Donnerstag, 19. November 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
21:52 Uhr

Reiter kassieren Niederlage im Kampf gegen Helmpflicht

Die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth und die große Mehrzahl ihrer Reiter-Kollegen sind mit ihrer Petition gegen die Einführung der generellen Helmpflicht in allen Dressurprüfungen gescheitert. Der Weltverband FEI wies die Eingabe der Athleten mit der Begründung zurück, die Einspruchsfrist nach dem ersten Beschluss im Herbst 2019 sei verstrichen, nun wolle und könne man sich damit nicht mehr beschäftigen.

Somit gilt auch für die weltbesten Reiter in den Vier- und Fünf-Sterne-Prüfungen ab Januar 2021 eine generelle Helmpflicht auf dem Viereck. Werth hatte sich an die Spitze einer Bewegung gestellt, die dafür plädierte, Athleten über 18 Jahren grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen dem Helm und dem klassischen Zylinder zu lassen. Auch der Internationale Dressurreiter-Club (IDRC) mit seiner Präsidentin Kyra Kyrklund (Finnland) hatte sich der Petition angeschlossen - ohne Erfolg.

21:16 Uhr

Übernahme gescheitert: Premier-League-Klub plant Klage gegen eigene Liga

Der englische Fußball-Erstligist Newcastle United hat nach der gescheiterten Übernahme durch ein saudi-arabisches Konsortium rechtliche Schritte gegen die Premier League eingeleitet. Das teilten die Magpies mit. Der geplante Verkauf des Klubs durch den langjährigen Besitzer Mike Ashley an das vom saudi-arabischen Staatsfonds PIF unterstützte Konsortium war nach monatelangen Verhandlungen im Juli gescheitert. Zuvor hatte es unter anderem seitens der anderen Klubbesitzer der Premier League Vorbehalte gegeben. Zudem hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ihre Sorge zum Ausdruck gebracht, Saudi-Arabien wolle sein Image über "Sportswashing" aufpolieren. Zum anderen wurde Saudi-Arabien vorgeworfen, für TV-Piraterie mitverantwortlich zu sein. Nach mehreren Befragungsrunden hatten die Interessenten ihr Übernahmeangebot schließlich im Juli zurückgezogen.

20:36 Uhr

Komplettes Ski-Weltcupteam muss in Quarantäne

Die beiden Weltcup-Slaloms der alpinen Skirennläuferinnen am Wochenende im finnischen Levi finden ohne das schwedische Team statt. Ein Mitglied aus dem Trainerstab der Schweden war bei der Ankunft in Finnland positiv auf Corona getestet worden, die Behörden schickten daraufhin die gesamte Mannschaft in Quarantäne.

Der Deutsche Skiverband (DSV) ist in Levi mit sieben Athletinnen um Lena Dürr und Rückkehrerin Marlene Schmotz vertreten. Nördlich des Polarkreises nimmt die WM-Saison nach dem Start in Sölden Mitte Oktober richtig Fahrt auf, am Samstag und Sonntag findet dort je ein Frauen-Slalom statt.

20:04 Uhr

Aufsteiger Bielefeld kündigt sensible Gespräche mit Spieler an

Arminia Bielefeld will sich trotz des missglückten Saisonstarts in der Fußball-Bundesliga nicht auf dem Transfermarkt umschauen. "Ich kann die Diskussion ja jetzt schon beenden: Wenn sich kein Spieler langfristig verletzt, werden wir keine Neuzugänge begrüßen", sagte Sport-Geschäftsführer Samir Arabi. Der Aufsteiger ist mit nur vier Punkten aus sieben Spielen Tabellen-15.,

Wegen der corona-bedingt schwierigen wirtschaftlichen Lage sei ein Gehaltsverzicht bei der Arminia ein Thema: "Ich denke, dass Omar Mascarell von Schalke gestern eine gute Aussage getätigt hat: Wir befinden uns auf der Sonnenseite und sollten uns darüber Gedanken machen", so Arabi: "Wir werden uns noch mit der Mannschaft zusammensetzen und dazu austauschen."

19:44 Uhr

Nicht sinnvoll: HSV-Sportdirektor kritisiert Nations League

Jonas Boldt spricht auf der Mitgliederversammlung des Hamburger SV. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

Boldt lobt den Zusammenhalt der Liga.

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild)

Jonas Boldt kann die Kritik am Profi-Fußball, der trotz der anhaltenden Corona-Krise den Spielbetrieb durchzieht, nicht nachvollziehen. "Da sieht man, in welcher Neidgesellschaft wir leben. Wenn Firmen aus aller Welt sich bei uns und der DFL erkundigen, wie wir die Krise angegangen sind, und wenn man sieht, dass die 36 Vereine solidarischer waren als die 16 Bundesländer, dann geht mir das zu sehr unter", sagte der 38 Jahre alte HSV-Sportvorstand dem "Hamburger Abendblatt".

  • "Es wird mittlerweile viel zu sehr über Business statt über Fußball gesprochen", monierte Boldt.
  • Dass die gesamtgesellschaftliche Situation mitten in einer Pandemie schwierig sei und viele Menschen sich vom Fußball entfremden, kann er hingegen nachvollziehen. Denn auch der Funktionär des Zweitligisten Hamburger SV spürt "definitiv" eine Fußball-Übersättigung und hält auch einige Wettbewerbe für durchaus überflüssig. "Natürlich muss man die Frage stellen, ob eine Nations League sinnvoll ist. Meiner Meinung nach nicht", betonte Boldt zwei Tage nach der 0:6-Pleite des deutschen Nationalteams in dem umstrittenen Wettbewerb in Spanien.
19:23 Uhr

Dortmund droht größeres Minus als bisher angenommen

Dem börsennotierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund droht aufgrund der Corona-Pandemie ein höherer Verlust als bisher angenommen. "Es können bei uns auch mehr als die 70 bis 75 Millionen Euro Verlust werden. Aber wir sind mit ausreichend Liquidität versorgt, dass uns keine Gefahr droht", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei der virtuellen Hauptversammlung der Aktionäre. Jedes Heimspiel ohne Zuschauer kostet den BVB laut Watzke "vier Millionen Euro". Daher scheint auch ein weiterer Gehaltsverzicht der Profis möglich. "Der Gehaltsverzicht gilt bis zum 31. Dezember - er beläuft sich auf rund elf Millionen Euro. Es laufen Gespräche, den Gehaltsverzicht bis Saisonende fortzuführen", sagte Watzke. Der Aufsichtsrat beteiligt sich am Gehaltsverzicht mit rund 80.000 Euro.

19:00 Uhr

Krawietz/Mies greifen nach zweitem Sieg

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18:48 Uhr

Das Tor des Jahres? Dieser rumänische Drittliga-Kicker hätte auf jeden Fall gute Chancen

Manche Tore brauchen keine große Erklärung, das findet auch der Fußball-Journalist Emanuel Roşu. Auf seinem Twitter-Account hat er ein Video eines Treffers der rumänischen dritten Liga geteilt, mit dem sich die Mannschaft von Știința Miroslava für das Tor des Jahres bewerben könnte.

17:43 Uhr

Sieben Spiele Sperre: Fußball-Profis für Corona-Party bestraft

Wegen Verstößen gegen die schottischen Corona-Regeln sind zwei Spieler des Rekordmeisters Glasgow Rangers für sieben Begegnungen gesperrt worden. Jordan Jones und George Edmundson hatten Anfang November in Missachtung der behördlichen Anordnungen eine Hausparty besucht. Das Duo war nach Bekanntwerden des Falls bereits vom Klub mit einer Zwei-Spiele-Sperre bestraft worden. Zudem mussten Jones und Edmundson eine von der Polizei ausgesprochene Geldstrafe zahlen.

17:19 Uhr

Rosberg macht mit beim Spendenmarathon

Der RTL-Spendenmarathon, der heute um 18 Uhr startet, ist der jährliche Höhepunkt und die wichtigste Spendenaktion von „RTL – Wir helfen Kindern“. Für einen Tag stellt RTL sein Programm um, damit über 24 Stunden für Not leidende Kinder gesammelt werden kann. Einmal pro Stunde wird live aus dem Spendenstudio gesendet: Von dort ruft Wolfram Kons die Zuschauer auf, zu helfen, begrüßt Prominente an den Spendentelefonen im Vodafone-Callcenter und befragt die Paten zu ihren bewegenden Erfahrungen bei ihrem Besuchen in den Hilfsprojekten. Zudem werden einmalige VIP-Kostbarkeiten in der großen Charity-Auktion versteigert.

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16:42 Uhr

Hannawald hofft auf Ende seines 18 Jahre langen Wartens

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Diese Szene ist schon fast 19 Jahre alt.

(Foto: AP)

Der frühere Weltklasse-Skispringer Sven Hannawald geht stark davon aus, dass die deutsche Siegflaute bei der bedeutenden Vierschanzentournee bald beendet ist. "Ich bin der festen Überzeugung, dass es in der Ära Stefan Horngacher den nächsten deutschen Tournee-Sieger geben wird. Vielleicht ist es ja schon dieses Jahr so weit", sagte Hannawald vor dem Saisonstart im polnischen Wisla.

  • Der 46-Jährige hatte 2001/2002 als erster Athlet alle vier Tournee-Springen für sich entschieden und damit für den bis heute letzten deutschen Gesamtsieg bei dem Traditionsevent gesorgt.
  • Seither gab es in Michael Neumayer, Severin Freund, Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und Karl Geiger zwar noch sechs weitere Springer, die es auf das Gesamtpodest schafften, aber keinen Gesamtsieger mehr.
  • Hannawald sagte, die coronabedingt wahrscheinlich leeren Arenen könnten "ein Vorteil" für Deutschlands Skisprung-Team sein.
16:25 Uhr

US-Dreispringer bis auf Weiteres gesperrt

Der US-Dreispringer Omar Craddock ist wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen vorläufig suspendiert worden. Das teilte die unabhängige Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics mit. Demnach habe der 29-Jährige, der bei der WM 2015 in Peking als Vierter eine Medaille nur um 16 Zentimeter verpasst hatte, gegen die Meldepflichtauflagen verstoßen.

15:51 Uhr

Guardiola fällt Entscheidung über seine Zukunft bei Manchester City

Pep Guardiola hat die Spekulationen um seine Zukunft beendet und bleibt Manchester City treu. Der Spanier hat seinen auslaufenden Vertrag bei dem Spitzenklub aus der englischen Premier League um zwei Jahre bis Sommer 2023 verlängert. Das gab der Tabellenzehnte bekannt. "Ich habe alles, was ich mir nur wünschen kann, um meine Arbeit gut zu machen", sagte Guardiola, der nach seiner Zeit bei Bayern München 2016 nach Manchester gewechselt war: "Die Herausforderung für uns besteht darin, uns weiter zu verbessern und weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr darauf, Manchester City dabei zu helfen."

Weil Guardiolas Kontrakt im Sommer ausgelaufen wäre, waren zuletzt Spekulationen über einen Wechsel aufgekommen. Weder beim FC Barcelona noch beim deutschen Rekordmeister in München stand der Ex-Profi so lange an der Seitenlinie wie jetzt schon bei City.

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14:50 Uhr

Arsenal-Fans verhöhnen Özil

Der einst so hochgehandelte Mesut Özil steht nach seiner Ausbootung beim FC Arsenal auf dem Abstellgleis. Umso mehr verwundert das aktuelle Teamfoto, das die Gunners nun veröffentlicht haben. Der 32-Jährige ist darauf zu sehen - und erntet dafür Hohn und Spott. Eigentlich spielt Özil beim Londoner Klub keine Rolle mehr. Das letzte Mal stand der Offensivmann am 7. März für Arsenal auf dem Platz. Coach Mikel Arteta hatte dem früheren Nationalspieler unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass er auf Özils Dienste nicht weiter zähle.

"Ich habe den Jungen zuvor noch nie gesehen, ist er ein Jugendspieler? Gebt ihm eine Chance", scherzte ein User. Ein weiterer machte sich ebenfalls über den Weltmeister von 2014 lustig und fragte: "Wer ist das?" Aber es folgten auch Stimmen, die sich über Özils Ausbootung ärgerten. So schrieb ein Nutzer: "Unser kreativster Spieler hat in dieser Saison kein einziges Spiel machen dürfen."

14:15 Uhr

Fifa plant Mutterschutz für Fußballerinnen

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US-Superstar Alex Morgan spielt nach der Geburt ihrer Tochter bereits wieder für Tottenham Hotspur.

(Foto: Action Images via Reuters)

Professionelle Fußballerinnen sollen einem neuen Fifa-Regelwerk zufolge bald weltweit in bezahlten Mutterschutz gehen können. Der Fußball-Weltverband stellte entsprechende Mindeststandards vor, die in allen Ligen weltweit gelten sollen.

  • Demnach sollen die Spielerinnen mindestens 14 Wochen in Mutterschutz gehen können und dabei mindestens zwei Drittel ihres vertraglich festgelegten Gehalts bekommen. Vertragskündigungen während der Schwangerschaft will die Fifa unterbinden.
  • Auch die Wiedereingliederung von Frauen nach der Schwangerschaft soll nach Willen des Weltverbands von den Vereinen gefördert werden. "Wir wollen, dass Frauen professionelle Fußballerinnen sein, aber gleichzeitig auch eine Familie haben können", sagte die Fifa-Frauenfußball-Beauftragte Sarai Bareman.
  • Auch für Trainer will die Fifa ein neues Regelwerk schaffen. Demnach sollen Trainerverträge rechtlich besser geschützt und innerhalb des Verbandes auf eine Stufe mit Spielerverträgen gestellt werden.
13:42 Uhr

In Ungnade gefallener Saibou und Bonn einigen sich außergerichtlich

Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn und Profi Joshiko Saibou haben in ihrem Rechtsstreit eine "gütliche Einigung" erzielt. Das bestätigte das Arbeitsgericht Bonn. Über die Details der Einigung wollen sich beide Seiten nicht äußern. Die Baskets teilten mit, es gebe einen "Vergleich", über dessen Inhalt Stillschweigen vereinbart worden sei.

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13:06 Uhr

Volland zurück zum DFB? "... dann ist das ein klares Zeichen"

*Datenschutz

Kevin Volland hat nach seinem Wechsel ins Fürstentum Monaco noch keine Ahnung von seinen womöglich prominenten Nachbarn dort. "Das weiß ich noch nicht, aber auf alle Fälle hab ich eine super Lage. Ich bin sehr happy, aber wer in unmittelbarer Nähe wohnt, weiß ich nicht. Ich bin schon gespannt, im Sommer in einem Café die Leute zu beobachten", sagte der 28 Jahre alte Angreifer dem "Kicker".

  • Bei der von Niko Kovac trainierten AS Monaco fühle er sich sehr wohl. "Eine wunderschöne Gegend! Eine wunderschöne Stadt! Klar, das Sportliche steht für mich immer an erster Stelle, aber der Freizeitwert ist natürlich auch enorm", sagte Volland.
  • Hoffnungen auf ein Comeback in der Nationalmannschaft macht sich der Stürmer dagegen kaum noch. "Ach, wenn man 2016 sein letztes Länderspiel gemacht hat, danach seine beste Zeit hatte und immer unter den deutschen Top-Scorern war, dann ist das eigentlich ein klares Zeichen", sagte Volland.
  • Volland wechselte im September nach vier Jahren bei Bayer Leverkusen nach Monaco. In bislang acht Einsätzen kommt er auf zwei Tore und zwei Vorlagen. Am Freitag trifft die Mannschaft auf Meister Paris St. Germain um den deutschen Trainer Thomas Tuchel.
12:51 Uhr

Herrmann liegt bei Solo-Weltumseglung voll auf Kurs

Die Spitzenreiter der Einhandweltumseglung Vendée Globe haben die Südhalbkugel erreicht. Der Hamburger Boris Herrmann kreuzte den Äquator als Siebter. Für den 39 Jahre alten Skipper der "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" war es die insgesamt elfte Überquerung des nullten Breitengrades.

  • Angeführt wird das Feld vom britischen Top-Favoriten Alex Thomson ("Hugo Boss") vor den Franzosen Thomas Ruyant ("LinkedOut") und Charlie Dalin ("Apivia").
  • "Es ist schon aufregender als sonst, denn es steht so viel auf dem Spiel. Es geht ums Ein und Alles. Ich habe vor dem Rennen gesagt, dass ich den Äquator gerne in den Top Ten kreuzen würde. Das ist gelungen, und darüber bin ich glücklich", sagte Herrmann bei seiner ersten Solorunde um die Erde, nachdem er den Äquator schon im Team überquert hatte.
  • Mit dem ersten Abschnitt des Rennens von Les Sables-d'Olonne um die Welt und zurück haben die Einhandsegler erst knapp 13 Prozent der Gesamtstrecke von 24.296 Seemeilen absolviert. Die schnellsten Boote werden Mitte Januar in Frankreich zurückerwartet.
12:15 Uhr

"Habe es satt": Messi macht seinem Ärger Luft

Fußballstar Lionel Messi vom krisengebeutelten FC Barcelona hat mit ungewöhnlich klaren Worten seinen Zorn geäußert. "Ich habe es langsam satt, bei allem immer das Problem im Klub zu sein", sagte der 33 Jahre alte Stürmer bei der Ankunft in Barcelona nach zwei WM-Qualifikationsspielen mit der argentinischen Nationalelf in Südamerika. "Messi explodiert", titelte "Mundo Deportivo".

  • Auf dem Flughafen der katalanischen Hauptstadt war der nach dem Interkontinentalflug sichtlich erschöpfte Profi am Mittwoch auf dem Weg zu seinem Wagen von einer Traube von Journalisten und Fans belagert worden.
  • Nach der 2:8-Pleite gegen den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League im Sommer hatte Messi versucht, den FC Barcelona ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages zu verlassen. Das sorgte für Reibungsverluste innerhalb des Klubs, in deren Rahmen Präsident Josep Bartomeu Ende Oktober zurücktrat.
  • In der spanischen Primera División belegt das Team von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen mit nur elf Punkten aus sieben Spielen derzeit nur Platz acht. Am Samstag steht das Topduell bei Atlético Madrid an.
11:43 Uhr

Pandemie macht erfinderisch: Skiflug-WM à la Autokino

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Stellen Sie sich bitte Autos statt der Zuschauermassen vor.

(Foto: imago/Pacific Press Agency)

Das "Tal der Schanzen" wird zum Autokino, die Not macht erfinderisch: Bei der Skiflug-WM im slowenischen Planica wird es möglicherweise doch Zuschauer geben - allerdings im eigenen Auto sitzend.

  • "Es gibt dort einen großen Parkplatz. Die Idee ist es, dass Fans mit dem eigenen Auto kommen, dort sitzen bleiben und den Wettkampf schauen", sagte der neue Fis-Renndirektor Sandro Pertile beim digitalen Forum Nordicum.
  • Die WM war eigentlich schon für März geplant und wird nun vom 10. bis 13. Dezember nachgeholt. "Bis dahin sind es noch ein paar Wochen. Wir hoffen, dass die Zahlen noch sinken, damit wir doch noch ein paar Fans ins Stadion lassen können", sagte Pertile.
10:48 Uhr

Dritter Verteidiger weg? Dem FC Bayern droht Abgang von Süle

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Süle liebäugelt offenbar mit England.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Mit Jérôme Boateng und David Alaba könnten gleich zwei Innenverteidiger den FC Bayern im Sommer verlassen. Auch die Zukunft von Niklas Sülle, dessen Vertrag nur noch bis 2022 datiert ist, ist wohl alles andere als gesichert. Wie die "Sport Bild" berichtet, stehen demnächst erste Gespräche zwischen Süle und den Verantwortlichen des FC Bayern bezüglich einer Vertragsverlängerung an.

  • Der Ausgang? Offenbar ungewiss, denn der Innenverteidiger habe "die Premier League im Kopf".
  • Sollte Süle tatsächlich Abwanderungsgedanken hegen und eine Ausdehnung seines Arbeitspapieres ablehnen, müssten die Münchner den Nationalspieler im Sommer oder spätestens im Winter 2021 verkaufen, um ihn nicht ablösefrei ziehen zu lassen.
  • In diesem Fall, stünden die Münchner nahezu ohne Innenverteidigung dar. Lediglich Lucas Hernández, der aber zumeist als Linksverteidiger eingesetzt wird, und der 18-jährige Neuzugang Tanguy Nianzou wären dann noch übrig.

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10:33 Uhr

Doping-Wiederholungstäter muss 162 Spiele aussetzen

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Wer betrügt, verliert viel Geld.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Ein Doping-Wiederholungstäter bekommt nochmal eine Chance: Robinson Cano, Second Baseman der New York Mets in der Major League Baseball (MLB), ist allerdings mit Beginn der Saison 2021 für 162 Spiele gesperrt. Das gab die MLB bekannt.

  • Canos Gehalt wird in der Zeit nicht ausgezahlt, er verliert dadurch 24 Millionen Dollar (ca. 20 Mio. Euro).
  • In einer Urinprobe des achtmaligen MLB-Allstars war das anabole Steorid Stanozolol nachgewiesen worden, durch das einst der Kanadier Ben Johnson bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul zu trauriger Berühmtheit gelangte.
  • Cano hatte bereits 2018 eine Sperre von 80 Spielen abgesessen, nachdem in seiner Urinprobe Spuren des verschleiernden Diuretikums Furosemid aufgetaucht waren. Seinerzeit hatte er behauptet, ein Arzt in seiner dominikanischen Heimat habe ihm das Medikament aus medizinischen Gründen verordnet.
09:50 Uhr

Warum der FC Bayern nicht zittert, obwohl Zidane Kontakt zu Alaba hält

Der ungeklärten Vertragssituation von David Alaba blickt man beim FC Bayern laut "Kicker" "einigermaßen entspannt" entgegen. Die ganze Aufregung rund um das auslaufende Arbeitspapier des Innenverteidigers sei dank der Länderspielpause "abgekühlt".

  • Die Gelassenheit der Münchner Bosse lässt sich dem Bericht zufolge auf die klammen Kassen der internationalen Topklubs zurückführen. Real Madrid zum Beispiel sei nicht in der Lage, das angeblich von Alaba geforderte Gehalt von 20 Millionen Euro und das Vermittlungshonorar in selbiger Höhe zu zahlen.
  • Zwar habe Trainer Zinédine Zidane regelmäßig direkten Kontakt zu Alaba, doch die Königlichen gehen laut dem Bericht davon aus, dass es den Bayern-Star eher zu Paris Saint-Germain ziehen wird. Auch der FC Chelsea wird als möglicher neuer Arbeitgeber für Alaba gehandelt.

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08:40 Uhr

Scholl verteidigt Löw: "Muss ausbaden, was seit Jahren schiefläuft"

Der frühere Fußball-Nationalspieler Mehmet Scholl sieht Bundestrainer Joachim Löw nach dem Debakel der deutschen Auswahl in Spanien (0:6) nicht als Hauptschuldigen der Misere. "Jogi Löw muss nun ausbaden, was seit Jahren in der Trainerausbildung und im Nachwuchs schiefläuft", sagte Scholl der "Bild".

  • Er habe die Misere kommen sehen: "Ich wurde vor drei Jahren geteert und gefedert für meine Analyse. Es fehlt die Erziehung zum Erfolg. Wichtige Grundlagen hierfür werden nicht mehr geschult." Die Talfahrt ist für Scholl deshalb "keine Überraschung". "Das hat nichts mit Löw zu tun. Er kann eine Fehlentwicklung nicht an wenigen Tagen auffangen."
  • Auch Stefan Effenberg nimmt Löw in Schutz: "Im Endeffekt standen da Spieler auf dem Platz, die sehr wohl eine gewisse Qualität und zum Teil auch große Erfahrung haben. Und wenn diese Jungs das nicht abrufen, muss man auch mal mit dem Finger auf sie zeigen und nicht nur auf Jogi Löw", sagte er Sport1.
08:15 Uhr

Edwards wird exklusive NBA-Ehre zuteil

Die Minnesota Timberwolves haben sich bei der Talentevergabe in der NBA, den Drafts, an erster Stelle für Anthony Edwards entschieden. Die Golden State Warriors wählten James Wiseman, der hoch gehandelte LaMelo Ball ging an dritter Position an die Charlotte Hornets von Teambesitzer Michael Jordan. Killian Hayes, der zuletzt für den Basketball-Bundesligisten ratiopharm Ulm spielte, wurde von den Detroit Pistons an Position sieben des Drafts ausgewählt und damit so früh wie nie ein Franzose vor ihm.

  • Deutsche Spieler waren in diesem Jahr nicht für den Draft angemeldet.
  • Zahlreiche Teams machten mit ihren Zugriffsrechten im Tausch für andere Basketballer wie üblich Geschäfte mit ihren Liga-Konkurrenten. Diese Deals können nach Angaben von US-Medien erst mit dem Öffnen des Transferfensters am Sonntag offiziell gemacht werden.
  • Im Anschluss an die Drafts wurde der beschlossene Wechsel von Nationalspieler Dennis Schröder von den Oklahoma City Thunder zu den Los Angeles Lakers von den Teams kommuniziert.
07:56 Uhr

HSV-Legende Seeler: "Dachte, es ist für mich Feierabend"

Fußball-Idol Uwe Seeler hat bei seinem zurückliegenden Schwächeanfall das Schlimmste befürchtet. "Diesmal dachte ich, jetzt ist für mich Feierabend", sagte der 84-Jährige der "Bild": "Neben Problemen mit der Luft hatte ich Schmerzen in der Herzgegend. Da kommen einem komische Gedanken."

Seeler war in der Nacht zu Montag mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Bereits am Dienstag wurde der deutsche Ehrenspielführer aber wieder entlassen. Seeler, Vize-Weltmeister von 1966, hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

07:37 Uhr

So wahrt Zverev die Chance aufs Finale

Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev wahrt seine Halbfinal-Chance bei den ATP-Finals in London. Der Hamburger setzt sich zwei Tage nach seiner Auftaktpleite gegen den Russen Daniil Medwedew gegen Diego Schwartzman aus Argentinien durch.

06:49 Uhr

Hamann über DFB seit WM-Desaster: "Löw wirkt ratlos"

Die 0:6-Pleite der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist nach Ansicht des früheren Vizeweltmeisters Dietmar Hammann der hohe Preis für Sünden der Vergangenheit gewesen. In seiner Sky-Kolumne schreibt er: "Löw hatte immer herausragende Mannschaften und Spieler, die Probleme innerhalb der Kabine alleine geregelt haben. Jetzt wirkt er ratlos."

  • "Er hat das Gefühl, dass er die Mannschaft nicht mehr so erreicht wie noch vielleicht vor drei Jahren. Und wenn dies der Fall ist, dann sind die Probleme tiefgründiger, als es alle wahrhaben wollen."
  • Mit Verzögerung würden sich nunmehr Versäumnisse rund um die misslungene Verteidigung des WM-Titels 2018 in Russland rächen. "Es war selbstgefällig, dass man vor der WM 2018 überhaupt nicht den Gedanken in Betracht gezogen hat, dass etwas schieflaufen könnte, und dass man den Vertrag mit Löw verlängert hat", so Hamann.
  • Mehr aber als der peinliche Misserfolg in Russland hätte der Nationalelf und ihrem Image die spätere Ausbootung von Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels geschadet, meinte der ehemalige England-Legionär: "Die Nationalmannschaft hat seit 2018 Stück für Stück an Glaubwürdigkeit verloren. Die Art und Weise, wie man verdiente Spieler aussortiert hat, war respektlos. Damit ging der schrittweise Verfall der Glaubwürdigkeit los."
06:00 Uhr

Vettel und Ferrari: "Sind gescheitert"

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Zu oft rumgegurkt?

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Sebastian Vettel hat vor dem nahenden Ende der Zusammenarbeit mit dem Formel-1-Traditionsrennstall Ferrari ein ernüchterndes Fazit gezogen und dabei nicht mit Selbstkritik gespart. "Wir als Team haben in den vergangenen Jahren extrem viel probiert, aber unter dem Strich sind wir, wenn man es ganz hart formuliert, gescheitert - weil wir eben nicht gewonnen haben", sagte der viermalige Weltmeister der "Zeit": "Ich glaube, dass ich meinen Anteil daran hatte und habe."

  • Vettel feierte in sechs Jahren im Cockpit der Scuderia unter anderem 14 Grand-Prix-Siege. Den WM-Titel brachte der 33-Jährige allerdings nicht nach Maranello. Die Saison 2020 erwies sich als besonders schwierig.
  • "Ich spüre auch Selbstzweifel, weil ich, sagen wir es ruhig, noch nicht auf den grünen Zweig gekommen bin", sagte Vettel. Er empfinde sich als "sehr selbstkritisch". Vor allem schaue er, "wenn es nicht läuft, zuerst auf das, was ich hätte besser machen können, bevor ich mit dem Finger auf andere zeige."
  • Ab dem kommenden Jahr fährt Vettel für den britischen Rennstall Aston Martin. Ans Aufhören denkt er noch nicht. Mit 40 Jahren wolle er keine Rennen mehr fahren, aber "alles so zwischen drei und sieben Jahren könnte realistisch sein."