Donnerstag, 09. Juli 2020Der Sport-Tag

mit Torben Siemer
Torben Siemer
21:12 Uhr

Nächstes Jahr gibt's ein doppeltes Pokalfinale

Die Vereine der Handball-Bundesliga haben eine Regeländerung für die kommende Saison beschlossen. In der Spielzeit 2020/21 entscheidet bei Punktgleichheit von zwei oder mehr Teams nicht wie bisher das Torverhältnis über die Platzierung, sondern der direkte Vergleich. "Das wurde auf ausdrücklichen Wunsch von Bundestrainer Alfred Gislason beschlossen", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann nach der Mitgliederversammlung in Köln. "Er verspricht sich davon mehr Ruhepausen für die Nationalspieler." Die neue Regel soll vor allem den aufgrund der erwarteten Terminhatz stark belasteten Topklubs den Druck nehmen, in jedem Spiel mit dem stärksten Aufgebot bis zum Schluss auf Torejagd gehen zu müssen. Nach dem Saisonabbruch wegen der Corona-Krise spielt die Bundesliga in der kommenden Saison mit 20 statt 18 Mannschaften.

Fest steht auch, dass im nächsten Jahr erstmals in der Geschichte zwei Pokalsieger gekürt werden. Am 27./28. Februar steigt zunächst das Final-4-Turnier von 2020 mit dem THW Kiel, TBV Lemgo Lippe, der TSV Hannover-Burgdorf und der MT Melsungen. Am 5./6. Juni wird dann der Pokalgewinner 2021 ermittelt.

20:29 Uhr

Zehnkampf-Weltmeister muss operiert werden

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Na zum Glück sind die Olympischen Spiele verschoben: Für Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul ist die Saison beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Der 22-Jährige musste sich einer Operation am Ellenbogen unterziehen und wird in diesem Jahr keinen Wettkampf mehr bestreiten.

  • "Mir geht es soweit gut, die OP ist ohne irgendwelche Zwischenfälle verlaufen und ab morgen geht es an die Reha", schrieb der Mainzer bei Instagram.
  • Kaul hatte seinen Saisonstart eigentlich bei der Mehrkampf-DM in Vaterstetten (21. bis 23. August) geplant. Nach Problemen beim Speerwerfen habe sich aber herausgestellt, "dass ich seit 2017 eine Verletzung am Ellenbogen habe, die mich seitdem an einem kontinuierlichen Wurftraining gehindert hat", schrieb er nun.
  • Um Stabilität zu erhalten, habe er sich für einen Eingriff entschieden.
  • Kaul hatte 2019 in Doha als bislang jüngster Zehnkämpfer den Titel geholt. Er wolle sich nun ganz auf seinen Weg zu den Olympischen Spielen 2021 in Tokio konzentrieren, schrieb er.
19:57 Uhr

Schiedsrichter-Chef: Handspiel-Ärger endet nur mit radikaler Änderung

Für Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich können die Handspiel-Debatten nur mit einer radikalen Regeländerung beendet werden. "Immer wenn der Ball an die Hand oder den Arm kommt, ist es ein strafbares Handspiel", nannte der 62-Jährige im "Kicker" als Lösung für die Dauerdiskussion: "Aber ich sehe nicht, dass das im Sinne des Fußballs wäre." Deshalb rechnet der beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Unparteiischen zuständige Fröhlich auch mit weiteren Diskussionen, zumal "die Regel und insbesondere deren Auslegung sehr komplex" seien.

18:35 Uhr

Gladbach verzichtet auf Verkauf von Leistungsträger

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Zakaria hat sich ins Blickfeld vieler großer Klubs gespielt.

(Foto: imago images/Hartmut Bösener)

Mönchengladbachs Fußball-Profi Denis Zakaria wird laut Max Eberl auch in der kommenden Saison das Borussia-Trikot tragen. Das stellte der Sportdirektor des Bundesligisten beim Mönchengladbacher Lokalsender "Radio 90,1" klar. "Denis wird in der neuen Saison bei uns spielen und seine Entwicklung vorantreiben", sagte Eberl über den begehrten Schweizer Mittelfeldspieler. Zuletzt sollen einige große Klubs - vor allem aus England - Interesse an dem 23 Jahre alten Nationalspieler bekundet haben, der 2017 von den Young Boys Bern an den Niederrhein kam. In Gladbach hat Zakaria einen Vertrag bis 30. Juni 2022, sein Marktwert wird auf rund 40 Millionen Euro geschätzt.

Bei Trainer Marco Rose gehörte der "Sechser" stets zum Stammpersonal, ehe ihn eine Knieverletzung im März ausbremste. Ein gewichtiges Argument in Gladbach zu bleiben, könnte die Teilnahme der Borussia an der Königsklasse sein. "Das Champions-League-Niveau wird auch für ihn eine Herausforderung", sagte Eberl, der hohe Ausgaben auf dem Transfermarkt für dieses Jahr ausschloss.

17:38 Uhr

Ex-Frankfurt-Star Jovic steht bei Real Madrid vor dem Aus

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Große Hoffnungen, wenig Erfüllung.

(Foto: imago images / Uk Sports Pics Ltd)

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid will den ehemaligen Bundesligaprofi Luka Jovic offenbar nach nur einem Jahr schon wieder loswerden. Das berichtet die für gewöhnlich gut informierte und dem Klub nahestehende Zeitung "Marca" unter dem Titel "Jovic, en venta" (Jovic zum Verkauf). Bis vor kurzem hatte Real eigentlich noch eine Leihe des 22-jährigen Serben angestrebt.

Der Ex-Frankfurter, der bei den Königlichen für die Nachfolge des Franzosen Karim Benzema aufgebaut werden sollte, kam in seiner ersten Saison in der Liga aber nur auf 770 Einsatzminuten und zwei Treffer. Wegen eines Corona-Verdachts hatte sich Jovic unlängst in Quarantäne begeben.

16:48 Uhr

Meisterfeier setzt Stadion in Brand

Der Hauptstadt-Verein Slavia Prag hat zum zweiten Mal in Folge den tschechischen Fußball-Meistertitel gefeiert. Die Rot-Weißen nahmen den Pokal nach dem Lokalderby mit dem Konkurrenten Sparta Prag entgegen, das mit einem 0:0-Unentschieden endete.

Wegen der Coronavirus-Einschränkungen konnten nur rund 4000 Fans im Stadion mitfiebern. Dennoch kam es zu einem Zwischenfall, als ein Feuerwerkskörper das Dach über der Pressetribüne im Sinobo-Stadium entzündete. Der Brand konnte nach Angaben der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Das Team wachse zusammen, sagte Slavia-Trainer Jindrich Trpisovsky der Agentur CTK. Er hoffe, in der nächsten Saison so fortfahren zu können.

15:56 Uhr

Claudio Pizarro interessiert sich für den FC Bayern

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Sechsmal Meister, sechsmal Pokalsieger: Claudio Pizarro.

(Foto: imago images / Nordphoto)

Nach dem Ende seiner langen Profi-Karriere erhofft sich Claudio Pizarro eine berufliche Zukunft beim FC Bayern München, wo er von 2001 bis 2007 sowie nochmals von 2012 bis 2015 große sportliche Erfolge feierte. Offenbar liegt dem Peruaner ein Angebot des Rekord-Meisters vor. "Ich habe immer gesagt, dass ich das Angebot interessant finde, beim FC Bayern etwas zu machen", sagte Peruaner bei einer Pressekonferenz. Aber er habe das nicht im Laufe der Saison besprechen wollen.

Bereits im vorigen Jahr hatte Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl Heinz Rummenigge erklärt, dass er sich Pizarro in der Funktion als Markenbotschafter vorstellen könnte. "Jetzt ist die Zeit, darüber nachzudenken. Ich werde dabei auch prüfen, was das Beste für meine Familie ist", meinte Pizarro. Auf jeden Fall hofft er noch auf ein Abschiedsspiel: "Das wird auf jeden Fall im Weserstadion stattfinden", sagte der 41-Jährige, der in 490 Bundesliga-Spielen für Werder und den FC Bayern 197 Tore schoss und sechs Meistertitel sowie sechs Pokalsiege erkämpfte. Genau terminiert sei das Match aber wegen der Corona-Pandemie noch nicht.

15:08 Uhr

Bulgarien wirft Fans wieder aus Stadien raus

Aufgrund der raschen Zunahme von Corona-Neuinfektionen werden in Bulgarien wieder sämtliche Zuschauer aus den Fußballstadien ausgeschlossen. Das teilte die Regierung mit. Die Maßnahme ist Teil diverser Vorkehrungen, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. So müssen sämtliche Sportarten - ob in der Halle oder unter freiem Himmel - ihre Wettkämpfe zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Zuletzt waren in Bulgarien 240 neue Fälle täglich gemeldet worden. Der bulgarische Profifußball hatte seinen Spielbetrieb am 5. Juni wieder aufgenommen. Zuschauer waren erlaubt, jedoch durfte nur ein Drittel der Plätze im Stadion belegt werden. In der Liga sind noch sechs Spieltage der Meisterrunde zu absolvieren, Serienmeister Ludogorez Rasgrad führt die Tabelle souverän an.

14:29 Uhr

Aufstiegstrainer regt Entlassung nicht auf

Aufstiegstrainer Marco Antwerpen hat in einem ersten Interview gelassen auf sein Ende als Chefcoach von Zweitliga-Rückkehrer Eintracht Braunschweig reagiert. "Grundsätzlich muss ich erstmal festhalten, dass ich damit überhaupt kein Problem habe", sagte der 48-Jährige transfermarkt.de. "Ich habe gelesen, dass ich mit meiner direkten Art angeeckt bin. Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen, da ist man vielleicht ein bisschen direkter." Antwerpen hatte die Eintracht in der vergangenen Woche durch einen erfolgreichen Endspurt nach der Corona-Pause zurück in die 2. Fußball-Bundesliga geführt. Am Montagabend entschied der Aufsichtsrat des Klubs trotzdem, den auslaufenden Vertrag mit ihm nicht zu verlängern.

Antwerpen räumte in dem Interview aber auch ein, dass es zu einem Gespräch über eine mögliche Vertragsverhandlung in Braunschweig gar nicht mehr gekommen sei. "Es wäre grundsätzlich ja erstmal darum gegangen, dass man nach dem Aufstieg Gespräche führt", sagte er. "Mein direkter Ansprechpartner, Peter Vollmann, hat mir immer wieder zugesichert, dass er den Vertrag verlängern möchte und Gespräche führen will, wenn die Zeit gekommen ist. Mit welcher Begründung der Aufsichtsrat jetzt anders entschieden hat, kann ich nicht sagen."

13:43 Uhr

BVB plant Investition für Sancho-Abgang

Wenn Jadon Sancho dem Lockruf aus seiner englischen Heimat folgen sollte, würde Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt noch einmal zuschlagen. "Sollte Jadon gehen, würden wir im Offensivbereich noch einmal tätig werden", wird Sportdirektor Michael Zorc im "Kicker" zitiert: "Es gibt sicherlich den einen oder anderen Spieler, den wir im Visier haben." Jungstar Sancho wird mit Manchester United in Verbindung gebracht. Der BVB fordert allerdings mindestens 120 Millionen Euro Ablöse für den 20-Jährigen. Bis Ende August soll eine Entscheidung gefallen sein.

Bisher hat der Vizemeister den belgischen Nationalspieler Thomas Meunier ablösefrei von Paris St. Germain als Ersatz für Achraf Hakimi verpflichtet. Zudem soll der Transfer des englischen Top-Talents Jude Bellingham (17) von Birmingham City für rund 25 Millionen Euro bevorstehen.

12:44 Uhr

DFB-Manager Bierhoff sieht Kai Havertz bei Real Madrid

DFB-Direktor Oliver Bierhoff sieht für den offenbar wechselwilligen Fußball-Nationalspieler Kai Havertz von Bayer Leverkusen keine Grenze. "Er ist ein Spieler für Real Madrid", sagte Bierhoff dem spanischen Sportblatt "Marca". Der Europameister von 1996 lachte bei dieser Aussage, fügte aber an: "Das meine ich ernst. Er ist sehr jung, aber er hat alles: Talent, Technik, Physis. Er ist ein kompletter Spieler, der für uns sehr wichtig werden wird, aber er muss noch wachsen." Dies will Havertz aber wohl nicht mehr bei Bayer. Der 21-Jährige wird den Werksklub laut "Sport Bild" zeitnah um seine Freigabe bitten.

12:00 Uhr

Alonso macht sich keine Sorgen um sein Alter

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso glaubt bei seiner Rückkehr in die Motorsport-Königsklasse im kommenden Jahr trotz seines fortgeschrittenen Alters an seine Konkurrenzfähigkeit. "Seit ich in der Formel 1 war, zählte immer nur die Rundenzeit, nicht das Alter. Ich hatte nie ein Rennergebnis, das auf dem Geburtstag im Pass basierte", sagte der Spanier, der Ende des Monats 39 Jahre alt wird, in einem Video-Interview mit seinem alten und neuen Team Renault.

Alonsos Comeback war gestern perfekt geworden. Beim französischen Rennstall, mit dem er 2005 und 2006 seine beiden WM-Titel gewonnen hatte, ersetzt Alonso den Australier Daniel Ricciardo und wird Teamkollege des jungen Franzosen Esteban Ocon. Mit ihm verbindet Alonso eine besondere Beziehung. "Er ist im Nachwuchs mit einem Alonso-Kart gefahren, er fuhr also mit meinem Namen. Daher habe ich ihn schon immer etwas genauer verfolgt", sagte Alonso über Ocon.

11:06 Uhr

Eltern schämten sich für Roger Federer

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Heute Gentleman, früher nicht so sehr.

(Foto: imago images / PanoramiC)

Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer gilt als Gentleman im Tennissport - doch in seiner Jugend war der heute 38 Jahre alte Schweizer offenbar eher ein Rüpel. Dies ging sogar so weit, dass Federer als Nachwuchsspieler jeden Ball lautstark kommentiert habe, wofür sich seine Eltern wiederum geschämt hätten. Sie hätten sogar gedroht, ihren Filius nicht mehr zu seinen Turnieren zu begleiten. "Wenn du so weitermachst, kommen wir nicht mehr mit dir auf Tour, das ist ja peinlich", berichtete Federer von Gesprächen mit seinen Eltern der "Zeit". Auch der eine oder andere Schläger musste die Emotionen des damals jungen Roger ertragen. 2001, nach einem weiteren Ausraster, sei Federer schließlich bewusst geworden, dass es so nicht weitergehe. Er suchte sich die Hilfe eines Psychologen.

"Das war ein extrem langwieriger Prozess. Erst zwei Jahre später habe ich wirklich gewusst, wie ich mich auf dem Platz verhalten muss, um einerseits nicht zu gleichgültig und andererseits nicht immer gleich auf 180 zu sein", erklärte Federer. Behalten habe er aber die Angewohnheit, auf dem Platz Selbstgespräche zu führen. "Man muss manchmal mit sich selber reden, um sich abzulenken, um sich neu zu konzentrieren", sagte er.

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10:30 Uhr

Barça schickt Stadtrivalen Espanyol in die zweite Liga

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Für Lionel Messi geht es um die Meisterschaft - für Gegner Espanyol in die zweite Liga.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Der spanische Fußballmeister FC Barcelona darf noch auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in der La Liga hoffen. Die Katalanen gewannen das 172. Stadtderby gegen Espanyol Barcelona mit 1:0 (0:0) und verkürzten den Rückstand auf Tabellenführer Real Madrid zunächst auf einen Zähler. Die Königlichen könnten am Freitag (22.00 Uhr) gegen Deportivo Alaves jedoch den alten Vier-Punkte-Abstand wiederherstellen. Schlusslicht Espanyol ist bei noch drei ausstehenden Saisonspielen nicht mehr zu retten, der Klub steigt erstmals seit der Saison 1993/94 ab.

09:15 Uhr

Disney World muss noch auf die "Klaue" warten

Die "Klaue" braucht noch etwas Zeit: NBA-Titelkandidat Los Angeles Clippers ist nach einem Medienbericht ohne seinen Starspieler Kawhi Leonard nach Florida aufgebrochen. Dem 29-Jährigen sei aus familiären Gründen erlaubt worden, erst später nach Orlando zu reisen, berichtete Yahoo Sports. Die Clippers treffen am ersten Tag der Saisonfortsetzung in der stärksten Basketball-Liga der Welt am 30. Juli auf Stadtrivalen Los Angeles Lakers. Nach der Ankunft auf dem Gelände des Vergnügungsparks Disney World, in dem die Liga abgeschottet von der Außenwelt die Spielzeit beenden möchte, müssen die Spieler zunächst in Quarantäne, bevor sie trainieren dürfen.

08:45 Uhr

"Das System Bundesliga steht vor dem Ende"

Das Problem sehen wir auch ... aber ist das die Lösung? Ex-Weltmeister Thomas Berthold befürchtet, dass der fehlende Konkurrenzkampf um die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga zu einem Problem werden könnte. "Das System Bundesliga steht vor dem Ende, es braucht eine neue Ausrichtung", sagte der 55-Jährige t-online.de. Die Entwicklung der Liga in den vergangenen Jahren zeige "die Schwächen des Systems", so Berthold. Laut Berthold liege das Problem an der geltenden 50+1-Regel. "Ich bin für einen spannenderen nationalen Wettbewerb - doch dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Und das ist in Deutschland leider nicht so", sagte Berthold. "Die DFL müsste sich als Schirmherr mit der ersten und zweiten Liga zusammensetzen und ein anderes Modell ausarbeiten", empfiehlt der frühere Bayern- und Stuttgart-Profi. Die englische Premier League ist für ihn der Vorreiter. "Unter den aktuellen Bedingungen wird die Bundesliga niemals so spannend sein wie die Premier League", sagte Berthold.

Wobei die Premier League aktuell von zwei Teams - Liverpool und Manchester City - dominiert wird. Aber das ergibt zumindest einen interessanten Zweikampf.

08:22 Uhr

Wussten Sie, dass gestern ein WM-Finale war?

Also nicht "gestern" im Sinne von vor 24 Stunden, sondern gestern vor 30 Jahren. In Rom machte Andreas Brehme die DFB-Elf zum dritten Mal zum Fußball-Weltmeister. Kriegen Sie noch den ganzen Kader zusammen? In dieser Bildergalerie können Sie ihr Namensgedächtnis testen.

07:42 Uhr

Mercedes rüstet auf für zweites Österreich-Rennen

Diese Ankündigung dürfte der Konkurrenz nur wenig Freude bereiten: Weltmeister Lewis Hamilton und Auftaktsieger Valtteri Bottas fahren im zweiten Formel-1-Saisonrennen in Österreich einen überarbeiteten Mercedes. "An diesem Wochenende werden wir neue Teile einsetzen, um unsere Situation zu verbessern", sagte Teamchef Toto Wolff vor dem zweiten Grand Prix in der Steiermark binnen einer Woche. Die beiden Silberpfeil-Piloten hätten am vergangenen Sonntag Glück gehabt, dass sie überhaupt das Ziel erreichten. Durch die Randsteine auf dem Red Bull Ring habe es "Probleme an den elektrischen Komponenten im Getriebe" gegeben, sagte Wolff. Während des Auftaktrennens waren Bottas und Hamilton mehrfach von ihren Ingenieuren aufgefordert worden, die Randsteine zu meiden und es vorsichtiger anzugehen. Mercedes arbeite daran, die Zuverlässigkeit seines Autos zu erhöhen, versicherte Wolff. Eine Reihe anderer Fahrer hatte wegen technischer Defekte aufgeben müssen. Nur elf von 20 Piloten waren ins Ziel gekommen. Die Mercedes-Fahrer starten nach dem deutlichen Vorsprung beim Auftakt auch ins zweite Spielberg-Wochenende als Favoriten.