Donnerstag, 23. Juli 2020Der Sport-Tag

23:03 Uhr

Berater: "Klaassen bleibt definitiv in Bremen"

Mittelfeldspieler Davy Klaassen wird auch in der kommenden Saison für den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen auflaufen. Dies bestätigte sein Berater Sören Lerby. "Die Spekulationen um Davys Zukunft können aufhören, er bleibt definitiv in Bremen", sagte der Däne dem Portal Deichstube.

  • Der 27 Jahre alte Niederländer hatte 2018 einen Vierjahresvertrag bei den Hanseaten unterzeichnet.
  • Klaassen war in der abgelaufenen Spielzeit gemeinsam mit Milot Rashica mit sieben Toren und sechs Assists Topscorer bei den Norddeutschen.
  • Die Bremer hatten sich erst in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim (0:0, 2:2) vor dem ersten Abstieg seit 40 Jahren gerettet.
21:52 Uhr

Radsport-Halbprofi gewinnt völlig überraschend Prolog der Sibiu-Tour

Der deutsche Radrennfahrer Nikodemus Holler hat sensationell den Prolog der Sibiu Tour in Rumänien gewonnen. Der 29 Jahre alte Halbprofi vom saarländischen Team Bike Aid überraschte auf den 2,5 Kilometern in Siebenbürgen mit einer Zeit von 3:34 Minuten auch das deutsche Spitzenteam Bora-hansgrohe und holte sich mit seinem dritten Karrieresieg die Gesamtführung. Als bester Bora-Fahrer belegte der Österreicher Patrick Konrad Rang zehn, Topsprinter Pascal Ackermann kam lediglich auf Platz 117 unter 128 Fahrern. Mit Bora-hansgrohe und Israel Start-Up Nation nutzen lediglich zwei World-Tour-Teams das unterklassige Rennen als ersten Formtest nach der Corona-Zwangspause, einige andere Topmannschaften hatten wegen der negativen Entwicklung der Corona-Pandemie in Rumänien ihren Start kurzfristig abgesagt. Das Event wird wegen der Coronakrise ohne Zuschauer ausgetragen, Fahrer und sonstige Teammitglieder leben vor Ort in einer abgeschotteten Blase.

21:11 Uhr

Ohne ein Spiel oder Training: Cruyff-Sohn räumt Trainerposten in Ecuador

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Kurzer Auftritt bei "La Tri": Jordi Cruyff bei seiner Vorstellung in Ecuador.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Jordi Cruyff hat nach gerade einmal rund einem halben Jahr als Trainer der Nationalmannschaft Ecuadors und drei Monate vor Beginn der WM-Qualifikation in Südamerika seinen Posten geräumt. Das gab der Ecuadorianische Fußballverband FEF in einer Mitteilung bekannt. Der Sohn der niederländischen Fußball-Ikone Johan Cruyff leitete in dieser Zeit kein einziges Spiel oder auch nur ein Training von "La Tri".

Er war Anfang des Jahres mit Blick auf ein langfristiges Projekt vorgestellt worden und angesichts der Corona-Pandemie seit März in Spanien gewesen, um sich um seine Familie zu kümmern. In der vergangenen Woche war Jordi Cruyff in Ecuador vergeblich erwartet worden. Einem Bericht der Zeitung "El Comercio" zufolge hat Cruyff nur 52 Arbeitstage berechnet, was etwa 290.000 US-Dollar entspricht. Er sei bereit, sich um eine Einigung mit dem Verband zu bemühen, hieß es.

20:33 Uhr

Trotz Armbruchs und OP: Weltmeister Marquez darf fahren

Nur zwei Tage nach seiner Operation an seinem gebrochenen Oberarm hat Motorrad-Weltmeister Marc Márquez die Starterlaubnis für das zweite Saisonrennen in der MotoGP am Sonntag in Jerez erhalten. Der Spanier wurde heute nach einer Untersuchung vom medizinischen Team der MotoGP für tauglich erklärt.

  • "Fit zum Fahren", twitterte sein Honda-Team mit einem Foto von Márquez als Mitfahrer auf einem Motorroller.
  • Der achtmalige Weltmeister war am vergangenen Sonntag zum Saisonauftakt ebenfalls in Jerez gestürzt und hatte sich den rechten Oberarm gebrochen.
  • Der 27-Jährige wurde am Dienstag in Barcelona operiert und reiste nun wieder nach Andalusien. Das erste Training zum Großen Preis von Andalusien in der MotoGP-Klasse ist für Freitag (09.55 Uhr) angesetzt.
20:05 Uhr

Werder-Präsident rechnet mit 15.000 Fans im Stadion zum Saisonstart

Präsident Hubertus Hess-Grunewald hat Einblicke in die Planungen von Werder Bremen für eine mögliche Rückkehr von Zuschauern ins Weserstadion gegeben und dabei auch eine konkrete Zahl genannt. "Unser Ziel ist es, zum Saisonstart vor Zuschauern im Wohninvest-Weserstadion spielen zu können", sagte der 59-Jährige dem "Weser-Kurier" (Freitagausgabe). "Eine Zahl um die 15 000 Zuschauer halten wir dabei für möglich, dies muss aber eng mit den zuständigen Ämtern und Behörden abgestimmt werden."

Eine Arbeitsgruppe sei derzeit damit beschäftigt, ein entsprechendes Hygienekonzept für die Heimspielstätte des Fußball-Bundesligisten zu erarbeiten. Die Bundesliga-Saison soll am 18. September starten. Eine Woche zuvor ist die 1. Runde im DFB-Pokal geplant. DFB-Präsident Fritz Keller hatte zuletzt massenhafte Corona-Präventivtests als Lösung für die Rückkehr der Zuschauer in die Fußball-Stadien in die Diskussion gebracht. Bei Werder ist man von dieser Idee derzeit nicht überzeugt. "Der Möglichkeit, jeden Zuschauer 24 Stunden vor dem Spiel einem Coronatest zu unterziehen, stehen wir eher skeptisch gegenüber", sagte Hess-Grunewald, "der Aufwand wäre enorm, dazu müssten die Test alle noch rechtzeitig ausgewertet und die Besucher gegebenenfalls noch informiert werden." Die Bremer bevorzugen aktuell eine andere Variante. "Dass vor dem Eintritt ins Stadion Fieber gemessen wird, halten wir für umsetzbar", sagte Hess-Grunewald.

19:11 Uhr

Acht Runden im September: Tyson macht Box-Comeback offiziell

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Der ehemalige Weltmeister Mike Tyson kehrt im Alter von 54 Jahren für einen Schaukampf in den Boxring zurück. Der Schwergewichtler kündigte am Donnerstag an, für den guten Zweck am 12. September in Los Angeles gegen seinen 51 Jahre alten Landsmann Roy Jones Jr. anzutreten. "Es wird einfach unglaublich sein", sagte Tyson.

Tyson bestritt seinen bislang letzten Kampf am 11. Juni 2005, nach einer krachenden K.o.-Niederlage gegen den Iren Kevin McBride erklärte er damals seinen Rücktritt. Mit zahlreichen Trainingsvideos hatte der US-Amerikaner in den vergangenen Wochen bereits Gerüchte um eine Rückkehr in den Ring befeuert. Nun machte er sein "Kurz-Comeback" offiziell. Einem Bericht des Promiportals "TMZ.com" zufolge soll der Kampf über acht Runden gehen. Die Social-Video-Plattform Triller soll demnach die Box-Show übertragen und im Vorfeld eine Art Doku-Serie über die Vorbereitung der beiden Boxer veröffentlichen. Eine Bestätigung lag am Donnerstagabend nicht vor.

18:52 Uhr

Kommen nun Tesla oder Amazon? Hertha jetzt ohne Tedi-Sponsor

Der Discounter Tedi ist nicht mehr Hauptsponsor beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Wie der Hauptstadtklub mitteilte, hätten sich beide Seiten darauf geeinigt, die ursprünglich bis Sommer 2021 geplante Zusammenarbeit bereits ein Jahr vor Ablauf des Vertrages zu beenden. Das Unternehmen werde jedoch "auch weiterhin partnerschaftlich mit Hertha BSC zusammenarbeiten und gemeinsame Werbemaßnahmen beibehalten", hieß es in einer Mitteilung.

Offen ist, wer den freien Platz nun übernehmen wird. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass die Berliner um Tesla und Amazon als neue Partner buhlen. Dieser neue Glamour der Weltkonzerne wäre ganz nach dem Geschmack von Investor Lars Windhorst, schrieben die "Berliner Zeitung" und des "Berliner Kurier" vor knapp einer Woche. Der 43 Jahre alte Unternehmer wird bis diesen Oktober bereits 374 Millionen Euro über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor in den Verein gesteckt haben und hofft auf sportliche erfolgreichere Zeiten. Tedi war vor dem Engagement als Hauptsponsor bereits Ärmelsponsor und soll zuletzt rund 7,5 Millionen Euro pro Jahr gezahlt haben. Hertha will mit dem prominenten Platz auf der Brust nun aber deutlich mehr Geld erlösen - angeblich bis zu 20 Millionen Euro.

18:11 Uhr

BVB-Neuzugang Jude Bellingham wird rassistisch beschimpft

Der englische U17-Nationalspieler Jude Bellingham (17) ist nach seinem Wechsel von seinem Heimatklub Birmingham City zum BVB bei Twitter rassistisch beleidigt worden: "Er ist schwarz. Schwarze denken immer nur an Geld", hatte ein einzelner User auf Englisch geschrieben. Der BVB-Neuzugang veröffentlichte den Vorfall bei Instagram und fragte: "Wie kann jemand meine Herkunft und schändliche Vorurteile benutzen, um eine Entscheidung zu kritisieren, die ich für meine Karriere getroffen haben?" Er schrieb außerdem: "Die Zeiten haben sich verändert, aber noch mehr muss geschehen!"

Borussia Dortmund hat nach den rassistischen Beschimpfungen gegen seinen Neuzugang den Vorfall verurteilt. "Rassismus hat bei Borussia Dortmund keinen Platz! Wir freuen uns auf Dich, Jude!", schrieb der deutsche Fußball-Vizemeister bei Twitter. "Wir unterstützen Jude Bellingham nach den rassistischen Beschimpfungen über Social Media." Dortmund hatte am Montag bekennt gegeben, dass Bellingham zum Vizemeister wechselt. Die Ablöse soll bei rund 25 Millionen Euro liegen.

17:31 Uhr

Falls Vettel ihn verdrängt: Pérez hat Plan B

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Pérez könnte von Vettel verdrängt werden.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Die Gerüchte um einen Wechsel von Sebastian Vettel zu Racing Point/Aston Martin halten sich. Klar ist auch: Sollte das klappen, muss ein Fahrer dort sein Lenkrad verlassen. Und das wird Sergio Pérez sein, schließlich ist Lance Stroll der Sohn von Miteigentümer Lawrence Stroll. Selbst Pérez hatte schon im spanischen TV-Sender "Movistar+ gesagt: "Ich bin ein Vater und ich würde meinen Sohn nicht rauswerfen."

Ein Karriereende will der Mexikaner aber nicht hinnehmen. Womöglich könnte der 30-Jährige zurück zu Alfa Romeo gehen, meldet das Portal formula1.com. Wahrscheinlich wird Kimi Räikkönen seine Karriere beenden. Bei Alfa Romeo hatte Pérez im Jahr 2011 sein Formel-1-Debüt gefeiert.

16:41 Uhr

Mickey Mouse: Boateng veräppelt Jungstar Davies

*Datenschutz

Fußballer neigen ja dazu, ausgefallene und manchmal sogar amüsante Frisuren zu haben. So wie derzeit Jungstar Alphonso Davies vom FC Bayern. Er trägt seine Haare gerade zu zwei Dutts hochgesteckt. Das erinnert - zugegebenermaßen aus unvorteilhaftem Winkel fotografiert - an Mickey Mouse und seine Ohren. Jérôme Boateng veranlasst es jedenfalls zur Neckerei: "Ich dachte, die Friseure hätten wieder offen?", schreibt er zu einem Foto auf Instagram.

16:14 Uhr

Liverpool-Fans werden beim Feiern festgenommen

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Nicht alle hielten sich an die Bitte, zu Hause zu bleiben.

(Foto: imago images/Colorsport)

Bei den Feiern zum ersten Meistertitel des FC Liverpool nach 30 Jahren sind in der Nacht neun Personen festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, habe der Verdacht auf Alkohol und Drogen am Steuer, Trunkenheit und Körperverletzung bestanden.

  • Vor dem Fußballstadion an der Anfield Road hatten rund 3000 Fans die Hygieneregeln im Zuge der Coronavirus-Pandemie ignoriert und sich am späten Abend versammelt, um die Trophäenübergabe an ihre Lieblinge zu bejubeln.
  • "Ich möchte all jenen Fans danken, die den Rat befolgt haben, zu Hause zu bleiben und die Feierlichkeiten im Fernsehen zu verfolgen", sagte Natalie Perischine, stellvertretende Polizeichefin von Merseyside. "Die überwiegende Mehrheit der Menge war gutmütig und hatte sich bis 2 Uhr morgens aufgelöst."
15:34 Uhr

Rudy wird für Schalke zum Finanz-Problem

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Rudy bereitet dem FC Schalke Sorgen.

(Foto: Pool/Sascha Meiser/APF)

Sebastian Rudy kehrt zum FC Schalke 04 zurück, sein Leihklub TSG Hoffenheim will ihn nicht behalten. Das wird für den kriselnden Fußball-Bundesligisten zu einem echten Problem. Weil Schalke nämlich kein Geld hat - sondern etwa 200 Millionen Euro Schulden.

  • Rudy kehrt ins Team zurück - aber nur weil er versuchen soll, seinen Marktwert aufrechtzuerhalten. Er muss eigentlich dringend verkauft werden.
  • 16,5 Millionen Euro zahlte Schalke 2018 für den vom FC Bayern gewechselten Rudy, heute liegt sein Marktwert bei nur 5,2 Millionen Euro.
14:36 Uhr

Möglicher Alaba-Verlust beschäftigt Rummenigge

Der FC Bayern könnte seinen Chef-Verteidiger verlieren, das Gerücht um den Abgang von David Alaba gibt es seit Wochen. Nun bestätigt erstmals der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge, dass es "noch keine Lösung" gibt.

  • "Man wird abwarten müssen", fügte der 64-Jährige an.
  • Der FC Bayern möchte den Kontrakt mit dem Abwehrspieler zwar gerne verlängern. "Sollte das nicht möglich sein, werden wir uns mit anderen Optionen auseinandersetzen müssen", so Rummenigge.
  • "Wir haben die Karten ziemlich offen auf den Tisch gelegt. Es liegt nun an seinem Berater, seinem Vater und an ihm, ob er im Verein bleiben möchte, bei dem er jetzt schon seit zwölf Jahren spielt."
  • Rummenigge betonte: "Einen Summer Sale wird es beim FC Bayern nicht geben." Da der Transfermarkt bis 5. Oktober geöffnet ist, habe der Klub keine Eile.
14:21 Uhr

FC Bayern: Noch kein Angebot für Thiago

Thiago Alcantaras Tage beim FC Bayern scheinen gezählt. Weil er es selbst so will. Karl-Heinz Rummenigge sagte nun: "Es ist so, dass er uns vor einiger Zeit mitgeteilt hat, dass er zum Ende seiner Karriere noch etwas Neues machen will." Äußerst offensiv fügte er an: Thiago habe sich offenbar entschieden und wolle das in diesem Jahr durchziehen.

Der Spanier spielt seit 2013 in München, ist jetzt 29 Jahre alt, sein Vertrag läuft im kommenden Jahr aus. Der FC Liverpool gilt als sehr interessiert am Mittelfeldregisseur. Rummenigge aber betont: "Klar ist aber auch, dass uns bis dato noch kein Klub kontaktiert hat, um ihn weitere, konkrete Gespräche zu gehen."

13:58 Uhr

Real-Transfer? Max Kruse verballhornt den Gerüchte-Wahnsinn

Max Kruse vor Rückkehr nach Bremen - Wechselt Max Kruse zum 1. FC Union Berlin? - Max Kruse in tralalala, Max Kruse hier und da. Die Gerüchteküche um Transfers von Fußballern ist ausufernd und unendlich, auch bei Max Kruse, der zuletzt bei Fenerbahce Istanbul spielte. Er selbst findet den Hype offensichtlich ziemlich albern - und nimmt ihn nun auf die Schippe.

In einer Instagram-Story postete er ein Video von sich, in dem er sagt: "Ich bin schon circa zehn Stunden in Madrid und ich warte immer noch auf eine Meldung im Internet und diversen Zeitungen: 'Max Kruse vor Wechsel zu Real Madrid.' Leute, wacht auf! Ich unterschreibe in zwei Stunden meinen Vertrag." Nun, es ist wohl keine steile These zu behaupten, dass Real Madrid keine Option sein wird.

13:10 Uhr

Ex-Boss watscht Ferrari wegen Vettel-Abgang ab

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Di Montezemolo kann mit dem aktuellen Ferrari-Jahr nichts anfangen.

(Foto: imago images / Motorsport Images)

Luca die Montezemolo war von 1991 bis 2014 Boss bei Ferrari - nun lässt er kein gutes Haar an dem Formel-1-Rennstall. Beim italienischen Radiosender Rai sagte er, dass 2020 das schlechteste Ferrari-Jahr seit 1981 sei. "Diese Saison ist verloren, doch ich bin auch für die nächsten Jahre besorgt. Die heutigen Probleme sind auf die Organisation zurückzuführen. Eine einzige Person trägt viel Verantwortung."

  • Für ihn ist das Teamchef Mattia Binotto: Er "ist allein an der Spitze und muss sich auch um die Piloten kümmern. Wenn das Auto nicht besser wird, wird das nächste Jahr für Ferrari noch schlimmer. Das Ferrari-Management muss sofort mutige Beschlüsse ergreifen", so di Montezemolo.
  • Auch der Abgang von Sebastian Vettel sei fatal. "Jetzt ist der Druck auf Teamkollege Charles Leclerc noch größer. Wir dürfen nicht vergessen, dass er sehr jung ist, dass er erst seit dem vergangenen Jahr bei Ferrari ist und noch nichts gewonnen hat. Ferraris Probleme sind nicht die Piloten, sondern das Auto, das nicht wettbewerbsfähig ist."
12:23 Uhr

Lampard schießt gegen "arrogantes" Liverpool

Sein FC Chelsea bestreitet das Spiel gegen den FC Liverpool, nach dessen Abpfiff Jürgen Klopp und Co. die Meister-Trophäe erhalten. Vorher hat Trainer Frank Lampard aber etwas zu meckern beim Spiel, das mit einer 3:5-Niederlage für ihn endete.

  • Vor dem Freistoßtreffer zum 2:0 von Trent Alexander-Arnold diskutierte er mit der Liverpooler Bank. "Für mich war es kein Foul von Kovacic", sagte Lampard bei Sky Sports: "Es war einiges los und auf der Bank …"
  • Er betonte: "Ich habe kein Problem mit Jürgen Klopp, er hat das Team trainiert und es ist fantastisch." Aber: "Sie haben die Liga gewonnen, Respekt dafür - aber man darf auch nicht arrogant damit umgehen."
  • Chelsea ist derzeit Vierter der Premier League - kämpft noch um die Champions League.
11:49 Uhr

BVB macht Leipzig bei Rashica-Deal Konkurrenz

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Begehrt in der Bundesliga: Milot Rashica.

(Foto: imago images/Nordphoto)

RB Leipzig will gern Flügelspieler Milot Rashica von Werder Bremen kaufen. Doch jetzt bekommt der Klub Konkurrenz: von Borussia Dortmund.

  • Und zwar dann, wenn Jadon Sancho verkauft wird. Manchester United will den englischen Nationalspieler unbedingt und es deutet sich an, dass sich beide Klubs einig werden.
  • Zwar will der BVB 120 Millionen Euro haben und ManUnited "nur" 88 Millionen Euro zahlen, doch Sancho könnte Dortmund nach drei Jahren verlassen.
  • Für diesen Fall könnte der BVB Rashica verpflichten, meldet der "Telegraph".
  • Allerdings mauert Werder: "Bei Milot ist nicht absehbar, dass sich zeitnah etwas tun wird, auch wenn die Interessenten mehr werden", sagte Manager Frank Baumann der "Bild"-Zeitung.
11:23 Uhr

Zweitliga-Profi heimst für Instagram-Post Ärger ein

Fußballprofi Mergim Mavraj von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat mit einem Instagram-Post für Irritationen gesorgt. Der in Hanau geborene albanische Nationalspieler hatte laut "Nürnberger Zeitung" vor wenigen Tagen ein Bild mit dem Hashtag #FreePlaestine veröffentlicht. Darauf war der Grundriss der Staaten Israel und Palästina mit Blumen bedeckt, allerdings wurde Israel als Staat nicht explizit benannt.

  • Daniela Eisenstein, Direktorin des Jüdischen Museums Franken, bezeichnete Mavrajs Post als "antisemitisch. Das Verhalten von Mergim Mavraj ist inakzeptabel. Seine Botschaft negiert das Existenzrecht Israels". Auch Fürth distanzierte sich auf Nachfrage der "NZ" in einer Stellungnahme.
  • Auf Nachfrage der "Nürnberger Nachrichten" sagte der 34-Jährige: "Der Rückschluss, ich sei Antisemit, ist in unseren Zeiten primitiv." Ihm sei es darum gegangen, "dass Israel und Palästina den gleichen Anspruch haben, auf der Weltkarte zu sein. Ich habe Israel nicht die Existenzberechtigung abgesprochen".
  • Auslöser war laut Mavraj die Entfernung des Staates Palästina auf Online-Landkarten von Google und Apple. Die britische Zeitung "The Independent" hat herausgefunden, dass Palästina aufgrund der unklaren politischen Lage dort noch nie explizit als Staat aufgeführt wurde.
11:02 Uhr

Schwere Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegen David Villa

Der ehemalige spanische Fußball-Star David Villa muss sich wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung verantworten. Der heute 38-Jährige soll in seiner Zeit bei New York City FC (2015 bis 2018) eine Mitarbeiterin des US-Klubs belästigt haben. Dies schrieb die Frau bei Twitter.

  • Villa wies die Vorwürfe vehement zurück, der Verein kündigte an, interne Ermittlungen anzustellen.
  • Die Mitarbeiterin gab an, dass kaum ein Tag vergangenen sei, an dem Villa sie "nicht angefasst oder verbal belästigt" hätte. Der Klub hätte sie nicht geschützt, vielmehr habe man das Verhalten des Spaniers dort als lustig empfunden.
  • Villa, Rekordtorschütze der spanischen Nationalmannschaft, Welt- und Europameister, kündigte an, rechtlich gegen die Vorwürfe vorzugehen. "Die Anschuldigungen sind komplett falsch. Belästigung ist ein ernstes Problem für viele Menschen", teilte der ehemalige Angreifer in einem Statement mit. Er rief dazu auf, ihn nicht vorschnell zu verurteilen.
10:28 Uhr

Formel 1 fährt womöglich doch in Deutschland

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(Foto: imago images/Rech)

Die Verantwortlichen des Nürburgrings haben Gespräche mit den Formel-1-Machern über ein mögliches Comeback bestätigt. Diese hätten seit der letzten Austragung 2013 immer wieder stattgefunden. "Auch dieses Jahr haben wir miteinander gesprochen", teilte Pressesprecher Alexander Gerhard mit.

  • Zuvor waren Berichte aufgetaucht, wonach der Traditionskurs in der Eifel in diesem Jahr noch in den Notkalender der Motorsport-Königsklasse rutschen könnte. "Zu vermelden gibt es im Moment aber nichts", erklärte Gerhard.
  • Das Portal motorsport-magazin.com berichtete, dass ein Rennen auf dem Nürburgring nur noch eine Formsache zu sein scheine. Als wahrscheinliches Datum gelte der 11. Oktober.
  • Durch die ungewisse weltweite Situation stehen bislang erst zehn Rennen fest. Die Verantwortlichen hoffen aber auf 15 bis 18 Grand Prix, auch um die vollen TV-Gelder erlösen zu können.
09:37 Uhr

Mainz-Profi wird verprügelt, sein Auto angezündet

Was für ein Mist - freundlich ausgedrückt: Ronaël Pierre-Gabriel ist an Stade Brest ausgeliehen, sein Empfang war aber alles andere als herzlich. Im Gegenteil: Der Profi des FSV Mainz 05 wurde von Unbekannten angegriffen und verprügelt. Zudem zündeten sie sein Auto an.

  • Laut Medienberichten soll es ihm gelungen sein, wegzurennen. Sein Auto musste er zurücklassen.
  • "Gestern Abend wurde in einem Stadtteil von Brest ein Spieler von Stade Brest, Ronaël Pierre-Gabriel, Opfer eines Angriffs. Er erlitt eine Körperverletzung, bevor sein Auto in Brand gesteckt und völlig zerstört wurde", bestätigte sein neuer Klub.
  • Wer die Täter sind, ist noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.
  • Der Rechtsverteidiger war im vergangenen Sommer vom AS Monaco nach Mainz gewechselt, kam aber nur acht Mal zum Einsatz. Nun soll er Spielpraxis sammeln.
08:50 Uhr

BVB-Neuzugang bricht bei Abschied in Tränen aus

"Es gibt keinen besseren Verein auf der Welt, der junge Talente hervorbringt und sie auf das nächste Level hebt." Das sagt Jude Bellingham über Borussia Dortmund, für das er in der kommenden Saison auflaufen wird. Der 17-Jährige kann sich deswegen aber noch längst nicht so ganz einfach von seinem Noch-Arbeitgeber Birmingham City verabschieden. Beim letzten Spiel - einer 1:3-Niederlage gegen Derby County - brach er in Tränen aus.

In der 75. Minute wurde er ausgewechselt, ihn übermannten seine Emotionen: "Ich habe mein Bestes versucht, um mich zu verstecken", sagte Bellingham anschließend. "Ich liebe diesen Klub, ich bin einfach ein riesiger Fan", ergänzte er, der für rund 25 Millionen Euro zum BVB wechselt: "Was auch immer passieren wird, ich werde immer ein Blue bleiben. Das ist mein Verein."

07:46 Uhr

"Muskulös wie ein Veganer" - Peta wirbt mit NFL-Star

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"Muskulös wie ein Veganer"

(Foto: imago images / Icon SMI)

In der NFL tritt er als Nachfolger von Quarterback-Legende Tom Brady bei den New England Patriots in große Fußstapfen, der Tierrechts-Organisation Peta dient Cam Newton als neue Werbefigur für eine vegane Lebensweise. Das Plakat zeigt Newton in Macho-Pose mit dem Slogan "Built Like a Vegan" (Muskulös wie ein Veganer). "Ich habe eine bemerkenswerte Veränderung in der Art und Weise festgestellt, wie mein Körper auf das reagiert, was ich esse", sagte Newton im Gespräch mit Peta. Die neue Art, sich zu ernähren, teilte der 31 Jahre alte Footballstar in einem Video auf seinem YouTube-Kanal. Darin erklärt Newton unter anderem, dass die stärksten und größten Tiere der Welt sich rein pflanzlich ernähren und wie großartig es sich anfühlt, keine Tiere mehr zu essen. Newton steht damit in einer Reihe veganer Athleten. Der sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton, Leichtathletik-Legende Carl Lewis und US-Fußballerin Alex Morgan sind nur einige prominente Namen, die tierische Produkte von ihrem Speiseplan gestrichen haben.

07:13 Uhr

Thiago hat sich beim FC Bayern offenbar bereits verabschiedet

Die Spekulationen um die Zukunft von Spielmacher Thiago nehmen wohl bald ein Ende. Denn Wie die "Abendzeitung" berichtet, hat sich der Spanier für einen Abschied aus München entschieden. Der 29-jährige Mittelfeldstratege wolle nach sieben Jahren an der Säbener Straße "unbedingt weg". Demnach hat sich Thiago bereits von seinen Mitspielern beim FC Bayern verabschiedet, ebenso von den Offiziellen der Deutschen Fußball-Liga. Wohin es ihn zieht, ist indes weiter unklar. Der FC Liverpool gilt als Favorit.

Die komplette Transfer-Saga um Thiago können Sie übrigens hier nachverfolgen!

06:52 Uhr

Dieser Superstar ziert das Cover von Fifa 21

Der französische Superstar Kylian Mbappe ziert das Cover der Fußballsimulation Fifa 21. Das teilte der Spielehersteller EA Sports mit. "Neben seinem Weltklassetalent verkörpert er den Geist der globalen Fifa-Community, indem er Fußball mit Lifestyle verknüpft und Millionen Menschen auf der ganzen Welt über den Fußball verbindet", heißt es in einer EA-Mitteilung. Die Standard-Edition kommt am 9. Oktober auf den Markt. Erhältlich ist das Spiel für den PC, die PlayStation 4, Xbox One sowie die Nintendo Switch.

05:58 Uhr

"Bedeutet die Welt für mich" - Euphorischer Klopp wird sentimental

Jürgen Klopp war bei seiner ersten englischen Fußballmeisterschaft richtig in Feierlaune. Immer wieder tanzte, jubelte, sang und lachte der Trainer des neuen Titelträgers FC Liverpool am Mittwochabend während der wegen der Coronavirus-Pandemie vielleicht merkwürdigsten Meisterpokal-Zeremonie im leeren Stadion an der Anfield Road. "Ein großartiger Moment", sagte der frühere Bundesliga-Trainer über die erste Liverpool-Meisterschaft seit 30 Jahren. "Es bedeutet die Welt für mich." Arm in Arm sang er mit den Profis der Reds das legendäre "You'll Never Walk Alone" vor der leeren Fan-Tribüne The Kop. Dort nahm sich Kapitän Jordan Henderson kurz zuvor von Klub-Legende Kenny Dalglish bei Feuerwerk und Konfettiregen die heiß ersehnte Trophäe. "Wir sind jetzt Champions in England, Europa und der Welt und das ist die einzige Wahrheit", sagte der 53 Jahre alte Meistermacher und erinnerte an den Gewinn der Champions League und der Klub-WM im vergangenen Jahr. "Ich könnte nicht stolzer sein."