Donnerstag, 09. April 2020Der Sport-Tag

21:56 Uhr

Werner-Abschied? RB propagiert Gelassenheit

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Muss wohl einfach abwarten: Timo Werner.

(Foto: imago images/Christian Schroedter)

Womöglich spielt die Zeit für den Klub: Geschäftsführer Oliver Mintzlaff vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig nimmt die immer wieder aufkommenden Wechselgerüchte um Toptorjäger Timo Werner gelassen. "Ich bin tiefenentspannt, was Werner angeht", sagte der 44-Jährige bei Sky: "Er hat bislang nicht signalisiert, über die Saison hinaus bleiben zu wollen, aber das muss er auch nicht. Er hat Vertrag bis 2023."

  • Gerüchten zufolge soll Rekordmeister FC Bayern und insbesondere dessen Trainer Hansi Flick ein Auge auf den Nationalspieler geworfen haben.
  • Bislang sei aber noch kein Klub mit einem Angebot an die Sachsen herangetreten, erklärte Mintzlaff. Klar sei auf jeden Fall, dass RB seine Spieler "nicht deutlich unter Wert verkaufen" werde.
  • Werners Vertrag soll Medienberichten zufolge seit seiner Verlängerung im vergangenen Jahr eine Ausstiegsklausel von rund 60 Millionen Euro beinhalten.
21:02 Uhr

Russland erwartet veränderte Fußball-EM

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Das Stadion von St. Petersburg gehört zu den Austragungsorten.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Verändert die Coronavirus-Krise auch die ohnehin schon verlegte Fußball-Europameisterschaft? Nach russischer Darstellung könnte es neue Austragungsorte geben.

  • "Sollte irgendeine Stadt ausfallen, bleiben nur wenige Varianten", sagte Alexej Sorokin vom russischen Organisationsteam der Agentur Tass. Es würden entweder neue Austragungsorte ausgewählt oder Spiele auf die übrigen Städte verteilt. "Die zweite Option ist weniger zeitaufwendig", sagte Sorokin, der auch Mitglied des Exekutivkomitees der Uefa ist.
  • Zur Feier des 60. Jahrestags der ersten EM 1960 sollte das Turnier als Pan-Europa-Event in zwölf Ländern stattfinden. Neben München sind Rom, Baku, St. Petersburg, Kopenhagen, London, Glasgow, Amsterdam, Bukarest, Bilbao, Dublin und Budapest als Gastgeber vorgesehen. Möglicherweise können aber manche Spielorte durch die Corona-Folgen ihre Verpflichtungen nicht erfüllen.
  • Für Russland ist ein Rückzug bislang kein Thema. In der Ostsee-Metropole St. Petersburg sind vorerst drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale geplant. "Russland ist bereit, auch über eine mögliche Unterstützung (für andere Länder) zu sprechen", sagte Sorokin.
  • Russland hatte sich bereits vor der Verschiebung mit dem Vorschlag ins Gespräch gebracht, die EM als alleiniger Ersatz-Gastgeber auszutragen.
20:04 Uhr

DFB-Team spendet Laptops, damit sich Familien trotz Corona sehen können

Die Fußball-Nationalmannschaft spendet 1000 Laptops an Altenheime, Pflege- und Palliativeinrichtungen sowie Hospize. Dadurch sollen soziale Kontakte zu den Angehörigen trotz der Restriktionen als Folge der Corona-Pandemie auf digitalem Weg bestehen bleiben. Die Telekom stellt die zugehörigen Hotspots bereit. Über die Internetseite laptops.dfb.de können sich gemeinnützige Einrichtungen melden.

Zuletzt hatten die Nationalspieler bereits eine Spende in Höhe von 2,5 Millionen Euro für Menschen angekündigt, die von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen sind.

18:38 Uhr

Spekulationen um Zukunft: Ibrahimovic trainiert beim Heimatklub

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Alles andere als versteckt präsentierte sich Ibrahimovic der schwedischen Öffentlichkeit.

(Foto: imago images/TT)

Fußball-Weltstar Zlatan Ibrahimovic hat am Donnerstag in seiner Heimat Schweden am Training des Erstligisten Hammarby teilgenommen und die Spekulationen über seine Zukunft angeheizt. Noch steht der 38-Jährige beim italienischen AC Mailand unter Vertrag, will sich aber offenbar am Ende der Saison von seinem Klub trennen.

  • Ibrahimovic gehören 25 Prozent der Anteile an dem Stockholmer Klub Hammarby. Der Starstürmer habe gebeten, mit dem Klub trainieren zu dürfen, sagte der Hammarby-Vorsitzende Richard von Yxkull dem TV-Sender SVT.
  • Ibrahimovic hatte Italien wegen der Coronakrise bereits im März verlassen. Schweden hat mit vergleichsweise lockeren Regelungen auf die Pandemie reagiert.
  • Laut der Gazzetta dello Sport will "Ibra" nicht die Option in Anspruch nehmen, seinen Vertrag mit Milan um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der schwedische Ausnahmespieler, der bereits von 2010 bis 2012 in Mailand gespielt und mit den Rossoneri einen seiner vier italienischen Titel gewonnen hatte, soll von den Entwicklungen bei Milan enttäuscht sein, nachdem sich der Klub von Sportchef Zvonimir Boban getrennt hat, der Ibrahimovic nach Mailand zurückgeholt hatte.
18:24 Uhr

Fußball-Whistleblower aus U-Haft entlassen

Immerhin die Untersuchungshaft ist ausgestanden: Der portugiesische Fußball-Whistleblower Rui Pinto kann im Hausarrest auf seinen Prozess warten. Er verbrachte die Nacht zum Donnerstag zunächst in einer von der Polizei in Lissabon zur Verfügung gestellten Wohnung, wie Medien unter Berufung auf die Justiz und die Anwälte mitteilten.

  • Der 31-Jährige habe sich bereit erklärt, mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Pinto wolle unter anderem die Passwörter für Festplatten preisgeben. Er solle 24 Stunden unter Polizeibewachung bleiben, hieß es.
  • Pinto ist der Mann hinter der Enthüllungs-Plattform "Football Leaks". Er wurde im Januar 2019 in Budapest verhaftet und zwei Monate später an Portugal ausgeliefert. Ermittlungsrichterin Claudia Pina wirft ihm rund 90 Straftaten vor, darunter versuchte Erpressung und illegaler Zugang zu vertraulichen Daten.
  • Pinto könne nicht als echter Whistleblower gelten, weil er "nicht in gutem Glauben gehandelt" habe, so die Richterin. Der Angeklagte soll etwa versucht haben, die Agentur Doyen Sports zu erpressen.
  • Einen Termin für den Beginn des Verfahrens gibt es noch nicht. Pinto wies bisher alle Vorwürfe zurück. Er sei kein Hacker, beteuerte er.
  • "Football Leaks" hatte mit zahlreichen Enthüllungen seit 2015 für Aufsehen gesorgt. Viele der veröffentlichten Informationen zogen juristische Konsequenzen nach sich.
17:08 Uhr

Gladbach beugt mit "Pappkameraden" Geisterspielen vor

Egal was kommt, ohne Zuschauer muss Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach auch bei geplanten Geisterspielen nicht auskommen. Heute wurden die ersten Besucher im Borussia-Park begrüßt: "Pappkameraden" mit Gesichtern real existierender Fans.

  • Nach einer Idee des Fanprojekts Mönchengladbach können Borussen-Anhänger nun mit einem Foto von sich auf den Pappfiguren für eine stimmungsvollere Umgebung in dem ansonsten leeren Stadion sorgen. Die Fans können dabei den Platz wählen, den sie auch sonst im Stadion einnehmen würden.
  • Die Nachfrage ist groß. Die ersten 1000 "Pappkameraden" wurden schon in Auftrag gegeben. Die Kosten dafür belaufen sich auf 19 Euro, ein Gewinn soll nicht erzielt werden.
  • Max Eberl findet die Aktion gut. "Wenn wir dann irgendwann wieder spielen dürfen, auch ohne Zuschauer, freue ich mich, wenn wir die Unterstützung dann auf diesen alternativen Wegen bekommen", meinte Borussias Sportdirektor.
16:17 Uhr

Schalke will offenbar Rekordsumme in Stürmer investieren

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Milik könnte weiterhin im blauen Trikot spielen - wenn auch in einem weitaus dunkleren.

(Foto: imago images/Insidefoto)

Der FC Schalke 04 braucht dringend einen treffsicheren Stürmer - und der Klub hat offenbar auch schon einen im Visier: Arkadiusz Milik vom SSC Neapel. Der soll aber so viel kosten, wie die Königsblauen noch nie in einen Spieler investiert haben.

  • Das Portal Tuttomercatoweb berichtet, dass der Serie-A-Klub 35 Millionen Euro Ablöse für den Polen fordert. Bisheriger Rekordtransfer der Schalker ist Breel Embolo, der für 22,5 Millionen Euro vom FC Basel kam.
  • Der 26-jährige Milik kam bislang in 22 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei zwölf Treffer.
  • Allerdings hat Schalke namhafte Konkurrenz im Werben: Der FC Arsenal und auch Tottenham Hotspur sollen interessiert sein.
15:09 Uhr

"Sehr anstrengendes Thema": Leipzig-Profi muss Hochzeit verschieben

*Datenschutz

Die Auswirkungen des Virus treffen jeden: Stürmer Yussuf Poulsen vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig muss seine in diesem Sommer geplante Hochzeit aufgrund der Corona-Krise womöglich um gleich zwei Jahre verschieben.

  • "Wir haben schon geschaut, im nächsten Jahr ist im Sommer schon alles ausgebucht", sagte der dänische Nationalspieler Poulsen bei einer Fan-Pressekonferenz der Sachsen auf Youtube: "Ihr könnt euch vorstellen, wie es meiner Freundin damit geht."
  • Poulsen geht aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen nicht davon aus, dass er seine Partnerin Maria wie geplant in der nahen Zukunft ehelichen kann. "In Deutschland dürfen gerade nur zwei Leute zusammen sein, in Dänemark sind es zehn. Und ich kann verraten, dass wir mehr als zehn Leute eingeladen haben", sagte der Angreifer, der im Vorjahr den Antrag gemacht hatte: "Wenn die Einschränkungen die nächsten Monate so bleiben, müssen wir verschieben."
  • Poulsen gab zu, dass die schwierige Hochzeits-Situation "ein sehr anstrengendes Thema zu Hause" ist, aber: "Das hängt nicht von uns ab, ob wir das dürfen oder nicht."
14:26 Uhr

BVB-Star trifft: Dänemark spielt EM zu Hause

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Nicht nur in Schwarz-Gelb erfolgreich: Thomas Delaney.

(Foto: imago images / DeFodi)

Die Absage der Fußball-Europameisterschaft 2020 hält Thomas Delaney von Borussia Dortmund und Yussuf Poulsen von RB Leipzig nicht davon ab, Tore für Dänemark zu schießen. Die beiden Nationalspieler treten das ursprünglich für den 13. Juni geplante Spiel gegen Finnland kurzerhand zu Hause an - jeder im eigenen Wohnzimmer.

  • In einem vom dänischen Fußballverband veröffentlichen Video singen die beiden Bundesligaprofis gemeinsam mit Kasper Schmeichel (Leicester City), Simon Kjaer (AC Mailand), Christian Eriksen (Inter Mailand) und Robert Skov (TSG Hoffenheim) die Nationalhymne, bevor der Ball durch die verschiedenen Wohnungen rollt.
  • Natürlich fällt in der 14. Spielminute das 1:0 für die Dänen. Torschütze Thomas Delaney köpft den Ball nach einer Flanke von Skov durch die Tür und sichert den Dänen so die Führung.
  • Wie der finnische Verband antwortet, bleibt abzuwarten.
14:00 Uhr

Tennis-Bundesliga fällt Corona-Pandemie zum Opfer

Die Saison der 1. und 2. Tennis-Bundesliga ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Diese Entscheidung teilte der Deutsche Tennis Bund (DTB) am Donnerstag mit. Eigentlich hätte die 1. Bundesliga am 5. Juli starten sollen, für das Unterhaus war der erste Spieltag eine Woche später terminiert. Die Spielzeit der beiden Damen-Bundesligen hatte der DTB bereits am 23. März abgesagt.

"Die Entscheidung, sämtliche Spiele der 1. und 2. Tennis-Bundesliga abzusagen, ist uns nicht leichtgefallen", sagte DTB-Präsident Ulrich Klaus: "Wir haben dies in enger Abstimmung mit allen betroffenen Vereinen entschieden und sind letztlich zu dem Schluss gekommen, dass die Gesundheit aller Beteiligten und die weitere Eindämmung einer Ausbreitung des COVID-19-Erregers derzeit oberste Priorität haben."

13:36 Uhr

Thomas Müller will nicht um jeden Preis zurück auf den Platz

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Thomas Müller wünscht sich Normalität.

(Foto: imago images/Eibner)

Thomas Müller hat in der Debatte über einen Bundesliga-Neustart zur Zurückhaltung gemahnt. "Wir wollen natürlich alle Fußball spielen, aber nur unter den Gesichtspunkten, die das auch sinnvoll zulassen", sagte der 30 Jahre alte Offensivspieler des FC Bayern München. Man befinde sich angesichts der Coronavirus-Krise in einer "Ausnahmesituation nicht nur für den Fußball". Müller fühlt sich als Spieler selbst "so ein bisschen in der Schwebe". Die gesamte Situation sei ein "viel höher greifendes Thema als das ein paar Vereine sagen, wir haben wieder Lust zu spielen". Aber jeder Mensch wolle, dass es wieder in Richtung Normalität gehe.

Derzeit ruht der Spielbetrieb in den beiden höchsten deutschen Spielklassen aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis mindestens zum 30. April.

12:19 Uhr

So reagiert Kroos auf den "Gefühllosigkeit"-Shitstorm

Toni Kroos hat sich gegen den Vorwurf der unsolidarischen Haltung in der Corona-Krise gewehrt. "Es ist möglich, dass das nicht korrekt übersetzt wurde oder dass es manche nicht verstehen wollen", schrieb der Profi von Real Madrid auf Twitter. Kroos war in Spanien schwer kritisiert worden, nachdem er sich gegen Gehaltskürzungen ausgesprochen hatte. "Auf das Gehalt zu verzichten, ist wie eine Spende ins Nichts oder an den Verein, wobei es hier nicht nötig ist", hatte der Weltmeister von 2014 im SWR-Podcast "Steil extra!" gesagt. "Dieser Mann lebt doch in einer Blase, in einer anderen Welt", meinte danach der frühere Torhüter und Ex-Trainer Jorge D'Alessandro. Auch Fans hatten geschimpft. Kroos entgegnete nun: "Ihr kennt mich gut, meine Meinung war von Anfang an folgende: Wenn wir Arbeitern und Sektoren im Klub helfen können, sehe ich es als logisch an, dass wir auf einen Teil unseres Gehalts verzichten."

11:25 Uhr

Real plant wohl ein vogelwildes Angebot für den BVB

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(Foto: imago images/Joachim Sielski)

Borussia Dortmund stehen im Sommer womöglich einige schwierige Entscheidungen bevor. Mittendrin: Erling Haaland und Achraf Hakimi. Letzterer gehört dem spanischen Top-Klub Real Madrid. Der Verein wiederum ist sehr interessiert an Haaland. Laut "Mundo Deportivo" denken die Königlichen über einen Tausch der beiden Spieler nach. Und so könnte der BVB in eine Zwickmühle geraten: Will man einen der Stammspieler halten, muss man sich von einem anderen wohl verabschieden. Sollte Real tatsächlich nur über Hakimi verhandeln wollen, wenn im Gegenzug Haaland auf den Markt kommt, dürften die Dortmunder wohl abwinken. Denn der Norweger soll unbedingt über den Sommer hinaus gehalten werden - schließlich ist er endlich mal wieder ein Stürmer, mit dem es passt bei Dortmund.

Wie Hakimi mit dieser Situation umgeht, lesen Sie hier!

10:58 Uhr

Chelsea will Rüdiger halten - Bayern und BVB wollen ihn holen

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Antonio Rüdiger hat sich noch nicht entschieden.

(Foto: imago images/Sportimage)

Innenverteidiger Antonio Rüdiger vom FC Chelsea könnte bald in der Bundesliga spielen. Zumindest haben der BVB und der FC Bayern laut "Sky Sports" großes Interesse an dem deutschen Nationalspieler. Chelsea möchte den Vertrag allerdings am liebsten um drei Jahre verlängern - eine Entscheidung liegt derzeit aufgrund der Coronakrise auf Eis. Rüdiger ist bei dem Premier-League-Klub unangefochtener Stammspieler. Nach seiner Leistenverletzung absolvierte der Defensivmann zwölf der letzten 13 Ligaspiele über die volle Distanz.

10:16 Uhr

Wunschtrainer soll Hertha erneut abgesagt haben

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Wäre Herthas erste Wahl gewesen: Niko Kovac.

(Foto: imago images/Eibner Europa)

Hertha BSC hat die Diskussionen um die Trainerposition beendet: Bruno Labbadia soll Alexander Nouri ablösen und wohl einen Vertrag bis 2022 erhalten, wie der "Kicker" berichtet. Damit gibt sich der Hauptstadtklub allerdings wohl mit der zweiten Wahl zufrieden: Wunsch-Kandidat Niko Kovac, der Hertha bereits Ende November nach der Trennung von Ante Covic abgesagt hatte, war auch jetzt nicht zu bekommen, weiß der "Kicker". Neuerliche Versuche den Ex-Bayern Trainer nach Berlin zu locken, blieben in diesem Frühjahr wie schon im Herbst ohne Erfolg.

Eine Analyse zum nächsten Trainerwechsel bei der Hertha lesen Sie hier!

09:21 Uhr

Bei Saisonverlängerung: Nübel würde bei Schalke bleiben

Der künftige Bayern-Torwart Alexander Nübel ist im Fall einer Saisonverlängerung über den 30. Juni hinaus zu einem längeren Verbleib beim FC Schalke 04 bereit. Das sagte sein Berater Stefan Backs dem "Kicker". "Bestünde Bayern darauf, dass Alex seinen Dienst zum 1. Juli antritt, müssten sie mit Schalke reden", sagte Backs. Der Weltverband Fifa hat empfohlen, dass Verträge von Profis wegen der Corona-Krise an den wirklichen Ablauf der derzeit unterbrochenen Spielzeit angepasst werden. Die Bundesligen haben ihren Spielbetrieb bis mindestens zum 30. April unterbrochen. Als Ziel wird avisiert, die Saison bis zum 30. Juni abzuschließen. Sicher ist das aber nicht. Der 23 Jahre alte Nübel hat bei den Bayern einen Kontrakt bis Mitte 2025 unterzeichnet, soll aber zunächst nur die Nummer zwei hinter Nationaltorwart Manuel Neuer sein.

Manuel Neuer pokert derzeit um einen neuen Vertrag beim FC Bayern. Warum er das bessere Blatt in den Händen hält, das lesen Sie hier!

08:10 Uhr

"Es war nicht schön" - Robbens Frau durchleidet Corona-Infektion

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"Zum Glück hat sie sich wieder erholt, aber es war nicht schön. Bei ihr war das Schlimmste der Druck auf der Brust."

(Foto: picture alliance / Alexandra Bei)

In der Familie von Arjen Robben ist es zu einer Coronavirus-Infektion gekommen. Seine Frau Bernadien sei positiv getestet worden, sagte der 36-Jährige dem "FC Bayern Podcast". Der einstige Angreifer der Münchner, seine Frau und die drei Kinder hätten anschließend strikte Quarantäne halten müssen. "Zum Glück hat sie sich wieder erholt, aber es war nicht schön. Bei ihr war das Schlimmste der Druck auf der Brust, sie hatte Probleme beim Atmen", sagte Robben: "Komischerweise wurden ich und meine Kinder negativ getestet, aber vielleicht waren wir schon vorher dran und haben es nicht bemerkt." Robben warnte davor, das Virus zu unterschätzen. "Am Anfang haben es die Leute nicht ernst genommen, aber ich hoffe, dass es jetzt alle kapiert haben."

07:28 Uhr

RB kümmert sich um Leipziger Fußballvereine

Bundesligist RB Leipzig engagiert sich in Zeiten der Coronakrise für Fußballvereine in der sächsischen Großstadt. Der Klub bietet ab sofort virtuelle Tickets zum Preis von zwei Euro für das Heimspiel gegen den SC Paderborn an, das ursprünglich am 18. April stattgefunden hätte. Der gesamte Erlös der Aktion "kommt den Vereinen des Leipziger Fußballverbandes zugute", teilte RB mit. Es können beliebig viele Karten gekauft werden. Bereits Ende März hatte der Klub eine Initiative (#WirAlle) mit Direktspenden und verschiedenen Spendenaktionen gestartet. Dadurch will RB mindestens 100.000 Euro sammeln, die Bedürftige und Institutionen finanziell unterstützen sollen.

06:59 Uhr

Ronaldinho zahlt Kaution mit Geld aus Europa

Von einem Konto in Europa soll der ehemalige brasilianische Fußballstar Ronaldinho das Geld genommen haben, das er für die Kaution zur Freilassung aus der Haft in Paraguay verwendete. Dies berichten brasilianische Medien. Als vor zwei Jahren sein Pass eingezogen wurde, weil er eine Strafe von zwei Millionen Euro nicht bezahlt hatte, befanden sich noch sechs Euro auf dem Konto in Brasilien. 1,6 Millionen US-Dollar (1,47 Millionen Euro) hatte der Ex-Profi des FC Barcelona nun gezahlt, damit er und sein Bruder Roberto Assis das Gefängnis in der Hauptstadt Asunción am Dienstag in den Hausarrest verlassen konnten. Mehr als 30 Tage hatten sie wegen der Einreise mit gefälschten Pässen eingesessen.

06:13 Uhr

Europäische Top-Klubs buhlen um Bayerns Weltmeister

Was wird aus Corentin Tolisso? Noch im Winter durfte der französische Weltmeister den FC Bayern nicht verlassen. Gut, der dünne Kader wäre dann auch wirklich viel zu dünn gewesen. Aber was ist im Sommer? Ein Abgang scheint wahrscheinlich. Wie das Portal "fussballtransfers.com" berichtet, sind zahlreiche europäische Top-Klubs an dem 25-Jährigen interessiert. So gelten zum Beispiel Atlético Madrid, der FC Arsenal und Manchester United als mögliche Abnehmer. Auch in Italien soll es Interessenten geben, so wurde unter anderem bereits mal Inter Mailand gehandelt.