Donnerstag, 14. November 2019Der Sport-Tag

22:39 Uhr

Thierry Henry kehrt zurück in die MLS

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"To make an impact" heißt auf Deutsch so viel wie "Eindruck hinterlassen". Genau das möchte jetzt Thierry Henry tun. Und weil dieses zugegeben miserable Wortspiel nur im Englischen funktioniert hätte, erspare ich es Ihnen. Also: Henry übernimmt das Traineramt bei Montreal Impact.

Der Klub aus der nordamerikanischen Profiliga MLS gab die Verpflichtung des früheren Fußball-Weltstars heute bekannt. Zuletzt hatte der 42-Jährige bei der WM in Russland das belgische Team als Co-Trainer betreut, sein Engagement beim AS Monaco endete nach nur zwei Siegen aus zwölf Spielen vorzeitig. "Ich kenne die Liga gut und habe hier viele schöne Momente erlebt." Unter anderem auch in Spielen gegen Montreal - gegen keine andere Mannschaft traf er in seinen 122 MLS-Einsätzen häufiger für die New York Red Bulls als gegen die Kanadier (neun Tore in fünf Duellen).

22:14 Uhr

Fifa droht Klage durch Spielerberater

Die internationalen Spielerberater drohen dem Fußball-Weltverband Fifa mit einer Klage, sollte die Regulierung der Beraterprovisionen bei Transfers durch die Fifa in die Tat umgesetzt werden. Der Nachrichten-Agentur AFP liegen entsprechende Unterlagen vor. Die Fifa hatte nach einer Sitzung der Kommission für Interessengruppen im Fußball am 25. September bekannt gegeben, ab der nächsten Saison eine Veränderung bei den Beraterprovisionen zu vollziehen.

Demnach soll ein Berater künftig an einem Transfer maximal zehn Prozent Provision der Transfergebühr erhalten. Auch die Wiedereinführung eines verbindlichen Lizenzierungssystems für Spieler-Agenten ist geplant. Die Ausarbeitungen wurden dem Fifa-Council auf der Sitzung am 24. Oktober in Shanghai vorgestellt. Das sogenannte Fußball-Berater-Forum unter Vorsitz des italienisch-niederländischen Star-Spieler-Managers Mino Raiola hatte der Fifa schon vor Kurzem gedroht, Rechtsmittel einzulegen. Es wurde ein "freier Wettbewerb" gefordert.

21:47 Uhr

Lippi schmeißt als chinesischer Nationaltrainer hin

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Das 1:2 in Syrien war Lippis letztes Spiel als Chinas Nationaltrainer.

(Foto: imago images/Xinhua)

Der Italiener Marcello Lippi ist nach nur vier Pflichtspielen als chinesischer Fußball-Nationaltrainer zurückgetreten. "Ich übernehme die volle Verantwortung und gebe hiermit meinen Rücktritt bekannt", sagte der 71-Jährige nach der 1:2-Niederlage in der WM-Qualifikation gegen Syrien in Dubai. In der Gruppe A belegen die Chinesen nach vier Partien mit fünf Punkten Rückstand den zweiten Platz hinter Syrien.

Lippi, der sein Heimatland 2006 in Deutschland zum WM-Titel geführt hatte, hatte die chinesische Nationalmannschaft erst im Sommer nach einer kurzen Auszeit wieder übernommen. Zuvor war er von 2016 bis zum vergangenen Januar angestellt gewesen. Zwischenzeitlich war sein Landsmann Fabio Cannavaro verantwortlich, der aber im April nach nur knapp zwei Monaten wieder zurückgetreten war.

20:58 Uhr

13-Jährige debütiert für Basketball-Nationalteam

Juste Jocyte ist 13 Jahre alt. Und seit heute Basketball-Nationalspielerin. Nicht etwa in der U14, oder gar der U15, nein. Bei den Erwachsenen. Die Litauerin debütierte in der EM-Qualifikation gegen Albanien und machte auch gleich ihre ersten Punkte. Laut der Webseite des Weltverbandes Fiba ist Jocyte 1.84 Meter groß, bei der der U16-EM im August erzielte sie bei 66:73-Niederlage im Finale 33 Punkte.

Laut dem französischen Portal "RMC Sport" wechselt die 13-Jährige zum Jahresende nach Frankreich, in die Basketball-Akademie des vierfachen NBA-Champions Tony Parker bei ASVEL Feminine in Lyon.

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20:30 Uhr

Hülkenberg bestätigt Formel-1-Aus für 2020

Nico Hülkenberg hat sein "Formel-1-Aus für 2020" bestätigt. Obwohl der Emmericher für das kommende Jahr kein Cockpit gefunden hat, sei er "ziemlich entspannt" und betonte: "Es ist kein Rücktritt. Ob sich danach noch einmal etwas ergibt, weiß ich nicht, das weiß keiner. Aber ich liebe den Sport." Der 32-Jährige werde sich "bereit und fit halten für ein mögliches Comeback", sagte der Renault-Pilot vor dem Großen Preis von Brasilien (Sonntag, 18.10 Uhr/RTL und im Liveticker bei n-tv.de).

Hülkenberg wird nach drei Jahren bei Renault in der nächsten Saison durch Esteban Ocon ersetzt. Was er im nächsten Jahr macht, weiß er noch nicht. "Ich habe einige Anrufe bekommen, aber noch ist nichts entschieden", sagte er: "Ich bin ziemlich entspannt."

Training live bei n-tv und n-tv.de

Die Formel 1 gastiert in Brasilien und n-tv ist live dabei. Wir übertragen die beiden Trainingssessions am Freitag.

Freitag, 15. November:

  • 1. Freies Training: 14.55 bis 16.35 Uhr bei n-tv und bei n-tv.de
  • 2. Freies Training: 18.55 bis 20.35 Uhr bei n-tv und bei n-tv.de

Samstag, 16. November:

  • Zusammenfassung 3. Freies Training sowie Qualifying live: 18.00 bis 21.08 Uhr bei RTL

Sonntag, 17. November:

  • Das Rennen in Sao Paulo live: 17.52 bis 20.15 Uhr bei RTL

 

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18:42 Uhr

Zum neunten Mal in Folge: HSV macht deutliches Minus

Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat zum neunten Mal hintereinander ein deutliches Minus eingefahren. Die Verluste fielen in der ersten Saison nach dem Bundesliga-Abstieg allerdings geringer als befürchtet aus. Wie der Klub mitteilte, schloss die HSV Fußball AG das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem Fehlbetrag von 8 Millionen Euro ab.

Während die Netto-Finanzschulden, die vor zwei Jahren noch bei etwa 80 Millionen Euro gelegen hatten, 2018/19 um 4,9 auf 54,9 Millionen Euro gesenkt wurden, stiegen die Verbindlichkeiten, vor allem durch die Neuauflage der Fananleihe, von 85,5 auf 91,2 Millionen Euro. Der Umsatz des Traditionsclubs aus der Hansestadt ging um 5,7 Prozent auf 126 Millionen Euro zurück.

Die Reduzierung der Löhne und Gehälter von 70,3 auf 42,9 Millionen Euro und Transfererlöse in Höhe von gut 28 Millionen Euro verhinderten ein größeres Minus. Insgesamt sank der Personalaufwand von 74,8 auf 47,4 Millionen Euro.

17:44 Uhr

Streit zwischen Pechstein und Eisschnelllaufverband eskaliert

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Einen Tag vor Beginn der Weltcup-Saison ist der Konflikt zwischen Claudia Pechstein, ihrem Lebensgefährten Matthias Große und der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft eskaliert. In einem bei Facebook veröffentlichten, ausführlichen Brandbrief griff die fünfmalige Olympiasiegern DESG-Sportdirektor Matthias Kulik scharf an und forderte diesen auf, "endlich Verantwortung zu übernehmen und klare Konsequenzen aus dem in diesem 'Offenen Brief' aufgezeigten Missständen zu ziehen". Sie werde weiterhin für "meinen Verband" kämpfen, schrieb Pechstein, "denn so wie dargestellt kann und wird es sicher auch nicht weiter gehen. Sie machen mir meinen Traum von der Teilnahme an den 8. Olympischen Spielen nicht kaputt."

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16:09 Uhr

"Müder" Sancho erhält Rückendeckung vom Nationalcoach

Was ist los mit Jadon Sancho? Der Angreifer von Borussia Dortmund steckt in der Formkrise, will den Fußball-Bundesligisten womöglich sogar bald verlassen. Sein englischer Nationaltrainer Gareth Southgate nimmt den BVB-Jungstar derweil in Schutz.

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Ist "ein bisschen müde": BVB-Jungstar Sancho.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

  • "Er hat eine enorme Herausforderung auf sich genommen, in ein anderes Land zu gehen", erklärte Southgate.
  • Den Leistungsabfall des 19-jährigen Sancho will Southgate nicht überbewerten: "Jeder junge Spieler hat seine Höhen und Tiefen", sagte der Trainer der "Three Lions".
  • Zu Beginn der Woche habe er sich 25 Minuten lang mit Sancho ausgetauscht, sagte Southgate und erklärte: "Er hat sehr viel Fußball gespielt, körperlich ist er ein bisschen müde."
15:19 Uhr

Steuerbetrug? Sturm weist Vorwürfe zurück

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(Foto: picture alliance/dpa)

Profiboxer Felix Sturm hat den gegen ihn erhobenen Vorwurf der massenhaften Steuerhinterziehung in Teilen zurückgewiesen. Der 40-Jährige ließ von seinen Verteidigern erklären, dass die Schweizer Sportvermarktungsfirma, bei der er von 2009 an unter Vertrag war, als Boxpromoter für ihn tätig gewesen sei. Zahlungseingänge bei der Firma wie beispielsweise Sponsoren- oder TV-Gelder seien daher steuerlich nicht Sturm selbst zuzurechnen, erklärte Rechtsanwalt Nils Kröber vor dem Kölner Landgericht. Der Angeklagte begründete den Wechsel zu der Schweizer Firma mit einer "größeren finanziellen Sicherheit für mich und meine Familie", die der Vertrag geboten habe.

Die Staatsanwaltschaft geht hingegen davon aus, dass die Schweizer lediglich als Treuhänder Geld für Sturm vereinnahmte, ohne Leistungen als Promoter zu erbringen. Aus ihrer Sicht fallen die Einnahmen der Firma in die Steuersphäre des Angeklagten. In dem Verfahren legt die Anklage dem 40-Jährigen zur Last, zwischen 2009 und 2017 insgesamt rund 5,8 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Zudem wird Sturm ein Dopingverstoß und damit einhergehende Körperverletzung zur Last gelegt.

13:51 Uhr

RB-Kapitän fällt den Rest der Hinrunde aus

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Willi Orban wird in diesem Jahr nicht mehr für RB Leipzig verteidigen können.

(Foto: imago images/Hartmut Bösener)

Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss in den kommenden Wochen auf Willi Orban verzichten. Beim 27 Jahre alten Kapitän wurde bei einer Arthroskopie ein freier Gelenkkörper im Knie entfernt. "Unser Abwehrchef fällt damit für den Rest der Hinrunde aus", twitterte RB. Orban hatte bereits die beiden letzten Bundesligaspiele gegen Mainz und bei Hertha BSC verpasst. Mit seinem Ausfall vergrößeren sich für Trainer Julian Nagelsmann die Sorgen im Abwehrbereich. In Nordi Mukiele, Ibrahima Konaté und Nationalspieler Marcel Halstenberg (alle Faserriss) stehen drei weitere Verteidiger vorerst nicht nur Verfügung.

12:52 Uhr

Kurioser NBA-Moment: Sohn sorgt für Hallen-Verweis des Vaters

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Basketball-Profi Austin Rivers kannte keine Gnade mit seinem Vater. Doc Rivers, Trainer des NBA-Clubs Los Angeles Clippers, lieferte sich während der Partie gegen die Houston Rockets am Mittwoch (Ortszeit) ein wildes Wortgefecht mit den Schiedsrichter. Sein Sohn, Profi der Rockets, nutzte die Gelegenheit, um gestenreich ein technisches Foul für den Vater zu fordern. Das kassierte Rivers senior auch - und musste aufgrund des zweiten derartigen Verstoßes anschließend aus der Halle. Was wiederum Austin Rivers gemeinsam mit dem Heim-Publikum feierte.

  • "Ich bezweifle, dass wir zum Abendessen oder so gehen. Er ist sehr empfindlich, was so etwas angeht. Deshalb müssen wir abwarten, was passiert", sagte der 27 Jahre alte Aufbauspieler. "Ich liebe ihn, aber es war ein wirklich guter Moment, den ich sehr genossen habe. Das war Spaß."
  • Clippers-Coach Rivers schimpfte: "Die Refs haben es vermasselt." Das Team aus Los Angeles verlor am Ende mit 93:102 und kassierte damit die vierte Saison-Niederlage.
12:06 Uhr

"Unerträglich": Para-Funktionär kritisiert WM in Dubai

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Für Weltmeister Johannes Floors ist die WM in Dubai "ein Rückschritt".

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Kaum Zuschauer, keine Atmosphäre, viel Kritik: Auch Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), hält die Vergabe der Para-WM der Leichtathleten nach Dubai durch den Internationalen Verband IPC für einen "Fehler". Da gehörten Freiluftveranstaltungen "schlichtweg nicht hin", sagte Beucher. Wegen der im Sommer zu hohen Temperaturen im Emirat am Persischen Golf mussten die Behindertensportler in den November ausweichen. Es sei "unerträglich", betonte Beucher zudem, dass man die Athleten "am Ende einer langen Saison, die eigentlich im September endet, noch einmal derart belastet".

  • Zuvor hatte bereits Sprintstar Johannes Floors sein Unverständnis über den Austragungsort geäußert. "Das mit den Zuschauern war abzusehen. Das ist ein unglücklicher Austragungsort, der gewählt wurde, obwohl die Wetterbedingungen absolut top sind. Aber im Vergleich zu den Weltmeisterschaften davor ist das leider ein Rückschritt", sagte der 100-m-Weltmeister.
11:41 Uhr

Berufung abgewiesen: Eintracht muss ohne Fans zu Arsenal

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Im Hinspiel hatten die Eintracht-Fans noch begeistert.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss auch im kommenden Europa-League-Spiel am 28. November beim 13-maligen englischen Meister FC Arsenal ohne die Unterstützung seiner Fans auskommen. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) hat die Berufung der Hessen gegen den Ausschluss der Anhänger zurückgewiesen. Die Uefa hatte die Frankfurter nach wiederholten Verstößen der Fans Mitte Oktober mit Zuschauer-Ausschlüssen für die Gastspiele bei Standard Lüttich am 7. November (1:2) und in London belegt.

11:17 Uhr

Dieter Hoeneß: "Uli wollte Normalität spüren"

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(Foto: imago images / Sven Simon)

Uli Hoeneß hat nach Einschätzung von Bruder Dieter nach seiner Zeit im Gefängnis und vor dem Rückzug als Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern seinen Frieden gemacht. "Als er aus der Haft entlassen wurde, habe ich gehofft, dass er wieder glücklich wird - und das ist er heute", sagte Dieter Hoeneß (66) der "Schwäbischen Zeitung". Uli Hoeneß (67) war von Juni 2014 bis Januar 2015 wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis und anschließend bis Februar 2016 Freigänger im offenen Vollzug.

Dass er danach an die Vereinsspitze zurückkehrte, konnte sein Bruder verstehen. "Er wollte Normalität spüren, aus meiner Sicht war es richtig", sagte Dieter Hoeneß. "Es war allein seine Entscheidung. Genau wie in der Frage, ob er nun Schluss macht als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender. (...) Dass er nach 40 Jahren Wirken im Verein nicht so einfach komplett loslassen kann, wissen wir alle. Unglaublich, welches Lebenswerk er hinterlässt. Dass jemand einen Verein so erfolgreich so lange prägt, wird es nicht mehr geben."

10:27 Uhr

Bericht: FC Bayern soll an Red-Bull-Überflieger dran sein

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Erling Haaland begeistert offenbar auch die Bayern-Verantwortlichen.

(Foto: imago images / Eibner Europa)

Der FC Bayern ist nach einem Bericht des "Kicker" an Erling Haaland von Red Bull Salzburg interessiert. Demnach erwog der deutsche Rekordmeister schon vor zwei Jahren eine Verpflichtung des Teenagers aus Norwegen für die eigene Nachwuchsabteilung. "Jetzt haben ihn die Münchner erneut im Blick", hieß es in der Zeitschrift. Der 19 Jahre alte Haaland ist mit sieben Treffern in vier Spielen der Toptorjäger der Champions League und hat sogar einmal öfter getroffen als Bayerns Erfolgsgarant Robert Lewandowski. In der österreichischen Bundesliga war der Skandinavier in zwölf Spielen 15 Mal erfolgreich.

Ob eine Verpflichtung des Nationalspielers realistisch und sinnvoll wäre, ist offen. Haaland hat in Salzburg noch einen Vertrag bis Juni 2023. Darüber hinaus wäre er in München vorerst nur Ersatzspieler, ist die Position als Mittelstürmer doch klar an Lewandowski vergeben.

09:52 Uhr

Fanforscher ist gegen lebenslange Sperren bei Gewalt auf dem Platz

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Viele Spieler und Fans belassen es längst nicht mehr bei Beschimpfungen.

(Foto: imago/Manngold)

Im Zuge der Gewalt gegen Fußball-Schiedsrichter hat sich Fanforscher Gunter A. Pilz, Vorsitzender des Netzwerkes "Sport und Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde", gegen lebenslange Strafen für die Täter ausgesprochen. Diese seien sowohl juristisch nicht möglich als auch nicht zielführend. "Es müssen Strafen sein, bei denen sie dazu angehalten werden, ihr Handeln kritisch zu hinterfragen", sagte Pilz am Rande einer Fachkonferenz in Frankfurt/Main.

Hessens Innenminister Peter Beuth hatte sich zuletzt für eine lebenslange Sperre für Gewalttäter ausgesprochen. Pilz hingegen erinnerte an einen Fall aus Niedersachsen, bei dem ein Spieler einen Schiedsrichter-Lehrgang absolvieren und mindestens drei Spiele leiten musste. Im Gegenzug wurde seine Sperre halbiert. Auch er hatte einen Schiedsrichter tätlich angegriffen. "Er hat sich danach nichts mehr zuschulden kommen lassen, aber was noch viel wichtiger war: Wann immer seine Mitspieler auf den Schiedsrichter losgegangen sind, hat er sich sofort dazwischen gestellt", betonte Pilz.

08:54 Uhr

"Kicker": FC Bayern rät Süle "dringend" zu Geduld beim Comeback - keine EM?

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Niklas Süle hat sich zum zweiten Mal in seiner Karriere das Kreuzband gerissen.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Die schwere Knieverletzung von Abwehrchef Niklas Süle schockte nicht nur den FC Bayern, auch in der Nationalmannschaft nahm man die Nachricht mit großem Bedauern hin. Denn der Bundestrainer hatte Süle als Chef der Defensive für die Europameisterschaft im kommenden Jahr fest eingeplant. Diese Pläne muss Joachim Löw nun aber wohl endgültig verwerfen. Denn wie der "Kicker" berichtet, wurde Süle in internen Gesprächen dringend angeraten, sein Comeback nicht zu überstürzen. Im Klub wird eine Teilnahme an der kontinentalen Meisterschaft deswegen eher ausgeschlossen.

08:05 Uhr

"Kriegsähnliche Zustände": Ex-Schiri kritisiert Bundesliga-Trainer und Spieler

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"Ich frage mich immer, was die genommen haben, um so von null auf 100 zu kommen."

(Foto: dpa)

Der ehemalige Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat das Verhalten von Spielern und Trainern während der Partien der Fußball-Bundesliga heftig kritisiert. "Wir haben eine unfassbare Aggression auf dem Platz", sagte der 51-Jährige der "Bild": "Das sind mittlerweile kriegsähnliche Zustände. Ich frage mich immer, was die genommen haben, um so von null auf 100 zu kommen." Nach Ansicht Kinhöfers müsse man sich bei diesen "Vorbildern" nicht wundern, "dass im Amateurfußball Woche für Woche Schiedsrichter beleidigt, bedroht und verprügelt werden". Laut dem Ex-Referee, der die Trainer Friedhelm Funkel, Josep Guardiola und Jürgen Klopp namentlich kritisiert, sind "fairer Umgang auf dem Spielfeld, Respekt gegenüber den Gegenspielern und Schiedsrichtern nur leere Worte".

07:30 Uhr

Celtics bauen Super-Serie aus, Harden liefert die nächste Gala

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Bostons Aufbauspieler Kemba Walker erzielte 25 Punkte.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Boston Celtics haben ohne den verletzten Nationalspieler Daniel Theis ihre Erfolgsserie in der NBA auf neun Siege ausgebaut. Die Celtics gewannen gegen die Washington Wizards 140:133 (68:66). Theis fehlte aufgrund eines verstauchten Fingers. Bostons Aufbauspieler Kemba Walker erzielte 25 Punkte. Bei den Gästen aus der US-Hauptstadt überzeugte Allstar Bradley Beal mit 44 Zählern. Der Berliner Moritz Wagner verbuchte zwölf Punkte für die Wizards. James Harden führte die Houston Rockets derweil mit 47 Punkten zu einem 102:93 (49:37) gegen die Los Angeles Clippers um Finals-MVP Kawhi Leonard. Der 28-jährige Leonard - 26 Punkte und 12 Assists - erzielte ein Double-Double. Die Los Angeles Lakers besiegten die Golden State Warriors 120:94 (67:55). LeBron James erzielte 23 Punkte und kam auf zwölf Assists.

07:01 Uhr

Illegales Coaching? Zverev wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe

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"Ich weiß nicht genau, was sie da gesehen haben, aber mein Handy kann es nicht gewesen sein."

(Foto: Action Images via Reuters)

Oha, was ist denn da los? Alexander Zverev setzt sich nach seinem zweiten Gruppenspiel bei den ATP-Finals gegen Schummel-Vorwürfe zur Wehr. Eine Kamera hatte bei seiner 3:6, 2:6-Niederlage gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas gestern Abend eingefangen, wie der 22-Jährige während eines Seitenwechsels mehrere Sekunden mit seiner Hand in seiner Tasche herumgedrückt hatte. In den sozialen Netzwerken hatte sich daraufhin eine Diskussion entwickelt, ob Zverev möglicherweise ein Handy bedient habe. Mobiltelefone und Kommunikationsmittel jedweder Art sind während den Matches verboten, weil sie die Möglichkeit zu illegalem Coaching bieten. "Mein Handy war in der Umkleidekabine", behauptete Zverev allerdings: "Ich weiß nicht genau, was sie da gesehen haben, aber mein Handy kann es nicht gewesen sein. Vielleicht eine Trinkflasche."

06:35 Uhr

Wieder die Hand: Bayern-Talent Arp verletzt sich bei Trainings-Comeback

Besonders viele Fußballer trainieren derzeit nicht an der Säbener Straße. Große Teile des Kaders des FC Bayern sind nämlich auf Länderspielreise. Zu denjenigen, die sich daheim aber mit Hansi Flick fithalten, gehört Fiete Arp. Eigentlich. Doch der 19-Jährige, der zuletzt sechs Wochen im Teamtraining gefehlt hatte und erst gestern wieder eingestiegen war, hat weiter mit dem Pech zu kämpfen. Wie die "Bild" berichtet, ist Arp während der Einheit auf sein linkes Handgelenk gefallen, das zwar aufgrund der zurückliegenden Operation mit einer Schiene geschützt war, die jedoch offenbar nicht verhindert hat, dass der Angreifer erneut ausfallen wird. Es droht eine Pause von einem Monat.

05:55 Uhr

Tipps für den Fußball-Ruhestand: Hitzfeld bietet Hoeneß Hilfe an

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Der Ottmar bietet dem Uli Unterstützung an.

(Foto: imago sportfotodienst)

Sollte Uli Hoeneß im Fußball-Ruhestand mal langweilig werden, könnte er sich Tipps bei seinem ehemaligen Weggefährten Ottmar Hitzfeld holen. "Wenn er Ratschläge braucht, wie man als Rentner sein Leben gestaltet, könnte ich ihm gerne welche geben", sagte der frühere Erfolgstrainer der Deutschen Presse-Agentur. Der 70-Jährige hatte vor seinem Karriereende 2014 lange beim FC Bayern mit Hoeneß zusammengearbeitet, noch heute verbindet beide eine Freundschaft. "Was er geschaffen hat, ist ein Märchen. Man kann das gar nicht hoch genug einschätzen. Ich glaube, dass man jetzt noch gar nicht richtig abschätzen kann, was dem deutschen Fußball ohne ihn alles fehlen wird." Hoeneß zieht sich am Freitag als Vereinspräsident des FC Bayern zurück.