Freitag, 14. Juni 2019Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger und Stefan Giannakoulis
21:03 Uhr

PSG verpflichtet Leonardo als Sportdirektor

Die Kaderplanung muss Trainer Thomas Tuchel künftig auch mit einem neuen Sportdirektor regeln. Denn Paris Saint-Germain hat sich vom bisherigen Amtsinhaber Antero Henrique getrennt und den früheren brasilianischen Nationalspieler Leonardo als Nachfolger verpflichtet. Für den 49 Jahre alten Ex-Coach vom AC Mailand und von Inter Mailand ist es eine Rückkehr zu den Franzosen, für die er bereits von 2011 bis 2013 als Sportdirektor arbeitete.

Auch als Spieler war der Weltmeister von 1994 für PSG aktiv. Zuletzt hatte Leonardo als Sportdirektor für den AC Mailand gearbeitet, war jedoch am 28. Mai zurückgetreten.

20:02 Uhr

Bruun Larsen: "Viel Kraft" durch Heilung der Schwester

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(Foto: imago images / Ritzau Scanpix)

Fußball ist manchmal so egal: BVB-Profi Jacob Bruun Larsen hat kurz vor dem Auftakt der U21-EM gegen Deutschland durch die Heilung seiner krebskranken Schwester Line viel Kraft erhalten. "Eine sehr lange Reise für meine Familie, vor allem aber für meine Schwester ist beendet. Sie ist gesund und wir sind alle glücklich. Das gibt mir viel Kraft für das Turnier. Ich bin jetzt frei im Kopf", sagte der Däne in Udine.

Bruun Larsens Schwester war erst vor wenigen Tagen für geheilt erklärt worden, zuvor war bei ihr zweimal ein bösartiger Tumor festgestellt worden. "Das war seit Januar 2018 so, damals war es sehr schwierig zu akzeptieren. Ich konnte nicht da sein und ihr helfen, das ist ein schlimmes Gefühl", sagte der 20-Jährige: "Als ich jetzt meine Schwester angerufen habe und sie gesagt hat, dass die Tests in Ordnung waren, war das sehr emotional." Bruun Larsen trifft am Montag (21 Uhr/ARD) mit der dänischen U21 zum Auftakt der EM in Italien und San Marino auf Titelverteidiger Deutschland.

19:21 Uhr

15 Millionen Euro: Bayer verpflichtet PSG-Jungstar

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(Foto: imago images / DeFodi)

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen verstärkt sich offenbar mit Offensivspieler Moussa Diaby von Frankreichs Meister Paris Saint-Germain. Der 19-Jährige hat am Freitag laut "Bild" und "kicker" bei der Werkself den Medizincheck absolviert. Der Champions-League-Teilnehmer soll 15 Millionen Euro Ablöse nach Paris überweisen, Diaby einen Vertrag bis 2024 erhalten. PSG soll bei einem Weiterverkauf mit 20 Prozent an der Ablöse partizipieren. Diaby kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn spielen.

Der französische U20-Nationalspieler kam beim Team von Cheftrainer Thomas Tuchel in der abgelaufenen Saison zu 25 Einsätzen in der Ligue 1 und erzielte dabei zwei Tore. Zuvor hatte der Werksklub bereits Nationalspieler Kerem Demirbay von der TSG Hoffenheim für 28 Millionen Euro verpflichtet.

18:30 Uhr

Die Sport-Welt gratuliert Steffi Graf

Sie triumphiert sieben Mal auf dem Heiligen Rasen von Wimbledon, feiert 107 Turniersiege, holt 22 Grand-Slam-Titel, ist 377 Wochen die Nummer 1 im Damen-Tennis und steht bei Olympia auf Platz 1: Tennislegende Steffi Graf. Heute wird die erfolgreichste Tennisspielerin aller Zeiten 50 Jahre alt.

17:35 Uhr

Ex-Weltmeister Japan zittert sich zum ersten Sieg

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(Foto: imago images / Xinhua)

Die japanischen Fußballerinnen haben bei der WM in Frankreich nach ihrem verpatzten Auftakt den ersten Sieg eingefahren. Die Asiatinnen, die beim Turnier 2011 in Deutschland triumphiert hatten und vor vier Jahren ebenfalls im Finale standen, setzten sich im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe D mit 2:1 (2:0) gegen Schottland durch. In der ersten Partie war Japan nicht über ein 0:0 gegen Argentinien hinaus gekommen.

Mana Iwabuchi (23.) und Yuika Sugasawa (37., Foulelfmeter) erzielten die Tore für den Favoriten, Lana Clelland (88.) gelang kurz vor Abpfiff der Anschluss. Japan übernahm mit vier Zählern vorerst die Gruppenspitze. England, das heute Abend (ab 21 Uhr im Liveticker auf n-tv.de) noch gegen Argentinien antritt, ist mit drei Punkten Zweiter vor Argentinien (1) und den Schottinnen (0).

16:58 Uhr

Weltmeister Häßler unterschreibt bei Siebtligisten

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(Foto: imago/Matthias Koch)

Fußball-Weltmeister Thomas Häßler soll den Berliner Siebtligisten BFC Preussen zurück in die sechstklassige Berlin-Liga führen. "Thomas Häßler hat für zwei Jahre unterschrieben", sagte Vereinspräsident Karlheinz Ulbrich der Deutschen Presse-Agentur. Morgen feiert der Südberliner Verein, der am letzten Spieltag der sechstklassigen Berlin-Liga durch ein Gegentor in der Nachspielzeit den Gang in die Landesliga antreten musste, sein 125-jähriges Bestehen.

Häßler hatte in der vergangenen Saison den Siebtligisten Berlin United in die Berlin-Liga geführt. Ein weiteres Engagement bei dem ambitionierten Verein, der auch eine Klasse höher um den Aufstieg mitspielen möchte, kam für den 53 Jahre alten Weltmeister von 1990 aber nicht zustande.

16:29 Uhr

"Spaßigste Woche des Jahres": Zverev schlägt für Europa auf

Alexander Zverev. Foto: Christophe/Ena/AP/Archivbild

Alexander Zverev.

(Foto: Christophe Ena/AP/dpa)

Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev wird auch in diesem Jahr am von Topstar Roger Federer initiierten Laver Cup teilnehmen. Der Weltranglistenfünfte aus Hamburg werde wie der österreichische French-Open-Finalist Dominic Thiem zum Team Europa um Federer und den spanischen Roland-Garros-Gewinner Rafael Nadal gehören. Das teilten die Veranstalter am Freitag mit. Der Laver Cup wird in diesem Jahr vom 20. bis 22. September in Genf zum insgesamt dritten Mal ausgetragen.

"Der Laver Cup ist einer der spaßigsten Wochen im Jahr", wurde der 22-jährige Zverev zitiert. "Ich kann es nicht erwarten, wieder zusammenzukommen und den Titel zu verteidigen." Das Format des Turniers ähnelt dem des Ryder Cup im Golf. Das Team Europa wird von Kapitän Björn Borg betreut, John McEnroe führt das Team Welt an.

15:51 Uhr

Neue Mega-Deals in Sicht: Fifa hebt Sperre von Raiola auf

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(Foto: imago/VI Images)

Die Millionen können weiter fließen: Der mächtige Spielerberater Mino Raiola hat mit dem Einspruch gegen seine dreimonatige Sperre einen Erfolg erzielt. Nachdem am späten Donnerstagabend bereits ein Berufungsgericht des italienischen Fußball-Verbands FIGC die Sanktion überraschend aufgehoben hatte, zog der Weltverband Fifa am Freitag nach. Das entsprechende Schriftstück veröffentlichte Raiola auf Twitter. Die Fifa hatte den vom italienischen Verband ausgesprochenen vorläufigen Lizenzentzug gegen den 51 Jahre alten Italiener weltweit übernommen.

Raiolas Cousin Vincenzo wurde für zwei Monate gesperrt, auch seine Sanktion wurde aufgehoben. Mino Raiola hatte zudem beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Berufung eingelegt. Über die Gründe für die Maßnahmen gegen Raiola, der unter anderem für Topstars wie Zlatan Ibrahimovic, Paul Pogba und Romelu Lukaku verantwortlich ist, hatten weder Fifa noch FIGC Angaben gemacht.

14:21 Uhr

Struff stürmt ins Halbfinale von Stuttgart

Jan-Lennard Struff hat das Halbfinale beim Turnier in Stuttgart erreicht und seine Tennis-Erfolgsserie fortgesetzt. Der 29 Jahre alte Deutsche gewann sein Viertelfinale gegen den früheren Turniersieger Lucas Pouille aus Frankreich mit 6:4 und 6:4. Struff, als 38. der Weltranglisten so hoch wie noch nie platziert, zeigte eine überzeugende Leistung und nährte die Hoffnung auf den ersten deutschen Turniersieg in Stuttgart seit 1991. In seinem zweiten Halbfinale in dieser Saison trifft Struff am Samstag auf den Italiener Matteo Berrettini.

13:37 Uhr

Russischer Doping-Trainer "tut weiter, was er immer getan hat"

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(Foto: imago/ITAR-TASS)

Russlands Leichtathleten bleiben kurz nach der Verlängerung ihrer Sperre durch den Weltverband Iaaf weiter im Doping-Zwielicht. Fünf Tage nach der Entscheidung über den Bann hat die unabhängige Integritätskommission AIU den russischen Sprinter Artjom Denmuchametow vorläufig gesperrt. Der 400-m-Läufer soll verbotenerweise weiter mit dem lebenslang gesperrten Trainer Wladimir Kasarin zusammengearbeitet haben.

Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte gegen Kasarin im April 2017 wegen Besitzes und Handels mit Dopingmitteln eine lebenslange Sperre bestätigt. Schon zuvor hatte ein Whistleblower gegenüber der ARD-Dopingredaktion zum Fall Kasarin gesagt: "Er tut, was er immer getan hat. Er trainiert weiter. So einfach ist das." Denmuchametow bleibt bis zu einer Entscheidung vorübergehend von der Teilnahme an Wettkämpfen oder Aktivitäten innerhalb der Leichtathletik ausgeschlossen.

13:06 Uhr

Allegri macht millionenschweres Sabbatjahr

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(Foto: imago images / Action Plus)

Nach fünf Jahren und fünf Meistertiteln mit dem italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin gönnt sich der bisherige Bianconeri-Trainer Massimiliano Allegri ein Sabbatjahr. Erst zur Saison 2020/21 wolle er wieder einen Verein trainieren.

"Ich nehme mir ein Jahr Auszeit, weil ich mein Privatleben wieder in die Hand nehmen muss. Ich will mir Zeit für Familie und Freunde nehmen. Nach 16 Saisons, die mich sehr beansprucht haben, ist es richtig, mir eine Pause zu gönnen", sagte Allegri laut Gazzetta dello Sport. Der Toskaner wird in diesem Jahr dennoch ein Gehalt von 7,5 Millionen Euro netto von Juve beziehen.

12:38 Uhr

Nach Gentner und Aogo muss auch Beck beim VfB gehen

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(Foto: imago images / Sportfoto Rudel)

Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart hat sich nach dem Abstieg aus der Bundesliga von einem weiteren prominenten Spieler getrennt. Wie die Schwaben mitteilten, wird der auslaufende Vertrag mit Andreas Beck (32) nicht verlängert. Beck wurde in der Jugend der Stuttgarter ausgebildet und feierte 2007 mit dem Klub die deutsche Meisterschaft.

Nach Stationen in Hoffenheim und bei Besiktas Istanbul kehrte der U21-Europameister von 2009 vor zwei Jahren nach Bad Cannstatt zurück. "Andreas war in den vergangenen beiden Jahren eine verlässliche Stütze und vor allem für seine jüngeren Teamkollegen ein Führungsspieler mit Vorbildfunktion", sagte Sportvorstand Thomas Hitzlsperger über Beck: "Im Zuge der Neuausrichtung des Kaders haben wir uns jedoch entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern." Bereits zuvor hatte Stuttgart angekündigt, den Neuanfang im Unterhaus ohne Kapitän Christian Gentner und Ex-Nationalspieler Dennis Aogo anzugehen.

11:29 Uhr

Ibrahimovic kassiert mehr als alle anderen

Der schwedische Fußballstar Zlatan Ibrahimovic ist mit 7,2 Millionen US-Dollar (6,4 Millionen Euro) Jahresgehalt der bestbezahlte Spieler der nordamerikanischen Major League Soccer. Wie die Spielerorganisation MLSPA angab, verdiente der 37 Jahre alte Angreifer der Los Angeles Galaxy damit mehr als doppelt so viel wie der ehemalige englische Nationalspieler Wayne Rooney, der pro Jahr 3,5 Millionen US-Dollar einstreicht.

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    Teuer: Zlatan Ibrahimovic.

    (Foto: imago images / ZUMA Press)

    Zweitplatzierter in dem Ranking ist der Mexikaner Giovani dos Santos. Der Offensivspieler erhielt 6,5 Millionen US-Dollar.
  • Es folgen Michael Bradley (6,43) und Jozy Altidore (6,33) aus den USA. Der ehemalige deutsche Nationalspieler und Weltmeister Bastian Schweinsteiger rangiert der Liste zufolge auf dem sechsten Platz mit einem Jahreseinkommen von 5,6 Millionen US-Dollar.
  • Insgesamt verdienten in der MLS im vergangenen Jahr 54 der 691 Spieler mindestens eine Million US-Dollar. Mit einem Durchschnittseinkommen von 345.867 stiegen die Gehälter um 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
11:04 Uhr

Drama, Geschichte und ein kleines Wunder - Das wird wichtig

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Kollegin Anja Rau ist in Frankreich unterwegs und berichtet für Sie von der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen. Das DFB-Team durfte gestern Abend schon den Einzug ins Achtelfinale feiern, heute dürfen Sie sich freuen – und zwar auf ein Portrait der deutschen Abwehrspielerin Marina Hegering. Die Essenerin durfte in den beiden ersten Vorrundenspielen ran, erlebte aber schon lange vor dem WM-Start die wohl schönste Geschichte des Kaders. Anja Rau schreibt sie gerade auf.

Von unserem Autor Heiko Oldörp lesen Sie im Laufe des Vormittags eine Geschichte über die historische Meisterschaft der Toronto Raptors, die sich in einer dramatischen Final-Serie den Titel in der bedeutendsten Basketballliga der Welt gesichert haben. Kleiner Spoiler: Am Ende gewinnt Toronto.

Und sonst?

  • Ab 12.30 Uhr tritt Tennisprofi Jan-Lennard Struff beim Rasenturnier in Stuttgart gegen Lucas Poullie, Sieger von 2017, an, gegen 15 Uhr will sich Publikumsliebling Dustin Brown auf seinem Lieblingsbelag gegen Felix Auger-Aliassime ordentlich austoben.
  • Für die deutschen Handballer gibt es am Sonntag in Nürnberg zum Abschluss einer langen Saison noch ein letztes Schaulaufen in der (schon längst erfolgreich eingetüteten) EM-Qualifikation gegen den Kosovo. Da darf dann auch wieder Tobias Reichmann ran, der vor der EM im Januar bei Bundestrainer Christian Prokop wegen seiner fragwürdigen Kommunikationsstrategie ("Tschausen, ihr Banausen") in Ungnade gefallen war. Das Comeback des Rechtsaußen hat ohne Zweifel einen eigenen Text verdient – und zwar heute.

Ansonsten feiern wir heute mit Paula, dem ältesten Faultier der Welt. Paula verbringt ihren 50. Geburtstag im Zoo in Halle. Vor allem freuen wir uns aber über Steffi Graf, die – welch schöner Zufall – ebenfalls ihren 50. begeht. Unser Kollege Stefan Giannakoulis hat eine verdiente Würdigung der "Gräfin" geschrieben, dazu können Sie mit uns auf eine wohlige Photo-Zeitreise durch die beeindruckende Karriere der erfolgreichsten Tennisspielerin aller Zeiten gehen.

10:04 Uhr

Daum wechselt nicht zum FC Bayern

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(Foto: imago images / Jan Huebner)

Daum(en) runter aus Leverkusen: Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen will den Sohn von Ex-Trainer Christoph Daum nicht zum FC Bayern ziehen lassen. Die Münchner wollten Marcel Daum als Video-Analyst in den Stab von Trainer Niko Kovac holen. Doch Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler sagte der "Bild"-Zeitung: "Marcel bleibt bei uns. Er hat noch ein Jahr Vertrag, wir wollen langfristig mit ihm arbeiten." Der 32 Jahre alte Marcel Daum ist seit dem Vorjahr Chef-Video-Analyst bei den Leverkusenern. Zuvor hatte er mit Kovac bei Eintracht Frankfurt gearbeitet.

Vater Christoph Daum, einst selbst Trainer bei Bayer, hatte dem TV-Sender Sport1 eine Anfrage der Bayern bestätigt. Kovac versuche auch nach dem Gewinn des Doubles "auf jeder Position etwas zu optimieren, und ich kann seine Anfrage sehr gut verstehen", sagte Christoph Daum, der mit seinem Sohn während seiner Zeit als Nationaltrainer in Rumänien zusammenarbeitete.

08:44 Uhr

Die Gesundheit - Trainer Maradona verlässt mexikanischen Klub

Der frühere argentinische Weltstar Diego Armando Maradona ist aus gesundheitlichen Gründen als Trainer des mexikanischen Fußball-Zweitligisten Dorados de Sinaloa zurückgetreten. Dies teilte sein Rechtsanwalt Matias Morla mit. Maradona, der im Mai mit Dorados den Aufstieg in die erste Liga verpasst hatte, werde sich auf Anraten seiner Ärzte "intensiv mit seiner Gesundheit befassen und sich zwei Operationen an Schulter und Knie unterziehen".

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"Danke für alles, Diego"

(Foto: imago/ZUMA Press)

Maradona, 58 Jahre alt, betreute das Team seit September 2018. In dieser Zeit sorgte der Weltmeister von 1986 immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt belegte ihn der mexikanische Verband mit einer Geldstrafe, nachdem er zuvor einen Ligasieg dem linksnationalistischen Präsidenten Venezuelas, Nicolas Maduro, gewidmet hatte. "Danke für alles, Diego", twitterte Dorados nun und veröffentlichte ein dreieinhalbminütiges Video mit Szenen der Zusammenarbeit: "Als keiner mehr an uns geglaubt hat, haben wir eine unvergessliche Geschichte geschrieben." Maradona hatte seinen Abschied von Dorados im April angedeutet.