Donnerstag, 14. Oktober 2021Der Sport-Tag

20:59 Uhr

Rhein-Neckar Löwen von Corona-Fällen außer Gefecht gesetzt

Corona-Ausbruch beim Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen: Wie die Mannheimer mitteilten, muss das für Samstag angesetzte Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig kurzfristig verschoben werden. Bei einer routinemäßigen Corona-Testung am vergangenen Montag seien zwei Spieler der Löwen positiv auf das Virus getestet worden, Nachtestungen hätten weitere Fälle innerhalb der Mannschaft ergeben. Die betroffenen Spieler sind nach Angaben der Löwen alle vollständig geimpft und haben keine bis schwache Symptome. Die Namen der betroffenen Profis wurden nicht genannt.

20:35 Uhr

Rekordweltmeisterin macht Babypause: Olympiasieger Peiffer steigt als Experte ein

Biathlon-Olympiasieger Arnd Peiffer verstärkt ab Dezember als Experte das Team der ARD Sportschau. Wie der TV-Sender mitteilte, wird der fünfmalige Weltmeister abwechselnd mit Kati Wilhelm die Rennen analysieren. Peiffer vertritt damit die ehemalige Weltklasse-Biathletin und Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner, die sich derzeit in der Babypause befindet.

"Für mich ist es toll, dass ich nach zwölf Jahren als Aktiver im Weltcup auf diese Weise weiter ganz nah dran sein darf", sagte Peiffer, der seinen ersten TV-Einsatz am 2. Dezember beim Weltcup in Östersund haben wird. Er hatte seine Karriere im März dieses Jahres beendet und ist nun hauptberuflich an der Bundespolizeischule tätig. Dort setzt er sich für bestmögliche Rahmenbedingungen für Leistungssportler in der dualen Karriere ein.

20:03 Uhr

Hamann spricht Tuchel und Chelsea meisterliche Qualität ab

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann gibt dem FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel im Meisterschaftskampf der englischen Premier League keine großen Chancen. "Ich glaube nicht, dass sie auf demselben Niveau wie Liverpool und Manchester City sind. Die Champions League kannst du gewinnen, wenn du nicht die beste Mannschaft hast. Aber die Meisterschaft nicht. Deshalb wäre Platz drei für Chelsea das höchste der Gefühle", sagte der 48-Jährige im Interview von "Spox" und "Goal".

Chelsea, das im Champions-League-Finale im Mai mit 1:0 gegen das favorisierte Team von Manchester City mit Pep Guardiola gewonnen hatte, führt die Premier-League-Tabelle nach sieben Spielen derzeit mit einem Zähler vor Liverpool an, City hat zwei Punkte Rückstand. "In der Liga waren sie vergangene Saison 25 Punkte hinter City und haben auch zuletzt von ihnen eine Lehrstunde erteilt bekommen", sagte Hamann. Der frühere Bayern-Profi, der sowohl für City als auch für Liverpool in der Premier League spielte, hat im Titelrennen nur seine beiden Ex-Klubs auf dem Zettel.

19:15 Uhr

Geheimdienst hilft deutschem Skiverband bei Vorbereitung auf Olympia

In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2022 in Peking hat der Deutsche Skiverband (DSV) Kontakt mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) aufgenommen. "Wir bringen ja sensible Daten mit", erklärte Alpin-Chef Wolfgang Maier am Rande der Einkleidung der DSV-Mannschaften in Schwäbisch Hall, deshalb habe der Verband beim Auslandsgeheimdienst nachgefragt, wie er sich verhalten solle.

Die "Schlapphüte" hätten dem DSV geraten, seine Daten etwa zum Wachsen von Skiern oder der Materialforschung "zu Hause zu lassen" und Geräte mit nach China zu nehmen, "auf denen nur das Notwendigste drauf ist", berichtete Maier. Um Spionage auszuschließen, sei die Kontaktaufnahme mit dem BND logisch gewesen, sagte Maier. "Wen sollst du sonst dazu fragen? Wir mussten uns an irgendwen wenden." Der deutsche Skisprungtrainer Stefan Horgacher setzt bei der Spionageabwehr auf seine eigene Methode, er sagte in Schwäbisch Hall: "Ich hab mein schlaues Buch dabei, das ist handschriftlich, das funktioniert immer."

18:44 Uhr

"Alles probieren" und gucken, was geht: Haaland macht dem BVB große Hoffnung

Bei Borussia Dortmund geht das Warten auf das Comeback von Erling Haaland weiter. Nach drei Spielen ohne den schmerzlich vermissten Torjäger sind die Chancen auf seinen Einsatz im Heimspiel gegen den FSV Mainz am Samstag (15.30 Uhr/Sky) jedoch gestiegen. "Erling ist in einer Art integrativem Training. Wir werden sehen, wie es ausgeht und alles probieren. Aber die Zeit wird immer knapper", sagte BVB-Trainer Marco Rose. Ob die Prellung am Oberschenkel des 21 Jahre alten Norwegers einen Einsatz in der Startelf zulässt, soll kurzfristig entschieden werden.

Von in der Länderspielpause nachlassenden Personalsorgen kann beim Bundesliga-Dritten ohnehin keine Rede sein. In Thorgan Hazard, Thomas Meunier (beide Belgien), Raphael Guerreiro (Portugal), Manuel Akanji (Schweiz) und Youssoufa Moukoko (Deutsche U21) hatten gleich fünf Profis ihre Nationalmannschaften angeschlagen und vorzeitig verlassen. Außenverteidiger Guerreiro und Angreifer Moukoko fallen neben dem Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud für die Partie gegen Mainz sicher aus.

18:08 Uhr

Haftstrafe angeordnet: Bayern-Boss bestätigt, dass Hernández vor Gericht erscheint

Lucas Hernández wird nach Angaben von Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer nach Madrid reisen, um am kommenden Dienstag wie gefordert vor dem 32. Strafgericht zu erscheinen. "Er geht da jetzt hin, dann wird das verhandelt, dann sehen wir weiter", sagte Hainer am Rande der offiziellen Eröffnung des Klubheims 1900 am Campus der Münchner.

Am Mittwoch hatte ein spanisches Gericht die Vollstreckung einer Haftstrafe gegen Weltmeister Hernández angeordnet. Der 25-Jährige war im Dezember 2019 wegen Verstoßes gegen ein Annäherungs- und Kontaktverbot gegenüber seiner früheren Freundin verurteilt worden, mit der er inzwischen nach der Versöhnung verheiratet ist.

Die 32. Strafkammer in der spanischen Hauptstadt tagt am Dienstag um 11 Uhr. Anschließend muss der französische Nationalspieler laut Gerichtsspruch innerhalb von zehn Tagen seine 2019 verhängte sechsmonatige Haftstrafe in einem Gefängnis seiner Wahl antreten. Wie der Fall ausgeht, ist derzeit völlig offen.

17:11 Uhr

"'Walk of Shame' soll nächstes Jahr kürzer werden"

2021 läuft für den Rennstall Williams bis dato sehr gut: Im letzten Jahr noch punktelos abgeschlagen, konnte das Team unter Leitung von Jost Capito sensationell aufholen. Was der Teamchef sich für die nächste Saison wünscht und wie er das Rennen in Dubai bewertet, verrät er im Gespräch mit RTL/ntv.

16:48 Uhr

Neuer Basketball-Bundestrainer debütiert in Nürnberg

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft mit dem neuen Bundestrainer Gordon Herbert startet mit einem Heimspiel in Nürnberg in die Qualifikation für die WM 2023. Dies teilte der Deutsche Basketball Bund mit. Am 25. November (19.00 Uhr) wird in der neu gebauten Kia Metropol Arena, in der 4000 Zuschauer Platz finden, gegen Estland gespielt. Nach Beginn der Corona-Pandemie erwartet die deutschen Basketball-Männer das erste Heimspiel vor Zuschauern seit 19 Monaten. Neun von elf Länderspielen gegen Estland hat Deutschland bislang für sich entschieden. Nach dem Auftakt mit einem Heimspiel geht es für das Team von Chefcoach Herbert nach Polen, wo am 28. November das zweite Qualifikationsspiel auf dem Programm steht. In der ersten Qualifikationsphase geht es zunächst darum, in einer Vierergruppe unter die besten drei Teams zu kommen.

16:13 Uhr

Deutsch-deutscher WM-Kampf: Verlierer geht mit einer Million Euro gegen Urteil vor

Eine Million Euro hat Ex-Weltmeister Robin Krasniqi von seinem Hauptsponsor erhalten, um rechtlich gegen das umstrittene Urteil im WM-Kampf gegen Dominic Bösel vorgehen zu können. Das teilte das Management des Boxers mit. Krasniqi hatte am vergangenen Samstag in Magdeburg knapp nach Punkten gegen Bösel verloren und war damit als IBO-Champion im Halbschwergewicht entthront worden. Krasniqi hatte bereits nach dem Kampf von einem Fehlurteil gesprochen und rechtliche Schritte angekündigt.

Für die damit verbundenen Kosten hat Krasniqis Sponsor Burim Hazrolli nun eine Million Euro zur Verfügung gestellt. "So eine ungerechte und unsportliche Entscheidung kann nicht aufrechterhalten bleiben, deshalb werden wir alles daransetzen, um das Urteil richtigzustellen", sagte Hazrolli. Krasniqis Rechtsanwalt René-Dirk Hundertmark meinte: "Ich habe für Herrn Krasniqi Protest bei den ausrichtenden Verbänden eingelegt."

15:43 Uhr

DLV-Präsident rückt ins Führungsgremium der europäischen Leichtathletik auf

Deutschlands Leichtathletik-Präsident Jürgen Kessing ist in das Council des europäischen Verbandes EAA gewählt worden. Der 64-Jährige erhielt bei der Wahl in Lausanne 42 von 49 möglichen Stimmen. Nach dem Tod von Svein Arne Hansen (Norwegen) wurde Dobromir Karamarinov zum neuen Präsidenten gewählt, der Bulgare hatte das Amt zuletzt bereits kommissarisch übernommen.

Kessing, seit 2017 Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), hatte im Vorfeld mit seiner "Erfahrung für innovative Veranstaltungsformate" für sich geworben. Als Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er zudem das Vorantreiben des Digitalisierungsprozesses im Verband. Am Rande der WM 2019 in Doha hatte es Kessing, im Hauptberuf Bürgermeister von Bietigheim-Bissingen, nicht ins Council des Weltverbandes World Athletics geschafft.

15:07 Uhr

Eine Milliarde Euro Ablöse: Barça verlängert mit Megatalent

Der spanische Topklub FC Barcelona hat den Vertrag mit seinem Jungstar Pedri bis 2026 verlängert. Der Klub twitterte "It's done. #DreamTeen" zu einem Video Pedris mit der entsprechenden Jahreszahl. Die Ausstiegsklausel des Mittelfeldstrategen soll laut Medienberichten bei einer Milliarde Euro liegen.

Für die finanziell stark angeschlagenen Katalanen ist die Vertragsverlängerung nach dem Abgang von Superstar Lionel Messi im Sommer ein Erfolg. Pedri war in der vergangenen Saison bei Barça zum Stammspieler gereift und spielte für die spanische Nationalmannschaft sowohl die EM als auch bei Olympia. Der 18-Jährige, der von zahlreichen Topklubs in Europa umworben wurde, gilt als "neuer" Andres Iniesta.

14:08 Uhr

"Unfassbar": Das denkt Streich über die saudische Newcastle-Übernahme

Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hat die Übernahme des englischen Klubs Newcastle United durch ein Konsortium mit saudischer Beteiligung scharf kritisiert. "Da passieren immer wieder Dinge im Fußball, die jegliches Maß überschritten haben. In diesem Fall ist das ja unfassbar, wer da alles dabei ist in diesem Konsortium", sagte der 56-Jährige.

  • Man wisse, dass in dem Konsortium Leute dabei seien, "die in schwere Menschenrechtsverletzungen verstrickt" seien, ergänzte Streich. "Da muss ich sagen, wenn die Leute damit ein Problem haben, dann kann ich mich zu diesen Leuten dazuzählen."
  • Streich hat kein Verständnis und hielt stattdessen ein Plädoyer für die Bundesliga. "Ich glaube, dass die Bundesliga auch weiter attraktiv ist und dass wir nicht alles mitgehen dürfen, was in anderen Ligen gemacht wird, zum Beispiel in England", sagte er. "Wer nicht mehr so gut arbeitet, obwohl er Tradition hat, der spielt halt nicht mehr Bundesliga. Das ist für mich Wettbewerb."
13:29 Uhr

"Kein großes Training mehr": BVB-Coach über Nationalspieler-Belastung

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Guerreiro kehrte verletzt zurück.

(Foto: imago images/Horstmüller)

Trainer Marco Rose vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund wünscht sich klügere Belastungen für seine Nationalspieler in den Länderspielpausen. "Dass Raphael Guerreiro und Youssoufa Moukoko sich bei der Nationalmannschaft Verletzungen holen, zeitnah nach der Abstellung, ist unglücklich", sagte Rose am Donnerstag. "Die Jungs brauchen dort kein großes Training mehr. Fit werden sie im Verein gemacht."

  • Rose zeigte Verständnis dafür, dass die Nationaltrainer "Inhalte trainieren" wollen. Allerdings: "Ich glaube, dass man das auch ohne Intensität machen kann."
  • Eine klare Kommunikation sei wichtig: "Bei Guerreiro wäre es ein möglicher Ansatz, zu sagen: Passt auf, er hat unwahrscheinlich viel trainiert und gespielt, nehmt ihn vielleicht auch mal raus."
  • Der Portugiese, U21-Nationalstürmer Moukoko, Thomas Meunier und Thorgan Hazard (beide Belgien) waren verletzt von den Nationalmannschaften zurückgekehrt. "Irgendwann ist das Rad überdreht, und du kommst in eine Spirale rein, wo es schwierig ist, auf bestimmten Positionen noch nachzulegen", sagte Rose. "Da müssen wir aber jetzt durch, ohne zu jammern."
12:55 Uhr

"Hoffe, dass er so klar bleibt": Nagelsmann lobt Bayer-Juwel Wirtz

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Wirtz begeistert Europa.

(Foto: picture alliance / Hasan Bratic)

Spitzenreiter und Serienmeister FC Bayern tritt am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) bei Verfolger Bayer Leverkusen an. Die Münchner führen die Tabelle vor der punktgleichen Werkself wegen der besseren Tordifferenz an. "Leverkusen macht es unglaublich stabil, wir freuen uns auf ein echtes Spitzenspiel in der Liga", sagt Bayern-Coach Julian Nagelsmann.

  • An den Bayer-Erfolgen hat Supertalent Florian Wirtz großen Anteil. Der mit fünf Vorlagen beste Vorbereiter der Liga war in jedem Liga-Saisonspiel an mindestens einem Treffer beteiligt.
  • "Florian Wirtz ist ohne Zweifel ein herausragender Spieler, ein großes Talent. Ich hoffe, dass er so klar bleibt, dann wird auch die Nationalmannschaft viel Freude an ihm haben - genauso wie an Jamal Musiala und Karim Adeyemi", sagte Nagelsmann.
  • "Es ist immer wichtig, junge Nachwuchstalente früh zu integrieren, damit sie sich nicht erst an den Ablauf, den Staff und das Umfeld gewöhnen müssen, wenn sie in die Verantwortung müssen. Das macht Hansi Flick. Es ist auf jeden Fall der richtige Weg, die nachfolgende Generation schon zu entwickeln und heranzuführen."
12:13 Uhr

"Dass ich angep... bin?" Baumgart schimpft auf Freitagsspiel

Steffen Baumgart ist ein emotionaler Trainer, das zeigte sich auch jetzt wieder. "Fangen wir mal langsam an", sagte der aufgewühlte Trainer des 1. FC Köln zu Beginn seines Ausblicks auf das Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga bei der TSG Hoffenheim (20.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker). Doch Augenblicke später ließ der Coach seinen Emotionen freien Lauf und redete sich mal wieder in Rage.

  • Diesmal meckerte Baumgart, der bei kontroversen Themen bekanntlich noch nie einen Streit gescheut hat, über die starke Belastung der Nationalspieler und die Terminierung der Deutschen Fußball Liga (DFL) nach der Länderspielpause. "Das Freitagspiel ist an einen Sender gegangen. Es geht also darum, dass eine Partie gezeigt werden soll", schimpfte Baumgart: "Was möchten Sie von mir hören - bis auf die Tatsache, dass ich angep ... bin?"
  • "Ich habe noch nicht eine Maßnahme gesehen, die unsere Spieler wirklich schützt. Die Nationalspieler haben neben den Spiel- auch die Reisestrapazen", wetterte Baumgart: "Die meisten, die zurückkommen, müssen wir erst mal zum Arzt schicken."
11:29 Uhr

Neuer Scheich-Klub Newcastle baggert an Werner

Newcastle United hat jetzt plötzlich Geld, sehr viel Geld. Und das soll natürlich genutzt werden, um nach der saudischen Übernahme sportlich voranzukommen. Es braucht also neue Spieler. Und ganz oben auf der Liste steht laut "Bild" Timo Werner.

Die Verantwortlichen der Magpies stehen angeblich in regelmäßigem Kontakt mit Werners Berater - es ist derselbe wie vom Schweizer Verteidiger Fabian Schär, der bereits bei Newcastle spielt. Unwahrscheinlich allerdings, dass der deutsche Nationalstürmer auf einen Wechsel eingehen würde.

11:02 Uhr

"Um Titel mitspielen": Gisdol hat große Pläne in Moskau

Markus Gisdol hat sich für seine neue Aufgabe als Trainer des russischen Fußballclubs FC Lokomotive Moskau große Ziele gesetzt. "Ich will auch wieder eine andere Rolle einnehmen. Bei Hoffenheim, dem HSV oder in Köln war ich immer als Retter gefragt, als Feuerwehrmann. Doch davor hatte ich stets Mannschaften, mit denen ich mehr Spiele gewonnen als verloren habe. Das will ich jetzt mit Loko wieder schaffen. Wir wollen um Titel mitspielen", sagte der 52-Jährige dem "Kicker".

  • Gisdol soll den Pokalsieger in der Ligaspitze etablieren. Der frühere Bundesliga-Coach leitete am Mittwoch sein erstes Training beim Tabellen-Fünften, am Samstag folgt das erste Spiel bei Rubin Kasan.
  • Geholt hat ihn Ralf Rangnick, mit dem Gisdol bereits auf Schalke oder in Hoffenheim eng zusammenarbeitete. Rangnick ist bei dem Verein, der der russischen Staatsbahn gehört, seit diesem Sommer Leiter Sport und Entwicklung.
  • "Das Gesamtkonstrukt finde ich sehr reizvoll, dazu die seit Jahren bestehende Vertrautheit zu Ralf... Außerdem gefällt mir die Idee, Fußball so zu spielen, wie ich sie in Fleisch und Blut habe, weil ich darin so ausgebildet wurde. Für mich geht es zurück zu den Wurzeln", sagte Gisdol.
10:37 Uhr

Bierhoff nimmt Werner in Schutz - und fordert ihn

Oliver Bierhoff hat Nationalmannschaftsstürmer Timo Werner gegen zwischenzeitlich aufkommende Kritik nachdrücklich in Schutz genommen. "Timo hat in den letzten fünf Spielen fünf Tore erzielt, die Quote spricht für sich", sagte der Direktor Nationalmannschaften und Akademie dem "Kicker".

  • Trainer Hansi Flick habe untermauert, dass Timo Werner auf seine Art "unglaublich wichtig ist für die Mannschaft, weil er viele schnelle Wege in die Tiefe geht und dadurch die Abwehr bindet, auch wenn er dann selbst mal nicht zum Abschluss kommt", sagte der 53-Jährige.
  • Es gelte aber, "an der Chancenverwertung weiterhin zu arbeiten. Gegen Spitzenmannschaften darf man nicht viele Möglichkeiten liegen lassen, das hat nicht zuletzt das EM-Achtelfinale gegen England gelehrt."
  • Timo Werner hatte in Skopje zunächst zwei Chancen ungenutzt gelassen, dann aber zwei Tore erzielt. "Ich weiß aus Erfahrung, wie gut das tut und dass man dann auch mit Selbstvertrauen wieder zurück zum Verein fährt", sagte Bierhoff. "Stürmer, die vornehmlich von Toren leben, stehen eben schnell in der Kritik, wenn diese dann ausbleiben", fügte er hinzu.
10:10 Uhr

Sportvorstand auch nach 2022: Heidel bleibt Mainzer

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(Foto: imago images/Jan Huebner)

Der FSV Mainz 05 hat den Vertrag mit Sportvorstand Christian Heidel über das bisherige Ende am 30. Juni 2022 hinaus verlängert. Dies teilte der Fußball-Bundesligist mit. Über die Laufzeit des Kontrakts machten die Rheinhessen keine Angaben. "Christian Heidel verkörpert so etwas wie das Ur-Gen von Mainz 05. Er hat den Verein in seiner gesamten Entwicklung geprägt und aktuell wieder zu sportlicher Stabilität geführt. Für eine solche Persönlichkeit gelten andere als die in der Branche üblichen Gesetzmäßigkeiten", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Volker Baas in einer Presseerklärung.

  • Heidel stieg 1992 als Manager beim damaligen Zweitligisten ein. Der 58-Jährige stellte auch die heutigen Startrainer Jürgen Klopp (FC Liverpool) und Thomas Tuchel (FC Chelsea) ein und machte aus den Mainzern einen gestandenen Erstligisten.
  • 2016 wechselte Heidel als Sportvorstand zum FC Schalke 04, wo er allerdings nicht so erfolgreich war und sein Vertrag 2019 aufgelöst wurde. Im Dezember 2020 kehrte er als Vorstand Strategie, Sport und Kommunikation zum FSV zurück.
10:01 Uhr

Deutscher rückt in NFL-Kader auf - aber ihm droht Entzug der Spielberechtigung

Der deutsch-amerikanische Footballprofi Equanimeous St. Brown ist von seinem Klub Green Bay Packers in den aktiven Kader für die kommenden Spiele in der nordamerikanischen NFL aufgenommen worden. Dies teilte General Manager Brian Gutekunst mit.

  • Der 25 Jahre alte St. Brown, dessen jüngerer Bruder Amon-Ra bei den Detroit Lions spielt, gehörte bislang dem sogenannten Trainingskader an.
  • In dieser Saison stand er dreimal im Aufgebot für Spiele. Er fing dabei einen Pass und verbuchte zwei Tackles.
  • Da der Wide Receiver schon viermal in den Kader für Partien aufrückte, wäre er laut Reglement bei einer weiteren Verschiebung in dieser Saison nicht mehr spielberechtigt für die Packers.
09:11 Uhr

"Es geht um mein Leben": Impfverweigerer Irving aus NBA ausgeschlossen

Starspieler Kyrie Irving hofft, auch ohne Impfung bald wieder in der NBA Basketball spielen zu können. Der Profi der Brooklyn Nets betonte, er werde sich trotz seines aktuellen Ausschlusses vom Trainings- und Spielbetrieb fit halten. Ein frühzeitiges Karriereende schloss er aus.

  • "Ich werde weiterhin in Form bleiben", sagte Irving: "Bereit sein, mit meinen Teamkollegen zu rocken und einfach Teil dieser ganzen Sache zu sein."
  • Die Nets hatten zuvor mitgeteilt, dass der Aufbauspieler vorerst von den Teamaktivitäten ausgeschlossen werde, weil er weiter nicht zu einer Impfung gegen das Coronavirus bereit ist.
  • Dem 29-Jährigen werden dadurch wohl Millioneneinnahmen verloren gehen. "Es geht nicht um eine politische Sache, nicht um die NBA, nicht um irgendeine Organisation", sagte Irving: "Es geht um mein Leben und um das, was ich beschließe."
  • Er sei "in vielen Dingen noch unsicher", und das sei okay. Es gehe ihm nicht darum, grundsätzlich gegen Impfungen zu sein. Vielmehr müsse er fühlen, was gut für ihn sei. "Das ist mein Leben", sagte Irving: "Ich kann damit machen, was ich will. Es ist mein Körper."
08:47 Uhr

Zverevs Tennis-Hoch geht weiter: 20 von 21 Spielen gewonnen

Alexander Zverev ist ins Viertelfinale des Masters von Indian Wells eingezogen. Der 24 Jahre alte Hamburger setzte sich souverän 6:1, 6:3 gegen den Franzosen Gael Monfils durch und hat damit 20 seiner vergangenen 21 Matches gewonnen. Einzig bei den US Open hatte er sich zuletzt im Halbfinale dem Weltranglistenersten Novak Djokovic geschlagen geben müssen.

  • "Ich habe mich heute sehr gut gefühlt auf dem Court", sagte Zverev, der bei dem Turnier erstmals in der Runde der besten Acht steht: "Mir hat es hier schon immer gut gefallen, aber ich habe nie so gut gespielt. Hoffentlich geht es so weiter."
  • Gegen Monfils schaffte Zverev seinen ersten Sieg im vierten Aufeinandertreffen und erarbeitete sich nun die Chance auf den Halbfinaleinzug, für den er den US-Amerikaner Taylor Fritz ausschalten muss.
  • Zverevs Chancen auf den Turniersieg in der kalifornischen Wüste nahmen nicht nur durch den sicheren Sieg der deutschen Nummer eins in nur 61 Minuten zu. Mit US-Open-Champion Daniil Medwedew scheiterte der Topfavorit überraschend mit 6:4, 4:6, 3:6 am Bulgaren Grigor Dimitrow.
07:47 Uhr

So geht es für Hernández nach Haftanordnung weiter

Muss Lucas Hernández wirklich ins Gefängnis? Der französische Nationalspieler in Diensten des FC Bayern hat ein riesiges Problem mit der spanischen Justiz. Sechs Monate soll er absitzen, weil er ein rechtskräftiges Urteil von 2019 missachtet hatte. Am 19. Oktober muss er persönlich in Madrid erscheinen und "innerhalb von zehn Tagen seine Haftstrafe in einer Strafanstalt seiner Wahl antreten", heißt es.

  • Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass die spanische Justizbehörde nicht gewillt ist, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Hernández habe vor zwei Jahren den Spruch des Richters "bei vollem Bewusstsein" mit "absolutem Hohn" quittiert. Zudem ist er bereits wegen häuslicher Gewalt verurteilt.
  • Hernández Seite setzt nun laut Bericht darauf, dass eine höhere Instanz doch noch eine Umwandlung in eine Geldstrafe erlaubt. Allerdings ist offen, wann über die Berufung entschieden wird - es gibt im spanischen Recht dafür keine Fristen.
  • Sollte das Urteil bis kommenden Dienstag nicht umgewandelt werden, muss der 25-Jährige seine Haftstrafe zunächst antreten. Passiert dies nicht, würde der Bayern-Profi international zur Fahndung ausgeschrieben, sagte ein Justizsprecher der "Süddeutschen Zeitung".
06:50 Uhr

Haaland zu den Bayern? Das sagt Präsident Hainer

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Haaland wird wohl eher nicht innerhalb der Bundesliga wechseln.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der FC Bayern wird beim Wettbieten um Dortmunds Torjäger Erling Haaland nicht in die Offensive gehen. Die Frage, ob der deutsche Fußball-Rekordmeister um den Norweger mitbieten werde, "stellt sich bei uns nicht", sagte FCB-Präsident Herbert Hainer der "Süddeutschen Zeitung".

"Wir haben in Robert Lewandowski den amtierenden Weltfußballer, der jede Saison Tore schießt wie kein Zweiter. Er hat es in diesem Jahr absolut verdient, den Ballon d'Or zu gewinnen, weil seine Leistungen seit Jahren außergewöhnlich sind", bekräftigte Hainer.

05:52 Uhr

"Ich heiße Cristiano": Kleiner Fan bittet Messi um Verzeihung

Augen auf bei der Namenswahl: Ein junger Fußballfan hat den argentinischen Fußballstar Lionel Messi wegen seines Vornamens um Verzeihung gebeten. Am Stützpunkt der argentinischen Nationalmannschaft in Ezeiza wartete der Elfjährige mit einem Transparent auf sein Idol.

  • "Messi, vergib meiner Mutter. Sie wusste nicht, was sie tat", war auf dem Plakat zu lesen. "Ich heiße Cristiano." Ein argentinischer Sportjournalist veröffentlichte ein Foto von dem Jungen bei Twitter.
  • Lionel Messi und der Portugiese Cristiano Ronaldo gehören zu den besten Fußballern ihrer Generation und gelten als Rivalen.
  • Trotz seines kreativen Plakats bekam der kleine Cristiano sein Idol Messi allerdings nicht zu Gesicht. Als Sicherheitsmaßnahme gegen das Coronavirus sind die argentinischen Nationalspieler derzeit auf dem Gelände des Fußballverbands vor den Toren von Buenos Aires isoliert. In der WM-Qualifikation trifft die Albiceleste heute auf Peru.
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