Donnerstag, 04. März 2021Der Sport-Tag

21:55 Uhr

DFB ermittelt gegen FC Augsburg wegen Jubel-Foto nach Sieg in Mainz

Nach einem Jubel-Foto droht dem FC Augsburg Ärger mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Fußball-Bundesligist veröffentlichte nach seinem 1:0-Sieg beim FSV Mainz 05 am Sonntag einen Schnappschuss in den Sozialen Medien. Darauf sind zwölf Augsburger Spieler zu sehen, die in Corona-Zeiten beim Jubeln keinen Abstand zueinander halten und auch keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Vor dem Hintergrund des Hygienekonzepts hat der DFB-Kontrollausschuss nun ein Ermittlungsverfahren gegen den FCA eingeleitet, über das zunächst die "Augsburger Allgemeine" berichtet hatte. Der Verein sei vom Kontrollausschuss angeschrieben worden und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert worden, bestätigte der DFB der Deutschen Presse-Agentur.

21:11 Uhr

Kroos klärt Steinmeier über weiße Schuhe auf

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Am liebsten in Weiß unterwegs: Toni Kroos.

(Foto: picture alliance / DPPI media)

Das mit dem Tick mit den weißen Schuhen wollte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von Toni Kroos aber ganz genau wissen. "Putzen Sie die Schuhe wirklich selbst, wie ich gelesen habe", fragte das 65 Jahre alte Staatsoberhaupt in einem Instagram-Gespräch den 31 Jahre alten Fußball-Weltmeister von 2014. "Ja, das stimmt", antwortete Kroos und blieb auch eine Erklärung nicht schuldig. "Nach jedem Training, nach jedem Spiel mache ich das selbst. Das hat auch weniger damit zu tun, dass ich unserem Zeugwart nicht vertraue", sagte der Profi von Real Madrid. Für ihn sei es einfach das wichtigste Werkzeug, das er habe. "Da passe ich drauf auf. Ich habe leider noch keinen gefunden, der sie so gut putzen kann, dass ich zufrieden bin."

Er trage mittlerweile seit knapp sieben Jahren auch das gleiche Modell: Lederschuhe müssen es sein und die in Weiß. "Viele werden sagen, ich bin ein bisschen bekloppt", sagte Kroos. Aber es sei in seinem Kopf, dass er vielleicht nicht das erreicht hätte, was er geschafft habe, wenn er keine weißen Schuhe tragen würde.

20:32 Uhr

Watzke sieht BVB "weiterhin als zweite Kraft" vor RB Leipzig

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BVB-Boss Watzke sieht seine Mannschaft vor RB Leipzig.

(Foto: imago images/Uwe Kraft)

Für Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist Borussia Dortmund trotz der Schwierigkeiten in der Fußball-Bundesliga und der anhaltenden Stärke von RB Leipzig weiter die Nummer zwei. Leipzig sei "ein harter Rivale. Und doch sehe ich uns weiterhin als zweite Kraft in Deutschland", sagte Watzke den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Der BVB tritt am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) als Tabellenfünfter bei Spitzenreiter Bayern München an. Die Sachsen sind mit nur zwei Punkten Rückstand zum Meister Zweiter - für Watzke nicht der alles entscheidende Faktor. "RB Leipzig ist sportlich ein harter Rivale von uns, sie machen das wirklich gut", sagte der 61-Jährige, "aber um die zweite Kraft in Deutschland zu sein, gehört viel dazu. Sportlicher Erfolg über einen langen Zeitraum, Strahlkraft, Fans. Das Gesamtpaket ist wichtig."

19:53 Uhr

Eisenbichler beginnt Projekt WM-Titelverteidigung stark

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Top in Form vor der WM: Markus Eisenbichler.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Markus Eisenbichler hat das Projekt Titelverteidigung bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf mit einem starken dritten Platz in der Qualifikation auf der Großschanze eingeläutet. Der Weltmeister von Innsbruck 2019 kam auf 127,5 m (140,8) und machte wie im Training einen starken Eindruck. Vor dem 29-Jährigen aus Siegsdorf zogen Ex-Weltmeister Stefan Kraft als Qualifikations-Sieger mit 127,0 m (143,5 Punkte) bei kürzerem Anlauf und der Norweger Johan Andre Forfang (133,5 m/142,2 Punkte) in die Medaillen-Entscheidung am Freitag (17.00 Uhr/ZDF und Eurosport) ein. Karl Geiger, bei den Titelkämpfen in seiner Heimat schon mit Gold im Mixed und Silber im Normalschanzen-Einzel dekoriert, hatte als Zwölfter mit 125,0 m (133,9 Punkte) noch einigen Rückstand auf die Spitze. 2019 hatte der 28-Jährige hinter Eisenbichler Großschanzen-Silber geholt.

19:17 Uhr

Özil verletzt: Rückschlag für Fener gegen Podolski-Klub

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Özil musste nach einer Verletzung vom Platz getragen werden.

(Foto: imago images/Seskim Photo)

Mesut Özil hat mit Fenerbahce Istanbul einen kleinen Rückschlag im Kampf um die türkische Fußball-Meisterschaft hinnehmen müssen. Im Duell mit dem Klub von Lukas Podolski kam Fenerbahce gegen Antalyaspor am Donnerstagabend daheim nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Zudem musste der 32 Jahre alte Özil, der vor der Pause den Außenpfosten getroffen hatte, vorzeitig verletzt ausgewechselt werden. Über die Schwere der Verletzung war noch nichts bekannt.

Nach der Führung der Gäste durch Fredy in der zwölften Minute gelang Enner Valencia in der 83. Minute der Ausgleich, Özil stand zu dem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Platz. Dafür würde Podolski bei den Gästen nach dem Gegentor eingewechselt. In der Nachspielzeit wurde ein Elfmeter für die Istanbuler vom Videoreferee wieder zurückgenommen. In der Tabelle bleibt Fenerbahce auf Platz drei mit 55 Punkten aus 27 Spielen. Die Stadtrivalen Galatasaray (57 Punkte auf 27 Spielen) und Besiktas (57 Punkte aus 26 Spielen) sind jeweils zwei Zähler entfernt.

18:38 Uhr

Shaquille O'Neal kracht bei Wrestling-Comeback spektakulär durch einen Tisch

Bereits 2016 stieg Shaquille O'Neal in den Wrestling-Ring, damals für die WWE. Nun hat sich der ehemalige Star der LA Lakers erneut im Schaukampf probiert, bei einer Veranstaltung der AEW. Der ikonische Basketballer ist bekennender Wrestling-Fan.

17:52 Uhr

24-Stunden-Klassiker von Le Mans muss verschoben werden

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Die Corona-Pandemie sorgt auch 2021 wieder für Renn-Verschiebungen.

(Foto: imago images/PanoramiC)

In der Hoffnung auf Zuschauer haben die Verantwortlichen die legendären 24 Stunden von Le Mans um über zwei Monate auf den 21./22. August verschoben. Der Langstreckenklassiker war eigentlich für den 12./13. Juni geplant gewesen. In einer Mitteilung am Donnerstag erklärte Präsident Pierre Fillon vom veranstaltenden Automobilklub: "Auch wenn es eine schwere Entscheidung war, ist es die richtige. Zum zweiten Mal nacheinander die 24 Stunden von Le Mans hinter verschlossenen Toren abzuhalten, wäre undenkbar."

Man würde daher alles unternehmen, um genau das zu verhindern, betonte Fillon. Unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen angesichts der Corona-Pandemie wollen die Verantwortlichen zumindest die Chance auf eine Zuschauerrückkehr durch den späteren Termin der 89. Auflage wahren. Ende April sollen dann auch Informationen zu den Eintrittskarten veröffentlicht werden.

16:56 Uhr

Podolski spricht über sein Karriereende

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Lukas Podolski will noch ein paar Jahre spielen.

(Foto: imago images/Seskim Photo)

Der langjährige Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski hofft auf eine Fortsetzung seiner Karriere über den Sommer hinaus. Das sagte der 35-Jährige im Gespräch mit der türkischen Sportzeitung "Fanatik". "Ich habe noch Hunger auf Fußball", sagte der Weltmeister von 2014: "Wenn ich ein gutes Angebot bekomme, möchte ich noch zwei bis drei Jahre spielen." Bereits "ein paar Klubs" hätten ihr Interesse mitgeteilt.

Podolskis Vertrag beim türkischen Erstligisten Antalyaspor läuft in diesem Sommer aus, wirklich glücklich ist der Offensivspieler dort nicht mehr. "Natürlich bin ich mit dieser Situation nicht zufrieden, weil ich mehr spielen will", sagte Podolski. In den vergangenen Wochen kam er überwiegend von der Bank, plagte sich zwischenzeitlich allerdings auch mit einer Kapselverletzung herum.

16:09 Uhr

Hertha-Coach Dardai vergisst sein Frühstück

"Alles, was hinter mir liegt, ist unwichtig. Ich habe schon vergessen, was ich gefrühstückt habe", sagte Trainer Pal Dardai von Hertha BSC zu seinem bevorstehenden 157. Bundesligaspiel als Cheftrainer, mit dem er in der Statistik des Klubs zu Jürgen Röber auf Platz zwei aufschließt. Hertha-Rekordtrainer in der Bundesliga ist Helmut Kronsbein mit 212 Spielen.

15:37 Uhr

Deutsche WM-Staffel schrammt knapp an Medaille vorbei

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Laura Gimmler (links) und ihr Staffel-Team hätten fast noch Bronze geholt.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Die deutschen Skilangläuferinnen haben in der WM-Staffel von Oberstdorf nach großem Kampf eine Überraschungs-Medaille nur knapp verpasst. Beim souveränen Sieg der Norwegerinnen um die nun 13-fache Weltmeisterin Therese Johaug über 4x5 km kam das DSV-Quartett mit Schlussläuferin Victoria Carl auf einen starken fünften Platz. Vor zwei Jahren in Seefeld war die deutsche Staffel Vierte geworden.

Die deutsche Staffel mit der Sprint-WM-Zehnten Laura Gimmler, der etatmäßigen Topläuferin Katharina Hennig, Pia Fink und Carl hatte bis in die Schlussphase noch eine Bronzechance. Im Ziel lag das Quartett 1:06,4 Minuten hinter den Norwegerinnen, die vor der russischen Mannschaft (+26,6 Sekunden) und Finnland (+46,2) ihren fünften Titel bei den jüngsten sechs Weltmeisterschaften einfuhren. Die eigentlich sogar stärker eingeschätzten Titelverteidigerinnen aus Schweden kamen nicht über Platz sechs (+2:00,0 Minuten) hinaus, weil Olympiasiegerin Charlotte Kalla an Position zwei völlig einbrach und auf ihren fünf Kilometern fast anderthalb Minuten verlor.

14:46 Uhr

Lauterbach hat eine klare Meinung zur Fan-Rückkehr

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Gesundheitsexperte Karl Lauterbach will so schnell keine Fan-Rückkehr.

(Foto: picture alliance/dpa)

Karl Lauterbach hält eine Rückkehr von Zuschauern in die Sport-Stadien noch in dieser Saison für "nicht realistisch". Das sagte der SPD-Gesundheitsexperte im Gespräch mit der Sportschau. "Wir werden in dieser Saison weder ausreichend Testkapazität haben noch ein Logistikkonzept, welches den Besuch von Sportveranstaltungen möglich macht", so Lauterbach. In Zukunft sei "mit einer guten Teststrategie einiges möglich", diese müsse aber "erstmal sauber vorbereitet werden. Dann halte ich es durchaus für denkbar, dass Zuschauer an den Tagen, an denen sie getestet wurden, an Sportveranstaltungen teilnehmen können." Eher keine Rolle spielen bei diesen Überlegungen allerdings Testungen direkt vor dem Stadion: "Das halte ich für undurchführbar, das ist auch administrativ gar nicht machbar."

13:38 Uhr

"Kämpfen, Rudi": Wolfsburgs Chefscout liegt im Koma

Der VfL Wolfsburg ist in tiefer Sorge um seinen Chefscout Rudi Wojtowicz. Nach Informationen der "Bild" soll Wojtowicz in Leipzig im Auto einen Herzinfarkt erlitten haben. Während die Profis in Leipzig um den Einzug ins Pokal-Halbfinale kämpften, kämpfte der 64-Jährige wenige Kilometer entfernt in einer Leipziger Klinik um sein Leben.

Am Morgen nach dem Ausscheiden aus dem DFB-Pokal twitterte der Fußball-Bundesligist: "Gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriger Scout Rudi Wojtowicz im künstlichen Koma liegt. Auf dem Weg zu einer Gegnerbeobachtung erlitt er einen Zusammenbruch. Wir sind in Gedanken bei dir – kämpfen, Rudi!"

11:51 Uhr

"Blödsinn": Völler schickt Bosz (noch) nicht ins Endspiel

Sportchef Rudi Völler von Bayer Leverkusen hat einen Medienbericht über ein angebliches Endspiel für Trainer Peter Bosz am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) bei Borussia Mönchengladbach energisch dementiert. "Das ist Blödsinn und an den Haaren herbeigezogen", sagte er im "Kicker" und versicherte mit Blick auf einen Bericht der "Sport Bild": "Das ist kein Endspiel für unseren Trainer."

Gleichwohl lässt sich auch bei Völler herauslesen, dass Bosz nun bald liefern muss. "Es sind im Moment viele Dinge, die nicht funktionieren", sagte Völler: "Die Fakten sind klar: In der Europa League sind wir gegen Bern gegen eine gute Mannschaft ausgeschieden, die aber in zwei Spielen machbar war. Im Pokal sind wir in Essen ausgeschieden, wo du eigentlich weiterkommen musst. Und in der Liga zehren wir von den Punkten, die wir im alten Jahr gesammelt haben - das ist jetzt vorbei." Allerdings verwies der Weltmeister von 1990 auch auf die zahlreichen Verletzten, gerade unter den Führungsspielern.

10:05 Uhr

FC Bayern-Frauen reisen weit und gewinnen hoch

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Linda Dallmann traf in Kasachstan doppelt.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Die Fußballerinnen des FC Bayern können für das Viertelfinale der Champions League planen. Die Münchnerinnen gewannen am Morgen das Hinspiel bei Kasygurt Schymkent in Kasachstan mit 6:1 (2:0) und feierten ihren 19. Pflichtspielsieg nacheinander. Am 12. März werden dann die Viertel- und Halbfinals ausgelost.

Lineth Beerensteyn brachte die Münchnerinnen in der zehnten Minute in Schymkent in Führung, Lea Schüller (27.) erhöhte noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel trafen Linda Dallmann (47./90./Handelfmeter), Hanna Glas (62.) und Bayern-Debütantin Karolina Lea Vilhjalmsdottir (67.) für die Mannschaft von Trainer Jens Scheuer. Rachael Kundananji (81.) gelang für die Kasachinnen nur der Ehrentreffer.

08:18 Uhr

Schröder punktet mächtig - und schiebt doch Frust

Eine gute Leistung von Nationalspieler Dennis Schröder hat den Los Angeles Lakers nicht für einen Sieg vor der All-Star-Pause gereicht. Ohne den angeschlagenen Superstar LeBron James und den schon seit längerer Zeit fehlenden Anthony Davis als zweiten Starspieler im Team hatte Schröder beim 120:123 gegen die Sacramento Kings mehr Verantwortung als seinen bisherigen Partien für den Titelverteidiger. Mit 28 Punkten, neun Vorlagen und einem Rebound erfüllte der Basketball-Profi die Erwartungen.

Allerdings verpasste er arg bedrängt Sekunden vor dem Ende auch einen Korberfolg, mit dem sich die Lakers die Führung hätten holen können. "Wir haben gekämpft und alles gegeben. Unglücklich, dass wir nicht gewonnen haben", sagte Schröder. "Wir haben insgesamt einen guten Job gemacht. Ich bin enttäuscht, dass wir es nicht gewonnen haben, aber wir werden bereit sein für die zweite Hälfte der Saison."

06:34 Uhr

Einer wie er selbst: Matthäus verrät seinen "absoluten Lieblingsspieler"

Der frühere Weltfußballer Lothar Matthäus hat Nationalspieler Joshua Kimmich eine bedeutsame Karriere prophezeit. "Kimmich ist für mich der Vorzeige-Profi schlechthin, und ich traue ihm noch viel zu. Er wird in die Geschichtsbücher eingehen - nicht nur in die des FC Bayern, sondern in die des gesamten deutschen Fußballs", sagte Matthäus im Mitgliedermagazin "51" des FC Bayern München. Kimmich spielt seit 2015 für den deutschen Rekordmeister. Dort ist er wie im Nationalteam Führungsspieler.

Kimmich erinnere ihn in vielen Punkten an ihn selbst, sagte Matthäus. "Charakterlich auf jeden Fall. Spielerisch hat er vielleicht nicht meine Dynamik, er ist keiner für diese Läufe mit dem Ball, wie ich es war. Aber er ist auf zwei Positionen Weltklasse, das war ich nie. Und er spielt ungeheuer intelligente Bälle", sagte der 59-Jährige.

Kimmich sei einer seiner "absoluten Lieblingsspieler, weil er schon in jungen Jahren Verantwortung übernimmt und auch neben dem Platz Klartext spricht, womit er sich selbst ab und zu unter Druck setzt, was ich gut finde."

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