Freitag, 12. Februar 2021Der Sport-Tag

20:56 Uhr

"Nicht in Ordnung": Eberl ist sauer über Verlegungs-Ärger

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Max Eberl fühlt sich ungerecht behandelt.

(Foto: dpa)

Sportdirektor Max Eberl sieht seinen Klub Borussia Mönchengladbach wegen der Verlegung des Champions-League-Spiels gegen Manchester City nach Budapest zu Unrecht in der Kritik. "Dass die Diskussion auf unserem Rücken ausgetragen wird, finde ich ehrlich gesagt nicht ganz in Ordnung. Wir haben seit einem Jahr gezeigt, dass unser Konzept nachhaltig funktioniert. Andere Sportarten, aber auch andere gesellschaftliche Bereiche haben sie übernommen", sagte Eberl im Interview der "Rheinischen Post".

Für die Borussia sei es elementar, diese Spiele zu spielen und sich mit den besten Teams Europas zu messen. "Wenn uns dann politisch die Möglichkeit gegeben wird, das zu tun, nehmen wir es an. Wir könnten ehrenhalber das Spiel auch herschenken, aber das entspricht nicht unserem Naturell", ergänzte Eberl.

Die Borussia muss ihr Heimspiel beim Achtelfinal-Hinspiel am 24. Februar in der ungarischen Hauptstadt bestreiten. Grund für die Verlegung ist das geltende Einreiseverbot nach Deutschland aus Hochrisiko-Ländern, in denen das Coronavirus mutiert ist. Dazu gehört Großbritannien.

19:39 Uhr

"Kann helfen": Auf Schalke reden sie jetzt den Quertreiber stark

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Nabil Bentaleb, Ex-Aussortierter.

(Foto: dpa)

Sead Kolasinac hat die Rückkehr von Nabil Bentaleb beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 verteidigt und erhofft sich Impulse durch den zuletzt zum wiederholten Male suspendierten Teamkollegen. "Ich kenne Nabil schon lange, habe 2016/17 eine ganze Saison mit ihm zusammengespielt", sagte der 27 Jahre alte Verteidiger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir alle wissen, dass er große fußballerische Qualitäten hat. Er kann der Mannschaft in der jetzigen Situation helfen. Ich bin froh darüber, dass er wieder da ist."

Die Suspendierung von Bentaleb war zuletzt überraschend aufgehoben worden. Trainer Christian Gross hatte angekündigt, dass der 26-Jährige trotz fehlender Spielpraxis für die Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim 1. FC Union Berlin im Kader stehen soll.

Trotz des großen Rückstands von neun Punkten auf den Relegationsplatz glaubt Kolasinac an den Klassenverbleib des Tabellenletzten. "Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt", sagte der Abwehrspieler, der im Winter vom FC Arsenal ausgeliehen worden war. "Es sind noch ein paar Spiele zu spielen, und es ist rechnerisch noch möglich."

19:02 Uhr

Per Aufholjagd zu Gold: Grotheer gelingt famoser Wintersport-Coup

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Christopher Grotheer ist Skeleton-Weltmeister.

(Foto: imago images/Arvid Müller)

Christopher Grotheer vom BRC Thüringen hat seinen Überraschung-Titel vom Vorjahr bei der Skeleton-Weltmeisterschaft in Altenberg verteidigt. Der 28-Jährige, der in diesem Winter kein Weltcuprennen gewann, legte auf seiner Lieblingsbahn eine furiose Aufholjagd hin und raste mit zwei Laufbestzeiten am führenden Russen Alexander Tretjakow vorbei. Nach vier Läufen hatte Grotheer 0,28 Sekunden Vorsprung auf den Olympiasieger von 2014. Alexander Gassner vom BSC Winterberg kam wie im Vorjahr auf Rang drei.

Der zweimalige Junioren-Weltmeister Felix Keisinger vom WSV Königssee konnte Platz drei nach dem dritten Lauf nicht halten und komplettierte als Vierter das gute Abschneiden der Deutschen. Enttäuschend war der 16. Platz vom sechsmaligen Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland und Rang 17 von Pyeongchang-Olympiasieger Yun Sungbin aus Südkorea.

18:13 Uhr

Zum Abendessen: Lewandowski offenbart überraschende Wunschgäste

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Prost!

(Foto: picture alliance / sampics / Christina Pahnke)

Weltfußballer Robert Lewandowski hat bei einer Idee für einen Essensbesuch bei sich zu Hause seine Bewunderung für zwei Star-Unternehmer verraten. Auf die Frage, ob er lieber die mehrmaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo und Lionel Messi oder Amazon-Gründer Jeff Bezos oder Tesla-Chef Elon Musk zum Dinner einladen würde, sagte der Bayern-Star. "Ich würde zwei Treffen vereinbaren, da ich mich gerne über Fußball unterhalte, ein Essen mit Elon Musk und Jeff Bezos aber auch sehr interessant wäre. Zwei absolute Pioniere, deren Werdegang mich beeindruckt. Ihre Visionen haben die Welt verändert", sagte Lewandowski dem Magazin "Icon", das in der kommenden "Welt am Sonntag" erscheint.

"Mit ihnen über Inspiration und Umsetzung zu diskutieren wäre sehr interessant. Und auch, wie sie mit Kritikern und Misserfolgen umgehen", führte Lewandowski aus. Er bewundere die beiden Milliardäre "für ihre Vision und Kreativität, aber auch ihre Ausdauer und den Mut, diese zu verwirklichen. Ich denke, da gibt es viele Gemeinsamkeiten."

17:00 Uhr

Wolfsburg verlängert langfristig mit Stammkraft

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Bleibt bis 2026: Maximilian Arnold.

(Foto: picture alliance / SvenSimon-Preiss-Witters-Pool)

Maximilian Arnold bleibt dem Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg langfristig erhalten. Wie der Champions-League-Anwärter mitteilte, wurde der Vertrag mit dem 26-Jährigen vorzeitig bis zum 30. Juni 2026 verlängert. VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer nannte Arnold "ein Gesicht des Vereins", der Mittelfeldspieler sei ein "Idol und Vorbild für viele Talente in unserem Nachwuchs".

Dass Arnold, der seit 2009 für Wolfsburg spielt, bleibt, sei "eine richtig gute Nachricht für den VfL Wolfsburg und ein tolles Signal für die weitere Entwicklung unserer Mannschaft", führte Schäfer aus.

"Es ist etwas sehr Besonderes, so lange für denselben Verein auflaufen zu können. Fast die Hälfte meines Lebens verbringe ich nun schon in Wolfsburg", sagte Arnold: "Hier habe ich den Schritt zum Profi geschafft, habe mich in der Bundesliga behaupten können und außerdem eine Familie gegründet. So etwas gibt man nicht so leicht wieder her."

16:31 Uhr

Kurz vor dem Ziel: Pechsteins Rücken spielt doch nicht mit

Geplagt von Rückenproblemen hat Claudia Pechstein in ihrem 55. Rennen bei einer Einzelstrecken-WM der Eisschnellläufer in Heerenveen einen Leistungseinbruch erlebt. In der Teamverfolgung konnte die Berliner Olympiasiegerin, die am 22. Februar 49 Jahre alt wird, etwa 500 Meter vor dem Ziel nicht mehr mit ihren Teamgefährtinnen Mareike Thum und Josephine Heimerl mithalten und musste abreißen lassen. Somit reichte es für die Deutschen am Freitag in der leeren Thialf-Arena in 3:17,10 Minuten nur zum dem achten und letzten Rang.

Pechstein, die als einzige Sportlerin an 20 der bisherigen 21 Titelkämpfe teilgenommen hat und dabei 30 Medaillen erkämpfte, musste damit einen Rückschlag auf dem Weg zu ihren achten Olympischen Spielen einstecken.

Beim Sieg der Niederländerinnen in 2:55,79 Minuten krönte sich Hollands erfolgreichste Olympionikin Ireen Wüst mit ihrem 22. WM-Erfolg zur alleinigen Rekordweltmeisterin. Bisher hatte die 34-Jährige den Rekord mit der Tschechin Martina Sablikova inne.

16:01 Uhr

Deutsche Biathleten patzen historisch

Die deutschen Biathleten haben im ersten Einzelrennen der WM in Pokljuka/Slowenien ein historisches Debakel erlebt. Olympiasieger Arnd Peiffer lief als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes im Sprint über 10 km auf Rang 36, schlechter waren die deutschen Männer in einem WM-Rennen noch nie. Auf Überraschungssieger Martin Ponsiluoma (Schweden) fehlten Peiffer nach zwei Schießfehlern 1:37,2 Minuten.

"Ich mache ein schlechtes Stehendschießen. Dazu hatte ich in der letzten Runde arge Probleme", sagte Peiffer in der ARD: "Deshalb bin ich mehr als unzufrieden heute." Für Benedikt Doll (4 Strafrunden/+1:43,7 Rückstand) und Johannes Kühn (4/+1:57,3) lief es mit den Plätzen 39 und 45 noch schlechter, Erik Lesser (2/+2:21,6) verpasste sogar die Verfolgung der besten 60 auf Rang 66.

Aber auch für die anderen drei sind für die 12,5 km im Rennen am Sonntag (13.15 Uhr/ARD und Eurosport) schon jegliche Medaillenchancen dahin.

15:56 Uhr

"Blödsinn" und "Blabla": BVB-Gerüchte nerven Eberl

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Max Eberl kann dieses "allgemeine Blabla" nicht mehr hören.

(Foto: dpa)

Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach hat Spekulationen um einen möglichen Abschied von Fußball-Nationalspieler Florian Neuhaus mit deutlichen Worten zurückgewiesen. "Zu Florian habe ich doch ein engeres Verhältnis als andere Menschen um uns herum. Das ist Blödsinn, ganz einfach", sagte Eberl.

Neuhaus war zuletzt vor allem mit Borussia Dortmund, aber auch Bayern München und englischen Klubs in Verbindung gebracht worden. Eberl reagierte genervt darauf, "dass wir uns immer wieder zu irgendwelchen Gerüchten äußern müssen, ohne dass dafür eine Quelle genannt wird. Man hört etwas aus dem Umfeld? Dann sagen Sie mir, wer was gesagt hat, dann kann ich darauf antworten. Dieses allgemeine Blabla kann ich irgendwann nicht mehr hören", sagte Eberl.

Da der BVB nun auch an Trainer Marco Rose interessiert sein soll, hatte ein möglicher Neuhaus-Wechsel nach Dortmund für Unmut unter den Fans gesorgt. "Kaputt kaufen" könne Dortmund die Gladbacher Borussia aber nicht, betonte Eberl: "Das schafft der BVB nicht, und das schafft auch kein anderer Verein."

14:50 Uhr

Turn-Star musste über Rummenigge-Aussage "herzlich lachen"

Turner Marcel Nguyen ist gegen eine bevorzugte Corona-Impfung bei Sportlern und kann die umstrittenen Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge nicht nachvollziehen. Der Klubboss des FC Bayern hatte bei "Sport1" gesagt, man wolle sich überhaupt nicht vordrängen, aber Fußballer könnten als Vorbild einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. "Ganz ehrlich, da musste ich herzlich lachen", sagte der zweifache Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2012 in London bei "t-online.de".

"Mit gesundem Menschenverstand lässt man sich impfen, wenn man an der Reihe ist. Dass ein Impfgegner vom FC Bayern überzeugt wird, halte ich für eine sehr gewagte These", fügte der 33-Jährige hinzu. Rummenigges Aussagen hatten in den vergangenen Tagen wiederholt Kritik hervorgerufen.

14:24 Uhr

Görner: Alonso hat bei Radunfall "sehr viel Glück gehabt"

Bei Radfahren in der Schweiz wird Fernando Alonso in einen Verkehrsunfall verwickelt und erleidet einen Kieferbruch. Was das für den Saisonstart des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters aus Spanien in wenigen Wochen bedeutet, erklärt Formel-1-Experte Felix Görner.

13:38 Uhr

NFL-Superstar Brady lässt sich operieren

Nach seinem siebten Super-Bowl-Triumph wird sich Star-Quarterback Tom Brady einem kleinen Eingriff am linken Knie unterziehen. "Er lässt ein bisschen saubermachen", sagte Headcoach Bruce Arians von Meister Tampa Bay Buccaneers der "Tampa Bay Times". Es handele sich lediglich um eine kleine Operation, Grund zur Besorgnis bestehe nicht. Der 43-Jährige hatte 2008 in dem Knie einen Kreuzband- und Innenbandriss erlitten. 2010 musste er wegen einer Stressfraktur im Fuß operiert werden.

Brady hatte mit seinen Buccaneers am Mittwochmittag (Ortszeit) noch auf einer Bootsparade den grandiosen Sieg im Super Bowl gegen die Kansas City Chiefs ausgelassen gefeiert. Brady ist der erfolgreichste Profi in der Geschichte der NFL und hat mehr Titel geholt als jede Mannschaft in der National Football League.

13:16 Uhr

Bob-Dominator Friedrich sponsert seinen ersten Verfolger

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Gemeinsam für den Bobsport.

(Foto: imago images/kolbert-press)

An Dauersieger Francesco Friedrich wird auch bei der Viererbob-WM am Wochenende in Altenberg kein Weg vorbeiführen. Gerade weil seine Dominanz so erdrückend ist, gerät Friedrich über die Zukunft des Schlittensports ins Grübeln. "Wir wollen, dass es uns weiterhin gibt", sagt der Sachse, "dass die Kinder auf der Straße nicht irgendwann sagen: Bobfahren? Was ist das?"

Und so trägt Friedrich in diesem Jahr selbst dazu bei, dass der Wettbewerb zumindest ein bisschen eng bleibt. Kein Witz: Der 30-Jährige sponsert seinen stärksten Konkurrenten, den Österreicher Benjamin Maier. Dem fehlten in der Corona-Krise die finanziellen Mittel, um die Saison zu stemmen, ein Loch von 25.000 Euro klaffte. Also rief Maier ein Crowdfunding ins Leben, und Friedrich habe "zunächst aus Jux" teilgenommen, erzählt der Österreicher. Aus "etwas Kleinem" sei mit der Zeit "eine schöne Unterstützung geworden." Nun steht deshalb "Bobteam Friedrich" auf Maiers Schlitten geschrieben.

12:28 Uhr

Spanische Presse begeistert: "Flick hat perfekte Maschine geschaffen"

Sechs Titel innerhalb einer Saison: Nach Guardiolas FC Barcelona 2009 ist das noch nie einer Mannschaft gelungen. Auch wenn der 1:0-Sieg im Finale der Klub-WM gegen UANL Tigres aus Mexiko keine unbedingte Machtdemonstration war, staunt die internationale Presse.

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Der FC Bayern, ein Klub mit Weltformat, feiert seinen sechsten Titel in einem Jahr. Hansi Flick hat taktische und offensive Klarheit und Harmonie in eine Mannschaft eingeführt, in der bei jedem Wettbewerb der zweite Platz ein Anschlag auf den eigenen Stolz ist".

SPANIEN

Marca: "Bayern ist der Video-Weltmeister. Barcelona und Guardiola haben einen Weggefährten. Bayern setzt sich die Weltkrone in der Wüste auf. Hansi Flick übernahm die Bayern im November 2019 Kovac am Rande des Abgrunds. Bayern glänzte nicht, aber Pavards Treffer reichte zum Sieg.

Sport: "Flick und seine Mannschaft erklimmen den Olymp des Weltfußballs. Die Erfolgsgeschichte von Flick und Bayern erlebt ihren Höhepunkt. Flick hat eine perfekte Maschine geschaffen, sie sind in der Lage jeden Gegner zu überrollen. Bayern komplettiert seine Heldentaten mit der Klub-Weltmeisterschaft."

12:00 Uhr

Alonso erleidet Kieferbruch bei Fahrradunfall

Formel-1-Rückkehrer Fernando Alonso ist bei seinem Rennrad-Unfall gestern einigermaßen glimpflich davongekommen und wird den Saisonstart in sechs Wochen wohl wie geplant bestreiten können. Das teilte sein Team Alpine mit, bis zum vergangenen Jahr waren die Franzosen unter dem Namen Renault am Start.

Der Spanier erlitt bei dem Unfall unter Beteiligung eines Autos in seiner Schweizer Wahlheimat demnach eine Fraktur im Oberkiefer, die eine Operation nötig machte. Der Eingriff sei erfolgreich verlaufen, Alonso werde aber für weitere 48 Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

"Nach ein paar Tagen absoluter Ruhe wird er in der Lage sein, das Training wieder aufzunehmen", teilte Alpine mit: "Wir erwarten, dass er für die Vorbereitung auf die Saison komplett einsatzbereit sein wird." Diese beginnt am 28. März in Bahrain, schon zwei Wochen zuvor finden an gleicher Stelle die offiziellen Testfahrten statt.

11:42 Uhr

Für Gross ist Schalkes Mannschaft "nicht kaputt"

Trainer Christian Gross sieht das Mannschaftsgefüge bei Bundesliga-Schlusslicht Schalke 04 trotz der langen Talfahrt als intakt an. "Die Mannschaft ist nicht kaputt. Sie hatte ein Jahr lang nicht gewonnen, ja. Da ist klar, dass ihr das Selbstvertrauen fehlt. Wir versuchen es Stück für Stück zurückzuholen", sagte der Coach im Gespräch mit Schweizer Medien.

Bei seiner Ankunft Ende Dezember sei ihm aufgefallen, dass die Mannschaft "zu wenig Erfahrung und zu wenig Persönlichkeit auf dem Platz" hatte. Dies habe der Verein unter anderem durch die Verpflichtung von Shkodran Mustafi, Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar kompensiert. "Die Spieler wissen, dass sie jetzt viel für den Lebensinhalt der Abertausenden von Schalke-Fans machen können", sagte Gross.

Die Mission Klassenerhalt werde dennoch die schwierigste Aufgabe seiner Trainerkarriere. "Die Frage ist, ob die Zeit reicht. Denn es bleibt nicht viel davon", sagte der 66-Jährige.

11:06 Uhr

Gnabry fällt beim FC Bayern vorerst aus

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Klub-Weltmeister, jetzt aber verletzt.

(Foto: imago images/MB Media Solutions)

Klub-Weltmeister Bayern München muss vorerst auf Nationalspieler Serge Gnabry verzichten. Der 25-Jährige hat sich im Finale des Kontinente-Turniers gegen Tigres UANL (1:0) einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen. Das ergab eine Untersuchung durch die medizinische Abteilung des FC Bayern.

  • Gnabry war am Donnerstagabend in der 64. Minute ausgewechselt worden.
  • Der deutsche Rekordmeister trifft am Montag (20.30 Uhr im ntv.de-Liveticker) in der Bundesliga auf Arminia Bielefeld. Gegen den Aufsteiger muss Trainer Hansi Flick bereits auf Thomas Müller (Corona) verzichten.
  • Leon Goretzka und Javi Martinez könnten nach ihren positiven Corona-Tests ebenso zurückkehren wie Jérôme Boateng, der aus privaten Gründen vorzeitig von der Klub-WM abgereist war.
10:12 Uhr

So kommt Thomas Müller zurück nach München

Thomas Müller ist nach seinem positiven Corona-Test nicht mit der Mannschaft des FC Bayern nach München zurückgereist und wird Katar mit einem separaten Flieger verlassen. Nach Informationen des deutschen Fußball-Rekordmeisters vom Freitag geht es dem 31-Jährigen gut. Sportvorstand Hasan Salihamidzic kümmert sich um die Rückreise des Mittelfeldakteurs in Doha.

  • Nach seiner Rückkehr nach Bayern muss sich Müller in Quarantäne begeben. Das sehen die pandemiebedingten Einreisebestimmungen nach Deutschland vor.
  • Müller kann bei den Bundesligaspielen gegen Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt in der kommenden Woche nicht mitwirken. Der FC Bayern erklärte, dass er sich mit den zuständigen Behörden über das weitere Vorgehen abgestimmt habe.
09:53 Uhr

2014er-Weltmeister Kramer würde sich sofort impfen lassen

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(Foto: Hufnagel PR/Ulrich Hufnagel/Pool )

Fußballprofi Christoph Kramer steht einer Impfung gegen das Coronavirus aufgeschlossen gegenüber und sieht dadurch auch eine Vorbildwirkung. "Wenn mir eine Impfung angeboten würde, würde ich sie nehmen", sagte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach in einem Sport1-Interview.

  • "Ich vertraue dem Land, in dem ich lebe, sehr. Wenn ein Impfstoff in Deutschland auf den Markt kommt, habe ich ein gutes Gefühl", fügte der Weltmeister von 2014 hinzu.
  • Wenn man das nicht endende Thema Corona mit einer Impfung beenden könne, sei er dazu sofort bereit.
  • Fußballer hätten dabei natürlich eine Vorbildfunktion, sagte Kramer angesprochen auf eine umstrittene Aussage von Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Wenn wir als Fußballer dazu beitragen können, dass sich mehr Leute impfen und das Vertrauen wächst, dann halte ich das für eine gute Idee."
09:06 Uhr

Tennisstar Williams entzückt mit Idee zum familiären Doppel

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Tochter Olympia ist jetzt drei.

(Foto: imago images/AAP)

Tennis-Superstar Serena Williams ist bei den Australian Open dem ersehnten 24. Grand-Slam-Titel einen weiteren Schritt näher gekommen. Die 39 Jahre alte US-Amerikanerin bezwang in der dritten Runde in Melbourne Anastasia Potapowa 7:6 (7:5), 6:2. Im ersten Satz profitierte Williams aber vom Nervenflattern der Russin, die bei eigenem Aufschlag zwei Satzbälle vergab.

  • Im Achtelfinale wartet eine deutlich höhere Hürde, die Ausnahmespielerin trifft auf die äußerst formstarke Aryna Sabalenka (Belarus).
  • Für Begeisterung sorgte Williams als sie über ihre dreijährige Tochter Olympia sprach, die ebenfalls bereits Tennis spielt: "Ich habe mit ihr darüber gesprochen, ob wir hier mal zusammen Doppel spielen wollen."
08:36 Uhr

Bleibt Gündoğan für immer ein Citizen?

Fußballprofi İlkay Gündoğan kann sich ein Karriereende beim englischen Premier-League-Klub Manchester City durchaus vorstellen. "Die Art und Weise, wie hier gearbeitet wird, nicht nur sportlich, sondern auch alle Bereiche drumherum, habe ich in dieser Art und Weise noch nie gesehen in meiner Karriere", sagte der 30-Jährige in einem Sky-Interview.

  • Im Team von Startrainer Pep Guardiola fühlt sich der DFB-Nationalspieler, der im Sommer 2016 von Borussia Dortmund nach Manchester wechselte, gut aufgehoben. "Ich habe das Gefühl, der Klub ist mehr als nur der Fußball an sich", sagte Mittelfeldspieler Gündogan, "und es ist einfach ein schönes Gefühl, ein Teil dieser Familie zu sein."
  • Man City ist aktuell Spitzenreiter der Premier League; am Abend waren die Citizens zudem ins Viertelfinale des FA-Cups eingezogen.
07:54 Uhr

Die irre Sieg-Bilanz von Flick

Die historische Leistung von Hansi Flick mit dem FC Bayern München lässt sich auch an einer bemerkenswerten Statistik belegen. Der 55-Jährige hat in seinen 16 Monaten als Chefcoach mit seiner Mannschaft mehr Titel gewonnen als Pflichtspiele verloren.

  • Der Erfolg bei der Klub-Weltmeisterschaft in Katar war Flicks sechster Titelgewinn mit dem deutschen Rekordchampion. In insgesamt 68 Wettbewerbsspielen musste er gleichzeitig nur fünf Niederlagen hinnehmen; vier in der Bundesliga und eine im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Holstein Kiel nach Elfmeterschießen.
  • "Die Entwicklung im vergangenen Jahr ist schon phänomenal", sagte Flick, der im November 2019 Niko Kovac als Chefcoach abgelöst hatte. Zuvor hatte er als dessen Assistent gearbeitet. "Diese Mannschaft hat einen absoluten Willen, erfolgreich zu sein", sagte er nun in Katar.
07:24 Uhr

Müheloser Zverev bucht das Achtelfinale in Melbourne

Alexander Zverev hat bei den Australian Open ohne Mühe das Achtelfinale erreicht. Deutschlands bester Tennisspieler setzte sich in Melbourne gegen den Franzosen Adrian Mannarino mit 6:3, 6:3, 6:1 durch.

  • Im sechsten Duell mit dem Linkshänder feierte er damit den sechsten Sieg.
  • In der Rod Laver Arena nutzte Zverev nach 1:43 Stunden seinen ersten Matchball. Der 23-Jährige, für den es das dritte Achtelfinale in Melbourne in Serie ist, trifft nun auf den Sieger des Duells zwischen dem Spanier Pedro Martinez und dem an Nummer 23 gesetzten Serben Dusan Lajovic.
  • Zverev ist der letzte verbliebene Deutsche beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison.
06:47 Uhr

Flick über Müller: "Ging ihm ganz gut"

Bayern-Trainer Hansi Flick hat bei Thomas Müller von keinen gesundheitlichen Problemen nach dem positiven Corona-Test des Münchner Fußball-Profis berichtet. "Er ist etwas müde, aber ich glaube, das ist ganz normal. Es geht einem einiges durch den Kopf, aber ansonsten, glaube ich, ging es ihm ganz gut", sagte der Münchner Coach nach dem Titelgewinn bei der Klub-WM gegen den mexikanischen Verein Tigres UANL.

  • "Jetzt müssen wir schauen, wie wir es schaffen, dass er so schnell wie möglich zurückkommt. Das planen Experten", ergänzte Flick zu Müller.
  • Im Gespräch war eine Reise des infizierten Spielers mit einem Privatjet von Doha nach München. Nach der Rückkehr nach Bayern muss sich Müller in Quarantäne begeben.
  • Müller kann auch bei den Bundesligaspielen gegen Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt in der kommenden Woche nicht zurück im Team erwartet werden. Der FC Bayern erklärte, dass er sich mit den zuständigen Behörden über das weitere Vorgehen abgestimmt habe.
05:55 Uhr

Schiedsrichter Kinhöfer: Pavards Siegtor war "irregulär"

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Glück gehabt beim Freuen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Siegtreffer von Benjamin Pavard für Bayern München im Finale der Klub-WM gegen Tigres UANL (1:0) hätte nach Meinung des früheren Bundesliga-Schiedsrichters Thorsten Kinhöfer nicht anerkannt werden dürfen. "Er hat den Ball an den Oberarm bekommen, direkt danach fällt das Tor. Dementsprechend ist es irregulär", sagte Kinhöfer bei "Bild live" über Vorarbeiter Robert Lewandowski.

  • Der Weltfußballer hatte den Ball nach einer Flanke für Pavard vorgelegt, der Franzose traf aus kurzer Distanz ins leere Tor (59.). Schiedsrichter Esteban Ostojich (Uruguay) ließ allerdings wohl nur die vermeintliche Abseitsposition Lewandowskis prüfen und erkannte dabei keine strafbare Aktion.
  • "Das ist ein Fehler des Videoschiedsrichters, der muss das erkennen", sagte der frühere FIFA-Referee Kinhöfer (52): "Dass das Endspiel der Klub-WM durch ein irreguläres Tor entschieden wird, hat ein Geschmäckle."