Donnerstag, 22. Oktober 2020Der Sport-Tag

22:07 Uhr

"Einzig möglicher Schritt": Mainz-Profis erklären Trainings-Boykott

In getrennten Stellungnahmen haben Mannschaft und Vereinsführung des kriselnden Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 den gemeinsamen Willen zur Wiederherstellung der Geschlossenheit gezeigt. Fast genau einen Monat nach der Eskalation bei den Rheinhessen durch einen Trainingsboykott der Spieler und der späteren Entlassung von Chefcoach Achim Beierlorzer bestätigten die Profis in einem Offenen Brief die Aufarbeitung von Missverständnissen mit der Klubspitze und ihre 100-prozentige Identifikation mit dem Klub.

Offenkundig zur Bildung von mehr Verständnis bei den verärgerten Fans für den Eklat beim ausgefallenen Training vom 23. September nannten die Spieler "unzureichende Kommunikation beim Thema Gehaltsverzicht" als Beispiel für die "schwelende Unzufriedenheit" mit mehreren angeblichen Probleme. Der Boykott wäre zum damaligen Zeitpunkt "der einzig mögliche Schritt" gewesen, "um Veränderungen anzustoßen".

Vorstandschef Stefan Hofmann sicherte den Spielern eine "Intensivierung der internen Kommunikation" zu. Gleichzeitig stellte Hofmann aber auch ultimativ klar: "Eine Arbeitsverweigerung darf es nicht mehr geben."

21:12 Uhr

"Massiver Gehaltsverzicht": Alle kämpfen für die Kölner Haie

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Eishockey-Superstar Leon Draisaitl lief zuletzt für die Kölner Haie auf - allerdings nur im Training.

(Foto: imago images/Eduard Bopp)

Die Kölner Haie aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kämpfen um ihre Zukunft. Mit einem Aufruf an die Dauerkartenbesitzer und einer Kampagne, die sich an alle Kölnerinnen und Kölner richtet, soll der "Fortbestand des Eishockeystandorts Köln" gesichert werden. Spieler, Trainer und Mitarbeiter tragen mit einem Gehaltsverzicht von bis zu 60 Prozent in der Coronakrise zum Ausgleich der finanziellen Schieflage bei.

"Die Spieler zeigen eine außergewöhnliche Bereitschaft, durch einen massiven Gehaltsverzicht ihren Beitrag zu leisten", hieß es in der Mitteilung der Haie. In den vergangenen Tagen seien "intensive Gespräche" geführt worden.

Die Haie bangen wie die anderen DEL-Klubs um ihre Zukunft, der Saisonstart wurde wegen der Zuschauerbeschränkungen bereits zweimal verschoben. Ohne Fans fehlen 80 Prozent der Einnahmen

19:32 Uhr

Stolzer Hamilton steht vor dem Rekord - und feiert sein Team

Lewis Hamilton hat das Mercedes-Team für die Erfolge seit seinem Wechsel in höchsten Tönen gelobt. Der deutsche Werksrennstall kann zumindest rechnerisch schon an diesem Wochenende beim Großen Preis von Portugal den siebten Titelgewinn in der Konstrukteursweltmeisterschaft der Formel 1 in Serie schaffen. "Das ist eine unglaubliche Leistung", sagte Hamilton im Fahrerlager von Portimão. Er sei stolz, Teil des Teams zu sein.

Die Silberpfeile treten mit einem Vorsprung von 180 Punkten auf Verfolger Red Bull bei der Premiere an der Algarve an.

Zudem kann Hamilton mit einem Sieg am Sonntag (14.10 Uhr MEZ/RTL) alleiniger Rekordhalter bei der Anzahl von Grand-Prix-Siegen werden. Zuletzt auf dem Nürburgring war er mit seinem 91. Erfolg mit Michael Schumacher gleichgezogen.

18:21 Uhr

Götze darf jetzt auch wieder Europa rocken

Der Start in die holländische Eredivisie ist Mario Götze für die PSV Eindhoven begeisternd gelungen, nun soll der Weltmeister-Macher auch auf internationalem Parkett liefern. Ab 18.55 Uhr steht Götze in der Startformation seines neuen Klubs gegen den FC Granada. Champions League ist es nicht, aber die Europa League kann mit diversen Superstars - Ibrahimovic, Kane, Aubameyang - auch Spaß machen.

Verfolgen können Sie die Partie im Liveticker auf ntv.de. Lesen Sie doch bis es losgeht noch einmal die Geschichte von Götzes Holland-Debüt. Das mindestens kurze Happy End einer langen Leidenszeit.

Das Spiel der TSG Hoffenheim gegen Roter Stern Belgrad überträgt dann RTL NITRO ab 21 Uhr live!

17:55 Uhr

Deutsches Gipfeltreffen: "KraMies" schlagen Zverevs

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Die French-Open-Sieger gewannen das rein deutsche Doppel-Duell.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Die zweimaligen Grand-Slam-Gewinner Kevin Krawietz und Andreas Mies haben ihr Auftaktmatch beim Tennis-Turnier in Köln gewonnen. Die aktuellen French-Open-Sieger im Doppel setzten sich gegen die Zverev-Brüder mit 6:4, 7:5 durch und sind mit ihrem ersten Auftritt gleich ins Halbfinale eingezogen. "Es ist immer wieder schön nach Deutschland zu kommen und sich hier auf die Spiele zu freuen", sagte Krawietz nach dem Sieg.

In der Vorschlussrunde trifft das deutsche Duo nun auf den Sieger der Partie Lukasz Kubot/Marcelo Melo (Polen/Brasilien) gegen Marcus Daniell/Philipp Oswald (Neuseeland/Österreich). Am Vortag hatte das letzte deutsche Doppel im Wettbewerb wegen einer Verletzung im gegnerischen Team kampflos das Viertelfinale erreicht. Auf die Teilnahme des ersten von zwei ATP-Turnieren in Köln hatten Krawietz/Mies noch verzichtet.

17:21 Uhr

Bericht: Ronaldo vor Gigantentreffen mit nächstem positiven Test

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Cristiano Ronaldo hat weiter Sorgen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo bereitet das Corona-Virus offenbar mehr Probleme als erhofft: Ein neuer Test des fünfmaligen Weltfußballers vom italienischen Meister Juventus Turin soll Medienberichten zufolge wieder positiv ausgefallen sein. Weder Ronaldo, der offenbar weiterhin keine Symptome der Covid-19-Erkrankung zeigt, noch sein Verein bestätigten die Berichte bislang.

Ronaldos Infektion war am Dienstag vergangener Woche (13. Oktober) durch einen Test während seines Aufenthalts bei der portugiesischen Nationalmannschaft nachgewiesen worden. Ursprünglich dürfte Ronaldo sich von dem jüngsten Test die Aufhebung seiner allgemeinen Quarantäne versprochen haben.

Trotz des mutmaßlichen Dämpfers kann Ronaldo weiter auf sein Saisondebüt in der Champions League am Mittwoch gegen den FC Barcelona und seinen großen persönlichen Rivalen Lionel Messi hoffen. Laut den Vorschriften des zuständigen Europa-Verbandes Uefa muss "CR7" bis zu 24 Stunden vor dem Anpfiff ein negatives Testergebnis vorlegen, um seine Einsatzberechtigung zu erhalten.

16:53 Uhr

Bericht: Nächster Corona-Fall beim FC Bayern

Wegen eines positiven Corona-Tests bei Offensivkraft Serge Gnabry wackelte kurz das Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Atlético Madrid (4:0) am Mittwoch, nun gibt es beim Rekordmeister offenbar den nächsten positiven Test: Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll bei einem Physiotherapeuten das Coronavirus nachgewiesen worden sein. Im Rahmen des Spiels am Mittwoch war der Physio nicht mit dem Team unterwegs. Mögliche Konsequenzen für die Bundesliga-Begegnung der Münchener am Samstag gegen Eintracht Frankfurt sind nicht bekannt.

Unterdessen sei ein zweiter Test bei Gnabry negativ ausgefallen, berichtet "Bild" weiter.

16:05 Uhr

Schluss mit 72: Weltmeister-Trainer hört auf

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Marcello Lippi wird nicht mehr an der Seitenlinie stehen.

(Foto: imago images/VCG)

Der italienische Weltmeister-Trainer Marcello Lippi, der sein Heimatland 2006 in Deutschland zum WM-Titel führte, beendet seine Karriere als Coach. "Mit dem Trainerjob mache ich endgültig Schluss. Es ist richtig so. Vielleicht könnte ich noch in anderen Funktionen nützlich sein, wir werden sehen", sagte der 72-Jährige in einem Radiointerview.

Bis Frühjahr werde er jedenfalls keine Aufträge annehmen. Lippi war im November 2019 nach nur vier Pflichtspielen als chinesischer Nationaltrainer zurückgetreten.

15:26 Uhr

Skisprung-Pechvogel lässt komplette Saison sausen

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Stefan Leyhe verletzte sich unmittelbar vor Saisonabbruch noch schwer.

(Foto: dpa)

Skispringer Stephan Leyhe wird nach seinem im März erlittenen Kreuzbandriss die komplette Saison und damit auch die Heim-WM in Oberstdorf verpassen. "Wir werden einfach ein Jahr Pause machen, um diese Verletzung komplett auszuheilen, und nächstes Jahr wieder neu beginnen mit Training und Schanze", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher am Rande der DM in Oberstdorf am Donnerstag: "In diesem Jahr springt Stephan definitiv nicht."

Generell gehe es Leyhe "sehr, sehr gut", sagte Horngacher: "Die Operation ist super verlaufen, er hat eigentlich keine Schmerzen gehabt. Er hat jetzt auch die ärztliche Freigabe bekommen, dass er fast alles machen kann - nur nicht Skispringen." Der 28 Jahre alte Teamweltmeister Leyhe hatte sich im März in Trondheim einen Tag vor dem Abbruch der Saison schwer verletzt.

14:46 Uhr

Strolls Corona-Infektion zu spät gemeldet: FIA verwarnt Racing Point

Der Automobil-Weltverband hat eine Verwarnung gegen das Formel-1-Team Racing Point angekündigt. Der Rennstall hatte die Corona-Infektion von Lance Stroll beim Eifel-Grand-Prix nicht rechtzeitig öffentlich gemacht und damit gegen das offizielle Covid-Protokoll der Formel 1 verstoßen. Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass Stroll an Corona erkrankt war. Auf dem Nürburgring war Nico Hülkenberg für Stroll eingesprungen, er fuhr im Rennen auf Platz acht. Für den 33-Jährigen war es der dritte Einsatz für Racing Point in der laufenden Saison. Zuvor hatte er bei den beiden Rennen in Silverstone den seinerzeit ebenfalls mit dem Coronavirus infizierten Mexikaner Sergio Perez vertreten.

14:07 Uhr

Historisch gut: Trainer erklärt, warum der HSV so erfolgreich ist

Vier Spiele, vier Siege, Platz eins - doch Trainer Daniel Thioune vom Hamburger SV will den Sprung an die Tabellenspitze nicht überbewerten. "Die Tabelle gibt sicherlich im Moment ein schönes Bild ab - das hat für mich aktuell aber keine Relevanz", sagte er dem Sportinformationsdienst nach dem überzeugenden 3:0 (1:0) gegen Erzgebirge Aue. Nach den Toren von Manuel Wintzheimer (17.), Sonny Kittel (57.) und Khaled Narey (72.) ist der HSV erstmals seit der Gründung der Bundesliga 1963 mit vier Siegen in die Saison gestartet. Für Thioune ist der Startrekord aber kein Grund, sich nun auszuruhen. Für ihn ist der Teamgedanke dabei der Schlüssel zum Erfolg. "Wenn man es schafft, als Mannschaft zusammenzufinden, wenn der Einzelne sich nicht über das Team stellt" und das Team "Geschlossenheit demonstriert", dann könne man "erfolgreich Fußball spielen", sagte Thioune: "Es ist der Teamgedanke, der uns nach vorne bringt. Und dann noch ein bisschen, dass wir ein paar fußballerische Ideen haben."

13:27 Uhr

Leroy Sané kehrt in Bayerns Mannschaftstraining zurück

Der zuletzt verletzte Nationalspieler Leroy Sané ist ins Mannschaftstraining des FC Bayern zurückgekehrt. Wie die Münchner mitteilten, trainierte Sané nach einer Kapselverletzung im rechten Knie wieder mit seinen Teamkollegen an der Säbener Straße. Allerdings waren bei der Einheit nur die Bayern-Profis dabei, die am Mittwoch beim überragenden 4:0 gegen Atletico Madrid in der Champions League nicht in der Startelf standen. Nach dem Teamtraining absolvierte der 24-Jährige noch eine Extraschicht mit Co-Trainer Miroslav Klose. Sané hatte wegen der Blessur die letzten fünf Pflichtspiele des Triple-Siegers verpasst.

13:01 Uhr

Horrorverletzung: Schad kracht mit gesamtem Gewicht aufs Bein

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Dominik Schad wird vier bis sechs Monate ausfallen.

(Foto: imago images/Eibner)

Der 1. FC Kaiserslautern muss monatelang auf Dominik Schad verzichten. Der Rechtsverteidiger zog sich beim 1:1 gegen den FC Ingolstadt einen Bruch des linken Wadenbeins zu und muss in den kommenden Tagen operiert werden. Wie der "Kicker" berichtet, war Schad nach einem eher unglücklichen Zusammenprall mit Rico Preißinger mit seinem ganzen Gewicht aufs Bein gefallen und dabei umgeknickt. Noch auf dem Platz wurde ihm eine Infusion gelegt, nach minutenlanger Behandlung trugen mehrere Sanitäter ihn in Richtung Katakomben. Nach Vereinsangaben wird Schad vier bis sechs Monate fehlen. Schad stand bislang in allen sechs Saisonspielen in der Startformation.

Überschattet wurde das Spiel übrigens auch vom Tritt-Eklat von Michael Henke. Mehr dazu lesen Sie hier!

12:34 Uhr

Schröder warnt vor Folgen eines zweiten Lockdowns

Sportvorstand Rouven Schröder vom FSV Mainz 05 hat vor den Konsequenzen eines möglichen zweiten Corona-Lockdowns im Sport gewarnt. "Wir sind an einer Schwelle, an der wir vorsichtig sein müssen", sagte der 45-Jährige: "Einen weiteren Lockdown und dementsprechend Spiele oder sogar Spieltage, die ausgesetzt werden müssen, möchten wir uns alle nicht ausmalen. Wenn sowas kommt, dann weinen nicht nur die großen Vereine, sondern generell die Bundesliga und der Sport." Daher forderte Schröder "Sensibilität" von allen Beteiligten. "Wenn man gewisse Dinge eindämmen und in einer gewissen Blase leben kann, damit die Spiele stattfinden können, müssen wir es tun", sagte er und betonte: "Es ist klar, dass für Mainz 05 ein weiterer Lockdown genauso gefährlich wäre wie für jeden anderen Verein."

12:00 Uhr

Hülkenberg reist als Ersatz für Racing Point nach Portugal

Nico Hülkenberg steht bei der Formel-1-Premiere in Portimão erneut als Ersatz für den Formel-1-Rennstall Racing Point bereit. Das bestätigte Teamchef Otmar Szafnauer in einer Videokonferenz. "Nico ist hier als Vorsichtsmaßnahme", sagte der 56-Jährige. Hülkenberg war unter anderem zuletzt auf dem Nürburgring für Lance Stroll eingesprungen. Der 21 Jahre alte Kanadier hatte über Magenbeschwerden geklagt und nun vor dem Großen Preis von Portugal berichtet, dass er vor knapp zwei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Tests zu Beginn dieser Woche seien aber negativ ausgefallen. "Ich bin zuversichtlich, dass Lance im Auto sitzen wird", sagte Szafnauer mit Blick auf das zwölfte Rennen der Corona-Notsaison.

11:40 Uhr

Skispringen: Eisenbichler ist erstmals Deutscher Meister

Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler hat sich erstmals in seiner Karriere den Titel des Deutschen Meisters gesichert.

  • Der 29-Jährige setzte sich in Oberstdorf mit Sprüngen auf 140,5 und 139 Meter klar vor Martin Hamann und Lokalmatador Karl Geiger durch.
  • Olympiasieger Andreas Wellinger musste sich in seinem ersten Wettkampf seit 19 Monaten mit dem 13. Platz begnügen. 
  • Der 25-Jährige hatte im Juni 2019 einen Kreuzbandriss erlitten und den vergangenen Winter komplett verpasst.
11:09 Uhr

Mit Kopf gegen Tor geknallt: Eishockey-Talent nach Check gelähmt

Ein tragischer Unfall versetzt die norwegische Eishockey-Welt in Schockstarre. Mats Hildisch - erst 18 Jahre alt - prallte nach einem Check mit dem Kopf voraus gegen das gegnerische Gehäuse. Regungslos lag der junge Mann auf dem Eis. Die U21-Partie zwischen Frisk Asker und Lorenskrog wurde sofort abgebrochen. Die schockierende Diagnose: Hildisch zog sich bei dem Foul schwere Rückenmarksverletzungen zu - er wird nach dieser Szene für immer gelähmt bleiben.

Mehr dazu lesen Sie gleich!

10:43 Uhr

Schalkes Naldo überrascht mit Aussage zum Derby gegen den BVB

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Er weiß, wie es geht.

(Foto: imago/Claus Bergmann)

Trotz der Sieglos-Serie von 20 Spielen sieht der Schalker Derbyheld Naldo vor dem brisanten Duell bei Borussia Dortmund am Samstag keinen Favoriten. "Ich habe schon erlebt, dass wir Tabellenzweiter waren und dann in Dortmund nach 25 Minuten mit 0:4 zurückgelegen sind. Im Derby kann alles passieren", sagte der ehemalige Innenverteidiger und jetzige Assistent von Trainer Manuel Baum, bei Sky Sport News HD. Naldo hatte als Spieler vor knapp drei Jahren maßgeblichen Anteil daran, dass Schalke in Dortmund aus einem 0:4-Rückstand noch ein 4:4 machte. "Wenn wir zurückliegen oder einen schweren Moment haben und Dortmund viel besser ist als wir, dann müssen wir immer an uns glauben und aus dieser schweren Zeit wieder zurückkommen, als Mannschaft", sagte er: "Wir brauchen Leader auf dem Platz, die sagen: Kommt Jungs, bleibt zusammen. Es sind 90 Minuten und wir schaffen das. Das war in meiner Zeit so, und ich hoffe, es wird auch am Samstag so sein."

09:28 Uhr

Völler hat Transfer von Rashica noch nicht abgeschrieben

Sport-Geschäftsführer Rudi Völler von Bayer Leverkusen beschäftigt sich noch mit einem Transfer von Milot Rashica. "Er ist nicht abgeschrieben, aber es gibt keinen Automatismus, dass er im Januar kommt", sagte Völler im "Kicker" über den Stürmer von Werder Bremen. Verhandlungen über ein Leihgeschäft kurz vor Ende des Transferfensters zu Monatsbeginn waren gescheitert. Der 24-Jährige wäre angesichts der stockenden Offensive womöglich eine gute Ergänzung im eng getakteten Spielplan: In der Bundesliga hat die Werkself nach vier Spieltagen erst drei Tore verbucht. "Damit sind wir alle nicht zufrieden. Zumal diese Phase schon länger andauert, seit der Endphase der vergangenen Saison", sagte Völler, der den Abgang von Kai Havertz zum FC Chelsea entsprechend nicht als Begründung gelten ließ.

08:51 Uhr

Heidfeld warnt wegen den Strolls: Vettel muss "höllisch aufpassen"

Noch sitzt Sebastian Vettel nicht mal im Cockpit von Aston Martin, da werden die Unkenrufe mit Blick auf seinen künftigen Arbeitgeber lauter. Besonders die Hausmacht der Familie Stroll - Lance als Fahrer, Vater Lawrence als Mitbesitzer des Rennstalls - bereitet Experten Magenschmerzen. "Eine besondere Konstellation bei Aston Martin ist natürlich sehr problematisch für Sebastian. Wenn dein Teamkollege zugleich der Sohn vom Teambesitzer ist, musst du höllisch aufpassen. Dass der Sohn vom Eigentümer bevorteilt wird, ist sehr wahrscheinlich", schrieb Nick Heidfeld in seiner Sky-Kolumne. Auch Helmut Marko, Motorsportberater bei Red Bull, hatte sich Gedanken um Vettel gemacht. Das Familien-Gespann sei nicht unproblematisch. "Wenn man von Perez hört, dass die ganzen Updates immer erst zum Stroll junior kommen und das dann immer erst, wenn alles wirklich in dreifacher Form, also auch für die Reserve da ist, auch an Perez kommt, dann hoffe ich, dass sie ihn da fair behandeln", betonte Marko.

08:20 Uhr

Bericht: Japan erwägt Gesichtserkennung bei Olympia-Besuchern

Japan erwägt den Einsatz von Technologien zur Gesichtserkennung von Zuschauern bei den Olympischen Spielen. Wie die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" berichtet, könnte dies möglicherweise beim Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus helfen. Dabei würde das Gesicht des Zuschauers beim Betreten des Austragungsortes aufgezeichnet sowie die Körperoberflächentemperatur erfasst. Durch Aufzeichnen der Bewegungsroute mit Kameras am Veranstaltungsort wäre es möglich, im Falle einer Infektion später Personen, die möglicherweise engen Kontakt hatten, leichter auszumachen und früh zu informieren. Allerdings könnte es Bedenken wegen der Datenschutzsicherheit geben. Die Planung sieht bislang vor, Gesichtserkennungstechnik nur für Olympia-Verantwortliche einzusetzen.

07:53 Uhr

Arsenals Coach reagiert auf Özils "tiefe" Enttäuschung

Für wichtige Mitteilungen nutzt Mesut Özil gerne Twitter. Unvergessen ist, wie er im Juli 2018 zu einer Generalabrechnung mit dem DFB ausholte und seine Nationalmannschaftskarriere für beendet erklärte. Nun sah sich Özil am Mittwoch erneut genötigt, ein Statement abzugeben, weil seine Situation beim FC Arsenal immer schlechter wird. Mit "tiefer Enttäuschung" habe er zur Kenntnis genommen, dass sein Klub keinen Platz für ihn in seinem Ligakader hat (mehr dazu lesen Sie hier). Trainer Mikel Arteta äußerte sich danach selbstkritisch. "Mein Job ist es, das Beste aus jedem Spieler herauszuholen. Heute fühle ich mich, als wäre ich damit gescheitert. Ich will für das Team den bestmöglichen Mesut. In manchen Momenten war ich knapp dran, aber im Moment gelingt mir das nicht, weil ich die Entscheidung treffen musste, ihn aus dem Kader zu nehmen." Zuspruch erhielt Özil unter anderem von Jerome Boateng. "Kopf hoch, Bruder", twitterte der Bayern-Spieler. Der englische Ex-Profi Gary Lineker schrieb: "Jeder Fußballer will spielen. Es zerstört die Seele, wenn man es nicht darf - unabhängig vom Gehalt."

07:15 Uhr

Hackl Schorsch ist in häuslicher Isolation

Rodel-Ikone Georg Hackl hat sich nach eigenen Angaben freiwillig in häusliche Quarantäne begeben. Im Trainingslager des Nationalteams sei ein Athlet, zu dem er Kontakt hatte, positiv auf Covid-19 getestet worden, erklärte der dreimalige Olympiasieger. Der Lehrgang sei daraufhin abgebrochen worden, und er selbst habe sich zu Hause zurückgezogen. "Ich habe mich sofort in Selbstisolation begeben, wohne aktuell im Gästezimmer, bis ich das Ergebnis meines Corona-Tests bekomme", sagte der 44-Jährige zu t-online.de: "Meine Frau stellt mir netterweise die Mahlzeiten vor die Tür. Ich kann den Garten nutzen, um etwas Abwechslung zu haben." In seinem Wohnort Berchtesgaden wurde am Montag ein zweiwöchiger Lockdown verhängt, der Landkreis hat derzeit den höchsten Inzidenzwert in Deutschland.

06:45 Uhr

Eklat in 3. Liga: Henke tritt Lautern-Coach von hinten in die Beine

Eklat in der 3. Liga: Mächtig Ärger gab es nach dem 1:1 des 1. FC Kaiserslautern gegen den FC Ingolstadt. FCK-Trainer Jeff Saibene regte sich mächtig auf und wollte hinter Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke herrennen, wurde aber festgehalten. Was war passiert? "Es ist nicht der Rede wert, es war ein kleines Gerangel. Ich habe einen Tritt von ihm gespürt, aber es ist komplett harmlos", sagte Saibene später auf der Pressekonferenz. Dabei war der Tritt auf den TV-Bildern klar zu erkennen. Zuvor hatte Saibene im TV-Interview bei Magentasport auch noch erklärt: "Das spricht für sich. Das sagte alles aus über..." - dann brach er den Satz ab. Der FCK befindet sich nach dem vierten Remis hintereinander in der Gefahrenzone. Bei den Pfälzern musste Dominik Schad mit einer schweren Verletzung ausgewechselt werden.

06:26 Uhr

World Series: Rays gewinnen Spiel zwei gegen Dodgers

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Läuft doch!

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Tampa Bay Rays haben in der World Series der Major League Baseball ausgeglichen. Nach der Niederlage zum Auftakt gab es ein 6:4 gegen die Los Angeles Dodgers.

  • Das deutlich weniger prominent besetzte Team aus Florida hatte die Begegnung dabei die meiste Zeit unter Kontrolle und hat vor der dritten Partie am Freitag (Ortszeit) wieder alle Chancen auf die erste Meisterschaft für die Rays.
  • Für den Titel in der besten Baseball-Liga der Welt sind vier Siege notwendig.
05:55 Uhr

Gündogan: "Bin nach Covid-19 noch nicht wieder ganz da"

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"Zur Tatsache, dass Pep (Guardiola, Trainer) mich schon auswechseln wollte: Ich bin froh, dass er es nicht getan hat."

(Foto: Pool via REUTERS)

Der direkt verwandelte Freistoß von Ilkay Gündogan beim 3:1 von Manchester City gegen den FC Porto war insbesondere dem Talent des deutschen Nationalspielers geschuldet. "Ich muss zugeben, ich übe Freistöße nicht so oft, aber es gibt gewisse Entfernungen, mit denen ich mich wohl fühle, und das war der perfekte Abstand für mich", sagte Gündogan. "Zur Tatsache, dass Pep (Guardiola, Trainer) mich schon auswechseln wollte: Ich bin froh, dass er es nicht getan hat", sagte der Mittelfeldspieler. Drei Minuten nach seinem Tor zum 2:1 musste Gündogan dann aber vom Platz. Wohl auch, weil er wie viele seiner Mitspieler nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Mit Blick auf die verletzungsbedingte Auswechslung von Fernandinho und die Personalsituation bei Manchester City sagte er: "Es gibt noch mehr, klar, und dazu welche, die gerade erst zurückgekommen sind, und ich selbst bin noch nicht wieder ganz da, nachdem ich Covid-19 hatte." Das Team sei froh über den großen Kader, aber "unterm Strich sind nicht alle da."