Freitag, 14. Februar 2020Der Sport-Tag

23:23 Uhr

Abwehrchef Ginter: Deutschland ist kein EM-Topfavorit

Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter zählt das deutsche Team bei der Europameisterschaft nicht zu den Titelfavoriten. "Wir wollen bei dem Turnier auf jeden Fall zeigen, dass wir es besser können als bei der WM in Russland und dass wir wieder zu den besten Nationen gehören. Ich würde uns jedoch nicht als Topfavorit ansehen, sondern uns zum erweiterten Kreis zählen", sagte der 26 Jahre alte Verteidiger vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach der "Rheinischen Post".

Für Ginter ist ausschlaggebend, dass sich die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes im Umbruch befindet. "Wir spielen noch nicht so lange auf höchstem Niveau zusammen", erklärte der Abwehrspieler. Vor dem Turnier, das vom 12. Juni bis 12. Juli in zwölf Städten Europas ausgetragen wird, zeigte sich Ginter allerdings optimistisch, dass sich die DFB-Mannschaft auf einem guten Weg befindet.

22:13 Uhr

Kleber vermisst Nowitzki, aber ...

Die erste Saison der Dallas Mavericks ohne Basketball-Ikone Dirk Nowitzki fühlt sich für Nationalspieler Maximilian Kleber "komisch" an. "Ich hatte das Glück, zwei Jahre mit ihm in Dallas zusammenzuspielen, und ich spüre, dass seine Persönlichkeit in der Kabine fehlt", sagte der 28-Jährige im Interview mit t-online.de.

Ohne den einstigen Superstar aus Würzburg würden sich aber auch "neue Möglichkeiten" erschließen. "Mit Luka Doncic und Kristaps Porzingis haben wir nun zwei neue starke Charaktere, um die das Team in den kommenden Jahren aufgebaut werden soll", sagte Kleber. "Hinzu kommt, dass wir durch Dirks Abschied nun natürlich das Spiel schneller gestalten können." Der 20 Jahre alte Slowene Doncic ist für Kleber zudem schon jetzt ein Kandidat für die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler: "Schauen Sie sich nur die MVP-Rankings der US-Presse an: Dort wird er konstant als einer der drei besten Spieler der NBA gehandelt."

 

20:54 Uhr

Nagelsmann erklärt Absage an Real Madrid

Trainer Julian Nagelsmann hat mit einem amüsanten Vergleich aus dem Leben das große Interesse an seiner Person kurz nach der Vertragsunterschrift bei RB Leipzig beschrieben. "Das ist so, als wenn du Single bist und in die Disco gehst - du wirst nie ein Mädchen finden. Wenn du aber mit deiner Freundin in die Disco gehst, wollen dich ziemlich viele", sagte der 32-Jährige der englischen Zeitung The Independent. Nachdem er sich 2018 zu einem Wechsel von der TSG Hoffenheim nach Leipzig entschieden hatte, seien gefühlte "zehn Minuten später alle Klubs interessiert gewesen", ergänzte Nagelsmann.

Real Madrid hatte schon vorher seinen Hut in den Ring geworfen, doch dieser Schritt war für den Trainer-Aufsteiger damals noch zu groß gewesen. Die Königlichen hatten 2018 Nagelsmann als Trainer-Kandidaten auf dem Schirm. Nagelsmann entschied sich aber, noch eine weitere Saison bei 1899 Hoffenheim zu bleiben und danach zu RB zu wechseln. "Wenn Real Madrid dich anruft, dann denkst du darüber nach", so Nagelsmann: "Am Anfang war ich überrascht. Ich habe es abgewogen und mich mit der Entscheidung, dort hinzugehen, nicht wohl gefühlt."

20:02 Uhr

Rosberg: Vettel muss gleich "zeigen, wer der Herr im Hause ist"

Mercedes ist und bleibt der große Favorit der Formel 1, auch in 2020. Warum das so ist, erklärt Ex-Weltmeister Nico Rosberg. Allerdings auch, warum vor allem ein anderer Fahrer den Silberpfeilen dennoch gefährlich werden kann. Und worauf es für Sebastian Vettel ankommt.

19:21 Uhr

Rekord-Run auf EM-Tickets, DFB-Kracher besonders gefragt

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Ob Mats Hummels im Juni wieder gegen Frankreich ran darf?

(Foto: imago/Action Plus)

Die Fußballfans haben mit mehr als 28 Millionen Ticketwünschen für die EURO 2020 (12. Juni bis 12. Juli) für einen Rekord gesorgt. Das gab die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Freitag bekannt. Für die erste paneuropäische EM in zwölf Ländern sind allerdings nur 2,5 Millionen Eintrittskarten erhältlich. Beim Verkauf für die Fans der qualifizierten Mannschaften im Dezember wurden 8.977.427 Karten beantragt und damit mehr als dreimal so viele wie in der gleichen Phase vor der EURO 2016. Damit beträgt die Gesamtzahl der Anfragen 28,3 Millionen, sie ist doppelt so hoch wie vor vier Jahren.

64 Prozent der Kartenanträge kamen aus den Gastgeberländern. Für das Finale am 12. Juli im Londoner Wembley-Stadion meldeten sich 714.000, für das Spiel zwischen Deutschland und Frankreich am 16. Juni in München 710.000 Interessenten.

18:45 Uhr

Düsseldorf-Vorstand über Funkel-Rauswurf: "So funktioniert das"

Fortuna Düsseldorfs Sportvorstand Lutz Pfannenstiel sieht sich nach der Entscheidung gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Trainer Friedhelm Funkel bestätigt. "So funktioniert das. Ab und zu muss man auch unpopuläre Entscheidungen treffen - losgelöst von Emotionen, auch wenn das Gespräch mit Friedhelm Funkel durchaus sehr emotional war", sagte Pfannenstiel im Interview mit Goal und Spox.

Man sei davon überzeugt, dass der aktuelle Kader das Zeug dazu habe, in der Liga zu bleiben. Allerdings glaubt Pfannenstiel, dass Funkel nicht immer das glücklichste Händchen bei der Wahl seiner Startelf gehabt hätte. "In dieser Saison hatten einige neue Spieler nicht die nötigen Einsatzzeiten, um ihr Potenzial zu zeigen. Da geht viel Selbstvertrauen verloren. Das wird dann eben zum Problem", sagte Fortunas Sportvorstand.

17:27 Uhr

Klopp als erster Premier-League-Coach fünf Mal Trainer des Monats

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Läuft bei ihm: Klopp marschiert mit seinem FC Liverpool von Sieg zu Sieg.

(Foto: imago images/Sportimage)

Jürgen Klopp ist als erster Premier-League-Coach zum fünften Mal in einer Saison zum Trainer des Monats gewählt worden. Der Fußballlehrer vom souveränen Tabellenführer FC Liverpool erhielt die Auszeichnung mit dem offiziellen Titel "Manager of the Month" im Januar zum dritten Mal in Serie. Der 52-Jährige war bereits für seine Leistungen im vergangenen Dezember, November, September und August geehrt worden. Bisher hatte der aktuelle Manchester-City-Trainer und frühere Bayern-Coach Pep Guardiola mit vier Auszeichnungen in einer Saison die Bestmarke gehalten. Klopp ist auf dem besten Weg, mit den Reds den ersten Meistertitel seit 1990 zu gewinnen. Nach 25 von 38 Spieltagen führt Liverpool die Premier-League-Tabelle mit deutlichem Vorsprung vor den ersten Verfolgern an.

16:26 Uhr

Nach "Sabine": HSV greift nach Uralt-Rekord im Nordderby

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Genki Haraguchi (links) und Tim Leibold schenkten sich im Hinspiel nichts.

(Foto: imago images / eu-images)

Ungeachtet einer schwierigen Trainingswoche wegen Orkantief "Sabine" will Fußball-Zweitligist Hamburger SV im Nordderby am Samstag (13.00 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) bei Hannover 96 einen Vereinsrekord egalisieren. Vier Siege in den ersten vier Spielen eines Kalenderjahres gelangen den Hanseaten im Profibereich zuletzt vor 52 Jahren.

Die Bedingungen auf dem Weg zu dieser Bestmarke hätten allerdings kaum schlechter sein können. "Vom Wetter her war es eine katastrophale Trainingswoche", sagte Trainer Dieter Hecking. Umso überraschter war der 55-Jährige ob der Arbeitsmoral seiner Profis: "Es war richtig Feuer drin."

15:41 Uhr

Flick ist "nicht bei Facebook", will nicht Teammanager à la Klinsmann sein

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick kann sich eine Rolle als Teammanager nach englischem Vorbild nicht vorstellen. Die hatte der ehemalige Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC gefordert. "Trainer und Sportdirektor sind zwei grundverschiedene Berufe. Es ist wichtig, was für eine Philosophie ein Verein hat. Danach muss ich den Trainer verpflichten", sagte Flick.

Klar wolle man als Trainer "auch Einfluss haben auf die Spieler, die kommen. Aber es muss alles in Absprache passieren. Es geht schnell, dass ein Trainer weg ist und der neue gleich vier, fünf neue Spieler will", sagte der 54-Jährige. Wichtig sei in einem Verein ein "gutes Gleichgewicht". Auch ein Abgang wie bei Klinsmann in Berlin ist bei Flick nicht denkbar. "Ich bin nicht bei Facebook oder Instagram, das kann bei mir nicht funktionieren", sagte der Bayern-Coach mit einem Schmunzeln. Klinsmann hatte seinen Abschied bei Hertha via Facebook verkündet.

15:00 Uhr

Basketball-Pokalfinale kostenlos im Livestream

Das Pokalfinale der Basketball Bundesliga (BBL) am Sonntag (20.30 Uhr) zwischen Alba Berlin und den EWE Baskets Oldenburg wird kostenlos bei MagentaTV übertragen. Das gab die Deutsche Telekom bekannt. Das Spiel findet in der Berliner Mercedes-Benz Arena statt. Alba kämpft um seinen zehnten Pokalsieg, Oldenburg um den zweiten nach 2015.

13:52 Uhr

Heldt findet Klinsmann "extrem unverschämt"

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Horst Heldt ist kein Fan von Jürgen Klinsmann.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Nach Jürgen Klinsmanns unrühmlichem Abgang beim Bundesliga-Rivalen Hertha BSC hat Manager Horst Heldt vom 1. FC Köln kein gutes Haar am ehemaligen Bundestrainer gelassen und sich schützend vor seinen Berliner Kollegen Michael Preetz gestellt. "Die Aktion war nicht in Ordnung. Ich fand es nicht ansatzweise nachvollziehbar. Ich habe mit Michael Preetz geschrieben, weil ich weiß, wie schwer so eine Situation ist. Ich fand die Aktion schon extrem unverschämt", sagte Heldt heute auf der Pressekonferenz der Geißböcke.

"Michael Preetz wurde im Stich gelassen", sagte Heldt, "ich habe ihm gratuliert, wie er die Situation gemeistert hat. Sportlich bleiben wir aber Konkurrenten, und wir wollen da gut auftreten."

13:25 Uhr

Bayern-Vorstand warnt vor Glücksspiel-Einschränkungen

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Im Bayern-Vorstand setzt man auf Sportwetten.

(Foto: imago images / Future Image)

Jörg Wacker, Vorstandsmitglied beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München, hat vor Überregulierungen beim neuen Glücksspielstaatsvertrags gewarnt. "Man sollte die Menschen im legalen Bereich halten, indem man diesen attraktiv gestaltet. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie in den unkontrollierten Schwarzmarkt abwandern", sagte der 52-Jährige im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Die Planungen sehen vor, dass die Livewetten eingeschränkt werden, vorgesehen ist auch ein Einzahlungslimit pro Monat und Spieler in Höhe von 1000 Euro. Zudem soll eine noch zu gründende Glücksspielaufsichtsbehörde alle Transaktionen überwachen.

Für Wacker ein Übermaß an Kontrolle: "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zum Super-Big-Brother werden. Die Frage gilt doch für alle Lebensbereiche: Wie viel Kontrolle ist nötig und wie viel Verantwortung sollte man den Menschen und dem Markt selbst überlassen?"

Liebe Leserinnen und Leser, bitte gestatten Sie mir den Kommentar: Ist es wirklich notwendig, dass sich nahezu jeder Bundesligist einen Glücksspielpartner leistet und ein Vorstand des Rekordmeisters das Gesicht eines Sportwettenabieters ist? Ich finde es problematisch, denn auch wenn das jeder der 82 Millionen Sportfachleute alleine in Deutschland sagt: Auch Sportwetten sind Glücksspiel, für das es aus sinnvollen Gründen Hürden gibt. "Dank" des Engagements des Sports muss inzwischen jeder 18-Jährige verstanden haben, dass Sportwetten zum Sport eben dazugehören. Uneingeschränkt, ohne Limit.

Ach ja: Wacker war vor seinem beruflichen Wechsel zum Bundesliga-Tabellenführer 2013 sieben Jahre lang Deutschland-Chef eines Wettanbieters.

13:04 Uhr

Auch Nachfolger Nouri wurde von Klinsmann überrascht

Herthas neues Trainergespann: Cheftrainer Jürgen Klinsmann (l) und Co-Trainer Alexander Nouri. Foto: Andreas Gora/Archivbild

Alexander Nouri will den Kontakt zu Jürgen Klinsmann halten.

(Foto: Andreas Gora/Archivbild)

Der unerwartete Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Trainer des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC am Dienstag traf auch seinen Nachfolger Alexander Nouri unvorbereitet. "Diese Endgültigkeit hat mich auch überrascht. Ich habe am Dienstagmorgen kurz vor der Mannschaft davon erfahren, wir hatten nur kurz die Gelegenheit, uns auszutauschen. Über seine persönlichen Beweggründe vermag ich nicht zu urteilen", sagte Nouri, der die Hertha im Kellerduell beim SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr/Liveticker auf ntv.de) als Chefcoach betreuen wird.

Nouri war von Klinsmann als Co-Trainer in den Trainerstab berufen worden. Ein eigener Rücktritt war für den 40-Jährigen aber keine Option. "Für uns war klar, dass wir unsere Vertragspflichten erfüllen wollen. Wir haben eine Verantwortung gegenüber dem Verein", sagte Nouri, der dennoch weiter den Kontakt zu Klinsmann halten will: "Er braucht erstmal Zeit, die Dinge einzuordnen. Warum sollte es in Zukunft keinen Kontakt geben? Wir haben gut im Team zusammengearbeitet."

11:45 Uhr

"Ich bin bereit": Kaepernick kämpft weiter für die NFL-Rückkehr

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Colin Kaepernick bei seinem zur Ikone gewordenen Knieprotest.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der arbeitslose Football-Star Colin Kaepernick hat seine Ambitionen auf eine Rückkehr in die NFL bekräftigt. "Mein Wunsch, Football zu spielen, ist immer noch da", sagte der 32-Jährige in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview der Zeitung "USA Today". Der damals bei den San Francisco 49ers beschäftigte Quarterback hatte 2016 eine Protestwelle zum Thema soziale Ungerechtigkeit in den USA gestartet - er war während der Nationalhymne auf die Knie gegangen. Seit 2017 hat er keinen Vertrag mehr bekommen.

"Ich trainiere immer noch fünf Tage die Woche. Ich bin bereit für einen Anruf, eine Probe, ein Training zu jedem Zeitpunkt", sagte Kaepernick. "Ich warte immer noch darauf, dass die Eigentümer und ihre Partner vor dieser Situation nicht mehr davonlaufen. Ich hoffe, dass ich zwischen den Saisons einen Anruf bekomme."

11:04 Uhr

Eisschnelllauf: Kurioses Missgeschick sorgt für Favoriten-Aus

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Patrick Roest ist angemessen enttäuscht.

(Foto: imago images/VI Images)

Gedankenverloren saß Patrick Roest auf der Treppe des Utah Olympia Oval. Als haushoher Favorit war der Niederländer am Donnerstag ins WM-Rennen über 5000 Meter gegangen. Alle Weltcuprennen in dieser Saison, an denen er am Start stand, hatte er gewonnen. Doch in Salt Lake City passierte ihm ein seltenes Missgeschick: Er hatte vergessen, beim Start die weiße Armbinde als Starter auf der Innenbahn anzulegen und wurde disqualifiziert. "Ich war so nervös, so im Tunnel für das Rennen - da habe ich das vergessen", erklärte er.

Vielleicht ist es ein kleiner Trost: Auch mit dem Armbändchen hätte Roest nicht gewonnen. Auf dem anspruchsvollen Eis erlebte der Mehrkampf-Weltmeister einen Leistungseinbruch, seine Zeit hätte nur zu Platz vier gereicht.

10:08 Uhr

Nächster Missbrauchs-Skandal im französischen Profi-Sport

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Serge Lecomte bekam beunruhigende Post.

(Foto: imago/PanoramiC)

Die ehemalige Profireiterin Amélie Quéguiner hat in einem Brief an den nationalen Reiterverband FFE erklärt, dass sie in den 80er-Jahren als Jugendliche von ihrem damaligen Trainer und zwei weiteren Personen sexuell missbraucht worden sei. "Sie sei Beute und Opfer" gewesen, schrieb Queguiner an FFE-Präsident Serge Lecomte.

Begonnen hätten die Übergriffe, als sie 13, 14 Jahre gewesen sei. Als Täter nannte Queguiner unter anderem ihren Coach, der gleichzeitig ihr Stiefvater war. Bereits 2018 hatte sie eine Klage gegen ihren Peiniger eingereicht, in dieser Woche klagte sie auch gegen die anderen beiden Männer.

Zu ihrem Geständnis angetrieben wurde Amelie Queguiner durch einen Bericht über die Missbrauchsopfer im französischen Eiskunstlauf. "Da habe ich mir gesagt, das gibt es, ich bin nicht die Einzige", schrieb Queguiner.

09:18 Uhr

NBA: Wahnsinns-Dreier von Oklahomas Dreier-Verweigerer

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Die deutschen Nationalspieler Daniel Theis und Dennis Schröder bleiben mit ihren Teams in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in der Erfolgsspur.

Schröders Oklahoma City Thunder steht nach dem 123:118 (66:58)-Erfolg bei den New Orleans Pelicans bei acht Auswärtssiegen in Serie. Der 26-jährige Spielmacher verbuchte von der Bank kommend 22 Punkte sowie je drei Rebounds und Assists. Bester Werfer der Thunder war der Italiener Danilo Gallinari mit 29 Punkten, während Steven Adams in seiner siebten NBA-Saison mit einem Wurf in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit aus der eigenen Hälfte der erste Dreier seiner NBA-Karriere gelang.

Die Boston Celtics mit Theis gewannen am Donnerstagabend (Ortszeit) das Topspiel gegen die Los Angeles Clippers nach zweimaliger Verlängerung mit 141:133 (60:58, 114:114). Für die Celtics, Dritter der Eastern Conference, war es der siebte Heimsieg in Serie und der achte Erfolg in den letzten neun Spielen.
Theis stand in der Startformation und kam in 24 Minuten auf zwölf Punkte, fünf Rebounds und zwei Blocks, musste die Partie in der ersten Verlängerung nach seinem sechsten Foul allerdings vorzeitig beenden.

08:04 Uhr

Darts-"Queen" Sherrock schockt Durrant

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Fallon Sherrock steuerte bei ihrem Debüt in der Premier League Darts lange auf einen Sieg zu.

imago images/Beautiful Sports

Fallon Sherrock behauptet sich weiter in der Darts-Weltklasse: Bei ihrem Debüt in der Premier League Darts verpasste die Engländerin einen Sieg nur knapp. Die Superstars der Szene trennen sich in Nottingham ebenfalls reihenweise unentschieden.

 

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Geschichtsträchtiger Abend in der Premier League Darts: Zum ersten Mal überhaupt durfte mit Fallon Sherrock eine Frau an einem Spieltag der Turnierserie mitmachen. Und die "Queen des Alexandra Palace" spielte ähnlich konsequent wie bei der Weltmeisterschaft vor zwei Monaten.

Gegen den dreifachen BDO-Weltmeister Glen Durrant verdiente sich die gelernte Friseurin ein 6:6. Sherrock beeindruckte mit einer starken Doppelquote, konnte so die im Vergleich zu Durrant schwächeren Scores ausgleichen. Beim Stand von 6:4 war die 25-jährige sogar dem Sieg nah, einen Matchdart bekam sie in den letzten beiden Legs aber nicht mehr.

Checkout-Podcast

Im Podcast "Checkout" des Kollegen Kevin Schulte hören Sie die spannendsten Geschichten aus der Darts-Welt. Den Podcast finden Sie zudem auf Spotify, Apple Podcasts und Soundcloud. Weiter geht es unter anderem mit wöchentlichen Folgen zur Premier League Darts ab Anfang Februar.

"Ich habe jede Minute genossen. Ich bin gespannt, was mich 2020 noch erwartet", sagte Sherrock. Es habe sie glücklich gemacht, "wieder auf der großen Bühne zu spielen". Der Engländer Durrant zollte seiner Gegnerin Respekt: "Sie hat ihre aufregendsten Monate hinter sich. Für mich war es das bisher schwierigste Match meiner Karriere."

Ebenfalls unentschieden trennten sich Gerwyn Price und Michael Smith, der eine 6:2-Führung nicht ins Ziel retten konnte. Und auch Weltmeister Peter Wright kam im Duell mit seinem schottischen Landsmann Gary Anderson nicht über ein Remis hinaus und wartet nach dem zweiten Spieltag weiter auf seinen ersten Sieg. An der Tabellenspitze steht Topfavorit Michael van Gerwen nach einem 7:1-Kantersieg gegen Daryl Gurney. Rob Cross beendete mit einem 7:5-Erfolg über Nathan Aspinall seine Krise. Nächste Woche Donnerstag geht es für die Premier League Darts dann in der walisischen Hauptstadt Cardiff weiter.

07:39 Uhr

BVB-Zittern, WM-Hoffnung, PS-Überraschung - das wird heute wichtig

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Lucien Favre darf sorgenvoll auf seine Abwehr blicken.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

lassen Sie uns gemeinsam in einen sportreichen Tag starten, an dem es WM-Medaillen zu gewinnen gibt, Mercedes seinen neuen Renner erstmals auf die Strecke schickt und BVB-Trainer Lucien Favre am Abend mal wieder um seinen Job spielt.

Eine Übersicht:

Lesen Sie doch erstmal den Text meiner Kollegin Vivian Micks, die den großen Gewinner des ganzen Klinsi-Kuddelmuddels identifiziert hat: Obwohl sich "sein Mann" daneben benommen hat, gewinnt Investor Lars Windhorst mächtig an Profil. Es lohnt sich, denn bisher war der 224-Millionen-Gönner noch gar nicht richtig in Erscheinung getreten. Das hat sich gestern geändert.

Dann ist erstmal bis um 11 Uhr Zeit, aber dann geht es rasant los: Die Skiprofis düsen – langsamer als in der Abfahrt, aber doch schnell – im Super-G von Saalbach-Hinterklemm die Piste runter. Abfahrtssieger Thomas Dreßen gehört auch heute zum Kreise der Siegkandidaten. (Live im ZDF)

Ab 11.30 Uhr startet die Rodel-WM in Sotschi mit den ersten drei Entscheidungen in den nicht-olympischen Sprint-Disziplinen. Dabei dürften die beiden Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken und Tobias Wendl/Tobias Arlt sowie bei den Frauen Julia Taubitz gute Chancen haben.

Wie verkraftet Biathletin Denise Herrmann ihren Patzer am Schießstand in der Mixed-Staffel? Für die Verfolgungsweltmeisterin geht es ab 14.45 Uhr im WM-Sprint auch um eine gute Ausgangsposition für das Jagdrennen am Sonntag. Nach dem Rücktritt von Ausnahmekönnerin Laura Dahlmeier fokussiert sich alles auf die 31 Jahre alte Sächsin, auch wenn mit Franziska Preuß, Vanessa Hinz, Janina Hettich und Karolin Horchler gleich vier weitere deutsche Skijägerinnen in der Südtirol-Arena über die 7,5 Kilometer mit dabei sind.

Um 20.30 Uhr eröffnen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt den 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Die spannendste Frage: Wie viele Tore muss Erling Haaland heute schießen, um die Dortmunder Wackel-Abwehr zu kompensieren?

Schon ab 18.30 Uhr startet die 2. Fußball-Bundesliga in ihren Spieltag: Der 1. FC Heidenheim empfängt den wiedererstarkten 1. FC Nürnberg, der FC St. Pauli muss zuhause dringend gegen Schlusslicht Dresden punkten, sonst wird es für den Kiezklub noch finsterer. (Alle Spiele können Sie im Liveticker auf ntv.de verfolgen)

Und dann ist da noch das Tageshighlight für alle Motorsportfreunde: Mercedes schickt seinen neuen Hoffnungsträger auf die Strecke: Das Auto mit der Bezeichnung W11 wird am Freitag eine erste Ausfahrt auf dem Silverstone International Circuit in England absolvieren. Es handelt sich allerdings um eine interne Veranstaltung, bei der erste Systemchecks gemacht werden. Der erste Grand Prix der Saison findet am 15. März in Melbourne statt. Die ersten offiziellen Testfahrten absolvieren die Rennställe aber bereits ab dem 19. Februar in Barcelona.

Lassen Sie uns Gas geben, das wird ein rasanter Tag.

06:52 Uhr

"Eis-Oma" Pechstein sichert sich neuen WM-Rekord

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Claudia Pechstein erlebt historische Titelkämpfe.

(Foto: imago images/Pro Shots)

Und wieder hat sich Claudia Pechstein einen neuen Rekord in der Eisschnelllauf-Szene gesichert. Noch nie war eine Eisschnellläuferin bei Weltmeisterschaften älter als die Berlinerin, die am 22. Februar ihren 48. Geburtstag feiert. In 4:01,91 Minuten beendete die Hauptstädterin gestern Nacht ihre Auftaktrennen in Salt Lake City als Elfte und war damit 18 Jahre nach ihrem olympischen Doppeltriumph an gleicher Stelle nur 4,21 Sekunden langsamer als bei ihrem Weltrekordrennen im Utah Olympic Oval.

Die 3000 Meter waren ihr 52. Einzelstart bei ihrer 19. WM-Teilnahme - auch dies kann keine andere Athletin der Welt aufweisen. Selbst bei der WM-Premiere 1996 in Hamar war sie als einzige des diesjährigen Teilnehmerfeldes schon dabei. In ihrer erfolgreichen Laufbahn gewann die erfolgreichste Winterolympionikin Deutschlands nicht nur neun Olympia-Medaillen (5 Gold/2 Silber/2 Bronze), sondern auch 41 Mal Edelmetall bei Weltmeisterschaften.

06:09 Uhr

"Vielen Dank für eure Gebete": Pelé freut sich über Anteilnahme

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Pelé an einem seiner guten Tage im November 2019.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Das brasilianische Fußball-Idol Pelé hat nach Spekulationen um seinen Gesundheitszustand Entwarnung gegeben. "Vielen Dank für Eure Gebete und Eure Sorge. Mir geht's gut", teilte der 79-Jährige am Donnerstag in einer Erklärung mit. Am Montag hatte sein Sohn Edinho berichtet, dass Pele aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes an Depressionen leide und kaum noch sein Haus verlasse.

Pelé klärte nun auf: "Ich werde 80 Jahre alt. Ich habe einige gute und einige weniger gute Tage. Das ist normal für Leute meines Alter", sagte der dreimalige Weltmeister. Er habe "keine Angst", sei entschlossen und habe Vertrauen in sich selbst. "Ich vermeide es nicht, die Verpflichtungen meines sehr vollen Terminkalenders zu erfüllen", schrieb der einstige Wunderstürmer.

Sein Sohn hatte dem Internetportal Globoesporte zuvor gesagt: "Er ist sehr gebrechlich, was seine Mobilität angeht, und das lässt ihn in eine Art Depression verfallen. Man muss sich vorstellen: Er war der König und immer eine so beeindruckende Person, und jetzt kann er nicht mehr normal gehen. Daher hat er sich sehr zurückgezogen, es beschämt ihn."