Donnerstag, 14. Januar 2021Der Sport-Tag

22:25 Uhr

Leben von ehemaligem BVB-Star wird verfilmt

Das Leben des ehemaligen BVB-Stürmers Jan Koller wird zum Thema eines Dokumentarfilms. Die Dreharbeiten hätten bereits begonnen, sagte der langjährige Fußballprofi aus Tschechien der Agentur CTK zufolge. Im Film erzähle er seine eigene Geschichte. Zudem kämen zahlreiche Weggefährten zu Wort. Der Streifen trägt den übersetzten Titel "Jan Koller - die Geschichte eines einfachen Jungen" und soll im Februar 2022 Premiere haben. Koller hatte es innerhalb weniger Jahre vom Spieler beim kleinen Kreisverein in seinem Geburtsort Smetanova Lhota zu einem wichtigen Mitglied der Nationalmannschaft gebracht. Mit 55 Länderspieltoren ist er bis heute Rekordtorschütze Tschechiens.

Die Zeit beim Bundesligisten Borussia Dortmund von 2001 bis 2006 wertete Koller nun als eine der besten Etappen seiner Karriere. In Dortmund habe man "Fußball auf Weltniveau" gespielt. Der 47-Jährige hat die Fußballschuhe noch nicht ganz an den Nagel gehängt. In Pisek, rund 100 Kilometer südlich von Prag, engagiert er sich im örtlichen Amateurverein.

22:05 Uhr

Antrag angenommen: DFB sagt Drittliga-Partie ab

Die Corona-Pandemie wirbelt weiter den Spielplan in der 3. Liga durcheinander. Die spielleitende Stelle des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gab einem Antrag des Spitzenreiters Dynamo Dresden statt und sagte die für Samstag geplante Begegnung gegen den SV Wehen Wiesbaden ab. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Nach einem positiven Test bei Trainer Markus Kauczinski und einer weiteren nicht benannten Person ordnete das Gesundheitsamt Dresden eine fünftägige Quarantäne bis einschließlich Sonntag an. Über eine mögliche Verlängerung der Teamquarantäne wird das Gesundheitsamt nach weiteren Testungen entscheiden. Davon hängt auch ab, inwieweit das nächste Spiel von Dynamo gegen den 1. FC Kaiserslautern (23. Januar) betroffen ist.

21:38 Uhr

Bernd Kannenberg ist tot

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Brach Rekorde und triumphierte am "Goldenen Sonntag": Bernd Kannenberg.

(Foto: imago images/Kicker/Metelmann)

Bernd Kannenberg, Geher-Olympiasieger über 50 Kilometer von 1972 in München, ist tot. Er starb im Alter von 78 Jahren. Das teilten seine Familie und der Deutsche Leichtathletik-Verband mit. Demnach ist der frühere Weltrekordler gestern in einem Krankenhaus in Münster gestorben. Kannenberg hatte mit seinem Triumph bei den Heim-Sommerspielen zu dem "Goldenen Sonntag" am 3. September 1972 beigetragen. Neben dem Weltklasse-Geher hatten an dem Tag auch Hildegard Falck über 800 Meter und Klaus Wolfermann im Speerwurf olympische Goldmedaillen gewonnen.

Der im ostpreußischen Königsberg geborene Kannenberg war erst im Alter von 27 Jahren durch einen Militärmarsch zum Gehsport gekommen. Bereits ein Jahr später nahm er erstmals an deutschen Meisterschaften teil. In seiner relativ kurzen Laufbahn von 1970 bis 1976 dominierte er das nationale Wettkampf-Geschehen und konnte dabei insgesamt zehn deutsche Meistertitel über 50 Kilometer, 20 Kilometer sowie im 10.000-Meter-Bahngehen gewinnen. Zudem stelle er in seiner Karriere 19 deutsche Rekorde sowie zehn Weltrekorde auf.

20:35 Uhr

Olympiasiegerin soll Dopingprobe manipuliert haben

Hürden-Olympiasiegerin Brianna McNeal ist die nächste prominente Leichtathletin, die wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Richtlinien vorläufig suspendiert ist. Die 29-jährige US-Amerikanerin soll bei einer Dopingkontrolle manipuliert haben, wie die unabhängige Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics (WA) mitteilte. McNeal hatte 2016 in Rio Olympia-Gold über 100 Meter Hürden gewonnen, 2013 wurde sie in Moskau Weltmeisterin. Mit ihrer Bestzeit von 12,26 Sekunden liegt sie auf Rang vier der ewigen Weltbestenliste.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, droht McNeal die Olympischen Spiele in Tokio zu verpassen. Auch 100-Meter-Weltmeister Christian Coleman (USA), 400-Meter-Weltmeisterin Salwa Eid Naser (Bahrain) oder der Südafrikaner Luvo Manyonga, Ex-Weltmeister im Weitsprung, stehen wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien vor dem Olympia-Aus.

19:59 Uhr

"Leichte Symptome": Formel-1-Star an Covid-19 erkrankt

Ferrari-Pilot Charles Leclerc ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Scuderia mit. Demnach habe sich Leclerc zu Hause in Monaco umgehend in Quarantäne begeben. "Charles hat uns sofort benachrichtigt und alle informiert, mit denen er in den letzten Tagen in engem Kontakt stand", hieß es in einer Mitteilung. Der Monegasse habe derzeit "leichte Symptome", insgesamt gehe es ihm aber "gut".

In der Formel 1 waren bereits mehrere Fahrer an Covid-19 erkrankt, darunter auch Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes). Der Brite hatte in der vergangenen Saison deshalb ein Rennen verpasst.

19:32 Uhr

Murray minimiert Covid-19-Risiko und infiziert sich trotzdem

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Klappt's noch mit den Australian Open?

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Teilnahme von Andy Murray an den Australian Open ist nach einem positiven Coronatest in Gefahr. Wie britische Medien berichten, befindet sich der 33 Jahre alte Schotte in London in Quarantäne. Murray sollte eigentlich an diesem Wochenende in Melbourne eintreffen, hofft nun jedoch darauf, zu einem späteren Zeitpunkt nach Australien fliegen zu können. Eigentlich hatten die Organisatoren den Tennisprofis aus aller Welt nur ein dreitägiges Zeitfenster bis zum 17. Januar für die Einreise nach Australien in eigens dafür gecharterten Flügen gestattet. Nach der Ankunft ist eine 14-tägige Quarantäne zwingend vorgeschrieben. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 8. Februar.Murray hatte als Nummer 123 der Weltrangliste eine Wildcard erhalten. Aus Angst vor einer möglichen Covid-19-Erkrankung hatte er zuletzt extra auf die geplante Reise zum Turnier in Delray Beach verzichtet, da er "im Hinblick auf die Australian Open jedes Risiko minimieren" wollte.

19:16 Uhr

Endspiel für Gisdol? Heldt weicht Frage zur Trainer-Perspektive aus

Sportchef Horst Heldt vom abstiegsbedrohten 1. FC Köln hat eine Jobgarantie für Trainer Markus Gisdol über das brisante Krisenduell gegen Hertha BSC am Samstag hinaus vermieden. "Beide Mannschaften haben am Wochenende enttäuscht, von daher ist da natürlich Brisanz drin, natürlich ist da Feuer drin", sagte Heldt und wich Fragen nach einem möglichen Endspiel für Gisdol aus: "Unter einem Endspiel verstehe ich, dass es danach nicht weitergeht, dass es das letzte Spiel der Saison ist. Aber es geht für uns ja weiter. Danach haben wir eine Englische Woche. Von daher kann ich absolut nicht bestätigen, dass es ein Endspiel ist." Gisdol geht gelassen mit seiner Situation nach dem 0:5 zuletzt beim SC Freiburg um. "Warum soll ich mich damit auseinandersetzen müssen. Das würde mir nur Energie rauben", sagte der Trainer des seit vier Spielen sieglosen Drittletzten der Fußball-Bundesliga.

18:35 Uhr

Kahn schickt nach Pokal-Aus klare Ansage an Profis des FC Bayern

Erstmals seit 20 Jahren scheitert der FC Bayern schon in der 2. Runde des DFB-Pokals. Damals gegen den Oberligisten 1. FC Magdeburg, im Tor der Münchner: Oliver Kahn. Der sitzt mittlerweile im Vorstand und verlebte bei Holstein Kiel einen "enttäuschenden Abend", wie er bei Twitter schrieb. "Jetzt müssen wir schleunigst im neuen Jahr ankommen", schickte er eine Mahnung an die Mannschaft, die vor allem defensiv einmal mehr ihre Probleme offenbarte und wie am Wochenende in der Liga gegen Borussia Mönchengladbach trotz Führung als Verlierer in die Kabine schlich.

Aber Kahn versuchte auch, Mut zu machen, während er an die Pleite in Magdeburg erinnerte, ebenfalls nach Elfmeterschießen: "Ein halbes Jahr später haben wir die Champions League geholt." Da geht es in knapp fünf Wochen weiter für die Bayern, die am 23. Februar (21 Uhr) zum Achtelfinal-Hinspiel bei Lazio Rom antreten.

17:44 Uhr

Machtkampf beim DFB: DFL schließt Generalsekretär von Sitzungen aus

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) schließt DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius zukünftig offenbar von Sitzungen des Ligaverbandes aus. Wie die "Bild" berichtet, soll das neunköpfige DFL-Präsidium um Christian Seifert einstimmig einen entsprechenden Beschluss gefasst haben. Grund dafür sei laut Bericht das fehlende Vertrauen in den Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). In mehreren Fällen sollen Indizien vorliegen, dass der 45-Jährige Informationen an die Medien weitergegeben habe. Laut des Berichts sei das DFB-Präsidium in einem Schreiben über die Entscheidung informiert worden. Da bei den Sitzungen vertrauliche Inhalte besprochen würden, sei eine Teilnahme von Curtius nicht mehr möglich.

Curtius steht beim DFB in einem Machtkampf mit Präsident Fritz Keller, der von der Liga unterstützt wird. Der DFB-Boss will laut "SZ" einen Untersuchungsausschuss einsetzen, um unter anderem die zahlreichen Indiskretionen der vergangenen Monate im Verband begutachten und sachlich aufarbeiten zu lassen. Morgen kommt das DFB-Präsidium zu einer Sitzung zusammen.

17:09 Uhr

DTB-Pokal fällt noch einmal aus

Wegen der Coronavirus-Pandemie kann der zum Kunstturn-Weltcup zählende DTB-Pokal in Stuttgart zum zweiten Mal binnen zwölf Monaten nicht ausgetragen werden. Bereits am Dienstag hatte der Weltverband FIG bereits das für Ende Februar geplante Weltcup-Turnier der Meister in Cottbus abgesagt. Geprüft wird noch, ob der DTB-Pokal ersatzweise zum geplanten Termin (19. bis 21. März) in der Lausitz-Arena stattfinden kann. Die Veranstalter wollen versuchen, ein neues Hygienekonzept zu erarbeiten. In Stuttgart wird üblicherweise nur ein Mehrkampf ausgetragen, mit deutlich weniger Teilnehmern als beim Geräte-Weltcup in Cottbus.

16:43 Uhr

Deutsches Duo sorgt für Corona-Ärger in Thailand und China

Ungewollt für Wirbel hat das deutsche Badminton-Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich bei den Thailand Open in Bangkok gesorgt. Weil das Duo trotz eines positiven Coronatests bei Bundestrainerin Cheng Wen-Hsing zum Achtelfinale gegen Tang Chun Man/Tse Ying Suet antreten wollte, zog der Verband von Hongkong seine beiden Spieler aus Protest zurück. Dies sorgte auch in China für medialen Wirbel. Hongkong ist eine chinesische Sonderverwaltungszone.

"Wir haben uns chinesische Zeitungsberichte übersetzen lassen, das schlägt dort hohe Wellen", sagte Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV). Die Rechtmäßigkeit des Einsatzes von Lamsfuß/Herttrich, die nun im Viertelfinale stehen, stellte Kranitz heraus: "Sie waren vor dem positiven Test von Cheng schon alle drei Tage getestet worden. Alle wurden auch danach bereits wieder getestet, alle waren negativ."

16:18 Uhr

Nächster Rückschlag für Wellinger und Freitag

Team-Weltmeister Richard Freitag und Olympiasieger Andreas Wellinger müssen weiter auf eine Rückkehr in den Skisprung-Weltcup warten. Das Duo wurde von Bundestrainer Stefan Horngacher nicht für die Wettbewerbe im polnischen Zakopane am kommenden Wochenende nominiert, wie der Deutsche Skiverband mitteilte. Stattdessen werden weiterhin der Tournee-Zweite Karl Geiger, Markus Eisenbichler, Severin Freund, Martin Hamann, Pius Paschke und Constantin Schmid für Deutschland starten. Freitag und Wellinger waren bei der Vierschanzentournee in der nationalen Gruppe dabei, schafften danach aber nicht den Sprung in den A-Kader.

16:00 Uhr

Preuß überzeugt, Herrmann schießt sich am Podium vorbei

Die deutschen Biathletinnen sind vier Wochen vor der WM in Pokljuka weiterhin nicht in Medaillenform. Franziska Preuß belegte beim Heim-Weltcup in Oberhof beim Sprint über 7,5 Kilometer zwar einen starken sechsten Platz, doch zum Podium fehlten nach einem Schießfehler 20,9 Sekunden. Denise Herrmann steckt weiter im Tief. Sie musste sich nach erneut schlechter Schießleistung mit drei Fehlern mit dem 15. Rang begnügen. Janina Hettich und Maren Hammerschmidt blieben in der Arena am Rennsteig zwar fehlerlos. Beide waren aber läuferisch nicht stark genug, um eine Top-10-Platzierung zu erreichen. Hettich lag als 13. aber immerhin vor Herrmann. Vanessa Hinz verfehlte nach einem Schießfehler die WM-Norm erneut deutlich.

Tiril Eckhoff bleibt dagegen das Maß der Dinge. Die Norwegerin holte sich ihren bereits sechsten Saisonsieg trotz eines Schießfehlers. In 22:33,8 Minuten gewann Eckhoff vor der Italienerin Dorothea Wierer (0/+9,3 Sekunden) und Lisa Theresa Hauser aus Österreich (0/+12,6).

15:33 Uhr

Frankfurt holt Stürmer von Real Madrid zurück

Die Rückkehr von Torjäger Luka Jovic zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist perfekt. Wie die Hessen mitteilten, kommt der 23-Jährige auf Leihbasis bis zum Saisonende vom spanischen Rekordmeister Real Madrid. Ob der serbische Nationalspieler bereits am Sonntag (18.00 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) gegen Schalke 04 in der Bundesliga zum Einsatz kommt, ist noch offen.

Jovic war 2017 als großes Talent an den Main gekommen. Als Teil der "Büffelherde" spielte sich der Angreifer an der Seite von Sebastien Haller und Ante Rebic mit 36 Toren für die Eintracht in den Fokus größerer Klubs. Für eine Rekordablöse von über 60 Millionen Euro wechselte Jovic 2019 nach Madrid und unterschrieb einen Vertrag bis 2025. Im Starensemble der Königlichen schaffte er den Durchbruch jedoch nicht.

15:03 Uhr

Alles zur Pokal-Blamage des FC Bayern

14:37 Uhr

Schalke verhandelt über spektakuläre Rückholaktion

Das wäre ein absoluter Hammer: Einem Medienbericht zufolge verhandelt der FC Schalke 04 derzeit über eine Rückkehr von Stürmer Klaas-Jan Huntelaar! Das wollen "Bild" und "Sport Bild" erfahren haben. Der "Kicker" bestätigte die Informationen. Demnach laufen bereits Gespräche zwischen dem 37 Jahre alten Routinier, seinem aktuellen Arbeitgeber Ajax Amsterdam und den Königsblauen.

Sportvorstand Jochen Schneider soll zu Wochenbeginn in den Niederlanden gewesen sein, der Aufsichtsrat sei über alle Entwicklungen informiert. Huntelaar war zwischen 2010 und 2017 in 240 Pflichtspielen für die Knappen zum Einsatz gekommen. In dieser Zeit erzielte der Goalgetter beeindruckende 126 Treffer. Bei Ajax sind seine Chancen zuletzt drastisch gesunken, am unlängst für 22,5 Millionen Euro verpflichteten Ex-Frankfurter Sébastien Haller dürfte vorerst kein Weg vorbeiführen. Huntelaar wäre nach Sead Kolasinac (ausgeliehen vom FC Arsenal) bereits der zweite Rückkehrer dieses Winters.

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13:37 Uhr

Neymar führt bitterböse Privatfehde öffentlich fort

Die Privatfehde zwischen Brasiliens Superstar Neymar und Álvaro González geht in die zweite Runde. Nach dem knappen 2:1-Erfolg von Paris Saint-Germain im französischen Fußball-Supercup gestern Abend machte sich Neymar, der einen Treffer zum Sieg der Pariser beisteuerte, über den Verteidiger von Olympique Marseille lustig. "König Alvaro, he?", twitterte Neymar - adressiert an González. Der Spanier konterte wenig charmant. "Meine Eltern haben mir beigebracht, immer den Müll rauszubringen", schrieb der 31-Jährige zu einem Bild aus dem Spiel, als er Neymar, wie des Öfteren in der Partie, rüde foult.

Der Brasilianer antwortete daraufhin: "Sie haben leider vergessen, Dir beizubringen, wie man Titel gewinnt. Das nagt an Dir, Alvaro, oder?" Darauf twitterte González ein Foto von Brasiliens Legende Pelé mit den Worten: "Ewiger Schatten des Königs." Neymar und González hatten bereits im vergangenen September für Aufsehen gesorgt. Nach einem Spiel hatte Neymar González vorgeworfen, ihn während der Partie rassistisch beleidigt zu haben. González hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen.

13:01 Uhr

Verwirrung um Sandgren: Australien-Flug trotz positivem Corona-Test

Corona-Verwirrung um Tennisprofi Tennys Sandgren: Erst sah der letztjährige Viertelfinalist seine Teilnahme an den Australian Open aufgrund eines positiven Testergebnisses bereits am Flughafen von Los Angeles platzen, nach einigem Hin und Her durfte er den Flieger nach Down Under aber doch besteigen. Sandgren erhielt die Flugerlaubnis von den Behörden des Bundesstaates Victoria, da er bereits im November an Covid-19 erkrankt gewesen war und trotz des erneuten positiven Tests als genesen und nicht mehr ansteckend gilt. Auf Twitter berichtete Sandgren ausführlich vom Wirrwarr am Flughafen, nach dem glücklichen Ausgang feierte er Turnierdirektor Craig Tiley als "Zauberer". Zur Erklärung hieß es auf dem offiziellen Twitterkanal des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres: "Einige Personen, die sich von Covid-19 erholt haben und nicht infektiös sind, können das Virus noch mehrere Monate lang abbauen."

12:17 Uhr

Hoeneß wirbt offenbar intensiv um Bayern-Talent

Anfang Dezember durfte Angelo Stiller beim FC Bayern zwei Mal in der Champions League spielen. Trotz seiner Einwechslungen gegen Atlético Madrid und Lok Moskau stehen die Einsatzchancen des 19 Jahre alten Mittelfeldtalents in der Mannschaft von Hansi Flick aber nicht gut. Angeblich folgt im Sommer die Trennung. Laut "Kicker" lockt Sebastian Hoeneß, der Stiller bis vorigen Sommer in der Zweitvertretung des FC Bayern gecoacht hatte und mit ihm Drittliga-Meister geworden war, den Sechser nach Hoffenheim. Stiller war als stabilisierende Stammkraft im defensiven Mittelfeld maßgeblich für die sensationelle Rückrunde der Münchner verantwortlich. Auch in dieser Saison ist er absolut gesetzt.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema finden Sie hier!

11:45 Uhr

Nach Frust-Interview: Thomas Müller geht auf ARD-Reporterin zu

Thomas Müller hat sich nach seinem Frust-Interview in der ARD nach der Pokal-Blamage mit Bayern München bei Holstein Kiel (5:6 i.E.) auf die Reporterin Valeska Homburg zubewegt. "Das hätten wir wohl beide etwas besser hinkriegen können - nichts für ungut", schrieb er bei Instagram an die Journalistin.Seinen Beitrag schloss Müller mit verschiedenen Stichpunkten, darunter: "Verlieren muss man können" und "ist aber überhaupt nicht meins". Außerdem gratulierte er dem Zweitligisten zum Achtelfinal-Einzug, "das ging bei all dem Frust vorhin im Interview ein wenig unter".

Was zwischen Müller und Homburg "passiert" war, sehen Sie hier:

 

11:17 Uhr

"Anders zugesagt" - Gislason kritisiert Hygienebedingungen

Bundestrainer Alfred Gislason hat vor dem WM-Start der deutschen Handballer die Hygienebedingungen im Teamhotel kritisiert. "Das sind Umstände, die wir uns anders vorgestellt hatten und die uns anders zugesagt worden sind. Das ist so, es scheint nicht möglich, daran etwas zu ändern", sagte der Isländer einen Tag vor dem Auftakt am Freitag (18 Uhr in der ARD und im Liveticker bei ntv.de) gegen Uruguay. Wie schon DHB-Sportvorstand Axel Kromer am Vortag berichtete auch Gislason, dass die Corona-Maßnahmen im Teamhotel "Mena House"  in Gizeh verbesserungswürdig seien. So habe der Deutsche Handballbund (DHB) einen eigenen Koch mit nach Ägypten geflogen, dieser könne aufgrund fehlenden Arbeitsplatzes aber nicht tätig werden. Auch beim Essen begegne man anderen Teams. "Die Corona-Diskussion hängt über der WM - ob man will oder nicht", sagte Gislason, ergänzte aber mit Blick auf das Auftaktspiel: "Ich freue mich riesig, dass es endlich mal losgeht und wir spielen."

10:44 Uhr

Flick nach Pokal-Blamage: "Gibt keine Entschuldigungen mehr"

Im Jahr 2000 fliegt der FC Bayern das letzte Mal in der zweiten Pokalrunde raus. Diesmal schafft Holstein Kiel die Sensation und schießt die Münchner aus dem Wettbewerb. Während die Freude beim Underdog groß ist, zeigt sich FCB-Trainer Hansi Flick genervt.

10:13 Uhr

Maas plädiert für Entzug der Eishockey-WM in Belarus

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Der "letzte Diktator Europas".

(Foto: picture alliance/dpa)

Außenminister Heiko Maas befürwortet wegen der massiven Repressionen gegen die Demokratiebewegung, Belarus die Eishockey-WM zu entziehen. "Wer es ernst meint mit der Solidarität mit Belarus, kann in dieser Lage nicht ernsthaft eine Weltmeisterschaft abhalten wollen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Das wäre das größte PR-Geschenk für Lukaschenko und ein verheerendes Signal an die Demonstrierenden. Ich hoffe, dass auch die Organisatoren das einsehen. Das ist keine Frage von politischem Kalkül, sondern von Haltung", sagte Maas in Richtung des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF). Die WM soll vom 21. Mai bis zum 5. Juni in Belarus und Lettlands Hauptstadt Riga ausgetragen werden. Lukaschenko, der als "letzter Diktator Europas" gilt, steht wegen schwerer Verbrechen gegen die Menschlichkeit international der Kritik. Die EU erkennt ihn seit der als gefälscht eingestuften Wahl vom 9. August nicht mehr als Präsidenten an. Das EU-Mitglied Lettland lehnte eine gemeinsame WM mit Belarus ab.

09:47 Uhr

Paralympics-Berichterstattung bei ARD und ZDF gefährdet

Die umfangreiche TV-Berichterstattung von den Paralympischen Spielen bei ARD und ZDF ist vom kommenden Jahr an nicht sicher. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat die Rechte für die Spiele 2022 in Peking und 2024 in Paris nicht an die European Broadcasting Union (EBU) verkauft, zu der auch das Erste und das Zweite gehören. Stattdessen erwarb die Agentur Infront das Rechte-Paket für 51 europäische Länder mit Ausnahme von Großbritannien (2022) und Frankreich (2024). "Wir bedauern sehr, dass die EBU als langjähriger und bewährter Partner des IPC nicht den Zuschlag bekommen hat", sagte Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, der dpa. "ARD und ZDF haben mit der gewachsenen Medienpräsenz in ihren Programmen wesentlich zum Erfolg der Paralympics beigetragen und einem breiten Publikum in Deutschland die beeindruckenden Leistungen paralympischer Athletinnen und Athleten nähergebracht."

09:12 Uhr

Zu klein, zu alt: Liverpool will Bayern-Star Alaba offenbar nicht

Dass David Alaba den FC Bayern nach der Saison ablösefrei verlässt, scheint kaum noch abwendbar. Wo es ihn hinziehen wird, steht hingegen noch in den Sternen. Das kolportierte Interesse eines Top-Klubs soll inzwischen mächtig abgekühlt sein. Beim FC Liverpool sollen Vorbehalte gegen eine Verpflichtung des Innenverteidigers existieren. Das berichtet der "Independent". Demnach haben die Reds zwar Bedarf im Abwehrzentrum, der gesuchte Neuzugang soll jedoch auf Sicht den 29-jährigen Joel Matip ersetzen. Der Kauf eines Spielers um die 30 soll daher nicht infrage kommen. Daher soll man sich an der Anfield Road auch in der Causa Alaba auf ein "striktes Nein" geeinigt haben, heißt es im Bericht mit Verweis auf klubnahe Quellen. Gegen Alaba soll zudem seine Körpergröße sprechen. Mit 1,80 Meter soll der Nationalspieler Liverpool schlicht zu klein für die Innenverteidigung sein.

Alle News und Gerüchte zu David Alaba finden Sie übrigens hier!

08:28 Uhr

Draisaitl und Kahun überzeugen, Oilers verlieren dennoch

Die Edmonton Oilers mit den Nationalspielern Leon Draisaitl und Dominik Kahun sind mit einer Pleite in die neue NHL-Saison gestartet.

  • Gegen die Vancouver Canucks gab es zum Auftakt ein 3:5 (0:1, 1:1, 2:3).
  • Draisaitl und Kahun standen gemeinsam auf dem Eis, als Draisaitl mit einer Vorlage auf Kailer Yamamoto seinen ersten Scorerpunkt der Saison sammelte. Auch Kahun hatte in seinem ersten Einsatz für die Oilers einen Assist.
  • Auch ihr Auswahlkollege Philipp Grubauer konnte zum Saisonstart nicht gewinnen.
  • Seine Colorado Avalanche zogen gegen St. Louis Blues mit 1:4 (1:2, 0:0, 0:2) den Kürzeren.
  • Nationaltorwart Grubauer spielte 60 Minuten durch, parierte 28 der 32 gegnerischen Schüsse.
07:57 Uhr

Müller von ARD-Reporterin genervt: "Natürlich haben Sie gelacht!"

Nach dem überraschenden Aus im DFB-Pokal bei Holstein Kiel hat sich Bayern-Spieler Thomas Müller einen kuriosen Wortwechsel mit der ARD-Reporterin Valeska Homburg geliefert. Nach der Frage zur Stimmung in der Bayern-Kabine sagte er etwas ungehalten: "Sie lachen jetzt hier." Woraufhin Homburg antwortete: "Ne, ich lache nicht." Müller ließ nicht locker und sagte: "Natürlich haben Sie gelacht!" Erst nach einer weiteren Frage der Reporterin ging das Interview weiter. Tatsächlich klingt Homburgs Stimme an manchen Stellen nach einem Lachen.

07:25 Uhr

Pelés Erben erreichen Finale der Copa Libertadores

Die Erben von Brasiliens Fußball-Legende Pelé haben den FC Santos zum fünften Mal ins Finale der Copa Libertadores geschossen. Die No-Name-Truppe mit jungen Talenten setzte sich nach einem 0:0 in Buenos Aires gegen den argentinischen Spitzenklub Boca Juniors um Ex-Nationalspieler Carlos Tevez mit 3:0 (1:0) durch. Die Hafenstädter, die angeführt von Pelé 1962 und 1963 erstmals Südamerikas wichtigste Klubtrophäe erobert hatten, treffen nun am 30. Januar in Rio de Janeiro in einem rein brasilianischen Endspiel auf SE Palmeiras. Der Sieger der Partie im Maracana löst zugleich das Ticket zur Klub-WM in Katar vom 1. bis zum 11. Februar und trägt dort neben dem FC Bayern die Favoritenrolle.

06:54 Uhr

Sensationeller ter Stegen rettet Barça im Spiel und im Elfer-Drama

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Da streckt sich der Matchwinner.

(Foto: AP)

Der FC Barcelona feiert Marc-André ter Stegen für seine überragende Leistung und zwei gehaltene Elfmeter im Halbfinale des spanischen Supercups. "Ter Stegen bringt uns nach Sevilla", überschrieben die Katalanen auf ihrer Homepage den Spielbericht zum 3:2 nach Elfmeterschießen gegen Real Sociedad San Sebastián. Mehrere starke Paraden während der regulären Spielzeit, die 1:1 endete, sowie der torlosen Verlängerung brachten Barcelona ins Elfmeterschießen. Dort parierte ter Stegen die beiden ersten Schüsse auf sein Tor, beim dritten Versuch half ihm der Pfosten. "Ich bin sehr glücklich für das Team, weil wir uns so bemüht haben", sagte der 28-Jährige. Frenkie de Jong, der nach 39. Minuten per Kopf die Führung erzielt hatte, verschoss seinen Elfmeter ebenso wie Antoine Griezmann. Doch auch ohne den angeschlagenen Star Lionel Messi steht das Team nun im Finale. Dort könnte es am Sonntag zum Clásico gegen Real Madrid kommen, wenn sich der Meister gegen Athletic Bilbao durchsetzt.

06:21 Uhr

Holstein-Fans feiern Pokal-Coup gegen Bayern in Kiel

Mit Autokorso, Hupkonzert und Feuerwerk haben Fans von Holstein Kiel den Sensationserfolg im DFB-Pokal gegen den FC Bayern gefeiert. Nach dem Sieg im Elfmeterschießen waren die Anhänger zum Holstein-Stadion gefahren und machten sich lautstark bemerkbar. "Ein bisschen kriege ich hier auch mit", sagte Holstein-Trainer Ole Werner bei der Pressekonferenz nach der Zweitrunden-Partie. "Wir sind glücklich, dass wir mit einem guten Spiel und mit einem entsprechend historischen Ergebnis für Holstein Kiel unseren Teil zu guter Stimmung auf der Straße beitragen konnten." Der Fußball-Zweitligist hatte sich nach einer starken Vorstellung gegen den Triple-Gewinner durchgesetzt. Fin Bartels erzielte den entscheidenden Treffer im Elfmeterschießen gegen den Triple-Gewinner. Nach 90 Minuten und der Verlängerung hatte es 2:2 (1:1) gestanden. Serge Gnabry (14. Minute) und Leroy Sané (48.) trafen in der regulären Spielzeit für die Gäste aus München. Der Außenseiter aus dem Norden kam durch Bartels (37.) und Hauke Wahl (90.+5) jeweils zum Ausgleich.

05:47 Uhr

Star-Quarterback verrät versehentlich überraschende TV-Pläne

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Moderations-Gesicht.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Star-Quarterback Aaron Rodgers von den Green Bay Packers geht unter die Showmaster. Der zweimalige MVP der NFL werde ein Gastspiel als Moderator der Quiz-Sendung "Jeopardy!" geben, verriet er in einem Podcast. Anschließend musste der 37-Jährige um Entschuldigung bitten: "Ich war wohl etwas voreilig. Es tut mir leid, wenn sie es selbst bekannt geben wollten. Ich war so aufgeregt." 2015 war er bei "Jeopardy!" in einem Prominenten-Special bereits als Gast aufgetreten. Sein Wechsel vor die Kamera allerdings ist etwas für die Saisonpause. Am Samstag (22.35 Uhr bei Pro7 und DAZN) kämpft Rodgers mit den Packers und dem deutschen Wide Receiver Equanimeous St. Brown in der Divisional Round der NFC gegen die Los Angeles Rams um den vorletzten Schritt Richtung Super Bowl.