Donnerstag, 15. April 2021Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & Torben Siemer
23:09 Uhr

Präsidentin entzieht Doper staatliche Auszeichnungen

Estlands Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid hat die Staatsauszeichnungen für den in den Dopingskandal bei der Nordischen Ski-WM 2019 verstrickten früheren Weltklasse-Langläufer Andrus Veerpalu zurückgenommen. Dem zweimaligen Olympiasieger werden die beiden ihm 2002 und 2006 verliehenen Orden entzogen, teilte die Präsidialkanzlei in Tallinn mit.

Veerpalu war zuvor vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für seine Beteiligung an der "Operation Aderlass" mit einer zweijährigen Sperre für alle Fis-Wettbewerbe belegt worden. Dagegen habe der 50-jährige Este nach Angaben des Internationalen Skiverbands (Fis) keine Berufung eingelegt. Damit sei die Entscheidung verbindlich und vollstreckbar. Die Sperre gilt demnach bis zum 17. März 2023.

22:46 Uhr

1. FC Union bekennt sich endlich zum großen Saisonziel

Nach langem Zögern hat Union Berlins Trainer Urs Fischer die Qualifikation für den Europapokal doch noch als Ziel im Saisonendspurt der Fußball-Bundesliga ausgegeben. "Wir stehen da oben und wollen bis zum Schluss kämpfen, um da oben zu bleiben. Da ist es logisch, dass wir die Plätze angreifen, die zum internationalen Geschäft führen", sagte der Schweizer bei der digitalen Pressekonferenz vor der Partie gegen den VfB Stuttgart.

"Der Anspruch, sich für's internationale Geschäft zu qualifizieren, der ist da, wir werden alles versuchen", wählte Fischer ungewohnt forsche Worte. Bisher hatte er sich trotz des unerwartet guten Saisonverlaufs nur auf den Klassenerhalt konzentrieren wollen. Nach dem 1:1 beim FC Bayern München am vergangenen Wochenende haben die Eisernen in ihrer zweiten Bundesliga-Saison 40 Punkte auf dem Konto. Der derzeitige siebte Tabellenplatz könnte zur Teilnahme an der neuen Conference League reichen.

22:24 Uhr

Aubameyang an Malaria erkrankt

Pierre-Emerick Aubameyang vom FC Arsenal ist an Malaria erkrankt, befindet sich aber auf dem Weg der Besserung. Der ehemalige Topstürmer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund machte die Erkrankung bei Instagram öffentlich und stellte ein Bild von sich selbst im Krankenhaus dazu. "Ich habe diese Woche ein paar Tage im Krankenhaus verbracht, aber jetzt fühle ich mich täglich besser", schrieb der 31-Jährige. Die Erkrankung hat sich der Gabuner offenbar bei einer Länderspielreise zugezogen.

21:36 Uhr

DFB-Star Gündogan will schwerstkrankem Mädchen helfen

Nationalspieler Ilkay Gündogan versteigert sein von Emre Can zerrissenes Trikot von Manchester City aus dem Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund. Der Erlös kommt einem schwer erkrankten achtjährigen Mädchen zugute. Das Geld wird für eine lebensrettende Operation benötigt. Das Gebot bei CharityStars lag am Donnerstagabend bei knapp 1000 Euro. Die Auktion läuft noch bis zum 22. April. "Ich möchte die Initiative für Dilara in einer schweren Zeit unterstützen und die Operation möglich machen", sagte Gündogan. Für das Mädchen hatte sich bereits Bundestrainer Joachim Löw im März eingesetzt.

20:56 Uhr

Gonzalo Castro ist "sehr enttäuscht" vom VfB Stuttgart

Stuttgarts Gonzalo Castro gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Castro spielt seit 2018 beim VfB.

(Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild)

Kapitän Gonzalo Castro ist enttäuscht über die gescheiterten Vertragsverhandlungen mit dem VfB Stuttgart. "Sehr gerne hätte ich den hoffnungsvollen Weg auch zukünftig mitgestaltet und die Jungs weiterhin aufs Spielfeld geführt", schrieb der Mittelfeldspieler des schwäbischen Fußball-Bundesligisten auf Instagram. Sein am 30. Juni auslaufender Vertrag wird allerdings nicht verlängert. "Der Verein hat sich für einen anderen Weg entschieden, den ich respektiere und dennoch sehr enttäuscht darüber bin, dass der Klub kein Angebot gemacht hat", schrieb der 33-Jährige.

Der Verein hatte zuvor auf wirtschaftlich sehr schwierige Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie verwiesen, weshalb man Castro kein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet habe.

20:12 Uhr

Gladbach muss wichtigen Ausfall bekannt geben

Borussia Mönchengladbach muss wohl in den kommenden drei Spielen der Fußball-Bundesliga ohne seinen Kapitän Lars Stindl auskommen. "Lars hat einen Muskelfaserriss. Er wird am Samstag fehlen und wahrscheinlich auch in der Englischen Woche ausfallen", sagte Trainer Marco Rose.

Am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) trifft die Borussia auf Eintracht Frankfurt. Gegen die Hessen hatte der mit zwölf Saisontoren erfolgreichste deutsche Bundesliga-Torjäger beim 3:3 im Hinspiel alle Gladbacher Treffer erzielt. Am Mittwoch tritt die Borussia bei der TSG 1899 Hoffenheim am, am Sonntag danach empfängt sie Arminia Bielefeld.

19:19 Uhr

Vettel kritisiert - zuallererst sich selbst

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel blickt selbstkritisch auf sein verpatztes Debüt für Aston Martin vor drei Wochen in Bahrain zurück. "Das ganze Umfeld ist für mich neu. Das macht es nicht einfacher. Ich will darüber nicht klagen. Der Anspruch an mich selbst ist auch hoch, dass ich damit zurechtkomme", sagte der viermalige Weltmeister im RTL/ntv-Interview vor dem Großen Preis der Emilia-Romagna am Sonntag in Imola (15.00 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de).

Er sei zuversichtlich, dass es besser werde. Vettel hatte in der Wüste von Sakhir mit Platz 15 enttäuscht. Im Qualifying und dem Rennen leistete er sich unnötige Fehler. Insgesamt gebe es aber nicht nur Steigerungspotenzial bei ihm, sondern beim gesamten Team. An seinen Ambitionen hält der 33-Jährige fest. Ein mögliches Karriereende drohe nicht.

18:31 Uhr

Nach zwei Monaten: Schalke und Kommunikationschefin trennen sich schon wieder

Der stark abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat nach nur zwei Monaten die Zusammenarbeit mit Daniela Ulbing wieder beendet. Die langjährige TV-Journalistin war erst Anfang Februar neue Leiterin der Stabsstelle Kommunikation geworden. Die Trennung sei "in beiderseitigem Einvernehmen" erfolgt, teilte der Tabellenletzte mit.

18:05 Uhr

Missmanagement: Inter, Juve und Lazio forden Rücktritt von Liga-Chef

Sieben Klubs der italienischen Fußball-Eliteklasse Serie A fordern den Rücktritt des Liga-Präsidenten Paolo Dal Pino. In einem Schreiben, das der Mailänder Tageszeitung Il Sole 24 Ore vorliegt, werfen Atalanta Bergamo, der AC Florenz, Inter Mailand, Juventus Turin, Lazio Rom, die SSC Neapel und Hellas Verona Dal Pino Missmanagement vor.

Sie kritisieren Dal Pinos Verhalten bei der Gründung einer Vermarktungsgesellschaft. Auch bei den Verhandlungen über die TV-Übertragungsrechte für 2021 bis 2024 sei Dal Pino mit Fehlern aufgefallen, hieß es im Schreiben. Dadurch sei es zu monatelangen Verzögerungen gekommen.

17:35 Uhr

Schumacher hat die erste Formel-1-Lektion verinnerlicht

Mick Schumacher will aus dem einzigen großen Fehler bei seinem Formel-1-Debüt in Bahrain seine Lehren ziehen. "Natürlich habe ich mich über den Dreher direkt am Anfang etwas geärgert, es hatte mit dem Abtriebverlust von rund 80 Prozent und den kalten Reifen zu tun", sagte Schumacher vor dem Großen Preis der Emilia-Romagna am Sonntag in Imola (15 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de): "Ich habe daraus gelernt, mir wird es hoffentlich nicht noch einmal passieren."

Der Start im Haas aus einer der hintersten Positionen sei die größte Lektion für ihn gewesen. Das Auto sei aufgrund des deutlich niedrigeren Downforce-Levels "komplett anders" als im Training oder Qualifying. Er wolle deshalb "sanfter fahren, sanfter ans Gas gehen, bis die Reifen wirklich auf Temperaturen sind", sagte Schumacher.

17:04 Uhr

Italien streitet über Impfvorzug für den Sport

Gut drei Monate vor der Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) drängt die neue italienische Sport-Staatssekretärin Valentina Vezzali auf die vorrangige Impfung von Olympia-Starterinnen und -Startern. "Athleten arbeiten jahrelang, um Italien beim wichtigsten Sportevent der Welt zu vertreten", sagte Vezzali im Interview mit der Zeitung "Il Messaggero". Zusammen mit dem Nationalen Olympischen Komitee CONI arbeite sie an einer Priorisierung.

Dasselbe gelte für die Fußballer der italienischen Nationalmannschaft, die an der Europameisterschaft mit dem Eröffnungsspiel am 11. Juli in Rom teilnehmen, erklärte die sechsmalige Florett-Olympiasiegerin. Vezzali stellt sich damit gegen die Linie von Premierminister Mario Draghi, der sich in der vergangenen Woche für die vorrangige Immunisierung von älteren Menschen ausgesprochen und die Impfung von Personen unter 60 Jahren gestoppt hatte. Der Beschluss wurde gefasst, nachdem sich Klagen von Senioren über 80 Jahren gehäuft hatten, die immer noch nicht geimpft worden seien, während wesentlich jüngere Personen bereits das Vakzin erhalten hätten.

16:30 Uhr

"Höhepunkt der Heuchelei": Heftige Reaktion auf Zehn-Spiele-Sperre

Die UEFA-Sperre gegen den tschechischen Fußball-Profi Ondrej Kudela hat in Prag für Kritik auf höchster Ebene gesorgt. Präsident Milos Zeman fühle sich mit allen verbunden, die vom Verlauf dieses Falls enttäuscht seien, teilte der Leiter des tschechischen Präsidialamtes, Vratislav Mynar, mit. Dabei gehe es um "Fragen der Gerechtigkeit und der Menschenwürde."

In seinen eigenen Worten wurde Mynar noch deutlicher: Die Rassismusvorwürfe gegen den Slavia-Prag-Spieler seien "nicht bewiesen". Das Urteil sei ein "Höhepunkt der Heuchelei, der positiven Diskriminierung und des Anbiederns an dumme Trends." Mynar empörte sich darüber, dass ein "hinterhältiges Foul" gegen Prags Torwart Ondrej Kolar geringer bestraft worden sei.

15:31 Uhr

Mike Tyson schlägt bewaffneten Wrestler k. o.

Mike Tyson schlägt wieder am Wrestling-Ring zu. Die Boxlegende sorgt als Special Enforcer eines Showkampfs mit Wrestling-Legende Chris Jericho für Ordnung. Bei einer Baseballschlägerattacke beweist "Iron Mike", dass er längst nicht zum alten Eisen gehört.

15:01 Uhr

"Im Männerfußball wird überdimensional bezahlt"

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg spricht sich für fairere Löhne im Frauenfußball aus, damit mehr Spielerinnen den Sport hauptberuflich ausüben können. "Im Männerfußball wird überdimensional bezahlt. Es ist gar nicht unser Anspruch, da hinzukommen. Sondern wir wollen uns verändern, wir wollen Löhne haben, die gerechtfertigt sind, wir brauchen Fußballerinnen, die den Profi-Status haben, um den Beruf Fußball mit einer Existenzbasis leisten zu können", sagte Voss-Tecklenburg im Gespräch mit NDR2.

Darüber hinaus äußerte sich die 53-Jährige zu Anfeindungen im Netz und dem mangelnden Respekt, der Frauen im Fußball häufig entgegengebracht wird: "Oft kommt das von Leuten, die Vorurteile haben und in der Anonymität sowieso irgendwie gegen alles schießen. Da sollten wir weniger drauf eingehen, denn das ist verschwendete Energie."

14:24 Uhr

Semenya verpasst Norm für Olympia

Caster Semenya droht die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) zu verpassen. Zwar verbesserte Südafrikas Leichtathletik-Star bei den nationalen Meisterschaften in Pretoria ihre Bestleistung über 5000 Meter auf 15:52,28 Minuten, der zweimaligen 800-m-Olympiasiegerin fehlen aber dennoch mehr als 40 Sekunden zur Norm für das Saisonhighlight in Japan (15:10:00).

Derzeit darf Semenya international nicht über ihre Paradestrecke 800 Meter an den Start gehen - es sei denn, sie nimmt Medikamente, die ihren Testosteronspiegel senken. Im Kampf gegen diese sogenannte Testosteronregel des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics hatte sie zuletzt Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eingereicht. "Alles, worum wir bitten, ist, ein für alle Mal frei laufen zu dürfen als die starken und furchtlosen Frauen, die wir sind und immer waren", sagte sie.

Läuferinnen wie Semenya mit sogenannten "Differences of Sex Development" (DSD) dürfen nach der Regel des Weltverbandes nur dann international auf den Strecken zwischen 400 Meter und der Meile bei den Frauen starten, wenn sie ihren erhöhten Testosteronspiegel durch die Einnahme von Medikamenten unter einen Grenzwert drücken.

13:56 Uhr

Russland bewegt sich mit Olympia-Outfit im Grenzbereich

Die russischen Landesfarben sind eindeutig zu identifizieren, an mancher Stelle wird noch provokant der Schriftzug "Russia" präsentiert - von den Konsequenzen des CAS-Urteils war in Moskau scheinbar wenig zu sehen, als Russland das Outfit seiner Olympia-Mannschaft für die Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) der Öffentlichkeit präsentierte.

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13:10 Uhr

"Ist mir egal": Für Eberl ist der "Fall Embolo" erledigt

Sportchef Max Eberl von Borussia Mönchengladbach sieht nach der offiziellen Strafe gegen seinen Profi Breel Embolo keinen Grund zur neuen Bewertung des Falles. "Warum Breel keinen Einspruch eingelegt hat und wofür er genau die Strafe bekommen hat, ist mir egal, sagte Eberl. "Wir glauben dem Spieler. Es gibt immer noch viele Fragezeichen. Er hat die Strafe bekommen, akzeptiert und bezahlt. An unserer Wahrnehmung der Situation ändert das aber nichts."

Der Schweizer war von der Stadt Essen nach einer illegalen Party wegen Verstößen gegen Corona-Bestimmungen mit einem Bußgeld in Höhe von 8400 Euro belegt worden. Embolo soll nach früheren Angaben der Polizei vor knapp drei Monaten an der illegalen Party in einer Gaststätte am Essener Baldeneysee teilgenommen haben. Der Borussia-Profi wurde aber von der Polizei nicht im Lokal, sondern in einer angrenzenden Wohnung angetroffen. Er sei nebenan in der Wohnung gewesen, um Basketball zu schauen, hatte er angegeben und bestritten, mitgefeiert zu haben.

12:12 Uhr

Flauschiger Fußball-Fan: Neugierige Katze platzt in Halbzeitpause

Bei einem Spiel in der zweiten türkischen Fußball-Liga tigert eine Katze durchs Stadion. Neugierig beobachtet sie, wie einige Spieler am ersten Tag des Ramadan das Fasten brechen. Als der Vierbeiner bei Wiederanpfiff den Platz nicht verlassen will, muss er schließlich unsanft verscheucht werden.

10:55 Uhr

Kiel im Dauerpech: Zweitliga-Aufstiegskampf wird immer komplizierter

Die Deutsche Fußball Liga hat erwartungsgemäß die Spiele der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und dem Karlsruher SC sowie zwischen Holstein Kiel und dem SV Sandhausen abgesetzt. Wegen Corona-Fällen müssen die Spieler von Karlsruhe und Kiel bis zum 20. April in häuslicher Quarantäne bleiben. Die Partie beim HSV war für den 20. April terminiert, die in Kiel am 21. April.

Der Tabellenvierte Kiel wird damit nach dem kommenden Spieltag voraussichtlich schon drei Spiele weniger bestritten haben als Tabellenführer Bochum.

Beim Karlsruher SC sind zwei weitere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie sind während der Isolation positiv getestet. Für die beiden betroffenen Akteure verlängert sich die Quarantäne dadurch bis zum 25. beziehungsweise 26. April. Um welche Spieler es sich handelt, teilte der Klub nicht mit.

10:11 Uhr

Ärger nach dem BVB-Aus: Enttäuschter Terzic schimpft auf den Schiedsrichter

Nach Bayern Münchens Ausscheiden aus der Champions League verlässt mit dem BVB nun das letzte deutsche Team das Turnier. Trainer Edin Terzic hadert vor allem mit den Entscheidungen des Schiedsrichters und zeigt sich nach der 1:2-Niederlage schwer enttäuscht.

08:32 Uhr

"Sicherheitsbedenken": Frau lässt Klage gegen NFL-Star "vorerst" fallen

Zwanzig Frauen, die NFL-Quarterback Deshaun Watson wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung angezeigt haben, haben jetzt ihre Namen genannt. Zuvor waren nur die Namen von zwei Frauen öffentlich bekannt. Wie ESPN berichtete, wurde zudem am Mittwoch (Ortszeit) eine weitere Klage gegen den Quarterback der Houston Texans eingereicht. Watson streitet die Vorwürfe ab.

Zuvor war unter der Woche eine der ursprünglich 22 gegen Watson eingereichten Klagen von einer Klägerin "vorerst" fallen gelassen worden. "Angesichts von Datenschutz- und Sicherheitsbedenken hat die Klägerin beschlossen, ihren Fall vorerst nicht weiter zu verfolgen", heißt es in dem Gerichtsdokument, wie ESPN berichtet. "Die Klägerin behält sich das Recht vor, diesen Fall erneut zu klären, sobald solche Bedenken ausgeräumt sind."

Eine Frau hatte sich bisher öffentlich geäußert. Zudem hatte ein Anwalt den Brief einer zweiten Frau verlesen. Dem 25 Jahre alten Watson wird in den Klagen unter anderem vorgeworfen, private Massagen ausgenutzt, Frauen verbal zu sexuellen Handlungen aufgefordert und sie unsittlich berührt zu haben. Watsons Anwalt hatte zuletzt Stellungnahmen von 18 Frauen veröffentlicht, die mit seinem Klienten zusammengearbeitet haben und aussagen, dass dieser sich ihnen gegenüber nie falsch verhalten habe.

07:41 Uhr

"Keine Schärfe": Zorc kommentiert Haaland-Theater gelassen

Sportdirektor Michael Zorc vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund sieht die Störfeuer von Erling Haalands Berater Mino Raiola ganz gelassen. "Ich sehe da keine Schärfe. Das ist ein ganz normaler Interessenskonflikt - eventuell", sagte Zorc am Mittwoch dem TV-Sender Sky am Rande des Viertelfinal-Rückspiels in der Champions League gegen Manchester City.

Raiola, der zuletzt mit Vater Alf-Inge Haaland nach Spanien gereist war, hatte zuletzt die Spekulationen um einen Wechsel des norwegischen Torjägers weiter angeheizt. "Michael Zorc hat uns gegenüber klargemacht, dass der BVB Erling in diesem Sommer nicht verkaufen will. Diese Meinung respektiere ich, was aber nicht automatisch heißt, dass ich auch der gleichen Auffassung bin", sagte der 53-Jährige bei Sport1.

Zorc stellte nochmals klar, dass der BVB weiter mit Haaland plane, "unabhängig davon, ob wir uns für die Champions League qualifizieren". Der Stürmer hat für diesen Sommer noch keine Ausstiegsklausel. "Ohne Unterschrift von uns geht da nichts", betonte Zorc und glaubt, dass sich der Youngster in Dortmund wohl fühle.

06:13 Uhr

"Wenn man sieht, wie wichtig er ist ...": DFB-Verteidiger wünscht sich Müller-Comeback

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Thomas Müller ist wichtig.

(Foto: dpa)

Marcel Halstenberg von RB Leipzig hat eine Nominierung von Thomas Müller für den Nationalmannschafts-Kader der Fußball-Europameisterschaft befürwortet. "Wenn man sieht, wie wichtig Thomas Müller für Bayern München ist, wie viele Assists und Tore er macht, wie fit er ist und wie er dann auch noch als Lautsprecher auf dem Platz agiert, dann muss ich schon sagen, dass er auch für uns wieder ein wichtiger Spieler sein könnte", sagte der Verteidiger dem "Kicker".

Müller war wie Mats Hummels und Jérôme Boateng von Bundestrainer Joachim Löw im Frühjahr 2019 aussortiert worden. Wegen starker Leistungen Müllers in dieser Saison nimmt die Zahl derer zu, die eine Rückkehr des Weltmeisters von 2014 fordern.

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