Donnerstag, 07. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
22:49 Uhr

Niederlande und Kambodscha: Honda sorgt für Fußball-Kuriosum

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Spielertrainer sind im Fußball nicht ungewöhnlich. Keisuke Hondas Fall dagegen schon - Profi in den Niederlanden, Coach in Kambodscha.

(Foto: imago images/Pro Shots)

Keisuke Honda hat in seiner Fußballkarriere ziemlich viel erreicht. Der 33-Jährige erzielte in bislang 98 Länderspielen für Japan immerhin 37 Tore, spielte je vier Saisons für ZSKA Moskau und den AC Mailand. Nun aber ist ihm etwas gelungen, das vermutlich einmalig in der Fußball-Historie ist.

Denn Honda ist jetzt Profi in den Niederlanden, bei Vitesse Arnheim. Und ist gleichzeitig Trainer und Manager der Nationalmannschaft von Kambodscha. Das bleibe er auch, trotz seines neuen Vertrags in Arnheim, schrieb der Verein. Spielertrainer mal anderes.

21:48 Uhr

Neunmaliger Olympiasieger rät Leichtathleten zum Trotz

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Ja, es ist ein Akt aus Trotz: Der neunmalige Olympiasieger Carl Lewis hat nach der angekündigten Streichung von Disziplinen bei der Diamond League die Gründung einer eigenen Leichtathletik-Liga gefordert.

  • "Ihr könnt eure eigene Liga gründen mit individuellen Events auf der ganzen Welt", schrieb der 58-Jährige auf Twitter, "es wird schwer und einige Zeit dauern. Aber ihr werdet sehen, Ihr habt keine andere Wahl."
  • Zuvor hatte der Weltverband IAAF die Straffung in der Diamond League um acht Disziplinen auf 24 Wettbewerbe angekündigt.
  • Zugleich rief Lewis alle Athleten auf, den Verband zu verlassen und mit dem Internationalen Olympischen Komitee über die Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen zu verhandeln.
  • Zu den gestrichenen Wettbewerben gehören die Hindernisläufe, Diskuswerfen und der Dreisprung sowie die Läufe über 200 Meter. IAAF-Präsident Sebastian Coe begründete die Straffung mit der fehlenden Attraktivität für Zuschauer und Sender.
  • Die Streichung sorgte bei zahlreichen Sportlern für Entsetzen, etwa bei Dreispringer Will Claye (Tweet) und Sprinterin Dafne Schippers.
20:57 Uhr

Hummels steht für DFB-Team "nicht zur Diskussion"

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Eine Rückkehr bleibt weiter aus.

(Foto: imago/Sven Simon)

Morgen verkündet Bundestrainer Joachim Löw den Kader für den Jahresabschluss der Fußball-Nationalmannschaft. Eins ist sicher: Rio-Weltmeister Mats Hummels ist nicht dabei, wenn es in die beiden letzten Qualifikationsspiele gegen Weißrussland (16. November in Mönchengladbach) und Nordirland (19. November in Frankfurt/Main geht.

  • "Jogi hat es ja auch schon gesagt, dass es jetzt zumindest im November nicht zur Diskussion steht", hatte DFB-Direktor Oliver Bierhoff gesagt.
  • Doch die Personalnot vor allem in der Abwehr ist groß. Neben dem langzeitverletzten Abwehrchef Niklas Süle (Kreuzbandriss) werden wohl auch Antonio Rüdiger (Leiste) und Thilo Kehrer (Fuß) wieder fehlen. Die Nominierung von Linksverteidiger Marcel Halstenberg (RB Leipzig) ist wegen eines Faserrisses im Oberschenkel unwahrscheinlich.
19:44 Uhr

Boll & Co. scheitern an Japan und seinem Wunderkind

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Harimoto ist 16 Jahre alt - und trotzdem bereits die Nummer fünf der Weltrangliste.

(Foto: imago images/Kyodo News)

Die Tischtennis-Asse um Rekordeuropameister Timo Boll haben beim Team-Weltcup in Tokio die insgesamt fünfte deutsche Medaille verpasst. Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska verloren in der Runde der letzten Acht gegen den Gastgeber und Olympiazweiten Japan 1:3.

Den einzigen deutschen Punkt holten Boll/Franziska mit einem 3:1 im Doppel gegen Koki Niwa/Maharu Yoshimura. Danach unterlagen Ovtcharov und Franziska jeweils dem 16 Jahre alten japanischen "Wunderkind" Tomokazu Harimoto mit 1:3 sowie Boll Maharu Yoshimura mit 0:3.

Zuvor hatte das deutsche Team als Gruppensieger das Viertelfinale erreicht. Der Team-Weltcup wurde 1990 aus der Taufe gehoben, Tokio ist die zwölfte Austragung. Bis auf Schweden bei der Premiere und Südkorea 1995 hieß der Sieger stets China. Deutschland belegte bislang einmal Platz zwei (1995) und wurde dreimal Dritter (2009-2011).

19:06 Uhr

Der Irak spielt zuhause, aber in Jordanien

Die irakische Fußball-Nationalmannschaft trägt ihre beiden kommenden Heimspiele in der WM-Qualifikation in Jordaniens Hauptstadt Amman aus. Die Verlegung der Partien gegen Iran (14. November) und fünf Tage später gegen Bahrain war aufgrund von Sicherheitsbedenken vom Weltverband FIFA angeordnet worden.

Ursprünglich sollten die Spiele in Basra austragen werden, wo dem Irak noch am 10. Oktober ein 2:0 gegen Hongkong gelungen war. Die Sicherheitslage in dem Land ist aufgrund von Massenprotesten gegen Korruption und Misswirtschaft seit Wochen höchst angespannt.

18:12 Uhr

Savchenko hat mit ihrer Tochter ein "anderes Leben"

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Zukunft ungewiss: Paarlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko hat nach der Geburt ihres ersten Kindes noch keine weiteren Pläne. "Das werden wir sehen, heute kann ich diese Antwort leider nicht geben", sagte die 35-Jährige auf die Frage, wie ihre mittelfristige Lebensplanung aussehe.

  • In zwei Jahren könne sich "viel ändern".
  • Savchenko engagiert sich seit der Saison 2018/19 zusammen mit ihrem Eiskunstlauf-Partner Bruno Massot für die "Holiday on Ice"-Akademie.
  • Savchenko hatte mit Massot 2018 Gold bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gewonnen und danach eine Wettkampfpause eingelegt.
  • Vor zwei Monaten ist die gebürtige Ukrainerin Mutter von Tochter Amilia geworden. "Wir sind superglückliche Eltern geworden", sagte sie über sich und ihren Mann Liam Cross. "Es ist schon ein anderes Leben geworden, aber es ist auch wunderschön."
17:10 Uhr

Trainerfrage: FC Bayern sagt Wenger offenbar ab

Das ging schnell: Nur einen Tag, nachdem über erste Gespräche zwischen dem FC Bayern und Arsène Wenger berichtet wurde, sollen die Verhandlungen auch schon wieder vorbei sein. Nach einem Telefonat am gestrigen Mittwoch zwischen Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und dem ehemaligen Coach des FC Arsenal heißt es, dass dieser "keine Option als Trainer beim FC Bayern München" sei. Das berichtet die "Bild" mit Verweis auf eine Anfrage beim deutschen Fußball-Rekordmeister.

Nach der Trennung von Niko Kovac am Sonntag übernahm der bisherige Ko-Trainer Hansi Flick den Platz an der Seitenlinie - eine längerfristige Lösung wollen die Münchner laut Präsident Uli Hoeneß bis zum 23. November präsentieren.

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15:25 Uhr

DFB-Team als Symbol für Frauenrechte

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Joachim Löw wird künftig nur noch in ausgewählten Ländern jubeln dürfen.

(Foto: imago/Moritz Müller)

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will künftig bei der Auswahl von Länderspielreisen noch stärker die politische und gesellschaftliche Lage im Gastgeberland berücksichtigen. "Wir müssen innerhalb des deutschen Fußballs gemeinsam in den Diskurs gehen, um komplexe Fragen differenziert zu beantworten. Welche Werte sind für uns unverhandelbar? Zum Beispiel Frauenrechte", schrieb DFB-Präsident Fritz Keller heute in einem Beitrag der Zeitung "Die Welt". Er habe daher in seiner ersten Präsidiumssitzung beim Deutschen Fußball-Bund eine Beschlussvorlage eingebracht, "auf deren Grundlage wir keine Auswahlmannschaften mehr zu Spielen in Ländern antreten lassen, in denen Frauen nicht gleichberechtigt und frei von Diskriminierung Zugang zu Fußballstadien oder anderen Sportstätten gewährt wird". Dieser Vorschlag sei einstimmig vom DFB-Präsidium angenommen worden, schrieb der frühere Präsident des SC Freiburg.

15:00 Uhr

Fußballstar Morgan will drei Monate nach Geburt zu Olympia

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Ihre Tochter ist dann drei Monate alt: US-Fußballstar Alex Morgan will nach der Geburt ihres ersten Kindes bei den Olympischen Spielen in Tokio erneut auf Goldjagd gehen. "Das ist mein Ziel", sagte die Stürmerin verschiedenen US-Medien.

  • Die Olympiasiegerin von 2012 weiß aber auch genau: "Das wird alles sehr eng. Doch wenn ich kann, will ich für mein Land spielen."
  • Die 30-jährige Morgan erwartet im kommenden April ein Mädchen, am 25. Juli beginnt in Japan die Vorrunde des Frauen-Turniers. Die USA müssen sich ab Ende Januar noch für das Highlight qualifizieren.
  • Morgan ist optimistisch, ihr Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. "Es gibt so viele Frauen, die nach der Schwangerschaft in ihren Sport zurückgekehrt sind und dies auch mit ihrer Familie vereinbaren konnten", sagte die Co-Kapitänin des US-Teams.
13:38 Uhr

Nach Salut-Jubel: Erdogan wirft Uefa Diskriminierung vor

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Erdogan sieht Salutieren als "natürliches Recht".

(Foto: imago images/Depo Photos)

Da hat er (mal wieder) eine eigene Meinung: Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sieht in den Ermittlungen der Europäischen Fußball-Union in Folge des Salut-Jubels der türkischen Nationalmannschaft einen diskriminierenden Akt.

  • "Wir weisen die diskriminierende, ungerechte und politische Einstellung der Uefa gegenüber unserer Nationalmannschaft und den Klubs zurück", sagte Erdogan bei einer Pressekonferenz in Ankara.
  • Die Uefa hatte Disziplinaranhörungen veranlasst, nachdem türkische Spieler während der EM-Qualifikation im Oktober mehrfach öffentlichkeitswirksam salutiert hatten und damit die Offensive türkischer Streitkräfte in Nordsyrien unterstützt haben sollen.
  • Erdogan hat für die Maßnahmen derweil kein Verständnis. "Sportler, die unser Land im Ausland vertreten, werden Objekt einer Lynch-Kampagne seit dem Start der Operation", sagte er. Zudem sei es "das natürliche Recht unserer Sportler, unseren Soldaten nach einem Sieg zu salutieren", so Erdogan weiter.
13:09 Uhr

BVB hat Ärger mit Jarmolenko-Transfer von 2017

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Jarmolenko spielt mittlerweile für West Ham United.

(Foto: dpa)

Der Spieler ist mittlerweile schon gar nicht mehr im Klub - Stress für Borussia Dortmund gibt es jetzt trotzdem: Im August 2017 wechselte Andrej Jarmolenko im von Dynamo Kiew zum BVB. Dem BVB droht eine Nachzahlung als Solidaritätsabgabe in Höhe von rund 300.000 Euro, berichtet der "Kicker". Diese Summe fordert eine Fußballschule in der Ukraine und hat deshalb ein Verfahren beim Weltverband Fifa gegen den Revierklub erwirkt.

  • Laut Reglement müssen fünf Prozent der in diesem Fall vereinbarten Ablöse von 25 Millionen Euro an die Jugend- und Ausbildungsclubs des Spielers fließen. Bei dem mittlerweile für West Ham United stürmenden Jarmolenko waren sechs Vereine mit einer Gesamtsumme über 1,3 Millionen Euro anspruchsberechtigt.
  • Die Dortmunder sehen allerdings Dynamo Kiew in der Pflicht. Nach eigener Darstellung hat sich der ukrainische Klub bei den damaligen Verhandlungen bereit erklärt, die entsprechenden Zahlungen an die Klubs oder Schulen selbst zu regeln und sei deshalb vom BVB mit zusätzlich 1,3 Millionen Euro bedacht worden.
  • "Darüber haben wir eine klare vertragliche Regelung", sagte BVB-Chefjustiziar Robin Steden dem "Kicker". Fünf Vereine meldeten den ordnungsgemäßen Eingang des Geldes, die Fußball-Schule Yunist jedoch nicht. "Kiew muss eine plausible Erklärung liefern, warum das bisher nicht geklappt hat", kommentierte Steden.
12:24 Uhr

Tönnies ist zurück bei Schalke - und bricht sein Schweigen

Seine Sperre ist ausgelaufen, er hat sein Schweigen gebrochen: Am ersten Tag seiner Rückkehr in die Amtsgeschäfte als Schalker Aufsichtsratsvorsitzender bezeichnete Clemens Tönnies seine Äußerungen als "Fehler".

  • "Ich war von der Wucht der Reaktion total erschlagen. Es hätte mir nicht passieren dürfen. Es ist voll in die Hose gegangen. Wenn sich jemand verletzt gefühlt hat, bitte ich ihn aufrichtig um Entschuldigung", sagte Tönnies dem klubeigenen Schalke TV.
  • Am 6. August hatte der Schalker Ehrenrat nach den rassistischen Äußerungen von Tönnies über Afrikaner entschieden, dass dieser sein Schalke-Amt drei Monate lang nicht ausüben darf.
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11:42 Uhr

Kaiserslautern suspendiert Spieler-Trio - auch den Kapitän

Der 1. FC Kaiserslautern hat auf die sportliche Talfahrt in der 3. Fußball-Liga reagiert und ein Spieler-Trio suspendiert. Trainer Boris Schommers ließ vor dem Spiel beim KFC Uerdingen am Samstag (14 Uhr) Kapitän Christoph Hemlein, Außenverteidiger Janek Sternberg und Flügelspieler Antonio Jonjic bis auf Weiteres freistellen, wie die Tageszeitung "Die Rheinpfalz" berichtete.

"Wir konnten die dringend benötigte Kontinuität und Stabilität nicht auf den Platz bringen. Nach intensiver Analyse des Kaders werden wir daher Veränderungen im Hinblick auf Hierarchie und Struktur vornehmen", erklärte Schommers.

 

11:24 Uhr

Lazio-Hooligans verletzen Celtic-Fans mit Messerstichen

Zwei Fans des schottischen Fußball-Traditionsklubs Celtic Glasgow sind in der Nacht im römischen Stadtzentrum von Lazio-Hooligans laut Medienberichten durch Messerstiche verletzt worden.

  • Ein 52-jähriger Schotte wurde laut Polizeiangaben nach einer Auseinandersetzung vor einer Kneipe durch den Messerstich an der Seite getroffen. Ein 35-Jähriger wurde in der Nähe ebenfalls angegriffen und verletzt. Beide Celtic-Fans wurden ins Krankenhaus eingeliefert, sie schweben nicht in Lebensgefahr.
  • Angegriffen wurden sie von einer Gruppe von acht Lazio-Hooligans, die vor Ankunft der Polizei flüchten konnten. Sie werden jetzt von der Polizei gesucht.
  • 9000 Celtic-Fans werden in Rom heute im Rahmen des Europa-League-Spiels bei Lazio Rom erwartet. Höchste Sicherheitsvorkehrungen wurden ergriffen.
  • Beim Hinspiel in Glasgow vor einer Woche hatten Celtic-Fans antifaschistische Plakate geschwenkt. Lazio Rom ist wegen der neofaschistischen Sympathien seiner Hooligans bekannt und gefürchtet.
10:49 Uhr

Pechstein fordert "fette Entschuldigung" vom Bundestrainer

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In ihrer langen Karriere hat Pechstein schon mehr Wertschätzung erfahren.

(Foto: imago images/VI Images)

Morgen startet die Eisschnelllauf-Saison - und Claudia Pechstein hat vor allem ein Anliegen. Von Bundestrainer Erik Bouwman fordert sie eine Entschuldigung. Der hatte der 47-Jährigen in der Saisonvorbereitung mitgeteilt, dass er "keinen Bock" auf ein Training mit Pechstein habe.

  • Daraufhin sah sich die fünfmalige Olympiasiegerin gezwungen, künftig mit der polnischen Auswahl zu trainieren.
  • Auslöser des Zwists war Pechsteins Startverzicht bei der WM in der Teamverfolgung im März gewesen.
  • Auf die Frage, ob sie künftig wieder im Team-Trio laufen werde, antwortete sie: "Bevor Erik Bouwman fragt, wäre erstmal eine fette Entschuldigung bezüglich seiner Aussage in Inzell fällig. Aber so wie er sich mir gegenüber verhalten hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass er großen Bock haben wird, mich zu fragen", sagte Pechstein.
  • Und weiter: "Natürlich denkt man darüber nach, wenn man so schlecht behandelt wird. Es gibt wohl keinen anderen Verband weltweit, bei dem ich derzeit so wenig Wertschätzung genieße wie bei der DESG. Das liegt eindeutig an den handelnden Personen", kritisierte Pechstein.
10:29 Uhr

Mbappé-Werben von Zidane erzürnt PSG-Sportchef

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Laut Zidane will Mbappé zu Real.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Da ist einer sauer: Sportchef Leonardo vom französischen Serienmeister Paris St. Germain hat kein Verständnis mehr für das andauernde Werben des spanischen Rekord-Titelträgers Real Madrid um Fußball-Weltmeister Kylian Mbappé.

  • "Es ist etwas irritierend und nervig", sagte der Brasilianer nach dem Sieg der Pariser (1:0) in der Champions League gegen den FC Brügge: "Es ist ja nicht das erste Mal, dass so etwas gesagt wurde."
  • Leonardo bezog sich damit auf eine Aussage von Madrids Trainer Zinedine Zidane. Der französische Coach hatte am Dienstag zu Protokoll gegeben, dass der 20 Jahre alte Stürmerstar Mbappé "immer gesagt hat, dass es sein Traum ist, für Real Madrid zu spielen".
10:05 Uhr

Videobeweis: "Wenger liegt einfach auf der Hand"

Die erste Bewährungsprobe übersteht Aushilfs-Trainer Hansi Flick: Mit dem FC Bayern gewinnt er seine Auftaktspartie gegen Olympiakos Piräus in der Champions League. Bei der Frage der Nachfolge bewegt sich auch noch einiges, weiß n-tv Reporter Kyrill Ring in München.

09:35 Uhr

Fans spenden für klammen Klub - auch Kinder mit Sparschweinen dabei

Das ist irre: Anhänger des in finanzielle Schieflage geratenen 13-maligen tunesischen Fußballmeisters Club Africain Tunis haben bei einer landesweiten Spendenaktion binnen 24 Stunden rund 400.000 Euro gesammelt, um den Klub vor der drohenden Insolvenz zu retten.

  • Das Geld brachten die Fans zu Filialen der Nationalen Landwirtschaftsbank, bei der der tunesische Fußballverband (FTF) im Oktober ein Rettungskonto für den 1920 gegründeten zweitältesten Klub des Landes eingerichtet hatte. Nach BBC-Angaben reihten sich dabei auch zahlreiche Kinder mit ihren Sparschweinen in die Warteschlangen ein.
  • Da bei den Banken zuvor bereits knapp 550.000 Euro eingegangen waren, beläuft sich die Spendensumme insgesamt auf knapp eine Million Euro. Die Gesamtschulden des afrikanischen Champions-League-Siegers von 1991 sollen allerdings bei rund sechs Millionen Euro liegen.
  • Zuletzt hatte Club Africain die Gehälter seiner Spieler nicht mehr zahlen können. Die FTF hatte den Hauptstadtklub deshalb mit einem Abzug von sechs Punkten in der laufenden Meisterschaftsrunde belegt. Club Africain gewann aber sechs der bisherigen sieben Saisonspiele und belegt Tabellenplatz fünf.
09:18 Uhr

Flick genießt, Frankfurt spielt solo - das bringt der Sport-Tag

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Schön war's nicht, aber immerhin erfolgreich: Der FC Bayern München hat das erste Spiel nach Niko Kovac gewonnen. 2:0 hieß es am Ende in der Champions League gegen Olympiakos Piräus. Interimstrainer Hansi Flick jedenfalls genießt seinen Aushilfsjob. Elisabeth Schlammerl war im Stadion, ihren Bericht lesen Sie bald hier auf n-tv.de

Während die Bayern damit bereits das Achtelfinale sicher haben, hat Bayer Leverkusen zumindest noch nicht die letzte Chance vertan. Mit dem ersten Sieg in der Königsklasse - ausgerechnet gegen Atlético Madrid - darf das Team von Peter Bosz weiter hoffen.

Und heute so?

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Hat heute keine Unterstützung der Fans: Eintracht-Coach Adi Hütter.

(Foto: imago images/Belga)

Es ist Europa-League-Spieltag: Eintracht Frankfurt gastiert bei Standard Lüttich (18.55 Uhr) - allerdings ohne seine begeisterungsfähigen Fans, die von der Uefa wegen vorheriger Verstöße ausgesperrt wurden. Währenddessen hat der VfL Wolfsburg KAA Gent zu Gast und Borussia Mönchengladbach empfängt den AS Rom (beide 21 Uhr, alle im Liveticker bei n-tv.de).

  • Leichtathletik: In Dubai beginnt die Weltmeisterschaft der Paraathleten. Und die ist genauso umstritten wie die WM in Katar vor zwei Monaten.
  • Handball: In der Bundesliga steigt das Topduell zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem THW Kiel. Außerdem noch folgende Partien: Bergischer HC - HC Erlangen, HBW Balingen-Weilstetten - TVB Stuttgart (alle 19 Uhr).
  • Basketball: In der Euroleague muss Alba Berlin bei Maccabi Tel Aviv bestehen (20.05 Uhr).
  • Kollege Heiko Oldörp porträtiert den deutschen NHL-Profi Dominik Kahun. Sein Einstieg in den Text macht Lust auf mehr: "'Zu klein, zu dünn, zu leicht.' Mit diesen fatalen Worten beschrieben die Scouts der nordamerikanischen Eishockey-Liga Dominik Kahun."
  • Am Samstag steigt für die DFB-Frauen vermeintlich das Spiel ihres Lebens. Vor 90.000 Zuschauern im ausverkauften Wembley-Stadion treffen sie auf England (18.30 Uhr/Eurosport). Kollege Hendrik Bucheister hat vorab mit Nationalspielerin Pauline Bremer gesprochen, die bei Manchester City spielt.

Lassen Sie uns also gemeinsam in den Sport-Tag starten. Auf die Plätze, fertig, los!

08:42 Uhr

Wenger lobt FC Bayern: Stehen für "positiven Fußball"

Das sieht doch nach einem Match aus: Während alle anderen Kandidaten für das Traineramt beim FC Bayern abgesagt haben, erneuert Arsène Wenger sein Interesse.

  • "Was ich an ihnen mag, wie an allen deutschen Teams, sie versuchen immer zu agieren. Und sie übernehmen die Verantwortung", sagte Wenger beim TV-Sender BeIn Sports.
  • "Bayern ist die Mannschaft, die immer versucht in Ballbesitz zu sein. Sie fürchten sich nicht davor zu sagen: 'Ja, wir wollen den Ball, ja wir zwingen dem Gegner unser Spiel auf. Wir wollen das Spiel dominieren. Das haben sie immer in ihrer Geschichte so gemacht. Sie haben in ihrer Historie immer für 'positiven' Fußball gestanden."
  • Außerdem argumentierte er selbst mit der nicht vorhandenen Sprachbarriere: "Ich spreche fließend Deutsch."
  • Gestern berichtete die "Bild"-Zeitung, dass der FC Bayern bereits mit dem Franzosen verhandele. Sportdirektor Hasan Salihamidzic wollte das nicht kommentieren.  
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:25 Uhr

"Nach vorn hat der Glanz gefehlt": Stimmen zu Flicks Premierensieg

Mit einem 2:0-Arbeitssieg müht sich der FC Bayern gegen Olympiakos Piräus. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Niko Kovac überwiegt die Erleichterung über den verdienten Erfolg der Münchner.

07:51 Uhr

Zwei Keeper verloren: Kuriose Schlussphase bei Man City

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Puh, das hätte für Manchester City in der Champions League gestern Abend auch anders ausgehen können. Doch Verteidiger Kyle Walker hielt das 1:1 bei Atalanta Bergamo fest. Ja, festhalten mit den Händen. Denn Er musste für die Schlussminuten ins Tor.

Was war passiert? In der 81. Minute sah Torwart Claudio Bravo nach einem Foul an Josip Ilicic Rot. Allerdings war Bravo erst zur Halbzeit eingewechselt worden, da der zunächst Spielende Ederson aufgrund einer Verletzung ersetzt werden musste. Trainer Josep Guardiola hatte aber keinen dritten Keeper parat - doch dann bewies Walker sein Talent.

07:41 Uhr

NHL-Pleite trotz zwei Assists von Draisaitl

Gute eigene Leistung, aber die reicht nicht: Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen NHL eine deutliche Heimniederlage kassiert. Die Kanadier verloren gegen Titelverteidiger St. Louis Blues 2:5 (1:1, 0:2, 1:2). 

  • Der 24 Jahre alte Draisaitl verbuchte zwei Assists. Er bereitete sowohl das 1:0 durch Connor McDavid (3. Minute) wie auch das 2:3 durch Zack Kassian (52.) vor.
  • Bei den Gästen war Verteidiger Alex Pietrangelo mit einem Tor und zwei Vorlagen am erfolgreichsten.
  • Die Oilers liegen trotz der Heimpleite weiter an der Spitze der Pacific Division. Für St. Louis war es der sechste Sieg in Serie.
07:18 Uhr

Rolfes: Havertz wechselt nicht im Winter

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Soll in Leverkusen bleiben: Havertz.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Fußball-Nationalspieler Kai Havertz wird auch in der Rückrunde für den Bundesligisten Bayer Leverkusen spielen. Angesprochen auf einen möglichen Transfer im Winter sagte Sportdirektor Simon Rolfes dem "Kicker": "Nein, das ist nicht denkbar."

Über das angebliche Interesse von Manchester United an dem 20 Jahre alten Mittelfeldspieler sagte er: "Da gibt es nichts Konkretes." Havertz' Vertrag bei Bayer 04 läuft noch bis 2022. Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro rechnet mit dem Abgang von Havertz im kommenden oder übernächsten Sommer. Er hofft auf eine Ablösezahlung jenseits der 100 Millionen Euro, wie er im Interview der "Rheinischen Post" sagte.

06:40 Uhr

Dank Krippenbauer: Die heilige Familie lebt im BVB-Stadion

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So sieht die Krippe von Wolfgang Mans aus.

(Foto: Screenshot/express.de)

Was für eine gewagte Verbindung - wobei, den Fußballgott gibt es ja auch: Der Bonner Krippenbauer Wolfgang Mans hat es geschafft, die heilige Familie und das BVB-Stadion zu vereinen. "Die Idee, Fußball und eine Krippe zu verbinden, ist ja schon erst mal skurril", sagte Mans dem "Express" über sein Werk.

  • Ein Freund, selbst glühender BVB-Anhänger, hatte Mans zu dem Projekt überredet.
  • "Mir war es wichtig, dass die Krippe nicht schwarz-gelb wird", sagte Mans, der das Modell in 70 Stunden aus gebeiztem Fichtenholz baute. Die Konstruktion erstellte Mans anhand von Stadionbildern. Am Dach der Krippe ist in Form und Aufbau klar das Vorbild Signal-Iduna-Park zu erkennen.
  • Der BVB will die Krippe laut Mans nun entweder im BVB-Museum oder aber über die Weihnachtszeit in der Geschäftsstelle ausstellen. Für Mans wäre ein Platz im Museum schön. "Ich will nicht damit Geld machen, sondern möchte, dass der Fußballfan, der ins Stadion geht, daran erinnert wird, wofür die Krippe steht."
06:04 Uhr

Lewandowski jubelt über 21. Saisontreffer - und lüftet Baby-Geheimnis

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Unmissverständlich.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Ein Tor und eine süße Nachricht: "Wir bekommen das zweite Kind", sagte Bayerns Torjäger Robert Lewandowski. Seine Frau Anna Lewandowska sei im vierten Monat, berichtete der Stürmer, der beim Sieg in der Champions League gegen Olympiakos Piräus das wegweisende 1:0 (Endstand 2:0) erzielt hatte.

  • Das Ehepaar Lewandowski hat bereits eine zweijährige Tochter.
  • Für Lewandowski war das Tor am Mittwochabend bereits der 21. Pflichtspieltreffer in dieser Saison. Diesen feierte er mit dem Ball unter dem Trikot und einem Schnullerjubel.
  • Abseits der Baby-Freuden naht für Lewandowski ein kleiner Eingriff an der Leiste. Eine Entscheidung über den Zeitpunkt der Operation soll am Wochenende fallen. "Wahrscheinlich entscheide ich am Sonntag", sagte Lewandowski, der sich noch einmal ärztlichen Rat holen möchte. "Ich habe keine Probleme beim Schießen und beim Laufen, deshalb habe ich keinen Druck."
  • Es sei keine große Operation, aber eine Pause von zehn bis 14 Tagen müsse er danach schon einlegen.