Donnerstag, 01. Oktober 2020Der Sport-Tag

18:34 Uhr

Dopingagentur lockert Strafen für Kokain und Cannabis

Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada will offenbar die Strafen für die Einnahme von Drogen wie Kokain, Heroin, Ecstasy oder Cannabis lockern. Voraussetzung dafür sei, dass die Einnahme nicht mit der Verbesserung der Leistung in Zusammenhang steht. Im Zuge der Überarbeitung ihres Anti-Doping-Codes, dessen letzte Version aus dem Jahr 2019 stammt, hat die Wada "eine beträchtliche Anzahl von Kommentaren" erhalten, in denen darauf hingewiesen wurde, dass verbotene Substanzen häufig nicht aus Gründen der Leistungssteigerung eingenommen werden.

Daher sei die Kategorie "Missbrauchssubstanzen" geschaffen worden, wie die Agentur mit Sitz in Montreal mitteilte. Im Falle eines positiven Tests auf Kokain, Heroin, Ecstasy und Cannabis soll die Strafe nur noch drei Monate betragen, falls der Athlet nachweisen kann, dass die Verwendung außerhalb des Wettbewerbs und ohne Absicht der Leistungssteigerung erfolgte, hieß es.

16:53 Uhr

Mick Schumacher begeistert italienische Zeitung

Mick Schumacher scheint sich zum Liebling in der Ferrari-Heimat Italien aufzuschwingen. "Der kleine Schumi fährt wie ein Großer", schrieb der "Corriere dello Sport" nach Schumachers Testfahrt mit dem 2018er Ferrari in Fiorano. Es gehe aber nicht nur um gute Gene und einen großen Namen: "Schumi junior hat sich dieses Abenteuer bei voller Geschwindigkeit Zentimeter für Zentimeter verdient." Der 21-Jährige sei gereift und bodenständig: "Er ist für die Formel 1, die von Mythen lebt, enorm wichtig." Schumacher, der ebenso wie der Brite Callum Ilott und der Russe Robert Schwarzman zu Ferraris Junior-Akademie gehört, hatte zusammen mit seinen Mitstreitern in Fiorano getestet. Damit sollten sich die Formel-2-Fahrer auf ihre anstehenden Einsätze in der Formel 1 vorbereiten. Am 9. Oktober im ersten freien Training auf dem Nürburgring sitzt Mick Schumacher in einem Alfa Romeo, Ilott fährt einen Haas. Für beide Teams ist Ferrari der Motorenlieferant. Schwarzman bekommt im Dezember in Abu Dhabi seine Chance.

15:45 Uhr

Leaks vor Verleihung: Lewandowski wohl Europas Fußballer des Jahres

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Quintuple-Sieger Lewandowski erhält jetzt wohl noch eine persönliche Auszeichnung.

(Foto: Peter Schatz)

Der FC Bayern München wird bei der Uefa-Wahl offenbar mächtig abräumen. Wie "Bild" aus Uefa-Kreisen erfahren hat, werden gleich vier Akteure des deutschen Rekordmeisters im Rahmen der Champions-League-Auslosung zur Saison 2020/2021 (ab 16.45 Uhr im Liveticker auf ntv.de) für ihre Leistungen in diesem Jahr ausgezeichnet. Laut dem Bericht gewinnen Manuel Neuer (Tor), Joshua Kimmich (Verteidigung) und Robert Lewandowski (Sturm) jeweils die Positionsauszeichungen der Uefa. Zudem soll Hansi Flick als bester Trainer Europas ausgezeichnet werden. Nur der Titel für den besten Mittelfeldspieler geht an Manchester Citys Kevin De Bruyne. Dazu erhält Lewandowski offenbar noch eine weitere Ehrung. Nach Informationen von "Sport Bild", "Bild" und polnischen Medien wird der 32-Jährige als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

14:44 Uhr

Ausstiegsklausel von 400 Millionen Euro: Dest fix zu Barça, Bayern geht leer aus

Der FC Barcelona hat das Tauziehen mit Bayern München um US-Fußball-Nationalspieler Sergino Dest gewonnen. Der 19-Jährige wechselt für 21 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen von Ajax Amsterdam zu den Katalanen. In dem bis 2025 datierten Vertrag wurde die Ablösesumme auf 400 Millionen Euro festgeschrieben, wie Barcelona bestätigte. Der Rechtsverteidiger wird am Freitag offiziell vorgestellt. Bei Barça ist der im niederländischen Almere geborene Dest als Nachfolger für den Portugiesen Nelson Semedo vorgesehen, der für 30 Millionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers gewechselt war.

13:50 Uhr

Warum Kramaric wohl doch nicht zum FC Bayern wechselt

Andrej Kramaric war rund um den FC Bayern das große Transfer-Thema der letzten Tage. Laut "Sport1" drängt der Kroate gar selbst auf einen Wechsel nach München. Auch Trainer Hansi Flick äußerte sich bereits zum Torjäger. Nach Informationen von "Bild" geht der Deal aber in diesem Sommer nicht mehr über die Bühne. Demnach hat der Rekordmeister nach anfänglichem Interesse nun Abstand vom Stürmer aus Hoffenheim genommen. Der Grund: Kramaric ist schlichtweg zu teuer. Dem Bericht zufolge lässt die TSG ihren Angreifer nicht unter der Ablöse von 40 Millionen Euro ziehen. Die Suche nach Verstärkungen geht beim Triple-Sieger also weiter.

Alle Infos zum Transfer-Endspurt finden Sie bei unseren Kollegen von sport.de im Liveticker!

13:21 Uhr

"Ganz klar ein Fall für Poldi" - Weltmeister wird TV-Experte

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Lukas Podolski ist neuer RTL-Experte.

(Foto: dpa)

Nein, für "seinen" 1.FC Köln wird Lukas Podolski vorerst nicht wieder auflaufen, dennoch wird sich der Fan-Liebling und Weltmeister von 2014 bald wieder in Köln um Spitzenfußball kümmern. RTL gewann Podolski als Experten für das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei am 7. Oktober. "Poldi" ist für diese Begegnung natürlich die perfekte Besetzung: Der 35-jährige ist tief verwurzelt in Köln und kennt sich sowohl mit dem deutschen wie mit dem türkischen Fußball bestens aus. Aktuell steht er beim türkischen Süper Ligisten Antalyaspor unter Vertrag, zwischen 2015 und 2017 spielte er bereits bei Galatasaray Istanbul. Für die Nationalmannschaft absolvierte er insgesamt 130 Länderspiele. "Das ist ganz klar ein Fall für Poldi", freut sich Podolski und auch darauf, "dass ich bei der Gelegenheit auch Jogi und die Jungs mal wiedersehen kann."

12:55 Uhr

Zehnkämpfer Freimuth beendet seine Karriere

Zehnkämpfer Rico Freimuth (32) hat nach seinem Kreuzbandriss im Vorjahr nun auch offiziell seine Karriere beendet. "Eigentlich dachte ich immer, dass dieser Tag ein trauriger werden wird, aber ich bin eigentlich ziemlich glücklich, und es wirkt wie eine Erleichterung für mich", sagte Freimuth im Eurosport-Podcast "Verbalathleten - Die Stimmen von Eurosport". 15 Jahre Leistungssport haben Freimuth, der 2017 in London Vizeweltmeister war und 2015 Bronze gewann, "mental und körperlich alles abverlangt, deswegen bin ich froh, jetzt sagen zu können: Es ist Schluss." Im Vorjahr war bei dem Sohn von Ex-Zehnkämpfer Uwe Freimuth das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen, zudem machten ihm immer wieder Rückenprobleme zu schaffen. Mit seiner Bestleistung von 8663 Punkten liegt er auf Rang neun der ewigen deutschen Bestenliste.

12:17 Uhr

Nübel stellte beim FC Bayern offenbar die "Vertrauensfrage

Als der FC Bayern am Mittwochabend den Supercup-Erfolg über den BVB feierte (3:2) war Alexander Nübel zumindest mal wieder als Ersatzspieler mit an Bord, nachdem er bei der 1:4-Pleite in Hoffenheim nicht einmal im Kader stand. Welche Rolle er beim Rekordmeister einnehmen soll, war bislang ungeklärt, weshalb der Neuzugang nun offenbar Klarheit gefordert hat. Nach Informationen des "Kicker" stellte der 24-Jährige nach seiner Nichtberücksichtigung in der Liga "die Vertrauensfrage" und erreichte damit eine "Richtungsentscheidung" bei Coach Hansi Flick. Nübel habe sich nun vorerst fest als Nummer zwei hinter Manuel Neuer positioniert, so das Fachmagazin. Wäre Nübel in dieser Saison als Nummer drei oder Nummer zwei im Wechsel mit Ulreich vorgesehen gewesen, hätte er demnach auf eine sofortige Ausleihe gedrängt.

Das volle Informationsprogramm zum Supercup finden Sie hier, hier und hier!

11:20 Uhr

Medien: Interne Zweifel an neuem Schalke-Coach Baum

Nur drei Tage nach der Entlassung von Cheftrainer David Wagner hat der kriselnde FC Schalke 04 am Mittwoch dessen Nachfolger vorgestellt. Manuel Baum startet allerdings offenbar mit einer weiteren großen Hypothek in seine schwierige Mission bei den Königsblauen: Es soll interne Zweifel am früheren Augsburg-Coach geben. So soll sich Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider bei der Verpflichtung von Baum gegen Widerstände im Aufsichtsrat durchgesetzt haben, berichtet der "Kicker". Der fehlende Stallgeruch des neuen Trainers, der im Gegensatz zu vielen anderen gehandelten Kandidaten keine Schalker Vergangenheit hat, habe das ein oder andere Mitglied des Kontrollgremiums gestört, heißt es. Eingreifen konnten die nicht von Baum überzeugten Aufsichtsräte aber nicht. Die Besetzung des Postens ist auf Schalke Sache des Vorstands.

10:47 Uhr

"Unglaubliches Gefühl": Flensburg siegt wieder vor Fans

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So sieht Kampf aus.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Die SG Flensburg-Handewitt marschiert in der Champions League, doch am meisten freute sich Trainer Maik Machulla nach dem 36:29 (15:15) gegen den FC Porto - dem dritten Sieg im dritten Spiel - über die Rückkehr der Fans in die Hölle Nord. "Es war ein unglaubliches Gefühl", sagte Machulla über den Moment, wieder in die Halle "zu kommen und Zuschauer zu sehen". 1200 Zuschauer waren unter den Hygienevorschriften am Mittwochabend bei der Partie zugelassen. "Es ist so natürlich etwas anderes, als vor 6300 Zuschauern zu spielen. Aber diejenigen, die da waren, halfen uns", sagte Machulla, dessen Team die Gruppe A anführt. Drei Tage nach der Supercup-Niederlage gegen den THW Kiel tat sich der dreimalige deutsche Meister lange schwer, das Spiel war bis tief in die zweite Hälfte hinein umkämpft. Doch dann traf Flensburg immer wieder nach Ballgewinn ins leere Tor der Portugiesen, die sieben Spieler in den Angriff schickten.

10:10 Uhr

Tipp-Fettnäpfchen: So schwach schätzte Baum die Schalker ein

Den vielen Kameras auf dem Vereinsgelände schenkte Manuel Baum kaum Beachtung. Schon bei seinem ersten Training widmete sich der neue Coach des FC Schalke 04 voll und ganz seiner Arbeit mit den Profis. Schließlich bleibt bis zum schweren Spiel am Samstag bei RB Leipzig (18.30 Uhr) nur wenig Zeit, um sein Team nach den deprimierenden Auftaktniederlagen wieder aufzurichten. "Meine Herangehensweise ist folgende: Wir lassen die Vergangenheit hinter uns und schauen nach vorne. Die Mannschaft hat deutlich mehr Potenzial als sie zuletzt gezeigt hat. Mir ist es wichtig, dass wir Probleme weglassen und uns mit Lösungen beschäftigen", kommentierte der Nachfolger von David Wagner. So weit, so gut. Blöd ist nur: Das Potential der Mannschaft hat Baum vor der Saison offenbar deutlich anders eingeschätzt. Als Sky-Experte tippte er den Klub auf Rang 15. Immerhin: Das wäre der Klassenerhalt.

09:39 Uhr

Kramer zu Trainerentlassungen: "Geht mir zu schnell"

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Immer für einen guten Gedanken zu haben.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Christoph Kramer findet die frühen Trainerentlassungen in der Bundesliga befremdlich. "Wir sollten nicht schon am dritten Spieltag von großem Druck sprechen. In der Liga gab es schon zwei Trainerentlassungen, das ist schon extrem. Mit geht das alles viel zu schnell", sagte der Spieler von Borussia Mönchengladbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Natürlich steht viel auf dem Spiel, aber mir herrscht da ein zu negativer Geist. Der Spaß und die Freude bleiben oft auf der Strecke. Darüber sollten wir zumindest mal nachdenken", regte der als kritischer Geist bekannte Ex-Nationalspieler an. Weiterhin zweifelt Kramer an einem großen Umdenken aufgrund der Pandemie, "nicht im Fußball, auch nicht in der Gesellschaft. Ich fürchte, das wird wie nach einem vierwöchigen Urlaub auf Bali mit Büchern und Yoga."

09:09 Uhr

Latsch: Kramaric-Transfer "in nächsten Stunden und Tagen"

"Willenskraft gepaart mit Glück": Mit dieser Kombination schlagen die Bayern den BVB im Supercup. Die Münchner haben nun bei der Klub-WM die Chance auf das "Sixpack". Derweil tut sich nicht nur sportlich einiges, wie Timo Latsch aus der ntv-Sportredaktion verrät.

Wen der FC Bayern alles verpflichten könnte, das können Sie übrigens hier nachlesen!

08:34 Uhr

DFL-Chef Seifert: "Brutaler Terminkalender" für Fußballprofis

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat sich über den Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga unter Corona-Bedingungen erleichtert gezeigt. "Normalerweise würde man nach den ersten beiden Spieltagen auf die Ergebnisse gucken, auf den Tabellenstand und vielleicht auf die Qualität der Spiele", sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga beim Supercup zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund (3:2) bei DAZN. Nun komme die Akzeptanz der Zuschauer und das Funktionieren der Hygiene-Konzepte dazu. "Grundsätzlich bin ich erstmal sehr froh, dass wir pünktlich gestartet sind und dass die ersten beiden Spieltage absolviert werden konnten", sagte der 51-Jährige. Den dichten Spielplan und die Belastung durch englische Wochen und eine verkürzte Winterpause bezeichnete Seifert als "brutalen Terminkalender, den sich so niemand gewünscht hat".

08:09 Uhr

Hansi Flick verrät, wie es mit Bibiana Steinhaus weitergeht

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus wird dem Deutschen Fußball-Bund wohl auch nach dem Ende ihrer aktiven Karriere erhalten bleiben. Die 41-Jährige, die am Mittwochabend beim Supercup zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (3:2) ihr letztes Profispiel leitete, soll als Video-Assistentin in den "Kölner Keller" wechseln. Das verriet Bayern-Coach Hansi Flick. "Sie hat den deutschen Fußball lange geprägt und ihre Sache sensationell gut gemacht", sagte Flick nach dem Spiel über Steinhaus und ergänzte: "Ich kann ihr nur alles, alles Gute für die Zukunft wünschen. Sie bleibt uns ja erhalten, wird in Köln sein und hoffentlich auch da gute Entscheidungen treffen." Der überraschende Abschied der Pionierin war in den Stunden vor dem Spiel bekannt geworden. Die Gründe für ihren Rücktritt liegen im Privaten, Genaueres will Steinhaus zu gegebener Zeit erläutern. Dann könnte sie sich auch zu ihrer möglichen Zukunft im "Keller" erklären.

07:33 Uhr

NFL-Superstar Mahomes wird Vater

Football-Superstar Patrick Mahomes wird erstmals Vater. Bei Instagram hielt der Quarterback des NFL-Champions Kansas City Chiefs gemeinsam mit seiner Jugendliebe Brittany Matthews, mit der er kürzlich Verlobung gefeiert hatte, ein Ultraschall-Bild in die Kamera. "Mama und Papa nehmen einen kleinen Umweg Richtung Hochzeit", schrieb Matthews. Auch sportlich läuft es für Patrick Mahomes: Mit den Chiefs gewann er die ersten drei Saisonspiele, zuletzt das Duell der Star-Quarterbacks mit Lamar Jackson und den Baltimore Ravens. In den kommenden zehn Jahren wird Mahomes 500 Millionen Dollar verdienen.

07:04 Uhr

Bayern-Bosse fremdeln mit Mund-Nasen-Schutz

Beim Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04 sorgt die Chefriege des FC Bayern mit ihrer Rudebildung auf der Tribüne der Münchner Arena für Empörung - und zeigt sich danach kleinlaut und einsichtig. Im Supercup gegen Borussia Dortmund am Mittwochabend, dem zweiten Heimspiel der Saison, halten sich die Bosse souverän an die geltenden Abstandsregeln. Und auch der Mund-Nasen-Schutz wird getragen. Wie er allerdings getragen wird, darüber wird in der mittlerweile legendären Social-Media-Gemeinde heftig gestritten. Oliver Kahn zog seine Maske nicht über die Nase, auch bei Karl-Heinz Rummenigge und Herbert Hainer saß der Schutz nicht, wie er sollte. Lediglich Uli Hoeneß trug die Maske vorbildlich. Im ZDF fragte man sich dann auch, ob die Verbände nicht mal eine Schulung in Sachen "Wie mache ich es eigentlich richtig" anbieten müssten.

06:26 Uhr

Lakers dominieren erstes Finale gegen dezimiertes Miami

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Gute Laune?

(Foto: dpa)

Die Los Angeles Lakers sind mit einer beeindruckenden Leistung in die NBA-Playoffs gestartet und haben den Außenseiter Miami Heat deutlich bezwungen. Das Team um LeBron James hatte zwischenzeitlich 32 Punkte Vorsprung und beendete die Partie mit einem 116:98 (65:48). Bester Lakers-Werfer war Anthony Davis mit 34 Punkten. James kam auf 25 Punkte, 13 Rebounds und 9 Vorlagen und verpasste damit nur knapp ein Triple-Double. Die Heat kamen sehr gut in die Begegnung und erarbeiteten sich 13 Punkte Vorsprung, mussten das Polster aber noch im ersten Viertel abgeben und lagen bei der ersten Pause bereits hinten. Der dreimalige Champion musste das Spiel zudem ohne zwei seiner wichtigsten Profis beenden: Nach knapp 15 Minuten auf dem Parkett konnte Point Guard Goran Dragic nicht weiterspielen, Center Bam Adebayo verließ nach etwas mehr als 21 Minuten Spielzeit das Feld und kam nicht wieder zurück. Small Forward Jimmy Butler knickte kurz vor der Halbzeit zudem um, konnte aber weiterspielen.

05:56 Uhr

"Sch... Gefühl": Haaland verzweifelt an herausragendem Neuer

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Hmpf.

(Foto: imago images/Horstmüller)

Erling Haaland hatte schlechte Laune. Die 2:3 (1:2)-Niederlage mit Borussia Dortmund im Supercup bei Bayern München fühle sich "sch..." an, grummelte der Norweger - und das hatte er sich auch noch selbst zuzuschreiben. Sieben Minuten nach seinem Ausgleichstreffer zum 2:2 (52.) hätte der Norweger die Gäste in Führung bringen müssen, doch er scheiterte  im Eins-gegen-eins am herausragend reagierenden Bayern-Kapitän Manuel Neuer. "Ich hätte ein Tor mehr schießen müssen, das ist ein sch... Gefühl", sagte Haaland zerknirscht. Neuer habe "gezeigt, warum er so ein guter Keeper ist", ergänzte der Angreifer: "Er bleibt stehen - 97 Prozent der Torhüter gehen runter und ich treffe. Aber nicht dieser Typ!" Die Niederlage tue "sehr weh", ergänzte der 20-Jährige, "wir hätten gewinnen sollen und können. Es fühlt sich sch... an, weil wir so nah dran waren." Doch das sei eben noch "der Unterschied zwischen den Besten der Welt und uns: Sie ziehen diese Spiele zu sich rüber und gewinnen sie."