Freitag, 24. April 2020Der Sport-Tag

22:05 Uhr

Werder wendet vorerst die Insolvenz ab

Fußball-Bundesligist Werder Bremen verhindert mit Krediten die drohende Zahlungsunfähigkeit. In den vergangenen Wochen sei es dem Verein gelungen, gemeinsam mit den Banken die Liquidität bis zum Frühherbst abzusichern, sagte Werder-Boss Klaus Filbry in einem Podcast der Vereinsseite zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Der Vorsitzende der Geschäftsführung erklärte: "Wir müssen dafür Schulden aufnehmen." Das ist das erste Mal seit der Ausgliederung der Profi-Abteilung.

Werder hat verschieden Szenarien durchgerechnet. Ein Verlust von deutlich mehr als 40 Millionen Euro drohe im schlechtesten Fall, sagte der Werder-Boss. Das wäre, wenn die aktuelle Spielzeit abgebrochen und bis Ende des Jahres ohne Zuschauer gespielt werden müsste. Für den Fall, dass die aktuelle Saison ohne Zuschauer zu Ende gespielt und die Hinrunde 2020/21 wieder mit Publikum läuft, sind es laut Filbry Mindereinnahmen von 20 Millionen Euro.

21:40 Uhr

Kieler Handballer überspringen Achtel- und Viertelfinale

Der neue deutsche Handball-Meister THW Kiel zieht ins Final-Turnier der Champions League in Köln ein. Wie die Europäische Handball-Föderation EHF mitteilte, sind die Achtel- und Viertelfinalspiele im höchsten Vereinswettbewerb wegen der Coronakrise abgesagt worden. Stattdessen werden die ersten beiden Mannschaften der Vorrunden-Gruppe A und B für das "Final4" gesetzt, das auf den 28./29. Dezember verschoben worden war. Neben Kiel, das die Gruppenphase auf Platz eins der B-Staffel abgeschlossen hatte, sollen der FC Barcelona, Paris St. Germain und Veszprem/Ungarn in Köln um Europas Vereinskrone.

Pikant: Der norwegische Topstar Sander Sagosen, der zur Saison 2020/21 nach Kiel wechselt, steht noch bei PSG unter Vertrag. Der zweite deutsche Vertreter SG Flensburg-Handewitt, der sich als Gruppenfünfter für das Achtelfinale qualifiziert hatte, ist damit aus dem Wettbewerb. Mit den Kielern, die nach dem Abbruch der Handball-Bundesliga zum Meister erklärt worden waren, steht erstmals seit der Saison 2015/16 wieder eine deutsche Mannschaft im "Final4".

21:06 Uhr

"Höchst frustrierend": DFB-Präsident Keller ärgert sich über Prozess-Ende

Der Deutsche Fußball-Bund will der "Sommermärchen-Affäre" noch einmal einer "tief gehenden Betrachtung" unterziehen. Dies geschehe im Rahmen der laufenden Generalinventur auf Antrag von Präsident Fritz Keller, wie der DFB nach einem entsprechenden Präsidiumsbeschluss mitteilte. "Es ist höchst unbefriedigend, ja frustrierend, dass wir noch immer kein abschließendes Bild rund um die infrage stehenden Abläufe der WM 2006 haben. Damit will ich mich nicht abfinden", sagte Keller.

Im Prozess in der Schweiz gegen drei frühere DFB-Funktionäre wird es definitiv kein Urteil geben. "Die Verjährung wird am 27. April 2020 eintreten.

20:23 Uhr

FCB-Star Coutinho muss unters Messer

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Dass Coutinho länger in München bleibt, ist unwahrscheinlich.

(Foto: imago images/Xinhua)

Noch drängt die Zeit ja nicht: Mittelfeldspieler Philippe Coutinho wird dem deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München wochenlang fehlen. Wie der Verein mitteilte, musste sich der Brasilianer am rechten Sprunggelenk operieren lassen. Bei der Operation wurden dem 27-Jährigen freie Gelenkkörper im Sprunggelenk entfernt. Coutinho soll in zwei Wochen wieder mit dem Aufbautraining beginnen. Wann er voraussichtlich wieder spielen kann, ließen die Bayern offen. Nach der Verletzung scheint es nochmals unwahrscheinlicher, dass Coutinho über die Saison hinaus in München bleiben wird. Der feine Techniker ist vom FC Barcelona lediglich bis zum Ende der Spielzeit ausgeliehen, die Kaufoption der Münchner soll angeblich bei 120 Millionen Euro liegen.

Coutinho ist bereits der zweite Bayern-Spieler, der inmitten der Coronapause verletzungsbedingt langfristig pausieren muss. Zuvor hatte sich bereits Weltmeister Corentin Tolisso während des Kleingruppentrainings am Bandapparat des linken Außenknöchels verletzt und sich zu Wochenbeginn einer OP unterziehen müssen.

20:08 Uhr

Fifa vergibt 150 Millionen Dollar früher als geplant

Der Fußball-Weltverband schüttet in einer finanziellen Soforthilfe wegen der Coronavirus-Pandemie insgesamt 150 Millionen Dollar (rund 130 Millionen Euro) an die nationalen Verbände aus. Das teilte die Fifa mit. Die Gelder stammen aus dem Forwardprojekt. Darin sind die Betriebskostenbeiträge an die 211 Mitgliedsverbände enthalten, die nun für die Jahre 2019 und 2020 freigegeben werden. Ursprünglich war die Auszahlung der zweiten Rate der Betriebskostenbeiträge für 2020 erst für Juli vorgesehen.

Damit erhält jeder Verband mindestens 500.000 Dollar - teilweise auch mehr, wenn Verbände bislang nicht alles Geld abgerufen haben. "Die Pandemie stellt die ganze Fußballgemeinschaft vor nie dagewesene Probleme. Als Weltfußballverband ist es unsere Pflicht, für sie da zu sein und denjenigen zu helfen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind", sagte Fifa-Präsident Gianni Infantino. Dies sei der erste Schritt eines weitreichenden Hilfsprogramms.

18:36 Uhr

"Überheblich und arrogant": Scharfe Kritik an DFL-Plänen

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Kritik an den Plänen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zur baldigen Austragung von Geisterspielen geäußert. "Es ist überheblich und arrogant, in welcher Art und Weise sich die Deutsche Fußball Liga die Priorität für Covid-19-Testungen sichern will. Angesichts des Leides der Corona-Krise ist das unanständig", sagte Vorstand Eugen Brysch im Interview mit dem ZDF. Demgegenüber hatte DFL-Boss Christian Seifert erst am Donnerstag wiederholt betont, keine Sonderrolle für den Fußball zu beanspruchen und die Entscheidung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs den politischen Entscheidungsträgern zu überlassen.

Brysch forderte stattdessen die Politik dazu auf, sich für "die systematische Testung der Risikopatienten, ihrer Angehörigen, der Pflegekräfte und Ärzte" einzusetzen.

17:55 Uhr

Rot, Orange, Gelb: Österreiche Liga beschließt Geisterspiel-Konzept

Die Vereine der österreichischen Fußball-Bundesliga haben sich auf ein Konzept für mögliche Geisterspiele geeinigt. Wie die Liga mitteilte, sieht der Plan eine Begrenzung von 200 Menschen in den Stadien vor. Ob die Geisterspiele tatsächlich stattfinden können, liegt nun in der Hand des Sportministeriums. Die maximal 200 Menschen, die jeweils in ein Stadion dürfen, wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Die Gruppe Rot besteht aus Spielern, Trainern, Betreuern und Schiedsrichtern. Die Gruppe Orange aus Mitarbeitern der TV-Produktion, der Organisation und zum Teil aus weiteren Medienvertretern. Diese Gruppe darf ebenfalls in den Stadioninnenraum, muss aber zur Gruppe Rot Abstand halten. In der Gruppe Gelb sind weitere Medienvertreter und Mitarbeiter der Organisation. Die Mitglieder dieser Gruppe dürfen sich nur im Tribünenbereich aufhalten.

Das Konzept sieht außerdem regelmäßige Tests auf das Coronavirus für die Mitglieder der Gruppe Rot vor. Die Liga hat unter anderem festgelegt, dass die Testergebnisse der Akteure am Spieltag bis spätestens 10.00 Uhr bekannt sein müssen. "Dieses Konzept wurde dem Sportministerium übermittelt, das in weiterer Folge mitteilen muss, unter welchen Auflagen eine Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings und des Spielbetriebs möglich sind", hieß es in der Mitteilung.

17:08 Uhr

Wübbenhorst: "Darauf habe ich gar keinen Bock"

Klare Ansage: Fußballtrainerin Imke Wübbenhorst sieht sich trotz ihres Engagements beim westdeutschen Regionalligisten Sportfreunde Lotte nicht als Pionierin. "Darauf habe ich gar keinen Bock. Eine Frau als Trainerin ist kein Risiko. Ob man Autorität hat oder nicht, liegt nicht am Geschlecht, sondern an der Persönlichkeit", sagte die 31-Jährige im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Der viertklassige Klub hatte die frühere Bundesligaspielerin vor einer Woche bis zum 30. Juni 2022 unter Vertrag genommen. Die Ostfriesin ist nach der zweimaligen Europameisterin Inka Grings erst die zweite Frau in Deutschland, die einen Regionalligaklub trainiert.

16:20 Uhr

BVB verzichtet auf Klage gegen Liga

Im Streit um die verpasste Meisterschaft seiner Handballerinnen verzichtet Borussia Dortmund auf eine Klage gegen die Handball Bundesliga Frauen (HBF). "Wir führen keinen Prozess, das ist ganz klar, aber es schadet dem Frauen-Handball. Das wollen wir klar und deutlich machen", sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball dem TV-Sender Sky.

Anders als die Männer-Bundesliga hatte sich die HBF nach dem Abbruch der Saison wegen der Coronavirus-Pandemie entschieden, keinen Meister zu küren. Das verärgerte die BVB-Frauen, die bis zum Abbruch die Tabelle angeführt hatten. "Das ist für mich ein eklatanter Verstoß gegen Gleichbehandlung", sagte Rauball. HBF-Chef Andreas Thiel verteidigte die Entscheidung. "Die Eishockey- und die Volleyball-Bundesliga oder internationale Ligen wie in Schweden oder auf dem Baltikum haben sich auch dagegen entschieden, einen Meister zu proklamieren", sagte der ehemalige Weltklasse-Torhüter.

15:55 Uhr

Wegen Corona: Eintracht will Stadion-Miete reduzieren

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Schließlich wird gerade nicht gespielt ...

(Foto: imago images/osnapix)

Weniger Einnahmen wegen des Coronavirus - und weniger Ausgaben? Eintracht Frankfurt will mit der Stadt über einen Nachlass bei der Stadion-Miete verhandeln. "Eintracht hat uns darum gebeten, dass wir uns noch einmal zusammensetzen", sagte Sportdezernent Markus Frank der "Bild"-Zeitung.

  • Der Fußball-Bundesligist und die Stadt hatten sich im November 2019 darauf geeinigt, dass die Eintracht vom 1. Juli 2020 an Betreiber der Commerzbank Arena wird. Bisher gibt es zwischen dem Klub und der Stadt aber nur eine Absichtserklärung.
  • Da aktuell keine Veranstaltungen und Spiele in der Arena stattfinden, zahle laut "Bild" der Noch-Betreiber, die Stadion GmbH, deshalb zurzeit keine Miete mehr an die Stadt. Die Eintracht will es vom 1. Juli an genauso handhaben.
  • "Der Profifußball ist in einer extrem schwierigen Situation, doch der Stadt entsteht ebenfalls ein gigantischer Schaden", sagte Sportdezernent Frank. "Aber es ist jetzt der Zeitpunkt, grundsätzlich zu reden, wie man mit den Corona-Folgen umgeht. Wir sind bereit, Dinge neu zu besprechen."
15:29 Uhr

DHB-Teams profitieren von Corona-Absage

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Der fünfte Platz bei der EM macht sich für Julius Kühn & Co. nun bezahlt.

(Foto: imago images/foto2press)

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat am grünen Tisch das Ticket für die Weltmeisterschaft 2021 in Ägypten (14. bis 31. Januar) gelöst. Die Europäische Handball-Föderation EHF strich die Playoffs der europäischen Nationen und vergab ihre Plätze auf Grundlage der Platzierungen bei der EM 2020. Beim Turnier in Österreich, Schweden und Norwegen hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) den fünften Platz belegt.

Auch die deutsche Frauen-Nationalmannschaft von Bundestrainer Henk Groener umgeht unfreiwillig die Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 (4. bis 20. Dezember 2021) und ist beim Turnier in Dänemark und Norwegen dabei. Grundlage für die Vergabe der Plätze war die vergangene EM 2018 in Frankreich, bei der die DHB-Frauen den zehnten Platz belegt hatten.

14:43 Uhr

Neville tritt vor Heim-EM als Nationaltrainer ab

Für die EM braucht England also einen neuen Trainer: Phil Neville wird das englische Frauenfußball-Nationalteam bei der auf 2022 verlegten Heim-EM nicht mehr trainieren. Der englische Verband FA verkündete, dass der frühere Nationalspieler sein Amt nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2021 niederlegt.

  • Die Frauen-EM in England sollte ursprünglich 2021 ausgetragen werden. Da aufgrund der Coronakrise sowohl die Olympischen Spiele in Tokio als auch die Männer-EM auf 2021 verschoben wurden, spielen auch die Frauen ein Jahr später (6. bis 31. Juli 2022).
  • Dass Neville das "Team GB" noch bei Olympia betreut, ist unwahrscheinlich. Der frühere ManUnited-Profi steht in England aufgrund schwacher Leistungen der Lionesses seit Platz vier bei der WM 2019 zunehmend in der Kritik.
14:14 Uhr

44 Corona-Verhaltensregeln für Bundesliga-Profis

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Kuscheln mit einem "Pappkameraden" ist wohl erlaubt.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Es gibt tatsächlich einen "Handzettel für Spieler". Das vierseitige Dokument der Deutschen Fußball-Liga (DFL) ist für die Profis gedacht, die Klubs sollen es an ihre Akteure weiterleiten. Es liegt der "Rheinischen Post" vor.

  • Die Zeitung berichtet von 44 Regeln, die der Ligaverband vorgibt.
  • In dem Katalog werden Hygieneempfehlungen für zu Hause genannt, es geht darum, welche Schritte bei den typischen Beschwerden einer Infektion einzuleiten sind, um das richtige Verhalten im Training und im Stadion.
  • "Wenn alle Regeln rund um den Trainingsplatz eingehalten werden, kannst Du Dich auf dem Spielfeld frei bewegen", heißt es im abschließenden Punkt.
12:38 Uhr

Früherer Fußball-Boss zu acht Jahren Haft verurteilt

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Vizcay soll Spiele manipuliert haben.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Strafe, wem Strafe gebührt: Der frühere Geschäftsführer des spanischen Fußball-Erstligisten CA Osasuna, Angel Maria Vizcay, ist vom Provinzialgericht in Navarra zu acht Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden, wie die spanische Zeitung "Marca" berichtet.

  • Demnach wird Vizcay und früheren Funktionären vorgeworfen, zwei Spiele zwischen 2013 und 2014 manipuliert zu haben, um die Klasse zu halten.
  • Auch die beiden ehemaligen Spieler des Ligarivalen Betis Sevilla, Antonio Amaya und Xavi Torres, wurden wegen Korruption zu jeweils einem Jahr Haft verurteilt. Ihnen soll Geld geboten worden sein, damit sie Einfluss auf das Ergebnis nehmen.
11:53 Uhr

Rauball ist "ein Ehrenmann" - sagen die BVB-Handballerinnen

Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild)

Das sind große Worte: Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball ist von Torhüterin Isabell Roch für seine deutlichen Worte zum Abbruch der Handball-Bundesliga der Frauen ohne Titelvergabe gelobt worden. "Er ist ein Ehrenmann für uns und unterstützt uns im Frauenhandball. Darauf sind wir sehr stolz, der ganze Verein steht auf seiner Seite", sagte die Torfrau im Eurosport-Podcast "Extra Time".

  • Im Gegensatz zur Bundesliga der Männer, wo Tabellenführer THW Kiel die Meisterschaft zugesprochen wurde, endete die Spielzeit bei den Frauen ohne Titelentscheidung, Spitzenreiter Borussia Dortmund ging leer aus.
  • "Das hat Anzeichen einer Diskriminierung", hatte Rauball diese Entscheidung kommentiert.
  • Der Ligaverband hatte seinen Beschluss damit begründet, dass zum Zeitpunkt des Abbruchs "noch fast ein Drittel der Saison zu spielen war" und auch das direkte Duell zwischen Verfolger SG BBM Bietigheim und Dortmund noch ausgestanden hätte.
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11:16 Uhr

RKI nennt Bundesliga-Konzept "vernünftig"

Auch wenn Lars Schaade, der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) betont, dass es nicht die Aufgabe des RKI sei, sich zur Bundesliga zu äußern, hilft er der DFL wohl trotzdem. Denn er nennt deren Konzept zum Neustart "vernünftig". Und dürfte damit weitere Ministerpräsidenten überzeugen.

  • Die Frage des Spielbetriebs sei eine des Arbeitsschutzes, so Schaade.
  • Am Dienstag hatte er allerdings noch betont, dass er routinemäßige Corona-Tests für Fußballer nicht nachvollziehbar findet.
  • Die DFL will den Betrieb der 1. und 2. Bundesliga mit Geisterspielen wieder aufnehmen.
10:32 Uhr

Darts-Profi erschummelt sich wohl Punkte - Fans erzürnt

Eigentlich ist es nur ein Spaß-Turnier, doch Jelle Klaasen nimmt es offenbar ein wenig zu locker: Bei der PDC Home Tour erschummelt er sich augenscheinlich ein Checkout gegen den Deutschen Gabriel Clemens.

  • Wie? Der Niederländer hatte noch 70 verbliebene Punkte und gab dem Schiedsrichter durch, diese mit 10 - 20 - D20 herunter gespielt zu haben.
  • Doch auf den Live-Bildern ist zu sehen, dass der dritte Pfeil knapp über der Doppel-20 steckt - Klaasen das Leg also gar nicht beendet hatte. Doch der Schiedsrichter ließ es gelten.
  • Der 35-Jährige kassierte dafür böse Kommentare bei Twitter. Er solle sich schämen, das sei ein mieser Scherz, heißt es da. Doch vor allem aufgrund der Videoqualität sind sich die Fans uneinig.
10:07 Uhr

Darf Fußball spielen, weil er "am meisten Geld auf den Tisch" legt?

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Pläne zur Fortsetzung der Fußball-Bundesliga im Mai kritisiert. "Ich bin dagegen, dass wir zuerst diejenigen privilegieren, die am meisten Geld auf den Tisch legen", sagte er bei MDR Aktuell.

Die DFL hofft auf einen Neustart - und bekommt Rückenwind: Die Ministerpräsidenten Markus Söder und Armin Laschet hatten den 9. Mai als möglichen Termin ins Spiel gebracht. Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hält Geisterspiele unter fest geregelten Bedingungen für vertretbar. "Mein Eindruck ist, dass die meisten Ministerpräsidenten mitziehen", hatte Bouffier gesagt.

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09:40 Uhr

Inter Mailand schielt auf Bayern-Profi

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Correntin Tolisso könnte nach Italien wechseln.

(Foto: imago images/kolbert-press)

Beim FC Bayern ist er kein Stammspieler - wird Correntin Tolisso es bei Inter Mailand? Die Italiener sollen den französischen Weltmeister auf dem Zettel haben, berichtet Calciomercato.

  • Die beiden Klubs haben ohnehin Gesprächsbedarf, da Inter gern den Noch-Leihspieler Ivan Perisic gern an Bayern abgeben will. 20 Millionen Euro Ablöse stehen im Raum.
  • Neben Tolisso sollen auch Arturo Vidal vom FC Barcelona, Sandro Tonali von Brescia Calcio und Manuel Locatelli von US Sassuolo im Gespräch sein.
  • Tolisso war 2017 von Olympique Lyon gewechselt, hatte die damalige Vereins-Rekordablöse von 41,5 Millionen Euro gekostet.
08:53 Uhr

Doppeltes Baby-Glück für frühere US-Nationaltorhüterin

*Datenschutz

Herzlichen Glückwunsch! Die ehemalige Torhüterin der US-Fußballnationalmannschaft, Hope Solo, ist Mutter von Zwillingen geworden. Auf Twitter veröffentlichte die 38-Jährige Bilder zweier Babys.

  • Dazu schrieb sie die Namen Vittorio Genghis Stevens und Lozen Orianna Judith Stevens sowie das Datum 4. März 2020. Solo hatte die Schwangerschaft mit einem Jungen und einem Mädchen im Dezember öffentlich gemacht.
  • Die dreimalige Olympiasiegerin und Weltmeisterin von 2015 stand mehr als 200 Mal für die US-Nationalmannschaft auf dem Platz.
  • Sie ist seit 2012 mit dem ehemaligen Football-Profi Jerramy Stevens verheiratet.
07:50 Uhr

Stürmer-Legende wagt irre Prognose zu Haalands Marktwert

Erling Haaland klatscht in die Hände. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Erling Haaland könnte der teuerste Spieler der Welt werden, sagt Christian Vieri.

(Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild)

Okay, die Zahlen, die BVB-Stürmer Erling Haaland schon in jungen Jahren aufweist, sind bereits jetzt beeindruckend, die Vorhersage eines ehemaligen Weltstars wirkt dennoch sehr optimistisch. "In einigen Jahren wird er zu einem großartigen Team wechseln", ist sich Christian Vieri im Gespräch mit "Corriere della Sera" sicher und ergänzt, er glaube, dass Haaland dann für 200, vielleicht 300 Millionen Euro wechseln werde. Der bisherige Transferrekord liegt bei 222 Millionen Euro. Für diese Summe schloss sich Neymar im Sommer 2017 Paris Saint-Germain an. Haaland sei der beste aller Angreifer und habe mit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund eine "gute Wahl" getroffen. Der BVB sei der beste Klub, um sein Talent weiter zu verbessern, ist sich Vieri sicher.

06:38 Uhr

Werner ist offenbar bereit für Wechsel zu Klopp

Timo Werner soll einem Bericht des britischen Senders Sky Sports zufolge bereit sein, in diesem Sommer zum FC Liverpool zu wechseln. Allerdings müssten die Reds dafür eine festgeschriebene Ablösesumme an RB Leipzig zahlen, die bei 60 Millionen Euro liegen soll. Das wollen die Liverpooler aber offenbar nicht. Sie wollen dem Bericht zufolge erst auf den Nationalspieler zugehen, wenn dessen Vertrag bei den Leipzigern ausläuft. Das wäre im Sommer 2023. Quellen für die Vermutung, dass Werner wechselbereit wäre, nannte der Sender nicht. Er führte stattdessen alte Äußerungen des 24 -Jährigen auf, in denen er in höchsten Tönen von Coach Jürgen Klopp sprach. In der Vergangenheit war auch immer wieder über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern berichtet worden.

06:02 Uhr

Tom Brady sorgt für skurrile Vorfälle in Tampa

Quarterback-Star Tom Brady kennt sich in seinem neuen Wohnort Tampa offensichtlich noch nicht so gut aus - und hat binnen weniger Tage für zwei Zwischenfälle gesorgt. Der 42-Jährige nahm es mit Humor und twitterte: "In Parks eindringen, einbrechen und reinkommen ... Ich fühle mich in Tompa Bay wie zu Hause." Wie das Promiportal TMZ berichtete, stiefelte Brady vor gut zwei Wochen versehentlich in ein fremdes Haus. Er wollte eigentlich zu einem der Trainer seines neuen NFL-Klubs Tampa Bay Buccaneers, landete aber in der Küche des Nachbarn. Brady war zudem aus einem wegen der Corona-Krise geschlossenen Park vertrieben worden, als er dort Sport treiben wollte.

Übrigens: Die Wortkreation Tompa Bay ist eine Zusammensetzung seines Vornamens und dem Namen der Stadt.