Donnerstag, 04. Juni 2020Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann & David Bedürftig
00:17 Uhr

NFL-Superstar Brees entschuldigt sich für Kommentare zu Anti-Rassismus-Protest

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Der Quarterback der New Orleans Saints, Drew Brees, hat sich für seine Kommentare zu Anti-Rassismus-Protesten von Football-Spielern entschuldigt. Bei seinen Aussagen habe es ihm an "jeglichem Mitgefühl oder Empathie" gefehlt, schrieb der NFL-Profi auf seiner Instagram-Seite. Seine Entschuldigung richte sich an seine Freunde, Teamkollegen, die Stadt New Orleans, die schwarze Community, die NFL-Community und an alle, die er verletzt habe.

Brees hatte in einem Interview die Proteste des NFL-Spielers Colin Kaepernick kritisiert. Dieser war unter anderem in der Saison 2016/17 aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA beim Abspielen der Nationalhymne auf die Knie gegangen. "Ich werde nie einer Meinung sein mit jemandem, der respektlos gegenüber der Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika oder unserem Land ist", sagte Brees. Für seine Aussagen erntete er viel Kritik in den sozialen Medien - unter anderen von NBA-Superstar LeBron James und Saints-Teamkollege Malcolm Jenkins.

23:54 Uhr

Formel 1 könnte Weltmeister schon nach acht Rennen küren

Die acht bislang geplanten Europa-Rennen würden der Formel 1 zur Kür eines neuen Weltmeisters genügen. Auch wenn laut Regelwerk Rennen auf mindestens drei Kontinenten innerhalb eines Jahres zur Ermittlung eines WM-Champions notwendig sind, ist diese Bestimmung laut Formel-1-Sportchef Ross Brawn durch die Corona-Krise außer Kraft gesetzt. "In der Theorie bilden die acht europäischen Rennen eine Weltmeisterschaft", sagte Brawn dem Fachmagazin "Autosport". Den Regeln des Weltverbands zufolge müssen mindestens acht WM-Läufe gefahren werden, ehe der Titel vergeben werden kann. Die Formel 1 hatte zuvor einen Notkalender für den Neustart der Saison veröffentlicht. Zum Auftakt sollen am 5. und 12. Juli zwei Grand Prix im österreichischen Spielberg gefahren werden. Zwar peilt die Rennserie insgesamt mindestens 15 bis 18 WM-Läufe bis Dezember an. Doch wegen der globalen Pandemie-Lage ist offen, ob weitere Grand Prix außerhalb Europas überhaupt möglich sind.

21:48 Uhr

"Noch alles offen": RB-Geschäftsführer Mintzlaff äußert sich zu Werner-Wechsel

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Timo Werner hat diese Saison schon 25 Bundesliga-Tore erzielt.

(Foto: imago images/Picture Point LE)

Fußball-Nationalspieler Timo Werner steht angeblich kurz vor einer Unterschrift beim englischen Spitzenklub FC Chelsea. Wie hier berichtet, soll der Stürmer von RB Leipzig seine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 60 Millionen Euro ziehen und nach der Saison an die Stamford Bridge wechseln.

Auf Anfrage von RTL und ntv sagte RB-Geschätsführer Oliver Mintzlaff: "Es ist noch alles offen. Jetzt spielen wir erstmal die Bundesliga zu Ende." Das Management von Timo Werner war zunächst nicht zu erreichen.

19:44 Uhr

Rassistische Beleidigung gegen Torunarigha: Verfahren eingestellt

Im Zuge der rassistischen Beleidigungen gegen den Berliner Fußball-Profi Jordan Torunarigha während des Pokalspiels beim FC Schalke 04 ist das Verfahren eingestellt worden. "Wir haben versucht, den Täter mit Hilfe von Video-Aufnahmen der betreffenden Tribüne zu ermitteln. Aber eine Identifizierung war nicht möglich", sagte Oberstaatsanwältin Anette Milk der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte der Fußball-Podcast "Doppelspitze" berichtet. Torunarigha war Anfang Februar im Achtelfinale des DFB-Pokals beim FC Schalke 04 laut eigener Aussage rassistisch beleidigt worden. Der Spieler stellte "mit Unterstützung des Vereins Strafanzeige gegen Unbekannt".

18:35 Uhr

Medienbericht: 10 Millionen pro Jahr, Werner wechselt wohl zu Chelsea

Nationalspieler Timo Werner soll sich gegen seinen Verein RB Leipzig entschieden und seine Ausstiegsklausel gezogen haben und strebt wohl einen Wechsel für um die 60 Millionen Euro in die Premier League zum FC Chelsea an. Laut einem Bericht der "Bild" soll Werner bei den Blues einen Vertrag bis 2025 unterschreiben und mehr als zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen. Der FC Liverpool um Trainer Jürgen Klopp, der lange um den Stürmer buhlte, könne den Wechseln aufgrund der Coronakrise finanziell wohl nicht mehr stemmen. Eine Bestätigung von Werner, Leipzig oder Chelsea gab es bisher noch nicht.

18:02 Uhr

Handball-, Basketball- und Eishockey-Liga bekommen Millionen-Nothilfe vom Bund

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Jubel: Unter anderem die Vereine der Handball-Bundesliga bekommen wohl eine Finanzspritze vom Bund.

(Foto: imago images/Camera 4)

Die Profi-Topligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball können mit einer Nothilfe vom Bund rechnen. In dem milliardenschweren Konjunkturpaket werden die "Profisportvereine der unteren Ligen" als eine Branche erwähnt, die als Folge der Corona-Krise Überbrückungshilfe bekommen können. "Wir sind sehr dankbar, dass im Koalitionsausschuss klar die Absicht festgehalten wurde, semi- und professionellen Mannschaftssportarten zu helfen und dass wir Teil des Konjunkturpaketes sind", sagte der CDU-Politiker Frank Steffel, Initiator einer Härtefallregelung für die Topligen. Veranschlagt werden von ihm rund 200 Millionen Euro, die die Klubs brauchen, um Einnahmeausfälle durch Zuschauerrückgang, Umsatz in den Arenen und den Ausfall von Sponsorengelder auszugleichen. "Für das Haushaltsjahr 2020 würde man 100 Millionen Euro und für 2021 weitere 100 Millionen Euro benötigen.

"Wir müssen nun gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftministerium und den Fraktionen dafür Sorge tragen, dass die Besonderheiten unserer Branche bei der Antragstellung Berücksichtigung finden", erklärte Steffel. "Die politische Herausforderung ist jetzt, dass wir die Rahmenbedingung so definieren, dass bis zum Beginn der Saison die Klubs wirklich aufatmen können, weil sie dann wissen, dass die definierten Rahmenbedingungen ihre spezifische Situation abdecken."

17:16 Uhr

Zeichen gegen Rassismus: BVB kniet geschlossen in Herzform

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Die Bundesliga-Profis von Borussia Dortmund haben gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt und ihre Solidarität mit dem Afroamerikaner George Floyd bekundet, der infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA starb. 28 BVB-Spieler knieten in Herzform auf dem Trainingsplatz nieder, als Zeichen gegen Rassismus. Die Spieler schrieben dazu auf ihren Social-Media-Accounts: "Wir, die Spieler von Borussia Dortmund, unterstützen die Black Lives Matter-Bewegung voll und ganz. Wir akzeptieren keinerlei Rassismus. Für eine aufgeschlossene und tolerante Welt, für eine bessere Welt!". Den Kniefall hatte 2016 Quaterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers erstmals vor einem Football-Spiel gemacht, um ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus zu setzen. Bereits am Mittwochabend vor dem Drittligaspiel zwischen dem FC Bayern München II und SC Preußen Münster knieten auch dort die Spieler vor dem Anpfiff gemeinsam am Mittelkreis nieder.

16:42 Uhr

Angst um Gesundheit: Rapinoe sagt Fußball-Auftakt in den USA ab

In den USA rollt bald wieder der Ball, doch Fußball-Superstar Megan Rapinoe (34) spielt nicht mit. Das Gesicht der Weltmeisterinnen verzichtet offenbar aus Sorge um ihre Gesundheit auf eine Teilnahme am Challenge Cup (27. Juni bis 26. Juli), der von der US-Profiliga der Frauen (NWSL) in Utah ausgetragen wird, um nach der Corona-Zwangspause wieder den Spielbetrieb zu eröffnen. "Ich verstehe ihre Beweggründe, aber ich bin enttäuscht und frustriert, weil sie nicht mit uns an diesem Turnier teilnimmt", sagte Farid Benstiti, Trainer von Rapinoes NWSL-Klub OL Reign, der französischen Zeitung "Le Progres". Die reguläre NWSL-Saison war wegen der Pandemie nicht angepfiffen worden.

15:42 Uhr

Spielerfrau von LA Galaxy schockiert mit rassistischen Posts

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Der Fußballklub Los Angeles Galaxy aus der Major League Soccer (MLS) hat rassistische Instagram-Posts einer Spielerfrau vehement verurteilt und die Löschung der Nachrichten eingefordert. Die Gattin des serbischen Galaxy-Mittelfeldspielers Aleksandar Katai soll unter anderem die Black-Lives-Matter-Bewegung in den USA verspottet haben. Die Einträge wurden inzwischen entfernt. "LA Galaxy steht entschieden gegen Rassismus jeglicher Art, einschließlich des Rassismus, der Gewalt fordert oder die Bemühungen derjenigen, die sich für die Gleichstellung der Rassen einsetzen, herabsetzen will", teilte der Klub mit. Tea Katai hatte offenbar zu Gewalt gegen Personen aufgefordert, die derzeit in vielen Städten nach dem Tod des Schwarzen George Floyd als Folge der Festnahme durch einen weißen Polizisten protestieren. Aleksandar Katai entschuldigte sich für die "inakzeptablen" Posts. "Ich teile diese Ansichten nicht und sie werden in meiner Familie nicht toleriert", schrieb der 29-Jährige bei Instagram. Am Donnerstag soll es ein Gespräch zwischen Spieler und Klub geben, Fans fordern in den Sozialen Medien die Entlassung Katais.

15:04 Uhr

Wer kommt nach Djokovic? Boris Becker will wieder Trainer werden

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Boris Becker coachte zuletzt Novak Djokovic zu titeln, jetzt will er einen neuen Schützling trainieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Boris Becker kann sich einen neuen Trainerjob im Tenniszirkus vorstellen. "Ich würde es nicht ausschließen, dass ich wieder Trainer werde", sagte der dreimalige Wimbledon-Sieger im Eurosport-Podcast "Verbalathleten". Der 52-Jährige sei dazu derzeit nicht in der Lage, "weil ich für die deutschen Herren verantwortlich bin. Aber nichts ist ewig."
Becker, der zwischen 2013 und 2016 den Weltranglistenersten Novak Djokovic coachte und derzeit als "Head of Men's Tennis" beim Deutschen Tennis Bund (DTB) arbeitet, würde ein neues Engegament an der Seite eines Profis eingehen, "wenn es Spieler gibt, die mich interessieren und offen mit mir umgehen wollen". Außerdem würde er sich wünschen, dass seine Expertise als Trainer mehr gewürdigt wird: "Ich glaube man ist immer noch im Wahn des 17-jährigen Wimbledon-Siegers. Bei Vorstellungen heißt es oft, dass ich sechs Grand Slams als Spieler gewonnen habe und die sechs Siege als Djokovic-Coach werden oft nicht erwähnt, aber die waren mir auch persönlich sehr wichtig."

14:32 Uhr

Mehr Windhorst-Millionen für Hertha? Preetz tritt auf die Bremse

Laut Geschäftsführer Michael Preetz vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC ist eine weitere Finanzspritze von Investor Lars Windhorst noch nicht beschlossene Sache. "Ich kann bestätigen, dass wir uns in Gesprächen mit Tennor und Lars Windhorst befinden", sagte Preetz: "Aber darüber hinaus ist es nicht so, dass wir die Gespräche zum Abschluss gebracht, Vertragsentwürfe ausgetauscht oder unterschrieben haben. Es empfiehlt sich auch hier, über die Dinge dann zu sprechen, wenn man Vollzug melden kann."

Länger schon ist bekannt, dass Windhorst Interesse an einer Aufstockung seiner Anteile an der Profiabteilung der Berliner hat. Wie die "Bild-Zeitung" berichtete, hätten sich die Parteien grundsätzlich darauf geeinigt. Als Gegenwert dafür werden rund 150 Millionen Euro gehandelt. Im Jahr 2019 hatte Windhorst über seine Firma Tennor insgesamt 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH und Co. KGaA für 224 Millionen Euro gekauft.

13:42 Uhr

Wegen Willkür – Skandalstürmer Balotelli fordert saftige Entschädigung

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Er sorgt mal wieder für Ärger: Mario Balotelli.

(Foto: dpa)

Mario Balotelli steht vor dem Bruch mit seinem Klub Brescia Calcio. Der 29-Jährige fordert vom Tabellenletzten der Serie A eine Entschädigung von 400.000 Euro, weil er seiner Meinung nach willkürlich vom Mannschaftstraining ausgeschlossen worden ist. Die Auflösung seines Vertrages, die ihm Klubchef Massimo Cellino vorgeschlagen hatte, wolle Balotelli nicht annehmen, berichtete die "Gazzetta dello Sport". Balotelli habe seine Anwälte beauftragt, sich um den Fall zu kümmern. Cellino hatte sich zuletzt kritisch über Balotelli geäußert und ihn als "Enttäuschung" bezeichnet. "Ich dachte, dass Balotelli sich im Klub seiner Heimatstadt Brescia wohl fühlen würde, doch ich habe mich geirrt. Mario lebt nach seinen eigenen Regeln. Man sagt ihm etwas - und er tut das Gegenteil."

13:17 Uhr

Der Fußball-Spruch des Tages

"Wir sind nicht der FC Hollywood in der Kreisliga. Nicht jedes Gegentor ist ein Versagen meiner Mannschaft." 

Das sagt RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann auf die Frage, wie Gegentore besser verhindert werden können.

12:10 Uhr

Boyd verteufelt Trump: "Eine der schlimmsten Personen des Planeten"

US-Nationalspieler Terence Boyd vom Halleschen FC verfolgt mit gemischten Gefühlen die Massenproteste in den Vereinigten Staaten aufgrund des Todes des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt. "Ich schäme mich fast dafür, dass ich gerade nicht auf den Straßen New Yorks mitlaufe. Am liebsten würde ich ins nächste Flugzeug in die USA steigen, um dort zu protestieren", sagte der 29-Jährige t-online.de. Der gebürtige Bremer Boyd hat einen afroamerikanischen Vater und eine deutsche Mutter. Er befürwortet vor allem die friedlichen Proteste in den USA, betonte aber auch gleichzeitig: "Der Protest muss laut sein, es muss knallen. Denn es reicht!" Am US-Präsidenten ließ Boyd kein gutes Haar: "Ich bin traurig. Donald Trump ist eine der schlimmsten Personen unseres Planeten. Er treibt sein Land auseinander. Ich liebe die Vereinigten Staaten, aber ich hasse, was Trump aus dem Land gemacht hat."

11:43 Uhr

BBL-Profi Doreth: Spieler brauchen eine Gewerkschaft

Basketball-Profi Bastian Doreth hofft, dass die vielen Diskussionen rund um das Finalturnier der Bundesliga dazu führen, dass sich wieder eine Spielergewerkschaft bildet. Er hoffe, dass die Spieler etwas gelernt hätten, sagte Doreth im Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Und zwar, dass wir uns in Zukunft mehr zusammentun und eingebunden werden. Wir brauchen ein Sprachrohr für unsere Interessen." Doreth, Athletensprecher des Deutschen Basketball Bundes, hatte in den vergangenen Wochen zwischen Spielern und Liga vermittelt. Viele Profis hatten sich in die Planungen für das Finalturnier, mit dem die BBL von diesem Samstag an die Saison mit zehn Teams in München ohne Zuschauer zu Ende bringt, nicht ausreichend eingebunden gefühlt.

10:19 Uhr

Medien: Mario Gomez beendet Fußball-Karriere in Deutschland

Mario Gomez wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim Zweitligisten VfB Stuttgart wohl nicht verlängern. Dies berichten die "Stuttgarter Nachrichten" und die "Stuttgarter Zeitung" am Donnerstag. Für den 34 Jahre alten Torjäger sei ein Wechsel in die USA eine Option, ein Transfer innerhalb Europas soll ausgeschlossen sein. Der größte Erfolg seiner Laufbahn war 2013 der Triumph in der Champions League mit den Bayern. Gomez wurde dreimal Deutscher Meister, er absolvierte 78 Länderspiele (31 Tore). In der Bundesliga kam er für den VfB, bei dem er 2004 sein Debüt gefeiert hatte, den FC Bayern und den VfL Wolfsburg 328 Mal (170 Tore) zum Einsatz. 2007 war Gomez Fußballer des Jahres in Deutschland. Zum Abschluss seiner Karriere plant er mit seinem Heimatklub die Rückkehr in die Bundesliga. Der VfB ist aktuell Tabellenzweiter.

09:51 Uhr

Müller macht 'ne pfiffige Ansage: "We have our Mia san mia"

 

09:32 Uhr

BBL-Chef Holz bedauert Aussagen in Rassismus-Debatte

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"Meine Aussagen, die ich aus jetziger Sicht so nicht mehr treffen würde und deren Wirkung ich wohl nicht vollständig bedacht habe, bedaure ich."

(Foto: imago images/Wolter)

BBL-Geschäftsführer Stefan Holz hat sich in einer persönlichen Stellungnahme auf der Homepage der Basketball-Bundesliga für seine unglücklichen Aussagen in der Rassismus-Debatte entschuldigt. "Meine Aussagen, die ich aus jetziger Sicht so nicht mehr treffen würde und deren Wirkung ich wohl nicht vollständig bedacht habe, bedaure ich. Ich habe zu sehr die formalen, grundsätzlichen Festlegungen der Liga zu politischen Äußerungen im Spielbetrieb vor Augen gehabt." Vor dem Meisterturnier mit zehn Teams, bei dem die BBL ihre Saison von Samstag an in München sportlich beenden will, hatte Holz der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, ob Spieler mit Slogans auf Shirts oder Ausrüstungsgegenständen gegen Rassismus protestieren dürfen, gesagt: "Grundsätzlich ist es so, dass politische Äußerungen im Ligabetrieb verbal oder non-verbal nicht gestattet sind." Nach Protesten von Spielern und Vereinen hatte Holz bereits am Nachmittag seine Aussagen präzisiert..

08:51 Uhr

Kommt das Champions-League-Turnier nach Frankfurt?

Frankfurt ist angeblich Kandidat für die Ausrichtung eines möglichen Blitzturniers in der Champions League. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Es soll für das Event, das im August stattfinden könnte, auch Bewerbungen aus Portugal und Russland geben. Dass in der Königsklasse nach den verbleibenden vier Achtelfinal-Rückspielen sämtliche ausstehenden Paarungen im üblichen Format mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, ist aufgrund des engen Zeitfensters in diesem Jahr praktisch ausgeschlossen. Ein Blitzturnier mit K.o.-Spielen wäre eine mögliche Lösung. Laut "Bild" hat die Uefa Ausschreibungsunterlagen an die Mitgliederverbände geschickt. Die Gastgeberstadt muss offenbar vier Stadien benennen, die in einem Umkreis von etwa 100 Kilometern liegen.

08:16 Uhr

Hertha erhält offenbar nächstes Mega-Finanzpaket von Windhorst

Hertha BSC bekommt Medienberichten zufolge im Herbst das nächste dicke Finanzpaket von Investor Lars Windhorst. Nach Informationen des Magazins "Sport Bild" und der "Bild" haben sich die Verantwortlichen des Bundesligisten mit dem 43 Jahre alten Unternehmer darauf geeinigt. Es soll 150 Millionen Euro umfassen. Der entsprechende Beschluss durch die Vereinsgremien sei nur eine Formsache. Windhorst hatte eine Zahlung in dreistelliger Millionenhöhe bereits in Aussicht gestellt. Er hatte über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor 2019 für 224 Millionen Euro insgesamt 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben. Mit dem neuen Paket würden seine Anteile an der KGaA auf rund 60 Prozent erhöht. An seinen Sitzen im Aufsichtsrat soll eine weitere Beteiligung nichts verändern, es bleibt bei vier von neun Posten, die er besetzen darf.

07:47 Uhr

Was hinter dem "Super-Motor" der Formel 1 steckte

 

06:32 Uhr

"Viel zu viel" - Philipp ist die eigene Ablösesumme unangenehm

Dortmunds Maximilian Philipp spielt den Ball. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Maximilian Philipp - ein guter Typ!

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Maximilian Philipp denkt nicht gerne an die hohe Ablöse, die Borussia Dortmund vor zwei Jahren für seinen Wechsel vom SC Freiburg bezahlt hat. "Das ist mir unangenehm. Was könnte man mit 20 Millionen alles machen? Aber wir Spieler können nichts für die Preise, die für uns gezahlt werden. Für mich ist es dennoch viel zu viel", sagte der 26 Jahre alte Angreifer, der inzwischen für Dynamo Moskau spielt, dem "Kicker". Philipp berichtete in dem Interview, dass er sich der Initiative Common Goal angeschlossen habe und zukünftig einen Teil seines Gehaltes spenden werde. "Wir sind privilegiert von den Unsummen, die im Fußball existieren, sollten wir alle etwas zurückgeben. Wir können damit so vielen Menschen helfen, dessen sollte sich jeder bewusst sein."

05:59 Uhr

NFL-Superstar sorgt mit Protestaussagen für Aufregung

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Hat er wirklich verstanden, um was es geht?

(Foto: imago/Icon SMI)

Der Star-Quarterback der New Orleans Saints, Drew Brees, sorgt mit Kommentaren über protestierende Football-Spieler für Empörung. In einem Interview wurde der 41 Jahre alte Spielmacher gefragt, was er davon halten würde, sollten in der kommenden Saison wieder Profis gegen Polizeigewalt protestieren, so wie es 2016 schon der inzwischen nicht mehr in der NFL beschäftigte Colin Kaepernick tat, als er während der Nationalhymne auf ein Knie ging. "Ich werde nie einer Meinung sein mit jemandem, der respektlos gegenüber der Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika oder unserem Land ist", antwortete Brees. Seine Großväter hätten beide im Krieg gedient und die Flagge verteidigt, führte er aus. "Ist jetzt alles okay in unserem Land? Nein, ist es nicht. Wir haben noch einen langen Weg vor uns", sagte er. "Aber ich denke wenn du da stehst und der Flagge deinen Respekt erweist mit der Hand über dem Herzen, dann zeigt das Einigkeit. Es zeigt, das wir alle im selben Boot sitzen, dass wir es alle besser machen können und Teil der Lösung sind." NBA-Superstar LeBron James schrieb daraufhin bei Twitter: "Du hast tatsächlich immer noch nicht verstanden, warum Kap auf ein Knie gegangen ist."

05:23 Uhr

Tabellenführer wackelt: MSV patzt gegen Schlusslicht Jena

Der TSV 1860 München hat in der 3. Fußball-Liga den Sprung auf einen Aufstiegsplatz verpasst. Im Traditionsduell kamen die Löwen zum Abschluss des 29. Spieltages nicht über ein 1:1 (1:1) beim 1. FC Kaiserslautern hinaus. Während die auf dem sechsten Rang liegenden Münchner die Chance vergaben, mit dem Spitzenreiter MSV Duisburg gleichzuziehen, gelang den Pfälzern ein wichtiger Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt. Die Duisburger behaupteten derweil trotz des enttäuschenden Auftritts beim 1:1 (1:0) gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena die Tabellenführung. Die Zebras haben 48 Zähler auf dem Konto. Dahinter folgt mit einem Punkt weniger ein Verfolger-Quartett.  Jena sendete indes ein Lebenszeichen. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt allerdings immer noch 15 Punkte.