Donnerstag, 18. Februar 2021Der Sport-Tag

22:30 Uhr

Punktabzug droht: Corona-Verfahren gegen Lazio Rom

Dem italienischen Klub Lazio Rom droht ein empfindliches Gerichtsverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Vorschriften des Fußball-Verbandes im vergangenen Jahr. Lazio könnte neben einer Geldstrafe oder Punktabzug sogar der Abstieg oder der Ausschluss von der Meisterschaft drohen, wie die "Gazzetta dello Sport" schrieb.

Der Mitteilung der Staatsanwaltschaft zufolge sollen die Verantwortlichen unter anderem acht positive Corona-Fälle im Vorfeld der Champions-League-Partie gegen den belgischen Klub FC Brügge am 28. Oktober nicht fristgerecht an die Gesundheitsbehörden gemeldet haben. Dasselbe gilt demnach für das Spiel in der Königsklasse gegen Zenit St. Petersburg am 4. November.

Wie unter anderem die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, hatte Lazio außerdem ein Testlabor außerhalb der Region beauftragt. Dort wurden Spieler negativ auf das Coronavirus getestet, die in den Tests des UEFA-Labors jedoch ein positives Ergebnis erhielten. Der Gegner des FC Bayern München im Champions-League-Achtelfinale am kommenden Dienstag distanzierte sich von den Vorwürfen. Man warte die Anhörung vor Gericht ab.

22:04 Uhr

Buffon muss wegen Gotteslästerung blechen

Wegen Blasphemie hat der italienische Fußballverband (FIGC) Torhüter-Idol Gianluigi Buffon von Rekordmeister Juventus Turin zu einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verdonnert. Der 43-Jährige soll sich im Dezember im Spiel bei Parma Calcio (4:0) gegenüber Teamkollege Manolo Portanova blasphemisch geäußert haben. Eine Audio-Aufnahme wurde zur Beweisaufnahme herangezogen. Der italienische Verband hat seit 2010 mehrere Strafen gegen Spieler und Trainer verhängt, die sich zuvor blasphemisch geäußert hatten. So hatte sich der ehemalige Kapitän der italienischen Nationalmannschaft Buffon schon einmal für die Nutzung des Wortes "Dio" (Gott, d. Red.) entschuldigen müssen. Anfang Dezember war Bryan Cristante von der AS Rom für ein Spiel gesperrt worden, weil er nach einem Eigentor geflucht hatte.

21:03 Uhr

23-Jähriger ist neuer Eigentümer von Traditionsverein

Kyril Louis-Dreyfus hat die Mehrheit der Anteile am englischen Traditionsklub AFC Sunderland erworben und ist im Alter von nur 23 Jahren offiziell der jüngste Eigentümer im englischen Fußball. Dass der Sohn des verstorbenen Ex-Adidas-Vorstandschef Robert Louis-Dreyfus beim Drittligisten einsteigen will, war bereits zuvor bekannt. Heute erteilte die English Football League, Dachverband für die zweite bis vierte Spielklasse, ihre Zusage. Über den Kaufpreis gab es zunächst keine Angaben.

Der vorherige Eigentümer Stewart Donald wird ebenso wie die Teilhaber Charlie Methven und Juan Sartori einen kleinen Anteil am Klub halten. "Ich bin stolz, aber ich weiß auch um die große Verantwortung, die diese neue Aufgabe mit sich bringt", sagte Louis-Dreyfus: "Der heutige Tag ist der Beginn eines neuen, spannenden Kapitels in der Geschichte des Klubs." Er sei "zuversichtlich", fügte der Milliardärserbe an, "dass wir eine solide Basis schaffen und langfristig Erfolg haben werden".

19:43 Uhr

"Allergische Reaktion auf Narkose": OP von Kölns Abwehrchef wird abgebrochen

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Sebastiaan Bornauw musste seine OP verschieben.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Schlechte Nachrichten für den 1. FC Köln und Abwehrchef Sebastiaan Bornauw: Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, konnte die für Mittwoch geplante Operation am Rücken des Belgiers nicht durchgeführt werden. "Aufgrund einer allergischen Reaktion Bornauws auf die Narkose" wurde der Eingriff verschoben und soll nun "in den kommenden Tagen nachgeholt" werden.

Der 21-Jährige hatte zuletzt über Schmerzen am Rücken geklagt und mehrere Spiele verpasst. Bei Untersuchungen wurde eine knöcherne Veränderung an der Wirbelsäule diagnostiziert, die mit einem "minimalinvasiven Eingriff bei einem Spezialisten in Belgien" hätte entfernt werden sollen. Kölns Sport-Geschäftsführer Horst Heldt hatte zuvor prognostiziert, dass Bornauw nach dem Eingriff "in sieben bis zehn Tagen wieder auf dem Trainingsplatz steht."

18:09 Uhr

Freiburg-Coach Streich hat eine klare Meinung zu Impfprivilegien

Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hält nichts von einer bevorzugten Corona-Impfung von Profifußballern. "Impfprivilegien sollte es nicht geben. Es soll selbstverständlich der Reihe nach gehen, in einer gesundheitlich verantwortbaren Reihenfolge", sagte der 55-Jährige. Durch die Fortsetzung des Spielbetriebs sei der Fußball ohnehin privilegiert. "Andere Privilegien wie das Impfen sollten überhaupt nicht sein." Dass im Europapokal ein Verein wie RB Leipzig zuletzt sein Heimspiel gegen den FC Liverpool coronabedingt in Ungarn austragen musste, will Streich nicht kritisieren. "Es ist kompliziert und schwierig, sich da zu positionieren. Aber wem ist geholfen, wenn es nicht stattfindet?", sagte er. Er habe sich gefreut auf das Duell zwischen Leipzig und Liverpool.

17:25 Uhr

Umstrittene Parallelevents: Ski-Rennchef bekam Morddrohungen

Markus Waldner, einer der beiden Renndirektoren des Internationalen Ski-Verbandes FIS, hat nach dem umstrittenen Einzel-Parallel-Rennen bei der alpinen WM in Cortina d'Ampezzo/Italien offensichtlich Morddrohungen erhalten. Die Organisatoren betonten ihre "Solidarität" mit dem Südtiroler, der nach den Kontroversen bei der erstmaligen Austragung des Wettbewerbs per Email "mit dem Tod bedroht wurde".

Waldner, Renndirektor für die Wettbewerbe der Männer, war gestern verantwortlich für die Durchführung des Parallel-Rennens. Dabei gab es von vielen Seiten Kritik vor allem an den ungleichen Pistenbedingungen auf den beiden Kursen. Es sei "nicht hinnehmbar, dass ein angesehener Profi wie Markus so ernste Botschaften erhält, die über normale Debatten und Vergleiche hinausgehen", twitterte das OK.

16:53 Uhr

Nach Positiv-Test: TSG-Profi fliegt im Privatjet nach Hause

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Stefan Posch wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

(Foto: picture alliance / Hasan Bratic)

Stefan Posch wurde vor der Europa-League-Partie des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim gegen den norwegischen Klub Molde FK positiv auf Corona getestet. Der 23 Jahre alte Verteidiger begab sich unmittelbar in Isolation und steht damit nicht für die Partie zur Verfügung. Eine zusätzlich angesetzte Testung des Teams ergab keinen weiteren positiven Fall. Mit einem Privatflieger wurde Posch aus Spanien zurückgeschickt. Aufgrund coronabedingt restriktiver Einreisebestimmungen in Norwegen wurde der Auftakt in die K.o.-Runde ins spanische Villarreal verlegt.

Stefan Posch gehe es gut, er zeige aktuell keine Symptome, heißt es in der TSG-Mitteilung. Hoffenheim bestreitet am Abend (21.00 Uhr/Nitro und DAZN) sein Hinspiel in der Europa League-Zwischenrunde gegen Molde FK.

16:19 Uhr

"Hab den Haufen ins Klo gemacht": Biathleten verpassen Vorjahres-Coup

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Nichts wurde es mit der Coup-Wiederholung: Erik Lesser und Franziska Preuss hatten diesmal keinen Erfolg.

(Foto: imago images/Newspix24)

Ohne Chance auf die zweite deutsche Medaille haben Franziska Preuß und Erik Lesser bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im slowenischen Pokljuka im Single-Mixed nur den siebten Platz belegt. Einen Tag nach dem Einzel-Silber von Arnd Peiffer betrug der Rückstand des am Schießstand zu schwachen Duos 1:21,2 Minuten auf die französischen Weltmeister Julia Simon und Antonin Guigonnat.

Eine Strafrunde des Thüringers Lessers und insgesamt zehn Nachlader machten einen Coup wie im Vorjahr unmöglich. In Antholz hatten Preuß und Lesser 2020 noch WM-Silber im gemischten Einzel gewonnen. Nun sicherten sich Tiril Eckhoff und Johannes Thingnes Bö aus Norwegen in der jüngsten Biathlon-Disziplin vor Hanna Öberg und Sebastian Samuelsson aus Schweden den zweiten Platz. "Ich hab den Haufen ins Klo gemacht, und die Franzi hat dann runtergespült", urteilte Lesser. Damit bleibt es nach acht von zwölf WM-Rennen für die deutschen Skijäger bei der ernüchternden Bilanz von nur einer Medaille.

14:57 Uhr

Viertliga-Profi nach Herzinfarkt von Sonntag bis Mittwoch im Koma

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Nach seinem Herzinfarkt liegt Robin Twyrdy nicht mehr im Koma.

(Foto: picture alliance/dpa/Revierfoto)

Fußball-Regionalligist SC Wiedenbrück erlebt aktuell tragische Tage. Wie "Reviersport" berichtet, befand sich einer der Spieler von Sonntag bis gestern im Koma. Der 29-jährige Robin Twyrdy erlitt vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund II einen Herzinfarkt. Erst gestern konnte Twyrdy aus dem künstlichen Koma geholt werden. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Es gibt begründeten Anlass zur Hoffnung, dass er sich wieder vollständig erholt", sagt Wiedenbrücks Sprecher Daniel Brehmer.

Es ist der zweite Schicksalsschlag für den Regionalliga-Klub binnen kurzer Zeit. Vor knapp zwei Wochen verstarb unerwartet Mannschaftsbetreuer und Stadionsprecher Hans-Dieter Paschköwitz. Die Vereinsikone war mehr als 20 Jahren beim SC Wiedenbrück tätig.

14:14 Uhr

Kaum Spiele: DFB-Elf stagniert in FIFA-Weltrangliste

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Die Mannschaft von Joachim Löw bleibt auf Platz 13 des Rankings.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird weiterhin auf Platz 13 der FIFA-Weltrangliste geführt. Da es seit der letzten Ausgabe des Rankings keine nennenswerte Länderspiele gab, blieben die ersten 32 Plätze unverändert. Die FIFA veröffentlichte die neue Rangliste. Darin führt weiterhin Belgien vor Weltmeister Frankreich und Brasilien. Mit Blick auf die EM in diesem Sommer ist das Team von Bundestrainer Joachim Löw aktuell die neuntbeste europäische Mannschaft.

Deutschland trifft in der EM-Vorrundengruppe neben Frankreich auch auf Portugal und Ungarn. Die Portugiesen stehen auf Rang fünf, Ungarn wird auf Platz 40 geführt.

13:21 Uhr

Köster: "Lahms Konstruktion ist denkfaul"

Homosexualität ist im Fußball auch in Deutschland und auch im 21. Jahrhundert noch immer ein Reizthema. Das Magazin "11 Freunde" sieht in der Solidaritätsbekundung von 800 Kickern zwar einen wichtigen Fortschritt, gleichzeitig jedoch belegt Weltmeister Lahm die Gegenposition.

12:38 Uhr

Bericht: FC Schalke sucht schon wieder neuen Trainer

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Christian Gross wird wohl nicht mehr lange auf Schalke verantwortlich sein.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Bis zum Saisonende hat Christian Gross noch Zeit, das sinkende Schiff Schalke 04 vor dem Abstieg zu retten. Schon das kommende Derby gegen den BVB könnte so etwas wie der letzte Strohhalm für die Königsblauen sein, die aktuell acht Punkte Rückstand auf den Relegationsrang haben.

Auswirkungen auf die Zukunft des Cheftrainers hat aber offenbar weder das Revierderby noch der Tabellenstand nach dem 34. Spieltag. Dem "Kicker" zufolge befinden sich die Verantwortlichen des FC Schalke derzeit nämlich schon auf der Suche nach einem neuen Trainer. Das Aus von Gross zum Saisonende wäre demnach bereits besiegelt.

"Sport Bild" berichtete jüngst von Zweifeln von Teilen der Mannschaft, die Gross unter anderem vorwirft, nicht genügend Kenntnisse über die Bundesliga zu haben.

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11:59 Uhr

Finale in Melbourne: Djokovic beendet das Tennismärchen

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Novak Djokovic kämpft sich erfolgreich durch die Australian Open.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Novak Djokovic hat das Tennis-Märchen von Qualifikant Aslan Karazew souverän beendet und kann seine besondere Australian-Open-Geschichte mit dem neunten Titel krönen. Der Vorjahressieger aus Serbien ließ seinem russischen Halbfinal-Kontrahenten in Melbourne mit dem 6:3, 6:4, 6:2 keine Chance und zog als erster Spieler bei den Herren ins Endspiel ein.

Dort trifft Djokovic am Sonntag auf den russischen Grand-Slam-Titelanwärter Daniil Medwedew oder den griechischen Weltranglisten-Sechsten Stefanos Tsitsipas, die morgen (9.30 Uhr/Eurosport) gegeneinander spielen. Djokovic will mit seinem 18. Grand-Slam-Titel den Rückstand auf den Schweizer Roger Federer und Rafael Nadal aus Spanien (je 20) auf jeweils zwei verkürzen.

Gegen Karazew - die Nummer 114 der Weltrangliste - hatte der Branchenführende deutlich weniger Probleme als zwei Tage zuvor beim Viertelfinalerfolg über den Hamburger Alexander Zverev. In weniger als zwei Stunden machte der 33-Jährige bei der Rückkehr der Fans in die Rod-Laver-Arena nach dem fünftägigen Lockdown seinen neunten Finaleinzug beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison perfekt.

10:47 Uhr

DFL-Boss verrät "brutale Wahrheit" über "sogenannte Super-Klubs"

DFL-Chef Christian Seifert hat die finanziellen Auswüchse und hochfliegenden Ambitionen europäischer Fußballvereine ungewöhnlich heftig kritisiert. Die "brutale Wahrheit" sei doch, dass "einige dieser sogenannten Super-Klubs - ich würde sagen - schlecht gemanagte Geldverbrennungsmaschinen" sind. "Sie verbrennen das Geld so, wie sie es in den vergangenen zehn Jahren verbrannt haben", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga auf einem von der "Financial Times" ausgerichteten Fußball-Business-Branchengipfel.

Mit seiner Kritik spielte der DFL-Chef unter anderem auf die im vergangenen Jahrzehnt horrende gestiegenen Milliarden-Erlöse aus dem Verkauf von TV-Rechten an. Ohne Vereine namentlich zu nennen, dürfte Seifert die spanischen Superclubs Real Madrid und FC Barcelona im Visier gehabt haben. Sie sind auch die stärksten Befürworter der umstrittenen europäischen Superliga (Super League). "Wenn ich ein Investor wäre, würde ich mich fragen, ob sie die richtigen Partner wären", meinte der DFL-Boss und lobte die UEFA zugleich dafür, dass dieses Modell vorerst vom Tisch ist.

09:45 Uhr

Schreck fürs DSV-Team: Feueralarm treibt Skiprofis raus

Für die deutschen Skirennfahrer haben die finalen Weltmeisterschaftstage mit einem kurzen Schreck begonnen. Am frühen Morgen wurde die DSV-Truppe in ihrem Hotel etwas außerhalb von Cortina d'Ampezzo von einem Feueralarm geweckt. "Es waren mal alle kurz wach", berichtete Andrea Filser vor ihrem Start beim Riesenslalom am Morgen.

Nach Auskunft von Medienchef Ralph Eder handelte es sich um einen Fehlalarm, passiert sei nichts. Einige Sportler und Betreuer hätten kurz ihre Zimmer verlassen; die Aufregung sei aber schnell wieder vorbei gewesen. Bis Sonntag stehen noch die WM-Riesenslaloms und -Slaloms der Männer und Frauen an.

09:16 Uhr

Auch ohne Gündogan: Man Citys Vorsprung wird immer gewaltiger

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Pep Guardiola wird bal den nächsten Titel bejubeln dürfen.

(Foto: Pool via REUTERS)

Spitzenreiter Manchester City hat mit einem 3:1 (1:1) im Nachholspiel beim FC Everton seine Siegesserie in der englischen Premier League fortgesetzt und verfügt nun schon über zehn Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Stadtrivalen Manchester United. Der zuletzt formstarke deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan fehlte wegen Leistenproblemen.

Die Citizens, die in einer Woche in der Champions League gegen Borussia Mönchengladbach spielen, gingen durch Phil Foden nach 32 Minuten in Führung, mussten aber schon fünf Minuten später den Ausgleich des Tabellensiebten durch den Brasilianer Richarlison hinnehmen. In der zweiten Hälfte drehte der Tabellenführer aber richtig auf und unterstrich seine Überlegenheit durch die Treffer von Riyad Mahrez (63.) und Bernardo Silva (77.).

08:20 Uhr

Draisaitl sichert Oilers wichtigen Sieg, Teamkollege machts historisch

Im Kampf um die Playoff-Plätze in der NHL hat der Kölner Leon Draisaitl den Edmonton Oilers mit zwei Toren zu einem wichtigen 3:2-Heimsieg gegen die Winnipeg Jets verholfen. Für den Topscorer der vergangenen Saison waren es bereits die Treffer Nummer neun und zehn in dieser Spielzeit.

Sein Teamkollege Connor McDavid bereitete zwei der drei Tore der Oilers vor und erreichte mit der ersten Vorlage die Marke von 500 Scorerpunkten in seiner Karriere.

"Das ist unglaublich, er hat das seine ganze Karriere gemacht und wird so weiter machen", sagte Draisaitl. "Wovon wir alle aber am meisten beeindruckt sind, ist, wie er sich neben dem Eis verhält. Er ist einfach sehr bescheiden und jemand, von dem man viel lernen kann."

Mit nun 20 Punkten überholten die Oilers die Jets und stehen auf Rang drei der Nord-Division mit den kanadischen Teams der NHL. Die ersten vier Teams qualifizieren sich für die Playoffs.

06:26 Uhr

Gewaltig in Zeit und Geld: Baseball-Profi unterschreibt Mega-Vertrag

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Fernando Tatis Jr. muss sich keine Sorgen um seine Zukunft machen.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Der 22 Jahre alte Baseball-Profi Fernando Tatis Jr. hat sich laut US-Medienberichten mit den San Diego Padres auf einen Vertrag über 14 Jahre geeinigt. Laut Nachrichtenagentur AP ist dies die längste Vertragsdauer in der Geschichte der MLB. Nach Angaben von ESPN ist der Kontrakt 340 Millionen US-Dollar schwer und damit der drittlukrativste in der MLB-Geschichte.

Tatis Jr. kommt aus der Dominikanischen Republik und hat in der besten Baseball-Liga der Welt in weniger als zwei kompletten Spielzeiten schon 39 Home Runs geschlagen. Mit ihm erreichten die Padres in der vergangenen Saison nach 13 Jahren wieder die Playoffs.

06:07 Uhr

Wieder nichts: Williams verzweifelt am Rekord

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Serena Williams muss sich vorzeitig aus Melbourne verabschieden.

(Foto: imago images/Xinhua)

Serena Williams ist bei den Australian Open im Halbfinale gescheitert und hat damit erneut die Chance auf ihren 24. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier verpasst. Die langjährige Tennis-Weltranglisten-Erste aus den USA musste sich in Melbourne der Japanerin Naomi Osaka mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. Nach 75 Minuten Spielzeit nutzte Osaka, die Melbourne-Siegerin von 2019 und US-Open-Gewinnerin von 2018 und 2020, ihren ersten Matchball.

Im Endspiel am Samstag trifft die 23-Jährige auf die Tschechin Karolina Muchova oder Jennifer Brady aus den USA. Serena Williams gewann ihr 23. Grand-Slam-Turnier 2017. Seit dem Sieg in Australien jagt sie den Allzeit-Rekord der Australierin Margaret Court von 24 Erfolgen bei den vier wichtigsten Turnieren.