Donnerstag, 06. August 2020Der Sport-Tag

22:29 Uhr

"Großes Fenster" geöffnet: Marquez muss erneut auf den OP-Tisch

Kein weiterer Sturz mit dem Motorrad, sondern eine simple Tätigkeit im eigenen Zuhause war der Grund für die erneute Operation des MotoGP-Dominators Marc Marquez. Wie Hondas Teammanager Alberto Puig am Donnerstag verriet, habe Marquez beim "Öffnen eines Fensters" die Platte in seinem frisch operierten Arm beschädigt. Diese wurde entfernt und ersetzt. Es habe sich um ein "großes Fenster" gehandelt, präzisierte Puig. Zunächst war darüber spekuliert worden, dass Marquez' verfrühtes Comeback nur vier Tage nach seiner ersten OP zu Komplikationen in der Fraktur geführt haben könnte. Puig stellte jedoch klar, dass dies nicht der Grund für den neuerlichen Eingriff war. Der Spanier Marquez war beim Saisonauftakt am 19. Juli in Jerez gestürzt und hatte dabei einen Bruch des rechten Oberarms erlitten. Am kommenden Wochenende im tschechischen Brünn wird Marquez von Stefan Bradl ersetzt.

21:55 Uhr

Da Costa fährt in Tempelhof-Sechserpack dem Formel-E-Titel entgegen

DTM-Champion Rene Rast fährt bei seinem Gastspiel in der Formel E weiter hinterher, der Portugiese Antonio Felix da Costa eilt derweil dem Titel entgegen. Während Audi-Pilot Rast beim zweiten von insgesamt sechs Rennen beim Saisonfinale in Berlin nur den 13. Platz holte, sicherte sich da Costa (DS Techeetah) den zweiten Sieg in Berlin und den dritten Erfolg nacheinander. Da Costa hat 125 Punkte auf dem Konto und ist angesichts eines Vorsprungs von 68 Zählern auf den ersten Verfolger Stoffel Vandoorne (Belgien/Mercedes) kaum noch einzuholen. Maximilian Günther (BMW), vor der Coronapause im Titelrennen noch aussichtsreich platziert, schied aus. Andre Lotterer (Porsche) fuhr Rang neun ein und ist als Achter der bestplatzierte Deutsche in der Gesamtwertung. Die nächsten Rennen werden jeweils im Doppelpack am Samstag/Sonntag und Mittwoch/Donnerstag absolviert.

Ursprünglich hätte der Rennkalender der Formel E Auftritte in Asien, den USA und in Europa bereitgehalten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde jedoch ein neuer Plan entworfen, der ein Saisonfinale mit sechs Rennen auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin vorsieht.

21:33 Uhr

Salihamidzic würde Hoeneß nicht widersprechen

"Wenn der Uli was sagt, hat er immer recht." Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern München äußert sich bei Sky zur Kritik von Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund. Hoeneß hatte unter anderem die Transferpolitik des BVB als "unklug" bezeichnet und damit wütende Reaktionen der BVB-Verantwortlichen hervorgerufen.

21:00 Uhr

Schlagzeilen am Abend

20:50 Uhr

Doppel-Europameisterin wegen Dopings gesperrt

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Vor zwei Jahren siegte die Ukrainerin bei der EM in Berlin.

(Foto: imago/Camera 4)

Die ukrainische Mittelstreckenläuferin Natalja Krol, unter ihrem früheren Namen Pryschtschepa Europameisterin von 2016 und 2018 über 800 Meter, ist wegen eines positiven Dopingtests für 20 Monate gesperrt worden und wird damit nicht bei den Olympischen Spielen von Tokio antreten. Wie die unabhängige Athletics Integrity Unit (AIU) des Leichtathletik-Weltverbandes mitteilte, wurde bei Krol in A- und B-Probe ein verbotenes Diuretikum nachgewiesen. Ihre EM-Titel darf die Sportlerin behalten.

20:19 Uhr

Vettel äußert sich klar zu Wechsel zu Mercedes

Sebastian Vettel macht sich keine Illusionen über ein mögliches Mercedes-Cockpit für die kommende Formel-1-Saison. Weltmeister Lewis Hamilton hat noch keinen Vertrag bei den Silberpfeilen für 2021. "Ich denke nicht, ich denke, er will weitermachen", sagte Vettel auf die Frage, ob er vor dem Hintergrund der noch ungeklärten Zukunft des Briten Mercedes als Option für nächstes Jahr ansehe. "Ich wäre überrascht, wenn er nicht weitermachen würde. Ich denke nicht, dass es da Eile gibt. Wenn er bleibt, bleibt er bei Mercedes", befand Ferrari-Pilot Vettel. "Wenn nicht, hört er auf. Ich sehe das aber nicht als Option."

Vettel muss Ferrari zum Jahresende verlassen. Mercedes hat heute den Vertrag mit Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas für 2021 verlängert. Die Silberpfeile wollen aber auch mit dem britischen Weltmeister weitermachen. Vettel wird mit Racing Point, dem künftigen Aston-Martin-Werksteam, in Verbindung gebracht. "Von meiner Seite gibt es keine Neuigkeiten und nichts zu verkünden", sagte der 33-Jährige.

19:22 Uhr

Snooker erlebt erstes WM-Maximum seit 2012

Dem viermaligen Titelträger John Higgins ist bei der Snooker-WM in Sheffield ein seltenes Kunststück gelungen. Der Schotte spielte in seiner Achtelfinal-Partie gegen den Norweger Kurt Maflin ein sogenanntes "Maximum Break" von 147 Punkten. Dies ist der höchste Wert, den ein Spieler in einem Frame erreichen kann. Dieses perfekte Spiel war bei der WM zuletzt dem Schotten Stephen Hendry im Jahr 2012 gelungen, überhaupt war es erst das elfte beim wichtigsten Turnier des Jahres.

Die Snooker-WM findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise ohne Zuschauer statt. Ursprünglich sollte das Turnier als Testlauf für die Zulassung von Fans dienen, der britische Premierminister Boris Johnson erklärte das Pilotprojekt aufgrund der steigenden Fallzahlen in Großbritannien aber noch am ersten Turniertag für beendet.

18:41 Uhr

Premier-League-Klubs lehnen Extra-Wechsel ab

Die Klubs der englischen Premier League haben sich mehrheitlich gegen eine Fortsetzung der fünf Wechsel in der kommenden Saison ausgesprochen. Eine Regeländerung nach der Corona-Zwangspause hatte es den Vereinen erlaubt, neun Ersatzspieler zu benennen und fünf Wechsel vorzunehmen, um das Wohlbefinden der Spieler zu sichern. "Die Vereine haben sich geeinigt, erneut höchstens drei Wechsel pro Spiel vorzunehmen, mit maximal sieben Spielern auf der Bank", hieß es in dem Statement.

18:06 Uhr

Drittligist streicht Ex-Weltmeister Großkreutz

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In Uerdingen hat Großkreutz keine Zukunft.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Der Fußball-Drittligist KFC Uerdingen plant einem Zeitungsbericht zufolge nicht mehr mit dem ehemaligen Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz. Die Sportliche Leitung der Krefelder habe Großkreutz sowie Dominic Maroh und Manuel Konrad mitgeteilt, dass sie den Verein verlassen können, berichtete die "Westdeutsche Zeitung". Alle drei Profis haben noch gültige Verträge für ein Jahr, spielen aber im dritten Drittliga-Jahr keine Rolle mehr in den Planungen von Cheftrainer Stefan Krämer. Während Konrad und Maroh auch nach der Corona-Pause noch Einsatzzeiten bekamen, fristet Ex-Nationalspieler Großkreutz bereits seit längerem ein Dasein auf der Tribüne. Zuletzt stand er wieder im Kader, weil die KFC-Personaldecke zum Saisonende immer dünner wurde.

17:32 Uhr

Hertha präsentiert zweiten Neuzugang

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat zwei Tage nach dem Transfer von Alexander Schwolow den zweiten Neuzugang präsentiert. Die Berliner verpflichteten Deyovaisio Zeefuik vom niederländischen Erstligisten FC Groningen, wie der Verein auf seiner Webseite bekanntgab.

Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Der 22 Jahre alte Rechtsverteidiger, der 2018 von Ajax Amsterdam nach Friesland wechselte, erhält einen "langfristigen Vertrag". Zeefuik gab im April 2017 sein Debüt in der Eredivisie unter dem damaligen Ajax- und heutigen Leverkusener Trainer Peter Bosz. Für die U21 seines Landes absolvierte der 1,77 Meter große Abwehrspieler sechs Spiele. Zeefuik, der sein Rückennummer 42 auch in Berlin tragen wird, lässt damit die niederländische Gruppe bei Hertha auf insgesamt fünf Spieler anwachsen.

17:07 Uhr

Weiterer Radprofi nach Horror-Crash operiert

Nach dem schweren Crash des niederländischen Radprofis Fabio Jakobsen in Polen ist auch sein Landsmann und Sturzverursacher Dylan Groenewegen operiert worden. Groenewegen habe sich einem Eingriff am Schlüsselbein unterzogen, teilte der Direktor des Teams Jumbo-Visma, Richard Plugge, mit. Jakobsen war so schwer verletzt worden, dass er bis Freitag noch in einem künstlichen Koma gehalten wird. Er war in der Nacht zum Donnerstag fünf Stunden lang operiert worden, ist aber nach Angaben des Krankenhauses außer Lebensgefahr.

Teamchef Merijn Zeeman und Direktor Plugge hatten Groenewegen im Krankenhaus im polnischen Opole besucht. "Dylan findet es schrecklich, was geschehen ist. Er war sichtlich angeschlagen. Auch für ihn zählt zur Zeit nur die Genesung von Fabio und der anderen, die bei dem schrecklichen Sturz verletzt wurden." Die Team-Leitung will in Kürze ausführlich mit Groenewegen über den Hergang des Unfalls reden.

16:40 Uhr

Hülkenbergs Schicksal hängt an Perez' Corona-Test

Nach dem Corona-Fall Sergio Perez ist Nico Hülkenberg wegen eines möglichen Einsatzes beim zweiten Formel-1-Wochenende in Silverstone auf die Geduldsprobe gestellt worden. Rennstall Racing Point teilte am Nachmittag mit, dass Perez den englischen Gesundheitsbehörden zufolge seine Quarantäne beendet hat. Für eine Rückkehr ins Fahrerlager muss der Mexikaner einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser ist für heute geplant. Der Rennstall will daher noch am selben Tag oder am Freitagmorgen über den Einsatz des zweiten Fahrers neben Lance Stroll entscheiden. RTL/ntv hatte gestern Abend berichtet, dass der Deutsche auch an diesem Wochenende fahren werde. "Es wäre natürlich enttäuschend", sagte Hülkenberg bei der obligatorischen Fahrer-Pressekonferenz am Donnerstag, sollte er wieder den Platz für Perez frei machen müssen. Es sei allerdings immer klar gewesen, dass er nur als Ersatz für den Stammpiloten eingeplant war. Perez war eine Woche in Quarantäne.

Er befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen über ein Formel-1-Cockpit für die Zukunft. Es gebe aber "noch nichts Konkretes", sagte Hülkenberg. Es sei eine "Sache von ein paar Wochen".

16:18 Uhr

Aufstiegscoach warnt vor feuchten Hosen in der Bundesliga

Bei strahlendem Sonnenschein ist Aufsteiger Arminia Bielefeld in die Vorbereitung auf das Abenteuer Fußball-Bundesliga gestartet. "Wir hatten ausreichend Urlaub, den wir aber auch benötigt haben. Jeder hat gemerkt, dass es durch Corona länger und auch anstrengender war", sagte Trainer Uwe Neuhaus nach der ersten Einheit. Die Ostwestfalen kehrten durch den souveränen Aufstieg erstmals nach elf Jahren in das deutsche Oberhaus zurück. "Wir wollen weiter unsere Art und Weise spielen, uns nicht verstecken oder in die Hose machen, nur weil wir jetzt in der ersten Liga spielen", sagte Neuhaus.

Er freue sich auf die "Highlightspiele", aufgrund seiner Vergangenheit besonders auf das Stadion in Dortmund, "auch wenn es wahrscheinlich nicht voll besetzt sein wird". Das Fehlen der Fans ist besonders für Aufsteiger eine Bürde, Neuhaus rechnet aber nicht damit, dass es bald wieder viele Zuschauer in den Stadien geben wird.

15:57 Uhr

Sicherheitsbedenken: Auch Görges startet nicht bei den US Open

Auch die deutsche Tennisspielerin Julia Görges verzichtet auf einen Start bei den US Open. Nach Informationen von Sky seien Sicherheitsbedenken für sich und ihr Team der Grund, dazu käme die unsichere Lage bezüglich internationaler Reisebeschränkungen. So sei laut Görges' Managerin immer noch nicht klar, ob die Profis nach der Weiterreise nach Europa in Quarantäne müssen. Die deutsche Nummer zwei hatte bereits am Dienstag auf der Meldeliste für das Grand-Slam-Turnier in New York vom 31. August bis 13. September gefehlt. Die deutsche Spitzenspielerin Angelique Kerber hat hingegen für die US Open gemeldet. Eine endgültige Entscheidung über eine Teilnahme steht aber noch aus, die dreimalige Grand-Slam-Siegerin hatte zuletzt mehrfach betont, dass ihr die aktuelle Corona-Situation in den USA große Sorgen bereite.

15:20 Uhr

Corona-Infektion führt zu Abbruch von Trainingslager

Nach einem zweiten positiven Corona-Test bei einem seiner Profis hat Österreichs Fußball-Vizemeister Rapid Wien ein Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf vorzeitig beendet und ist nach Wien zurückgekehrt. Bereits vor dem Aufenthalt im Burgenland war ein Spieler des Traditionsvereins infiziert worden. Alle Betroffenen müssen sich in häusliche Quarantäne begeben.

14:20 Uhr

Hülkenberg droht doch wieder das F1-Aus

Eigentlich ist alles fix: Nico Hülkenberg ersetzt auch im zweiten Rennen in Silverstone den Mexikaner Sergio Perez. Der Racing-Point-Pilot steht nach einem positiven Corona-Test in der vergangenen Woche unter Quarantäne, Infos von RTL/ntv zufolge habe sich das Team daher bereits für Hülkenberg entschieden. Doch nun gibt es offenbar Unstimmigkeiten. Denn fraglich ist, bis wann Perez' Quarantäne dauert. Wie der F1-Journalist Chris Medland berichtet, verursacht eine Änderung der britischen Bestimmungen Unklarheit: Bis zum vergangenen Mittwoch galt ihm zufolge, dass auf einen Positivtest sieben Tage Isolation folgen müssen - zum Donnerstag wurde diese Zeit auf zehn Tage erhöht.

Das Problem: Perez' Test am Mittwoch war uneindeutig, erst der am Donnerstag brachte Klarheit. Nun scheint es um die Frage zu gehen, welche Regeln für Perez gelten.

13:25 Uhr

"Der bislang stärkste Valtteri" - Mercedes verlängert mit Bottas

Weltmeisterteam Mercedes setzt auch in der kommenden Formel-1-Saison auf Valtteri Bottas. Der Rennstall gab vor dem Grand Prix in Silverstone die Vertragsverlängerung mit dem 30-jährigen Finnen für 2021 bekannt. Bottas war zur Saison 2017 als Nachfolger des zurückgetretenen Nico Rosberg von Williams gekommen und ist seitdem Teamkollege von Lewis Hamilton. Mit dem britischen Weltmeister will Mercedes ebenfalls die Zusammenarbeit fortsetzen. "In diesem Jahr erleben wir den bislang stärksten Valtteri - sowohl mit Blick auf seine Leistung auf der Rennstrecke als auch physisch und mental", befand Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

12:56 Uhr

Max Kruse verkündet seine Bundesliga-Rückkehr

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Na, wo geht's denn hin?

(Foto: imago images/Seskim Photo)

Max Kruse hat sich zu seiner Absage an Ex-Klub Werder Bremen geäußert. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass eine Rückkehr zu Werder nur eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit hat", sagte er in einem Instagram-Video. Das Thema sei in der Öffentlichkeit "hochgepusht worden", weil er Kontakt zu dem Bremer Sportchef Frank Baumann und zu Trainer Florian Kohfeldt hatte. "Ich habe es mir überlegt und mich für einen anderen Weg entschieden, den jeder auch respektieren sollte", sagte Kruse. Der ehemalige Werder-Kapitän war erst vor einem Jahr aus Bremen zu Fenerbahce Istanbul gewechselt. In der Türkei kündigte er seinen Dreijahresvertrag wegen fehlender Gehaltszahlungen aber im Juni einseitig auf. Kruse will nun in die Bundesliga zurückkehren, als Favorit gilt Union Berlin. An die Werder-Fans gerichtet sagte er in dem Video auch: "Ich freue mich auf jeden Fall darauf, euch bald im Weser-Stadion wiederzusehen."

11:54 Uhr

Hoeneß appelliert an Alaba: "Letzte Million nicht so wichtig"

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Du David, hör mal zu.

(Foto: imago/ActionPictures)

Uli Hoeneß rät David Alaba zur Vertragsverlängerung beim FC Bayern. "Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die letzte Million nicht so wichtig ist", sagte der Ehrenpräsident des Rekordmeisters in einem DAZN-Interview. "Ich habe noch keinen erlebt, der von uns weggegangen ist. Er wäre der erste." Der FC Bayern hofft, dass Alaba seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag verlängert. Aktuell gibt es keine Einigung. Der "Kicker" berichtet aber von einem positiven Trend zur Verlängerung des Kontrakts. Für Alaba wäre ein Wechsel "finanziell vielleicht ein Fortschritt, aber in allen anderen Bereichen ein Rückschritt. Und nach meinem Gefühl haben zumindest die Vereine, wo er gerne hingehen würde, zum Glück bisher nicht angeklopft", sagte Hoeneß.

11:23 Uhr

Alle Knochen im Gesicht gebrochen - Jakobsen weiter in Lebensgefahr

Nach dem schweren Sturz auf der erste Etappe der Polen-Rundfahrt bangt die Radsportwelt um die Gesundheit des Niederländers Fabio Jakobsen. Der Zustand sei "sehr schlimm. Wir beten weiter, dass er überlebt", sagte Patrick Lefevere, Teamchef von Jakobsens belgischem Rennstalls Deceuninck-Quick Step, im belgischen Radio, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. "Alle Knochen in seinem Gesicht sind gebrochen", berichtete Lefevere, nachdem der 23-Jährige zuvor fünf Stunden operiert worden war.

10:41 Uhr

Tobias Schweinsteiger wechselt zum "Club"

Tobias Schweinsteiger beim Internationalen Trainer-Kongress. Foto: Oliver Killig/zb/dpa/Archivbild

Tobias Schweinsteiger folgt Dieter Hecking nach Nürnberg.

(Foto: Oliver Killig/zb/dpa/Archivbild)

Robert Klauß, neuer Trainer beim 1. FC Nürnberg, erhält Verstärkung. Zum Trainingsauftakt gab der "Club" unter anderem die Verpflichtung von Tobias Schweinsteiger als Co-Trainer bekannt. Der ältere Bruder von Bastian Schweinsteiger war zuletzt Assistent von Trainer Dieter Hecking beim Hamburger SV. Hecking ist seit vergangener Woche Sportvorstand in Nürnberg. Neu im Trainerteam sind außerdem Torwart-Trainer Dennis Neudahm (zuletzt TSG Hoffenheim II) und Athletik-Trainer Tobias Dippert (zuletzt Bayern München II). "Wir freuen uns, drei sehr gute Spezialtrainer in ihrem jeweiligen Bereich für uns gewonnen zu haben", teilte Hecking mit, "damit ist unser junges, dynamisches Trainerteam komplett." Klauß hat in Frank Steinmetz noch einen weiteren "Co", hinzu kommt Videoanalyst Maurizio Zoccola.

10:11 Uhr

Geschke übt harsche Kritik: "Jedes Jahr derselbe dumme Bergab-Sprint"

Radprofi Simon Geschke hat nach dem schweren Sturz des Niederländers Fabio Jakobsen die Veranstalter der Polen-Rundfahrt heftig kritisiert. "Jedes Jahr derselbe dumme Bergab-Sprint bei der Polen-Rundfahrt. Jedes Jahr frage ich mich, warum die Organisatoren denken, das sei eine gute Idee", schrieb der 34 Jahre alte gebürtige Berliner auf Twitter. "Massensprints sind gefährlich genug, man braucht kein Bergab-Finale mit 80 km/h", ergänzte Geschke. Jakobsen war am Mittwoch bei der Polen-Rundfahrt im Zielsprint bei hoher Geschwindigkeit direkt in die Absperrgitter gekracht und reglos liegengeblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Er befindet sich nach Angaben des Renndirektors Czeslaw Lang in einem ernsten, aber stabilen Zustand.

09:42 Uhr

Startelf des FC Bayern für Chelsea-Spiel offenbar geleakt

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Joshua Kimmich wird vorübergehend wieder zum Rechtsverteidiger.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Mehr als 48 Stunden vor dem Rückspiel des FC Bayern im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Chelsea am Samstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) hat sich Trainer Hansi Flick offenbar bereits auf die Startelf festgelegt. Wie "Bild" berichtet, verteidigt Joshua Kimmich rechts hinten anstelle von Benjamin Pavard (Bänderriss im linken Fuß). Kimmich hatte Flick angeblich vor einigen Tagen signalisiert, bereit zu sein, aus dem zentralen Mittelfeld wieder auf seine alte Position in der Viererkette zu rücken. Dort hat unter Flick auch Jérôme Boateng seinen Platz sicher. Obwohl Niklas Süle mehr als ein halbes Jahr nach seinem Kreuzbandriss im linken Knie wieder fit ist. Kimmichs Position in der Zentrale wird Thiago übernehmen. Keine nachhaltig gelungene Bewerbung gelang Ivan Perisic im Testspiel gegen Marseille. Der Kroate bekam zwar zunächst den Vorzug vor Kingsley Coman. Der zeigte jedoch nach seiner Einwechslung gute Ansätze und soll gegen Chelsea aufgrund seiner Schnelligkeit von Beginn an auflaufen.

Eine längere Meldung zu diesem Thema lesen Sie übrigens hier!

08:42 Uhr

Jesus Berardinelli stirbt nach Covid-19-Infektion

Der venezolanische Fußballverband FVF teilt den Tod seines Präsidenten Jesus Berardinelli mit. Der 61-Jährige war am 22. Juli mit Lungenproblemen in ein Krankenhaus der Hauptstadt Caracas eingeliefert worden. Berardinelli war erst im Januar auf den Chefsessel gerückt, als er als Vizepräsident die Stelle des aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Laureano Gonzalez eingenommen hatte. Vor wenigen Wochen war der neue FVF-Präsident jedoch wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder verhaftet worden und saß seitdem in U-Haft. Laut heimischer Medien war Berardinelli Diabetiker und litt an Bluthochdruck und Herzproblemen, ehe jüngst auch eine Infektion mit Covid-19 festgestellt wurde. Vor gut zwei Wochen war auf dem südamerikanischen Kontinent bereits der Präsident des bolivianischen Verbandes, Cesar Salinas, infolge einer Coronavirus-Infektion verstorben.

08:09 Uhr

"Ich bin raus": Norbert Meier beendet Trainer-Karriere

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Ab jetzt nur noch Gast bei Fußballspielen.

(Foto: imago/Jörg Schüler)

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Norbert Meier beendet seine Karriere im Profifußball. "Alles hat seine Zeit im Leben, und ich bin dahinter gekommen, dass es für mich besser ist, nicht mehr zur Verfügung zu stehen", sagte der 61-Jährige dem Portal liga-zwei.de. "Das war's für mich. Auch ich bin raus." Der frühere Nationalspieler hatte Fortuna Düsseldorf und den MSV Duisburg in die Bundesliga geführt, mit Arminia Bielefeld schaffte er nach dem Abstieg die direkte Rückkehr von der 3. in die 2. Liga. Zuletzt wurde er nach einem erfolglosen Kurz-Engagement im März 2019 beim KFC Uerdingen entlassen. "Selbstverständlich hätte ich mir einen Abschied gewünscht, der von einem nachhaltigen Abschluss begleitet worden wäre", sagte Meier. "Doch: Wer gerade auf einem Erfolg thront, also wie ich mit dem MSV, mit Arminia oder in Düsseldorf Aufstiege feiern kann, macht in diesem Moment ja in der Regel nicht Schluss." Dennoch sei er mit sich und seiner Karriere "komplett im Reinen."

07:34 Uhr

Trump verspottet "erbärmliche" Aktion - Konter von Superstar James

Basketball-Superstar LeBron James hat auf die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump reagiert. In der "USA Today" sagte der Profi der Los Angeles Lakers: "Ich glaube wirklich nicht, dass die Basketball-Community traurig darüber ist, ihn als Zuschauer zu verlieren." Zuvor hatte das Staatsoberhaupt die Spieler der NBA dafür kritisiert, bei der Nationalhymne auf die Knie zu gehen. Trump hatte diese Aktion, bei der fast alle Profis auf Polizeigewalt und Rassenungerechtigkeit aufmerksam machen möchten, in der Show "Fox and Friends" als "erbärmlich" betitelt und gesagt, er werde künftig den Fernseher abschalten.

06:55 Uhr

Poker um Sancho - BVB setzt Man United unter Stress

Jetzt oder gar nicht - Borussia Dortmund erhöht im Millionen-Poker um Jadon Sancho den Druck auf Manchester United. "Ich gehe davon aus, dass Jadon am Montag mit ins Trainingslager fährt und die kommende Saison bei uns spielt", sagte Sportdirektor Michael Zorc  der "Süddeutschen Zeitung". Trotz des offensichtlich intensiven Werbens des englischen Rekordmeisters habe es bisher "keinerlei Kontakt" zwischen den Vereinen gegeben, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, "auch nicht indirekt oder über angebliche Mittelsmänner." Nach dem Aufbruch des BVB ins Trainingslager am 10. August werde es "keinen Sancho-Wechsel mehr in dieser Saison geben". Die "Bild"-Zeitung hatte zuletzt vermeldet, Sancho (20) sei sich mit den Red Devils über einen Fünfjahresvertrag einig. Als Ablöse hatten die Dortmunder 120 Millionen Euro aufgerufen. "Es hat nie ein Angebot für Jadon gegeben", betonte Watzke, "aber es gibt von uns halt prophylaktisch die Ansage, was mindestens gezahlt werden müsste."

05:58 Uhr

Horrorsturz verursacht: UCI ermittelt gegen Groenewegen

Nach dem schweren Sturz des niederländischen Radprofis Fabio Jakobsen bei der Polen-Rundfahrt hat der Weltverband UCI Maßnahmen gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher Dylan Groenewegen eingeleitet und Jakobsens Landsmann heftig kritisiert. "Die UCI verurteilt auf das Schärfste das gefährliche Verhalten des Fahrers Dylan Groenewegen, der Fabio Jakobsen wenige Meter vor dem Ziel in die Absperrung geschickt und damit einen Massencrash ausgelöst hat", hieß es in einem Statement. Der Weltverband teilte mit, dass der Fall wegen des "unakzeptablen Verhaltens" Groenewegens  sofort für weitere Sanktionen an die Disziplinar-Kommission weitergeleitet worden sei. Groenewegen (Jumbo-Visma) und Jakobsen (Deceuninck-Quick Step) waren im Zielsprint der ersten Etappe kollidiert, Jakobsen prallte mit höchstem Tempo in die Gitter und schwebt in Lebensgefahr. Groenewegen, der die Ziellinie als Erster überquerte und dann stürzte, wurde disqualifiziert.