Donnerstag, 19. Dezember 2019Der Sport-Tag

21:45 Uhr

Marins Trainer in Belgrad schmeißt hin

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"Ich habe beschlossen, dass ich nicht länger der Trainer bin."

(Foto: imago images/ANE Edition)

Der ehemalige Bundesliga-Profi Marko Marin bekommt bei Roter Stern Belgrad einen neuen Trainer. Vladan Milojevic gab trotz souveräner Tabellenführung seinen Rücktritt beim serbischen Fußballmeister bekannt. "Ich habe beschlossen, dass ich nicht länger der Trainer bin. Ich möchte meinen Mitarbeitern, meiner Familie und vor allem den Fans danken", sagte der 49-Jährige.

Über die Hintergründe des Rücktritts wurde zunächst nichts bekannt. Die Liga führt Roter Stern mit elf Punkten Vorsprung auf Stadtrivale Partizan Belgrad an. In der Champions League belegte Belgrad in der Gruppe des deutschen Meisters Bayern München den letzten Platz und verpasste damit auch die Europa League. Ein Nachfolger von Milojevic steht noch nicht fest.

21:12 Uhr

Olympique-Lyon-Besitzer kaufen Rapinoes Fußballklub

Die deutsche Starspielerin Dzsenifer Marozsan und US-Weltfußballerin Megan Rapinoe gehen künftig für den gleichen Geldgeber auf Torejagd. Die OL-Gruppe als Besitzer von Marozsans französischem Spitzenteam Olympique Lyon übernimmt laut einer Pressemitteilung für umgerechnet 3,15 Millionen Euro die Anteilsmehrheit an Rapinoes US-Team Reign FC. Durch die Expansion nach Übersee will die Holdinggesellschaft nach eigenen Angaben ihre führende Position im weltweiten Frauenfußball festigen.

Reigns größte Erfolge sind bislang die Vizemeisterschaften in der US-Profiliga NWSL. Weltmeisterin Rapinoe, die 2013 und 2014 auf Leihbasis für Champions-League-Seriensieger Lyon spielte, ist das höchst populäre Aushängeschild des Klubs aus der Nähe von Seattle. Die OL-Gruppe besitzt bei einer störungsfreien Abwicklung der für Ende Januar geplanten Übernahme künftig 89,5 Prozent des Teams. Der Klubgründer und bisherige Mehrheitseigner Bill Predmore hält nur noch 7,5 Prozent.

20:39 Uhr

Der FC Bayern hat kein richtiges Trikot für Coutinho

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Ein grauer Aufnäher, von vorne aus gesehen links unten am Trikot. Lewandowski hat ihn, Coutinho nicht.

(Foto: imago images/Eibner)

 So richtig angekommen ist Philippe Coutinho noch nicht. Also nicht sportlich, da legte er mit fünf Scorerpunkten bei 6:1 gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag eine echte Gala hin. Eher so trikottechnisch. Denn sowohl gegen Bremen als auch beim 3:1 in Freiburg spielte Coutinho nicht im "echten" Bayern-Trikot. Also der "Authentic"-Version. Sondern in der "Replica", die im Fanshop gleich mal 40 Euro günstiger ist.

Der Unterschied, neben einer etwas anderen Passform und einem Stoff, der den Schweiß besser nach außen trägt: ein grauer Aufnäher, von vorne gesehen auf der linken Seite. Weil Coutinho erst so spät nach München wechselte, war die Bestellung maßgeschneiderter Trikots schon abgeschickt. Zur Rückrunde soll das aber nachgeholt werden.

20:00 Uhr

Karriereende, nein danke: Lisicki arbeitet am Tennis-Comeback

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Lisicki hat noch nicht genug vom Tennis.

(Foto: imago/Imaginechina)

Sabine Lisicki bereitet sich nach ihrer Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber auf ihre Rückkehr ins Profi-Tennis vor. Zurzeit arbeitet sie in Florida an ihrem Comeback. "Ich freue mich so sehr, auf dem Platz trainieren und spielen zu können", sagte sie dem RBB, "das habe ich so sehr vermisst." Ein Karriereende schloss Lisicki vorerst aus: "Das Feuer ist einfach noch da. Und so lange es vorhanden ist und die Motivation da ist, werde ich weiterspielen." Einen genauen Zeitpunkt für ihr Comeback wollte Lisicki nicht nennen, "weil ich einfach dann zurückkommen will, wenn ich fit bin - und nicht vorher". 2017 wurde Lisicki am Knie operiert, 2018 erlitt sie eine Fußverletzung. Die 30-Jährige deutete aber an, dass sie beim 2020 erstmals wieder in Berlin ausgetragenen WTA-Turnier aufschlagen will.

Ende September hatte die frühere Weltranglisten-Zwölfte öffentlich gemacht, dass sie am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt ist. Die Wimbledon-Finalistin von 2013 hat seitdem kein Spiel mehr bestritten und war zuletzt aus den Top 500 der Weltrangliste gerutscht.

19:18 Uhr

Verletzungssorgen beim BVB: Reus fällt definitiv aus, Sancho vielleicht auch

Borussia Dortmund muss im letzten Spiel der Hinrunde bei 1899 Hoffenheim auf Marco Reus verzichten. Der Kapitän hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und steht für die Partie am Freitagabend (20.30 Uhr im ZDF) nicht zur Verfügung. "Er kann definitiv nicht spielen", sagte Trainer Lucien Favre. Auch der Einsatz von Jadon Sancho ist noch nicht sicher: Der 19-Jährige, der am Dienstag beim 3:3 gegen RB Leipzig einen Treffer erzielte, musste von Krämpfen geplagt ausgewechselt werden. "Ich hoffe, dass er dabei ist. Aber es ist im Moment noch zu früh", meinte Favre.

18:47 Uhr

Wegen Rassismus: Ex-City-Star verbietet Sohn Karriere als Fußballer

Yaya Touré hat als Fußballer mit dem FC Barcelona und Manchester City so ziemlich alles gewonnen. Viermal in Folge war der Ivorer außerdem Afrikas Fußballer des Jahres. Doch der erlebte Rassismus macht ihn schwer betroffen - und hat für seinen Sohn Konsequenzen.

 

17:57 Uhr

"Bild": FC Bayern ist heiß auf Guardiolas 65-Millionen-Euro-Mann

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Bei Manchester City läuft's nicht rund für Joao Cancelo.

(Foto: imago images/Focus Images)

Schlägt der FC Bayern im Winter auf dem Transfermarkt zu? Angeblich sehen sich die Münchner intensiv nach Alternativen für die dezimierte Abwehr um. Dabei sollen die Bayern ausgerechnet im Aufgebot von Ex-Trainer Josep Guardiola fündig geworden sein. Wie die "Bild" berichtet, ist der Portugiese Joao Cancelo ins Visier des Klubs geraten. Der 25-jährige Rechtsverteidiger wechselte zwar erst im vergangenen Sommer für 65 Millionen Euro von Juventus Turin zu Manchester City, spielt aber nur eine Nebenrolle. In der Liga kam Cancelo erst in sechs Spielen zum Einsatz. Der FC Bayern will den Spieler offenbar ausleihen.

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17:19 Uhr

Trotz Einladung: Mario Gomez geht nicht in Kölner Video-Keller

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Mario Gomez möchte sich den Kölner Video-Keller nicht anschauen.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Deutschlands ehemaliger Nationalspieler Mario Gomez wird das Angebot, in den Kölner Video-Keller zu kommen, nicht annehmen. Das sagte ein Sprecher des Zweitligisten VfB Stuttgart. Warum der 34-Jährige die Einladung von Jochen Drees, Projektleiter Videobeweis beim Deutschen Fußball-Bund, nicht annimmt, erklärte der VfB-Sprecher nicht. Beim 1:1 der Stuttgarter am Montag bei Darmstadt 98 war ein Tor von Gomez wegen Abseits nicht anerkannt worden. Der Video-Referee in Köln bestätigte die Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns im Stadion. Für Gomez war es der fünfte Treffer in drei aufeinanderfolgenden Spielen, der wegen Abseits nicht gegeben wurde. Der Stürmer hatte den Videobeweis anschließend als "Wahnsinn", "Witz" und "Bullshit" bezeichnet. Er sei froh, dass er nicht noch fünf Jahre spielen müsse, erklärte der Angreifer weiter.

16:07 Uhr

Auf Instagram: Nationalspielerinnen feiern ihr Coming Out

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Schöne Nachrichten aus Österreich: Die Fußball-Nationalspielerinnen Sarah Puntigam und Viktoria Schnaderbeck zeigten der Welt gestern beinahe zeitgleich ihr Liebesglück: Beide posteten auf Instagram Kussfotos mit ihren Partnerinnen. Schnaderbeck, die in England für die Frauen des FC Arsenal spielt, kommentierte ihr Bild mit einem "Love always wins", Puntigam beließ es bei einem Herzen. Zahlreiche Kommentatoren gratulierten den Spielerinnen zu ihrem Coming Out, andere bedankten sich.

Puntigams Freundin Genessee Daughtetee hatte schon in der vergangenen Woche ein gemeinsames Bild mit einer Liebeserklärung veröffentlicht: "2019 war eines meiner härtesten Jahre. Es war ein ständiges Auf und Ab, aber ich weiß mit Sicherheit, dass ich es ohne dich nicht geschafft hätte! Danke, dass du eine Konstante bist, während ich mich durch dieses chaotische Leben navigiere. Ich verdanke Dir, dass ich nicht manchmal durchdrehe und schulde Dir dafür viel Liebe. Prost auf Dich", hatte die US-Amerikanerin, die wie ihre Freundin für HSC Montpellier spielt, geschrieben.

15:33 Uhr

"Für mich war es ein Privileg" - Lewandowski toppt Heynckes

Jupp Heynckes wünscht Robert Lewandowski "weitere Tore und auch die Auszeichnung zum Fußballer des Jahres". Mit seinem 221. Bundesliga-Treffer hatte der Pole den früheren Bayern-Trainer beim 3:1-Erfolg der Münchner in Freiburg in der Rekordtorschützenliste überholt. "Was mir an ihm imponiert, sind seine Professionalität, Ehrgeiz, Leidenschaft, Biss und Fitness. Er ist ein absoluter Weltklassespieler, besonders in dieser Saison", sagte Heynckes der Deutschen Presse-Agentur. "Für mich war es ein Privileg, mit ihm zusammengearbeitet zu haben." In der letzten Heynckes-Saison beim FC Bayern war Lewandowski im Sommer 2018 mit 29 Saison-Treffern einmal mehr Torschützenkönig geworden. Momentan liegt der 31-Jährige mit 19 Saison-Toren knapp vor Timo Werner (18) von Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig. Für seine 221 Bundesliga-Tore benötigte Lewandowski 306 Spiele für Borussia Dortmund und die Bayern. Der 74 Jahre alte Heynckes erzielte seine 220 Treffer für Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach in 369 Spielen. Rekordtorschütze ist nach wie vor Gerd Müller, dem 365 Treffer in 427 Spielen gelangen.

15:14 Uhr

"Gefährliche Schlaglöcher" - Snowboard-Rennen wird abgebrochen

Deutschlands Snowboarderinnen Selina Jörg und Ramona Hofmeister sind auf ihrem Weg zu einem weiteren Weltcup-Spitzenergebnis vom Wetter ausgebremst worden. Der Parallel-Riesenslalom von Carezza ist abgebrochen worden, weil zu warme Temperaturen die Piste aufgeweicht und nicht befahrbar gemacht hatten. Weltmeisterin Jörg hatte in der Qualifikation die schnellste Zeit erzielt, die zweimalige Saisonsiegerin Hofmeister war Zweite geworden. In der ersten K.o.-Runde setzten sich Beide souverän durch. Dann folgte die Absage, weil sich gefährliche Schlaglöcher gebildet hatten. "Das ist die absolut richtige Entscheidung", sagte der deutsche Coach Paul Marks.

14:43 Uhr

Operation Aderlass: Anklage gegen Drahtzieher und Helfer erhoben

In der Blutbeutel-Affäre hat die Schwerpunktstaatsanwaltschaft München Anklage gegen den mutmaßlichen Drahtzieher Mark S. aus Erfurt und vier Helfer erhoben. Wie die Behörde mitteilte, werden ihnen unter anderen der gewerbsmäßigen und teilweise bandenmäßiger Anwendung verbotener Dopingmethoden beziehungsweise Beihilfe dazu vorgeworfen. Der Sportarzt werde zudem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung angeklagt. Zwei der fünf Beschuldigten befinden sich seit ihrer Festnahme Ende Februar beziehungsweise Mitte März in Untersuchungshaft. Drei von ihnen seien im Mai beziehungsweise Juni 2019 aufgrund einer Aussetzung des Haftbefehls aus der Haft entlassen worden, hieß es weiter. Die Münchner Behörde hatte in Kooperation mit ihren Kollegen in Österreich ein internationales Blutdoping-Netzwerk durch Ermittlungen und einer Razzia bei der Nordischen Ski-WM im Februar in Seefeld auffliegen lassen. Im Zuge dessen führte die Spur auch nach Erfurt.

14:19 Uhr

Trainer-Zoff: Klopp äfft wütenden Monterrey-Coach nach

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Jürgen Klopp und Antonio Mohamed waren sich äußerst uneins.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Jürgen Klopp machte sich ganz breit und blickte grimmig zu Antonio Mohamed hinüber. Doch der Trainer von CF Monterrey hörte einfach nicht auf, beim Schiedsrichter eine Rote Karte für den FC Liverpool zu fordern. Klopp wurde immer wütender, schließlich äffte er seinen Widersacher mit einer Grimasse und Geste nach. Der Trainer-Zoff, der beiden Protagonisten eine Gelbe Karte (75.) einbrachte, war vielleicht sogar der größte Aufreger im Halbfinale der Klub-WM in Katar. Liverpool setzte sich glanzlos und dank des Last-Minute-Treffers von Roberto Firmino (90.+1) mit 2:1 (1:1) gegen den mexikanischen Meister durch. Im Endspiel treffen die Reds am Samstag auf den brasilianischen Topklub Flamengo Rio de Janeiro. Nach dem Seitenlinien-Zoff mit Klopp legte der Argentinier mit dem Spitznamen "El Turco" (Der Türke) im Interview nach. Joe Gomez hätte eine klare Rote Karte bekommen müssen, "aber vielleicht wiegt das Liverpool-Trikot schwerer und deswegen wurde der Liverpooler Spieler nicht vom Platz geschickt". Klopp war bei diesen Aussagen zum Glück außer Hörweite.

 

13:24 Uhr

Monster-Kopfball: So hoch sprang Ronaldo tatsächlich

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Guten Flug gehabt?

(Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto)

Eventuell haben Sie es bei uns auf der Seite ja schon gelesen: Superstar Cristiano Ronaldo hat bei seinem 2:1-Siegtreffer für Juventus Turin bei Sampdoria Genua kurz vor dem Halbzeitpfiff mit der Schwerkraft gespielt. Es ist ein Tor, das nicht nur Fußballfans und -medien, sondern auch Wissenschaftler noch eine Weile beschäftigen wird. Eineinhalb Sekunden dauerte der Flug des portugiesischen Angreifers. Das haben italienische Medien errechnet. Der 34-Jährige erreichte eine Flanke von Alex Sandro in 2,56 Meter Höhe. 71 Zentimeter hoch war Ronaldo gesprungen.

13:02 Uhr

Bayern-Profi in Berlin rassistisch beleidigt

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Greg Monroe wurde Opfer einer rassistischen Beleidigung.

(Foto: imago images/Bernd König)

Basketballprofi Greg Monroe vom FC Bayern ist während des Euroleague-Spiels bei Alba Berlin von einem Zuschauer rassistisch beleidigt worden und hat deshalb einen Strafantrag gestellt. Der 29 Jahre alte frühere NBA-Profi aus den USA hatte die Beleidigungen im Spiel selbst nicht mitbekommen.

Mehrere Nebenleute aber meldeten dem Ordnungsdienst in der Halle das Verhalten eines Zuschauers, der anschließend Hausverbot durch die Betreiber der Arena bekam. Die Polizei wurde eingeschaltet, Monroe unterschrieb nach der Partie ein offizielles Papier für einen Strafantrag. Nach Angaben der Berliner Polizei wurde gegen den 18-jährigen Zuschauer ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet, er muss sich wegen Beleidigung mit rassistischem Hintergrund verantworten.

"Wir finden es vorbildlich, dass Zuschauer solche Undinge melden. In der Gesellschaft darf Rassismus keinen Platz haben, auch nicht im Basketball", sagte Bayerns Medienchef Andreas Burkert auf Anfrage

12:09 Uhr

Fußball "ist zweitrangig": Tod eines Fans erschüttert Schalke

Der Trainer rang nach Worten, die Mannschaft trauert: Der Tod eines Fans hat Schalke 04 tief getroffen. "An solchen Abenden fällt es schwer, über Fußball zu sprechen. In allererster Linie sind unsere Gedanken bei den Angehörigen des Verstorbenen", sagte Coach David Wagner nach dem 1:1 beim VfL Wolfsburg: "Das zeigt uns, dass Fußball nicht das Wichtigste ist." Ab Mitte der ersten Hälfte wunderten sich die Schalker Spieler über die ungewohnte Atmosphäre unter den mitgereisten Anhängern, in der Halbzeit wurden Kapitän Omar Mascarell und Co. dann informiert: Ein 41 Jahre alter Anhänger der Königsblauen war auf dem Weg zum Stadion gestürzt und verstarb später in einem Krankenhaus. Bislang lägen keine Hinweise auf Fremdeinwirkung vor, teilte die Polizei mit. Beide Fanlager verzichteten ab Beginn der zweiten Hälfte auf Anfeuerungsrufe. "Fußball ist manchmal zweitrangig, unsere Gedanken sind bei der Familie des Verstorbenen", sagte ein sichtlich bewegter Daniel Caligiuri: "Es ist schwer, etwas dazu zu sagen. Die Gesundheit ist das Wichtigste. Ich denke nur an die Familie." Auch die Wolfsburger drückten ihr Mitgefühl aus. "Wir wünschen den Angehörigen und Freunden viel Kraft und sind in Gedanken bei ihnen", schrieb der Klub bei Twitter. Die Niedersachsen boten den Schalke-Fans zudem psychologische Hilfe an. Seelsorger standen bei Bedarf zur Verfügung.

11:22 Uhr

Etwa Götze? Klinsmann kündigt prominente Verpflichtungen an

Hertha BSC setzt für die Zukunft auf Hochkaräter und will mit prominenten Neuzugängen auf Dauer auch in Europa hoch hinaus. "Durch unsere Konstellation mit unserem Investor haben wir mittel- und langfristig ganz andere Ziele und gehen da mit einer anderen Denkweise ran", sagte Trainer Jürgen Klinsmann nach dem 1:0-Erfolg bei Bayer Leverkusen. Ob auch Mario Götze bei den Überlegungen der Berliner eine Rolle spielt, ließ der frühere Bundestrainer offen: "Ob dann über Mario spekuliert wird, oder über andere Champions-League-Spieler - das wird ganz normal sein. Das wird unsere Zukunft sein. Nach denen schauen wir uns ja auch um." Zunächst sei aber der Klassenerhalt "das vorrangige Ziel".

10:53 Uhr

Bayer-Spieler verteidigen Havertz gegen Liebesentzug

Das tat weh! Am ersten echten Tiefpunkt seiner Himmelsstürmer-Karriere war Kai Havertz untröstlich. Das gellende Pfeifkonzert bei seiner Auswechslung beim 0:1 (0:0) gegen Hertha BSC hatte den 20-Jährigen ins Herz getroffen. Die Kapuze weit ins Gesicht gezogen, blickte er starr in den Leverkusener Abendhimmel und schien um sich herum nichts wahrzunehmen. Seine Kollegen verteidigten das wohl größte deutsche Talent, für das es in der dreijährigen Profi-Karriere zuvor immer nur aufwärts gegangen war. "Ich find's scheiße", sagte Jonathan Tah: "Das bringt nichts. Und es wird auch nicht dazu führen, dass er motivierter ist. Der Junge ist 20 Jahre alt. Das ist nicht schön für ihn." Seit zwölf Pflichtspielen ist er, der in der vergangenen Saison in 42 Partien 27 Scorer-Punkte gesammelt hat, ohne Torbeteiligung. Leichtigkeit, Selbstverständlichkeit, Selbstvertrauen, Dynamik - alles, was Havertz im Vorjahr ausgezeichnet hat, scheint wie ausgelöscht. Vielleicht ist er doch zu sehr mit 100-Millionen-Angeboten aus ganz Europa beschäftigt. "Dass er sich Gedanken um seine Zukunft macht, ist normal. Das darf man ihm nicht übel nehmen", sagte Sven Bender: "Aber ich habe nicht das Gefühl, dass er mit dem Kopf woanders ist."

10:13 Uhr

Uerdingen ein "Skandalklub?" Effenberg findet das "lächerlich"

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Stefan Effenberg ist offenbar gerne Manager des KFC Uerdingen.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Manager Stefan Effenberg wehrt sich gegen das Etikett "Skandalklub" für den lange kriselnden Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen. "Das ist lächerlich. Genau wie beim FC Bayern der FC Hollywood", sagte er in einem Interview mit dem Kicker". "Für uns gilt nur: Wir sind von der 5. in die 3. Liga aufgestiegen. Das schaffst du nicht, wenn du ein Skandalklub bist", betonte der 51-Jährige, der sein Amt als Manager Sport bei den als Aufstiegsaspiranten gehandelten Rheinländern Anfang Oktober auf Platz 15 übernommen hat. Inzwischen steht Uerdingen mit 29 Punkten auf Rang acht - nur drei Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz. "In der Liga kann alles passieren, das hat man an uns gesehen und an Kaiserslautern, die totgeschrieben waren." Den erhofften Aufstieg in die 2. Bundesliga hat "Effe" längst noch nicht aus den Augen verloren. "Wenn wir es nach der Pause schaffen, Kontakt zu den ersten zwei, drei Teams herzustellen, können wir gerne noch mal reden." Der russische Investor Michail Ponomarew hatte Großes mit dem KFC vor, doch ständige Trainerwechsel sorgten für Unruhe und Unmut bei den Fans, die Aufstiegsplätze waren schon weit weg. Nach der Verpflichtung von Effenberg als Manager und Daniel Steuernagel als Cheftrainer herrscht in Uerdingen nun aber wieder Aufbruchsstimmung.

09:23 Uhr

Schröder führt OKC zum Sieg - Theis gewinnt Duell mit Kleber

Dennis Schröder hat Oklahoma City Thunder in der NBA mit einer starken Leistung zum Sieg geführt. Der 26-Jährige erzielte beim 126:122-Erfolg gegen die Memphis Grizzlies von der Bank kommend 31 Punkte und war damit Topscorer seiner Mannschaft. Dazu gab Schröder sieben Assists, bei allerdings auch sieben Turnovern. "Wir glauben mmer an uns. Wir hatten einen schlechten Start, das sollte nicht passieren. Aber in der zweiten Hälfte hatten wir die nötige Energie", sagte Schröder. OKC holte wie bereits beim 109:106 gegen die Chicago Bulls einen Rückstand von über 20 Punkten auf. In einem deutschen Duell setzte sich derweil Daniel Theis mit den Boston Celtics gegen Maxi Kleber und die Dallas Mavericks 109:103 durch. Sowohl Theis, der zwei Punkte erzielte, als auch Kleber (7) blieben bei der Partie in Dallas in jeweils 21 Minuten Einsatzzeit eher unauffällig. Die Mavericks hatten erneut auf Luka Doncic verzichten müssen.

08:56 Uhr

Podcast zur Darts-WM: Checkout-Drama verhindert deutsches Duell

Gabriel Clemens ist bei der Darts-WM überraschend schon in der ersten Runde am Niederländer Benito van de Pas gescheitert. "The German Giant" verpasste vier Matchdarts und musste dann zusehen, wie van de Pas direkt seine erste Chance zum Sieg nutzen konnte. In der nächsten Runde wird Deutschlands Nummer eins, Max Hopp, sich an van de Pas versuchen. Die Partie findet morgen in der Abendsession statt.

Dann tritt auch WM-Debütant Nico Kurz wieder ans Bord. Der 22-Jährige Hesse besiegte gestern Abend James Wilson mit 3:1 und verpasste nur um Millimeter einen 9-Darter und somit das perfekte Spiel.Heute finden am Nachmittag zunächst die letzten beiden Erstrundenspiele statt. Abends startet dann Titelkandidat Gerwyn Price ins Turnier. Der ehemalige Rugby-Profi aus Wales trifft auf den Iren William O`Connor.

Im Podcast "Checkout"  des Kollegen Kevin Schulte hören Sie an jedem Morgen die spannendsten Geschichten des Turniers. Den Podcast finden Sie zudem auf spotifyApple Podcasts und Soundcloud

08:26 Uhr

Bekommt Henrichs ein Angebot des FC Bayern?

Der Rekordmeister soll ein Auge auf Fußball-Nationalspieler Benjamin Henrichs geworfen haben. Bayern München überlege, den 22-Jährigen zu verpflichten, schreibt der "Kicker". Er sei ein Kandidat für die rechte Abwehrseite, heißt es. Demnach will der Außenverteidiger seinen Klub AS Monaco zur Winterpause verlassen.

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Benjamin Henrichs beim Confederations Cup 2017.

(Foto: picture alliance / Marius Becker)

Um Henrichs, der auch drei A-Länderspiele für den DFB absolviert hat, soll sich zudem Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig bemühen. Als Ablösesumme soll der französische Erstligist offenbar zwischen 25 und 30 Millionen Euro für den früheren Leverkusener verlangen. Henrichs hat im DFB-Trikot schon für alle Nachwuchs-Nationalmannschaften von der U15 bis zur U21 gespielt. Im Sommer wurde er auch ins Top-Team der U21-Europameisterschaft gewählt.

07:55 Uhr

Özil nach China-Kritik aus Computerspiel entfernt

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Der FC Arsenal hat sich von Özils Aussagen distanziert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ex-Nationalspieler Mesut Özil ist in China nach seinen kritischen Kommentaren zur Situation der Uiguren aus der Fußball-Simulation Pro Evolution Soccer genommen worden. Der Hersteller, das chinesische Unternehmen NetEase, begründete das Löschen von Özils virtuellem Charakter mit dessen "extremen Aussagen über China". Zuletzt hatte bereits dass Außenministerium des asiatischen  Staates Özil als "getäuscht von Fake News" bezeichnet.

Özil hatte sich in den sozialen Medien mit deutlichen Worten für die Uiguren starkgemacht und gleichzeitig die muslimischen Länder für ihr Schweigen kritisiert. Der staatliche TV-Sender CCTV nahm daraufhin das Topspiel von Özils Klub FC Arsenal gegen Manchester City am Sonntag aus seinem Programm. Die "Gunners" distanzierten sich von Özils Kommentaren.

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07:23 Uhr

Edmonton und Draisaitl unterliegen bei Meister St. Louis knapp

Die Edmonton Oilers um Nationalspieler Leon Draisaitl haben in der NHL eine knappe 1:2-Niederlage bei Stanley-Cup-Sieger St. Louis Blues hinnehmen müssen. In einer hektischen Schlussphase trafen die Gäste aus Edmonton nur das Aluminium und verpassten so den Ausgleich sowie eine mögliche Verlängerung. Draisaitl legte knapp zwei Minuten vor dem Ende mit seinem insgesamt 37. Assist den Anschlusstreffer durch James Neal auf. Goalie Mikko Koskinen hatte seine Mannschaft mit insgesamt 42 Paraden im Spiel gehalten, doch im Angriff blieben die Oilers unter ihrem Möglichkeiten. "Koskinen war überragend. Wir hätten uns einfach bessere Chancen erarbeiten müssen", sagte Trainer Dave Tippett. Die Oilers, die fünf der vergangenen sechs Partien verloren, bestreiten vor Weihnachten noch drei Spiele.