Donnerstag, 18. Juni 2020Der Sport-Tag

22:37 Uhr

Gestern Trainingsstart, heute fünf Corona-Fälle: Erstligist meldet positive Tests

Beim französischen Fußball-Erstligisten AS Saint-Étienne wurden fünf Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet. Entsprechende Tests seien vor der gestrigen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs durchgeführt worden, teilte der Verein via Twitter mit. Unter den fünf positiv getesteten Mitarbeitern seien drei nicht genauer spezifizierte Spieler. Die Saison der französische Ligue 1 wurde im April coronabedingt vorzeitig beendet. Paris Saint-Germain unter Trainer Thomas Tuchel wurde zum Meister erklärt. Saint Étienne lag zum Zeitpunkt des vorzeitigen Saisonendes auf dem viertletzten Platz.

22:02 Uhr

Hannover 96 versetzt seinen Geschäftsführer

Björn Bremer ist nicht mehr Geschäftsführer bei Hannover 96, bleibt dem Verein aber erhalten. "Im Zuge der Neuausrichtung ist Björn Bremer bei Hannover 96 zum 15. Juni als Geschäftsführer abberufen worden", heißt es in einer Mitteilung des Fußball-Zweitligisten. "Er wird zukünftig andere Aufgaben bei Hannover 96 wahrnehmen." Welche Aufgaben das genau sind, wurde zunächst nicht bekannt. Bremer war neben Martin Kind zweiter Geschäftsführer der 96-Profifirma Sales & Service und ist seit 2011 bei Hannover tätig.

21:17 Uhr

"Wir baden das aus": Dresden-Profi prangert DFL-Vorgehen an

Für Dynamo Dresden gehen die Lichter in der 2. Fußball-Bundesliga wohl bald aus, das Team scheint am Ende seiner Kräfte. Der Tabellenletzte verlorbei Holstein Kiel mit 0:2 (0:1). Nach dem Spiel entlud sich der Frust über mittlerweile sieben Partien binnen 19 Tagen bei Dynamo-Profi Chris Löwe. "Wir reißen uns alle drei Tage den Arsch auf und baden das aus", schimpfte er bei Sky über den für Dresden nach dem Restart besonders engen Spielplan. Mit Blick auf die Deutsche Fußball Liga (DFL) und Geschäftsführer Christian Seifert fügte er unter Tränen an: "Glauben Sie ehrlich, dass einer von denen in der DFL sich eine einzige Sekunde Gedanken macht, was bei uns in den Köpfen vorgeht?"

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20:47 Uhr

Guardiola: "Wir weißen Menschen sollten uns entschuldigen"

20:12 Uhr

Freiburgs Streich hält Bayern-Profis für fit genug zum Feiern

Trainer Christian Streich vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg glaubt vor dem Punktspiel am Samstag bei Bayern München (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) nicht an einen verkaterten Auftritt des alten und neuen deutschen Meisters. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihnen die Feier am Dienstag so in den Knochen hängt", sagte Streich, der um den Einsatz des angeschlagenen Nationalspielers Robin Koch bangt. Mit Blick auf einen möglichen Einzug der Breisgauer in die Europa League hielt sich Streich wie gewohnt zurück. "Ich schaue nur darauf, wie wir kicken - und dann schaue ich mir nach dem Spiel die Tabelle an. Ich habe nicht gerechnet bis jetzt", sagte der Coach, dessen Team als Achter nur einen Punkt hinter Platz sechs und sieben liegt.

19:09 Uhr

Regungslos nach Zusammenprall: City-Profi verlässt Krankenhaus

Der spanische Fußball-Profi Eric Garcia vom englischen Meister Manchester City hat nach seinem schweren Zusammenprall das Krankenhaus verlassen. "Eric wird in den kommenden Tagen beobachtet werden, bevor er wieder am Training und Wettkampf teilnehmen kann", teilten die Citizens bei Twitter mit. Welche Diagnose beim 19-Jährigen gestellt wurde, schrieb Man City nicht. Garcia war am Mittwoch beim Restart der Premier League im Spiel gegen den FC Arsenal (3:0) mit City-Torwart Ederson zusammengeprallt und regungslos auf dem Rasen liegen geblieben. Erst nach minutenlanger Behandlung war er mit einer Trage vom Feld und anschließend zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden.

18:44 Uhr

Alba überrollt chancenlose Göttinger

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Die Berliner untermauerten ihre Favoritenstellung.

(Foto: imago images/BBL-Foto)

Der deutsche Pokalsieger Alba Berlin hat beim Finalturnier der Basketball-Bundesliga (BBL) den Einzug ins Halbfinale fest im Visier. Die noch ungeschlagenen Hauptstädter ließen der BG Göttingen beim 93:68 (52:29) im Viertelfinal-Hinspiel keine Chance und können am Samstag (20.30 Uhr/MagentaSport) mit einem 25-Punkte-Vorsprung den Sprung unter die vier besten Teams perfekt machen. Schon zur Halbzeit hatte sich der dominant auftretende Vizemeister im Münchner Audi Dome einen komfortablen Vorsprung erarbeitet, gekrönt wurde die gute Leistung im ersten Abschnitt von Jonas Mattissecks Korb von der Mittellinie bei Ablauf der Uhr im zweiten Viertel. Im zweiten Spielabschnitt ließ der Favorit um den besten Werfer Peyton Siva (15 Punkte) etwas nach, gefährdet wurde der Sieg aber nicht mehr.

Am Abend schließen Brose Bamberg und EWE Baskets Oldenburg (20.30 Uhr/MagentaSport) die Viertelfinal-Hinspiele ab.

18:19 Uhr

Kruse trennt sich, Fenerbahce schaltet Sportgericht ein

Der frühere Fußball-Nationalspieler Max Kruse hat sich im Unfrieden von seinem Klub Fenerbahce Istanbul getrennt. Wie die Türken mitteilten, habe der 32-Jährige den Verein von der einseitigen Auflösung des Vertrages unterrichtet, offenbar mit Blick auf ausstehende Zahlungen. Dieser Vorgang sei "unfair und unbegründet", teilte der Klub mit. Fenerbahce werde die Angelegenheit daher an die Sportgerichte übergeben, um die Interessen des Klubs zu wahren. Fenerbahce sei vor den Einschnitten im Zuge der Corona-Pandemie mit keinen Zahlungen an Kruse in Rückstand geraten, hieß es in der Mitteilung des Vereins. Bezüglich der Zahlungen in Zeiten der Krise habe Kruse auf Kontaktversuche nicht geantwortet. Kruse war im vergangenen Sommer von Werder Bremen nach Istanbul gewechselt. In 20 Ligaspielen erzielte der Stürmer sieben Tore für den 19-maligen Meister. Bei Wiederbeginn der türkischen Süper Lig am vergangenen Wochenende war er aufgrund einer Sprunggelenksverletzung nicht einsatzfähig.

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17:43 Uhr

Marlene Ahrens Ostertag ist tot

Chiles einzige Olympia-Medaillengewinnerin ist tot. Die frühere Leichtathletin Marlene Ahrens Ostertag sei im Alter von 86 Jahren gestorben, teilte das Chilenische Olympische Komitee mit. Medienberichten zufolge erlag sie einem Herzleiden. Ihr Vater wanderte 1912 aus Hamburg nach Chile aus. "Ihr Beispiel für Talent, Ausdauer und Güte wird nicht vergessen werden", hieß es in der Mitteilung des NOK. "Möge sie in Frieden ruhen." Ahrens ist die einzige Frau, die bei Olympischen Spielen eine Medaille für Chile gewonnen hat. Insgesamt hat das südamerikanische Land 30 Olympia-Medaillengewinner.

Ahrens hatte bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne die Silbermedaille im Speerwurf gewonnen. Mit einer Weite von 50,38 Metern landete sie hinter Inese Jaunzeme aus der Sowjetunion (53,86 Meter). Dabei hatte sie erst kurz zuvor als Speerwerferin auf sich aufmerksam gemacht. Sie kam als 19. der Jahresweltrangliste mit einer Weite von nur 48,73 Meter nach Melbourne.

16:04 Uhr

Streitbarer Pechstein-Partner Große übernimmt Verbandsführung

Matthias Große, Lebensgefährte der fünfmaligen Olympiasiegerin Claudia Pechstein, ist neuer Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). Wie der Verband mitteilte, sei Große am Vortag von den beiden verbliebenen Vorstandsmitgliedern Uwe Rietzke und Dieter Wallisch berufen worden. Er soll den Posten zunächst bis zu Neuwahlen auf der Mitgliederversammlung im September kommissarisch bekleiden.

Große folgt auf Stefanie Teeuwen, die im vergangenen November nach Unstimmigkeiten vom Präsidentenamt zurückgetreten war. Wie die DESG mitteilte, habe Großes Konzept, das sich die "finanzielle Konsolidierung des Verbandes, die Maximierung des sportlichen Erfolges sowie die Neuausrichtung der Nachwuchsförderung" zum Ziel setze, überzeugt. Große selbst ist überzeugt von seinem Engagement. "Wir wollen die Leute wieder begeistern, etwas für den Eisschnelllauf zu tun, auch die Sponsoren", sagte er dem rbb: "Wir müssen Ruhe reinbringen. Das Gegeneinander muss aufhören, deswegen glaube ich, dass ich der Richtige bin."

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17:00 Uhr

Corona-Gefahr ignoriert? Djokovic wehrt sich

Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat sich gegen Kritik an der Art und Weise der Austragung der von ihm initiierten Show-Wettkämpfe gewehrt. "Den Regeln und Maßnahmen, die von den Institutionen der Regierung und der öffentlichen Gesundheit festgelegt wurden, sind wir vom ersten Tag an gefolgt. Wir haben die Linien nicht überschritten", sagte der Serbe bei Eurosport.

Die erste Station der Adria-Tour, an der auch der Hamburger Alexander Zverev teilnahm, hatte am vergangenen Wochenende vor Zuschauern stattgefunden. Vom Einhalten von Abstandsregeln war auf vielen Bildern nichts zu sehen gewesen. Auch ein Party-Video mit Djokovic sorgte für Aufmerksamkeit. "Es ist nicht einfach, den Leuten zu erklären, dass die Situation in den USA oder in Großbritannien eine komplett andere ist als in Serbien oder den umliegenden Ländern", sagte der 33-Jährige.

16:27 Uhr

McLaren sieht bei Jubiläumsrennen rot

16:03 Uhr

Keine Distanz: Neapels Pokalfeier sorgt für Ärger

Soziale Distanz sieht anders aus: Beim Pokalsieg des SSC Neapel drängelten sich in der süditalienischen Stadt am späten Mittwochabend Menschenmassen zum Feiern auf Straßen und Plätzen. Eigentlich gelten in Italien wegen der Corona-Gefahr noch strenge Abstandsregeln. Doch im Freudenrausch über den 4:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen Juventus Turin vergaßen dann doch etliche Fans alle Warnungen.

  • Von einem "unglücklichen" Schauspiel sprach Ranieri Guerra von der Weltgesundheitsorganisation WHO im Sender Rai. "Es tut weh, solche Bilder zu sehen." Man könne von Glück reden, dass die Feier in Neapel und nicht in Norditalien stattgefunden habe. Dort grassierte das Coronavirus im Gegensatz zum Süden sehr stark.
  • Neapels Bürgermeister Luigi de Magistris sagte dagegen: "Gestern Abend hat die Ansteckung der Freude gewonnen."
  • Als ein Grund für die dramatische Ausbreitung des Virus in Norditalien gilt auch das Fußballspiel Atalanta Bergamo gegen Valencia, nach dem Zehntausende Fans aus Bergamo die ganze Nacht gefeiert hatten. Bergamo war danach einer der Hotspots in der Krise.
  • Die Serie A geht nach der langen Corona-Pause am Samstag weiter.

14:38 Uhr

Dreifach-Olympiasieger Tibor Benedek ist tot

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Benedek wurde nur 47 Jahre alt.

(Foto: REUTERS)

Der frühere ungarische Weltklasse-Wasserballer und dreimalige Olympiasieger Tibor Benedek ist tot. Er starb im Alter von nur 47 Jahren, wie der ungarische Wasserballverband am Donnerstag mitteilte. Benedek gewann als Spieler Gold bei den Olympischen Spielen 2000, 2004 und 2008.

  • Zwischen 2013 und 2016 war er Cheftrainer der ungarischen Nationalmannschaft. Als Nationalcoach gewann er mit der wasserballbegeisterten Nation 2013 den WM-Titel.
  • Benedek hatte sich erst im Mai aus gesundheitlichen Gründen von allen Sport-Aktivitäten zurückgezogen; er starb laut staatlicher Nachrichtenagentur MTI nach schwerer Krankheit.
  • Vor seinem ersten Olympiasieg war Benedek für acht Monate wegen Dopings gesperrt. In seinem Heimatland, für das er 437-mal spielte, war er sehr populär.
13:59 Uhr

Kerber freut sich auf US Open, aber Sicherheit geht vor

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Spielen nicht um jeden Preis.

(Foto: imago images/Schreyer)

Bei aller Freude über den geplanten Neustart im Tennis will Angelique Kerber vor einer Teilnahme an den US Open auch die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie genau beobachten. "Wir wollen natürlich alle wieder spielen und so schnell es geht, zur Normalität zurückfinden", sagte die beste deutsche Tennisspielerin in der aktuellen Ausgabe ihres Podcasts "Lunch-Break mit Angie Kerber" mit ihrem Sponsor Generali.

  • "Aber ich finde, das geht nur, wenn die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet ist, und das ist für mich auf jeden Fall die Priorität."
  • Nach fünfmonatiger Corona-Pause soll im August auf der internationalen Tennis-Tour wieder gespielt werden. Die US Open sollen ohne Zuschauer und unter strengen Sicherheits- und Hygieneregeln ab Ende August in New York stattfinden.
  • "Wenn ich den Eindruck habe, dass die Sicherheit für alle Beteiligten gewährleistet ist und die Rahmenbedingungen stimmen, dann denke ich, kann es losgehen", sagte die 32-jährige Kerber. "Dass es nicht die US Open sein werden, die wir aus den letzten Jahren kennen, das ist ganz klar", sagte die Kielerin. "Eins ist klar, es soll für alle fair sein und die Voraussetzungen müssen für alle Spielerinnen gleich sein."
13:13 Uhr

Guardiola feiert ManUnited-Stürmer - aus einem bemerkenswerten Grund

Manchester-United-Sürmer Marcus Rashford macht sich in Großbritannien für kostenlose Mahlzeiten in Schulen stark. Vom Coach des Stadtrivalen Manchester City, Pep Guardiola, bekommt er dafür öffentliche Anerkennung. Er lobt den Spieler dafür, seine Reichweite für soziale Zwecke zu nutzen.

12:44 Uhr

Bayern-Ikonen schwärmen von Fast-Neuzugang

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(Foto: imago images/PanoramiC)

Noch ist der Transfer nicht bestätigt, aber Tanguy Kouassi wird wohl von Paris St. Germain zum FC Bayern wechseln. Wenn es tatsächlich so kommt, haben die Münchner offenbar einen guten Fang gemacht. Sagen zumindest Ehemalige dem "Kicker".

"Er ist ein großes Talent in der Defensive", so Bixente Lizarazu. "Er kann Verteidiger und Sechser spielen." Und Willy Sagnol lobte: "Der Junge hat viel Potenzial, er ist sehr kopfballstark, gerade in der Offensive." Er hat aber auch angemerkt: "In der Defensive muss er noch lernen."

11:58 Uhr

Rangnicks Engagement in Mailand wird konkreter

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Ralf Rangnick spricht offenbar schon sehr konkret über seine Zukunft in Italien.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Der italienische Fußball-Renommierklub AC Mailand forciert offenbar die Verhandlungen mit Ex-Bundesliga-Coach Ralf Rangnick. Laut Sky Sport traf Milans Geschäftsführer Ivan Gazidis den ehemaligen Leipziger Trainer und Sportdirektor, der schon seit Monaten als Ersatz für Milans Trainer Stefano Pioli in der kommenden Saison im Gespräch ist, in Salzburg. Dabei soll vor allem über Spielertransfers und über das Budget, das der Klub in neue Profis investieren soll, diskutiert worden sein.

Wegen Differenzen um Rangnick hatte Milan im März den kroatischen Manager Zvonimir Boban gefeuert. Auch die Vereins-Ikone Paolo Maldini, der als Technischer Direktor fungierte, hatte sich klar gegen eine Verpflichtung Rangnicks ausgesprochen.

11:22 Uhr

Wie Müller sein Team nach dem "Finale dahoam" aufmunterte

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Da musste etwas Stimmung her.

(Foto: dpa)

Zuständig für Aufmuntern und motivieren - das ist offenbar Thomas Müller beim FC Bayern. Nun hat er über die Tage nach der dramatischen Champions-League-Finalniederlage "dahoam" 2012 gesprochen. Er habe seinen Kollegen mit einer SMS Mut zugesprochen.

  • "Ich glaube, ich habe das eingetippt, um meinen eigenen Kopf von all dem Druck an dem Tag zu befreien", sagte Müller in einem Interview des aktuellen FC Bayern Magazins "51". "Kopf hoch Jungs. Das, was gestern Abend passiert ist, tut extrem weh, aber nächstes Jahr schlagen wir zurück", hatte Müller geschrieben.
  • "Es war ein unglaublich negativer Tag. Aber Pferde kennen keinen Sonntag. Lisa (seine Frau, Anm.d.Red.) hat mich also mitgeschleift in unseren Stall, sie kannte kein Erbarmen, und das war vielleicht ganz gut für mich. Ich schrieb den anderen dann diese SMS ...", sagte Müller, der diese Anekdote in seinem neuen Buch "Thomas Müller - Mein Weg zum Fußballprofi" preisgab.
  • Am 19. Mai 2012 hatte der deutsche Rekordmeister mit dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea im eigenen Stadion bitter verloren. Trotz drückender Überlegenheit der Bayern hatte es 1:1 gestanden, in der Verlängerung vergab Arjen Robben einen Foulstrafstoß für Bayern, ehe im entscheidenden Elfmeterschießen Ivica Olic und Bastian Schweinsteiger scheiterten.
10:18 Uhr

Chelsea spekuliert auf Preisrutsch bei Havertz

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Bald gemeinsam in London? Kai Havertz und Timo Werner.

(Foto: imago images/Picture Point LE)

Mehr als 100 Millionen Euro? Ohen den FC Bayern, ohne den FC Chelsea. Beide Klubs sind offenbar nicht bereit diese hohe Summe für den Transfer von Kai Havertz zu zahlen. Laut "Telegraph" spekulieren die Engländer darauf, einen Preisnachlass zu bekommen, wenn Bayer Leverkusen die Qualifikation für die Champions League verpasst.

  • Sollte die Werkself nicht in der Königsklasse spielen, würde der deutsche Nationalspieler angeblich sicher den Verein verlassen wollen.
  • Chelsea will allerdings nicht mehr als 80 Millionen Euro zahlen.
  • Havertz würde dann wohl gemeinsam mit Timo Werner nach London wechseln.

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09:06 Uhr

Rummenigge meckert über Länderspiel-Plan

Der Vorstandsvorsitzende vom FC Bayern München Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Seine Spieler sollen genug Freizeit bekommen, fordert Rummenigge.

(Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild)

Irgendwas ist halt immer: FC Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge blickt mit Sorge auf den engen Terminplan im August und September. "Ich halte es eigentlich für nicht gut, was da gerade diskutiert und hoffentlich noch nicht final beschlossen worden ist", sagte der 64-Jährige im ZDF-"Morgenmagazin" mit Blick auf die Ansetzung von Länderspielen Anfang September.

  • Am Mittwoch hatte die Uefa zudem das Champions-League-Finalturnier in Lissabon für den Zeitraum vom 12. bis 23. August terminiert. In der Europa League wird vom 10. bis zum 21. August in Deutschland gespielt.
  • "Wenn eine Mannschaft, egal ob Leipzig, Bayern oder Leverkusen, weit im Wettbewerb kommt, muss man garantieren, dass die Spieler anschließend mindestens zwei Wochen Urlaub haben", sagte Rummenigge.
  • Die Bayern müssen noch ihr Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea absolvieren (Hinspiel: 3:0), RB Leipzig steht bereits im Viertelfinale. Leverkusen ist wie der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt noch in der Europa League dabei.
  • Die Nationalmannschaft spielt in der Nations League am 3. September gegen Spanien und drei Tage später in der Schweiz. Laut Rummenigge plant zudem die Bundesliga derzeit, dass "die neue Saison Mitte September gestartet wird." Ein möglicher Termin wäre dann Freitag, der 11. September.
08:12 Uhr

Übler Crash überschattet Premier-League-Restart

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Eric Garcia musste ins Krankenhaus gebracht werden.

(Foto: imago images/PA Images)

Nun ist also auch die englische Premier League zurück im Spielmodus. Den Auftakt machte die Partie Manchester City gegen FC Arsenal (3:0). Und diese wird gleich einmal von einem üblen Aufprall überschattet. City-Keeper Ederson klärte einen Ball außerhalb des Strafraums und rauschte dabei mit voller Wucht in seinen eigenen Verteidiger Eric Garcia. Der prallte zu Boden, blieb regungslos liegen. Anschließend wurde der Spanier minutenlang behandelt, musste fixiert auf einer Trage vom Platz gebracht werden.

Immerhin konnte City-Coach Josep Guardiola nach dem Spiel Entwarnung geben: Garcia sei Ansprechbar gewesen - "das ist ein gutes Zeichen. Aber ich denke, er wird sich heute Nacht noch einigen Untersuchungen unterziehen müssen. Ein Schlag gegen den Kopf ist immer eine gefährliche Angelegenheit". Deswegen sei er "sehr besorgt". Der 19-jährige Verteidiger spielte erst zum siebten Mal in der Premier League.

07:35 Uhr

Broncos-Verteidiger ist mit Coronavirus infiziert

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Kareem Jackson ist der vierte bekannte NFL-Profi, der erkrankt ist.

(Foto: imago/ZUMA Press)

NFL-Verteidiger Kareem Jackson von den Denver Broncos hat sich laut US-Medienberichten mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigte Jackson dem lokalen TV-Sender KUSA-TV in Denver, wie aus den Berichten hervorgeht.

  • Jackson und zahlreiche weitere Football-Spieler der Broncos hatten Anfang Juni an einer Demonstration teilgenommen. Den Berichten zufolge wird aber davon ausgegangen, dass sich der 32-Jährige erst vor wenigen Tagen angesteckt hat.
  • Jackson ist der vierte namentlich bekannte Football-Profi aus der NFL, der mit dem Coronavirus infiziert ist. Erst am Montag war die Infektion von Runningback Ezekiel Elliott von den Dallas Cowboys bekannt geworden. Weitere Cowboys sowie Spieler der Houston Texans sollen zudem infiziert sein, die Namen sind aber nicht bekannt.
  • Die Trainingsgelände der NFL-Teams sind derzeit noch für Profis gesperrt. Nur Mitarbeiter und Trainer dürfen die Einrichtungen nutzen. Eine Ausnahme gibt es nur für Spieler, die medizinisch behandelt werden müssen oder in Reha sind. Die Saison soll im September beginnen.
07:10 Uhr

"Rückkehr zur Arbeit": Tennis-Legende freut sich auf US Open

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Billie Jean King betont die Wichtigkeit des Preisgeldes.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Sonst ist sie gern die mahnende und streitbare Tennis-Legende, nun äußert sich Billie Jean King positiv: Sie freut sich auf die US Open und sieht das Turnier in New York als wichtiges Symbol in der Corona-Krise.

  • Die Unverwüstlichkeit der Stadt und ihrer Bewohner werde damit ins Scheinwerferlicht gerückt, schrieb die 76 Jahre alte Ex-Spielerin. "Das Preisgeld der US Open ist ein signifikanter Teil des Jahreseinkommens für Spieler, die Rückkehr des Tennis für Fans ist für Spieler also auch die Rückkehr zur Arbeit", schrieb King.
  • Stunden zuvor hatten die Veranstalter offiziell bestätigt, dass das normalerweise letzte der vier Grand Slams im Tennis zum geplanten Termin vom 31. August bis 13. September stattfinden wird.
  • In der Woche zuvor wird im USTA Billie Jean King National Tennis Center (NTC) in Flushing Meadows bereits das kombinierte Damen- und Herren-Turnier von Cincinnati ausgetragen, quasi als Probelauf für die US Open. Am Dienstag hatte bereits die Politik in New York grünes Licht für die Austragung gegeben.
06:26 Uhr

Trump überrascht: Kaepernick soll Comeback bekommen

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Kaepernick kann seit Jahren nichts als privat trainieren.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Ein Sinneswandel? US-Präsident Donald Trump hat sich überraschend für ein NFL-Comeback von Quarterback Colin Kaepernick ausgesprochen. "Wenn er es verdient, sollte er, falls er die Spielfähigkeit hat", sagte Trump laut eines Interview-Ausschnitts mit einem Journalisten der Sinclair-Mediengruppe. Kaepernick müsse aber in der Lage sein, gut zu spielen. "Wenn er nicht gut spielen kann, dann denke ich, es wäre unfair", sagte Trump.

  • Kapernick war 2016 der erste NFL-Profi, der bei der Nationalhymne kniete, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Rassismus zu demonstrieren. Der inzwischen 32 Jahre alte Footballer ist seit 2017 ohne Vertrag. Das Thema Polizeigewalt und Rassismus ist seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai sehr präsent und hat zu zahlreichen Demonstrationen mit Hunderttausenden Teilnehmern geführt.
  • Zuletzt hatte NFL-Boss Roger Goodell gesagt, er würde eine Mannschaft, die Kaepernick unter Vertrag nehme, dazu ermuntern und unterstützen.
  • Trump hatte sich 2016 öffentlich an Kaepernick und dessen Protestform abgearbeitet und ihn dafür kritisiert, die Flagge der USA nicht zu respektieren. Erst vor Kurzem hatte Trump seine Kritik an knienden Sportlern erneuert und angekündigt, die NFL und auch die Fußball-Profi-Liga MLS nicht mehr intensiv verfolgen zu wollen, weil die beiden Ligen ihren Spielern das Knien bei der Hymne erlauben.
05:57 Uhr

Mehr Einfluss: Hummels und Co. gründen Bündnis

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Wollen sich bei der DFL einmischen: Mats Hummels und Neven Subotic.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Mehr Mitbestimmung: Fußball-Profis aus den drei deutschen Profiligen und der Frauen-Bundesliga haben sich nach Informationen des "Kicker" zu einer neuen Interessenvertretung zusammengeschlossen. Unter anderem Weltmeister Mats Hummels von Borussia Dortmund, Sven Bender von Bayer Leverkusen, Neven Subotic von Union Berlin und Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg wollen mit dem Bündnis dafür sorgen, dass Spieler bei zukünftigen Entscheidungen von den Klubs und der DFL einbezogen werden.

  • "Ich finde es wichtig, dass Spieler eine Stimme bekommen - und zwar über die 1. Bundesliga hinaus", sagte Hummels dem "Kicker". "Wir wurden zuletzt oft übergangen, umso nötiger ist es, dass wir künftig unsere Stimme aktiv einbringen." Das Netzwerk will demnach noch in dieser Woche an die Öffentlichkeit gehen.
  • Augsburgs Torwart Andreas Luthe erklärte: "Es gibt drei Player in der Bundesliga, die DFL als Dachorganisation, die Vereine und die Spieler. Die Maßnahmen werden aber nur von zwei Playern beschlossen. Wir als Spieler sind ganz, ganz hinten in der Kette und haben dafür zu sorgen, dass Fußball gespielt wird."
  • Auslöser für die Gründung jetzt war offensichtlich auch der Umgang mit den Spielern in der Corona-Krise. Sören Gonther von Erzgebirge Aue sagte: "Wenn es eine Taskforce Fußball gibt, muss an diesem Tisch ein Spieler sitzen. Und wenn man über ein Hygiene-Konzept redet, müssen Spieler dazu befragt werden. Das darf nicht über unsere Köpfe hinweg entschieden werden."