Donnerstag, 01. November 2018Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Wolf
19:22 Uhr

Hertha verbietet Banner, Spruchbänder und Fahnen im Stadion

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Auslöser für die verschärften Maßnahmen der Hertha sind die Ereignisse beim Auswärtsspiel in Dortmund.

(Foto: imago/Nordphoto)

Fußball-Bundesligist Hertha BSC reagiert mit einer Reihe von Maßnahmen auf die schweren Fan-Ausschreitungen am vergangenen Samstag in Dortmund. Der Hauptstadtklub untersagt beginnend mit dem Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) gegen RB Leipzig "das Einbringen von Bannern, Spruchbändern, Blockfahnen und Doppelhaltern", hieß es in einer Mitteilung. Die Verbote gelten "bis auf Weiteres" sowohl für die Heim- als auch die Auswärtsbereiche im Olympiastadion.

Da Hertha die "Sicherheit aller Zuschauer bestmöglich gewährleisten" möchte, werden künftig auch die Sicherheitsmaßnahmen "insbesondere bei den Einlasskontrollen" verschärft. Dazu soll auch die Anzahl des Sicherheitspersonals bei den Heimspielen erhöht werden. Gut 100 Berliner Fans hatten am vergangenen Wochenende rund um das Bundesligaduell der Hertha beim BVB (2:2) Polizisten mit Faustschlägen, Fahnenstangen und anderen Gegenständen attackiert. Insgesamt waren bei den Ausschreitungen laut Polizei 45 Menschen verletzt worden.

18:11 Uhr

Rafinha: Entschuldigung für Bomben-Attrappe für Halloween

Bayern Münchens brasilianischer Außenverteidiger Rafinha hat sich via Twitter für seine umstrittene Halloween-Verkleidung entschuldigt. "Halloween ist ein Gruselfest mit übertriebenen Kostümierungen, es lag nicht in meiner Absicht, irgendjemanden durch meine Verkleidung zu verärgern oder in seinen Gefühlen zu verletzen", schrieb der 33-Jährige. Der FC Bayern stellte den Tweet ebenfalls auf seine Seite.

Rafinha war auf dem Halloween-Mannschaftsfoto der Bayern in arabischem Outfit mit Sonnenbrille und schwarzem Schnurrbart zu sehen. In den Händen hielt er einen braunen Karton mit der Aufschrift "Vorsicht". Wie die "Bild" berichtet, steckte in dem Karton eine Art Zündschnur. Im Netz brach daraufhin ein Shitstorm los, da die User den Karton mit einer Bombenattrappe assoziierten. Der Verein und der Spieler haben das Foto mittlerweile von ihren Accounts gelöscht.

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17:40 Uhr

Freiburgs Torgarantie fällt in München aus

Ohne Torgarant Nils Petersen muss der SC Freiburg zum Auswärtsspiel beim FC Bayern München reisen. Beim Fußball-Nationalspieler besteht der Verdacht auf eine Muskelverhärtung. Statt mit der Mannschaft nach München zu reisen, begab sich der Ex-Bayer am Tag nach dem Freiburger Pokalaus gegen Holstein Kiel (1:2) zu Untersuchungen nach Freiburg. Wie lange der beste Angreifer des Sport-Clubs ausfallen wird soll nach der genauen Diagnose am Freitag klar sein.

16:58 Uhr

Solo-Segler Herrmann wagt Atlantik-Abenteuer

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Boris Herrmann wird allein mit einer 18-Meter-Yacht unterwegs sein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Hochseesegler Boris Herrmann stellt sich ab Sonntag einer schweren Prüfung. Der 37 Jahre alte gebürtige  Oldenburger startet als erster Deutscher bei der  Transatlantikregatta Route du Rhum in der IMOCA-Klasse. Als Solo-Segler macht sich Herrmann auf einer 18 Meter langen Open-60-Yacht auf den Weg von Saint-Malo in der Bretagne nach Guadeloupe - das sind insgesamt 3542 Seemeilen (6660 Kilometer). Für Herrmann ist die Teilnahme ein Meilenstein auf dem Weg zur Vendee Globe 2020/21, der härtesten Einhand-Regatta nonstop rund um  den Globus.

Die alle vier Jahre stattfindende Route du Rhum ist eines der größten Sportereignisse Frankreichs. Es zieht über zwei Wochen weit mehr als zwei Millionen Besucher nach Saint-Malo. Das Rennen wird etwa zwölf Tage dauern und den Seglern in Sachen Energiehaushalt, Schlafmanagement, Ernährung sowie ständige Anpassung der Navigation alles abverlangen.

16:03 Uhr

Jeder Schuss drin: Aubameyang erlebt Arsenal-Torrausch

Läuft gerade ganz gut für den FC Arsenal und Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Sogar richtig gut, wie die Kollegen von Opta in die Sportwelt hinausgetwittert haben. Demnach hat der Ex-Dortmunder mit seinen letzten sechs Torschüssen in der Premier League stolze sechs Tore erzielt - was zuletzt in der Saison 2003/04 einem Spiel geglückt war. Da zieht der Sport-Tag wie Karl-Heinz Rummenigge seinen Hut und sagt "Champs-Elysees!"

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15:18 Uhr

Bailey-Umfeld streut Gerüchte um Bayer-Abgang

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Leon Bailey sucht seine Form.

(Foto: imago/Jörg Schüler)

Im letzten Jahr war Leon Bailey noch der Shootingstar der Fußball-Bundesliga. Die Hinrunde des Flügelspielers von Bayer Leverkusen war überragend. So rasant wie sein Aufstieg war aber auch der Abstieg des Jamaikaners, der seinen Stammplatz in Leverkusen inzwischen verloren hat - und deshalb einen Wechsel in der Winterpause erwägen soll. Das behauptet berichtet zumindest das US-Portal ESPN, das "eine Quelle nahe des Spielers" mit den Worten zitiert, man werde im Januar "schauen, was im besten Sinne des Spielers ist". Denn: "In diesem Fall und unter diesen Umstände könnte es sein, dass er nicht in Leverkusen bleibt. Leon ist 21 und auf dem Weg, einer der besten Spieler der Welt zu werden. Aber von der Bank aus kann er das nicht werden."

In dieser Saison hat der offensive Flügelspieler in 13 Einsätzen in allen Wettbewerben nur ein Tor erzielt. In fünf der jüngsten sechs Spiele wurde er nur eingewechselt, zuletzt sorgte er mit einer Nationalmannschafts-Posse für Unmut bei den Bayer-Verantwortlichen. Allerdings: Baileys Vertrag in Leverkusen läuft noch bis 2023. Verlängert worden war er erst Ende August.

14:44 Uhr

"Natürlich schlecht": S04-Coach ärgert Uths Vergesslichkeit

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Ausgerechnet der Kölner Mark Uth schoss den FC Schalke im Elfmeterschießen gegen den FC ins Achtelfinale - obwohl er eigentlich vorher vom Platz hätte fliegen müssen.

(Foto: imago/RHR-Foto)

Was sollte man auf dem Fußballplatz auf keinen Fall tun, wenn man schon die gelbe Karte gesehen hat? Nun, zum Beispiel ein offensichtliches Handspiel begehen. Und was tat Schalkes Mark Uth in der 116. Minute des Pokalkrampfes gegen Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Köln? Richtig, er beging ein offensichtliches Handspiel - und hatte Glück, dass Schiedsrichter Harm Osmers mysteriöserweise auf den fälligen Platzverweis verzichtete.

Der allerdings hätte Uth sehr überrascht, bekannte er nach dem Spiel. Und zwar nicht aus regeltechnischen Gründen, sondern aufgrund akuter Vergesslichkeit. Denn: Uth hatte in der 116. Minute komplett vergessen, dass er in der 63. Minute bereits Gelb gesehen hatte, bekannte er nach dem Spiel. "Stimmt. Ich hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, dass ich schon verwarnt war", räumte Uth laut "Kicker" ein - und sorgte damit für Missmut bei seinem Coach Domenico Tedesco. Der mopperte auf die Uth'sche Gedächtnislücke angesprochen im Bezahlfernsehen: "Das ist natürlich schlecht. Es wäre schön, wenn die Jungs mitkriegen, wenn sie verwarnt werden. Das ist schon wichtig."

Bittere Pointe aus Kölner Sicht: Den entscheidenden Elfmeter zum 6:5-Sieg der Schalker im Elfmeterschießen verwandelte - Mark Uth.

14:00 Uhr

Traumatherapie? FC Bayern will CL-Finale ausrichten

Das letzte "Finale dahoam" wurde für den FC Bayern zwar zur "Finalhölle dahoam". Dennoch würden die Münchner in Bälde sehr gern wieder das Endspiel der Champions League ausrichten, konkret im Jahr 2021. Das bestätigte der Verein, der nun bis zum 15. Februar 2019 über den DFB die Bewerbungsunterlagen bei der Uefa einreichen muss. Die Entscheidung über den Austragungsort fällt im Frühjahr 2019.

München war bereits 1993 (Sieger Olympique Marseille), 1997 (Borussia Dortmund) und 2012 (FC Chelsea) Austragungsort des Endspiels der Königsklasse. Die ersten beiden Endspiele fanden noch im Olympiastadion statt. 2012 verlor der FC Bayern in der seine neuen Arena das "Finale dahoam" auf denkwürdig-bittere Weise gegen den FC Chelsea (1:1 n.V., 3:4 i.E.).

13:15 Uhr

Die Formel 1 rast tatsächlich nach ... Vietnam

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Vollgas für Vietnam.

(Foto: imago/HochZwei)

Die Gerüchte gab es schon länger, nun heißt es vom Volkskomitee der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi: Habemus einen Neuzugang für den Formel-1-Rennkalender. Und zwar ab 2020, wenn der Große Preis von Vietnam seine Premiere feiern soll. Eine offizielle Bestätigung vonseiten des Weltverbandes Fia gab es noch nicht. Aber neben den hartnäckigen Gerüchten weitere Indizien, dass es sich nicht um einen Aprilscherz im November handelt. Zum Beispiel, dass die neue Strecke bei einer Gala in der kommenden Woche vorgestellt werden soll. Oder, dass schon ein ungefähres Datum für die Vietnam-Premiere genannt wird. Im April 2020 soll es demnach soweit sein. Oder auch, dass Formel-1-Renndirektor Charlie Whiting den neuen Kurs, der westlich von Hanoi liegen soll, bereits Anfang Oktober vor dem Großen Preis von Japan besichtigt und anschließend von von einem "fortgeschrittenen Designstadium" berichtet hatte.

Der Kurs in Hanoi wäre damit die erste neue Strecke im Kalender, seit Liberty Media das Ruder der Königsklasse im Januar 2017 übernommen hat. In der Saison 2019 fährt die Königsklasse fünfmal in Asien: Bahrain (31. März), China (14. April), Singapur (22. September), Japan (13. Oktober) und Abu Dhabi (1. Dezember).

12:42 Uhr

Videobeweis: PSG-Stars leiden in Halloween-Hölle

In der französischen Liga verbreitet das Starensemble von Paris Saint-Germain fußballerisch Angst und Schrecken, ihre Gegner lehren Mbappé und Co. selten das Fürchten. Zu Halloween aber sind Tuchel und seine Superstars fällig. Im Gruselkabinett erleben sie das blanke Grauen.

 

12:20 Uhr

Halbfinale statt K.o.: Görges kommt bei B-WM weiter

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Julia Görges muss das Projekt B-WM- Titelverteidigung doch nicht nach zwei Spielen begraben.

(Foto: imago/Imaginechina)

Einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag hat sich Vorjahressiegerin Julia Görges bei der Tennis-B-WM selbst beschenkt. Womit? Mit einem Halbfinale. Das erreichte Görges trotz ihrer Auftaktpleite am Mittwoch doch noch. Die deutsche Titelverteidigerin gewann im chinesischen Zhuhai ihr entscheidendes Gruppenspiel 6:2, 7:6 (7:5) gegen die Belgierin Elise Mertens und schaffte damit nach ihrer Dreisatzniederlage gegen die Estin Anett Kontaveit den notwendigen glatten Erfolg, um Erste in ihrer Dreier-Gruppe zu werden. Als der Erfolg nach 1:48 Stunden und etwas Zittern im zweiten Satz schließlich feststand, ballte Görges die Faust, stieß einen Jubelschrei aus und meinte: "Das ist mein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Ich habe gespielt, um zu gewinnen. Das ist meine Philosophie. Ich hatte im zweiten Satz zu kämpfen, aber ich habe versucht dranzubleiben, das hat geklappt."

11:57 Uhr

"Hat es nicht verstanden": Hamann-Häme ärgert Schalke

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Schalke-Manager Christian Heidel verteidigt Schalkes Spielweise in Leipzig.

(Foto: dpa)

Christian Heidel, Manager des Fußball-Vizemeisters FC Schalke 04, hat die harsche Kritik des TV-Experten Dietmar Hamann bissig gekontert. "Ich weiß nicht, was mit Hamann im Studio los war", sagte Heidel nach dem 6:5 im Elfmeterschießen im Zweitrunden-Spiel des DFB-Pokals beim 1. FC Köln: "Er hat es nicht verstanden, deshalb sitzt er auch im Studio - und nicht auf der Trainerbank."

Ex-Nationalspieler Hamann hatte die Schalker Spielweise nach dem jüngsten 0:0 in der Liga bei RB Leipzig bei Sky als "unterirdisch und blamabel" bezeichnet. Diese Bewertung störte Heidel. Sie sei "ungerecht", sagte er und betonte: "Unsere Idee war, in Leipzig zu punkten. Alle, die versuchen, in Leipzig mitzuspielen, gehen unter. Die kriegen vier, fünf, sechs Dinger."

In Leipzig hatten die Schalker sich nahezu komplett auf die Defensive beschränkt, das Kurzpassspiel und das Zentrum gemieden. "Dass das nicht schön aussieht, verstehe ich total", sagte Heidel. Doch mit dieser destruktiven Herangehensweise hätte S04 den Sachsen die "größte Stärke komplett genommen", betonte er: "Es war mir nochmal wichtig zu betonen, dass wir komplett falsch weggekommen sind in diesem Spiel."

11:21 Uhr

Calgary kippt Kippen der Olympia-Bewerbung

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Thomas Bach und sein IOC müssen die olympische Fahne in Calgary vorerst noch nicht einholen.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Verwirrende Überschrift? Stimmt. Aber absolut angemessen verwirrend für das Thema dieses Eintrags. Es geht um die Bewerbungspläne der kanadischen Stadt Calgary für die Olympischen Winterspiele 2026. Die erfreuen sich in der Sportwelt inzwischen ähnlich großer Beliebtheit wie Angela Merkel im Hause Merz, wir haben berichtet. Grund: Die Milliardenkosten für die vom Internationalen Olympischen Komitee IOC als #NoCostOlympics beworbenen Spiele, die zu Calgarys Ausstieg aus dem Bewerbungsrennen führen sollten. Hieß es zumindest am Dienstag. Nun heißt es: Ausstieg aus dem Ausstieg, Kippen des Kippens, suchen Sie sich was aus.

Obwohl der Stadtrat mehrheitlich für einen sofortigen Stopp der Kandidatur und damit auch gegen eine Volksbefragung gestimmt hat, wird es in Calgary am 13. November trotzdem wie geplant ein Bürgervotum über die Bewerbung geben. Der Grund: Zwar stimmten 8 der 15 Mitglieder gegen die Bewerbung, nötig zum Ausstieg wären aber 10 Stimmen gewesen, Zwei-Drittel-Mehrheit eben.

Die gab es offenbar deshalb nicht, weil es im Streit um die Finanzierung nun doch noch eine grundsätzliche Einigung über ein Rahmenabkommen mit der kanadischen Regierung und der Provinzregierung von Alberta gibt. Die Vorschläge sehen vor allem geringere Kosten vor, heißt es.

Apropos Kosten:

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10:20 Uhr

Referee sorgt für historisches Finale - und Eklat

Die Copa Libertadores, Südamerikas Champions League im Fußball, bekommt ein historisches Finale: In der 59. Auflage kommt es erstmals zu einem rein argentinischen Endspiel. Nachdem sich CA River Plate bereits am Dienstag gegen den brasilianischen Titelverteidiger Gremio Porto Alegre durchgesetzt  hatte, folgten die Boca Juniors dem Stadtrivalen aus Buenos Aires in die beiden Finalspiele - allerdings mit Hilfe des Schiedsrichters, der River Plate den Finaleinzug mit einer fragwürdigen Elfmeterentscheidung in der Schlussphase schenkte.

Die Empörung bei Gremio über den Elferpfiff war so groß, dass der Referee auf dem Platz von der Polizei geschützt werden musste.

10:09 Uhr

"King" James besiegelt bittere Dallas-Pleite

Ohne den weiter angeschlagenen Superstar Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks in der Basketball-Profiliga NBA die nächste Niederlage kassiert. Die Texaner unterlagen bei den Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James 113:114. James verwandelte in den Schlusssekunden den entscheidenden Freiwurf zum dritten Lakers-Sieg und war mit 29 Punkten erfolgreichster Werfer der Partie.

Mehr zum Thema in Kürze auf n-tv.de.

09:41 Uhr

Fußballprofi in China nach "Hymnen-Eklat" gesperrt

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Diego Tardelli spielt seit 2015 in China, hat die chinesische Hymne in dieser Zeit aber offenbar noch nicht manierlich lieben gelernt.

(Foto: Zhong zhenbin - Imaginechina)

Falls Sie es noch nicht wussten: Die Nationalhymne ist den Chinesen heilig, unheimlich heilig sogar. Das erfuhr nun auch der brasilianische Fußballprofi Diego Tardelli vom Erstligisten Shandong Luneng. Der 33-Jährige wurde vom chinesischen Verband CFA für ein Spiel gesperrt - wegen unfestlichen Gebahrens. Sein Vergehen: Vor dem 2:4 bei Tabellenführer Shanghai SIPG am Sonntag hatte er beim Erklingen der Nationalhymne nach unten geschaut und sich mit der rechten Hand das Gesicht gerieben. Kommentar des CFA: "Tardellis Manieren waren nicht festlich als die Nationalhymne gespielt und gesungen wurde, was negative soziale Auswirkungen verursachte."

Und jetzt bitte alle manierlich zuhören:

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09:09 Uhr

Biles spektakelt, Gladbach entborussiaisiert, Handball-Thriller

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

erinnern Sie sich noch? Die "Die Liga borussiaisiert", konnten Sie kürzlich auf n-tv.de lesen. Das tat sie tatsächlich: Erst borussiaisierte der SC Freiburg die Gladbacher mit 3:1 von Platz zwei der Bundesliga-Tabelle. Nun borussiaisierte Bayer Leverkusen die Gladbacher mit, Obacht, 5:0 aus deren eigenen Stadion und dem Pokal. Während Dieter Hecking und seine hochgelobte Borussia wie Ikarus gen Krise stürzt, befreiten sich Leverkusen mit seinem vermeintlichen Krisentrainer Heiko Herrlich aus dieser. In den letzten beiden Spielen schoss Bayer 11 Tore - gegen den damaligen Ligazweiten Werder Bremen und den Ligadritten Gladbach. Football, bloody hell.

Übrigens: Die Kurzanalyse zur zweiten Pokalrunde im vertonten Bewegtbild vom Kollegen Nico Holter ist nur einen Klick entfernt. Nur Mut.

Was erwartet uns sonst noch?

  • 1. November 2018, Monatsbeginn - das bedeutet auch, dass der Oktober geschafft ist - und die Sportbilder des Monats noch ausstehen. Freuen Sie sich schon einmal vor.
  • Bei der Turn-WM in Doha steht heute das Mehrkampffinale der Frauen an. Mit dabei: US-Turnwunder Simon Biles (Sie erinnern sich vielleicht) und die deutsche Meisterin Elisabeth Seitz. Losgeturnt wird um 14 Uhr.
  • In der Handball-Bundesliga heißt es ab 19 Uhr: Spitzenspiel! Der in der Liga noch ungeschlagene Meister SG Flensburg-Handewitt empfängt den punktgleichen Verfolger SC Magdeburg. Der konnte die kürzliche Generalprobe gewinnen: Im Achtelfinale des DHB-Pokals siegten die Magdeburger vor zwei Wochen knapp mit 31:28 - und zwar in Flensburg.
  • Spitzenspiel heißt es auch in der DEL: Dort hat Titelverteidiger Red Bull München ab 19.30 Uhr die Eisbären Berlin zu Gast, also den Vizemeister. Die Finalserie war ja höchst dramatisch, Sie erinnern sich bestimmt.

In diesem Sinne: Anschnallen - und Abfahrt.

Lob? Kritik? Her damit!

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