Freitag, 12. Oktober 2018: Der Sport-Tag bei n-tv.de

Heute mit Anja Rau

20:57 Uhr

HSV-Kapitän Hunt nennt Trainerkritik "völlig unnötig"

Beim HSV kehrt bekanntlich nie Ruhe ein. Aber Mannschaftskapitän Aaron Hunt versucht es trotzdem mal und bezeichnet die Diskussion um Trainer Christian Titz als "völlig unnötig".

  • Zum Umbruch gehöre auch, "dass man jetzt ein wenig Geduld hat mit dem Team und nicht nach zwei, drei Spielen, die man nicht gewinnt, direkt Diskussionen anfängt", sagte Hunt dem NDR.
    Aaron Hunt und sein Trainer Christian Titz.
    Aaron Hunt und sein Trainer Christian Titz.(Foto: imago/Michael Schwarz)
  • "Die 2. Liga ist nicht so schlecht, wie sie von manchen gemacht wird. Unsere Mannschaft muss wachsen und sich zusammenfinden. Bei jungen Spielern ist es normal, dass sie große Leistungsschwankungen haben."
  • Die Diskussion um ihn habe den Coach nicht verändert, versicherte Hunt. "Er ist immer noch locker und hat sich nicht verstellt. Man hat es ihm nicht angemerkt, dass er besonders unter Beobachtung steht. Das hat der Mannschaft geholfen. Das war seine erste richtige Krise als Profi-Trainer."
20:18 Uhr

Boykott-Drohungen verhindern Gascoignes Ehrung

(Foto: AP)

Die Aufnahme von Paul Gascoigne in die Ruhmeshalle des schottischen Fußballs ist vorerst verhindert worden. Wie die BBC berichtet, hat die Hall of Fame das Prozedere ausgesetzt, nachdem Kritik an der der Auswahl des englischen Enfant terrible laut geworden war und offenbar mehrere Offizielle des schottischen Verbandes mit dem Boykott der Gala-Veranstaltung gedroht hatten. Zudem würden Bedenken hinsichtlich des Gesundheitszustand des 51-Jährigen herrschen.

  • "Nach ausführlichen Beratungen ist entschieden worden, dass aufgrund einer Anzahl von Faktoren, darunter laufende Beratungen, sowie Bedenken im Hinblick auf seine Gesundheit die Nominierung von Paul Gascoigne aus dem diesjährigen Prozess entfernt wird", zitierte die BBC aus einer Mitteilung der Hall of Fame.
  • Gascoigne hatte von 1995 bis 1998 für die Glasgow Rangers gespielt, war mit dem Klub dreimal Meister geworden und wurde in seiner ersten Saison zu Schottlands Spieler des Jahres gewählt.
  • In den vergangenen Jahren hatte "Gazza" immer wieder durch schlimmste Alkoholabstürze für Schlagzeilen gesorgt. In der Vorwoche war bekannt geworden, dass Gascoigne mit vier weiteren Fußballstars in die Hall of Fame aufgenommen werden sollte.
19:44 Uhr

Bester Fußballnachwuchs - drei Deutsche gehören dazu

Große Ehre für drei deutsche Nachwuchskicker: Oliver Batista Meier, Noah Katterbach und Luca Unbehaun gehören zu den 60 besten Fußball-Talenten der Welt. Das meint zumindest der "Guardian" in seiner großen Analyse der 2001 geborenen Spieler.

  • (Foto: imago/Lackovic)
    Meier: Der offensive Mittelfeldspieler ist beim FC Bayern München angestellt. Kam im Sommer 2016 vom 1. FC Kaiserslautern - und dafür mussten die Münchner etwa 400.000 Euro blechen. Kommt derzeit in der U17 und U19 zum Einsatz, hat aber auch schon für die U23 gespielt. "Oliver ist ein großes Talent", wird Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic zitiert. "Wir sind sehr glücklich, dass wir ihn lange an den Verein binden konnten. Unser Ziel ist es ihn weiterzuentwickeln."
  • (Foto: imago/Action Plus)
    Katterbach: Der Linksverteidiger spielt derzeit für die U19 des 1. FC Köln. Er ist schon seit zehn Jahren im Verein - obwohl ihn seine Eltern früher rund 70 Kilometer hin und 70 Kilometer zurück fahren mussten, damit er von seinem Wohnort Dreiborn in der Eifel zum Training kommen konnte. Hat bereits die Fritz-Walter-Medaille als bester Nachwuchsspieler verliehen bekommen - gemeinsam mit dem Leverkusener Kai Havertz. Und was aus dem geworden ist, können wir ja derzeit in der Bundesliga bewundern.
  • (Foto: imago/Jörg Schüler)
    Unbehaun: Der Torhüter spielt bei Borussia Dortmund, die meiste Zeit in der U19. Hat bereits die deutsche B-Jugend-Meisterschaft gewonnen. Etwas bitter ist seine Nationalspieler-Karriere: Mit der U17 spielte er im Sommer bei der EM, konnte aber wenig für das Vorrunden-Aus.
19:02 Uhr

Cottbuser Polizei fahndet nach rassistischem Energie-Fan

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Entschuldigung, aber das widerlich! Das Bild eines Fans von Fußball-Drittligist Energie Cottbus, der beim DFB-Pokalspiel gegen den SC Freiburg ein Trikot mit der Nummer 66 und dem Namensschriftzug "SIEGHEIL SON" trug, sorgt im Internet für großen Wirbel.

  • Die Kriminalpolizei hat wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Symbole Ermittlungen aufgenommen, der Täter konnte bislang aber nicht identifiziert werden. Daher hat das Amtsgericht Cottbus nun die Veröffentlichung der Aufnahmen des Beschuldigten angeordnet.
  • Wer Hinweise zur Identität des Mannes geben kann, solle sich bei der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße unter der Telefonnummer 0355 4937-1227 oder der Internetwache der Brandenburger Polizei unter dem Link "Einen Hinweis geben" melden, teilt die Polizei mit.
  • Der Verein verschickte via Twitter einen Link zur Polizeifahndung mit dem Foto des Beschuldigten. "Beim FC Energie ist kein Platz für Nazis! Wir nehmen den Vorfall ernst und unterstützen die Polizei Brandenburg bei der Öffentlichkeitsfahndung", schreibt der Klub.
  • Die Lausitzer hatten in der Vergangenheit öfter Probleme mit rechtsgesinnten Anhängern. Beim Aufstieg in die 3. Liga Ende Mai hatten zum Beispiel ein paar Vermummte in Ku-Klux-Klan-Masken und einem Banner mit der Aufschrift "Aufstieg des Bösen" in der Stadt posiert. Auch davon hatte sich der Verein vehement distanziert.
18:03 Uhr

Champions-League-Spiel unter Verdacht der Wettmanipulation

Thilo Kehrer (r.) könnte unwissentlich bei einer manipulierten Partie mitgespielt haben.
Thilo Kehrer (r.) könnte unwissentlich bei einer manipulierten Partie mitgespielt haben.(Foto: imago/VI Images)

Das Champions-League-Spiel zwischen dem französischen Fußballmeister Paris St. Germain und dem serbischen Titelträger Roter Stern Belgrad (6:1) am 3. Oktober steht offenbar unter dem Verdacht der Wettmanipulation. Das berichtet die französische Sportzeitung "L'Equipe".

Demnach habe ein ranghoher Vertreter des serbischen Klubs im Vorfeld des Spiels eine hohe Summe darauf gewettet, dass sein eigenes Team mit fünf Toren Unterschied verlieren werde. Die Europäische Fußball-Union Uefa habe den Hinweis von einem Informanten erhalten, der als glaubwürdig gelten soll.

17:14 Uhr

Löw: Ballacks Aussage "ist völlig egal"

Das nenne ich mal einen Konter: Joachim Löw hat auf die Kritik seines langjährigen Kapitäns Michael Ballack vollkommen gelassen reagiert. "Er kann gerne was sagen, das ist völlig egal. Jeder kann gerne seine Meinung sagen", sagte der Bundestrainer vor dem Nations-League-Spiel am Samstag (20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) in Amsterdam gegen die Niederlande.

  • Ballack hatte betont, er sei "wie viele andere überrascht", dass Löw nach dem WM-Desaster seinen Job behalten habe und seinem früheren Chef indirekt einen Rücktritt nahegelegt.
  • "Ich habe das gesehen, die Überschrift, aber nicht gelesen, weil es mich diese Woche nicht interessiert, da habe ich andere Gedanken", sagte Löw, "und nächste Woche erst recht nicht".
  • Löw präsentierte sich in Amsterdam außergewöhnlich ruhig. "Ich bin jetzt seit 2006 Nationaltrainer", sagte er, "ich spüre nicht mehr Druck als bei der Heim-WM 2006, der WM 2010 oder 2014. Warum sollte ich?"
16:40 Uhr

"Tolle Frau": DFB-Team trifft verunglückte Kristina Vogel

Besonderes Treffen unter erfolgreichen Sportlern: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat Besuch bekommen von Kristina Vogel. Die ehemalige Bahnradsprinterin verunglückte im Sommer beim Training in Cottbus und ist seitdem querschnittsgelähmt. Noch immer wohnt sie im Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn, wo sie auch ihren neuen Alltag mit dem Rollstuhl erlernt. Da der DFB-Tross seine Vorbereitung auf die kommenden Nations-League-Spiele gegen die Niederlande (Samstag, 20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) und Frankreich in Berlin absolvierte, organisierte Torwart und Kapitän Manuel Neuer ein Treffen.

"Sie ist eine tolle Frau und Kämpferin", sagt Neuer nach dem Besuch. Und auch Vogel freute sich über die gelungene Abwechslung: "Das sind coole Jungs." Außerdem fühlte sie sich sofort heimisch: "Die Sprache des Sports ist immer gleich."

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16:27 Uhr

Prokop setzt in EM-Quali auf Zweitliga-Profi Strobel

Martin Strobel ist Europameister.
Martin Strobel ist Europameister.(Foto: imago/Eibner)

Die Fußball-Nationalmannschaft hat Jonas Hector, die Handballer jetzt wieder Martin Strobel. Was die beiden gemeinsam haben? Sie spielen in der 2. Liga. Doch auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft im kommenden Januar ist das Handball-Bundestrainer Christian Prokop egal. Er holt Strobel überraschend zurück ins Nationalteam.

  • Der Europameister von 2016 zählt zum 19-köpfigen Aufgebot der DHB-Auswahl für die EM-Qualifikationsspiele Ende Oktober gegen Israel und im Kosovo, wie der Deutsche Handballbund (DHB) mitteilte. Der 32-jährige Strobel vom Zweitliga-Club HBW Balingen-Weilstetten hatte sich im Oktober 2016 aus der Nationalmannschaft zurückgezogen, soll dem Team nun aber zum Neustart auf der schwächelnden Spielmacher-Position verhelfen.
  • "Martin besitzt eine sehr gute taktische Auffassungsgabe, ist mannschaftsdienlich und hat einen starken Charakter", begründet Prokop die Rückholaktion.
  • Angeführt wird die Mannschaft von Kapitän Uwe Gensheimer, Abwehrchef Finn Lemke sowie dem Torhüter-Duo Andreas Wolff und Silvio Heinevetter.
  • Die Europameister Steffen Fäth und Kai Häfner zählen dagegen vorerst nur zur Reserve. "Unser Kader für das Turnier formiert sich. Dieses Aufgebot ist ein deutlicher Fingerzeig, wer auf dem Weg zur Heim-WM gut im Rennen liegt", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer.
16:06 Uhr

Löhmannsröben bereut seine Cornflakes-Wutrede nicht

Jan Löhmannsröben meckerte unter anderem über den Schiedsrichter.
Jan Löhmannsröben meckerte unter anderem über den Schiedsrichter.(Foto: imago/Picture Point)

Erinnern Sie sich an die Cornflakes-Wutrede? Deren Urheber, Jan Löhmannsröben von Drittligist 1. FC Kaiserslautern, verteidigt sich nun für sie. "Ich bereue das gar nicht. Zu seinen Taten soll man stehen, egal ob positiv oder negativ", sagte der 27-Jährige Sport1. Er sei eben ein Typ mit Ecken und Kanten.

  • Er war für seine Aussagen mit einer Strafe von 1200 Euro belegt worden.
  • Löhmannsröben hatte unter anderem gesagt: "Wenn das ein Schiri ist, weiß ich nicht, Digga, dann soll der Cornflakes zählen gehen."
  • Auch an Schiedsrichter Markus Wollenweber, der zuvor beim 1:1 der Pfälzer in Zwickau gepfiffen hatte, richtete der Lauterer damals aus: "Ich hoffe, der kann 'ne Woche nicht pennen. Er soll erstmal Kreisliga pfeifen und mal die Augen aufmachen. Das ist ja eine absolute Frechheit."
15:42 Uhr

Ex-Uefa-Chef Platini wittert Verschwörung und klagt

Michel Platini ist natürlich nur einer Verschwörung zum Opfer gefallen ...
Michel Platini ist natürlich nur einer Verschwörung zum Opfer gefallen ...(Foto: dpa)

Eine Verschwörung - ehrlich? Der ehemalige Uefa-Chef und Fifa-Vizepräsident Michel Platini hat in Frankreich Klage gegen ehemalige Funktionäre des Fußball-Weltverbandes wegen Verleumdung und krimineller Verschwörung eingereicht.

  • Der frühere Weltklassespieler setzt damit den Kampf gegen seine Verbannung aus der Fußball-Welt mit juristischen Mitteln fort. "Es gibt starke Hinweise auf eine Verschwörung mit dem Ziel, Michel Platini zu stürzen", sagte sein Anwalt William Bourdon der Nachrichtenagentur AP.
  • Platini war im Jahr 2015 von der Fifa-Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden - die Sperre war später auf vier Jahre reduziert worden und läuft im Herbst 2019 ab. Grund war eine Zahlung in Höhe von zwei Millionen Schweizer Franken durch den damaligen Weltverbandschef Joseph Blatter aus dem Jahr 2011.
  • Laut Platini handelte es sich dabei um eine Entlohnung für Berater-Dienste in den Jahren 1998 bis 2002. Laut Fifa-Ethikhütern war es jedoch eine versteckte Vergütung ohne rechtmäßigen Hintergrund. Kurz nach der Zahlung hatte sich Platini für eine Wiederwahl Blatters als Fifa-Chef eingesetzt.
  • Platini verlor durch die Sperre alle sein Posten. Laut des Franzosen wurde die Information über die Zahlung aus Fifa-Kreisen publik gemacht, um seine Wahl zum Fifa-Chef als Nachfolger Blatters zu verhindern.
15:06 Uhr

"Lächerlich": Zverev mischt sich in Handtuch-Diskussion ein

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Handtücher sind ein wichtiges Utensil im Tennis - und offenbar Grund zum Streit: Alexander Zverev nämlich moniert die übermäßige Verwendung dieser.

  • Der Weltranglistenfünfte bezeichnete diejenigen, die nach jedem Punkt das Handtuch fordern, als "lächerlich". "Ich meine, manche Spieler benutzen es buchstäblich als Aberglaube. Das ist nicht der Zweck der Sache", sagte Zverev.
  • Nachdem der Spanier Fernando Verdasco beim ATP-Turnier in Shenzhen ein Ballkind respektlos anblaffte, weil ihm dieses das Handtuch seiner Ansicht nach nicht schnell genug brachte, entstand eine Diskussion um die Rolle der Ballkinder.
  • Es wurden auch Forderungen nach Handtuchhaltern laut, damit die Ballkinder nicht jedes Mal das verschwitzte Handtuch zu den Spielern bringen müssen, wenn sie sich abtrocknen wollen.
  • Der 20-malige Grand-Slam-Sieger Roger Federer stellte klar, dass Ballkinder unbezahlt und freiwillig an den Turnieren mitarbeiten und daher so viel Respekt wie jeder andere verdienen würden.
14:42 Uhr

Kehrer: Mit Tuchels Kontakt wegen PSG-Wechsel "nicht gerechnet"

(Foto: imago/Andreas Gora)

Plötzlich spielt Thilo Kehrer mit Superstars wie Kylian Mbappé und Neymar zusammen. Seit seinem Wechsel zu Paris Saint-Germain erlebt er diese aber als ganz normale Teamkollegen, erklärt der Nationalspieler.

  • "Ich lerne ihn natürlich als Mannschaftskamerad ganz anders kennen. Als Spieler hat er überragende Fähigkeiten, aber er ist gleichzeitig im direkten Umgang ein sehr bodenständiger, witziger Typ", sagte Kehrer über Weltmeister Mbappé in einem Interview von Spox und Goal.
  • Auch der Brasilianer Neymar sei überhaupt nicht abgehoben. "Er ist ein umgänglicher und netter Mensch. So wie er sich privat gibt, ist das schon ganz anders, als er vielleicht medial rüberkommen mag. In der Kabine herrscht bei uns eine sehr gute Stimmung, das hat es mir bisher echt leicht gemacht", sagte Kehrer.
  • Der 22-Jährige war im Sommer von Schalke 04 zu Paris Saint-Germain gewechselt. Der Transfer zum französischen Meister kam für den Verteidiger unerwartet. "Thomas Tuchel und ich waren in Verbindung, bevor das Ganze in der Öffentlichkeit ein Thema wurde. Überrascht war ich von der ersten Kontaktaufnahme durch den Trainer, damit hatte ich nicht gerechnet", sagte Kehrer. Den Wechsel zu PSG sei "ein sehr, sehr großer Schritt" für ihn.
14:10 Uhr

Jamaikas Fußball-Star Shelton erkrankt mit 32 Jahren an ALS

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Jamaika bangt um seinen Fußball-Rekordtorschützen Luton Shelton. Der 32 Jahre alte Stürmer ist an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankt und kann kaum noch sprechen. Dies berichtete die Tageszeitung "Jamaica Gleaner" nach einem Besuch bei dem langjährigen Europa-Legionär, der mit seiner Frau Bobette drei kleine Töchter hat.

  • "Unser Leben dreht sich nur noch um ihn, weil er einfach alles braucht", sagte seine Ehefrau.
  • Shelton spielte 75-mal unter anderem unter Trainer Winfried Schäfer für die jamaikanische Nationalmannschaft und führt mit 35 Treffern die Torjägerliste der Reggae Boyz an.
  • In Europa stand er in England, Norwegen, der Türkei und Russland unter Vertrag. Seine Karriere musste Shelton 2017 beenden.
13:54 Uhr

Mercedes-Zögling Russell schafft es in die Formel 1

(Foto: imago/Motorsport Images)

Das britische Motorsporttalent George Russell steigt 2019 in die Formel 1 auf. Der tief gefallene Traditionsrennstall Williams teilte die Verpflichtung des 20-Jährigen für "mehrere Jahre" mit.

  • Russell gehört zum Förderprogramm von Mercedes, das Werksteam rüstet Williams seit Jahren mit Motoren aus. Russell steht in der Nachwuchsklasse Formel 2 kurz vor dem Titelgewinn.
  • "Es ist eine große Ehre, einem Team von solchem Prestige und solch großer Tradition beizutreten", sagte Russell: "Die Formel 1 war mein lebenslanger Traum. Als ich ein Kind war, wirkte es fast surreal, dass ich einmal neben den Fahrern, die ich seit Jahren bewundere, an den Start gehen würde."
  • Die stellvertretende Teamchefin Claire Williams erklärte: "Wir bei Williams haben immer versucht, junge Talente zu fördern und zu entwickeln. George passt perfekt zu diesem Ethos. Er ist im Fahrerlager hoch angesehen und jemand, dessen Karriere wir seit einiger Zeit verfolgen."
  • Der bisherige Ersatzfahrer vom Weltmeisterrennstall Mercedes dürfte bei Williams das Cockpit von Lance Stroll übernehmen. Der 19-jährige Kanadier wird 2019 mit hoher Wahrscheinlichkeit für das Team Racing Point Force India fahren, das sein Vater Lawrence Stroll im August mit einem Konsortium gekauft hatte.
13:05 Uhr

Bolt schießt sein erstes Fußballtor - und legt nach

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Sie sehen hier eine Premiere: Sprint-Weltrekordler Usain Bolt hat sein erstes Tor im Fußball geschossen. Für den australischen Klub Central Coast Mariners, bei dem er derzeit für einen Vertrag vorspielt, erzielte er im Spiel gegen South West United in der 57. Minute das zwischenzeitliche 3:0. Und dann legte er in der 68. sogar noch nach: Sein zweites Tor bedeutete gleichzeitig den 4:0-Endstand.

Der Jamaikaner sagte anschließend: "Es war mein erstes Mal in der Startelf und ich habe zweimal getroffen. Das ist ein gutes Gefühl." Und: "Ich bin glücklich, dass ich herkommen konnte und der Welt beweisen durfte, dass ich mich verbessere."

12:37 Uhr

Eintracht: Rebic träumte vom Wechsel zum FC Bayern

(Foto: imago/Nordphoto)

Jetzt kann man es ja zugeben: Eintracht Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner hat Wechselabsichten von Vize-Weltmeister Ante Rebic im vergangenen Transferfenster bestätigt. "Es war im Sommer sicher ein Traum von Ante, mit seinem Ziehvater Niko Kovac zu Bayern zu gehen", sagte der Funktionär des deutschen Pokalsiegers der "Bild-Zeitung".

  • Der 25-Jährige war nach dem starken Pokalfinale und einer guten WM in Russland im Sommer bei einigen internationalen Topklubs gehandelt worden, blieb schließlich doch bei der Eintracht und verlängerte sogar um ein Jahr bis 2022.
  • "Er weiß, dass die Bundesliga ihm liegt. In Italien hat er sich nicht durchgesetzt, in Spanien gibt es nur wenige richtig interessante Klubs", erklärte Hübner.
  • Stürmer Rebic wird eine enge Verbindung zu seinem ehemaligen Trainer Kovac nachgesagt. "Ante galt immer als Riesentalent, das seine Leistung nie richtig abgerufen hat. Unter Niko Kovac hat sich das geändert", berichtete Hübner.

Übrigens: Auch Kovac wollte Rebic gern bei sich haben. Doch die Bayern-Bosse befanden den Kroaten für "nicht Bayern-tauglich".

12:04 Uhr

Familie gibt Rocchigiani-Trauerfeier bekannt

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Am 1. Oktober ist Ex-Box-Weltmeister Graciano Rocchigiani tödlich verunglückt. Morgen wird er beerdigt. Ab 12 Uhr findet die Trauerfeier auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg statt. Das teilte die Familie des Verstorbenen via Facebook mit.

Der in Rheinhausen geborene Boxer aus Berlin wurde nur 54 Jahre alt. Er war von einem Auto erfasst worden, als er nachts eine Schnellstraße Richtung Catania überqueren wollte.

Auf dem Friedhof an der Großgörschenstraße fanden unter anderen auch die Berliner Rocklegende Rio Reiser und die Gebrüder Grimm ihre letzte Ruhe. Ein Gedenkstein erinnert an die ermordeten Hitler-Attentäter.

11:45 Uhr

Frauen-Rennserie tourt mit den DTM-Fahrern

Die Formel W kommt - und die neue Motorsport-Rennserie für Frauen wird künftig im Rahmenprogramm des Deutschen Tourenwagen Masters fahren.

  • Die Frauen werden ihre Rennen in Europa in den nächsten beiden Jahren an DTM-Wochenenden austragen, teilten die Veranstalter der DTM mit. Das erste Gastspiel ist für den DTM-Saisonstart vom 3. bis 5. Mai 2019 in Hockenheim angesetzt.
  • Die neue Frauen-Rennserie soll jungen Pilotinnen eine bessere Ausbildung für eine erfolgreiche Motorsport-Karriere ermöglichen und ist mit einem Preisgeld von 1,5 Millionen Dollar dotiert.
11:15 Uhr

Schweden trauert um Ex-Fußball-Talent Harbuzi

(Foto: imago sportfotodienst)

Das frühere schwedische Fußball-Toptalent Labinot Harbuzi ist mit nur 32 Jahren verstorben. Sein Vater bestätigte der Zeitung Expressen, dass der langjährige Junioren-Nationalspieler daheim einen Herzstillstand erlitten hatte und im Krankenhaus schließlich sein Tod festgestellt wurde.

Harbuzi stammt wie Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic aus dem Nachwuchs von Malmö FF, für das er auch als Profi spielte. Harbuzi stand zuletzt in Malaysia unter Vertrag und war seit rund zwei Jahren ohne Klub.

10:59 Uhr

Weitere Festnahmen im belgischen Korruptionsskandal

Im Zuge des Korruptionsskandals im belgischen Fußball hat es weitere Festnahmen gegeben. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden drei Spielerberater, ein Schiedsrichter und ein ehemaliger Anwalt angeklagt und inhaftiert. Das berichteten belgische Medien.

  • Spielerberater Mogi Bayat, der mutmaßliche Strippenzieher der kriminellen Machenschaften, sowie seine Kollegen Dejan Veljkovic und Karim Mejjati mussten die Nacht im Gefängnis verbringen.
  • Der ehemalige Anwalt vom RSC Anderlecht, Laurent Denis, und Schiedsrichter Bart Vertentin wurden ebenfalls angeklagt und inhaftiert. Das vermeldete die belgische Nachrichtenagentur Belga.
  • Auch Ivan Leko, Trainer des belgischen Meisters FC Brügge, war am Donnerstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt worden. Der Brügge-Coach musste die Nacht zum Donnerstag im Gefängnis verbringen, wurde nach einem Verhör aber zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.
  • Es geht um den Verdacht auf Finanzbetrug bei Spielertransfers und Spielmanipulationen bei Vereinen der ersten belgischen Liga. Nach Angaben der Ermittler steht vor allem die Saison 2017/2018 im Fokus. Veljkovic soll dabei zusammen mit einem Schiedsrichter durch Spielmanipulationen versucht haben, den KVC Mechelen vor dem Abstieg zu retten - letztlich vergeblich.
10:22 Uhr

Kovac wird sogar beim Basketball ausgepfiffen

(Foto: imago/kolbert-press)

Wenn man in einer Krise steckt, wird's einem aber auch nicht leicht gemacht. Das muss derzeit Niko Kovac feststellen. Der Fußball-Trainer vom FC Bayern will mutmaßlich einen netten Abend beim Basketball verbringen. Zusammen mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Verteidiger Javi Martinez ist er zu Gast beim Heimspiel der Bayern-Basketballer, die in der Euro League auf Anadolu Istanbul treffen.

Doch als der Hallensprecher die prominenten Gäste begrüßt, wird Kovac mit Pfiffen und Buh-Rufen bedacht, berichtet die "Bild". Er tut so als würde es ihn nicht weiter behelligen, macht trotzdem Selfies mit Fans. Immerhin: Präsident Uli Hoeneß, der am Wochenende noch sagte, er wird Kovac "bis aufs Blut" verteidigen, kommt zur Halbzeitpause ebenfalls dazu und setzt sich demonstrativ neben seinen Trainer.

09:44 Uhr

Erst BVB, jetzt Spanien: Wer Alcácer hat, hat eine Torgarantie

(Foto: dpa)

Dreimal eingewechselt, insgesamt 81 Minuten in der Fußball-Bundesliga gespielt - sechs Tore erzielt: Ja, natürlich ist die Rede von Paco Alcácer, der Sensationsleihe von Borussia Dortmund. Als Anerkennung durfte er nach mehr als zweieinhalb Jahren wieder in der Nationalmannschaft mitmischen. Gegen Wales feiert er eine brillante Rückkehr - mit zwei Toren.

  • Beim 4:1-Sieg trifft er in der 8. und 29. Minute.
  • Der 25-Jährige ist derzeit vom FC Barcelona ausgeliehen. Laut der "Bild" sind sich der BVB und Alcácer allerdings schon jetzt einig, dass der Spanier länger in Westfalen bleibt. Sie sollen sich auf einen Vertrag bis 2023 geeinigt haben.
  • Denn der BVB hat eine Kaufoption, die den Klub 23 Millionen Euro kostet. Noch ist das allerdings nicht bestätigt.
09:34 Uhr

Vonns Karriereende und Löw-Konferenz - das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

(Foto: dpa)

Sodele, von Alexander Zverevs Erfolg haben Sie ja bereits gelesen. Darüber, dass Lindsey Vonn 2019 ihre Karriere beenden wird, haben wir Sie auch schon informiert. Bleibt das, was heute noch so kommt:

  • DFB: Um 16.45 Uhr stellt sich Bundestrainer Joachim Löw - schon in Amsterdam - den Fragen der Kollegen. Ab 17.30 Uhr bestreitet das Team sein Abschlusstraining.
  • Fußball: Weitere Nations-League-Spiele stehen ab 20.45 Uhr an: Belgien - Schweiz, Kroatien - England, Österreich - Nordirland, Griechenland - Ungarn, Estland - Finnland, Moldau - San Marino, Weißrussland - Luxemburg
  • U21-Fußball: Die Deutschen können sich heute endgültig für die EM qualifizieren. Es geht gegen Norwegen (20 Uhr).
  • Tennis: In Linz steht das Viertelfinale von Andrea Petkovic an, sie trifft auf die Französin Kristina Mladenovic.

Auf die Plätze, fertig, los!

09:21 Uhr

Wormuth: Beim DFB gibt's noch "Baustellen

(Foto: imago/Pro Shots)

Der frühere DFB-Chefausbilder Frank Wormuth sieht die Aufarbeitung des deutschen Scheiterns bei der Fußball-WM in Russland noch längst nicht abgeschlossen. "Ich glaube, dass wir Deutschen nach der WM noch einiges mit uns rumschleppen und deshalb nicht in der besten Verfassung sind", sagte der Coach des niederländischen Klubs Heracles Almelo dem "Tagesspiegel".

  • "Einen großen Umbruch hat es ja nicht gegeben. Das ist auch begründet und in Ordnung. Aber es heißt eben auch: Es gibt noch Baustellen, die erst noch aufgelöst werden müssen."
  • Aus diesem Grund können die Niederlande aus Sicht von Wormuth "selbstverständlich" dem Team von Bundestrainer Joachim Löw im morgigen Nations-League-Spiel (20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) in Amsterdam auch gefährlich werden. "Die Holländer können alle Fußball spielen", sagte der 58-Jährige.
  • Wormuth hatte 2008 die Leitung an der Hennes-Weisweiler-Akademie übernommen und Ende März dieses Jahres die Leitung der Fußball-Lehrer-Ausbildung des Deutschen Fußball-Bunds abgegeben.
08:52 Uhr

Zverev marschiert weiter - und darf beim Saisonfinale ran

(Foto: dpa)

Satter Erfolg: Deutschlands Tennis-Ass Alexander Zverev erreicht beim Turnier in Shanghai das Halbfinale und qualifiziert sich damit auch für die ATP Finals vom 11. bis 18. November in London.

  • Der 21-Jährige aus Hamburg hat in seinem Viertelfinal-Match keine Probleme mit dem Briten Kyle Edmund und siegt klar 6:4, 6:4. Nach 1:11 Stunden nutzt der Weltranglisten-Fünfte bei der mit 9,2 Millionen Dollar dotierten ATP-Veranstaltung den ersten Matchball der Partie.
  • "Ganz gutes Match für mich. Ich habe von der Grundlinie aggressiv gespielt und relativ wenige Fehler gemacht", sagt Zverev danach im TV-Sender Sky.
  • In der Runde der letzten Vier trifft Zverev morgen auf den Wimbledon- und US-Open-Sieger Novak Djokovic aus Serbien oder den Südafrikaner Kevin Anderson.

Update: Seit 10:30 Uhr steht fest, dass Zverev auf Djokovic treffen wird. Der Serbe setzte sich 7:6 (7:1), 6:3 gegen Anderson durch.