Donnerstag, 23. Juni 2022Der Sport-Tag

22:43 Uhr

Zwei weitere deutsche Tennis-Profis in Wimbledon dabei

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Marterer darf sich in Wimbledon wieder mit den Besten messen.

(Foto: IMAGO/Hasenkopf)

Die deutschen Tennisprofis Nicola Kuhn und Maximilian Marterer haben über die Qualifikation den Einzug ins Hauptfeld von Wimbledon geschafft. Sie gewannen am Donnerstag ihre Finalspiele in Roehampton und gehen ab Montag beim Grand-Slam-Höhepunkt im All England Club an den Start. Für Kuhn wird es eine Premiere. Der gebürtige Innsbrucker, der früher unter spanischer Flagge spielte, steht erstmals in seiner Karriere im 128er-Feld bei einem der vier größten Tennisturniere der Welt. Im Qualifinale bezwang er den Australier Rinky Hijikata 6:4, 3:6, 7:5, 7:6 (7:4). Marterer ist erstmals seit vier Jahren in Wimbledon wieder dabei, er setzte sich gegen Nicolas Moreno de Alboran (USA) in drei Sätzen durch.

22:11 Uhr

"Kurzes Video" überzeugte Werders Neuzugang

Werder Bremens Trainer Ole Werner hat Neuzugang Amos Pieper mit einem kurzen Video von einem Wechsel an die Weser überzeugt. "Ole Werner hat mir ein kurzes Video mit ein paar Szenen gezeigt. Wir haben uns auf der fußballerischen Ebene sofort verstanden", sagte der Innenverteidiger. Pieper (24) kommt vom Erstliga-Absteiger Arminia Bielefeld zum Bundesliga-Rückkehrer. Neben den Gesprächen mit Werner waren es auch die Bilder von den Aufstiegsfeierlichkeiten, die Pieper beeindruckt haben. "Ich habe die Feierlichkeiten gesehen, da habe ich gewusst, es ist die richtige Entscheidung", sagte Pieper, der in der vergangenen Saison 27 Mal für die Armina zum Einsatz kam. "Da hat man die Wucht gesehen, die dieser Verein entwickelt", sagte der U21-Europameister von 2021.

21:29 Uhr

"Sie sind Italiener": Ex-F1-Boss erklärt, warum er nicht an Ferrari-Titel glaubt

Ferrari startet bärenstark in die Formel-1-Saison und die Ära der neu regulierten Autos. Dann aber bekommen die Italiener Probleme, der amtierende Weltmeister im Red Bull zieht davon. Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wagt im ntv-Interview eine Prognose für den Ausgang des Titelkampfes.

20:35 Uhr

Wimbledon bricht mit einer Tradition

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Irgendwann sieht der Rasen in Wimbledon dann ziemlich abgenutzt aus.

(Foto: imago images/Shutterstock)

Weiße Spielkleidung, exakt acht Millimeter langer Rasen, Erdbeeren und Sahne: In Wimbledon ist vieles Tradition, doch manchmal brechen die hohen Herren und Damen des All England Club mit einer. So geschehen vier Tage vor dem Beginn des ältesten Tennisturniers der Welt. Da betraten Rafael Nadal und Novak Djokovic tatsächlich den Centre Court.

Was bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren üblich ist, erregt in Wimbledon Aufmerksamkeit. Ein Training vor dem Turnierstart auf dem Heiligen Rasen im Allerheiligsten des Tennissports war streng verboten. Bis jetzt. Der Grund: Im vergangenen Jahr hatten sich etliche Spielerinnen und Spieler über den rutschigen Rasen an den ersten Turniertagen beschwert. Serena Williams musste sogar aufgeben. "Limitiertes" Training vor dem Beginn am Montag auf den beiden größten Plätzen soll die Courts abstumpfen. Früher war es nur vier ausgewählten Damen des Klubs erlaubt, den Rasen am Samstag vor dem Start zu einer kurzen Partie im Rahmen eines Materialtests zu betreten.

19:53 Uhr

Hinteregger erklärt und entschuldigt sich: "Habe mit dem Scheiß nichts zu tun"

Im besten Fußballeralter von 29 Jahren beendet der zuletzt in die Kritik geratene Eintracht-Fanliebling Martin Hinteregger völlig überraschend seine Karriere. Im Interview erklärt er seine Beweggründe für den Schritt und distanziert sich mit Nachdruck gegen Vorwürfe, die nach seinem Hinti-Cup laut wurden.

19:04 Uhr

Barça stockt wohl Angebot auf - Kahn und Salihamidzic trafen Lewandowski auf Mallorca

Der FC Barcelona hat sein Angebot für Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski aufgestockt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach wollen die Katalanen für den 33 Jahre alten Weltfußballer 35 Millionen Euro an den deutschen Rekordmeister zahlen. Eine erste Offerte soll bei 32 Millionen Euro gelegen haben. Laut "Bild" verlangen die Bayern bis zu 50 Millionen Euro für den Polen.

Derweil geht Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic fest davon aus, dass sich Lewandowski trotz des Wirbels um dessen offensiv vorangetriebenen Wechselabsichten wieder in die Mannschaft integriert. "Ja, ich bin davon überzeugt. Er ist ein Profi und er hat große Ziele in seiner Karriere. Deswegen ist das reparabel", sagte Salihamidzic in einem Interview des Pay-TV-Senders Sky. Der 33-jährige Lewandowski hatte erklärt, den FC Bayern trotz seines bis zum 30. Juni 2023 laufenden Vertrags unbedingt verlassen zu wollen. Wahrscheinliches Ziel ist der FC Barcelona. Vorstandschef Oliver Kahn und andere Klub-Verantwortliche hatten einen Wechsel kategorisch ausgeschlossen. Salihamidzic bestätigte, dass er und Kahn in der vergangenen Woche auf Mallorca mit Lewandowski und dessen Berater Pini Zahavi gesprochen haben. "Ich glaube, wir haben ein sehr gutes Gespräch gehabt", sagte der 45-Jährige. "Es stimmt, ich war da. Oliver Kahn war auch dabei, wir haben uns unterhalten, jede Seite hat seine Position erklärt, aber wir haben uns auch darüber besprochen, dass wir über die Details nicht sprechen wollen. Aber es war ein gutes Gespräch."

18:18 Uhr

Haller-Transfer wohl doch erst im Juli, BVB muss warten

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Haller ist in Dortmund gelandet.

(Foto: picture alliance/dpa/Ruhr Nachrichten)

Sebastien Haller war bester Laune. Mit Luxus-Rucksack und Sonnenbrille verließ der Nachfolger von Erling Haaland im strahlenden Sonnenschein den Dortmunder Flughafen und machte sich im schwarzen Van lächelnd auf den Weg zum Medizincheck. Der Stürmer, der die größte Lücke im Kader von Borussia Dortmund schließen soll, erhält dem Vernehmen nach einen Vierjahresvertrag.

Nach Informationen des Magazins "kicker" wird der Transfer aber erst im Juli über die Bühne gehen. Das hat für Ajax Amsterdam als abgebender Verein den Vorteil, dass er die Einnahmen mit ins neue Geschäftsjahr nehmen kann. Unabhängig vom Zeitpunkt der Bekanntgabe herrscht Einigkeit bei allen Parteien.

17:40 Uhr

Kommt ein neues Formel-1-Rennen?

Spaniens Hauptstadt Madrid will einem Medienbericht zufolge Formel-1-Standort werden. Wie die Zeitung "El Confidencial" schrieb, sollen sich die Verantwortlichen dementsprechend an Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali in einem Brief gewandt haben. Unterzeichnet soll dieser sein vom Minister für Präsidentschaft, Justiz und Inneres, Enrique López.

Die Regierung der Autonomen Gemeinschaft Madrid unter der Führung von Präsidentin Isabel Díaz Ayuso habe "das größte Interesse daran", schrieb er. "Wir sind bereit, mit Ihnen und Ihrem Team zusammenzuarbeiten, um die Formel 1 nach Madrid zu bringen", hieß es laut der Zeitung. Wo genau ein Rennen stattfinden könnte, blieb dabei unklar, die Formel-1-Bosse drängen aber immer mehr zu Stadtkursen. Derzeit ist Spanien mit dem Circuit de Barcelona-Catalunya im Formel-1-Rennkalender vertreten.

16:40 Uhr

"Einer der besten deutschen Spieler des Jahrzehnts" bindet sich an Bayer Leverkusen

Nationalspieler Florian Wirtz hat seinen ohnehin schon langfristigen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen vier Jahre vor Ablauf erneut verlängert. Nach der Ausweitung um ein Jahr steht der 19-Jährige nun bis 2027 beim Tabellendritten der abgelaufenen Bundesliga-Saison unter Vertrag. Wirtz war im Januar 2020 vom Lokalrivalen 1. FC Köln nach Leverkusen gekommen und wurde schnell Stammspieler und Leistungsträger. Seit seinem Debüt im September 2021 hat er vier A-Länderspiele absolviert. Seit März fehlt er wegen eines Kreuzbandrisses.

Man habe "einem der sicherlich besten deutschen Spieler des kommenden Jahrzehnts wichtige und überzeugende Perspektiven aufzeigen" können, sagte der scheidende Sportchef Rudi Völler: "Florian weiß, dass wir in Leverkusen auch in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig sein und auf nationaler und internationaler Ebene angreifen werden. Und er wird ein wichtiger Teil davon sein."

15:37 Uhr

Leichtathleten-Helden erhalten 54 Jahre später besondere Ehre

Die legendären US-Leichtathleten Tommie Smith (78) und John Carlos (77) sind von der Katholischen Universität Löwen (Belgien) für ihren Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung mit Ehrendoktorwürden ausgezeichnet worden. "Wir wollen Tommie Smith und John Carlos für ihren bahnbrechenden Beitrag im Streit um Menschenrechte und Gleichheit, gegen Rassismus, Unrecht und Armut in der Gesellschaft durch die Kraft des Sports ehren", hieß es in der Begründung.

Die Arme erhoben, die Hände zu Fäusten geballt, die Köpfe gesenkt: Mit ihrem Protest bei den Olympischen Spielen in Mexiko 1968 schrieben Carlos und Smith Sportgeschichte. Doch ihr Zeichen gegen Diskriminierung und Rassenhass in den USA machte sie auch zu Ausgestoßenen. Carlos und Smith wurden von den Spielen ausgeschlossen, sie erhielten damals sogar Morddrohungen. Erst mit der Zeit wurde ihre Geste anerkannt. "Ihr moralischer Mut und ihr gewaltloser Widerstand gegen soziale Ungleichheit ist seit vielen Jahren für viele eine Quelle der Inspiration", sagte Universitätsrektor Luc Sels.

14:49 Uhr

"Fünf Sekunden später beendet": Interview-Ärger beschäftigte Kroos nicht groß

Toni Kroos hat sich nach eigener Auskunft nicht groß mit der Aufruhr um sein abgebrochenes ZDF-Interview nach dem Champions-League-Finale beschäftigt. "Für mich war das fünf Sekunden später beendet", sagte der Fußball-Weltmeister von 2014, der das Finale mit Real Madrid mit 1:0 gegen den FC Liverpool gewonnen hat, der "Bild"-Zeitung: "Denn dafür war der Anlass viel zu gut." Die Aufregung um das Thema habe er "gar nicht mitbekommen. Ich habe danach einfach gefeiert".

Kroos hatte das Interview direkt nach Schlusspfiff abrupt beendet. "Du hattest 90 Minuten, dir vernünftige Fragen zu überlegen, und dann stellst du mir zwei so Scheißfragen", hatte er zum ZDF-Reporter gesagt. Gefragt worden war er, ob es überraschend gewesen sei, dass Real im Endspiel so unter Druck geraten war.

13:47 Uhr

Mario Götze zur WM? Matthäus hat eine klare Meinung

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus freut sich über den Wechsel von Mario Götze zu Eintracht Frankfurt, kann sich eine Rückkehr des WM-Helden von 2014 in die Fußball-Nationalmannschaft derzeit aber nicht vorstellen. "Ich glaube jetzt noch nicht daran, würde mich aber gerne eines Besseren belehren lassen", sagte Matthäus im Sky-Interview. Das bisher letzte seiner 63 Länderspiele (17 Tore) hat Götze im November 2017 absolviert. "Hansi Flick hat auf seiner Position eine ganz große Auswahl aus erfahrenen und jungen Talenten", sagte Matthäus: "Wir haben Marco Reus, Thomas Müller, Kai Havertz, auch ein Jamal Musiala kann da spielen und ein Florian Wirtz kommt zurück. Deswegen würde ich mich an Marios Stelle auf das fokussieren, warum er nach Deutschland zurückgekommen ist, nämlich auf die Frankfurter Eintracht."

13:00 Uhr

Alle nach Helsinki? Frankfurt-Fans dürfen wieder um Tickets kämpfen

Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt erhält für den Supercup am 10. August in Helsinki 10.000 Tickets. Dies teilten die Hessen mit Bezug auf das Spiel gegen Champions-League-Gewinner Real Madrid mit. In der Europa League hatte die Auswärts-Nachfrage sowohl beim FC Barcelona als auch bei West Ham United und im Finale von Sevilla das Kontingent bei weitem überschritten. Diesmal gelte das "First come, first serve"-Prinzip, schrieben die Hessen auf ihrer Vereinshomepage. Die Tickets sollen nach Ende der Bestellphase zugeteilt werden.

Frankfurt hat am 18. Mai im Elfmeterschießen die Europa League gegen die Glasgow Rangers gewonnen und darf nun am 10. August (21 Uhr) das Team um Ex-Weltmeister Toni Kroos fordern. Wenige Tage vorher eröffnet die Mannschaft von Cheftrainer Oliver Glasner am 5. August bereits die neue Bundesliga-Saison gegen Titelverteidiger FC Bayern München.

12:18 Uhr

Verletzungs-Aus: Williams wird auf dem Weg zum Rekord gebremst

Tennis-Superstar Serena Williams wird vor ihrem Comeback beim Rasen-Klassiker in Wimbledon keinen weiteren Doppel-Auftritt zur Vorbereitung absolvieren. Die Tunesierin Ons Jabeur als Spiel-Partnerin der 23-maligen Grand-Slam-Turniergewinnerin habe eine Verletzung am rechten Knie, teilten die Veranstalter des WTA-Turniers in Eastbourne am Donnerstag mit. Das Duo Williams/Jabeur wird damit nicht zum Halbfinale gegen Aleksandra Krunic aus Serbien und die Polin Magda Linette antreten. Die Weltranglistendritte Jabeur hatte zuletzt das Rasen-Turnier in Berlin gewonnen und ist Mitfavoritin in Wimbledon.

Williams und Jabeur gewannen im Doppel beim Turnier in Eastbourne zwei Partien. Die 40 Jahre alte Amerikanerin spielte sich dabei für Wimbledon (27. Juni bis 10. Juli) ein. Williams erhält beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres eine Wildcard. Mit einem weiteren Erfolg in Wimbledon kann sie den Rekord der Australierin Margaret Court mit 24 Grand-Slam-Turniertitel einstellen. Williams hat dort bislang sieben Mal gewonnen.

11:49 Uhr

Klassiker-Spezialist Degenkolb darf auf Tour-Etappenjagd gehen

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John Degenkolb startet bei der Tour de France.

(Foto: dpa)

Der frühere Paris-Roubaix-Sieger John Degenkolb geht zum achten Mal bei der Tour de France an den Start. Der Klassikerspezialist steht im achtköpfigen Aufgebot seines Teams DSM für die am 1. Juli in Kopenhagen beginnende Frankreich-Rundfahrt. Für Landsmann Nikias Arndt war dagegen kein Platz in der DSM-Mannschaft. Angeführt wird das Team vom Franzosen Romain Bardet, dem Tour-Gesamtzweiten von 2016.

Degenkolb darf sich vor allem in der ersten Woche bei den kniffligen Windkanten- oder Kopfsteinpflaster-Etappen Hoffnungen auf einen Tagessieg machen. So führt die fünfte Etappe über elf Kopfsteinpflaster-Sektoren und endet kurz vor dem berüchtigten Wald von Arenberg, der stets Teil des Klassikers Paris-Roubaix ist. 2018 holte Degenkolb seinen einzigen Tour-Etappensieg auf einer ähnlichen Etappe in Roubaix.

10:56 Uhr

Aus Bielefeld nach Manchester: Absteiger-Torwart steht vor Wechsel zum Weltklasse-Klub

Bielefelds Torwart Stefan Ortega verabschiedet sich von den Fans.

Bielefelds Torwart Stefan Ortega verabschiedet sich von den Fans.

(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Torwart Stefan Ortega steht nach Medienberichten vor einem Wechsel in die Premier League. Wie der "Kicker" und Sky berichteten, soll es den Schlussmann des Bundesligisten Arminia Bielefeld zu Manchester City ziehen. Beim englischen Fußball-Meister sei der 29-Jährige als Nummer zwei hinter dem brasilianischen Stammkeeper Ederson vorgesehen. Ortega durchlief die Jugendabteilung der Arminia und entwickelte sich zu einem der besten Torhüter der Bundesliga. Insgesamt bestritt der frühere U19-Nationalkeeper bislang 67 Bundesliga- und 170 Zweitliga-Partien. Da der Vertrag in Bielefeld zum 30. Juni ausläuft, könnte Ortega ablösefrei wechseln.

09:58 Uhr

Hohe Ausstiegsklausel und mehr Geld: RB steht wohl kurz vor Personal-Coup

Top-Torjäger Christopher Nkunku steht Medienberichten zufolge kurz vor einer Vertragsverlängerung bei RB Leipzig. Der 24-Jährige werde beim DFB-Pokalsieger einen neuen Kontrakt bis 2025 zu deutlich verbesserten Bedingungen erhalten, berichteten "Kicker" und "Bild". Zudem soll der Fußball-Bundesligist im neuen Arbeitspapier eine Ausstiegsklausel verankern, die bei mehr als 60 Millionen Euro liegen soll. Bislang läuft der Vertrag des Franzosen bis Mitte 2024.

Zuletzt sollen laut Medienberichten Klubs wie Manchester United und der FC Chelsea Interesse an einer Verpflichtung des Nationalspielers bekundet haben. Der quirlige Angreifer, der 2019 für 13 Millionen Euro von Paris Saint-Germain nach Leipzig wechselte, hatte in der abgelaufenen Saison 55 Scorerpunkte in 51 Spielen für den deutschen Pokalsieger verbucht und wurde von den Kapitänen der Bundesliga zum Spieler der Saison gewählt.

Die Leipziger hatten einen Abschied von Nkunku mehrfach ausgeschlossen. "Ich gehe nicht nur davon aus, sondern ich weiß es, dass er auch in der kommenden Saison bei uns spielen wird", hatte Clubchef Oliver Mintzlaff bereits am Rande des Pokalfinals gesagt.

08:56 Uhr

Sprint-Star Gina Lückenkemper kennt kein Limit

Top-Sprinterin Gina Lückenkemper sträubt sich gegen konkrete Zielvorgaben. "Ich möchte mir kein Limit setzen, weil ich das Gefühl habe, dass ich mich damit selbst limitiere", sagte die 25-Jährige bei "sportschau.de". Bevor sie Verletzungen bremsten, war die Leichtathletin über die 100 Meter mehrfach unter der Marke von elf Sekunden geblieben. "Wenn man sich die Spitze im Sprint anschaut, dann bin ich noch sehr jung. Das lässt noch auf einiges hoffen und dass da noch einiges kommt", sagte Lückenkemper.

  • Ihre Muskelfaserrisse habe sie inzwischen auskuriert. "Irgendwas im Körper hat nicht da gesessen, wo es hingehört", sagte die EM-Zweite über 100 Meter von 2018. Sie fühle sich vor den Finals in Berlin an diesem Wochenende nah an ihrer Topform.
  • Die schweren Monate während der Pandemie, als sie nicht wie davor in Florida trainieren konnte und sich mit Blessuren plagte, haben ihr gezeigt, "wer hinter mir steht und wer wirklich an mich glaubt". Es sei "eine unheimlich lehrreiche Zeit" gewesen, in der sie viel über sich und ihr Umfeld gelernt habe.
08:11 Uhr

Bericht: Salihamidžić jr. vor Wechsel nach Kanada

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Nick Salihamidžić bei einem Spiel der UEFA Youth League.

(Foto: imago images/Lackovic)

Salihamidžić nach Kanada. Da haben Sie doch sicher auch geklickt. Das klingt spektakulär und bedient die Sensationslust. Aber bevor Sie nun mit Ihren Clickbaitvorwurfsformularen losstiefeln und diese einreichen, lesen Sie doch erst einmal. Denn das stimmt ja, nur nicht so, wie Sie sich das erträumt haben.

Natürlich reden wir hier nicht von Hasan Salihamidžić, der als Sportvorstand des FC Bayern München gerade einen Lauf hat und mit Sadio Mané einen echten Weltstar in die Bundesliga holen konnte. Der geht nicht nach Kanada. Vielleicht aber reist er bald hin und wieder trotzdem nach Vancouver, den bei den dortigen Whitecaps, so berichtet das in dieser Sache gewiss exzellent informierte Portal transfermarkt.com, könnte bald Nick Salihamidžić, der Sohn des Sportvorstands spielen.

Nach Informationen des Portals steht der 19-jährige Inhaber eines spanischen und bosnischen Passes kurz vor einer Leihe von Bayern München zum MLS-Klub. Dort soll er vorerst in der zweiten Mannschaft auflaufen, aber mit den Profis trainieren und im besten Fall später auch seine ersten MLS-Minuten erhalten.

Der Rechts-Verteidiger Nick Salihamidžić absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit elf Spiele für die U19 der Bayern und zwei für die zweite Mannschaft des Rekordmeisters.

07:20 Uhr

Teuerster Spieler der Welt sucht neuen Arbeitgeber: Schlägt Juventus zu?

Was wird eigentlich aus Neymar? Der brasilianische Superstar ist bei Paris Saint-Germain nach der spektakulären Vertragsverlängerung von Kylian Mbappé irgendwie aufs Abstellgleis geschoben worden. Immer wieder halten sich Gerüchte, dass der französische Klub das Interesse an dem immer noch teuersten Spieler der Welt (damalige Ablöse für den Wechsel von Barcelona zu PSG im Sommer 2017: 222 Millionen Euro) verloren haben soll. Und so ist der 30-Jährige in den letzten Wochen auch ein wichtiger Bestandteil des täglichen Geschnatters in der Transfergerüchte-Ecke des Fußballs.

  • Den letzten Stand aus dieser stets grell ausgeleuchteten Ecke übermittelt nun die spanische Zeitung "Sport". Dort will man in Erfahrung gebracht haben, dass die taumelnde "Alte Dame" Juventus Turin großes Interesse an der Offensivkraft haben soll. Man prüfe dort, so heißt es, alle möglichen Optionen, um Neymar aus Frankreich in Italiens Nordwesten zu holen und damit auch den Trainer Massimiliano Allegri zufriedenzustellen.
  • Für Neymar würde sich der Wechsel gehaltsmäßig nicht auszahlen, er müsste auf ein wenig Gage verzichten, doch könnte erstmals seit langer Zeit als alleiniger Star seiner Mannschaft scheinen und vor der WM in Katar wertvolle Spielzeit sammeln.
06:39 Uhr

NFL-Klub in tiefer Trauer: Zwei Todesfälle an einem Tag

Tiefe Trauer bei den Baltimore Ravens: Der Klub aus der Football-Profiliga NFL musste am Mittwoch gleich zwei Todesfälle verkraften. Der ehemalige Ravens-Star und Super-Bowl-Gewinner Tony Siragusa starb im Alter von 55 Jahren, der aktuelle Linebacker Jaylon Ferguson wurde sogar nur 26 Jahre alt.

  • "Das ist ein unfassbar trauriger Tag für uns", sagte Ravens-Besitzer Steve Bisciotti. Siragusa hatte 2000 als Defensive Tackle mit den Ravens das Finale gegen die New York Giants gewonnen. "Er war ein besonderer Mensch und einer der beliebtesten Spieler unserer Geschichte", sagte Bisciotti.
  • Nur wenige Stunden zuvor war der Tod von Ferguson bekannt geworden. Informationen zur Todesursache nannten die Ravens jeweils nicht.
  • "Jaylon war ein freundlicher, respektvoller junger Mann mit einem breiten Lächeln und einer ansteckenden Persönlichkeit. Wir sprechen Jaylons Familie und Freunden unser tief empfundenes Beileid aus", teilte der Klub mit.
  • Ferguson war 2019 von den Ravens gedraftet worden. Er absolvierte 38 Hauptrundenspiele, einmal lief Ferguson in den Play-offs auf.
05:56 Uhr

Salihamidžić hat noch ein paar Ideen: Bayern will nach Mané nicht aufhören

Sportvorstand Hasan Salihamidžić schließt nach der Verpflichtung von Sadio Mané weitere Top-Transfers des FC Bayern in der am 1. Juli beginnenden Wechselperiode nicht aus. "Wir sind gerade im Juni. Selbstverständlich werden wir unsere Augen weiter offen halten und schauen, was möglich ist und was uns unsere finanziellen Möglichkeiten erlauben. Ideen hätten wir", sagte Salihamidžić bei der Vorstellung des senegalesischen Stürmer-Stars in der Allianz Arena.

  • "Das Transferfenster ist noch eine sehr lange Zeit geöffnet. Wir beobachten weiter, was passiert", erklärte auch Vorstandschef Oliver Kahn. Der FC Bayern sei "nicht zufrieden, was die Rückrunde anbelangt", so Kahn. "Unsere Ansprüche sind hoch. Wir wissen ganz genau, wo wir die Reizpunkte setzen müssen. Es gilt, alles rauszuholen, um super erfolgreich sein zu können."
  • Erneut schloss der frühere Torwart-Titan einen Abgang von Robert Lewandowski in Richtung FC Barcelona aus. "Was Robert anbelangt, hat sich nicht viel verändert. Er hat Vertrag bis 2023 und wir freuen uns, wenn er am ersten Trainingstag bei uns auftaucht."

Mehr über Bayerns nicht ganz so geheime Transferpläne hier bei den Kollegen von sport.de

05:30 Uhr

Zeig der Welt, dass du es immer noch drauf hast: Löw traut Götze N11-Comeback zu

Ex-Bundestrainer Joachim Löw hat sich von Mario Götzes Wechsel nach Deutschland überrascht gezeigt, sieht für den 30-Jährigen dadurch aber Vorteile für eine mögliche Rückkehr in die Nationalelf. "Er wird wieder in der Champions League spielen, steht hier in der Bundesliga im Fokus und will sich für die WM empfehlen. Er bringt alle Qualitäten dafür mit", sagte Löw dem Sender Sky über Götze, dessen Wechsel zu Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt am Dienstag bekanntgeworden war.

  • "Natürlich habe ich nicht damit gerechnet, dass Mario nach Deutschland zurückkehrt, nicht zum jetzigen Zeitpunkt", sagte Löw. "Ich freue mich aber sehr für Mario und die Eintracht. Mario ist ein außergewöhnlicher Spieler, sehr professionell, und er passt mit seiner großen Spielintelligenz sehr gut zur Eintracht."
  • Götze wechselt vom niederländischen Club PSV Eindhoven nach Frankfurt. Sein bislang letztes Länderspiel bestritt der Siegtorschütze des WM-Finals von 2014 im November 2017 noch unter Löw.
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