHL-Profi von den Edmonton Oilers im Interview mit "MagentaSport". Für den gebürtigen Kölner, vergangene Saison MVP in der nordamerikanischen Profiliga, ein entscheidender Faktor: "Du musst dein Selbstvertrauen auf einem hohen Level halten."

In der bisherigen Spielzeit seiner Oilers sei es "hoch und runter" gegangen, Draisaitl zeigt sich mit den Resultaten aber "abgesehen von den letzten drei Heimspielen zufrieden". Edmonton ist nach knapp der Hälfte der Saison auf Playoff-Kurs, die Oilers liegen in der North Division allerdings deutlich hinter Spitzenreiter Toronto Maple Leafs. Weniger erfolgreich unterwegs ist Draisaitls Heimatverein Kölner Haie. Derzeit blicken die Haie von außerhalb auf das Playoff-Feld in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). "Ich hoffe, dass mein geliebter KEC da noch irgendwie reinrutscht", sagt Draisaitl, der regelmäßig die Spiele der DEL verfolgt.

08:59 Uhr

NFL-Quaterback Prescott unterschreibt Rekord-Vertrag

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Dak Prescott verpasste nach einer Verletzung den Großteil der abgelaufenden Saison.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Die Dallas Cowboys aus der US-Footballliga NFL haben sich mit Quarterback Dak Prescott auf einen neuen Vertrag geeinigt. Das gab die Franchise in einem kurzen Statement bekannt. Der 27-Jährige soll laut Medien knapp 160 Millionen Dollar (135 Millionen Euro) in vier Jahren verdienen und wird damit zu einem der bestbezahlten Athleten der Liga.

Prescott soll für seine Unterschrift laut ESPN zudem einen Bonus von 66 Millionen Dollar (55 Millionen Euro) erhalten haben, das wäre der höchste der NFL-Geschichte. Der Quarterback war beim Draft 2016 von den Cowboys in der vierten Runde ausgewählt worden. Den Großteil der vergangenen Saison verpasste Prescott aufgrund einer schweren Verletzung am Knöchel.

08:34 Uhr

Stützles Treffer reicht gegen Draisaitls Oilers nicht

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Leon Draisaitl traf entscheidend für seine Edmonton Oilers.

(Foto: picture alliance / empics)

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat seine Edmonton Oilers gegen Rookie Tim Stützle mit den Ottawa Senators zum nächsten Erfolg in der nordamerikanischen Profiliga NHL geführt. Deutschlands Sportler des Jahres erzielte beim 3:2 den entscheidenden Treffer (35.) und sicherte den Oilers damit auch im fünften Duell in dieser Saison mit Stützle und Co. den Sieg.

Ottawa kam nach Draisaitls Tor zum 3:1 nur noch durch Stützle (38.) zum Anschluss. Edmonton ist nach einer kurzen Negativphase wieder in der Spur und feierte den zweiten Sieg nacheinander. Die beiden Deutschen treffen in den kommenden beiden Partien am Mittwoch und Freitag (jeweils Ortszeit) erneut aufeinander. Nationaltorhüter Philipp Grubauer musste sich dagegen mit Colorado Avalanche 2:3 gegen die Arizona Coyotes geschlagen geben. Nico Sturm gewann mit den Minnesota Wild 2:0 gegen die Vegas Golden Knights und kam dabei auf rund neun Minuten Eiszeit.

08:06 Uhr

"Verstehst du nicht?": Tuchel schimpft genervt mit Werner

Fußball-Nationalspieler Timo Werner hat einen kräftigen Rüffel von Chelsea-Trainer Thomas Tuchel kassiert. Beim 2:0-Heimsieg der Londoner gegen den FC Everton in der Premier League bemängelte der deutsche Coach das anhaltende taktische Fehlverhalten des Torjägers - und war dabei wegen des leeren Stadions dank der Außenmikrofone bestens zu verstehen. "Timo, wie lange spielst du noch links? Du spielst rechts. Du spielst seit einer Viertelstunde links. Verstehst du nicht?", schimpfte Tuchel am Montagabend auf Deutsch in Richtung Werner und zuckte dabei sichtlich genervt mit den Schultern.

Beim verdienten Chelsea-Sieg vergab Werner in der Schlussphase beste Chancen zum 3:0 und wurde kurz vor Ende ausgewechselt. Sehr zufrieden war Tuchel indes mit Neuzugang Kai Havertz. "Er hat seine Rolle ausgefüllt, war sehr beweglich und hat eine exzellente Leistung gezeigt", schwärmte der Trainer. Als Tabellenvierter bleibt Chelsea auf Champions-League-Kurs. Unter Tuchel ist das Team in elf Pflichtspielen noch ungeschlagen. In allen fünf Heimspielen unter der Regie des Trainers blieb Chelsea ohne Gegentreffer.

07:51 Uhr

Startet der olympische Fackellauf doch ohne Publikum?

Bei der Zeremonie zum Start des olympischen Fackellaufs in diesem Monat sollen aufgrund der Corona-Krise offenbar keine Zuschauer zugelassen werden. Das berichtete die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun". Die ursprünglichen Pläne sahen eine Zulassung von 3000 Menschen bei der Veranstaltung am 25. März in Fukushima vor.

An der Strecke sollen dennoch Fans erlaubt sein, dafür stellten die Organisatoren strenge Regeln auf. Demnach sind Anfeuerungsrufe verboten, die Menschen sollen nur in der Nähe ihrer Häuser mit einer Schutzmaske teilnehmen und Gedränge vermeiden. Zudem wird von den Organisatoren in diesem Monat eine Entscheidung erwartet, ob ausländische Zuschauer bei den Sommerspielen (23. Juli bis 8. August) ausgeschlossen werden. Japanische Medien hatten zuletzt bereits über entsprechende Pläne berichtet, die Großveranstaltung nur vor einheimischem Publikum abzuhalten.

07:03 Uhr

Handball-Boss wünscht sich "Bundesgesundheitsamt für den Sport"

Für eine bessere Organisation von Großveranstaltungen unter Corona-Bedingungen wünscht sich Handball-Boss Andreas Michelmann von der Politik ein Gesundheitsamt nur für den Sport. Mit Blick auf das Olympia-Qualifikationsturnier der Nationalmannschaft am Wochenende in Berlin regte der Präsident des Deutschen Handballbundes im Interview der Deutschen Presse-Agentur an: "Bei unserer föderalen Struktur liegt die Letztverantwortung beim Gesundheitsamt im Stadtbezirk, in dem wir spielen", sagte der 61-Jährige. "Trotzdem würde ich mir eine Art Bundesgesundheitsamt für den Sport wünschen, das solche Dinge zentral regelt."

Bei der Weltmeisterschaft in Ägypten im vergangenen Januar etwa habe "der Staat das Hygienekonzept einheitlich und konsequent durchgesetzt", sagte Michelmann. Dadurch bestehe ein extremer struktureller Unterschied zu Deutschland. Auch weil die Spieler aus verschiedenen Vereinen zu ihren Teams stoßen, bleibt ein Restrisiko. Deutschland trifft in der Olympia-Qualifikation auf Schweden, Slowenien und Algerien.

06:16 Uhr

Das Einzige, was Matthäus in seiner Karriere bereut hat

Lothar Matthäus bereut auch nach 15 Jahren noch seinen vorzeitigen Abschied als Trainer des brasilianischen Clubs Atletico Paranaense. Er mache sich heute noch Vorwürfe, dass er seine Jungs in Brasilien damals habe hängen lassen, schrieb der Fußball-Rekordnationalspieler in seiner wöchentlichen Kolumne bei Sky. "Das ist das Einzige, was ich in meiner Karriere gerne ändern würde, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte", sagte der 59-Jährige.

Der Weltmeister von 1990 betonte, dass er alles noch einmal genauso machen würde. "Aber den Vertrag bei Atletico Paranaense würde ich nicht nach zwei Monaten wieder auflösen lassen", schrieb Matthäus. Die Spieler hätten damals zu ihm aufgeschaut, ihm an den Lippen gehangen, und er habe den Club 2006 nach zwei Monaten aus persönlichen Gründen verlassen. "Das schlechte Gewissen begleitet mich bis heute", gab er zu. Matthäus hatte im Januar 2006 das Traineramt bei dem Erstligisten aus Curitiba übernommen und Mitte März das Team wieder verlassen. Begründet hatte er seinen schnellen Abschied aus Brasilien mit der Trennung von seiner Familie. "Ich habe die Distanz zur Familie unterschätzt. Es ist nicht möglich, Job und Familie zu verbinden", hatte er damals auf seiner Homepage geschrieben.

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