Freitag, 11. Juni 2021Der Sport-Tag

23:00 Uhr

Hockey-Damen ziehen furios ins EM-Finale ein

Die deutschen Hockey-Damen stehen erneut im EM-Endspiel. Der Olympia-Dritte gewann sein Halbfinale in Amsterdam mit 4:1 (1:1) gegen Spanien. Die Entscheidung besorgten Pia Maertens und Anne Schröder (beide 60. Minute) mit ihren Treffern 58 und 33 Sekunden vor Schluss ins leere Tor. Zuvor hatte die Mannheimerin Sonja Zimmermann (45.) eine Strafecke zum 2:1 verwandelt. Beim 1:1 in der ersten Halbzeit war der Weltranglisten-Dritte durch Cécile Pieper (3.) in Führung gegangen, doch Spanien egalisierte noch im ersten Viertel durch Berta Bonastre (13.) per Strafecke. Gegner im Endspiel am Sonntag (12.30 Uhr) sind wie schon 2019 die Niederlande. Der Titelverteidiger hatte sich zuvor mit 3:1 (2:0) gegen Belgien durchgesetzt.

22:11 Uhr

Auch Schotten wollen bei EM-Auftakt ein Zeichen setzen

Die schottische Fußball-Nationalmannschaft lässt sich nicht beirren und wird vor dem EM-Spiel gegen England in Wembley am 18. Juni mit aufs Knie gehen. Ihre Absicht bekräftigten Teammanager Steve Clarke und Kapitän Andy Robertson vom FC Liverpool in einem gemeinsamen Statement auf der Verbandshomepage. "Wir werden weiterhin Stellung gegen Rassismus beziehen. Das haben wir ab dem ersten Spiel der WM-Qualifikation getan, und zwar in Abstimmung mit den Vereinen, Celtic Glasgow und die Glasgow Rangers inbegriffen", sagte Clarke.

"Das Ziel, Aufmerksamkeit zu erhalten und Rassismus aus dem Spiel und der Gesellschaft zu bannen, ist durch fortgesetzte Anfeindungen gegen Spieler unterlaufen worden. Dem falschen Narrativ und politischen Missdeutungen unserer Aktion werden wir entschieden entgegentreten." Auch wolle Schottland Solidarität mit den Engländern zeigen, die für das kurze Abknien vor Spielbeginn teils von den eigenen Fans ausgebuht worden waren.

21:36 Uhr

Deutsches Eishockey-Talent kommt NHL-Traum näher

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Peterka (im Bild rechts) macht einen Schritt zu seinem NHL-Traum.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Das deutsche Eishockey-Toptalent John Peterka hat den nächsten Schritt auf seinem angestrebten Weg in die NHL gemacht. Der 19-Jährige unterschrieb einen Entry-Level-Vertrag über drei Jahre bei den Buffalo Sabres, das teilte die Franchise aus der besten Liga der Welt mit. Eine Garantie, dass der Stürmer für Buffalo auflaufen wird, ist das noch nicht. Auch ein Einsatz für das Farmteam Rochester Americans oder eine Leihe sind denkbar.

"Mit dem Unterschreiben des Vertrages geht für mich ein riesiger Traum in Erfüllung", sagte Peterka in einer Mitteilung seines Klubs Red Bull München: "Ich weiß aber auch: Dort einen Vertrag zu haben und dort zu spielen, ist noch einmal etwas anderes. Deswegen beginnt für mich jetzt erst die harte Arbeit für einen Platz dort im Team." Die Sabres hatten sich die Rechte an Peterka im NHL-Draft des vergangenen Jahres zu Beginn der zweiten Runde gesichert. Die festgeschriebene Laufzeit des Vertrags über drei Jahre ergibt sich aus dem Alter des Nachwuchsspielers, gültig ist er mit Beginn der neuen Saison.

20:44 Uhr

Kein deutscher Nationalspieler zweimal geimpft

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat sich insgesamt zufrieden mit dem Stand der Corona-Impfungen rings um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor dem EM-Start geäußert. Von den Spielern ist allerdings bislang noch keiner zweimal geimpft, wie Bierhoff am Abend bei Magenta TV sagte. Teilweise seien die Spieler einmal geimpft, bei einigen Genesenen sei keine Impfung mehr notwendig. Viele Betreuer seien zweimal geimpft worden. Die DFB-Auswahl startet am Dienstag in München gegen Weltmeister Frankreich in das paneuropäische Turnier. Weitere Gegner in der schweren deutschen Vorrundengruppe sind Titelverteidiger Portugal und Außenseiter Ungarn.

20:09 Uhr

French-Open-Überraschung spielt um gleich zwei Titel

Die Tschechin Barbora Krejcikova kämpft bei den French Open in Paris am Wochenende gleich um zwei Titel. Nach ihrem Einzug ins Einzel-Finale gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa, das am Samstag (15.00 Uhr/Eurosport) stattfindet, schaffte die 25-Jährige auch im Doppel zusammen mit ihrer Tennis-Partnerin Katerina Siniakova den Sprung ins Endspiel. Das tschechische Duo setzte sich gegen die Polin Magda Linette und die Amerikanerin Bernarda Pera mit 6:1, 6:2 durch. Das Doppel-Finale findet am Sonntag statt.

Mehr zu Krejcikova können Sie hier lesen.

19:15 Uhr

Erster Deutscher steigt noch vor DFB-Team in die EM ein

Schiedsrichter Felix Brych bekommt schon am Auftakt-Wochenende seinen ersten Einsatz bei der Fußball-Europameisterschaft. Die UEFA hat den 45 Jahre alten Münchner mit der Leitung der Vorrundenpartie Niederlande gegen Ukraine am Sonntag (21 Uhr/ARD) in Amsterdam betraut. Für Brych ist es die zweite EM-Teilnahme nach 2016. Der Jurist erreicht bald die Altersgrenze, deshalb wird das paneuropäische Turnier wohl sein letztes sein. Zweiter deutscher Referee bei der EURO ist Neuling Daniel Siebert.

18:27 Uhr

Nach Corona-Chaos: Spanien impft ganzes EM-Team

Die spanische Fußball-Nationalmannschaft ist drei Tage vor ihrem EM-Auftakt am Montag (21:00 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) gegen Schweden geimpft worden. Das gab der spanische Verband RFEF bekannt. Zuvor waren Kapitän Sergio Busquets und Diego Llorente positiv auf das Coronavirus getestet und von der Mannschaft isoliert worden. Bei Llorente handelt es allerdings womöglich um einen falsch-positiven Test, zwei weitere Analysen waren negativ ausgefallen.

Der Verband habe sich bereits gestern bei der spanischen Regierung für die kurzfristig bereitgestellten Impfdosen bedankt, heißt es in einem Statement. Insgesamt seien neben dem Team und dem Betreuerstab auch alle weiteren Mitarbeiter des dreimaligen Europameisters geimpft worden. Wegen der Corona-Fall in der Mannschaft haben die Spanier einen "B-Kader" mit 17 Spielern gebildet, der sich in einer eigenen Blase aufhält und im Fall einer Team-Quarantäne gegen Schweden zum Einsatz kommen könnte.

17:29 Uhr

Über eine Löw-Entscheidung rätselt Schweinsteiger noch immer

Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger sieht im Rollenwechsel von Joshua Kimmich eine große Chance für den Schlüsselspieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die Spieler im Zentrum hätten immer einen Gegner an sich "kleben - und das hast du als Rechts- oder Linksverteidiger nicht immer. Das heißt: Da kannst du im Spielaufbau sehr viel bewirken", sagte Schweinsteiger im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Kimmich könne das Spiel auch als Rechtsverteidiger organisieren.

Grundsätzlich traut der Rio-Weltmeister der DFB-Elf viel zu. Bundestrainer Joachim Löw nennt der einstige Bayern-Profi in dem Gespräch einen "Freund", der so auch mit der Mannschaft umgehen könne. Dennoch äußerte er erneut sein Unverständnis über den Verzicht Löws auf Jérôme Boateng: "Das ist mir, wenn ich seine Leistung anschaue, schon ein Rätsel. Er hat immerhin Bayern München geholfen, das Triple zu holen."

17:05 Uhr

Geld und Spiele: UEFA entschädigt Bilbao für EM-Aus

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Volltreffer für Bilbaos Bürgemeister Juan Mari Aburto, UEFA-Präsident Aleksander Ceferin staunt und zahlt.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Bilbao erhält im Zuge der Aberkennung seiner EM-Gastgeberrolle von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) 1,3 Millionen Euro Entschädigung. Zudem soll Bilbao mit seinem Stadion San Mames in den kommenden Jahren ein Europa-League-Endspiel und ein Champions-League-Finale der Frauen ausrichten. Das gab Bürgermeister Juan Mari Aburto auf der Internetseite der baskischen Stadt bekannt. Details würden Anfang Juli bestätigt.

Die UEFA hatte Bilbao die Gastgeberschaft aufgrund fehlender Zuschauergarantien entzogen und es spanien-intern durch Sevilla ersetzt. Die Partien von Dublin teilen sich die ohnehin als Ausrichter vorgesehenen London und St. Petersburg auf.

16:40 Uhr

Alte Dame schlägt zu: Serdar verlässt die Knappen unter Wert

Zwei Tage vor der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung kann Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 einen hochkarätigen Abgang melden, der zumindest etwas, wenn auch viel zu wenig Geld in die klammen Kassen spielen wird.

Nationalspieler Suat Serdar verlässt die Veltins Arena und wechselt vorbehaltlich der noch ausstehenden sportmedizinischen Untersuchung gen Osten zu Hertha BSC. Dies gaben beide Vereine bekannt. Als Ablösesumme überweist die Alte Dame rund acht Millionen Euro an die Königsblauen.

Wie der "Kicker" berichtete, soll Schalke 04 noch im Januar 2020 ein Angebot für Serdar in Höhe von 45 Millionen Euro ausgeschlagen haben. Doch sowohl Verein und Spieler hätten die Offerte des Premier-League-Klubs West Ham damals ausgeschlagen.

Der finanziell angeschlagene Traditionsverein hält am Sonntag seine Mitgliederversammlung ab. Der aktuelle Aufsichtsratsvorsitzende Jens Buchta wird das Gremium versammeln. Wer seine Nachfolge antritt, ist noch offen. Fünf vakante Plätze im Aufsichtsrat werden auf der Versammlung neu besetzt.

15:47 Uhr

Drittes EM-Team meldet Corona-Ausfall

Für den russischen Mittelfeldspieler Andrej Mostowoi ist die Fußball-Europameisterschaft noch vor Beginn des Turniers vorbei. Der 23-Jährige von Zenit St. Petersburg wurde im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus dem Kader der russischen Nationalmannschaft gestrichen. Das Team sprach bei Twitter von einem "ungünstigen Ergebnis von PCR-Tests", ohne Einzelheiten zu nennen.

Im Laufe des Tages würden weitere Tests bei Mostowoi vorgenommen, sagte Trainer Stanislaw Tschertschessow vor dem Auftaktspiel der Gruppe B am Samstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in St. Petersburg gegen Belgien. Bei allen anderen Spielern habe es keine Auffälligkeiten gegeben. An Stelle von Mostowoi wurde Roman Jewgenjew nominiert. Der 22-Jährige von Dynamo Moskau soll nun zum EM-Spielstandort St. Petersburg reisen.

15:14 Uhr

Kroos überraschend deutlich: "Gruppe zu überstehen, wäre schon ein Statement"

Warum in die Ferne schweifen? Angesprochen auf die größten Gegner im Turnier, verweist Toni Kroos, Star-Kicker von Real Madrid, auf die eigene Gruppe - mit Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal. Freiburgs Robin Koch plaudert derweil über die Schalte mit der Kanzlerin.

14:45 Uhr

Das plant Adidas nach der EM für das DFB-Camp

Der Tross des DFB wohnt während der EM in einem neugebauten Camp in der Nähe von Herzogenaurach. Am Bau ist auch Adidas beteiligt. CEO Kasper Rorsted spricht über die Entstehung der Idee, erklärt, wie das Gelände nach der EM genutzt werden soll und verrät, wem er beim Turnier die Daumen drückt.

14:22 Uhr

Ehemaliges Bayern-Supertalent ist schon wieder ohne Verein

Sinan Kurt galt einst als riesiges Talent, als künftiger Leistungsträger beim FC Bayern. Nun, mit 24 Jahren, ist er zum zweiten Mal in wenigen Monaten vereinslos. Anfang des Jahres war der Offensivspieler in die Slowakei gewechselt, um mit dem ambitionierten FC Nitra für Aufsehen zu sorgen. Jetzt postete er in seiner Instagram-Story: "Lange Geschichte. Habe kein Gehalt bekommen und noch viele andere Dinge." Der Vertrag ist aufgelöst.

Zuvor hatte sich Kurt beim SV Straelen in der Regionalliga West nicht durchsetzen können, nachdem laut Verein seine Trainingsleistungen "nicht zu den besten gehört" haben sollen. 2014 war der damals 18-Jährige für drei Millionen Euro von Gladbach nach München gewechselt. Wie es mit seiner Karriere weitergeht, ist offen.

13:19 Uhr

Wunderläufer Ingebrigtsen knackt 21 Jahre alten Europarekord

Europameister Jakob Ingebrigtsen aus Norwegen hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Florenz den Europarekord über 5000 Meter geknackt. Das 20 Jahre alte Ausnahmetalent siegte in 12:48,45 Minuten und blieb mehr als eine Sekunde unter der bisherigen Bestmarke des Belgiers Mohammed Mourhit aus dem Jahr 2000 (12:49,71). Dabei besiegte er auch den Weltrekordler Joshua Cheptegei aus Uganda.

Ingebrigtsens Zeit bedeutete auch deutliche Jahresweltbestleistung. In der "ewigen" Bestenliste liegt er damit als bester nicht in Afrika geborener Läufer auf Platz 20. Trotz seiner erst 20 Jahre ist Ingebrigtsen bereits fünffacher Europameister bei den Aktiven und hält nun die Europarekorde über 1500 Meter (Halle und Freiluft) und eben 5000 Meter.

12:45 Uhr

Das Tippspiel zur EM

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11:49 Uhr

Star-Duo bringt Milwaukee zurück in Serie gegen Brooklyn

Superstar Giannis Antetokounmpo und die Milwaukee Bucks haben sich im Playoff-Viertelfinale der NBA zurückgemeldet. Angeführt von Antetokounmpo (33 Punkte) und Khris Middleton (35 Punkte) gewannen die Bucks zu Hause mit 86:83 gegen die Brooklyn Nets und verkürzten in der Best-of-seven-Serie auf 1:2, nachdem sie zuvor eine demütigende Niederlage mit 39 Punkten Rückstand eingesteckt hatten.

Mit bis zu 21 Punkten hatten die Bucks zwischenzeitlich geführt, am Ende machten sie es dennoch noch einmal spannend. Kevin Durant, der 30 Punkte erzielte, hatte die Nets mit einem 3-Punkte-Wurf fast noch in die Verlängerung gerettet, doch der Versuch ging knapp daneben.

Die Utah Jazz gewannen auch ihr zweites Spiel gegen die Los Angeles Clippers und haben dank des 117:111 einen großen Schritt Richtung Finale in der Western Conference gemacht.

11:16 Uhr

"Frauenfeindliche Perverse": Olympia-Medaillengewinnerin erhebt schwere Vorwürfe

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Groves (rechts) will ihre Karriere trotz der Vorwürfe fortsetzen.

(Foto: imago/AFLOSPORT)

Olympia-Medaillengewinnerin Maddie Groves hat unmittelbar vor den Trials für Tokio (23. Juli bis 8. August) mit Sexismusvorwürfen Schockwellen durch das australische Schwimmen gesendet. "Lasst dies allen frauenfeindlichen Perversen im Sport und ihren Speichelleckern eine Lehre sein", schrieb die 26-Jährige bei Instagram und zog sich von den morgen beginnenden Olympia-Ausscheidungen zurück.

"Sie können junge Frauen und Mädchen nicht mehr ausbeuten, beschämen oder wahnsinnig machen und dann erwarten, dass sie sie vertreten, damit Sie Ihren Jahresbonus verdienen können", schrieb Groves, die in Rio zweimal Olympia-Silber gewonnen hatte, weiter: "Die Zeit ist reif."

Groves hatte schon Ende des vergangenen Jahres Andeutungen gemacht, dass es im australischen Schwimmen ein Sexismusproblem gebe. Der australische Schwimmverband erklärte, Groves habe es damals abgelehnt, "weitere Informationen zur Verfügung zu stellen", es würden keine "früheren Beschwerden" von Groves vorliegen. "Alle Vorwürfe, die mit Kindesmissbrauch oder sexuellem Fehlverhalten zu tun haben, werden von Swimming Australia ernst genommen", hieß es weiter.

10:30 Uhr
10:08 Uhr

Bayern-Boss prophezeit Müller-Überraschung bei EM

Karl-Heinz Rummenigge traut Thomas Müller eine entscheidende Rolle im Team der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der EM und sogar den Titel als Torschützenkönig zu. "Ich wünsche mir natürlich seitens des FC Bayern, dass es Thomas Müller wird. Er hat bei uns eine überragende Saison gespielt, war nicht nur ein erfolgreicher Torschütze, sondern auch ein perfekter Vorbereiter", sagte der scheidende Vorstandschef des FC Bayern München beim Nachrichtenportal "t-online". Auch Bundesliga-Rekordtorschütze Robert Lewandowski wünsche er "eine gute Euro" mit Polen und "viele Tore".

Im Gegensatz zu Weltmeisterschaften, bei denen er bislang zehnmal traf, ist Müller bei Europameisterschaften noch ohne eigenen Treffer. Der 31-Jährige werde bei der EM "alle überraschen", erwartet Rummenigge. "Weil er für die deutsche Mannschaft Attribute einbringen wird, die ihr in den letzten Monaten abgegangen sind. Thomas ist ein wichtiger Antreiber auf dem Platz, kann perfekt vorbereiten und vollstrecken, zudem sorgt er außerhalb des Platzes stets für eine gute Atmosphäre im Team."

09:28 Uhr

Mihambo nimmt mehr aus Florenz mit als nur eine gute Weite

Bei Weitsprung-Star Malaika Mihambo wächst vor den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) nach ihrem Sprung auf 6,82 Meter beim Diamond-League-Meeting in Florenz das Selbstvertrauen. "Mein Anlauf war top, ich bin auf einem sehr guten Weg", sagte die Weltmeisterin von Doha: "Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Es fühlt sich an wie 2019." Mihambo, bei der es in diesem Jahr noch nicht rund lief, verbesserte ihre Saisonbestleistung um 14 Zentimeter.

08:58 Uhr

Schumacher wütet über Mazepin-Manöver - das sagt Teamchef Steiner

Mick Schumacher flucht, Onkel Ralf nennt die Situation "lebensgefährlich": Kurz vor Ende des Baku-GPs überholt Schumacher seinen Teamkollegen Nikita Mazepin, als der plötzlich nach rechts ausschert. Im Interview spricht Haas-Teamchef Günther Steiner über ein klärendes Gespräch und Mazepins Fahrstil.

08:15 Uhr

Bundesliga-Keeper vor EM-Start angriffslustig: "Wir sind keine Scheiß-Mannschaft"

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Hradecky setzt auf eine Überraschung.

(Foto: imago images/Newspix24)

Finnlands Nationaltorwart Lukas Hradecky sieht sein Team bei der Fußball-EM nicht als krassen Außenseiter. "Klar wissen wir, dass es schwierig wird. Aber wir fahren nicht zur EM, um nur daran teilzunehmen. Wir sind keine Scheiß-Mannschaft. Wir sind nicht so schwach, wie man denkt. Wir können auch einen großen Gegner schlagen", sagte der Bundesliga-Profi von Bayer Leverkusen.

Die Finnen nehmen zum ersten Mal an einem großen Fußball-Turnier teil und treffen am Samstag (18 Uhr/ZDF, Magenta TV und im Liveticker bei ntv.de) in ihrem ersten Spiel in Kopenhagen auf Dänemark. Die Vorbereitung des EM-Debütanten verlief mit zwei Niederlagen gegen Schweden und Estland enttäuschend. Trotzdem sagte Hradecky in einer Medienrunde: "Unser Selbstvertrauen ist seit der Qualifikation auf einem ganz hohen Niveau. Wenn jeder Gegner ein bisschen Respekt und Sorge hat, wie er gegen uns spielen soll, dann haben wir unseren Job gut gemacht. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir unseren Urlaub durch ein paar gute Ergebnisse bei dieser EM verkürzen könnten."

07:30 Uhr

Heute Abend startet die Fußball-EM - das sind unsere Gruppenvorschauen

07:04 Uhr

Bayern-Kapitän fühlt sich als "Versuchskaninchen"

Kapitän Nihad Djedovic vom FC Bayern hat den engen Zeitplan im Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft gegen Alba Berlin nach dem Ausgleich für die Münchner deutlich kritisiert. "Jemand sollte uns fragen, ob es gut für die Spieler ist, nach 24 Stunden wieder ein Spiel zu spielen und nach nicht mal 48 Stunden wieder", sagte der 31-Jährige im Anschluss an den 76:66-Erfolg bei den Berlinern. "Ich weiß, dass wir die einzige Liga in Europa sind, die so spielt. Anscheinend sind wir Versuchskaninchen."

Am Mittwoch hatte Alba die erste Partie zu Hause mit 89:86 gewonnen, bereits am Samstag (15 Uhr) und Sonntag (15 Uhr) stehen in München die Duelle drei und vier an. Ein mögliches entscheidendes fünftes Finale würde am Dienstag (19 Uhr) wieder in Berlin steigen. "Es wird keine Erholung mehr geben, diese Serie ist eine Mörderserie", sagte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi.

Wegen der Coronavirus-Pandemie sowie mehrerer positiver Fälle und Quarantäneanordnungen bei Teams hatte sich der Saisonablauf verzögert. Am kommenden Dienstag muss die Spielzeit beendet sein, weil das Fenster für die Nationalmannschaften vor Olympia beginnt.

06:32 Uhr

Nationalstürmer wechselt in die NHL

Nationalstürmer Lukas Reichel hat seinen ersten Vertrag in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL unterschrieben. Bei den Chicago Blackhawks erhielt der 19-Jährige den Einstiegsvertrag ("entry level contract") über drei Jahre mit 925.000 Dollar Grundgehalt.

"Lukas hat in seinem zweiten Jahr als Profi enorme Fortschritte gemacht", sagte Stan Bowman, General Manager des sechsmaligen Stanley-Cup-Siegers. "Ihn nach Nordamerika zu holen, ist der logische nächste Schritt für seine Weiterentwicklung. Wir freuen uns, einen so jungen, dynamischen Spieler in den Kreis unserer Stürmer aufnehmen zu können."

Reichel war von Chicago im NHL-Draft 2020 an Position 17 ausgewählt worden, spielte aber in der abgelaufenen Saison noch für die Eisbären in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). In insgesamt 89 DEL-Partien verbuchte der Linksschütze 24 Treffer sowie 32 Torvorlagen.

06:01 Uhr

Trainer-Legende schreibt Löw emotionalen Abschiedsbrief

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Zwei erfolgreiche Trainer.

(Foto: picture alliance / dpa)

Joachim Löw hat vor seinem letzten Turnier als Bundestrainer einen Abschiedsbrief vom früheren spanischen Weltmeister-Coach Vicente del Bosque erhalten. In dem Dokument, das dem "Münchner Merkur" vorliegt, spricht del Bosque über die Begegnungen mit Löw und dankt ihm für fairen Sportsgeist. "Wahre Größe zeigt sich erst in Momenten der Niederlage. Sie verloren nie ein schlechtes Wort. Im Gegenteil. Sie nannten uns damals ein Vorbild. Dafür möchte ich Ihnen danken", schreibt del Bosque, dessen Mannschaft auf dem Weg zum Weltmeistertitel 2010 die deutsche Auswahl im Halbfinale ausgeschaltet hatte. Del Bosque lernte Löw als "seriösen und respektvollen" Rivalen kennen und wünscht ihm für seinen Schlussakt "nicht nur sportlichen Erfolg", sondern auch, dass er seinen "edlen Charakter" bewahrt.

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