Donnerstag, 25. Februar 2021Der Sport-Tag

22:30 Uhr

Turnierabsage: Nadal hat Rücken

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Nach dem Viertelfinale in Melbourne erstmal Pause: Nadal hat Rücken.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal hat seine Teilnahme am ATP-Turnier in Rotterdam in der kommenden Woche abgesagt. Dem Weltranglisten-Zweiten machen nach eigenen Angaben noch immer Rückenprobleme zu schaffen. Während der Australian Open habe man "eine temporäre Lösung gefunden, die mir erlaubt hat, in der zweiten Woche des Turniers ohne Schmerzen zu spielen", teilte Nadal am Donnerstag in den sozialen Netzwerken mit. Doch nach seiner Rückkehr aus Melbourne nach Spanien habe ihm sein Arzt davon abgeraten, an dem Hallen-Turnier vom 1. bis 7. März teilzunehmen. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres war Nadal im Viertelfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas ausgeschieden. In der Woche zuvor hatte er wegen seiner Rückenprobleme auf einen Start beim ATP-Cup verzichtet.

21:58 Uhr

Henry tritt aus familiären Gründen als Trainer zurück

Der frühere französische Fußball-Nationalspieler Thierry Henry ist als Trainer des kanadischen Klubs Montreal Impact zurückgetreten. Das gab der Verein der Major League Soccer bekannt. Familiäre Gründe gaben demnach den Ausschlag. Wegen der Corona-Pandemie konnte er seine Kinder nicht sehen, erklärte Henry. Die neue MLS-Saison startet im April.

21:29 Uhr

Missbrauchsskandal im Turnen: Früherer US-Erfolgstrainer Geddert angeklagt

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Geddert mit Jordyn Wieber bei den Olympischen Spielen 2012.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Der frühere Erfolgstrainer John Geddert muss sich im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal im US-Kunstturnen vor Gericht verantworten. Der 63-Jährige wurde unter anderem wegen Menschenhandels und krimineller sexueller Handlungen angeklagt. Die Anklageschrift gegen Geddert, der die US-Frauen bei Olympia 2012 zu Gold geführt hatte, umfasst 24 Punkte.

Geddert wird eine große Nähe zum ehemaligen Teamarzt Larry Nassar vorgeworfen, einem überführten Sexualverbrecher, der im Dezember 2017 wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials eine 60-jährige Haftstrafe erhalten hatte. Der Mediziner soll zudem über Jahrzehnte junge Turnerinnen unter dem Deckmantel ärztlicher Aufsicht missbraucht haben. Nassar arbeitete in einem Trainingskomplex, der in Gedderts Besitz war. Geddert wird unter anderem vorgeworfen, Nassar gedeckt zu haben. Weder der ehemalige Trainer noch sein Anwalt äußerten sich zu den Anklagepunkten.

21:06 Uhr

Zwanziger zu FIFA-Urteil: "Blamage ist perfekt"

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger sieht sich durch die Entscheidung des Fußball-Weltverbandes FIFA, das Verfahren im Zusammenhang mit dem WM-Sommermärchen 2006 wegen Verjährung nicht weiterzuverfolgen, in seiner Haltung bestätigt. "Das Ganze war von Anfang an absurd und willkürlich", sagte der 75-Jährige am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Es zeige, "zu welchen Methoden" die FIFA unter ihren Präsidenten Gianni Infantino greife. "Jetzt ist die Blamage perfekt."

Die rechtsprechende Kammer der unabhängigen Ethikkommission der FIFA hatte entschieden, das Verfahren gegen Zwanziger, den einstigen WM-Ok-Chef Franz Beckenbauer und den früheren DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt mit Verweis auf die Verjährung einzustellen.

20:06 Uhr

Juventus Turin meldet Mega-Verlust

Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin kommt die Coronakrise teuer zu stehen. Für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres vermeldete der börsennotierte Klub einen Verlust von 113,7 Millionen Euro. Vor Jahresfrist hatte das Minus der Norditaliener 50,3 Millionen Euro betragen. Trotz der gestiegenen Verluste allerdings konnte Juventus seine Schulden in den ersten sechs Monaten der Saison 2020/21 um 27,4 Millionen Euro auf 357,8 Millionen Euro reduzieren. Als Gründe für den negativen Verlauf des Geschäftsjahres nannte Turin die Auswirkungen der Pandemie auf den Verkauf von Eintrittskarten und Fan-Artikeln. Zudem seien auch die Einnahmen aus Lizenzverträgen rückläufig gewesen.

19:35 Uhr

Deutsche Skispringerinnen zum WM-Auftakt ganz schwach

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Katharina Althaus sprang immerhin noch auf Platz zehn.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Die deutschen Skispringerinnen haben zum Auftakt der Heim-WM nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen können. Die Oberstdorfer Lokalmatadorin Katharina Althaus belegte als beste Athletin im Team von Bundestrainer Andreas Bauer nur den zehnten Platz. Ganz bitter lief es für Carina Vogt. Die Olympiasiegerin von 2014 sprang nur auf den 30. Rang. Das erste Skisprung-Gold der Titelkämpfe im Allgäu sicherte sich die Slowenin Ema Klinec. Silber ging an Maren Lundby aus Norwegen, Bronze holte die Japanerin Sara Takanashi. Zweitbeste Deutsche wurde Anna Rupprecht als 14., Juliane Seyfarth landete auf dem 21. Platz.

19:01 Uhr

Trotz Patzern: BVB bindet Torhüter Hitz langfristig

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund setzt weiter auf Torhüter Marwin Hitz. Die Westfalen haben den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Schweizer um zwei Jahre bis 2023 verlängert. Das gab der Champions-League-Achtelfinalist am Donnerstag bekannt. Hitz (33) spielt seit 2018 für den BVB und hat zuletzt den an der Schulter verletzten Stammkeeper Roman Bürki (30) ersetzt. "Marwin genießt bei uns sowohl sportlich als auch menschlich eine sehr hohe Wertschätzung. Die Vertragsverlängerung ist deshalb folgerichtig", sagte Sportdirektor Michael Zorc. Hitz hatte sich allerdings zuletzt in den Punktspielen beim SC Freiburg (1:2) und gegen die TSG Hoffenheim (2:2) Patzer erlaubt.

18:15 Uhr

Nächster Verletzter: Schalke-Coach muss auf 13 Profis verzichten

Die Verletztenliste beim Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04 wird immer länger. Im Kampf um den Klassenerhalt müssen die Königsblauen vorerst auch auf Mittelfeldspieler Nassim Boujellab verzichten, der im Training Bänderverletzungen im Sprunggelenk und im Knie erlitt. Weiter nur individuell trainierten am Donnerstag Shkodran Mustafi, Nabil Bentaleb und Sead Kolasinac.

Damit sind vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) beim VfB Stuttgart insgesamt 13 Spieler verletzt oder angeschlagen. Zurück ins Mannschaftstraining kehrten William und Matthew Hoppe. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bei noch zwölf auszustehenden Spielen inzwischen neun Punkte.

17:15 Uhr

Verstappen spricht über Mercedes-Gerüchte

Formel-1-Pilot Max Verstappen schenkt Gerüchten über einen möglichen Wechsel zu Mercedes zur Saison 2022 momentan keine große Beachtung. "Mein Fokus liegt auf mir selbst und darauf, dass wir eine gute Saison fahren. Es ist noch so früh im Jahr, über solche Dinge denke ich derzeit nicht nach", sagte der Red-Bull-Star. Am Ende des Tages wisse er ohnehin nicht, "was Lewis tun wird." Rekordweltmeister Lewis Hamilton hatte seinen Vertrag bei den Silberpfeilen nach einer mehrwöchigen Hängepartie verlängert. Der Kontrakt mit dem Briten gilt allerdings nur für die anstehende Saison.

Verstappen steht bis 2023 bei Red Bull unter Vertrag. Dieser besitzt aber eine "Performance-Klausel", die unter gewissen Bedingungen einen vorzeitigen Abschied ermöglicht. In der neuen Saison will Verstappen dem Platzhirsch näherrücken. "Mehr Grip, mehr Power", wünscht sich der Niederländer für die anstehenden Duelle mit Mercedes und Co. "Wir haben gute Schritte unternommen. Aber die Konkurrenz schläft nicht", sagte Verstappen: "Wir werden sehen, ob das Auto wettbewerbsfähig genug ist, um noch öfter um den Sieg zu fahren."

16:16 Uhr

Quartett kehrt zurück: Dortmunder Personallage entspannt sich

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Freude bei Trainer Terzic: Die Personallage entspannt sich.

(Foto: picture alliance / Sven Simon/ POOL via David Inder)

Bei Borussia Dortmund entspannt sich rechtzeitig vor dem Start in die entscheidende Saisonphase die personelle Lage. Für das Heimspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) gegen Arminia Bielefeld kann der Fußball-Bundesligist erstmals seit Wochen wohl wieder mit Thorgan Hazard, Dan-Axel Zagadou, Roman Bürki und Lukasz Piszczek planen. "Sie hatten eine gute Trainingswoche. Da sah bei allen ganz gut aus. Wir haben noch eine Testung vor uns, dann werden wir sehen, wer am Samstag wieder zur Verfügung steht", sagte Trainer Edin Terzic.

Damit wächst die Chance, dass der BVB-Coach in den folgenden schweren Partien im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach (2. März), in der Bundesliga beim FC Bayern (6. März) und in der Champions League gegen den FC Sevilla (9. März) nur auf Axel Witsel und Manuel Akanji verzichten muss.

15:29 Uhr

2016 gedraftet: Deutscher gibt NFL-Traum auf

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Moritz Böhringers NFL-Karriere ist vorbei.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Fünf Jahre nach seinem Draft in der NFL hat Footballspieler Moritz Böhringer seinen Traum vom Sprung in die US-Profiliga aufgegeben. Der 27-Jährige kehrt zur neuen Saison zu den Schwäbisch Hall Unicorns aus der German Football League (GFL) zurück. "Ich will jetzt mein Studium in Deutschland abschließen", sagte Böhringer, langfristig sehe er aber seine Zukunft in den Vereinigten Staaten: "Mein Plan ist es, nach dem Studium in den USA zu leben."

Böhringer war 2016 als weltweit erster Nicht-Amerikaner ohne College-Erfahrung gedraftet worden. Die Minnesota Vikings wählten den Wide Receiver als 180. Spieler aus. In den 53er-Kader des Klubs schaffte es Böhringer nicht, 2017 wechselte er zu den Cincinnati Bengals und wurde zum Tight End umgeschult. Auch dort gelang ihm kein Durchbruch. Bei den Unicorns will er nun die "Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe, zurückgeben" und "natürlich einen German Bowl gewinnen".

14:41 Uhr

Handgreiflichkeit gegen Trainer: Lübeck wirft Vize-Kapitän raus

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VfB-Coach Landerl (Mitte) und Riedel (rechts) klatschten nach dem Spiel trotzdem ab.

(Foto: imago images/Holsteinoffice)

Fußball-Drittligist VfB Lübeck hat seinen bisherigen Vize-Kapitän Florian Riedel wegen Handgreiflichkeiten gegen den Trainer dauerhaft vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Dies teilte der VfB mit, nachdem neue Details in der Auseinandersetzung zwischen Riedel und VfB-Trainer Rolf Landerl bekannt geworden waren.

Lübecks stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzende Timo Neumann habe laut der VfB-Mitteilung die Information erhalten, dass Riedel am Samstag in der Halbzeitpause des Spiels gegen Türkgücü München (0:2) gegen Landerl handgreiflich geworden war. Landerl, der diesen Vorfall zunächst mannschaftsintern lösen wollte, habe den Sachverhalt auf Nachfrage des Vorstands ebenso bestätigt wie weitere Zeugen. Riedel war zunächst wegen öffentlich geäußerter Kritik an Sportdirektor Rocco Leeser nur für eine Woche vom Trainings- und Spielbetrieb der ersten Mannschaft suspendiert worden und mit einer Geldstrafe belegt worden. Nun wurde er vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

13:45 Uhr

McIlroy zum Woods-Crash: "Einfach nur dankbar, dass er noch da ist"

Die Rückkehr des bei einem Autounfall schwer verletzten Superstars Tiger Woods auf den Golfplatz ist für seinen Kollegen Rory McIlroy derzeit absolute Nebensache. "Ich glaube, zum jetzigen Zeitpunkt sollte jeder einfach nur dankbar sein, dass er da ist, dass er am Leben ist und dass seine Kinder ihren Vater nicht verloren haben", sagte der Weltklasse-Profi aus Nordirland nach Angaben der BBC. Dies sei das Allerwichtigste, betonte der 31-Jährige, derzeit die Nummer acht der Weltrangliste. Golf stehe derzeit überhaupt nicht zur Debatte.

"Wir sind alle sehr glücklich, dass er noch hier ist", meinte McIlroy mit Blick auf Tiger Woods, der bei dem Unfall schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten hatte. "Ich finde, wir sollten ihm jeden Tag Anerkennung dafür zollen, dass wir auf der PGA-Tour spielen und was er für den Golfsport getan hat", sagte der ehemalige Weltranglisten-Erste. "Er ist ein Mensch und hat schon so viel durchgemacht."

12:36 Uhr

"Haben ein Auge auf ihn": Löw macht die Tür für WM-Held auf

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Joachim Löw hat ein Auge auf Mario Götze.

(Foto: picture alliance/dpa/DFB)

Bundestrainer Joachim Löw hält eine Rückkehr von Mario Götze in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft weiter für möglich. "Im Moment ist Mario nicht im engeren Kreis, aber wir haben ein Auge auf ihn", sagte Löw dem "Kicker". Götze hatte am Wochenende mit seinem ersten Doppelpack in der niederländischen Meisterschaft der PSV Eindhoven noch zu einem 3:1-Sieg über Vitesse Arnheim verholfen. Der 28-Jährige stand vor mehr als drei Jahren zuletzt im Auswahlkader und wurde in seinem 63. Länderspiel beim 2:2 gegen Frankreich am 14. November 2017 eingewechselt. Bei der WM 2014 in Brasilien hatte er im Endspiel das Tor zum 1:0-Erfolg gegen Argentinien erzielt und die DFB-Auswahl zum vierten WM-Titel geschossen.

11:52 Uhr

"Hoffentlich nicht gewürfelt": Kuriose Langlaufpanne sorgt für Verwirrung

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Sebastian Eisenlauer war kurz absolute Weltklasse.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sebastian Eisenlauer traute seinen Augen nicht. Der deutsche Langlauf-Außenseiter sah seinen Namen beim WM-Auftakt in der 1,5 Kilometer langen Sprint-Qualifikation plötzlich auf Rang zwei der Anzeigetafel - nur hinter Norwegens Dominator Johannes Kläbo. "Als ich ins Ziel gekommen bin mit Platz zwei, da war mir eigentlich schon klar, dass das nicht stimmen kann", sagte Eisenlauer in Oberstdorf. Tatsächlich stimmte etwas nicht, denn wenige Minuten später korrigierte der Weltverband Fis das Resultat und zeigte den 30-Jährigen als 37. an.

"Es geht ein bisschen das Vertrauen verloren in das Endergebnis, das sie hier veröffentlichen", sagte Eisenlauer und schob hinterher, die Verantwortlichen "wissen schon, was sie machen". Er hoffe, die Zeit sei nicht gewürfelt, sondern "hergerechnet" worden. An ein solches Malheur konnte sich der Langläufer in seiner bisherigen Laufbahn nicht erinnern.

11:08 Uhr

Rafinha zu Schalke? Kuranyi hätte gerne geholfen

Kevin Kuranyi hat bestätigt, mit dem vom Abstieg bedrohten Fußball-Bundesligisten FC Schalke über eine Verpflichtung von Außenverteidiger Rafinha gesprochen zu haben. "Das ist richtig. Er gehört zwar nicht zu meinen Klienten, aber wir sind befreundet, und wenn ich meinem früheren Klub helfen kann, dann versuche ich das. Aber die verantwortlichen Personen haben anders entschieden", sagte der mittlerweile als Spielerberater tätige ehemalige Profi des Revierklubs den "Ruhr Nachrichten".

Die finanziellen Modalitäten eines möglichen Transfers von Rafinha, der zuletzt für Olympiakos Piräus auflief, seien dabei aber noch kein Thema gewesen. "So weit waren die Gespräche noch gar nicht. Es ging zunächst einmal darum, ob Schalke überhaupt Interesse an Rafinha hätte. Das war nicht der Fall", sagte Kuranyi.

Die derzeitige sportliche Situation der Schalker, die abgeschlagen am Tabellenende und am Samstag im Duell bei seinem einstigen Klub VfB Stuttgart unter Zugzwang stehen, bereitet dem 38 Jahre alten Kuranyi Sorgen: "Als Schalker musst du an Wunder glauben. Aber es wird natürlich immer schwieriger. Und mit neun Punkten nach 22 Spieltagen hat noch keine Mannschaft den Klassenerhalt geschafft. Es ist ein Jammer, ich leide mit Schalke."

10:23 Uhr

DFL lehnt zusätzlichen Wechsel bei Gehirnerschütterungen ab

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Eine Entscheidung, die Kopfschmerzen bereitet.

(Foto: picture alliance / SvenSimon)

In der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga soll es vorerst keine zusätzliche Auswechslung beim Verdacht auf eine Gehirnerschütterung geben. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf Anfrage des Fachmagazins "Kicker" mitteilte, habe sich deren "Kommission Fußball" gegen eine Teilnahme an einer laufenden internationalen Testphase ausgesprochen. "Hintergrund ist, dass in beiden Ligen derzeit bereits fünf Auswechslungen möglich sind", sagte ein DFL-Sprecher.

Die DFL führte zudem an, dass dieses derzeitige Wechselkontingent, das aufgrund der Ausnahmesituation in der Corona-Pandemie vorerst bis Saisonende erlaubt ist, ohnehin nur zurückhaltend genutzt werde. Die "Kommission Fußball" werde aber "die Thematik neu bewerten, sobald Bundesliga und/oder 2. Liga zu drei Wechselmöglichkeiten pro Begegnung zurückkehren". Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) hatten im Dezember eine Testphase für einen zusätzlichen Wechsel bei Kopfverletzungen abgesegnet, die englische Premier League nimmt seit dem 6. Februar daran teil. Allerdings war dort das normale Wechselkontingent auch nicht auf fünf erhöht worden.

08:49 Uhr

"Schaue jedes Spiel von ihnen": Haaland verrät "Lieblingsklub"

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Wenn er Robert Lewandowski zuschaut, staunt sogar Erling Haaland.

(Foto: picture alliance/dpa/Roy Gilbert / Revierfoto / Pool)

Erling Haaland ist einer der gefragtesten Fußballprofis der Welt. Der Stürmer schießt national und international Tor um Tor, die Zahl seiner prominenten Bewunderer wächst wöchentlich. Doch auch der Norweger ist ein Fan, mindestens unter beruflichen Aspekten - und zwar ausgerechnet vom Bundesligarivalen FC Bayern München. "Ich schaue jedes Spiel von ihnen. Das ist ein fantastisches Team. Ich lerne dabei sehr viel", verriet Haaland bei "Viaplay Football". Besonders ein Spieler der Münchner hat es ihm ganz besonders angetan: Robert Lewandowski. "Dieser Mann ist verrückt. Einfach nur verrückt", sagt Haaland über den Ex-BVB-Stürmer. "Seine Mitspieler wissen immer, wo er steht und er schafft es immer, am richtigen Ort zu sein und die Angriffe abzuschließen."

07:33 Uhr

Hoffen nach schlimmer Verletzung: "Glaube fest, dass Tiger Woods sich zurückkämpft"

Star-Golfer Tiger Woods erleidet bei einem heftigen Auto-Unfall komplizierte Verletzungen. Sportmediziner Dr. Jens Enneper spricht im Interview über Behandlungsmöglichkeiten für Woods, welche Risiken für den Athleten bestehen und eine mögliche Rückkehr auf den Golfplatz.

07:03 Uhr

Deutscher NHL-Profi trifft doppelt besonders

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Nico Sturm darf zweimal jubeln.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm hat beim 6:2 der Minnesota Wild gegen die Colorado Avalanche seine beiden ersten Tore in der NHL-Hauptrunde erzielt. Der 25-Jährige aus Augsburg tunnelte seinen Landsmann Philipp Grubauer beim Treffer zum 5:2 und traf bei leerem Tor aus dem eigenen Drittel auch zum Endstand. "Es ist schön, wenn ein Kerl wie er so belohnt wird", sagte Wild-Trainer Dean Evason.

In den Playoffs der vergangenen Saison hatte Sturm seinen ersten NHL-Treffer erzielt. In der West-Division der stärksten Eishockey-Liga der Welt zog Sturms Mannschaft durch den Sieg an den Avalanche vorbei und steht nun mit einem Punkt Vorsprung auf Rang fünf. Für Colorado war es die zweite Niederlage in Serie und die neunte der Saison. Grubauer parierte 19 der 24 Schüsse auf sein Tor.

06:15 Uhr

Es machte "gar keinen Sinn": Dardai übt harte Kritik am Hertha-Kader

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Pal Dardai befindet sich auf einer schwierigen Mission.

(Foto: imago images/Hartenfelser)

Pal Dardai hat die Fehler von Hertha BSC in den vergangenen Monaten mit Übermut begründet. "Hertha wollte vielleicht etwas zu schnell den Sprung schaffen. Aber es geht nicht einfach von 0 auf 100 - nicht in der Liebe und nicht im Fußball. Es muss sich entwickeln", sagte der Nachfolger von Trainer Bruno Labbadia dem "Kicker". "Es ist für uns ein sehr gefährliches Jahr. Als ich in die Kabine kam, haben manche weder Deutsch noch Englisch gesprochen", berichtete der Ungar. Ohne Teamgeist und gemeinsame Sprache mache es aber gar keinen Sinn, über Taktik zu sprechen. Inzwischen sei das besser geworden. "Wir sind zusammengerückt. Unsere Basis ist sehr fest", lobte Dardai.

Er sei immer noch überzeugt davon, mit Hertha BSC die Klasse zu halten. Die Aufgabe sei "schwer, aber machbar", sagte der 44-Jährige und bezeichnete sie als schwierigste seiner Karriere. "Fehlende Führungsspieler, zu wenig Teamgeist und viele Sprachen in der Kabine - das war die Situation."

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