Freitag, 22. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Rieke, Tobias Nordmann & Torben Siemer
23:12 Uhr

Tuchels PSG siegt in Ligue-1-Topspiel

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Kylian Mbappé kam für Neymar ins Spiel.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain hat zum Auftakt des 14. Spieltages der Ligue 1 seinen Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel setzte sich mit Julian Draxler in der Startformation im Spitzenspiel gegen OSC Lille mit 2:0 (2:0) durch und liegt elf Punkte vor Verfolger Olympique Marseille.

Mauro Icardi (17.) und Angel Di Maria (31.) auf Vorarbeit von Draxler, der in der 55. Minute die Latte traf, erzielten die Treffer für Paris, das am Dienstag in der Champions League bei Real Madrid antritt. Die Franzosen, bei denen auch Neymar nach Verletzungspause sein Comeback gab, sind bereits vor den beiden letzten Gruppenspieltagen für das Achtelfinale qualifiziert.

22:39 Uhr

Neue Trikots nach Rassismus-Eklat

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Auf den Trikots des niederländischen Fußballvereins FC Den Bosch wird bis zum Saisonende "Gemeinsam gegen Rassismus" zu lesen sein. Dies ist Teil der Reaktion darauf, dass Den-Bosch-Fans bei einem Spiel vergangenen Sonntag einen gegnerischen Spieler rassistisch beleidigt hatten, wie der Verein mitteilte.

"Die Auswirkungen von Rassismus sollten niemals unterschätzt werden. Das Limit wurde erreicht", hieß es. Die Fans des Vereins, der in der zweithöchsten niederländischen Liga spielt, hatten unter anderem Affengeräusche gemacht und Gesänge vom "Zwarte Piet" (Schwarzer Peter) angestimmt, wenn Excelsior Rotterdam Spieler Ahmad Mendes Moreira am Ball war.

In den beiden höchsten Fußballligen in den Niederlanden ist für das Wochenende eine Schweigeminute gegen Rassismus geplant. Die erste Minute nach Anpfiff sollten die Spieler nicht spielen, auf den Anzeigetafeln eingeblendet werden: "Rassismus? Dann spielen wir nicht!"

21:52 Uhr

Afrikanische Fußball-Teams für Olympia 2020 stehen fest

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Ägypten gewann den Afrika-Cup der U23-Teams.

(Foto: imago images/Xinhua)

Südafrika, Ägypten und die Elfenbeinküste nehmen die drei afrikanischen Startplätze beim olympischen Fußball-Turnier ein. Südafrika gewann bei der U23-Afrikameisterschaft das Spiel um Platz drei gegen Ghana mit 6:5 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 gestanden.

Ägypten und die Elfenbeinküste hatten sich ihr Ticket durch den Final-Einzug gesichert. Im Endspiel setzte sich Ägypten am Abend mit 2:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung durch.

Insgesamt 16 Teams sind bei Olympia am Start. Das Turnier wird vom 22. Juli bis 8. August in Tokio, Saitama und Yokohama ausgetragen. Auch die deutsche Mannschaft ist qualifiziert.

21:01 Uhr

Sonderregel für russische Leichtathleten droht das Aus

Russlands Leichtathleten bleiben gut acht Monate vor den Olympischen Spielen in Tokio aus dem Weltverband World Athletics ausgeschlossen. Wie Weltverbandspräsident Sebastian Coe nach einer Council-Sitzung in Monaco mitteilte, wird der wegen des Dopingskandals seit November 2015 suspendierte russische Verband RUSAF vorerst nicht wieder aufgenommen. Die Wiedereingliederung sei "ausgesetzt".

Die Sonderregelung, dass russische Leichtathleten nur nach eingehender Prüfung durch World Athletics als sogenannte "Neutrale Athleten" bei internationalen Wettbewerben starten dürfen, steht auf der Kippe. Laut Coe denkt der Verband darüber nach, sie außer Kraft zu setzen. Die bisher letzte russische Mannschaft hatte bei der WM 2015 in Peking an einem internationalen Großereignis teilgenommen. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA wird am 9. Dezember von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) erwartet.

20:10 Uhr

Welches deutsche Wort Mbappé von Tuchel gelernt hat

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(Foto: imago images/PanoramiC)

Deutschunterricht der besonderen Art scheint es bei Paris Saint-Germain von Fußballtrainer Thomas Tuchel zu geben. Offensivspieler Kylian Mbappé hat von seinem deutschen Coach bisher nur deutsche Flüche gelernt: "Ich kenne leider keine schönen Wörter auf Deutsch. Nur Schimpfwörter wie Scheiße. Mein Trainer ist Deutscher, und der sagt das ständig", sagte der 20-Jährige im Gespräch mit dem "Spiegel". Tuchel würde ständig fluchen, "wenn ihn etwas nervt. Scheiße! Scheiße!" Weltmeister Mbappé spielt seit 2017 für Paris Saint-Germain. Tuchel trainiert den französischen Meister seit 2018.

19:50 Uhr

Kohlschreiber verliert, DTB-Herren im Rückstand

Philipp Kohlschreiber hat bei der Davis-Cup-Endrunde in Madrid im Viertelfinale gegen Großbritannien das Auftaktspiel verloren. Der Routinier musste sich dem Briten Kyle Edmund mit 3:6, 5:7 geschlagen geben. Edmund verwandelte nach 1:22 Stunden seinen ersten Matchball.

Damit steht Jan-Lennard Struff im zweiten Einzel gewaltig unter Druck. Verliert die deutsche Nummer eins gegen Daniel Evans, hat die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes den Einzug ins Halbfinale verpasst. Letztmals stand Deutschland 2007 in einem Davis-Cup-Halbfinale.

18:18 Uhr

Mercedes und Porsche überraschen bei Formel-E-Debüt

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Die beiden deutschen Automobilgiganten Porsche und Mercedes sind erfolgreich in das Abenteuer Formel E gestartet. Beim Saisonauftakt der Elektrorennserie in Diriyya/Saudi-Arabien belegten Porsche-Fahrer Andre Lotterer und der belgische Mercedes-Pilot Stoffel Vandoorne (Belgien) die Plätze zwei und drei. Das Duo musste sich nur dem Briten Sam Bird (Virgin Racing) geschlagen geben.

Die übrigen deutschen Fahrer mussten sich mit schlechteren Platzierungen begnügen. BMW-Pilot Maximilian Günther belegte nach einer Durchfahrtsstrafe Rang 18, für den früheren Formel-1-Fahrer Pascal Wehrlein (Mahindra) reichte es zu Platz elf. Daniel Abt (Audi) schied in der Schlussphase aus. Mercedes ist in diesem Jahr erstmals in der Formel E am Start, die Stuttgarter waren nach der Saison 2018 aus der Tourenwagenserie DTM ausgestiegen, um sich neu zu orientieren. Auch Porsche engagiert sich in diesem Jahr erstmals mit einem Werksteam in der Formel E.

16:52 Uhr

Davis-Cup: Djokovic und Serbien scheitern im Viertelfinale

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Der 16-fache Grand-Slam-Champion Djokovic konnte das Aus nicht verhindern.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Mitfavorit Serbien um Wimbledonsieger Novak Djokovic ist beim Davis-Cup-Finalturnier in Madrid im Viertelfinale gescheitert. Das Team des 16-maligen Grand-Slam-Champions Djokovic verlor gegen Russland 1:2. Im entscheidenden Doppel mussten sich Djokovic und Viktor Troicki trotz dreier Matchbälle dem russischen Duo Andrej Rublew/Karen Chatschanow mit 4:6, 6:4, 6:7 (8:10) geschlagen geben.

Russlands Gegner um den Einzug ins Finale ist am Samstag (10.30 Uhr) Kanada, das am Donnerstagabend den 28-maligen Titelträger Australien 2:1 besiegt hatte. Das deutsche Team trifft am Freitagabend (ab 17.30 Uhr/beide DAZN) im Viertelfinale auf Großbritannien.
Rublew hatte Russland durch ein furioses 6:1, 6:2 gegen Filip Krajinovic in Führung gebracht. Djokovic glich im zweiten Einzel durch das ebenso souveräne 6:3, 6:3 gegen Chatschanow aus und erzwang die Entscheidung im Doppel.

16:02 Uhr

"Rempel-Rüpel" Abraham akzeptiert seine Sperre nun doch

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Eigentlich intaktes Koordinationsvermögen.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

"Rempler" David Abraham akzeptiert nun doch die verhängte Sperre von sieben Wochen. "Das hat der Spieler nach Rücksprache mit Eintracht Frankfurt entschieden, um die Angelegenheit nunmehr zu einem Ende zu bringen", erklärte die Eintracht. Kapitän Abraham hatte in der Partie beim SC Freiburg am 10. November den gegnerischen Trainer Christian Streich umgestoßen. Er war daraufhin in der Einzelrichter-Entscheidung des Sportgerichts für sieben Wochen suspendiert worden, die Entscheidung wurde in dieser Woche vom DFB-Sportgericht bestätigt. "Es ist ein klarer Fall des direkten Vorsatzes", begründete der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz das Urteil. Abrahams Koordinationsvermögen sei "ausgeprägt genug, um auch im hohen Tempo um den Trainer herumzulaufen. Das hat er nicht getan. Dann hat er ihn mit einem wie vielleicht im Eishockey üblichen Bodycheck abgeräumt."

15:32 Uhr

"Herausforderung für jeden Trainer" - Flick scherzt über Müller

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Sie verstehen sich.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Hansi Flick ist Trainer. Und der FC Bayern gewinnt. Zumindest gilt das nach den ersten beiden Spielen in seiner Verantwortung. Das liegt auch daran, dass er den Spielstil der Münchener ein wenig verändert hat - inklusive Personalrochaden. Flick setzt(e) im Mittelfeld auf Spieler, "die gegen den Ball den Ticken besser sind". Joshua Kimmich, Leon Goretzka - und auch Thomas Müller, auch wenn der seit sieben Monaten in der Liga nicht mehr getroffen hat. Flick schätzt Müller. "Er gibt einer Mannschaft Impulse, hat taktisch ein hohes Verständnis. Was er in den letzten zwei Spielen abgerackert hat, weit über zwölf Kilometer." Aber er weiß auch: Thomas ist auch für einen Trainer immer eine große Herausforderung. Man weiß nie, was jetzt für ein Spruch kommt." So geht gute Laune.

14:43 Uhr

"Nie wieder für uns spielen" - Rüssingen suspendiert Faustschläger

Verbandsligist TuS Rüssingen hat seinen Spieler nach dessen Attacke auf einen Linienrichter im Pokal-Halbfinale des Südwestdeutschen Fußballverbandes suspendiert. "Er wird nie wieder für uns spielen", sagte Spielleiter Dirk Dedores in der "Rheinpfalz" über den Spieler, dem wegen seines Faustschlags auch juristisch jede Menge Ärger droht. Der attackierte Linienrichter wolle laut "Rheinpfalz" nämlich Anzeige wegen Körperverletzung erstatten. "Das linke Auge ist dick. Ich habe Kopfschmerzen, mir ist schwindelig. Ich habe mich in der Nacht zwei-, dreimal übergeben", sagte Jens Schmidt. Beim Stand von 1:0 für Rüssingen gegen Alemannia Waldalgesheim hatte der TuS den zweiten Platzverweis kassiert. Daraufhin kam es zur Rudelbildung. Auf einem Video der Szene bei Twitter ist zu sehen, wie der Assistent durch den Schlag zu Boden geht. Er kam immerhin wieder auf die Beine und konnte den Platz ohne Hilfe verlassen.

13:58 Uhr

So reagiert Flick auf die Bayern-Gerüchte um Pochettino

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Hansi Flick interessiert sich nicht für die Gerüchte um mögliche Bayern-Trainer.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Als der Name Mauricio Pochettino fällt, muss Hansi Flick lächeln. Doch zu einer Einschätzung des aktuell heißesten Trainer-Kandidaten beim FC Bayern oder einem Lob lässt sich der Coach nicht hinreißen. "Für mich ist es vollkommen egal, welcher Name kursiert", betont er vor dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf, "ich versuche, erfolgreich mit der Mannschaft zu sein - der Rest interessiert mich nicht." Das dürfte aber nur die halbe Wahrheit sein. Flick weiß, dass der öffentliche Vertrauensbeweis durch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei der Jahreshauptversammlung im Zweifel nur eine geringe Halbwertszeit haben dürfte. Bis zur Winterpause soll er Klub an die Tabellenspitze führen, wie Rummenigge vergangene Woche betonte. Danach könnte Flick wieder in seine alte Rolle als Assistent schlüpfen - unter Pochettino? Was er von dem Argentinier hält, behält Flick für sich. "Ich glaube nicht, dass es meine Aufgabe ist, einen Trainerkollegen zu charakterisieren, das gehört sich nicht."

13:15 Uhr

Box-Rentner Mayweather kündigt Comeback an

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Wird das ein durchschlagender Erfolg? Der US-Boxer Floyd Mayweather hat für kommendes Jahr ein Comeback angedeutet. "Kehre 2020 aus dem Ruhestand zurück", schrieb er in der Nacht zum Freitag auf Instagram und postete dazu ein Bild, das ihn in Boxhose und mit bandagierten Händen zeigt.

  • Auf einem anderen Foto ist der 42-Jährige mit Dana White zu sehen, dem Präsidenten des Mixed-Martial-Arts-Veranstalters UFC. Beide arbeiteten wieder zusammen, um der Welt 2020 ein neues "spektakuläres Event" zu präsentieren, hieß es.
  • Im Juni hatte der irische Käfigkämpfer Conor McGregor Mayweather zu einem Rückkampf aufgefordert. "Boxen ist großartig, ich hätte Spaß an einem weiteren Versuch!", schrieb er damals auf Twitter.
  • Der heute 31-jährige Ex-UFC-Star McGregor hatte im August 2017 in Las Vegas gegen den US-Amerikaner gekämpft und in der zehnten Runde durch technischen K.o. verloren. Mayweather soll mit diesem Kampf Medienberichten zufolge knapp 200 Millionen Dollar verdient haben, McGregor 75 Millionen.
  • Mayweather gilt als einer der bestverdienenden Sportler der Welt. Der mehrfache Ex-Weltmeister hatte seine Karriere offiziell 2015 beendet. In seinen 50 Profi-Kämpfen blieb er ungeschlagen.
11:56 Uhr

Diese Playoff-Partien hat Charisteas für die EM gelost

Update 12.22 Uhr: Die Auslosung ist beendet und somit stehen alle Partien der EM-Playoffs fest.

Herzlich willkommen zum Liveticker, der Sie auf dem Laufenden zur Auslosung der Playoff-Partien zur Fußball-EM 2020 hält. Im schweizerischen Nyon, am Hauptsitz der Uefa, suchen diese vier Nationen noch ihre Playoff-Gruppe, die sogenannten Pfade: Bulgarien, Israel, Ungarn und Rumänien. Bei den "Pfaden" handelt es sich jeweils um Halbfinals, die alle am 26. März 2020 stattfinden. Vier der insgesamt acht Playoff-Halbfinals stehen bereits fest. Los geht's um 12 Uhr. Die Kugeln werden vom ehemaligen Bundesliga-Spieler Angelos Charisteas gezogen.

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Auf welchem Playoff-Pfad wohl die Rumänen um Angreifer Puscas (l.) landen werden?

(Foto: imago images/Icon SMI)

Im Zuge der Auslosung aktualisieren wir diese Übersicht:

Pfad A:

Island - Rumänien
Bulgarien - Ungarn
Der Sieger des zweiten Halbfinals wird Gastgeber des Finalspiels sein.

Pfad B:

Bosnien und Herzegowina - Nordirland
Slowakei - Irland
Der Sieger des ersten Halbfinals wird Gastgeber des Finalspiels sein.

Pfad C:

Schottland - Israel
Norwegen - Serbien
Der Sieger des zweiten Halbfinals wird Gastgeber des Finalspiels sein.

Pfad D:

Georgien - Weißrussland
Nordmazedonien - Kosovo
Der Sieger des ersten Halbfinals wird Gastgeber des Finalspiels sein.

 

Die Finals der vier "Pfade" finden jeweils am 31. März 2020 um 20.45 Uhr statt.

Falls Sie noch Nachhilfebedarf/nützliches Stammtischwissen/noch mehr Verwirrung zum Thema EM und Playoffs brauchen, seien Ihnen diese Erklärtexte ans Herz gelegt: "Der 'schändliche' Weg zur Fußball-EM" + "Zwölf Niederlagen hätten DFB-Team gereicht". Viel Erfolg!

11:30 Uhr

Ex-Star Wilhelm beobachtet Biathlon-Nachwuchs "mit Angst"

Wie viel Hoffnungen dürfen sich die deutschen Biathleten auf Erfolge in den kommenden Wintersportsaisons machen? Die dreimalige Olympiasiegerin Kati Wilhelm blickt mit großer Sorge auf den Nachwuchs.

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Kati Wilhelm sorgt sich um den deutschen Biathlon-Nachwuchs.

(Foto: imago images/STAR-MEDIA)

  • "Das beobachte ich mit Angst", sagte Wilhelm der "Thüringer Allgemeinen".
  • Ihren Eindruck erklärt die 43-Jährige so: "Ich mache einmal im Jahr ein Nachwuchscamp für junge deutsche Biathleten. Da gucke ich besonders auf die Thüringer und freue mich, wenn ich sie später wiedersehe. Leider ist nicht mehr die Breite da wie in den letzten Jahrzehnten."
  • Die fünfmalige Weltmeisterin gehe davon aus, dass in der neuen Saison die großen Namen wie Martin Fourcade wieder eine Rolle spielen werden.
10:54 Uhr

Favre warnt vor Panikmache rund um den BVB

Nur Tabellenplatz sechs und sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga - Borussia Dortmund hinkt momentan seinen eigenen Ansprüchen hinterher. Trainer Lucien Favre betrachtet die Situation offenbar gelassen.

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Favre sieht die Situation beim BVB noch gelassen.

(Foto: imago images/ActionPictures)

  • "Auf welchem Rang wir aktuell stehen, hat doch noch keine Aussagekraft. Wir schauen nach elf Spieltagen nicht auf die Tabelle", sagte Favre der "Bild"-Zeitung.
  • "Wir müssen bis Weihnachten unser Bestes geben und punkten", forderte der 62-Jährige. "Wir alle wollen das Maximum! Aber es gibt keinen Grund, in Panik zu verfallen."
  • Dann sagte der BVB-Trainer: "Ich war auch nicht mit allen Ergebnissen in dieser Saison zufrieden - aber Angst um meinen Job hatte ich nie."
10:13 Uhr

"Greek Freak" führt Bucks mit Triple Double zum Sieg

Und das war der sechste Streich: Die Milwaukee Bucks haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA das halbe Sieges-Dutzend voll gemacht - wieder einmal dank eines starken Giannis Antetokounmpo, der ein Triple Double verbuchen konnte.

  • Der wertvollste Spieler der vergangenen Saison (MVP) steuerte beim 137:129 gegen die Portland Trail Blazers 24 Punkte, 19 Rebounds und seinen persönlichen Bestwert von 15 Vorlagen bei.
  • Damit stellte der "Greek Freak" unter anderem Portlands neuen Starspieler Carmelo Anthony in den Schatten.
  • Der dreimalige Olympiasieger und zehnmalige All Star kam in seinem zweiten Spiel für die Trail Blazers auf 18 Punkte.
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09:43 Uhr

BVB in Reha, EM-Playoff-Ziehung, DTB-Team kämpft mit Boris

Liebe Leserinnen und Leser,

die meisten von ihnen haben es fast geschafft - das Wochenende rückt rasant näher. Zum Abend hin geht's dann auch wieder los mit sportlichen Höhepunkten. Hier sind sie in aller Kürze:

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    Ob BVB-Trainer Favre nach dem Kick gegen Paderborn wieder warm ums Herz wird?

    (Foto: imago images/Kirchner-Media)

    Zum Auftakt des 12. Spieltags in der Fußball-Bundesliga empfängt Borussia Dortmund das Tabellenschlusslicht SC Paderborn. Los geht's um 20.30 Uhr (bei DAZN und im Liveticker auf n-tv.de). Ob dem sechstplatzierten BVB gegen die Ostwestfalen nach dem bitteren 0:4 beim FC Bayern die Rehabilitation gelingt?
  • Auch in der 2. Fußball-Bundesliga wird gekickt, ab 18.30 Uhr (ebenfalls im Liveticker auf n-tv.de, dafür aber bei Sky) duellieren sich am 14. Spieltag der FC Erzgebirge Aue und der FC St. Pauli sowie die beiden VfL aus Bochum und Osnabrück.
  • Bereits um 12 Uhr wird's im schweizerischen Nyon interessant, denn dort lost die Uefa die Playoff-Partien für die EM 2020 aus. Falls Sie noch Nachhilfebedarf/nützliches Stammtischwissen/noch mehr Verwirrung brauchen, seien Ihnen diese Erklärtexte ans Herz gelegt: "Der 'schändliche' Weg zur Fußball-EM" + "Zwölf Niederlagen hätten DFB-Team gereicht". Viel Erfolg!
  • Und Tennis wird heute auch gezockt: Zu seinem heutigen 52. Geburtstag ist Boris Becker nach Madrid gereist, um dem Viertelfinale der Davis-Cup-Endrunde beizuwohnen. Auf dem Platz steht aber nicht er, sondern die DTB-Mannschaft rund um Philipp Kohlschreiber. Ab 17.30 Uhr (bei DAZN) kämpfen die deutschen Tennis-Herren gegen Großbritannien um den Einzug ins Halbfinale. Und recken danach hoffentlich zur Feier des Tages die Becker-Faust.

Faust hoch und weiter geht's!

08:50 Uhr

Glückloser Draisaitl erlebt bittere Auswärtspleite

Da haben wir Leon Draisaitl gestern Abend eigens mit einem Text gewürdigt - und was macht der deutsche Eishockey-Star? Bleibt nicht nur erstmals seit einem Monat ohne Scorerpunkt, sondern geht dazu noch mit seinen Edmonton Oilers ordentlich baden.

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Kein Durchkommen für Draisaitl.

(Foto: USA TODAY Sports)

  • Die Kanadier unterlagen den Los Angeles Kings in der nordamerikanischen Profiliga NHL 1:5.
  • Draisaitls Sturmpartner Connor McDavid erzielte den einzigen Oilers-Treffer und zog damit in der NHL-Scorerliste mit dem Deutschen an der Spitze gleich. Beide haben nun 44 Punkte auf dem Konto.
  • In den vergangenen 13 Partien hatte Draisaitl mindestens einen Scorerpunkt verbucht.
08:17 Uhr

Ulreich hadert mit Rolle hinter Neuer - ab und zu

Immer mit dabei, aber nur auf der Bank: In dieser Saison hat Sven Ulreich noch kein Pflichtspiel für den deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München absolviert. Mit dieser Situation hadert der Ersatztorhüter offenbar hin und wieder.

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Ulreich hat sich mit seiner Reservistenrolle hinter Neuer weitestgehend abgefunden.

(Foto: imago images / Buzzi)

  • "Manchmal, wenn Manuel Neuer im Spiel einen Ball hält, die Zuschauer applaudieren und ich auf der Bank sitze, denke ich mir: Boah, dieses Gefühl fehlt einem schon", sagte der 31-Jährige der "Augsburger Allgemeinen".
  • Zwar bekomme er auch Zuspruch von den Trainern, "aber es ist nochmal etwas anderes, wenn einem 70.000 Menschen zujubeln", sagte er.
  • Neuer sei aber " eindeutig der beste Torhüter der Welt", betonte Ulreich: "Deswegen ist es auch keine Schande, hier auf der Bank zu sitzen."
  • "Früher hätte ich es nicht aushalten können, auf der Bank zu sitzen. Ich war damals nicht so der Teamplayer, der ich heute bin", sagte Ulreich.
07:38 Uhr

Kurzhantel knockt Real-Profi Vázquez aus

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Lucas Vázquez von Real Madrid muss schon wieder pausieren.

(Foto: imago images/VI Images)

Dieser Ausflug in den Kraftraum endete für Lucas Vázquez qualvoll: Der Mittelfeldspieler des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid hat sich bei einer Trainingseinheit den linken großen Zeh gebrochen. Wie spanische Medien übereinstimmend berichten, ist ihm eine Kurzhantel aus der Hand gerutscht. "Nach den durchgeführten Tests bei unserem Spieler Lucas Vázquez hat die medizinische Abteilung von Real Madrid bei ihm einen Bruch des linken großen Zehs diagnostiziert", teilte Real auf ihrer Homepage mit. Der 28-jährige Rechtsfuß hatte erst vor zwei Wochen nach sechswöchiger Pause sein Comeback bei den Madrilenen gegeben.

07:08 Uhr

Kanada erreicht als erstes Team das Davis-Cup-Halbfinale

Was die deutsche Mannschaft heute noch schaffen will, ist dem kanadische Tennis-Team bereits geglückt: Die Nordamerikaner sind beim erstmals ausgetragenen Finalturnier des Davis Cup in Madrid ins Halbfinale eingezogen.

  • Die Kanadier setzten sich im Viertelfinale gegen Australien mit 2:1 durch.
  • Vasek Pospisil im Einzel und das Doppel Pospisil/Denis Shapovalov holten die Punkte für das Team von Kapitän Frank Dancevic.
  • Im Halbfinale trifft Kanada entweder auf Serbien mit Superstar Novak Djokovic oder Russland.
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06:27 Uhr

NFL-Profi begründet Helm-Ausraster mit Rassismus

Der aufsehenerregende Helmschlag in der nordamerikanischen Football-Liga NFL liegt bereits eine Woche zurück. Nun hat Myles Garrett, der Schläger von den Clevelands Browns, eine Rechtfertigung parat.

  • Seinem Ausraster sei eine rassistische Beleidigung vorausgegangen, behauptet Garrett einem ESPN-Bericht zufolge.
  • Demnach habe ihn Quarterback Mason Rudolph von den Pittsburgh Steelers zuvor beschimpft, Rudolph bestreitet das aber.
  • "Mason weist den Bericht, er habe eine rassistische Beleidigung geäußert, vehement zurück", teilten die Steelers in einem Statement mit.
  • Garrett war nach dem Vorfall auf unbestimmte Zeit gesperrt worden, der Defensive End wird mindestens den Rest der Saison verpassen.
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