Freitag, 25. Oktober 2019Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & David Bedürftig
23:53 Uhr

Ex-Weltmeister darf doch nicht Stuttgart-Präsident werden

Der 1990er-Weltmeister Guido Buchwald ist kein Kandidat mehr für das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart. Das teilte der Fußball-Zweitligist mit. Demnach hat der zuständige Vereinsbeirat den Bewerberkreis auf vier Kandidaten reduziert und sich für Martin Bizer, Christian Riethmüller, Susanne Schosser und Claus Vogt entschieden. Die VfB-Satzung lässt für die Wahl nur zwei Kandidaten zu, die vom Vereinsbeirat aufgestellt werden müssen. Diese Entscheidung soll am 7. November bekannt gegeben werden. Der neue Präsident und Nachfolger für den zurückgetretenen Wolfgang Dietrich soll Mitte Dezember gewählt werden.

23:39 Uhr

Hasenhüttl erlebt historisches Debakel in der Premier League

Ex-Bundesliga-Trainer Ralph Hasenhüttl hat mit dem FC Southampton an einem ganz bitteren Abend die höchste Niederlage der Premier-League-Geschichte kassiert. Die Saints erlebten ein 0:9-Debakel gegen Ex-Meister Leicester City, der damit die bisherige Bestmarke von Manchester United vom 4. März 1995 (9:0 gegen Ipswich Town) einstellte. Der Rekordmeister hatte zuvor auch den Rekord bei den höchsten Auswärtssiegen durch das 8:1 bei Nottingham Forest am 6. Februar 1999 gehalten. Eine frühe Rote Karte für Ryan Bertrand (12.) begünstigte den Kantersieg von Leicester. Je dreimal Ayoze Perez (19., 39. und 57.) und Jamie Vardy (45., 58. und 90.) sowie Ben Chilwell (10.), Youri Tielemans (17.) und James Maddison (85.) trafen für Leicester. In dieser Saison hatte zuvor Meister Manchester City den höchsten Sieg gefeiert - das 8:0 gegen den FC Watford war allerdings vor eigenem Publikum.

22:59 Uhr

Struff verpasst in Basel drittes Halbfinale der Saison

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Streckte sich vergeblich: Jan-Lennard Struff verlor sein Viertelfinale in Basel.

(Foto: imago images/Action Plus)

Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat sein drittes Halbfinale der Saison auf der ATP-Tour verpasst. In Basel verlor der 29-Jährige sein Viertelfinale gegen den australischen Youngster Alex de Minaur 4:6, 6:7 (4:7). Nach 1:44 Stunden verwandelte der Weltranglisten-28. aus Down Under seinen ersten Matchball.

In diesem Jahr hatte Struff in Stuttgart und Auckland die Vorschlussrunde erreicht. Der 20-jährige de Minaur kämpft nun gegen den Amerikaner Reilly Opelka um den Einzug ins Endspiel des mit 2,2 Millionen Euro dotierten Turniers. Die weiteren deutschen Starter Alexander Zverev (Nr. 2) und Peter Gojowczyk waren bereits in der ersten Runde ausgeschieden.

22:22 Uhr

Mercedes-Chef Wolff: "Hamilton wurde früher rassistisch diskriminiert"

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist überzeugt davon, dass Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton durch rassistische Anfeindungen in der Kindheit bleibende Spuren davongetragen hat. "Als Lewis jünger war, da war er der einzige schwarze Junge unter vielen weißen Kindern. Ich weiß, dass er auf der Strecke rassistisch diskriminiert wurde", sagte Wolff am Rande des Großen Preises von Mexiko (Sonntag, 20.10 Uhr MEZ/RTL und im Liveticker auf n-tv.de): "Wenn das einem Acht- oder Zehnjährigen passiert, hinterlässt das Narben, die einfach nicht verschwinden."

Heute habe Hamilton "eine gute und erwachsene Sichtweise, aber die Narben sind ganz sicher da. Sie sind nicht nur ein Antriebsfaktor für ihn, sie sind auch Zeuge dafür, überlebt zu haben", führte der Österreicher aus. Bislang ist Hamilton der einzige schwarze Fahrer, der in der Formel 1 gefahren ist. Der 34 Jahre alte Sohn eines Einwanderers aus Grenada und einer Engländerin stieg 2007 in die Motorsport-Königsklasse ein. Hamilton gewann 2008, 2014, 2015, 2017 und 2018 die Weltmeisterschaft. In Mexiko kann der Mercedes-Star seinen sechsten WM-Titel feiern, wenn er 14 Punkte mehr holt als sein finnischer Teamkollege Valtteri Bottas.

21:25 Uhr

80 Millionen Euro pro Jahr: Liverpool ab nächster Saison in Nike-Trikots

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Bald wohl mit Nike statt New Balance auf dem Trikot: Mohamed Salah vom FC Liverpool.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Der Weg zu einem lukrativen Deal mit dem Ausrüster Nike ist frei: Champions-League-Sieger FC Liverpool hat einen Rechtsstreit mit dem bisherigen Ausrüster New Balance gewonnen und wird ab der Saison 2020/21 zum US-Sportartikelriesen Nike wechseln. Dem Klub des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp liegt ein entsprechendes Angebot über fünf Jahre vor. Dieses garantiert dem englischen Fußball-Erstligisten 30 Millionen Pfund (etwa 34 Millionen Euro) im Jahr - und damit 10 Millionen (etwa 11 Millionen Euro) weniger als New Balance aktuell zahlt. Aber: Liverpool kassiert auch eine Provision für jeden verkauften Fanartikel. Zudem winken Bonuszahlungen beim Titelgewinn in der Königsklasse oder der Premier League. Nach Angaben des Online-Sportmagazins "The Athletic" könnte der Deal Liverpool somit bis zu 70 Millionen Pfund (etwa 80 Millionen Euro) pro Jahr einbringen.

New Balance wollte Liverpools Weggang verhindern und argumentierte mit einer Klausel im Vertrag. Diese besagt, dass New Balance für weitere fünf Jahre Ausrüster bleibt, wenn das US-Unternehmen bei Angeboten von Mitbewerbern mitgehen kann. Das Gericht befand allerdings, dass Nike eine deutlich größere Reichweite als New Balance habe und daher als Ausrüster für Liverpool lukrativer sei.

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20:26 Uhr

Neymar nicht im Brasilien-Kader, Coutinho ist dabei

Superstar Neymar wird die anstehenden Länderspiele von Fußball-Rekordweltmeister Brasilien verpassen. Der Offensivspieler des französischen Meisters Paris St. Germain steht nicht im Kader des Aufgebots von Nationaltrainer Tite für die Partien gegen Argentinien (15. November) und Südkorea (19. November). Der 27-jährige Neymar hatte sich im Länderspiel gegen Nigeria am 13. Oktober eine Verletzung an der Kniesehne zugezogen, die Ausfallzeit war von PSG ursprünglich auf vier Wochen beziffert worden. Aus der Bundesliga steht lediglich der Sommerneuzugang Philippe Coutinho von Rekordmeister Bayern München im 23-köpfigen Aufgebot.

19:30 Uhr

Verrückter Elfer für Bochum: Ersatzspieler stoppt Ball vor der Auslinie

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Holstein Kiel gegen VfL Bochum in der zweiten Fußball-Bundesliga: Schiedsrichter Tino Gerach läuft in der 38. Minute an die Seitelinie und sieht sich eine Szene genauer an - aber niemand weiß, was passiert sein soll. Ersatzspieler Michael Eberwein, der noch kein Spiel in Liga zwei gemacht hat, macht sich an der Seitenlinie warm und stoppt einen Schuss der Kieler, der meterweit neben das Tor geht, ganz knapp vor der Torauslinie. Gerach pfeift - regelkonform - Elfmeter, weil Eberweins Fuß sich im Strafraum befunden hat. "Eingriff Dritter" heißt das. Silvere Ganvoula bedankt sich und markiert das 1:1 vom Punkt. Verrückte Szene!

In den Fußball-Regeln 2019/20 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) heißt es unter Punkt 3.7: "Bei einer Spielunterbrechung aufgrund eines Eingriffs durch einen Teamoffiziellen, einen Auswechselspieler oder einen ausgewechselten oder des Feldes verwiesenen Spieler wird das Spiel mit einem direkten Freistoß oder Strafstoß fortgesetzt."

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18:39 Uhr

Videobeweis: S04-Coach Wagner über BVB-Nachteil: "Mir relativ Latte"

Schalke 04 ist einer der Überraschungen dieser Bundesliga-Saison, der BVB hingegen wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Nun treffen sie sich zur Mutter der deutschen Derbys im Revier. Schalke-Coach David Wagner blickt voraus.

17:30 Uhr

Favre zu Mourinho-Gerücht: "Nicht okay für mich"

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Lucien Favre kann mit den Gerüchten um seinen Trainerposten leben, toll findet er sie aber nicht.

(Foto: imago images/Eibner)

Für den in die Kritik geratenen Trainer von Borussia Dortmund, Lucien Favre, hat die Partie gegen den sportlichen Erzrivalen Schalke 04 eine besondere Bedeutung. Dass bereits Namen möglicher Nachfolger wie José Mourinho gehandelt werden, lässt den Schweizer Fußballlehrer nicht kalt. "Ich habe kein Problem damit, ich kann damit leben. Das heißt aber nicht, dass es okay für mich ist", kommentierte Favre.

Wie sein Münchner Kollege Niko Kovac wenige Stunden zuvor kritisierte auch Favre den Umgang mit den Trainern in der Öffentlichkeit und vermisst die Ausgewogenheit: "Ich denke, es ist übertrieben, wenn alles gut läuft. Wenn nicht alles gut läuft, ist es auch übertrieben. Was sollen wir Trainer da machen?"

16:34 Uhr

Nach Schiri-Streikankündigung: Berlin sagt 1000 Fußballspiele ab

Der Berliner Fußballverband (BFV) hat nach der Streikankündigung der Schiedsrichter für dieses Wochenende sämtliche Spiele unterhalb der Berlin-Liga abgesagt. Dies gelte für alle vom BFV angesetzten Pflicht- und Freundschaftsspiele, für alle Spiele im BFV-Futsalbereich und für alle Spiele im Freizeit- und Betriebssportspielbetrieb.

Damit ruht an diesem Wochenende der gesamte Spielbetrieb des Erwachsenen- und Jugendbereiches im Berliner Amateurfußball. Mehr als 1000 Spiele sind betroffen. Der Verband reagierte damit auf einen geplanten Ausstand der Schiedsrichter wegen der gestiegenen Gewalt auf den Fußball-Plätzen.

16:00 Uhr

Decke zu niedrig: 2,29-m-Basketballer stößt sich Kopf und muss pausieren

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Zu groß für die Gegenspieler und für sich selbst: Tacko Fall von den Boston Celtics.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Kopfschmerzen haben das NBA-Debüt von Rookie Tacko Fall verhindert - und die Ursache ist simpel. Der 2,29-m-Riese muss nach eigenen Angaben wegen einer "niedrigen Decke" in der Trainingshalle der Boston Celtics auf seinen ersten Einsatz in der Basketball-Profiliga warten, das Unglück passierte dem 23-Jährigen beim Händewaschen.

"Tacko hat sich den Kopf angeschlagen. Er war deshalb nicht ganz auf der Höhe", sagte Trainer Brad Stevens der Internet-Plattform masslive.com. Fall muss nun wegen einer Gehirnerschütterung durch das sogenannte "Concussion Protocol", das heißt, der Senegalese darf erst nach eingehenden Tests spielen. Rekordmeister Boston, Team des deutschen Nationalspielers Daniel Theis, hatte den ungedrafteten Afrikaner im Sommer unter Vertrag genommen.

15:28 Uhr

Videobeweis: Clippers crashen Currys NBA-Einweihungsparty

Die Los Angeles Clippers fuhren in der NBA bereits ihren zweiten Sieg ein. Mit einem 141:122 gegen die Serien-Finalisten Golden State Warriors setzte das neu aufgebaute Team um NBA-Champion Kawhi Leonard nach dem Auftaktsieg gegen den Stadtrivalen Lakers erneut ein Ausrufezeichen. Bester Werfer der Clippers war Lou Williams mit 22 Punkten, Leonard schaffte 21 Zähler. Bei den Warriors brachte es Stephen Curry auf 23 Punkte.

Basketball-Superstar Giannis Antetokounmpo hat zum Saisonstart in der NBA gleich kräftig seine Muskeln spielen lassen. Der wertvollste Spieler der vergangenen Saison (MVP) führte die Milwaukee Bucks mit 30 Punkten, 13 Rebounds und 11 Assists zu einem 117:111-Sieg bei den hoch eingeschätzten Houston Rockets. Ein Triple Double mit mindestens 30 Punkten zum Saisonstart hatte zuletzt Oscar Robertson 1966 geschafft.

13:24 Uhr

Bundesliga baut Vorsprung auf Serie A aus

Die Bundesliga-Klubs haben in der Fünfjahreswertung der Uefa den dritten Rang gefestigt. Durch die Siege des FC Bayern München gegen Olympiakos Piräus (3:2) und RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg (2:1) in der Champions League sowie Eintracht Frankfurt gegen Standard Lüttich (2:1) in der Europa League wurde der Vorsprung auf Italien um 1,13 Punkte ausgebaut.

Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg steuerten durch ihre Unentschieden gegen AS Rom (1:1) und KAA Gent (2:2) ebenfalls Zähler für den Landeskoeffizienten bei. Borussia Dortmund (0:2 bei Inter Mailand) und Bayer Leverkusen (0:1 bei Atlético Madrid) konnten die Bilanz in dieser Woche nicht verbessern. Deutschland liegt nun bei insgesamt 62,355 Zählern, Italien ist mit 61,225 Zählern Vierter.

Angeführt wird das Ranking unverändert von Spanien (90,855 Punkte) vor England (79,605). Durch die Wertung wird die Anzahl der Europacup-Starter jeder Liga für die kommende Spielzeit ermittelt. Die Top-Vier-Nationen stellen je vier Teams in der Königsklasse und bis zu drei Teams in der Europa League. Frankreich auf Platz fünf ist mit 52,415 Punkten schon klar distanziert.

12:27 Uhr

Berlins Schiedsrichter streiken am Wochenende

Die Berliner Schiedsrichter streiken gegen die Gewaltzunahme auf den Fußball-Plätzen. Der Fußballverband der Hauptstadt (BFV) gab die Entscheidung des Schiedsrichterausschusses auf seiner Homepage bekannt. Alle Referees seien von ihren Spielen am Samstag und Sonntag abgesetzt worden.

"Bereits jetzt nach wenigen Spieltagen haben wir 109 Vorfälle von Gewalt und Diskriminierung auf den Berliner Plätzen zu verzeichnen", zitierte der BFV den Schiedsrichterausschuss. Demnach richtete sich die Gewalt 53 Mal konkret gegen die Schiedsrichter. "Das sind alarmierende Zahlen, hier ist Handlungsbedarf gefordert und ein deutliches Stopp-Zeichen zu setzen." Betroffen sind von dem Ausstand alle Spielklassen unterhalb der sechstklassigen Berlin-Liga. Die Entscheidung sei mit deutlicher Mehrheit gefällt worden, sagte Jörg Wehling als Vorsitzender des BFV-Schiedsrichterausschusses dem Sender "rbb24". Das Präsidium des BFV wollte sich heute in einer Telefonkonferenz beraten.

11:55 Uhr

Can fehlt DFB-Elf nach Rot in Estland nur kurz

Fußball-Nationalspieler Emre Can ist nach seiner Roten Karte in der EM-Qualifikationspartie in Estland (3:0) nur mit der Mindestsperre von einem Spiel belegt worden. Das teilte die Uefa mit. Bundestrainer Joachim Löw muss somit nur im kommenden Länderspiel gegen Weißrussland am 16. November (20.45 Uhr) in Mönchengladbach auf den Profi von Juventus Turin verzichten. Im abschließenden EM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland am 19. November (20.45 Uhr/beide RTL und Liveticker bei n-tv.de) in seiner Heimatstadt Frankfurt ist der 25-Jährige wieder spielberechtigt.

Can war im Oktober in Tallinn nach einer Notbremse schon in der 14. Minute des Feldes verwiesen worden. Der Mittelfeldakteur war von Löw nach vielen Ausfällen auf der Innenverteidigerposition aufgeboten worden. Nach dem Kreuzbandriss von Abwehrchef Niklas Süle hat der Bundestrainer auch beim Jahresabschluss im November Defensivsorgen. Eine Rückholaktion des von ihm aussortierten Mats Hummels hatte Löw allerdings am Donnerstagabend ausgeschlossen.

11:31 Uhr

NBA-Basketballer positiv auf verbotene Substanz getestet

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DeAndre Ayton (Mitte) sprach von einem "unabsichtlichen Fehler".

(Foto: imago images / ZUMA Press)

DeAndre Ayton dürfte in den kommenden Wochen etwas weniger zu tun haben als sonst. Der Center der Phoenix Suns ist von der NBA für 25 Spiele gesperrt worden. Grund ist der Basketball-Liga zufolge ein positiver Dopingtest. In einer Probe des 21-Jährigen waren demnach Spuren von Diuretika, also harntreibender Mittel gefunden worden. Diese werden mitunter eingesetzt, um die Einnahme leistungssteigernder Substanzen zu verschleiern.

Laut ESPN-Reporter Adrian Wojnarowski seien jedoch keine weiteren verbotenen Substanzen entdeckt worden. Die Spielergewerkschaft NBPA kündigte an, die Sperre anfechten zu wollen. Ayton erklärte, er habe das Mittel unwissentlich zu sich genommen. Der erste Pick des 2018er Drafts überzeugte zum Saisonauftakt mit 18 Punkten und elf Rebounds, Phoenix siegte gegen die Sacramento Kings mit 124:95.

10:40 Uhr

Hülkenberg äußert sich zu möglichem Formel-1-Aus

Findet Nico Hülkenberg noch ein Cockpit oder nicht? Der 32 Jahre alte Deutsche fährt seit 2010 in der Formel 1, für die Saison 2020 aber ist er noch immer ohne Vertrag. Das bestätigte der Renault-Pilot, dessen Kontrakt beim französischen Rennstall nicht verlängert wird, in Mexiko: "Es gibt nichts zu vermelden." Vor dem 18. von 21 Saisonrennen erklärt er aber auch, dass er nicht krampfhaft versuche, ein neues Team zu finden. Zum (vorübergehenden) Abschied aus der Königsklasse meinte Hülkenberg: "Damit würde ich auch klarkommen."

F1-Trainings und Qualifying live bei n-tv und n-tv.de

Die Formel 1 gastiert in Brasilien und n-tv ist live dabei. Wir übertragen die beiden Trainingssessions am Freitag.

Freitag, 15. November:

  • 1. Freies Training: 14.55 bis 16.35 Uhr bei n-tv und bei n-tv.de
  • 2. Freies Training: 18.55 bis 20.35 Uhr bei n-tv und bei n-tv.de

Samstag, 16. November:

  • Zusammenfassung 3. Freies Training sowie Qualifying live: 18.00 bis 21.08 Uhr bei RTL

Sonntag, 17. November:

  • Das Rennen in Sao Paulo live: 17.52 bis 20.15 Uhr bei RTL

 

09:40 Uhr

Tokio 2020: Regierung kritisiert Marathon-Verlegung

Die Pläne zur Verlegung der Marathon- und Geher-Wettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen 2020 sind bei der Regierung der Stadt Tokio auf Ablehnung gestoßen. Gouverneurin Yuriko Koike kritisierte das Vorgehen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und bezeichnete das Vorhaben im japanischen Fernsehen als "Blitz aus heiterem Himmel". Zudem seien keine Regierungsvertreter in die Diskussionen rund um die Verlegungspläne eingebunden worden.

Aufgrund der verstörenden Bilder bei der Leichtathletik-WM in Doha und der drohenden Hitze in Tokio hatte das IOC in Zusammenarbeit mit dem Weltverband IAAF eine Verlegung der Wettbewerbe ins 800 Kilometer nördlich gelegene Sapporo ins Spiel gebracht. Dort herrschen niedrigere Temperaturen als in Tokio, wo über 35 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit erwartet werden.

Die endgültige Entscheidung soll auf einer Sondersitzung am 30. Oktober und 1. November fallen.

09:11 Uhr

Van Gerwen fliegt bei Darts-EM früh raus

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Autsch: Michael van Gerwen scheiterte bei der EM überraschend früh.

(Foto: imago/spfimages)

Bei der Darts-Europameisterschaft in Göttingen sind schon am ersten Abend mehrere Weltmeister und Titelverteidiger James Wade gescheitert. Neben dem niederländischen PDC-Weltmeister Michael van Gerwen (5:6 gegen Ross Smith) und Vorjahreschampion Wade (0:6 gegen Jonny Clayton) erwischte es in der Lokhalle auch BDO-Weltmeister Glen Durrant, der sich mit 5:6 Ricky Evans geschlagen geben musste. Auch der frühere Welt- und Europameister Adrian Lewis musste nach einem überdeutlichen 1:6 gegen Simon Whitlock vorzeitig die Heimreise nach England antreten.

Von den früheren Titelträgern des seit 2008 ausgetragenen Turniers ist nur noch Whitlock im Rennen. Er kann den Wettbewerb zwar gewinnen, als Australier aber nicht Europameister werden. In der Zuschauerrolle sind in diesem Jahr in Göttingen die deutschen Profis um Max Hopp, die allesamt den für die Qualifikation nötigen Sprung unter die besten 32 in der European Order of Merit verpasst haben.

08:48 Uhr

Ibrahimovic nach Playoff-Aus: "Stadion zu klein für mich"

Für seine Bescheidenheit ist Zlatan Ibrahimovic nicht unbedingt bekannt. Nach dem Playoff-Aus mit Los Angeles Galaxy (siehe Eintrag von 7:06 Uhr) bewies der 38 Jahre alte Fußballer dies einmal mehr. Nach dem 3:5 gegen den Los Angeles FC ist seine Saison in der Nordamerika-Liga MLS beendet.

Als Ibrahimovic nach Abpfiff auf dem Weg in die Kabine war, gab es anscheinend ein paar Kommentare der gegnerischen Fans. "Ibra" entgegnete auf seine ganz eigene Art. Mit einem Griff in den Schritt. "Sie haben etwas gesagt. Ich will nicht respektlos sein, aber das hier ist wie Training. Dieses Stadion ist zu klein für mich. Normalerweise spiele ich vor 80.000 Leuten."

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Kurzer Faktencheck: Das LAFC-Stadion hat 22.000 Plätze. Vor seinem Wechsel in die USA spielte Ibrahimovic in dieser Reihenfolge für Malmö, Ajax, Juve, Inter, den FC Barcelona, Milan, Paris Saint-Germain und Manchester United. Nur das Stadion in Barcelona bietet mit über 99.000 Plätzen genug Raum für alle Zlatan-Jünger. Die nächstgrößere Arena wäre das Giuseppe-Meazza-Stadion, dessen 77.668 Zuschauerränge sich Inter und der AC Mailand teilen.

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07:57 Uhr

"Unangebracht": Houston Astros schmeißen Manager raus

Die Houston Astros aus der Major League Baseball (MLB) haben den Vertrag mit Assistant General Manager Brandon Taubman nach "unangebrachten Kommentaren" gegenüber Journalistinnen mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der texanische Klub, der in der Best-of-seven-Serie der World Series mit 0:2 gegen die Washington Nationals zurückliegt, mit. Berichten der Sports Illustrated zufolge soll Taubman drei Reporterinnen mehrmals mit den Worten "Gott sei Dank haben wir Osuna. Ich bin so verdammt froh, dass wir Osuna haben", angebrüllt haben.

Roberto Osuna ist Pitcher der Astros und war in der vergangenen Saison wegen des Vorwurfs der häuslichen Gewalt gegenüber der Mutter seines Kindes für 75 Spiele von der MLB gesperrt worden. Nach der Sperre hatten die Astros den 24-Jährigen von den Toronto Blue Jays verpflichtet. Eine der betroffenen Journalistinnen trug ein Armband, das auf häusliche Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen soll.

07:06 Uhr

Ibrahimovic scheitert mit L.A. Galaxy nach Acht-Tore-Spektakel

Das Fußball-Derby in Los Angeles trägt einen außergewöhnlichen Namen: El Trafico, ein Mix aus "Clasico" und "traffic", dem englischen Wort für Stau. Im Viertelfinale der US-Profiliga MLS trafen nun L.A. FC und L.A. Galaxy aufeinander - und lieferten sich ein außergewöhnliches Spiel.

Nach 90 Minuten setzte sich das beste Team der Hauptrunde durch: L.A. FC siegte mit 5:3 (2:1). Galaxy-Superstar Zlatan Ibrahimovic traf zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich, konnte das Aus aber nicht verhindern. In einem offensiven Schlagabtausch hätten weit mehr als die acht Tore fallen können, die es ohnehin gab. Auch ein 7:5 wäre angesichts der hochkarätigen Chancen möglich gewesen.

Auch im direkten Duell der beiden besten Torjäger unterlag der Schwede. In der regulären Saison hatte Ibrahimovic 30-mal getroffen, FC-Stürmer Carlos Vela sogar 35-mal. Vela legte mit seinen Treffern zum 1:0 (16.) und 2:0 (40.) den Grundstein für das Weiterkommen.

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06:47 Uhr

NBA: "Freak" siegt, "Beard" enttäuscht

30 Punkte, 13 Rebounds und elf Assists: Basketball-Superstar Giannis Antetokounmpo hat zum Saisonstart der NBA gleich mal ein Ausrufezeichen gesetzt. Der amtierende MVP siegte mit seinen Milwaukee Bucks mit 117:111 (50:66) bei den Houston Rockets.

Deren neues Superstar-Duo enttäuschte. James Harden (19 Punkte, 14 Assists) und Russell Westbrook (24 Punkte, 16 Rebounds) legten zwar spektakuläre Zahlen auf, trafen aber gemeinsam nur neun von 30 Würfen aus dem Feld.

Was es mit den Spitznamen auf sich hat, erfahren Sie hier.

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06:08 Uhr

Gladbach-Fans und -Mitarbeiter in Rom von Polizei festgesetzt

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Lars Stindl rettete dem Bundesliga-Tabellenführer per Elfmeter einen Punkt.

(Foto: imago images/Action Plus)

Nach dem Europa-League-Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen AS Rom hat es Probleme beim Auslass der deutschen Fans aus dem Olympiastadion gegeben. Nach Angaben des Fußball-Bundesligisten wurden nach der Partie gestern Abend (1:1) einige Anhänger und ein Mitarbeiter des Vereins in Polizeigewahrsam genommen und an der Abreise aus Rom gehindert.

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