Donnerstag, 01. Dezember 2022Der Sport-Tag

23:46 Uhr

Deutsches WM-Aus "ist ein Debakel, nichts anderes"

Zum dritten Mal in Folge scheitert die deutsche Fußball-Nationalmannschaft früh bei einem großen Turnier. Der Sieg gegen Costa Rica im letzten Spiel reicht nicht. ntv-Sportexperte Timo Latsch sucht erste Antworten, wie es zu dem Debakel kam - und was nun beim DFB passieren muss und wird.

22:46 Uhr

Nach WM-Aus: Hansi Flick will Bundestrainer bleiben

Fußball-Bundestrainer Hansi Flick hat nach dem deutschen Scheitern bei der WM in Katar einen Rücktritt ausgeschlossen. Von seiner Seite gebe es keinen Grund, nicht weiterzumachen, sagte er in der ARD und ergänzte: "Mir macht es Spaß, wir haben gute Spieler, die nachkommen, an mir wird's nicht liegen." Flick gestand, dass seine Enttäuschung "riesengroß" sei, betonte allerdings auch: "Mein Trainerteam und ich haben gute Aerbeit geleistet, wir haben das Team gut vorbereitet. Aber es hat nicht gereicht."

21:30 Uhr

Bilanzfälschung? Ermittlungsverfahren gegen Juventus Turin

Die italienische Börsenaufsichtsbehörde, die Turiner Staatsanwaltschaft und die Europäische Fußball-Union (UEFA) haben Ermittlungsverfahren gegen Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin und das am Dienstag zurückgetretene Management eingeleitet. Die Eröffnung des Strafverfahrens wurde für zwölf Personen beantragt, darunter den zurückgetretenen Verwaltungsratspräsidenten Andrea Agnelli, seinen Stellvertreter Pavel Nedved, Geschäftsführer Maurizio Arrivabene und weitere neun Personen sowie gegen den Klub selbst.

  • Der Vorwurf lautet unter anderem auf Bilanzfälschung. Der Verein soll Geheimabkommen mit Starspielern abgeschlossen haben, um die Zahlung von vier Monatsgehältern der Saisons 2019/20 und 2020/21 zu verschieben und somit die Klubbilanzen aufzubessern.
  • Die Vorwürfe sind besonders belastend, da Juve an der Mailänder Börse notiert ist. Die UEFA untersucht in diesem Zusammenhang besonders, ob es zu Verstößen gegen die Verbandsbestimmungen zur Klublizenzierung und dem finanziellen Fairplay gekommen ist.
21:22 Uhr

Alles läuft gegen DFB-Team: So gibt's das nächste WM-Debakel

Das Déjà-vu prangt über diesem WM-Spiel: Deutschland wäre derzeit aus dem WM-Turnier ausgeschieden. Das Vorrunden-Debakel von 2018 würde sich wiederholen. Das DFB-Team von Bundestrainer Hansi Flick müsste sofort aus Katar abreisen.

Die Ausgangsposition für die letzten 25 Minuten ist denkbar schlecht: Weil Japan gegen Spanien führt, braucht Deutschland massenhaft Tore. Zudem hat das DFB-Team gegen Costa Rica die Führung hergeschenkt.

Hier geht's zu den Livetickern (Website): Costa Rica - Deutschland und Japan - Spanien

21:02 Uhr

"Wenn er fit ist ...": Portugals Trainer lässt Ronaldo-Einsatz offen

Portugals Fußball-Nationaltrainer Fernando Santos hat einen Einsatz von Superstar Cristiano Ronaldo im abschließenden WM-Gruppenspiel offen gelassen. "Er wird trainieren. Wenn es ihm physisch gut geht, wird er spielen. Die Chance ist 50:50, das wird man nach der Trainingsession sehen. Aber das gilt auch für alle anderen Spieler", sagte Santos vor dem morgigen Duell mit Südkorea (16 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker).

  • Ronaldo hatte zuletzt nicht am Teamtraining teilgenommen und individuell trainiert.
  • Da Portugal den Einzug ins Achtelfinale der Fußball-WM bereits sicher hat, wird erwartet, dass Santos mehreren angeschlagenen oder mit Gelb vorbelasteten Spielern eine Pause geben wird.
  • Auch Ronaldo könnte zunächst auf der Ersatzbank sitzen, allerdings gilt der Kapitän als extrem ehrgeizig und könnte mit einem weiteren Tor Portugals WM-Torrekord von Eusebio mit neun Treffern einstellen.
20:39 Uhr

"Wäre der beste Tamburinspieler": Brasiliens Kapitän über Kritik

Die Kritik an seiner Nominierung für die Fußball-Weltmeisterschaft hat Brasiliens Dani Alves nach eigenen Angaben nie gestört. Vor dem Turnier in Katar hat der 39-Jährige wochenlang kein Pflichtspiel bestritten und sich nur in der zweiten Mannschaft des FC Barcelona fit gehalten. Trotzdem wird er die schon für das Achtelfinale qualifizierte Seleção im abschließenden Vorrundenspiel am Freitag (20 Uhr/Magenta TV und im ntv.de-Liveticker) gegen Kamerun als Kapitän anführen.

  • "Ich spiele seit 16 Jahren in der Seleção und gebe immer mein Bestes. Es ist normal, dass die Leute meine Nominierung jetzt infrage stellen", sagte der mehrfache Champions-League-Sieger. "Aber bei einer WM geht es nicht darum, dass man bei seinen Klubs in Bestform ist, sondern dass man hier, bei der Seleção, der Bestmögliche ist."
  • Er sei sich seiner Rolle im aktuellen Team bewusst. "Von unseren 26 Spielern sind alle Stammspieler bei Topclubs. Ich bin der einzige, der das nicht ist", sagte der Außenverteidiger.
  • Dennoch könne er der Mannschaft auch außerhalb des Platzes helfen. "Wenn ich Tamburin spielen müsste, dann wäre ich der beste Tamburinspieler, den du je gesehen hast." Damit reagierte der Routinier auf die Kritik einer Zeitung, die geschrieben hatte, er sei nur nominiert worden, weil er so gut auf dem "Pandeiro" spielen könnte.
19:58 Uhr

"Mein letztes Spiel": Belgien ist raus - und der Trainer zieht die Reißleine

Roberto Martínez hat umgehend nach dem WM-Vorrunden-Aus seinen Rücktritt als belgischer Nationaltrainer erklärt. "Das war heute mein letztes Spiel als Nationaltrainer. Das ist natürlich sehr emotional", sagte der Spanier nach dem 0:0 am Freitag in Katar gegen Kroatien im letzten Vorrundenspiel. Belgien verpasste damit erstmals seit 1998 bei einer WM-Endrunde die K.-o.-Runde.

  • Der 49-jährige Martínez erklärte weiter, bereits vor der WM die Entscheidung getroffen zu haben, nach dem Turnier aufzuhören. "Sie können sich vorstellen, dass ich nach dem dritten Platz 2018 viele Angebote hatte, aber ich wollte loyal sein und meinen Vertrag erfüllen. Jetzt ist unsere Reise vorbei. Meine Entscheidung hat aber nichts mit dem Ausscheiden in der Vorrunde zu tun", sagte Martínez, der bereits nach dem Spiel gegen Kroatien viele Spieler innig umarmt hatte.
  • Martínez war seit 2016 belgischer Coach. Bei der WM 2018 und der EM im vergangenen Jahr scheiterte er mit Belgien jeweils gegen die späteren Titelträger.
18:47 Uhr

Ohne Füllkrug: Auf diese DFB-Elf vertraut Flick beim WM-Showdown

Hansi Flick verzichtet auch im WM-Gruppenfinale gegen Costa Rica zunächst auf Niclas Füllkrug und bietet Joshua Kimmich überraschend als Rechtsverteidiger auf. Anstelle des Spanien-Helden Füllkrug beginnt abermals Thomas Müller auf der Position des Mittelstürmers. Einziger neuer Spieler in der Startelf ist Leroy Sané, der Thilo Kehrer ersetzt.

  • Kimmich nimmt erstmals in der Amtszeit von Bundestrainer Flick Kehrers Position als Rechtsverteidiger ein. In der Viererkette vor Manuel Neuer, der mit seinem 19. WM-Spiel einen Torhüterrekord aufstellt, agieren darüber hinaus Niklas Süle, Abwehrchef Antonio Rüdiger und links David Raum.
  • İlkay Gündoğan und Leon Goretzka bilden die Doppel-Sechs in Flicks gewohntem 4-2-3-1-System. Hinter Müller sollen die Außen Serge Gnabry und Sane für Wirbel sorgen, Jungstar Jamal Musiala rückt in die Zentrale.
  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss ihr Spiel gewinnen, um ins Achtelfinale einzuziehen. Außerdem ist sie bei jedem Sieg mit weniger als acht Toren Differenz vom Parallelspiel zwischen Spanien und Japan abhängig.
18:08 Uhr

"Immer wieder eine Freude": Özil verlässt Katar mit dickem Lob

Ex-Nationalspieler Mesut Özil war als Zuschauer bei der Fußball-WM in Katar. "Großartig, in Katar zu sein", schrieb der Weltmeister von 2014 am Donnerstag bei Twitter. "Danke für die tolle Gastfreundschaft und die perfekte Organisation - es ist immer wieder eine Freude, hier zu sein." Dem Bild zufolge, das der 34-Jährige dazu stellte, hatte Özil die Partie des Gastgebers gegen die Niederlande (0:2) im Al-Bayt-Stadion besucht. "Wir sehen uns bald wieder", schrieb Özil.

Der Ex-Nationalspieler war in Abwesenheit und unfreiwillig bereits am vergangenen Sonntag Teil des Turniergeschehens. Während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien (1:1) hatten einige Zuschauer Bilder des Ex-Nationalspielers in die Höhe gehalten - wohl als Protest gegen die deutsche Kritik an Katar im Zuge der Diskussion um die "One Love"-Kapitänsbinde. Özil war nach der WM 2018 aus der DFB-Auswahl zurückgetreten und hatte dem Deutschen Fußball-Bund unter anderem Rassismus vorgeworfen.

17:31 Uhr

Auszeit früher beendet: Eberl startet in der Bundesliga wieder durch

Max Eberl hat zwei Wochen früher als geplant seine Arbeit als Geschäftsführer Sport beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig aufgenommen. Wie der Klub mitteilte, traf sich der 49-Jährige am Donnerstag mit Trainer Marco Rose und tauschte sich mit Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter Sport, aus.

  • Ein Treffen mit der Mannschaft und dem Staff fand ebenfalls statt, morgen wird sich Eberl in der Red Bull Arena den Mitarbeitenden beim gemeinsamen Lunch vorstellen.
  • Der ehemalige Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach komplettiert nach dem Weggang von Oliver Mintzlaff zum Red-Bull-Konzern damit auch die Geschäftsführung um Florian Hopp und Johann Plenge. Ursprünglich war Eberls Dienstbeginn für den 15. Dezember geplant.
17:13 Uhr

Biathlon-Staffeln überzeugen zum Saisonauftakt

Die beiden deutschen Biathlon-Staffeln sind erfolgreich in den Weltcup-Winter gestartet. Im finnischen Kontiolahti liefen zunächst die Männer mit Debütant Justus Strelow, Johannes Kühn, Benedikt Doll und Roman Rees auf Rang zwei. Wenig später legten die Frauen dank Anna Weidel, Sophia Schneider, Vanessa Voigt und Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick mit der gleichen Platzierung nach.

  • Das Quartett des Deutschen Skiverbandes musste mit sechs Nachladern nur den überlegenen Olympiasiegerinnen aus Schweden um Einzel-Gewinnerin Hanna Öberg den Vortritt lassen (+28,1 Sekunden). Norwegen landete auf Rang drei.
  • Die Männer hatten im Ziel 43,9 Sekunden Rückstand auf Olympiasieger Norwegen, Dritter wurde Frankreich. "Podest ist immer das Ziel. Schön, dass es bei allen gut geklappt hat", sagte Doll.
  • Die DSV-Auswahl leistete sich acht Nachlader und lag 43,9 Sekunden hinter den Norwegern, die in der vergangenen Saison vier von fünf Rennen gewonnen hatten.
17:00 Uhr

"Gibt mir viele Ratschläge": Frankfurts WM-Stürmer holt sich Tipps bei Mbappé

Stürmer Randal Kolo Muani vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hält sich bei seiner ersten WM in Katar an Starstürmer Kylian Mbappé. "Ich bin noch sehr jung. Ich lerne noch. Das ist erst meine dritte Saison", sagte Kolo Muani, der beim 0:1 im abschließenden Gruppenspiel gegen Tunesien erstmals in der Startelf der Équipe Tricolore stand: "Ich spreche viel mit Mbappé. Er gibt mir viele Ratschläge, wie man vor dem Tor ruhig und cool bleibt, wie man mit dem Rücken zum Tor den Ball hält und vieles mehr. Und ich versuche, es nachzumachen."

  • Das Kuriose: Kolo Muani ist 15 Tage älter als Mbappé. Doch während der Star von Paris St. Germain kurz nach seinem 18. Geburtstag sein Debüt in der Nationalmannschaft gab und schon beim WM-Triumph 2018 Stammspieler war, debütierte der Frankfurter erst vor zwei Monaten.
  • Er ist zudem in Bondy, im selben Pariser Vorort wie Mbappé, geboren. Doch ihre Jugend verbrachten sie nicht zusammen, weil Kolo Muani rund zehn Kilometer nördlich in Villepinte aufgewachsen ist.
16:37 Uhr

Homophobe Rufe von Fans: FIFA ermittelt gegen Mexiko

Der Fußball-Weltverband FIFA ermittelt nach dem WM-Ausschieden Mexikos gegen den Verband wegen eines Fehlverhaltens der Fans. Die Disziplinarkommission habe wegen Gesängen der Fans beim 2:1 gegen Saudi-Arabien Ermittlungen aufgenommen, teilte die FIFA mit. Der mexikanische Verband erklärte, die FIFA ermittle wegen möglicher homophober Rufe der mexikanischen Fans. Die eigenen Anhänger hätten sich jedoch während des gesamten Turniers in Katar gut verhalten.

Bereits nach dem ersten WM-Spiel Mexikos gegen Polen hatte die FIFA wegen des gleichen Vergehens Ermittlungen eingeleitet. Mexikanischen Medien zufolge droht dem Verband wegen des wiederholten Vorfalls dieser Art nun eine härtere Strafe.

16:02 Uhr

Übler Sturz: Deutscher Skirennläufer fällt wochenlang aus

Skirennläufer Simon Jocher muss nach einem Sturz eine längere Zwangspause einlegen. Der 26 Jahre alte Garmischer zog sich am Mittwoch im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek/US-Bundesstaat Colorado eine Gehirnerschütterung sowie eine Lungen- und eine Rippenprellung zu. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte, wird er "mehrere Wochen" ausfallen.

  • Jocher war nach seinem Sturz in der Nacht zum Freitag zur Beobachtung in der Steadman Clinic in Vail geblieben, er soll in den kommenden Tagen nach Deutschland zurückkehren. Dort wird sich der Sportsoldat weiteren medizinischen Untersuchungen unterziehen.
  • Jocher hatte bei den Weltcup-Rennen in Lake Louise mit Rang 17 in der Abfahrt und Rang 14 im Super-G nach Einschätzung von Cheftrainer Christian Schwaiger "sehr gute Leistungen" gezeigt. Seine Ausfall, ergänzte er, "ist für das gesamte Team bitter, er wird der Mannschaft fehlen".
14:54 Uhr

Ex-Box-Weltmeister Felix Sturm kehrt in den Ring zurück

Der fünffache Box-Weltmeister Felix Sturm wird seine Laufbahn noch nicht beenden. Er wird am 18. Februar in Stuttgart in den Ring zurückkehren, verriet er am Donnerstag. Sein großes Ziel ist der sechste Titel. Im März hatte der 43-Jährige gegen Istvan Szili den Ausscheidungskampf verloren und somit die Chance auf einen weiteren WM-Titel verpasst. Es ist jedoch noch nicht klar, ob der Ungar einem Rückkampf zustimmen wird.

"Es ist kein Geheimnis, dass ich gerne gegen ihn boxen würde und zum sechsten Mal Weltmeister werden möchte", sagte Sturm. "Aber ich muss es nicht erzwingen." Sollte Szili nicht zusagen, haben Sturm und sein Promoter-Team Alternativen in der Hinterhand. "Es wird nicht irgendeinen Kampf geben. Das Niveau soll hoch sein", sagte Sturm über den Kampf, zu dem über 6000 Zuschauer erwartet werden. Mit dem Ende seiner Laufbahn beschäftigt sich der gebürtige Leverkusener noch nicht. "Ich trainiere gerne und das Boxen ist meine Leidenschaft. Der Sport hat mir viel gegeben, aber ich möchte meine Ziele noch erreichen und dann mit einem guten Gewissen aufhören", so der Supermittelgewichtler.

14:22 Uhr

Probleme bei der Einreise: Dutzende deutsche Fans müssen wohl WM-Tickets verfallen lassen

Etliche Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft müssen ihre WM-Tickets verfallen lassen, weil sie Probleme mit den Einreisegenehmigungen für Katar haben. Rund 30 Fälle seien der deutschen Fanbotschaft bekannt, wie Sprecher Philipp Beitzel der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Die Fans fürchten, dass sie auf sämtlichen Kosten, unter anderem für Flüge und Hotels, sitzen bleiben, sollte es keine schnelle Lösung geben. Zuvor hatten die Portale "Spox" und "Goal" darüber berichtet.

"Das ist eine große Problematik für die Fans. Für uns ist unklar, woran das liegt. Ob es zum Beispiel technische Gründe sind. Das können wir nicht feststellen", sagte Beitzel. Zugleich bemängelte er: "Die Informationen an die Personen, die betroffen sind, fließen eher spärlich."

Wer nach Katar einreisen will, benötigt für die Dauer des Turniers unter anderem eine gültige Hayya-Karte. Einigen Leuten fehle für diese momentan noch die Bestätigung, berichtete Beitzel. "Wir versuchen das mit der deutschen Botschaft zu lösen. Das gestaltet sich schwierig." Das letzte Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Costa Rica wird an diesem Donnerstag um 20.00 Uhr MEZ angepfiffen.

13:31 Uhr

Weiter Lust auf Champions League: Ronaldo zögert bei 500-Millionen-Angebot

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo soll sich einem Medienbericht zufolge doch noch nicht mit dem saudischen Klub Al-Nassr auf einen Transfer verständigt haben. Der 37-Jährige wolle weiter in der Champions League spielen und habe deshalb dem Vertragsangebot nicht zugestimmt, berichtete die englische Zeitung "The Sun". Zuvor hatte die spanische "Marca" gemeldet, der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft stehe kurz vor der Unterschrift. Al-Nassr habe ihm einen Vertrag über zweieinhalb Jahre mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Euro pro Saison inklusive Werbeeinnahmen angeboten.

Zwei Tage vor dem ersten WM-Spiel Portugals in Katar hatte Ronaldos bisheriger Klub Manchester United die Trennung von dem Superstar bekannt gegeben. Der Portugiese ist seitdem vertragslos und kann sich daher ablösefrei einem neuen Klub suchen

11:43 Uhr

"Habe ihm gesagt ...": Lewandowski verrät, was er Messi ins Ohr flüsterte

Im Spiel zwischen Polen und Argentinien, bei dem starke Argentinier souverän das Weiterkommen klarmachen und unterlegene Polen nahe am Herzinfarkt wandeln, gibt es eine bemerkenswerte Szene zwischen den Superstars: Robert Lewandowski stoppt Lionel Messi im Mittelkreis mit einem taktischen Foulchen, der Pole will entschuldigend abklatschen, der Argentinier straft ihn eiskalt mit einem Blick ins Nichts ab.

Nach dem Spiel aber treffen sich beide wieder - und haben offenbar etwas zu besprechen: "Wir haben ein bisschen geredet, Spaß gemacht", verriet Lewandowski im Anschluss gegenüber "Bild": "Ich habe Messi gesagt, dass ich defensiver als sonst gespielt habe – aber so etwas eben für die Mannschaft manchmal nötig ist."

10:54 Uhr

Heißes Personalgerücht: Angelt sich Audi einen Promi für den Formel-1-Einstieg?

Es war zu Beginn dieser Woche der vielleicht größte Paukenschlag seit dem Ende der Formel-1-Saison 2022: Die Wege der Scuderia Ferrari und ihrem bisherigen Teamchef Mattia Binotto trennen sich nach insgesamt 28 gemeinsamen Jahren. Seitdem brodelt die Gerüchteküche um den 53-Jährigen immer heißer.

Vor allem das Team Alfa Romeo wird mit dem gebürtigen Schweizer in Verbindung gebracht. Dort könnte Binotto mit dem spannenden Projekt des Übergangs des Alfa-Romeo-Teams hin zu Audi betraut werden. Der deutsche Autobauer steigt bekanntlich zur Saison 2026 in die Formel 1 ein. Wichtige personelle Fragen wie eben die der Teamleitung sind beim Neueinsteiger noch zu klären.

Vor allem das Team Alfa Romeo wird mit dem gebürtigen Schweizer in Verbindung gebracht. Dort könnte Binotto mit dem spannenden Projekt des Übergangs des Alfa-Romeo-Teams hin zu Audi betraut werden. Der deutsche Autobauer steigt bekanntlich zur Saison 2026 in die Formel 1 ein. Wichtige personelle Fragen wie eben die der Teamleitung sind beim Neueinsteiger noch zu klären.

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09:17 Uhr

Ärger um vermeintlichen Ausgleich: Frankreich legt Protest gegen Pleite ein

Der französische Fußball-Verband wird nach eigener Aussage fristgerecht Protest gegen die Wertung der 0:1-Niederlage im letzten WM-Gruppenspiel gegen Tunesien einlegen. Grund dafür ist die Tatsache, dass Schiedsrichter Matt Conger den Ausgleich der Franzosen in der achten Minute der Nachspielzeit zunächst gab und das Spiel abpfiff, das Tor nach Intervention des Video-Assistenten aber wegen einer Abseits-Stellung von Schütze Antoine Griezmann noch aberkannte. Das Spiel wurde kurz fortgesetzt und endete mit 1:0 für Tunesien. Die Aberkennung des Treffers sei "zu Unrecht" erfolgt, teilte der französische Verband am Mittwochabend mit. Man arbeite den Protest gerade aus, dieser muss bis 24 Stunden nach dem Spiel eingegangen sein.

Frankreichs Trainer Didier Deschamps hatte schon auf der Pressekonferenz nach dem Spiel die Rechtmäßigkeit der Entscheidung angezweifelt. "Ich kenne nicht alle Regeln", hatte er gesagt: "Aber der Schiedsrichter pfeift ab, dann kommt der VAR. Ich wusste nicht, dass das erlaubt ist. Wusstest Ihr, dass das erlaubt ist?" Auf das Weiterkommen und den weiteren Turnier-Verlauf hätte die Entscheidung keinerlei Einfluss. Frankreich würde auch im Falle einer 0:1-Niederlage Gruppensieger sein, Tunesien wäre auch im Falle einer Wertung mit 1:1 ausgeschieden.

08:45 Uhr

"Wichtigstes Spiel meiner Karriere": Schalkes Japan-Star spricht übers Gruppenfinale

Japans Nationalmannschafts-Kapitän Maya Yoshida sieht das Vorrundenspiel gegen Spanien bei der WM in Katar als wichtigste Partie seiner Karriere an. Dies sagte der 34 Jahre alte Verteidiger vom FC Schalke 04 der Nachrichtenagentur Kyodo in Doha. Für ihn sei das Spiel am Abend (20 Uhr/MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) sogar über dem WM-Achtelfinale 2018 gegen Belgien einzustufen, das Japan trotz 2:0-Führung noch mit 2:3 verlor. Gegen Spanien reicht nur ein Sieg, um sicher die Runde der letzten 16 zu erreichen. Bei einem Remis wäre man vom Ergebnis zwischen Costa Rica und Deutschland abhängig.

"Es ist schwer zu vergleichen, weil vor dem Belgien-Spiel alles anders war", sagte Yoshida. "Unsere Leistung gegen Spanien kann dafür sorgen, dass der japanische Fußball eine ganz andere Zukunft hat. Wahrscheinlich werden viele Kinder zuschauen, deshalb hoffe ich auf weitere WM-Spiele. Und das ist der Grund, warum wir gewinnen müssen", fügte der Routinier an. Die Japaner hatten zum Auftakt mit 2:1 gegen Deutschland gewonnen, die großartige Ausgangslage aber mit einem 0:1 gegen Costa Rica wieder verspielt.

07:42 Uhr

"Das werfe ich ihm vor": DFB-Legende erwartet mehr von torlosem Gnabry

Ex-Nationalspieler Horst Hrubesch vermisst bei DFB-Star Serge Gnabry die Gier auf Tore. "Wenn ich dessen Möglichkeiten in der Liga und bei der WM sehe, muss er einfach geil darauf sein, Tore zu machen. Das werfe ich ihm vor, dass er diese Chancen nicht konsequent nutzt", schrieb der frühere Top-Torjäger Hrubesch in einer "Kicker"-Kolumne. Noch vor der Bundesliga-Saison habe er auf Gnabry als Torschützenkönig getippt. Bei der Fußball-WM in Katar ist der 27 Jahre alte Bayern-Profi nach zwei schwachen Auftritten noch torlos. In der Liga hat der Münchner in 15 Partien acht Treffer erzielt.

Schwankende Leistungen wirft Ex-Europameister Hrubesch auch Gnabrys Teamkollegen Leroy Sané vor. Dieser sei "mal genial, mal unterirdisch". Hrubesch setzt auf einen Reifeprozess bei den beiden Bayern-Stars. "Mit der Zeit werden sie alle erfahrener und es begreifen. Arjen Robben und Franck Ribery wuchsen in München auch allmählich rein, auch Gnabry und Sané haben eine riesige Qualität", schrieb der 71-Jährige, der Deutschland 1980 mit zwei Treffern im EM-Finale zum Europameister machte und später überaus erfolgreich mehrere Nachwuchs-Nationalmannschaften des DFB betreute.

07:01 Uhr

Wieder im Krankenhaus: Töchter mindern Sorgen um Pelés Zustand

Brasiliens Fußball-Legende Pelé ist am Mittwoch erneut in ein Krankenhaus gebracht worden. Edson Arantes do Nasciemento, so lautet Pelés bürgerlicher Name, sei "für eine Neubewertung seiner Chemotherapie für den im September 2021 diagnostizierten Darmkrebs" in ein Krankenhaus in Sao Paulo eingewiesen worden, erklärte sein Ärzte-Team. Pelés Tochter Kely Nascimento schrieb bei Instagram, es handele sich nicht um einen Notfall.

Pelé gilt als einer der größten Fußballer aller Zeiten. In den vergangenen Jahren hatte der dreifache Fußball-Weltmeister immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im September 2021 war er wegen eines Tumors operiert worden und musste sich im Anschluss einer Chemotherapie unterziehen.

Sein Ärzte-Team teilte mit, Pelé befände sich in einem normalen Krankenhauszimmer und sei "in Kontrolle seiner Vitalfunktionen und in stabiler Verfassung". Eine zweite Tochter, Flavia Nascimento, wies in einer Videobotschaft Gerüchte über eine Verschlechterung des Zustands ihres Vaters zurück. Der Krankenhausaufenthalt sei lediglich Teil einer Routine-Behandlung.

06:01 Uhr

"Niclas Füllkrug kann das": Weltmeister feiert "Wiederbelebung der Nummer 9"

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann hält große Stücke auf Niclas Füllkrug und sieht in seinem Spiel eine Renaissance des klassischen Mittelstürmers in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Es geht gar nicht nur um Tore. Ein präsenter Neuner schafft immer Entlastung, wenn er die Bälle festmachen kann und verteilt, dadurch ein Spiel auch beruhigen kann. Niclas Füllkrug kann das, er hat eine gute Präsenz, ist gut am Ball, das Gefühl und das Näschen für die Situationen vor dem Tor hat er sowieso", sagte der 58 Jahre alte frühere Mittelstürmer im Interview des "Kicker" und folgerte: "Für mich ist es eine Wiederbelebung der Nummer 9, die hier stattfindet."

Der Bremer Füllkrug war bei der Weltmeisterschaft in Katar im Gruppenspiel gegen Spanien eingewechselt worden und hatte mit einem wuchtigen Schuss den wichtigen Treffer zum 1:1-Endstand erzielt. "Mir als ehemaligem Stürmer geht das Herz auf, wenn es mit einem echten Neuner funktioniert", sagte Klinsmann.

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