Donnerstag, 28. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & Torben Siemer
23:28 Uhr

1860 München bittet seine Fans um Geld

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Als Tabellen-14. trennen die Löwen derzeit sechs Punkte von den Abstiegsrängen.

(Foto: imago images/Philippe Ruiz)

Not macht erfinderisch: Der chronisch klamme Fußball-Drittligist 1860 München hat seine Fans aufgerufen, der Mannschaft mit Spenden ein Wintertrainingslager im Januar zu ermöglichen. Teilnehmern an der Aktion "Gemeinsam für Sechzig" winken Preise wie ein Platz am Spielfeldrand oder vom Team signierte Fanartikel.

Zunächst hatte der deutsche Meister von 1966 aus finanziellen Gründen auf ein Trainingslager verzichtet. Mithilfe verschiedener Sponsoren wurde aber doch noch der Grundstein für einen Trip in wärmere Gefilde gelegt. Den Rest soll der traditionell leidgeprüfte Löwen-Anhang besorgen.

22:46 Uhr

Chile-Rallye wegen Unruhen abgesagt

Aufgrund anhaltender Unruhen im Land ist die für Mitte April geplante Rallye Chile abgesagt worden. Die Streichung der siebten Station der Weltmeisterschaft 2020 bestätigten die Organisatoren. Die Sicherheit von Teilnehmern und Zuschauern sei nicht zu garantieren. Anfangs friedliche Massenproteste gegen Fahrpreiserhöhungen im Nahverkehr waren in Chile in Gewalt umgeschlagen. 23 Menschen starben. Die nationale Fußball-Meisterschaft ist ausgesetzt, das Finale der Copa Libertadores wurde aus Santiago de Chile in die peruanische Hauptstadt Lima verlegt.

21:59 Uhr

Hannover 96 legt Protest gegen Niederlage ein

Bundesliga-Absteiger Hannover 96 erkennt die 1:2-Niederlage im Zweitliga-Punktspiel am Montag gegen Darmstadt 98 nicht an. Fristgerecht haben die Niedersachsen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Einspruch gegen die Wertung dieser Partie eingelegt.

Der Protest wird damit begründet, dass Schiedsrichter Martin Thomsen regelwidrig das vermeintliche Tor zum 2:2-Ausgleich zurückgenommen habe. Der Unparteiische, der kurz vor dem Schuss vom Spielball gestreift worden war, hatte seine ursprüngliche Entscheidung nach einer Intervention aus dem Kölner Videokeller revidiert.

"Nach unserer festen Überzeugung hätte dieses Tor - auch trotz der zu Saisonbeginn erfolgten Änderung im Regelwerk - gezählt werden müssen", teilten die Niedersachsen mit. Tatsächlich galt der Fußball-Referee über Jahrzehnte hinweg als "Luft", mittlerweile jedoch heißt es in der neu gefassten Regel 09: "Der Ball ist aus dem Spiel, wenn er einen Spieloffiziellen berührt, aber auf dem Spielfeld bleibt und ein Team einen aussichtsreichen Angriff auslöst, der Ball direkt ins Tor geht oder der Ballbesitz wechselt."

21:35 Uhr

Zweiter deutscher Kletterer holt sich das Olympia-Ticket

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Hojer ist der zweite Deutsche, der bei der Olympia-Premiere mitklettern darf.

(Foto: imago/Eibner Europa)

Jan Hojer fährt als zweiter deutscher Sportkletterer zur Olympia-Premiere in Tokio. Der Kölner sicherte sich seinen Startplatz bei der Qualifikation in Toulouse mit dem Einzug ins Finale der besten Acht im Kombinationswettkampf (Olympic Combined). Ursprünglich hätte Hojer im Endkampf am Samstag noch mindestens Sechster werden müssen, zwei Finalisten allerdings sind Japaner und von der Olympia-Wertung ausgenommen. Das Gastgeberland hat seine Starter für die Sommerspiele 2020 bereits nominiert.

Zuvor hatte sich Alexander Megos für Tokio qualifiziert. Der Deutsche Alpenverein (DAV) darf zwei Starter entsenden. Yannick Flohe schaffte es in Toulouse in der Kombination dreier Disziplinen nur auf den 18. Platz.

20:56 Uhr

Hillsborough-Katastrophe: Polizei-Einsatzleiter freigesprochen

Mehr als 30 Jahre nach der Hillsborough-Katastrophe ist der damals zuständige Einsatzleiter der Polizei von einem englischen Gericht für nicht schuldig befunden worden. David Duckenfield musste sich wegen fahrlässiger Tötung in 95 Fällen verantworten. Im vergangenen April war die Jury bezüglich Duckenfield zu keinem Urteil gekommen. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin ein Wiederaufnahmeverfahren angestrebt, das am 7. Oktober am Preston Crown Court begonnen hatte und nun mit dem Freispruch für den 75-Jährigen endete.

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20:10 Uhr

Fan stirbt vor Handball-Bundesligaspiel in Berlin

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Die Spieler hielten vor dem Anpfiff kurz inne.

(Foto: imago images/Mario Stiehl)

Tragischer Todesfall in der Handball-Bundesliga: Kurz vor dem geplanten Anwurf des Spiels zwischen den Füchsen Berlin und MT Melsungen ist in der Halle ein Fan verstorben. Der Mann war auf der Tribüne zusammengebrochen, er konnte trotz sofortiger medizinischer Notfallmaßnahmen nicht gerettet werden.

"Wir trauern gemeinsam mit den Angehörigen und seiner Ehefrau", sagte der sichtlich betroffene Füchse-Präsident Frank Steffel über das Hallenmikrofon: "Wir alle wissen, dass es in solchen Momenten viel Wichtigeres gibt als Handball." Allerdings habe die Witwe im Gespräch ausdrücklich "darum gebeten, das Spiel nicht abzusagen". Es begann mit 30-minütiger Verzögerung.

19:20 Uhr

Stadt Dortmund zahlt 320.000 Euro - weil Borussia nicht Meister wird

Die ausgebliebene Meisterfeier für Borussia Dortmund nach dem verpassten Bundesliga-Titel im Mai hat die Stadt mehr als 320.000 Euro gekostet. Das geht aus Verwaltungsunterlagen hervor, die dem Finanzausschuss der Stadt vorgelegt werden sollten. "Da die Entscheidung um die deutsche Fußballmeisterschaft 2019 erst am letzten Bundesliga-Spieltag fiel, waren erhebliche Storno- und Vorbereitungskosten zu tragen", heißt es in dem Papier.

Allein der externe Sicherheitsdienst habe 265.000 Euro verlangt, teilte ein Sprecher mit. Weitere Stornokosten seien für Toiletten und den Sanitätsdienst angefallen. Am Ende wurde Bayern München deutscher Meister - und die vorsichtshalber organisierte Titelfeier für Borussia Dortmund mit großem Korso musste abgeblasen werden. Die "Ruhr Nachrichten" hatten zuvor berichtet.

17:37 Uhr

Pim Verbeek ist tot

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Verbeek trainierte bis Februar 2019 die Nationalmannschaft des Oman.

(Foto: imago/AFLOSPORT)

Der niederländische Fußballtrainer Pim Verbeek ist am Donnerstag im Alter von 63 Jahren verstorben. Dies gab sein früherer Verein Sparta Rotterdam auf seiner Homepage bekannt. Verbeek war in der Saison 2004/05 auch in der Bundesliga aktiv. Bei Borussia Mönchengladbach fungierte er als Co-Trainer seines Landsmanns Dick Advocaat, musste aber im Zuge der Entlassung Advocaats bereits nach einem halben Jahr wieder gehen.

Der Niederländer betreute zudem zahlreiche Nationalmannschaften. Als Co-Trainer von Guus Hiddink erreichte er 2002 mit Südkorea das WM-Halbfinale, als Cheftrainer von Australien scheiterte Verbeek bei der WM 2010 in der Vorrunde. Erst im Februar dieses Jahres war er von seinem letzten Engagement als Nationaltrainer des Oman zurückgetreten.

15:58 Uhr

Mick Schumacher fährt auch 2020 in der Formel 2

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imago42885336h.jpgFür die Formel 1 reicht es bei Mick Schumacher frühestens 2021.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Mick Schumacher wird auch in der kommenden Saison für das Prema-Team in der Formel 2 fahren und erwartet einen Leistungssprung von sich. "Ich glaube, es wird mir nächstes Jahr leichter fallen, weil ich das Auto kenne, die Strecken kenne und weiß, was für ein Ablauf an so einem Wochenende passieren wird", sagte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher am Donnerstag vor dem Saisonfinale der höchsten Nachwuchsklasse in Abu Dhabi.

Das Ziel für Schumacher bleibt der Aufstieg in die Königsklasse des Motorsports - auch wenn es für kommendes Jahr noch nicht geklappt hat. "Natürlich wäre es schön gewesen, in die Formel 1 zu gehen, es kann aber positiv sein, noch ein Jahr zusätzlich in einer Junior-Kategorie zu fahren, um mehr Erfahrung zu sammeln", sagte die PS-Hoffnung aus der Ferrari-Nachwuchsakademie.

15:01 Uhr

"Eine Schande": "Problem" Dembélés neue Verletzung schockt Barça

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Roman Bürki ist auch kein trost für den erneut verletzten Ex-Kollegen.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Fußballstar Ousmane Dembélé hat sich beim Champions-League-Erfolg (3:1) des FC Barcelona gegen seinen Ex-Club Borussia Dortmund eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen. Der Flügelstürmer werde noch untersucht, um die Schwere der Läsion festzustellen, teilten die Katalanen mit. Der Franzose musste am Mittwochabend im Camp Nou bereits nach 26 Minuten nach einem Zweikampf mit Raphaël Guerreiro vom Platz.

Der 22-Jährige kommt seit seinem Wechsel vom BVB nach Spanien im Sommer 2017 wegen immer neuer Verletzungen nicht richtig in Tritt. Wie lange er dieses Mal pausieren muss, ist noch unklar. "Dembélé ist ein Problem für Barça", kommentierte die Zeitung «Sport». Coach Ernesto Valverde nahm den Angreifer aber in Schutz: "Es ist eine Schande, denn es ging ihm gut, und er hat gut trainiert", sagte er nach dem Sieg. Dembélé sei wegen der immer neuen Verletzungen sehr traurig: "Wir werden versuchen, uns um ihn zu kümmern."

13:57 Uhr

"Wendepunkt": Hosen-Revolution freut Golf-Legende

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Ernie Els kann sich bald noch freier bewegen. Zumindest ein Turnier lang.

(Foto: imago images / CTK Photo)

Der viermalige Major-Sieger Ernie Els und seine Golf-Kollegen dürfen sich im heißen Südafrika über eine luftige Abkühlung freuen. Für den Saisonauftakt der European Tour in Malalane ist erstmals bei einem Golf-Turnier das Tragen von kurzen Hosen erlaubt. Dies beschlossen die Veranstalter der Alfred Dunhill Championship und die Verantwortlichen der Europa-Tour angesichts der erwarteten Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Bisher waren Shorts nur in Trainingsrunden gestattet. "Es ist sehr schön, wenn der gesunde Menschenverstand ins Spiel kommt", sagte der 50-jährige Südafrikaner Els. "Ich denke, das könnte ein Wendepunkt im Golfsport sein."

12:35 Uhr

Wegen seiner Formel-1-Karriere: Bottas lässt sich scheiden

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Ähmmm .... ja, Formel-1-Profi Valtteri Bottas hat sich von seiner Frau Emilia getrennt. "Ich muss euch leider mitteilen, dass die Ehe zwischen Emilia und mir zu Ende gegangen ist", schrieb der Mercedes-Pilot, Zweiter der aktuellen Fahrerwertung, auf Twitter. Grund für die Trennung seien die Herausforderungen, die seine Karriere mit sich brächten. Die beiden hätten sich einvernehmlich und in Freundschaft getrennt. "Ich werde ewig dankbar sein für die Opfer, die sie bringen musste", so der 30-Jährige.

12:04 Uhr

Druck auf Favre: "Die Schlinge zieht sich immer weiter zu"

Gegen einen überragenden Lionel Messi kann Borussia Dortmund nichts ausrichten. Der BVB verliert das Spiel und Trainer Favre steht vor dem Hertha-Spiel unter Druck. Viel besser müsste die Stimmung in Leipzig sein, weiß Birgit von Bentzel aus der n-tv Sportredaktion.

11:14 Uhr

"Nicht akzeptabel": Ferrari rüffelte Leclerc und Vettel

*Datenschutz

Ferrari hat den Crash von Sebastian Vettel und Stallrivale Charles Leclerc in Brasilien aufgearbeitet. Auf die Frage, ob er mit seinen beiden Fahrern reinen Tisch gemacht habe, antwortete Teamchef Mattia Binotto: "Ja, das haben wir getan." Noch am Sonntag nach dem Formel-1-Rennen vor knapp zwei Wochen und auch in den Tagen danach habe man den Unfall besprochen.

"Wir haben zusammen diskutiert, alle drei zusammen", sagte Binotto in einem vom Rennstall vor dem letzten Formel-1-Saisonrennen in Abu Dhabi veröffentlichen Video, in dem der Scuderia-Teamchef Fragen von Fans beantwortete. Seiner Einschätzung nach haben Vettel und Leclerc verstanden, dass die Kollision in der Schlussphase von Interlagos "nicht akzeptabel" sei. "Wir wissen, wie wir weitermachen müssen." Beide Fahrer mussten das Rennen in Brasilien nach dem Unfall aufgeben.

10:42 Uhr

"Turnier bekommt ein Gesicht": Löw freut sich auf Samstag

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Für Joachim Löw beginnt die EM irgendwie am Samstag.

(Foto: dpa)

Ohne einen besonderen Wunschgegner geht Bundestrainer Joachim Löw in die Auslosung der EM-Endrunde am kommenden Samstag in Bukarest. "Ich bin sehr gelassen, wir nehmen es, wie es kommt", wird Löw auf der Verbands-Internetseite dfb.de zitiert: "Mit der Auslosung bekommt ein Turnier sein Gesicht, daher freue ich mich auf die Reise nach Bukarest."

Das deutsche Team, das sich durch den Gruppensieg in der EM-Qualifikation in Lostopf 1 befindet, bestreitet in München alle seine drei Vorrundenspiele der Gruppe F. Mögliche Gegner könnten Frankreich (Topf 2) und Portugal (3) sein, aber auch eine vermeintlich leichte Gruppe mit Polen (2) und Schweden (3) ist möglich. Der dritte Gegner ist eine Nation, die sich über die Play-offs im März ein EM-Ticket sichert.

10:12 Uhr

Psychologe beim 1. FC Köln? Heldt will sich "erst selbst ein Bild machen"

Kölns neuer Geschäftsführer Sport Horst Heldt steht vor Beginn des Spiels im Stadion. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Horst Heldt steht seit Kurzem in Köln in der Verantwortung.

(Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa)

Sportchef Horst Heldt schließt die Zusammenarbeit mit einem Psychologen beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln nicht aus. "Wir haben darüber gesprochen, und ich bin der Letzte, der sich solchen Dingen verweigert", sagte Heldt im Interview des "Kicker". "Es kann zur Professionalisierung eines Einzelnen ebenso beitragen wie einer Mannschaft." Der Nachfolger von Armin Veh hält den aktuellen Zeitpunkt dafür aber noch für zu früh.

"Wir müssen uns als sportliche Leitung zunächst selbst ein Bild machen. Wenn Markus Gisdol und ich zu diesem Schluss kommen, werden wir das Thema angehen", sagte Heldt weiter. Der FC hatte sich nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim am 8. November zunächst von Veh und anschließend von Trainer Achim Beierlorzer getrennt. Für den inzwischen zum FSV Mainz gewechselten Beierlorzer ist nun Gisdol FC-Coach. Die Kölner sind nach zwölf Spieltagen Tabellen-Vorletzer.

09:30 Uhr

Vettel ist zum dritten Mal Vater geworden

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Am Wochenende dürfte es reichlich Glückwünsche für Sebastian Vettel geben.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Während der laufenden, für seinen Ferrari-Rennstall sehr unbefriedigenden Formel-1-Saison darf Sebastian Vettel selten feiern, zuhause gibt es aber Grund zum Jubeln: Der Heppenheimer ist gestern zum dritten Mal Vater geworden. Es ist der erste Junge für den 32-Jährigen, der mit seiner Frau Hanna noch zwei Töchter hat und in der Schweiz lebt. Wegen der guten Nachricht reist Vettel deshalb leicht verspätet zum Saisonfinale nach Abu Dhabi. Der Ferrari-Pilot verpasste den Medientag, will aber schon beim ersten freien Training morgen Schwung für das Rennen am Sonntag (14.10 Uhr/live auf RTL und im Liveticker auf n-tv.de) aufnehmen

08:34 Uhr

Draisaitl verliert deutsches NHL-Duell mit Grubauer

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat im deutschen NHL-Duell mit Torhüter Philipp Grubauer den Kürzeren gezogen. Die Edmonton Oilers unterlagen trotz einer Führung 1:4 bei der Colorado Avalanche. Dabei blieb Stürmer Draisaitl ohne Scorerpunkt, Goalie Grubauer parierte 19 von 20 Schüssen auf seinen Kasten. Dominik Kahun steuerte beim spektakulären 8:6 der Pittsburgh Penguins gegen die Vancouver Canucks einen Treffer im letzten Drittel bei. Einen Sieg feierte auch Tobias Rieder. Ohne Scorerpunkt des Angreifers gewannen die Calgary Flames 3:2 nach Verlängerung bei den Buffalo Sabres. Nicht ganz so gut lief es für Korbinian Holzer. Der Verteidiger verlor mit den Anaheim Ducks 3:4 nach Penaltyschießen bei den Arizona Coyotes. Torhüter Thomas Greiss kam beim 1:4 der New York Islanders bei den Los Angeles Kings nicht zum Einsatz, sein Teamkollege Tom Kühnhackl fehlt weiterhin verletzt.

08:06 Uhr

Frustrierte Fans? Ibrahimovic-Statue in Malmö schwer beschädigt

Die Fans seines Heimatklubs Malmö FF finden den Einstieg von Zlatan Ibrahimovic beim schwedischen Erstligarivalen Hammarby IF offenbar gar nicht gut. Unbekannte Täter haben ihrem Frust an der Statue der Legende vor dem Stadion in Malmö, die erst Anfang Oktober aufgestellt wurde, freien Lauf gelassen. Die dreieinhalb Meter große Skulptur wurde unter anderem mit Farbe besprüht und mit Pyrotechnik beschädigt. Ibrahimovic übernimmt etwa ein Viertel der Anteile des in Stockholm beheimateten Klubs Hammarby. Der 116-malige Nationalspieler kaufte die Aktien bei der Anschutz Entertainment Group (AEG), die nun ebenfalls noch rund ein Viertel der Anteile an Hammarby hält. Die Anschutz-Gruppe ist Besitzer der LA Galaxy, für die "Ibra" zuletzt in der MLS auf Torejagd gegangen war.

07:27 Uhr

Hummels schimpft: "So ein Fehler darf mir hier nicht passieren"

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"Das wurmt mich extrem."

(Foto: REUTERS)

Sie wissen es bereits, siehe unten (oder auf unserer ntv.de-Sportseite): Borussia Dortmund hat gestern Abend in der Champions League verloren. Mit 1:3 beim FC Barcelona. Es war eine verdiente Niederlage. Und die Gott weiß wievielte Gala von Lionel Messi. Die Tore von Luis Suarez (29.) und Antoine Griezmann (67.) bereitete der Argentinier vor. Das zwischenzeitliche 2:0 (33.) erzielte er selbst. Maßgeblich beteiligt war indes Mats Hummels, der sich zuvor einen dicken Bock erlaubt hatte. "Nach dem 0:1 hatten wir eine ganz schlechte Phase, gekrönt von meinem Fehlpass vor dem 0:2, der uns ein tiefes Loch gegraben hat, aus dem wir leider nicht herausgekommen sind", erklärte der Abwehrchef. "So ein Fehler darf mir hier nicht passieren. Wenn man so einen Fehler hier macht, verliert man zu Recht. Das wurmt mich extrem."

Kleiner Hinweis für später: Der Kollege Till Erdenberger fasst den fantastischen Abend des Lionel Messi noch einmal zusammen. Eine Leseempfehlung, die sie sich gerne merken dürfen.

07:03 Uhr

"Zu wenig" beim FC Barcelona: BVB-Stars zeigen sich selbstkritisch

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iAuch Roman Bürki lieferte "zu wenig" um Lionel Messi zu stoppen.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Borussia Dortmund wahrte in Barcelona das Gesicht, mehr war das 1:3 im vorletzten Champions-League-Vorrundenspiel gestern Abend nicht. Die Spieler zeigten sich nach der Show des überragenden Superstars Lionel Messi selbstkritisch. "Es läuft bei uns momentan nicht in die richtige Richtung", sagte Kapitän Marco Reus: "Wir kommen im letzten Drittel nicht richtig nach vorne. Da müssen wir zielstrebiger, auch mal einen riskanten Pass spielen. Und wenn wir den Ball verlieren, früher und höher pressen".

Für Torhüter Roman Bürki war die Leistung in der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit "zu wenig". Erst als Barca "ein paar Gänge zurückgeschaltet" habe, "haben wir unsere Chancen gekriegt". Am Samstag müssen man "alles reinhauen. Wir wissen, was zu tun ist. Ein Sieg ist Pflicht." Kurze Rückmeldung vom Phrasenschwein: "Reicht, ich platze!"

06:25 Uhr

"Dachte, man wäre der Größte": Ex-Schalke-Star bereut Jugendsünden

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Sead Kolasinac hat die Naivität hinter sich gelassen.

(Foto: imago images/Buzzi)

Der frühere Schalker Sead Kolasinac blickt mit gemischten Gefühlen auf seine Zeit als Jugendspieler. "Man dachte, man wäre der Größte. Man konzentriert sich nicht mehr auf die Aufgaben, sondern denkt, dass alles ein Selbstläufer ist", sagte der Profi des FC Arsenal im Interview mit DAZN und Spox: "Damals bin ich jung und naiv durch die Welt gegangen und dachte, mir kann keiner was."

Einen großen Anteil an seinem Sinneswandel hatte laut Kolasinac der langjährige Schalker Jugendtrainer Norbert Elgert. "Er gab mir eine Chance. Ich wollte ihn nicht enttäuschen, und ich wollte meine Familie nicht mehr enttäuschen. Deswegen habe ich auf Schalke so professionell gearbeitet und meinen inneren Schweinehund überwunden", sagte der 26-Jährige.

06:06 Uhr

"Tolles Signal": Investor freut sich über Klinsmann-Einstieg

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Jürgen Klinsmann und Torwarttrainer Andreas Köpke bei seinem ersten Training mit Hertha BSC.

(Foto: imago images/Matthias Koch)

Investor Lars Windhorst hat das Engagement des neuen Cheftrainers Jürgen Klinsmann bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC begrüßt. "Für den Verein insgesamt ist der Einstieg von Klinsmann und seinem Team ein tolles Signal mit Aufbruchstimmung", sagte Windhorst gestern der Deutschen Presse-Agentur nach der Präsentation von Klinsmann als Chefcoach bei den Berlinern am Mittwoch. "Nicht aufgeben, sondern an der Zukunft bauen - dahinter können sich alle versammeln."

Nachdem Klinsmann den Trainerposten von Ante Covic übernommen hat und bis zum Saisonende behalten soll, wird der 55-Jährige sein Aufsichtsratsamt nach Angaben von Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz vorerst ruhen lassen. "Ich bin Jürgen Klinsmann für seinen großen Einsatz sehr dankbar", sagte Windhorst. "Unsere Idee - das Zusammenspiel von Kapital und Fußball-Verstand - funktioniert."