Donnerstag, 22. August 2019Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Rieke, Till Erdenberger & Torben Siemer
22:38 Uhr

Fragen zu seiner Identität: HSV-Profi Jatta bekommt mehr Zeit

HSV-Profi Bakéry Jatta hat eine Woche mehr Zeit, um die Fragen des zuständigen Bezirksamts Hamburg-Mitte zu seiner Identität zu beantworten. Die Frist sei "einvernehmlich" bis zum 30. August verlängert worden, teilte Thomas Bliwier, Anwalt des Spielers vom Hamburger SV, mit. Ursprünglich sollte Jatta bis zu diesem Freitag Auskunft geben. Als Grund für die Verschiebung nannte Bliwier das Fehlen von Unterlagen. Der Vorschlag zur Verschiebung sei vom Bezirksamt gekommen. Die Aussagen Jattas werden nach Angaben des Anwalts schriftlich erfolgen. Nach einem Bericht des Magazins "Sport Bild" soll es Zweifel an der Identität des HSV-Stürmers geben. Der in Gambia geborene Jatta könnte einen anderen Namen haben und älter als von ihm angegeben sein.

22:13 Uhr

"Herausragender Spieler" - Klopps Liverpooler binden Oxlade-Chamberlain

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Alex Oxlade-Chamberlain verlängert seinen Vertrag beim FC Liverpool bis 2023.

(Foto: imago images / Focus Images)

Der FC Liverpool hat den Vertrag mit Angreifer Alex Oxlade-Chamberlain um ein weiteres Jahr bis 2023 verlängert. Der 25-Jährige hatte die vergangene Saison wegen eines Kreuzbandrisses fast vollständig verpasst und stand im Premier-League-Spiel beim FC Southampton am vergangenen Wochenende erstmals seit 16 Monaten wieder in der Startelf von Teammanager Jürgen Klopp. "Ich bin absolut erfreut über die Verlängerung, weil er ein herausragender Spieler mit einer herausragenden Persönlichkeit ist,  der seine Überzeugung und sein Engagement für unser Projekt unter Beweis gestellt hat", sagte Klopp. Oxlade-Chamberlain war im Sommer 2017 für 38 Millionen Euro von Ligakonkurrent FC Arsenal zu den Reds gekommen und erzielte in bislang 47 Spielen für Liverpool fünf Tore.

21:49 Uhr

Davis-Cup-Spiel in Pakistan wird wegen des Kaschmir-Konflikts verschoben

Wegen der politischen Spannungen im Zuge des Kaschmir-Konflikts ist das Davis-Cup-Spiel zwischen Pakistan und Indien verschoben worden. Die Begegnung sollte am 14./15. September in Pakistans Hauptstadt Islamabad ausgetragen werden, wurde nun vorerst auf November verschoben. Das entschied der Internationale Tennis-Verband. Anfang August hatte Indiens Regierung ihrem mehrheitlich muslimischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir den Teilautonomiestatus entzogen und damit die Dauerfehde mit Pakistan angefacht. Das Nachbarland beansprucht das Gebiet auch und hat die Abschaffung des Status als "illegal" bezeichnet. Seither kam es vermehrt zu Scharmützeln entlang der Kontrolllinie, die Kaschmir in ein indisch und ein pakistanisch kontrolliertes Gebiet teilt.

21:16 Uhr

Medien: FC Bayern und BVB nehmen französisches Supertalent ins Visier

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Heftig umworben ist er, der Eduardo Camavinga.

(Foto: imago images / PanoramiC)

Eduardo Camavinga ist 16 Jahre alt. Er spielt bei Stade Rennes. Und er ist gerade in aller Munde. Denn beim Sieg seiner Mannschaft gegen Paris St. Germain (2:1) am vergangenen Wochenende spielte er nicht nur groß auf, er bereitete auch den Siegtreffer vor. Wie die "Bild"-Zeitung nun berichtet, hat Camavinga das Interesse von Borussia Dortmund geweckt. Allerdings soll der Mittelfeldspieler laut "L'Equipe" auch beim FC Barcelona, bei Real Madrid, bei Tottenham und beim FC Bayern auf der Liste stehen. Der BVB würde das Talent aber erst im kommenden Jahr verpflichten wollen.

20:35 Uhr

Gutes Los für Zverev - Unangenehme Gegnerin für Kerber bei US Open

Alexander Zverev hat bei der Auslosung der US Open ein gutes Los erwischt. Der Weltranglisten-Sechste bekommt es beim am Montag beginnenden letzten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison mit dem Weltranglisten-40. Radu Albot aus der Republik Moldau zu tun. Angelique Kerber erwischte in New York dagegen eine unangenehme Gegnerin. Die bis auf Platz 14 abgerutschte Kielerin trifft zum Auftakt auf Kristina Mladenovic. Die Französin hatte zwar auch schon bessere Zeiten, dennoch hätte es leichter für Kerber kommen können. Julia Görges spielt in der ersten Runde gegen die Russin Natalja Wichljanzewa.

Die deutschen Paarungen
Herren-Einzel:
Alexander Zverev (6) - Radu Albot (Moldau)
Philipp Kohlschreiber - Lucas Pouille (Frankreich/25)
Jan-Lennard Struff - Casper Ruud (Norwegen)
Filip Krajinovic (Serbien) - Cedrik-Marcel Stebe

Damen-Einzel:
Angelique Kerber (14) - Kristina Mladenovic (Frankreich)
Julia Görges (26) - Natalia Wichljanzewa (Russland)
Kaia Kanepi (Estland) - Tatjana Maria
Lessia Zurenko (Ukraine) - Mona Barthel
Andrea Petkovic - Mihaela Buzarnescu (Rumänien)
Zhang Shuai  (China) - Laura Siegemund

19:39 Uhr

Sprintstar soll drei Dopingkontrollen verpasst haben

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Christian Coleman hat offenbar drei Dopingkontrollen verpasst.

(Foto: imago images / Bildbyran)

Der amerikanische Sprintstar Christian Coleman hat offenbar drei Dopingkontrollen verpasst und muss demnach eine Sperre befürchten. Wie die Nachrichtenagentur AP und die britische Zeitung "Daily Mail" berichten, soll der 23-Jährige innerhalb von zwölf Monaten drei sogenannte "Missed Tests" gehabt haben. Das kann eine Sperre von bis zu zwei Jahren nach sich ziehen. Die amerikanische Anti-Doping-Agentur soll bereits ein Verfahren eingeleitet haben. Laut "Daily Mail" sollen Colemans Anwälte einen "Missed Test" anfechten. Die Athleten müssen gemäß den Anti-Doping-Richtlinien für jeden Tag ihre Aufenthaltsorte angeben, um für eine unangemeldete Kontrolle zur Verfügung zu stehen. Coleman ist mit einer Saison-Bestmarke von 9,81 Sekunden der große Favorit auf den Sieg über die 100-Meter-Distanz bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha Ende September.

19:04 Uhr

Wechsel wird konkreter: Sanches für 25 Millionen Euro nach Lille?

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Bald in Lille?

(Foto: imago images / eu-images)

Wenn Sie unsere Sportnachrichten in den vergangenen Tagen intensiv verfolgt haben, dann wissen Sie: Renato Sanches möchte den FC Bayern verlassen. Die Gründe dafür lesen Sie hier und hier. Offenbar könnte es nun tatsächlich sehr bald soweit sein. Wie die "L'Equipe" berichtet, sind die Verhandlungen mit dem OSC Lille bereits sehr weit fortgeschritten. Und die "Bild"-Zeitung meldet: 25 Millionen Euro sollen als Ablöse im Gespräch sein.

18:37 Uhr

"Sicherheit nicht gewährleistet": Dachschaden gefährdet Drittligaspiel

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Das Dach des Stadions des MSV Duisburg ist beschädigt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wegen eines Dachschadens an der Arena steht das für den 31. August geplante Fußball-Drittligaspiel zwischen dem MSV Duisburg und dem SV Meppen vor der Absage. Die Schäden seien bei einem Sturm am vergangenen Wochenende entstanden. Prüfungen hätten danach ergeben, dass die Verschraubung der Unterkonstruktion der noch nicht entfernten Lichtstegplatten eine mögliche Gefahr darstellt. "Mir wurde mitgeteilt, dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist", erklärte Dirk Broska, Geschäftsführer der Stadionprojektgesellschaft: "Zum aktuellen Zeitpunkt muss ich davon ausgehen, dass das Spiel gegen den SV Meppen abgesagt werden muss."

17:59 Uhr

Knaller-Tor in Ecuador: Fußballer verwandelt Freistoß aus der eigenen Hälfte

Macaras Leonel Quiñónez ist in der ecuadorianischen Fußball-Liga sicherlich nicht für seine Torgefahr bekannt. Doch beim 3:1-Sieg über Union Catolica holt der 26-jährige Macará-Spieler den Hammer raus und trifft aus der eigenen Hälfte.

17:35 Uhr

Nach Sturz: Giro-Sieger Carapaz fällt für Vuelta aus

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Carapaz mit der Trophäe für den Giro-Sieg.

(Foto: imago images / HochZwei/Syndication)

Nach einem Trainingsunfall ist der Start des Giro-Siegers Richard Carapaz bei der am Samstag beginnenden Spanien-Rundfahrt der Radprofis fraglich. Dies teilte sein Rennstall Movistar mit. Eine Entscheidung über die Teilnahme des Ecuadorianers soll am Freitag fallen. Der Unfall hatte sich bereits am vergangenen Sonntag ereignet. Dort zog sich der 26-Jährige, der als erster Radprofi seines Landes den Giro gewann, Verletzungen an der rechten Schulter zu. Die Vuelta wäre quasi die letzte große Rundfahrt, die Carapaz für das spanische Team bestreitet. Der Kletterspezialist steht vor einem Wechsel zum Team Ineos um Tour-de-France-Sieger Egan Bernal und Vierfach-Champion Chris Froome.

UPDATE 18.14 Uhr: Carapaz fällt sicher aus. Das bestätigt sein Rennstall

17:02 Uhr

US-Basketballer siegen trotz Absagen ihrer Superstars

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Das zweite Testspiel zwischen den USA und Australien findet am Samstag statt - voraussichtlich wieder vor mehr als 50.000 Zuschauern.

(Foto: imago images / AAP)

Rund eine Woche vor dem Beginn der Basketball-WM in China hat Titelfavorit USA die hoch eingeschätzten Australier in Melbourne vor mehr als 50.000 Zuschauern deutlich geschlagen. Das Team von Nationaltrainer Gregg Popovich setzte sich im ersten von zwei Testspielen mit 102:86 gegen die "Boomers" durch. Bester Werfer war Kemba Walker (Boston Celtics) mit 23 Punkten.

Popovich hatte Australien vor den Duellen zum Mitfavoriten für die Weltmeisterschaft vom 31. August bis 15. September ernannt. "Ich sage das nicht, weil ich hier bin. Das ist einfach Fakt", sagte der 70-Jährige.

Die USA müssen auf der Mission, bei der WM zum dritten Mal in Serie den Titel zu holen, auf zahlreiche Stars wie James Harden, oder Anthony Davis verzichten, die sich mit Verweis auf kommende Aufgaben in der NBA aus dem Kader zurückgezogen hatten.

16:24 Uhr

Formel 1 testet erstes Modell für Auto ab 2021

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Die Formel 1 arbeitet intensiv am neuen Reglement, das die Rennserie ab 2021 spannender und vor allem zweikampf-intensiver werden lassen soll. Dann nämlich sollen die Autos deutlich besser überholen können. Mehr echtes Racing auf der Strecke statt Strategie-Duellen an der Box ist das Ziel.

Wie die Formel 1 nun berichtet, stand im Juli erstmals ein Modell des neuen Boliden im Windkanal. Der Test verlief demnach vielversprechend - es gebe deutlich weniger Luftverwirbelungen hinter den Autos, was das Überholen leichter macht.

Mehr über die Pläne für 2021 lesen Sie hier.

15:42 Uhr

Klopp schickt sportliche Liebeserklärung an Coutinho

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Wahre Fußballfreundschaft: Jürgen Klopp und Coutinho.

(Foto: imago images / PA Images)

Es hört sich an, als wäre es ein bisschen Fußball-Liebe: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat seinen ehemaligen Schützling und Bayern-Neuzugang Philippe Coutinho erneut überschwänglich gelobt. Der deutsche Fußball-Rekordmeister habe im 27-Jährigen "einen fußballerisch sehr dominanten Spieler, der einer Mannschaft richtig weiterhilft, der sie prägen kann", sagte Klopp dem "Kicker".

Der brasilianische Nationalspieler, der von 2013 bis 2018 beim FC Liverpool unter Vertrag stand, sei "bärenstark in kleinen Räumen, aber auch schnell genug für große Räume", sagte der 52-Jährige. Außerdem schwärmte Klopp von Coutinhos Abschluss: "Seit Alessandro del Piero, der die Bälle aus ähnlichen Positionen in den Winkel gefeuert hat, habe ich keinen mehr gesehen, der das auf die gleiche Art und Weise in dieser Häufigkeit macht, in Abschlussaktionen von links nach innen ziehend."

14:55 Uhr

Nicht wegen Kritik: Kovac verrät wahren Grund für Sanches-Geldstrafe

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Renato Sanches (links) musste blechen. Aber nicht wegen seiner Trainer-Kritik.

(Foto: imago images / kolbert-press)

Trainer Niko Kovac hat eine Geldstrafe für den portugiesischen Fußball-Europameister Renato Sanches beim FC Bayern München bestätigt. Allerdings lieferte der Coach des deutschen Rekordmeisters am Donnerstag eine andere Begründung als die bislang in Medien verbreitete.

Er habe die Strafe gegen Sanches aber nicht ausgesprochen, weil dieser sich nach dem Spiel öffentlich über seinen Kurzeinsatz gegen die Berliner beklagt hatte. "Er hat das Training nach dem Spiel nicht mitgemacht", klärte Kovac auf. Die Reservisten wie Jérôme Boateng mussten nach dem Abpfiff noch Läufe und Sprints in der Allianz Arena absolvieren. Sanches verschwand dagegen gleich zum Duschen in der Kabine. Das könne man nicht einfach so zulassen, erläuterte Kovac.

14:19 Uhr

Startelf oder nicht? Kovac verrät seinen Plan mit Coutinho

In der Bundesliga und beim FC Bayern läuft Philippe Coutinho schon vor seinem ersten Auftritt unter der Kategorie Weltklasse-Spieler.

In der Bundesliga und beim FC Bayern läuft Philippe Coutinho schon vor seinem ersten Auftritt unter der Kategorie Weltklasse-Spieler.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mutmaßlich gute Nachrichten für den FC Schalke 04: Bayern Münchens Trainer Niko Kovac plant im Bundesligaspiel in Gelsenkirchen nicht mit einem Startelf-Einsatz des neuen Topspielers Philipp Coutinho. "Er ist mit Sicherheit noch nicht auf dem Fitnessniveau, um von Anfang an oder 90 Minuten zu spielen", sagte Kovac am Donnerstag in München über den vom FC Barcelona ausgeliehenen brasilianischen Fußball-Nationalspieler.

Der 27 Jahre alte Coutinho trainiert seit Dienstag in München mit seinem neuen Team. "Er hat absoluten Nachholbedarf", betonte Kovac. Man wolle kein Verletzungsrisiko eingehen und den Offensivspieler "nicht verheizen". Der von Inter Mailand ausgeliehene Ivan Perisic sei im Vergleich zu Coutinho dagegen sehr viel weiter und eine echte Option in Gelsenkirchen. "Wir können jetzt einfach nachlegen", sagte Kovac nach der Verstärkung des Bayern-Kaders im offensiven Bereich.

14:00 Uhr

Vor EL-Quali in Straßburg: Trapp hat "hier immer sehr gelitten"

Frankfurt bereitet sich auf das vorletzte Qualifikationsspiel in der EuropaLeague vor. Die Eintracht trifft im Hinspiel  auswärts auf den Underdog Racing Straßburg. Warum die Franzosen keinesfalls unterschätzen sollte, erklärt Eintracht-Keeper Kevin Trapp.

13:28 Uhr

US-Athleten kommen nach Anti-Trump-Gesten glimpflich davon

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Gwen Berry steht ab sofort unter Bewährung.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Nach ihren symbolträchtigen Protesten gegen US-Präsident Donald Trump bei den Panamerikanischen Spielen in Lima sind zwei Goldmedaillengewinner aus den USA mit einer "Rüge" des US-amerikanischen Olympischen und Paralympischen Komitees (USOPC) davongekommen. Das berichtet die Tageszeitung USA Today. Demnach hat USOPC-Chefin Sarah Hirshland in Briefen an beide Athleten "versöhnliche" Töne angeschlagen und sie sogar für ihre "Entscheidung, aktive Bürger zu sein", ausdrücklich gelobt.

  • Dennoch drohte Hirshland mit härteren Sanktionen im Fall ähnlicher Vorfälle. Beide seien ein Jahr auf Bewährung.
  • Hammerwerferin Gwen Berry hatte den ikonischen Protest gegen Ungerechtigkeit von US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko nachgeahmt. Beim Erklingen der Nationalhymne hob sie ihre rechte Faust empor und senkte den Kopf.
  • Race Imboden folgte bei der Medaillenzeremonie für das Team-Gold im Florettfechten mit einem Knieprotest dem Football-Quarterback Colin Kaepernick.
11:12 Uhr

Videobeweis: "Keller ist in einer sehr schwierigen Zeit der Richtige"

 

Der Weg von Fritz Keller zum 13. DFB-Präsidenten ist frei. Amateure und Profis geben ihm grünes Licht. Seine Wahl am 27. September ist nur noch Formsache. n-tv Moderator Timo Latsch ist guter Hoffnung, dass der 62-Jährigen den Verband nach der Sommermärchen-Affäre aus der Krise führen kann.

10:38 Uhr

Gebrochener Stabilisator: Para-Ruderer verunglückt tödlich

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(Foto: imago images / Panthermedia)

Der Bruch der Stabilisationsschwimmervorrichtung an seinem Ruderboot ist vermutlich der Grund für das Kentern eines weißrussischen Para-Ruderers, der gestern Mittag beim Training für die WM in Linz auf der Donau ertrunken war. Dies teilte die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Tag nach der Tragödie mit.

  • Durch den Bruch der Vorrichtung sei das Boot wohl instabil geworden und gekippt, hieß es weiter. Der Ruderer konnte sich demnach aus den Sicherungen am Sitz und an den Füßen selbstständig befreien und hielt sich laut Angaben der an der Regattastrecke patroullierenden Feuerwehr Ottensheim am Boot fest.
  • Die Einsatzkräfte der Feuerwehr begaben sich umgehend mit dem Einsatzboot zum verunglückten Ruderer. Wenige Meter vor ihrem Eintreffen ging dieser plötzlichunter und konnte in dem 2,40 Meter tiefen und trüben Wasser nicht mehr gefunden werden.
  • Erst nach rund zweieinhalb Stunden wurde der Sportler nahe der Unfallstelle von Feuerwehrtauchern entdeckt und geborgen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Das Boot wurde von der Polizei sichergestellt.
09:46 Uhr

SGE in EL-Quali, Ribéry-Show, EM-Brocken für DHB-Team

Liebe Leserinnen und Leser,

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auf geht's ins Elsass. Zumindest gilt das für die Fußballer der SG Eintracht Frankfurt sowie ihre reisefreudigen Fans, denn die SGE spielt heute Abend in der Qualifikation zur Europa League gegen Racing Straßburg. In dem Playoff-Hinspiel kann der Bundesligist einen großen Schritt in Richtung Gruppenphase machen. Ob's gelingt, sehen Sie ab 20.30 Uhr bei Nitro oder im Liveticker bei n-tv.de.

Das ist sonst noch so los:

  • In der Europa-League-Qualifikation finden zu der Partie der SGE noch 20 weitere Playoff-Hinspiele statt - unter anderem mit den Glasgow Rangers (bei Legia Warschau) und Feyenoord Rotterdam (gegen Hapoel Be'er Scheva).
  • Schon um 17.30 wird Franck Ribéry mit großem Tamtam als neuer Topspieler beim AC Florenz vorgestellt.
  • Für die Montag startenden US Open, das letzte Grand-Slam-Turnier dieses Tennis-Jahres, werden ab 18 Uhr die Gruppen ausgelost.
  • Die deutschen Hockey-Herren greifen im EM-Halbfinale gegen Weltmeister und Angstgegner Belgien nach einer Medaille. Los geht's für das DHB-Team um 20.30 Uhr in Antwerpen.

Und ab!

09:01 Uhr

"Adler von Karthago" haben keinen Trainer mehr

Noch erscheint diese Meldung etwas nebulös: Aus nicht näher ausgeführten Gründen ist Alain Giresse nicht mehr Nationaltrainer der tunesischen Fußball-Nationalmannschaft.

  • Die Trennung erfolgte in beidseitigem Einvernehmen, teilte der tunesische Verband mit.
  • Der frühere Mittelfeldspieler, der 1984 die Equipe Tricolore zum EM-Titel führte, hatte sein Amt in Tunis im Dezember 2018 angetreten.
  • Noch Mitte Juli hatte Giresse die "Adler von Karthago" beim Afrika-Cup ins Halbfinale geführt.
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08:18 Uhr

Fortuna-Boss zur Causa Tönnies: Ich wäre zurückgetreten

Sein Amt als Aufsichtsratschef des FC Schalke 04 lässt Clemens Tönnies vorerst für drei Monate ruhen. Die Rassismus-Debatte um den Funktionär geht indes weiter. Nun hat sich Fortuna Düsseldorfs Klubchef Thomas Röttgermann dazu geäußert.

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Röttgermann ist seit April Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

  • "Ich bin nicht Clemens Tönnies. Für mich kann ich aber sagen: Ich wäre zurückgetreten", sagte Röttgermann der Deutschen Presse-Agentur.
  • "Beim Thema Rassismus und Diskriminierung gibt es für mich keine Puffer. Wenn jemand so etwas gesagt hat, steckt hinter diesen Worten Geringschätzung gegenüber anderen Gruppen", sagte er weiter.
  • Dann fügte der Fortuna-Vorstandsvorsitzende an: "Wenn man sich diesen Satz zuvor überlegt, steckt ja Substanz dahinter. Dann ist diese Aussage definitiv rassistisch."
07:41 Uhr

Ronaldo: Ich bewundere Messis Karriere

Zwei der exzellentesten Fußballer der Welt, gemeinsam in einem Restaurant, an einem Tisch - noch hat es solch ein Date zwischen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi nicht gegeben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

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Love is in the air: Ronaldo und Messi 2018 vor dem Clásico im Mai.

(Foto: imago/Pro Shots)

  • "Wir waren nie zusammen essen", sagte Ronaldo nun dem portugiesischen Sender TVI.
  • "Aber ich wüsste nicht, was uns in Zukunft daran hindern sollte", sagte der 34-Jährige: "Ich hätte kein Problem damit."
  • Dann sagte der Portugiese noch etwas Bemerkenswerteres über den argentinischen Topspieler Messi: "Ich habe keinen Zweifel daran, dass er mich zu einem besseren Spieler gemacht hat. Ich bewundere seine Karriere."