Donnerstag, 05. Dezember 2019Der Sport-Tag

22:32 Uhr

Beachvolleyballerinnen gehen vor Gericht gegen "unfairen Umgang" vor

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Tillmann (links) und Behrens feiern ihren dritten Platz bei den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften im September.

(Foto: imago images / Agentur 54 Grad)

Ein deutsches Beachvolleyball-Paar zieht gegen den Deutschen Volleyball-Verband vor Gericht. Die 27 Jahre alte Kim Behrens und die ein Jahr ältere Cinja Tillmann werfen dem DVV einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag) einen unangemessenen und unfairen Umgang vor. Behrens und Tillmann fühlen sich bei den Nominierungen des deutschen Verbandes für die großen Beachvolleyball-Turniere ausgebremst und ausgebootet, wie die beiden Zeitungen berichteten. Das Landgericht Frankfurt bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Verhandlungstermin am 18. März 2020 vor der 6. Zivilkammer. In der Klage geht es auch um 25 000 Euro Entschädigung für entgangene Einnahmen.

Vier Nationalteams sollen vom DVV vor der Saison benannt worden sein, denen bei wichtigen Turnieren Startplätze garantiert wurden. Nicht berücksichtigt wurde demnach das fünfte deutsche Team aus der erweiterten Weltspitze. Dies soll nun durch das Gericht auf Rechtmäßigkeit geprüft werden.

21:17 Uhr

DFB-Ethikkommission leitet kein Verfahren gegen Vizepräsident Koch ein

Die Ethikkommission des DFB wird kein Verfahren gegen DFB-Vizepräsident Rainer Koch einleiten. Die unabhängige Kommission bezeichnete insbesondere den im September erhobenen Vorwurf, Koch habe im Vorfeld des DFB-Bundesjugendtags 2016 unlauteren Druck ausgeübt, als "nicht begründet". Der Jugendausschuss-Vorsitzende Christian Pothe hatte die Anschuldigungen unmittelbar vor dem Bundestag in Frankfurt/Main erhoben.

Koch soll laut Anzeige "durch Drohung mit finanziellen Nachteilen" die Wahlen zum DFB-Jugendausschuss beeinflusst haben. Die Ethikkommission kam laut Mitteilung in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass gegenüber dem Kandidaten Andreas Kupper vom Berliner Fußballverband "eine unmittelbare Einflussnahme (Drohung) nicht erfolgt ist." Auch in vorgelegten E-Mails habe Koch keine Drohungen formuliert, sondern um "Konsens-Lösungen" geworben. Bei einem zweiten Vorwurf stellte die Kommission indes fest, dass Koch im April 2014 als Vorsitzender des Bayrischen Fußballverbandes "massiv Einfluss auf die Wahl einer Beauftragten für den Mädchen- und Frauenfußball im Fußball-Kreis Donau genommen und dadurch möglicherweise persönliche Verletzungen hervorgerufen" habe.

21:18 Uhr

Werder-Rakete Rashica äußert sich zu möglichem Wechsel

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Sechs Tore in neun Spielen: Milot Rashica ist in Topform.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Werder Bremens derzeit bester Offensivspieler Milot Rashica sieht sich bei einer möglichen Vertragsverlängerung derzeit nicht unter Entscheidungsdruck. "Wenn wir in nächster Zeit eine Lösung finden können, die gut für mich und für Werder ist, dann setzen wir uns zusammen und sprechen darüber", sagte der 23-Jährige in einem Interview des "Weser-Kurier" und ergänzte: "Allerdings habe ich auch einen Vertrag, der bis 2022 läuft. Deshalb gibt es keinen Grund zur Eile, weder für mich noch für den Klub." Rashica spielt seit dem vergangen Jahr für Werder und hat zudem mit dem Kosovo die Chance, sich für die Fußball-Europameisterschaft im kommenden Sommer zu qualifizieren. Wegen einer Verletzung kam er in der Bundesliga in der laufenden Spielzeit erst neunmal zum Einsatz, erzielte dabei aber beachtliche sechs Tore. Rashica betonte, dass er sich in Bremen wohlfühle. An einen Wechsel denke er derzeit nicht, dafür sei es zu früh.

20:42 Uhr

Ex-Williams-Pilot Kubica fährt nach Formel-1-Aus bei DTM-Tests

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Kubica (links) bei seinem letzten Formel-1-Rennen in Abu Dhabi.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Nach seinem Abschied beim Formel-1-Team Williams bereitet sich Robert Kubica auf einen Wechsel ins Deutsche Tourenwagen Masters vor. Der 34 Jahre alte Pole wird in der kommenden Woche in einem BMW an den DTM-Testfahrten im spanischen Jerez teilnehmen, wie der bayerische Autobauer mitteilte. "Ich kann mir eine Zukunft in der DTM sehr gut vorstellen. Ich suche nach einer neuen Herausforderung, und das ist die DTM ganz sicher", wurde Kubica in der Mitteilung zitiert. Der Krakauer galt einst als kommender Weltmeister in der Formel 1, ehe er Anfang 2011 schwer bei einer Rallye verunglückte. Bis heute kann Kubica seinen rechten Arm nur sehr eingeschränkt nutzen. Dennoch gelang ihm in der abgelaufenen Saison nach acht Jahren das Comeback in der Königsklasse im Williams-Cockpit. Dort allerdings war er meist langsamer als sein Teamkollege George Russell (21), beide waren im unterlegenen Auto oft chancenlos. Zum Saisonende trennten sich Kubica und Williams einvernehmlich.

19:53 Uhr

Pochettino wird wohl nicht Bayern-Trainer

Mauricio Pochettino wird offenbar weder im kommenden Winter noch im Sommer 2020 Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München. Nach Informationen der "Bild-Zeitung" gehört der Argentinier nicht mehr zu den Kandidaten der Münchner, bei denen Hansi Flick derzeit als Interimstrainer erfolgreich ist. Dem Bericht zufolge will die Bayern-Führung unter anderem an der Vorgabe festhalten, dass ihr Trainer Deutsch sprechen soll. Pochettino (47) war im November nach mehr als fünf Jahren bei Tottenham Hotspur entlassen worden und galt lange als Wunschlösung von Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

19:22 Uhr

Video: Klinsmann will ersten Sieg - "In Frankfurt wird es krachen"

Gegen Dortmund reicht es für Jürgen Klinsmann noch nicht für den ersten Sieg mit der Alten Dame. Auf der Pressekonferenz spricht der Neu-Trainer darüber, wie Davie Selke mit seinem nicht gegebenen Tor hadert. Gegen Frankfurt sollen nun drei Punkte für die Hertha her.

18:19 Uhr

Nach Sala-Tod: Cardiff legt Berufung gegen Fifa-Urteil ein

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Fans von Cardiff City betrauerten den Tod von Emiliano Sala.

(Foto: imago images / PRiME Media Images)

Der walisische Fußball-Klub Cardiff City hat im Streit um die nachträgliche Transferentschädigung für den tödlich verunglückten Fußballer Emiliano Sala Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof Cas eingelegt. Der Fußball-Weltverband Fifa hatte Ende September den Absteiger aus der Premier League zu einer Zahlung von sechs Millionen Euro an den FC Nantes aufgefordert, Cardiff hatte daraufhin den Gang vor den Cas angekündigt. Der Gerichtshof eröffnete nun in Lausanne das Berufungsverfahren. Cardiff und Nantes hatten sich im Januar auf eine Transfersumme von 17 Millionen Euro für Sala geeinigt. Der 28-jährige war zwei Tage nach der Verkündigung des Transfers auf dem Weg nach Wales mit dem Flugzeug abgestürzt und ums Leben gekommen. Cardiff sieht sich deshalb nicht in der Pflicht, das Geld an den FC Nantes zu zahlen, weil Sala zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht bei dem Verein registriert gewesen sei. Aus Sicht von Cardiff sei der Transfervertrag daher noch nicht komplett und damit ungültig gewesen, sodass der aktuelle Tabellenzehnte der zweitklassigen Championship Berufung gegen das Urteil der Fifa einlegt. Laut Cas soll eine Anhörung beider Vereine voraussichtlich im Frühjahr 2020 stattfinden.

17:08 Uhr

Gewalt-Eklat: Amateurkicker tritt am Boden Liegenden und wird rausgeworfen

Ein niederbayerischer Amateurkicker ist wegen eines Gewalt-Eklats aus dem Bayerischen Fußball-Verband ausgeschlossen worden. Der Mann hatte einem am Boden liegenden Gegenspieler in einer Partie der Landesliga Mitte gegen den Kopf getreten. Der Vorfall ereignete sich im Juli. Nach einem umfassenden sportjuristischen Verfahren wurde der Spieler in diesen Tagen nun ausgeschlossen, wie ein Sprecher des BFV auf Anfrage mitteilte. Darüber hinaus kam es auch in einer Kreisklasse in Oberfranken zu einem Vorfall, bei dem ein Torhüter einen Gegenspieler angriff, verletzte und deswegen für zwei Jahre gesperrt wurde. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Der Gesperrte muss darüber hinaus ein Anti-Gewalt-Seminar belegen. Pro Saison kommt es in Bayern durchschnittlich zu nur etwa fünf derartigen Vorfällen und Strafen, wie der BFV-Sprecher sagte. Jährlich finden 267 000 Spiele statt. Die Partie in Oberfranken wurde vom Schiedsrichter kurz vor Schluss beim Stand von 4:4 vorzeitig abgebrochen, weil sich die Gastmannschaft weigerte, nach dem Vorfall weiterzuspielen. Das Match wurde mit 2:0 für das Team des später gesperrten Spielers gewertet.

16:22 Uhr

Videobeweis: Boris Johnson dreht für F1-Team am Rad

Der Wahlkampf im Großbritannien sorgt auch für spezielle Aktionen. Bei Formel-1-Team von Red Bull gibt es von Boris Johnson einen Reifenwechsel der besonderen Art. Sein Herausforderer Jeremy Corbyn sucht sich dagegen etwas weniger Actionreiches aus.

15:36 Uhr

Klinsmann ist unsicher: "Wir sind ja noch drin im Pokal, ne?"

Da musste Jürgen Klinsmann zur Sicherheit noch mal nachfragen. Es passierte, als Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz vom Wendepunkt aus seiner Sicht in der Entwicklung der vergangenen Jahre beim kommenden Gegner Eintracht Frankfurt erzählte. Das Entscheidende bei der Eintracht sei gewesen, dass sie vor zwei Jahren erreicht habe, was sich die Hertha schon wahnsinnig lange wünsche: den Gewinn des DFB-Pokals im Olympiastadion. "Ich glaube, dass das eine unfassbare Euphorie ausgelöst hat in Frankfurt und Umgebung", betonte Preetz bei der Pressekonferenz am Donnerstag zum Meisterschaftsspiel bei den Frankfurtern an diesem Freitag (20.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de). "Wir sind ja noch drin im Pokal, ne?", fragte da Klinsmann und freute sich diebisch über die zustimmenden Reaktionen. Er ist seit gut einer Woche Trainer der Hertha.

15:00 Uhr

Fifa-Präsident Infantino soll auch beim IOC einsteigen

Fifa-Präsident Gianni Infantino soll Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) werden. Dies teilte IOC-Präsident Thomas Bach nach der Sitzung der Exekutive mit. Mit Infantino wurden auch David Haggerty, Präsident des Tennis-Weltverband ITF, und Yasuhiro Yamashita, Präsident des japanischen olympischen Komitees (JOP), für die IOC-Mitgliedschaft vorgeschlagen. Die Entscheidung darüber wird auf der IOC-Session im Januar in Lausanne fallen.

13:49 Uhr

Ex-BVB-Coach ist Job als Nationaltrainer schon wieder los

Der frühere Bundesligatrainer Bert van Marwijk ist nach nur neun Monaten als Fußball-Nationalcoach der Vereinigten Arabischen Emirate entlassen worden. Der 67-jährige Niederländer musste nach dem K.o. im Golf-Cup seinen Posten vorzeitig räumen. Die Emirate hatten durch ein 2:4 gegen Katar den Einzug ins Halbfinale verpasst.

Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und des Hamburger SV hatte erst im März seinen Job als Nachfolger des Italieners Alberto Zaccheroni angetreten. Zuvor hatte der frühere Bondscoach, der die Niederlande 2010 ins WM-Finale geführt hat, auch Australien und Saudi-Arabien betreut. Der VAE-Verband UAEFA will in den kommenden Tagen einen neuen Trainer präsentieren.

13:04 Uhr

EM-Kader: Handball-Bundestrainer überrascht mit Ex-Weltmeister

Handball-Bundestrainer Christian Prokop muss bei der Europameisterschaft auf Spielmacher Martin Strobel verzichten. Nach seiner schweren Knieverletzung bei der Heim-WM vor knapp einem Jahr sagte der 33-Jährige laut Mitteilung des Deutschen Handballbundes (DHB) für das Turnier im Januar in Norwegen, Österreich und Schweden ab.

Anders als der Profi der HBW Balingen-Weilstetten steht überraschend der frühere Weltmeister-Torhüter Johannes Bitter (TVB Stuttgart) im vorläufigen 28er-Kader für die EM. Auch der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Matthias Musche (SC Magdeburg) steht nicht im erweiterten Aufgebot, das von Kapitän Uwe Gensheimer angeführt wird. Bis spätestens zum 8. Januar muss der Bundestrainer seinen Kader auf 16 Spieler für die Endrunde reduzieren. Während des Turniers könnte er aber mehrfach mit Spielern aus dem 28er-Kader Wechsel vornehmen. Deutschland startet am 9. Januar gegen die Niederlande in die EM.

 

12:28 Uhr

Italienisches Sportblatt empört mit Titelseite

Die italienische Sportzeitung "Corriere dello Sport" hat mit einer Titelseite heftige Rassismusvorwürfe hervorgerufen. Vor dem Spitzenspiel der Serie A zwischen Tabellenführer Inter Mailand und dem AS Rom an diesem Freitag titelte das Blatt mit der Schlagzeile "Black Friday" und zeigte dazu große Bilder von Inter-Stürmer Romelu Lukaku und Roma-Verteidiger Chris Smalling.

Die Antirassismus-Organisation Fare kritisierte das Titelbild heftig. "Die Medien nähren den Rassismus jeden Tag", schrieb Fare auf Twitter. In italienischen Fußballstadien kommt es immer wieder zu rassistischen Chören gegen dunkelhäutige Spieler. Der AS Rom, Inter und der AC Florenz reagierten empört. Der Begriff "Black Friday" ("Schwarzer Freitag") stammt ursprünglich aus den USA und kennzeichnet den Startschuss für die Weihnachtseinkäufe.

12:01 Uhr

Leseempfehlung: "Sag dem Alten, er kann mich mal!"

Heute wäre Hennes Weisweiler 100 Jahre alt geworden. Der legendäre Meistertrainer von Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln hat auch als Ausbilder Generationen an Trainern geprägt. Als Coach war er einer der Größten - als Spieler fand er sich selbst nicht besonders talentiert. Die Würdigung des Kollegen Ben Redelings finden Sie hier!

11:26 Uhr

Klopp feiert 100. Sieg in der Premier League - nur einer war schneller

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Applaus für 100 Siege: Jürgen Klopp hat die Marke gegen Everton geknackt.

(Foto: REUTERS)

Beim 5:2 des FC Liverpool im Derby gegen den FC Everton hat Jürgen Klopp seinen 100. Sieg in der Premier League gefeiert. Der 52-Jährige benötigte dafür nur 159 Spiele. Schneller erreichte diese Marke lediglich Jose Mourinho, der nach 142 Spielen seinen 100. Erfolg feierte. Er könnte jedoch schon bald von Josep Guardiola überflügelt werden: Der Teammanager von Manchester City steht bei 97 Siegen aus 129 Partien. In den Statistiken verdrängte Klopp den langjährigen Manchester-United-Teammanager Sir Alex Ferguson (162) auf den dritten Rang, Vierter ist Arsene Wenger, der mit dem FC Arsenal 179 Spiele für 100 Siege benötigte.

Übrigens: Der Abend hielt für Liverpool eine weitere beeindruckende Statistik bereit: Die Reds sind nun seit 32 Ligaspielen ungeschlagen, damit knackten sie ihre Bestmarke aus der Saison 1987/88. Damals wurde Liverpool Meister.

10:42 Uhr

Klinsmann lässt Herthas Fußballer richtig leiden

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Jürgen Klinsmann erhöht die Intensität bei der Hertha.

(Foto: imago images/Bernd König)

Der Trainerwechsel bei Hertha BSC zeigt bereits nach gut einer Woche schmerzhafte Folgen. Unter dem neuen Coach Jürgen Klinsmann und dessen Trainerteam spüren die Berliner "in jeder Trainingseinheit das Feuer. Und wir machen mehr Meter als bisher", sagte Angreifer Davie Selke dem "Kicker": "Wir leiden mehr, aber wir leiden gerne." Vor allem der neue Fitnesstrainer Werner Leuthard hat offenbar die Zügel angezogen. "Was er mit uns macht, ist intensiv", sagte Selke, der den Effekt bereits bei Klinsmanns Debüt am vergangenen  Wochenende gegen Borussia Dortmund (1:2) gespürt hatte. "Ich habe mich extrem frisch und fit gefühlt. Wir haben gemerkt, wie uns das hilft", sagte der 24-Jährige.

10:06 Uhr

"Gigantischer" Grubauer überragt - Draisaitl holt nächsten Punkt

Dank einer überragenden Leistung von Nationaltorhüter Philipp Grubauer hält die Erfolgsserie der Colorado Avalanche in der NHL an. Der 28-Jährige wehrte beim 3:1 seiner Mannschaft bei den Toronto Maple Leafs 38 Schüsse ab und führte die Avs damit zum vierten Sieg nacheinander. "Eine großartige Vorstellung, die Jungs in der Defensive haben es mir leicht gemacht", sagte Grubauer nach "einer der komplettesten Leistungen" in der bisherigen Saison. Laut Teamkollege Nazem Kadri spielte der gebürtige Rosenheimer "schlichtweg gigantisch". Alles andere als erfreulich ist hingegen die derzeitige Verfassung der Edmonton Oilers. Obwohl ihr Star Leon Draisaitl die 1:0-Führung vorbereitet hatte und sich mit 51 Punkten (18 Tore, 33 Assists) nun in der Scorerwertung Platz eins mit Teamkollege Connor McDavid teilt, verloren die Oilers das kanadische Duell gegen die Ottawa Senators mit 2:5. Für den Spitzenreiter der Pacific Division war es die dritte Niederlage in den vergangenen vier Spielen.

09:39 Uhr

Die Formel 1 bringt die Zielflagge zurück

Wann ein Formel-1-Rennen wirklich vorbei ist und welches Zeichen die Fahrer dafür zu beachten ist, damit hat sich Motorsport-Weltrat befasst. In der Saison 2019 galt dafür einzig und allein ein elektronisches Signal am Display des Lenkrades. Für 2020 wird diese Regel nach nur einem Jahr wieder geändert. Dann beendet das Schwenken der Zielflagge jeden der 22 geplanten Grands Prix.

Warum diese von einem Model ausgelöste Regeländerung schon nach so kurzer Zeit rückgängig gemacht wird, lesen Sie in Kürze bei n-tv.de

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:06 Uhr

Funkel lobt Favre und appelliert an BVB: "Endlich von Klopp lösen"

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hat den zuletzt in der Kritik stehenden Dortmunder Coach Lucien Favre in Schutz genommen. Insbesondere der Vergleich mit Ex-Trainer Jürgen Klopp, der Borussia Dortmund unter anderem zu zwei Meisterschaften geführt hatte, sei unangebracht und "nicht fair", sagte Funkel der Funke Mediengruppe. Man müsse sich beim BVB "endlich von Jürgen Klopp lösen. Ihn gibt es nur einmal. Lucien ist ein anderer Typ, aber ein Top-Trainer."Deshalb sei der Umgang mit Favre "einfach nicht in Ordnung", sagte Funkel vor dem Duell beim BVB am Samstag (15.30 Uhr). Einige Spieler hätten "selbst zugegeben, dass sie schuld sind", meinte der 65-Jährige: "Favre wird aber nach jedem Spiel vor laufender Kamera infrage gestellt. Das nagt an jedem. Das ist nicht mehr menschlich."

08:35 Uhr

Biathlon bei den Sommerspielen? Dahlmeier hält's für möglich

Die Austragung von Biathlon-Wettkämpfen bei Olympischen Sommerspiele ist für Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier keinesfalls eine utopische Vorstellung. "Wer weiß, was die Zukunft bringt? Mein erster Biathlon war sogar im Sommer, Veranstaltungen gibt es nach wie vor", sagte die 25-Jährige dem "Express".Wie sie selbst zu ihrer aktiven Zeit würden Biathleten diese Veranstaltungen aber wegen der terminlichen Engpässe meiden. Zudem hofft Dahlmeier, die vor der gerade begonnenen Weltcup-Saison ihre Karriere beendet hatte, dass Wettkämpfe auf Skirollern "aufgrund von Schneemangel nicht zur Regel" werden.

08:03 Uhr

Der FC Barcelona macht 17-Jährigen um 70 Millionen Euro teurer

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Der teuerste 17-Jährige der Welt?

(Foto: imago images / Horstmüller)

Nunja... Der FC Barcelona hat den bis 2022 laufenden Vertrag mit Toptalent Ansu Fati aufgebessert - und den 17-Jährigen deutlich teurer gemacht. Die Ausstiegsklausel für den Youngster, der in dieser Saison im Alter von 16 Jahren und 304 Tagen zum jüngsten Torschützen der Katalanen in der spanischen Liga geworden war, wurde von 100 auf 170 Millionen Euro angehoben. Sollte der Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert werden und Fati endgültig in die erste Mannschaft aufsteigen, soll sich die Summe auf 400 Millionen Euro erhöhen.

07:47 Uhr

Eine starke Nacht der deutschen NBA-Stars

Dennis Schröder und Oklahoma City Thunder haben in der NBA eine Niederlage kassiert. Thunder musste sich in eigener Halle den Indiana Pacers mit 100:107 (50:49) geschlagen geben. Schröder erzielte starke 18 Punkte. Topscorer war Indianas T.J. Warren mit 24 Zählern. Maxi Kleber feierte mit den Dallas Mavericks den vierten Sieg hintereinander. Mit 121:114 (53:56) siegten die Mavs gegen die Minnesota Timberwolves. Kleber kam auf zwölf Punkte. Luka Doncic steuerte 22 Punkte bei. Die Boston Celtics konnten sich mit 112:93 (52:44) gegen Miami Heat durchsetzen. Center Daniel Theis erzielte achte Punkte und holte neun Rebounds. Jaylen Brown war mit 31 Zählern Bostons Topakteur.

06:55 Uhr

BVB winkt überraschendes Super-Stürmer-Schnäppchen im Winter

Borussia Dortmund hat ein Problem im Sturm. Das hat BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf der Jahreshauptversammlung kürzlich selbst eingestanden. Mit Paco Alcácer steht nur ein gelernter Angreifer im Kader. Das deswegen im Winter nachgebessert wird, scheint nur wahrscheinlich. Gehandelt werden ja viele Namen. Unter anderem Mario Mandzukic (er soll bereits abgesagt haben) und Krzysztof Piątek. Der heißeste Kandidat aber soll Salzburgs Supertalent Erling Braut Haaland sein. Und wie die "Bild"-Zeitung nun berichtet, wäre der 19-Jährige überraschend "günstig" zu haben. Dank einer Klausel soll der Norweger RB im Januar für 20 Millionen Euro verlassen dürfen. In 20 Pflichtspielen hat Haaland in dieser Saison bereits 27 Mal getroffen, allein achtmal (!) in der Champions League.

06:31 Uhr

Darts-Legende Phil Taylor: Rücktritt kam zur richtigen Zeit

There's only one Phil Taylor... Rekord-Weltmeister Phil Taylor hat seinen Rücktritt aus der aktiven Darts-Szene nie bereut. Dies sagte der 59-Jahre alte Engländer vor der WM in London der Deutschen Presse-Agentur. "Ja, ich genieße mein Leben nach dem Rücktritt noch immer. Der Spiel- und Terminplan ist zu hart geworden, deshalb war es für mich der richtige Zeitpunkt, damit aufzuhören", sagte "The Power". Taylor spielt nach seinem Rücktritt vermehrt bei Schaukämpfen mit. Bei der WM vom 13. Dezember bis zum 1. Januar plant der erfolgreichste Darts-Spieler der Geschichte keine Auftritte, auch nicht als TV-Experte. Als seine Top-Anwärter auf den Titel nennt er den Weltranglistenersten Michael van Gerwen und Glen Durrant, den amtierenden Weltmeister der "British Darts Organisation".

Übrigens: Zur Darts-WM erwartet Sie auf ntv.de ein täglicher Podcast des Kollegen Kevin Schulte. Unbedingt vormerken und gerne weitersagen.

06:04 Uhr

Di Maria zaubert, Mbappe trifft per Hacke, PSG siegt

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Neymar und Kylian Mbappe haben Spaß - und gewinnen mit PSG.

(Foto: REUTERS)

Läuft: Paris St. Germain feiert den dritten Liga-Sieg in Serie und baut die Tabellenführung aus. Mit Julian Draxler in der Startelf bezwang die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel den FC Nantes mit 2:0 (0:0). Mit noch einem Spiel in der Hinterhand hat PSG (36) fünf Punkte Vorsprung auf Verfolger Olympique Marseille (31). Weltmeister Kylian Mbappe (52.) brachte die Hausherren nach einem wunderschönen Außenristpass von Angel Di Maria per Hacke in Führung. Per Foulelfmeter sorgte Neymar (85.) für die Entscheidung. Neymars Treffer in der ersten Halbzeit  war nach Eingreifen des Videoschiedsrichters zurückgenommen worden. Draxler wurde in der 78. Minute durch Pablo Sarabia ersetzt.