Donnerstag, 16. Juli 2020Der Sport-Tag

22:20 Uhr

PSG-Sportdirektor kontert Meunier-Kritik

Der Sportdirektor von Paris Saint-Germain, Leonardo, hat auf die öffentlichen Anschuldigungen des ehemaligen PSG-Außenverteidigers Thomas Meunier reagiert und eine ungerechte Behandlung des BVB-Neuzugangs abgestritten. Man habe sich - anders als von Meuniers behauptet - sehr wohl um eine zweimonatige Weiterbeschäftigung bemüht, zitierte die französische Zeitung "Le Parisien" den Sportdirektor.

Das Problem sei laut Leonardo vielmehr gewesen, dass Meunier "dasselbe Gehalt wie bei Borussia" verlangt habe. "Dann habe ich dort angerufen, aber der deutsche Klub forderte eine bezahlte Leihe." Unter diesen Konditionen sei eine Verlängerung bei PSG "unmöglich" gewesen. Der Klub habe Meunier "niemals respektlos behandelt", betonte Leonardo weiter. "Wir haben versucht zu verlängern, aber das wollte er nicht. Das ist sein gutes Recht."

21:12 Uhr

Drei Dopingtests verpasst: US-Sprinterin wird für Olympische Spiele gesperrt

US-Sprinterin Deajah Stevens ist wegen drei verpasster Dopingtests für 18 Monate gesperrt worden und darf damit nicht bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio starten. Das teilte die Unabhängige Integritätskommission (AIU) des Leichtathletik- Weltverbands World Athletics via Twitter mit. Die 25-Jährige sei im Jahr 2019 bei drei Dopingkontrollen in Oregon und West Hollywood nicht angetroffen worden; dies verstoße gegen die Bestimmungen zur ständigen Meldung des Aufenthaltsorts ("Whereabouts failures") von Top-Athleten.

Die Sperre beginnt rückwirkend vom 17. Februar 2020 an - und läuft damit erst nach der bisher geplanten Olympia-Abschlussfeier im August 2021 ab. Stevens kann gegen die Sanktion noch Berufung beim Internationalen Sportschiedsgericht Cas einlegen. Die US-Leichtathletin war auf ihrer Spezialstrecke über 200 Meter 2016 in Rio de Janeiro Olympia-Siebte und WM-Fünfte 2017 in London.

20:20 Uhr

BVB-Boss nach Cas-Urteil zu Man City: "Rückschlag für die Uefa"

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Uefa nach der Aufhebung der Europapokal-Sperre von Manchester City kritisiert. "Das ist auch ein Rückschlag für die Uefa", sagte Watzke dem "Kicker". "Das war insgesamt kein guter Tag für den Fußball." Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte am Montag eine durch die Uefa ausgesprochene Europapokal-Sperre von zwei Jahren aufgehoben und eine Geldstrafe von 30 Millionen auf zehn Millionen Euro reduziert. Die Beweise seien unzureichend oder die Taten verjährt, hatte es zur Begründung geheißen. Der Kontinentalverband hatte dem Topklub aus der Premier League vorgeworfen, die Regeln des Financial Fair Plays gebrochen zu haben. City hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

"Ich würde Manchester City empfehlen, jedes Triumphgeheul einzustellen: Wenn man die Urteilsbegründung liest, sieht man schon, dass lediglich die Beweisführung nicht stichhaltig genug war", sagte Watzke weiter. Von der Uefa forderte der 61-Jährige, "die Regularien noch deutlicher darzustellen und schärfer zu kontrollieren, um eine noch stringentere Beweisführung an den Tag zu legen".

19:32 Uhr

Flirt zwischen Hoeneß und Hoffenheim wird angeblich "heißer"

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Coacht Sebastian Hoeneß bald die TSG Hoffenheim?

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Nach dem Aus von Alfred Schreuder läuft die Trainersuche bei der TSG 1899 Hoffenheim auf Hochtouren. Dabei sind vier Kandidaten in den engeren Fokus gerückt - auch ein Coach des FC Bayern München. Wie der "kicker" berichtet, werden Jesse Marsch von RB Salzburg, der jüngst vom LASK entlassene Valérien Ismael, Gerardo Seoane von den Young Boys Bern und Sebastian Hoeneß, der die Drittligamannschaft des FC Bayern trainiert, bei Hoffenheim gehandelt.

Vor allem der Kontakt zu Hoeneß soll dem Fachmagazin zufolge vielversprechend sein. "Den Namen Hoeneß hört man gerne in Hoffenheim", schreibt der "kicker"und vermutete, dass das Thema in den kommenden Tagen "heißer werden könnte". Vieles liegt wohl daran, ob Hoeneß den Schritt in die Bundesliga bereits wagen will. Der Sohn von Dieter und Neffe von Uli Hoeneß feierte mit der Reserve der Münchner die Meisterschaft in der 3. Liga und wurde anschließend zum Trainer der Saison gewählt. Hoeneß steht bei Bayern II seit einem Jahr in der Verantwortung, fuhr in diesem Jahr 19 Siege ein und stellte zum Saisonabschluss mit 76 Treffern die beste Offensive der gesamten Liga.

18:58 Uhr

FC Bayern und Gladbach jagen "kanarischen Iniesta"

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Pedri im Einsatz für Las Palmas gegen Saragossas Ex-Dortmunder Kagawa.

(Foto: imago images/Marca)

Auf der ständigen Suche nach vielversprechenden Talenten sind der FC Bayern und Borussia Mönchengladbach wohl auf denselben Youngster aufmerksam geworden. Laut "Sky"-Informationen haben der Deutsche Meister und der diesjährige Tabellenvierte den 17-jährigen Angreifer Pedro González López, kurz Pedri, ins Visier genommen. Der Youngster spielt aktuell noch für den spanischen Zweitligisten UD Las Palmas, wechselt aber im Sommer für fünf Millionen Euro zum FC Barcelona. Pedri wird allerdings noch nicht bei den Katalanen eingeplant und soll direkt wieder verliehen werden.

Dem Bericht zufolge hat Gladbach bereits eine entsprechende Anfrage bei Barça hinterlegt. Fohlen-Sportdirektor Max Eberl wollte sich nicht zu den Spekulationen äußern, deutete aber an: "Wir wollen und versuchen kreative Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen." Doch auch der FC Bayern hat Pedri wohl auf dem Zettel. Wie "Sky" berichtet, kursiert das Gerücht in "vertrauten Barcelona-Kreisen". Pedri war in der abgelaufenen Saison unumstrittener Stammspieler bei UD Las Palmas. In 34 La-Liga-2-Spielen erzielte das Supertalent, das zumeist als linker Angreifer oder offensiver Mittelfeldspieler zum Einsatz kommt, drei Treffer und bereitete sieben weitere Tore vor. Auch in der spanischen Junioren-Nationalmannschaft ist Pedri, der mit Barça-Legende Andrés Iniesta verglichen und sogar als "kanarischer Iniesta" bezeichnet wird, eine feste Größe.

17:02 Uhr

Hertha will mehr Geld und Glamour - Abschied vom Hauptsponsor

Hertha BSC will offenbar seinen Hauptsponsor vorzeitig wechseln. Der Discounter Tedi soll einverstanden sein, die Zusammenarbeit mit dem Fußball-Bundesligisten trotz Vertrages bis 2021 zu lösen. Ein neuer Interessent stehe schon bereit. Das berichtet der "kicker".

Tedi soll den Klub pro Jahr 7,5 Millionen Euro gezahlt haben. Mit einem neuen Hauptsponsor wolle Hertha mehr Geld erlösen und den Glamour-Faktor erhöhen. Der Klub strebt dank der Unterstützung von Investor Tennor in den Bereichen Sponsoring, Marketing und Merchandising höhere Einnahmen an. Tennor-Chef Lars Windhorst hatte zuletzt sein Engagement beim Hauptstadt-Klub verstärkt und seinen Anteil an der Hertha BSC GmbH und Co. KGaA für 150 Millionen Euro von 49,9 auf 66,6 Prozent aufgestockt.

16:13 Uhr

Ex-Bayern-Spieler Rafinha macht bei Flamengo-Titel den Getränkewart

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Rafinha (unten neben der Kühlbox) feierte den Meistertitel auf seine eigene Art und Weise.

Der ehemalige Bundesliga-Profi Rafinha (34) hat mit Humor auf Scherze über sein Reservistendasein in seiner Zeit beim FC Bayern München reagiert. Zum Mannschaftsfoto von Flamengo nach dem Gewinn der Meisterschaft des Bundesstaates Rio de Janeiro im legendären Maracanã-Stadion am Mittwochabend erschien der Ex-Münchner mit der Tasche und der Kühlbox eines Herstellers isotonischer Getränke. Seinen Mannschaftskollegen warf er Flaschen mit dem Getränk zu. In den Tagen vor dem Finale, das Flamengo mit 1:0 gegen Lokalrivale Fluminense gewann, war Rafinha immer wieder aufgezogen worden.

Seine herausragende Qualität bei den Bayern habe darin bestanden, zur Stelle zu sein, wenn Kollegen eine Erfrischung brauchten, hieß es. "Champions League, Klub-Weltmeisterschaft und Copa Libertadores, alles auf der Bank? Ihr liegt falsch", legte der Brasilianer auf Instagram am frühen Donnerstag nach. "Wollt ihr einen Schluck Trauben-Gatorade?", fragte er und trank einen Schluck Wein. Rafinha war in seinen acht Jahren in München ein verlässlicher Rollenspieler, musste aber auch oft auf der Ersatzbank Platz nehmen. Unter Trainer Pep Guardiola, der damals Philipp Lahm ins Mittelfeld zog, galt der Außenverteidiger sogar als Stammspieler. Als er im vergangenen Jahr beim FC Bayern keinen Vertrag mehr bekam, wechselte er in seine brasilianische Heimat zu Flamengo.

15:25 Uhr

Nächstes Megatalent schon in Dortmund zur Unterschrift eingetroffen

Der 17 Jahre alte englische Fußballprofi Jude Bellingham ist nach übereinstimmenden Medienberichten am Donnerstag für den Medizincheck und die Vertragsunterschrift bei Borussia Dortmund eingetroffen. Das Top-Talent sei am Morgen aus Birmingham eingeflogen, berichteten "Bild", Sky und "Ruhr Nachrichten". Über den bevorstehenden Deal des Bundesligisten mit dem Mittelfeldspieler von Birmingham City aus der zweithöchsten Spielklasse in England hatte die "Bild"-Zeitung bereits Anfang Juli berichtet. Bellingham soll am Vormittag gemeinsam mit Manager Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in der BVB-Geschäftsstelle eingetroffen sein. Der auch von anderen europäischen Top-Klubs umworbene talentierte Teenager soll einen Vertrag erhalten, der bis zum 30. Juni 2025 gültig ist. Die Ablösesumme für den Briten soll bei 23 Millionen Euro liegen. Bellingham absolvierte sein Profi-Debüt für Birmingham mit 16 Jahren und 38 Tagen im August 2019.

13:30 Uhr

Gerüchte um Havertz: Fünftligist sorgt mit Tweet für Aufsehen

Toptalent Kai Havertz von Bayer Leverkusen und der 100-Millionen-Flirt mit dem FC Chelsea beschäftigt derzeit die internationale Fußball-Szene. Jetzt hat ein englischer Fünftligist in dieser Saga mit einem Tweet für Lacher in den sozialen Netzwerken gesorgt. So kündigte Hartlepool United FC eine "Bekanntgabe" an, nachdem die BBC geschrieben hatte, dass Havertz einen Wechsel zu einem Klub in Betracht ziehe, der nicht für die Champions League qualifiziert ist. Der Tweet hatte schnell deutlich über 100.000 Likes. Noch ist unklar, ob der Londoner Top-Klub Chelsea in die Königsklasse einzieht. Derzeit steht die Mannschaft von Frank Lampard auf Rang drei in der Premier League und hat jeweils vier Punkte Vorsprung auf Leicester City und Manchester United - aber auch eine Partie mehr gespielt.

12:46 Uhr

Cindy Roleder wird Mama

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Cindy Roleder gibt den Traum von Olympia nicht auf.

(Foto: imago/Camera 4)

Hürdensprinterin Cindy Roleder erwartet ihr erstes Kind. Die Olympia-Fünfte und WM-Silbermedaillengewinnerin von Peking 2015 kann daher nicht wie geplant am Anhalt-Meeting am 8. September in Dessau-Roßlau teilnehmen. "Der Sport bekommt einen anderen Stellenwert, jetzt sind andere Dinge wichtiger", sagte Roleder zu "leichtathletik.de". Die Weltklasse-Hürdensprinterin vom SV Halle hatte im Herbst 2018 ihren Lebensgefährten Hendrik geheiratet. Zum Jahreswechsel erwartet das Paar nun erstmals Nachwuchs. In der Trainingshalle steht sie dennoch fünf- bis sechsmal in der Woche. "Jetzt geht es nicht mehr um Bestzeiten, sondern nur darum, fit zu bleiben. Mal schauen, wie lange das noch möglich ist", sagte die 30-Jährige. Olympia 2021 in Tokio hat sie noch nicht abgehakt. "Wenn alles normal läuft, möchte ich zurückkehren und auch versuchen, bis Olympia wieder konkurrenzfähig zu sein."

12:00 Uhr

"Kicker": FC Bayern scoutet neuen Innenverteidiger

Der FC Bayern beschäftigt sich dem "Kicker" zufolge mit Verteidiger Diego Carlos vom FC Sevilla. Demnach soll der Rekordmeister den 27-Jährigen als möglichen Neuzugang scouten. Der Brasilianer steht bei den Spaniern noch bis zum Sommer 2024 unter Vertrag. Die Münchner haben zuletzt allerdings schon das Abwehr-Talent Tanguy Nianzou von Paris Saint-Germain verpflichtet. Der 18 Jahre alte französische Junioren-Nationalspieler erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Für die Innenverteidigung des FC Bayern ist dagegen die weitere Zukunft von Jérôme Boateng (31) über das Vertragsende im Sommer 2021 ungewiss. Der ehemalige Nationalspieler hat sich in der Rückrunde wieder zur festen Größe entwickelt

11:17 Uhr

Fortunas Tekpetey flucht: "Nicht mehr unter diesem Trainer spielen"

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Die gute Laune ist verflogen.

(Foto: imago/pmk)

Angreifer Bernard Tekpetey will Absteiger Fortuna Düsseldorf offenbar so schnell wie möglich verlassen. "Ich werde auf keinen Fall bei Fortuna bleiben und nicht mehr unter diesem Trainer spielen", sagte der 22-Jährige der "Bild" in Richtung Uwe Rösler. Tekpeteys Ausleihe von Schalke 04 läuft indes noch bis Juni 2021. Tekpetey ist offenbar sauer, weil er in der abgelaufenen Saison nur auf neun Einsätze kam. Tekpeteys Berater Jerry Brempong meinte: "Lutz Pfannenstiel hat uns damals in Absprache mit Friedhelm Funkel einen Plan für Bernard aufgezeigt. Es wurde aber kaum etwas davon eingehalten. Es hieß, wenn sich Bernard nicht verletzt, würde er 20 bis 25 Saisonspiele machen." Daran habe sich auch unter Rösler kaum etwas geändert. "Das Vertrauen, das das Trainerteam in Bernard hat, ist bei Null. Das Gleiche gilt umgekehrt", sagte Brempong. Fortunas Sportvorstand Uwe Klein erklärte gegenüber der Bild, weiter mit Tekpetey zu planen.

10:44 Uhr

Hat Pöbelboxer Fury gedopt - oder nur Wildschwein gegessen?

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Fury nach seinem gewonnenen WM-Kampf gegen Deontay Wilder.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Das Mafia-artige Vergehen soll 2015 stattgefunden haben: In dem Jahr soll Box-Weltmeister Tyson Fury mit Steroiden gedopt haben. Der Boxer selbst gab an, dass die entdeckten Blutwerte daher stammten, dass er ein unkastriertes Wildschwein verspeist hatte. Es fand sich sogar ein Bauer, Martin Carefoot, der offiziell aussagte, Fury zwei Wildschweine verkauft zu haben. 2016 ermittelte deswegen die britische Anti-Doping-Agentur Ukad, kassierte Furys Box-Lizenz, begrub den Fall aber 2017, und der Boxer durfte wieder in den Ring. Wie die englische Boulevardpresse im März 2020 berichtete, zog der Bauer drei Jahre später aber seine Aussagen zurück und behauptete, Team Fury habe ihm damals die Summe von 25.000 Pfund (rund 28.000 Euro) für die Wildschwein-Lüge geboten, das Geld dann aber nicht gegeben.

Die Ukat erklärte, wieder ermitteln zu wollen. Jetzt macht Bauer Carefoot erneut einen Rückzieher und weigert sich, mit der Anti-Dopingbehörde zusammenzuarbeiten. "Ich habe nur Probleme, seit das alles losgegangen ist und will da nicht hereingezogen werden", sagte er der "Sunday Times". Laut "Daily Mail" ermittelt die Ukad dennoch weiter gegen den WBC-Champion.

09:24 Uhr

Transferhammer bahnt sich an: Wechselt Kruse zu Union?

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Einen eisernen Blick hat er schon.

(Foto: imago images/Seskim Photo)

Ein Wechsel des früheren Nationalspielers Max Kruse zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin soll wahrscheinlicher werden. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, gibt es neue Gerüchte um einen Vertrag für den 32-Jährigen bei den Eisernen. Angeblich soll Kruse auch schon beim individuellen Training in der Hauptstadt gesehen worden sein. Auf seinem privaten Instagram-Kanal postete der Angreifer aber zuletzt nur einen kurzen Clip aus dem Urlaub. Union nahm zur Personalie noch keine Stellung. Die türkische Nachrichtenagentur "DHA" hatte am 10. Juli über eine mögliche Bundesligarückkehr Kruses bei Union berichtet. Kruse spielte zuletzt bei Fenerbahçe Istanbul in der Türkei und kündigte dort Mitte Juni vorzeitig seinen Vertrag.


08:41 Uhr

So reagiert Klopp auf den verpassten Super-Rekord

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Ach komm, egal.

(Foto: imago images/PA Images)

Meistertrainer Jürgen Klopp sieht das Verpassen des Punkterekords in der Premier League gelassen. Er sei nicht enttäuscht, dass sein Team die 100-Punkte-Marke nun nicht mehr knacken könne, sagte der Coach des FC Liverpool nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Arsenal. "Ich kann nichts Negatives aus so viel Positivem machen, Champion zu sein, so früh in der Meisterschaft 93 Punkte geholt zu haben, nur weil wir die 100 Punkte nicht knacken." Die Reds können jetzt nach den beiden noch ausstehenden Spielen auf maximal 99 Zähler kommen. "Die Jungs spielen eine überragende Saison, und das kann ihnen auch keiner nach so einem Spiel nehmen. Wir holen die Punkte, die wir verdienen, und dann werden wir am Saisonende sehen, wie viele es sind", sagte Klopp.

07:08 Uhr

Pechsteins Lebensgefährte sorgt für Verwunderung bei Athleten

Die Kündigung von Eisschnelllauf-Bundestrainer Erik Bouwman ist ohne Rücksprache mit den meisten Aktiven erfolgt. "Wir haben das aus der Presse erfahren", sagte Moritz Geisreiter, Athletensprecher der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft, der "Süddeutschen Zeitung". Sein Kollege Leon Kaufmann-Ludwig ergänzte, dass dies seiner Meinung nach kein Zufall gewesen sei. Dem kommissarischen DESG-Präsidenten Matthias Große müsse klar gewesen sein, "dass es dafür keine Zustimmung der Athleten gab. Es waren ja nur Claudia Pechstein und Matthias Große, die einen öffentlichen Streit mit Bouwman hatten." Große hatte zu Monatsbeginn in Berlin verkündet, dass Bouwman schriftlich das Ende seines Arbeitsverhältnis zum 31. Juli mitgeteilt worden sei. Der Niederländer kündigte rechtliche Schritte an. Hintergrund ist das seit einem Jahr anhaltende Zerwürfnis zwischen Großes Lebensgefährtin Pechstein und Bouwman, seit dieser erklärt hatte, er habe "null Bock", die fünfmalige Olympiasiegerin zu trainieren.

06:28 Uhr

Mehrere tausend Zuschauer live bei Nascar-Rennen in Tennessee

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Die größte Zuschauermenge bei einer amerikanischen Sportveranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie.

(Foto: USA TODAY Sports)

Schon irgendwie kurios: Mehrere tausend Fans haben sich live an der Strecke ein Rennen der Motorsportserie Nascar angeschaut. Die von der US-Nachrichtenagentur AP geschätzten 20.000 Zuschauer am Bristol Motor Speedway seien die größte Zuschauermenge bei einer Sportveranstaltung in den USA seit Beginn der Corona-Pandemie gewesen, hieß es. Die Zuschauer mussten nur beim Betreten der Tribünen Masken tragen, auf ihren Plätzen war dies dann nicht mehr notwendig. Die Rennstrecke im US-Bundesstaat Tennessee hat eine Gesamtkapazität von 140.000 Zuschauern, 30.000 Tickets hätten verkauft werden dürfen. Die USA sind inzwischen das Land mit den meisten nachgewiesenen Corona-Fällen weltweit und haben täglich mehrere zehntausend Neuinfizierte.

05:56 Uhr

"Realitätsverlust": Neuer BVB-Star schimpft auf Ex-Klub Paris

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Thomas Meunier ist von seinem Ex-Klub wenig begeistert.

BVB-Neuzugang Thomas Meunier hat deutliche Kritik an seinem ehemaligen Klub Paris Saint-Germain geübt. Die fehlende Bereitschaft des französischen Fußball-Meisters, mit ihm für das Champions-League-Turnier in Lissabon zu planen, verleidete ihm den Abschied. Trotz der Bereitschaft der Dortmunder Vereinsspitze, den in diesem Sommer ablösefrei verpflichteten Spieler unter Auflagen bis August abzutreten, sei es zu keiner Einigung gekommen. Auch sein mit Hilfe eines Juristen gestarteter Versuch, nach der durch die Corona-Krise erzwungenen viermonatigen Wettkampfpause trainieren zu dürfen, stieß auf Ablehnung. "Daraufhin wurde mir telefonisch mitgeteilt, ich solle bloß nicht den Weg von wem auch immer kreuzen, weil ich verstörende Geschichten erzählen könnte. Typischer Fall von Realitätsverlust", klagte Meunier.