Donnerstag, 25. Juli 2019Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer
22:43 Uhr

Überfall auf Mesut Özil in London

Der Arsenal-Fußballer Mesut Özil ist von einer bewaffneten Motorrad-Gang überfallen worden. Er war im Norden London unterwegs, als er und sein Teamkollege Sead Kolasinac von den Männern bedroht wurden. Das berichtet das britische Medium "Daily Mail".

Offenbar hatten es die Täter auf sein Auto abgesehen. Kolasinac sei aus dem Auto gesprungen und habe versucht, die Angreifer zu schlagen. Özil sprang ebenfalls aus seinem Mercedes und flüchtete in ein nahegelegenes Restaurant. Das 100.000-Pfund-Auto mit markanter goldener Verzierung ist auf der Mitte der Straße mit offener Fahrertür zurückgelassen worden. Die Täter wurden noch nicht gefasst.

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22:20 Uhr

Hertha bietet 20 Millionen Euro für Lukebakio

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Bald Herthaner? Dodi Lukebakio.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Hertha BSC hat nicht nur im Trainingslager in Österreich ein Testspiel gegen Fenerbahce mit 2:1 (0:0) gewonnen. Nein, der Fußball-Bundesligist steht angeblich vor einem Rekordtransfer. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, haben sich die Berliner mit Dodi Lukebakio darauf geeinigt, dass er zur Hertha wechselt.

  • Der 21 Jahre alte Belgier steht beim englischen Erstligisten FC Watford unter Vertrag und hatte in der vergangenen Saison leihweise für die Düsseldorfer Fortuna gespielt.
  • Einziges Problem beim Transfer in die deutsche Hauptstadt: Über die Ablösesumme sind sich die Klubs noch nicht einig.
  • Hertha soll ein Angebot über 20 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen hinterlegt haben. Die bisherige Rekordverpflichtung ist Stürmer Davie Selke, der im Sommer 2017 für etwa 8,5 Millionen Euro von RB Leipzig kam.
21:46 Uhr

Hülkenberg glaubt, dass er weiter für Renault fährt

Nico Hülkenberg geht davon aus, dass er über diese Saison hinaus als Fahrer beim Formel-1-Rennstall Renault bleibt. "Es gibt keine Gründe, davon nicht auszugehen. Es ist nicht sicher, was ist in der Formel 1 sicher? Dinge können sich ganz schnell verändern. Aber so wie die Aktien stehen, glaube ich, ist sehr realistisch, dass ein Verbleib bei Renault wahrscheinlich ist", sagte der Deutsche in Hockenheim, wo am Sonntag (ab 12.45 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) ein Rennen stattfindet.

21:22 Uhr

Manchester United besiegt Tottenham in Shanghai

Der englische Fußballerstligist Manchester United hat den englischen Fußballerstligisten Tottenham Hotspur beim International Champions Cups besiegt. Die Mannschaft um den französischen Weltmeister Paul Pogba gewann in Shanghai mit 2:1 (1:0). Anthony Martial schoss Manchester in der 21. Minute in Führung. Nach dem Ausgleich durch Lucas Moura (65.) erzielte der 18 Jahre alte Angel Gomes (81.) den Siegtreffer. Für die Spurs stand der französische Zugang Tanguy Ndombele erstmals in der Startelf. Am kommenden Dienstag tritt Tottenham beim Audi Cup in München ab 18 Uhr gegen Real Madrid an. Am Tag darauf könnte das Team auf den FC Bayern treffen.

20:59 Uhr

Joveljic schießt Eintracht Frankfurt in Tallinn zum Sieg

Die SG Eintracht Frankfurt hat gute Chancen auf den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde der Europaliga. Der Fußball-Bundesligist gewann im Hinspiel der zweiten Runde mit 2:1 (1:1) beim estnischen Klub FC Flora Tallinn. Der Spanier Lucas Torro hatte die Hessen in der 24. Minute in Führung gebracht. Zehn Minuten später glich Mihkel Ainsalu für den elfmaligen estnischen Meister aus. Dann bewies Eintracht-Coach Adi Hütter ein gutes Händchen: Dem eingewechselten Serben Dejan Joveljic gelang in seinem ersten Spiel für die SGE der Siegtreffer (71.) vor 8000 Zuschauern. Das Rückspiel findet in einer Woche in Frankfurt statt.

20:30 Uhr

Kluivert kehrt zum FC Barcelona zurück

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Oranje boven: Patrick Kluivert und Clarence Seedorf, 2002.

(Foto: imago images / Pro Shots)

Der frühere Weltklassefußballer Patrick Kluivert kehrt zum FC Barcelona zurück und wird bei seinem früheren Verein Chef der Nachwuchsakademie La Masia. Der 43 Jahre alte Niederländer unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis Juni 2021, wie der spanische Meister mitteilte. Der 79-malige Nationalspieler stand als Profi von 1998 bis 2004 bei Barça unter Vertrag und wurde mit dem Klub 1999 spanischer Meister.

"Ich bin sehr glücklich, wieder zu Hause zu sein und freue mich auf diese neue Ära und die Herausforderung, Barça unter den Top-Teams in der Welt zu halten", sagte Kluivert. Er erzielte für die Katalanen in 308 Spielen 145 Tore. Zuletzt hatte der frühere Stürmer beim Afrika-Cup als Assistent von Clarence Seedorf die Auswahl Kameruns betreut. Nach dem Aus im Achtelfinale waren die beiden Niederländer freigestellt worden.

19:49 Uhr

Deutsche U19-Fußballerinnen im EM-Finale

Deutschlands U19-Fußballerinnen stehen zum zweiten Mal nacheinander im EM-Finale. Die Mannschaft der scheidenden Trainerin Maren Meinert setzte sich in Glasgow im Halbfinale mit 3:1 (1:0) gegen die Niederlande durch. Gegner des DFB-Nachwuchses im Endspiel am Sonntag ist Titelverteidiger Spanien oder Frankreich.

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    Finale!

    (Foto: imago images / PA Images)

    Im vergangenen Jahr hatten die deutschen Fußballerinen im Finale 0:1 gegen Spanien verloren. Deutschland ist bei U19-Europameisterschaften mit vier Titeln Rekordsieger.
  • Die 19 Jahre alte Stürmerin Melissa Kössler, die in den USA spielt, brachte die DFB-Auswahl in Führung (19. Minute), Jill Baijings traf zum Ausgleich (61.).
  • Nach einem Foul an DFB-Stürmerin Shekiera Martinez verwandelte Marie Müller vom SC Freiburg den Strafstoß (81.), ehe die Frankfurterin Martinez mit dem Tor zum 3:1 ialles klar machte (89.).
  • Für Ex Nationalspielerin Meinert ist es das letzte Turnier als U19-Trainerin. Im Mai hatten der DFB und Meinert bekanntgegeben, dass die Trainerin ihren Vertrag nicht verlängert.
19:01 Uhr

Profiboxer Santillan stirbt nach Kampf trotz Schutzsperre

Das Profi-Boxen beklagt den zweiten Todesfall innerhalb weniger Tage. Der argentinische Superleichtgewichtler Hugo Alfredo Santillan, am 15. Juni noch Gegner des deutschen Olympiadritten Artem Harutyunyan, starb einer Mitteilung des World Boxing Council zufolge in einem Krankenhaus von Buenos Aires im Alter von nur 23 Jahren. Santillan hatte am Samstag gegen Eduardo Javier Abreu aus Uruguay gekämpft - laut Aussage von Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer, trotz einer Schutzsperre nach seiner schweren Niederlage gegen Harutyunyan. Erst am Dienstag war der russische Boxer Maxim Dadaschew seinen Kopfverletzungen nach einem Kampf gegen Subriel Matias aus Puerto Rico erlegen.

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18:43 Uhr

Zverev steht in Hamburg im Viertelfinale

Alexander Zverev hat beim Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg das Viertelfinale erreicht. Der beste deutsche Tennisspieler setzte sich gegen den Argentinier Federico Delbonis mit 6:4 und 7:6 (7:2) durch. Nach 1:44 Stunden verwandelte der 22-Jährige bei Temperaturen über 35 Grad seinen ersten Matchball. In der Runde der letzten Acht trifft der Weltranglisten-Fünfte nun auf den Serben Filip Krajinovic, der den von der Hitze erschöpften Slowaken Martin Klizan bezwang. Zverevs Davis-Cup-Kollege Jan-Lennard Struff hingegen ist im Achtelfinale ausgeschieden. Er verlor gegen Spanier Pablo Carreno Busta mit 1:6 und 6:7 (4:7).

16:17 Uhr

Ex-Bremer Diego erleidet Horror-Verletzung

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Von 2006 bis 2009 spielte er beim SV Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga groß auf, mittlerweile ist Diego 34 Jahre alt und spielt in seiner brasilianischen Heimat. Jetzt droht dem Profi in Diensten von Flamengo Rio de Janeiro offenbar das unfreiwillige Karriereende. Bei der 0:2-Auswärtsniederlage bei Club Sport Emelec in Ecuador musste Diego nach einem Foul mit der Trage vom Feld gebracht werden. Die Diagnose: ein komplizierter Bruch, eine Bänderverletzung und ein ausgekugeltes linkes Sprunggelenk, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

Wie Vereinsarzt Marcio Tannure erklärte, soll eine Operation so schnell wie möglich anstehen. Diegos Ex-Verein schickte sogleich Genesungsgrüße.

15:40 Uhr

RB Leipzig gewinnt zähes Ringen um teuren Wunschspieler

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Für 18 Millionen Euro kehrt Ademola Lookman zurück zu RB Leipzig.

(Foto: imago images / Picture Point LE)

RB Leipzig hat das lange Ringen um Ademola Lookman gewonnen und den 21 Jahre alten Offensivspieler vom Premier-League-Klub FC Everton für fünf Jahre verpflichtet. Die Ablöse soll bei rund 18 Millionen Euro liegen. Wunschspieler Lookman war bereits in der Rückrunde der Saison 2017/18 an die Sachsen ausgeliehen und hinterließ mit fünf Toren und vier Vorlagen in nur elf Einsätzen einen sehr guten Eindruck. Leipzig hatte sich seitdem mehrfach um einen Transfer bemüht.

Nach seiner Rückkehr zum FC Everton absolvierte der Engländer mit nigerianischen Wurzeln 21 Premier-League-Spiele und drei Pokal-Partien, in denen er einen Treffer erzielte und zwei Vorlagen beisteuerte. Lookman ist der fünfte Neuzugang der Sachsen. Zuvor hatte der Pokalfinalist Christopher Nkunku (Paris St. Germain), Hannes Wolf (RB Salzburg), Luan Candido (Palmeiras Sao Paulo) und Ethan Ampadu (FC Chelsea) verpflichtet.

15:15 Uhr

Videobeweis: Welche Kurve Vettel in Hockenheim streichen würde

Der Grand Prix von Hockenheim ist das Heimrennen von Sebastian Vettel. Im n-tv Interview führt der Ferrari-Pilot durch die 13 Kurven. Im letzten Jahr crashte der 32-Jährige kurz vor Schluss. Damit sich das nicht wiederholt, hat er direkt einen Verbesserungsvorschlag.

Verbesserungsvorschläge hat auch die Formel 1 selbst: Ein neues Regelwerk soll ab 2021 die Dominanz von Mercedes, Ferrari und Red Bull brechen. Ob ein deutscher Grand Prix dann noch zum Rennkalender gehört? Daran bestehen ernsthafte Zweifel.

14:29 Uhr

Lagenschwimmer Heintz verpasst WM-Bronze ganz knapp

Lagenschwimmer Philip Heintz hat bei der WM in Südkorea eine Medaille über 200 Meter knapp verpasst. Der 28-Jährige schlug in Gwangju nach 1:56,86 Minuten an und wurde Vierter. Auf Bronze und Chase Kalisz aus den USA fehlten ihm nur acht Hundertstelsekunden. Gold sicherte sich der Japaner Daiya Seto. Silber holte Jeremy Desplanches aus der Schweiz. Im Halbfinale war Heintz in 1:56,95 Minuten noch die zweitschnellste Zeit geschwommen. Dabei war er 1,4 Sekunden schneller als bei seiner vorherigen Jahresbestzeit gewesen. Im Endlauf steigerte er sich erneut, doch es reichte nicht ganz für Edelmetall.

14:14 Uhr

Deutscher Zoll erwischt Top-Leichtathletin mit 50 Kilo Drogen

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Seit dem 18. Juni sitzt die niederländische Sprinterin Madiea Ghafoor in Untersuchungshaft.

(Foto: imago/VI Images)

Der deutsche Zoll hat die niederländische Leichtathletin Madiea Ghafoor auf der Autobahn mit über 50 Kilo Drogen im Auto gestoppt. Die 26-Jährige sitzt seit dem 18. Juni in Kleve in Untersuchungshaft, das bestätigte Oberstaatsanwalt Johannes Hoppmann. Die Staatsanwaltschaft Kleve und das Hauptzollamt Duisburg hatten den Vorfall bereits Anfang Juli öffentlich gemacht - ohne den Namen zu nennen.

Die 400-Meter-Sprinterin reiste alleine, im Wagen wurden große Mengen Crystal Meth und Ecstasy mit einem Schwarzmarktwert von rund zwei Millionen Euro gefunden. Ghafoor wurde auf der A3 in Höhe Elten routinemäßig kontrolliert. Sie gab laut Pressemitteilung an, auf dem Weg zum Training in Düsseldorf zu sein. Im Kofferraum stellten die Beamten 25 Beutel aus Alufolie und Plastik sicher. Ghafoor wurde noch vor Ort festgenommen. Die Sprinterin hatte sich mit der niederländischen 4x400-m-Staffel im Mai für die Weltmeisterschaften in Doha qualifiziert.

13:27 Uhr

BVB plant Gehaltskürzung für Götze

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Der BVB möchte Mario Götze halten - allerdings zu verminderten Bezügen.

(Foto: imago images / Icon SMI)

Borussia Dortmund möchte gerne den Vertrag mit Mario Götze verlängern. Die Voraussetzung: Der 27-Jährige nimmt eine Gehaltskürzung von 20 Prozent hin. Statt zehn Millionen Euro soll er laut "Bild"-Zeitung künftig acht Millionen Euro beim Fußball-Bundesligisten verdienen. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum Sommer 2020.

Die Verhandlungen sind für das Trainingslager geplant, zu dem der BVB am Samstag nach Bad Ragaz reist. Götze dürfte damit weniger zufrieden sein - nach seinen guten Leistungen in der abgelaufenen Saison heißt es, er habe sich mehr Wertschätzung erhofft. Sollte es keine Einigung über ein neues Arbeitspapier geben, könnte der Mittelfeldspieler im kommenden Sommer ablösefrei wechseln.

12:23 Uhr

Fußballer verklagt Anti-Doping-Agentur auf 14,5 Millionen Euro

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Heute läuft Mamadou Sakho für Crystal Palace auf. Er macht die später annullierte Dopingsperre dafür verantwortlich, dass er seinen Stammplatz beim FC Liverpool verlor.

(Foto: imago/MB Media Solutions)

Mamadou Sakho verklagt die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada auf 14,5 Millionen Euro Schadenersatz. Der französische Abwehrspieler war 2016 wegen eines angeblichen Dopingvergehens gesperrt worden, die Suspendierung wurde jedoch später annulliert. Weil der heute 29-Jährige dadurch allerdings das Europa-League-Finale mit dem FC Liverpool und die EM 2016 mit der französischen Nationalmannschaft verpasste, klagt er nun auf Erstattung der Einnahmen, die ihm entgangen sein sollen.

Sakho verlor durch die Sperre seinen Stammplatz in der Klopp-Elf und wechselte 2017 zu Crystal Palace. Zudem sehe er sich als Doper diskreditiert, wie der "Spiegel" berichtet. Die Wada habe in einer ersten Anhörung erklärt, dass sie keine Fürsorgepflicht für den Profi habe - und dass der Verlust des Stammplatzes nichts mit der Sperre zu tun habe.

11:40 Uhr

Klopp schließt Coutinho-Rückkehr nach Liverpool aus

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Liverpool-Coach Jürgen Klopp hält eine Rückkehr von Philippe Coutinho für ausgeschlossen.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Jürgen Klopp hat der möglichen Rückkehr des Brasilianers Philippe Coutinho zum FC Liverpool eine Absage erteilt. "Generell hilft Phil Coutinho jedem Team. Darum geht es nicht", sagte der Teammanager der Reds in einem ESPN-Interview: "Aber es wäre eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr teure Verpflichtung. Und für uns ist es nicht das Jahr dafür." Es sei einfach nicht möglich, fügte Klopp an.

Im Januar 2018 war der heute 27 Jahre alte Offensivmann Coutinho für 145 Millionen Euro von Liverpool zu Barca gewechselt. Die Katalanen holten in diesem Sommer bereits Weltmeister Antoine Griezmann, Neymar könnte von Paris St. Germain folgen. Zuletzt war daher vermehrt über eine mögliche Rückkehr von Coutinho spekuliert worden. In der Diskussion war eine zweijährige Leihe nach Liverpool mit anschließender Kaufoption über 97,5 Millionen Euro.

11:09 Uhr

Wer gewinnt die Hitzeschlacht im Hochgebirge?

Jetzt gilt es im Kampf um den Gesamtsieg bei der 106. Tour de France. Drei schwere Alpen-Etappen warten vor dem großen Finale in Paris. Das Teilstück an diesem Donnerstag (11.25 Uhr/One und Eurosport) gilt als Königsetappe, gleich drei Berge mit mehr als 2000 Metern Höhe sind zu überwinden. Die Favoriten um Vorjahressieger Geraint Thomas und den Deutschen Emanuel Buchmann sind endgültig gefordert.

ETAPPE: Die 208 Kilometer lange Etappe von Embrun nach Valloire beginnt sanft mit einem Teilstück der dritten Kategorie, spätestens ab Kilometer 74 beginnt allerdings die wilde Berg- und Talfahrt. Zunächst geht es auf den Col de Vars (2109 Meter), später warten auch noch der Col d'Izoard (2360 Meter) sowie der legendäre Col du Galibier. Von dem 2645 Meter hohen Riesen geht es 19 Kilometer lang nur noch bergab ins Ziel.

FAVORITEN: Der Brite Thomas und sein kolumbianischer Co-Kapitän Egan Bernal haben die gewohnte Dominanz von Team Ineos (früher Sky) noch nicht gezeigt. Für den Tour-Sieg muss sich das Duo noch deutlich steigern. Auch der französische Tourmalet-Sieger Thibaut Pinot sowie Steven Krujswijk und Buchmann zählen zum Favoritenkreis. Ob am Galibier schon attackiert wird, ist offen, schließlich wartet nach der Überquerung noch eine rasante Abfahrt.

GELBES TRIKOT: Kann Frankreichs Liebling Julian Alaphilippe ein weiteres Mal das "Maillot Jaune" verteidigen? Der 27-Jährige nennt die Alpen eine "riesige Herausforderung" und ist im Hochgebirge eigentlich nicht zuhause. Sein Vorsprung auf Verfolger Thomas beträgt 1:35 Minuten, der kann auf schweren Etappen sehr schnell weg sein.

DEUTSCHE: Der 26 Jahre alte Buchmann hat mit seinen zwei vierten Plätzen in den Pyrenäen die Hoffnungen genährt, dass es bei dieser Tour doch noch zu einem deutschen Etappensieg kommen könnte. Eine eigene Attacke des Ravensburgers ist am Donnerstag aber nicht zu erwarten. Für die restlichen deutschen Fahrer dürfte es nur um eines gehen: die Alpen-Qual schadlos zu überstehen.

Update 11:34 Uhr: Der Protest von Tony Martin (Team Jumbo-Visma) und Luke Rowe (Ineos) wurde abgewiesen. Die beiden Radprofis bleiben disqualifiziert, für sie ist die Tour zu Ende.

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10:34 Uhr

Neuer Superstar für Bayerns Basketballer

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 Die Basketball-Bundesliga darf sich auf einen großen Namen freuen. Greg Monroe wechselt zum FC Bayern München. Der amtierende deutsche Meister gab die Verpflichtung am Donnerstagvormittag bekannt. Die Gerüchte vom frühen Morgen bestätigten sich damit.

Monroe ist 2,11 Meter groß und spielt auf der Center-Position, in der vergangenen NBA-Saison erreichte er mit den Philadelphia 76ers das Viertelfinale. Der 29-Jährige war 2010 an siebter Stelle von den Detroit Pistons gedraftet worden und absolvierte bislang 682 NBA-Spiele für Detroit, Milwaukee, Phoenix, Boston, Toronto und Philadelphia. Für Monroe ist es die erste Profi-Station außerhalb der USA.

10:00 Uhr

Wasserballer scheitern an "eigener Dummheit"

Die deutschen Wasserballer können bei ihrem WM-Comeback nach sechs Jahren im besten Fall den siebten Rang erringen. Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm verlor trotz einer starken Leistung im ersten Platzierungsspiel am Donnerstag im südkoreanischen Gwangju gegen Europameister Serbien denkbar knapp 16:17 (3:3, 3:3, 3:2, 3:4, 4:5) nach Fünfmeterwerfen. Im Spiel um Platz sieben trifft die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes am Samstag (7 Uhr) auf Griechenland.

Bester Werfer der deutschen Mannschaft, die in diesem Turnier nach den Spielen gegen Italien (7:8) und Titelverteidiger Kroatien (8:10) zum dritten Mal mit einem Topteam auf Augenhöhe agierte und bis 13 Sekunden vor dem Ende 12:11 führte, waren in der regulären Spielzeit Dennis Eidner, Maurice Jüngling und Timo van der Bosch mit jeweils zwei Treffern. "Bitterer geht es nicht", sagte Eidner: "Heute war es unsere eigene Dummheit. Wir hätten es ruhiger zu Ende spielen müssen."

09:23 Uhr

Erst Schuh zerstört, dann Mega-Vertrag unterschrieben

Zion Williamson gilt als kommender NBA-Superstar, die New Orleans Pelicans wählten ihn Ende Juni im Draft an erster Stelle.  Nach monatelangen Spekulationen hat der 19-Jährige jetzt seinen persönlichen (Schuh-)Ausrüster gewählt. Williamson hat einen langfristigen Vertrag mit der Jordan Brand geschlossen, laut ESPN ist es der höchstdotierte Vertrag eines Liga-Neulings überhaupt.

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Die genauen Zahlen sind nicht bekannt, Insider berichten aber über rund 90 Millionen Dollar, die Williamson für seine Unterschrift erhalten soll. Außerdem soll der Nike-Konzern, dem die Marke Jordan gehört, den Deal vorangetrieben haben. Der Grund: Williamson hatte sich im Februar verletzt, als sein Nike-Schuh sich "explodiert" war.  

08:35 Uhr

Radprofi angefahren, verprügelt und entführt

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Eine nahezu unglaubliche Geschichte hat die Österreicherin Nathalie Birli erlebt. Die Rennradfahrerin und Triathletin wurde laut "oe24" von einem Autofahrer absichtlich angefahren, verprügelt und entführt. Danach wollte er die 27-Jährige offenbar bei sich zuhause umbringen, sie konnte ihn jedoch von seinem Plan abbringen. Am späten Abend brachte er Birli, die sich am Dienstagnachmittag eigentlich zu einer Trainingsfahrt mit ihrem Rennrad aufgemacht hatte, sogar nach Hause.

Dank des Rad-Computers der 27-Jährigen habe der Tatort ermittelt werden können, dort nahm die Polizei einen 33 Jahre alten Verdächtigen fest. Birli selbst schreibt dazu: "Gott sei Dank konnte ich mich befreien und bis auf einen gebrochen Arm und eine Kopfverletzung wohlauf."

07:36 Uhr

Ex-NBA-Star wechselt offenbar zum FC Bayern

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"Big News" kündigen die Basketballer des FC Bayern für den heutigen Donnerstag an. Twitter ist allerdings schneller, und vorne weg der Chef der meist gut informierten Newsseite "Sportando". Demnach hat Greg Monroe einen Einjahresvertrag beim deutschen Meister und Euroleague-Teilnehmer unterschrieben. Er hat dazu das Foto gepostet, aus dem die Silhouette stammt, mit der die Münchner die Neuigkeiten bebildern.

Der 29-jährige Monroe hat seit 2010 insgesamt 632 NBA-Spiele absolviert und lief zuletzt in den Playoffs für die Philadelphia 76ers auf. Seine statistisch beste Saison hatte der Center 2014/15, als er für die Milwaukee Bucks im Schnitt 15.9 Punkte und 10.2 Rebounds erzielte.

06:19 Uhr

Guardiola über Sané: "Wenn er will, kann er gehen"

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München oder Manchester? Diese Antwort muss Leroy Sané noch geben.

(Foto: REUTERS)

Wechselt Leroy Sané zum FC Bayern oder bleibt er bei Manchester City? Noch immer gibt es keine finale Antwort auf diese Frage, aber die Chancen für den deutschen Rekordmeister sind offenbar gestiegen. Zumindest erklärte City-Trainer Pep Guardiola laut BBC während der Asien-Tour in Hongkong nun, dass Sané es selbst in der Hand hat: "Wenn er gehen möchte, kann er das, aber wir wären traurig."

Zwar gabe es ein Angebot des englischen Meisters, den Vertrag zu verlängern, aber "es liegt nicht in unseren Händen", wie Guardiola sagte. Der aktuelle Kontrakt des deutschen Nationalspielers bei den Citizens läuft noch über zwei Jahre. Und, so sein Coach: "Wir möchten, dass er bleibt."