Freitag, 16. April 2021Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & David Bedürftig
21:02 Uhr

Nationalspieler Hofmann wird jetzt Baulöwe

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Jonas Hofmann geht schon die Karriere nach der Karriere an.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Fußball-Nationalspieler Jonas Hofmann ist neuerdings auch Bauunternehmer. Der 28 Jahre alte Offensivspieler, der auch bereits drei Fastfood-Filialen betreibt, hat sich nach eigener Aussage "in das Thema reingefuchst" und die Firma "Big-Bang-Building" gegründet. "Wir wollen in Deutschland und Spanien, zunächst vor allem auf Mallorca, Häuser und Wohnkonzepte realisieren für Leute, die etwas Außergewöhnliches wollen", sagte Hofmann der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe).

Zu seinen unternehmerischen Aktivitäten abseits des Fußballs sagte Hofmann: "Für mich persönlich geht es darum, etwas aufzubauen für die Zeit nach der Karriere, damit ich am 1. Juli welches Jahres auch immer nicht dastehe und nicht weiß, was ich tun soll. Ich habe das Privileg, durch das Geld, das ich jetzt verdiene, mir aussuchen zu können, was ich nach der aktiven Karriere machen will, etwas zu machen, das mir Spaß macht."

20:43 Uhr

Chelsea hat noch Rückstand: Für Tuchel sind zwei Klubs "der Maßstab"

Der deutsche Teammanager Thomas Tuchel sieht seinen FC Chelsea im Vergleich mit den absoluten nationalen und internationalen Spitzenklubs trotz des Halbfinal-Einzugs in der Champions League noch ein Stück weit zurück. "Für mich sind zwei Klubs in Europa der Maßstab - das sind Bayern München und Manchester City", sagte der 48-Jährige bei einer Pressekonferenz.

Tuchel verwies vor allem auf den großen Rückstand in der Premier League. "Wir müssen einsehen, dass da noch ein Abstand zwischen uns und Manchester City ist", sagte Tuchel, dessen Team 20 Punkte hinter dem Spitzenreiter zurückliegt: "Wenn man auf die aktuelle Tabelle und auf die der vergangenen Jahre schaut, dann muss man das akzeptieren. Wichtig ist aber, dass wir das akzeptieren, ohne uns zu kleinzumachen." Der frühere Mainzer und Dortmunder Trainer, der im Winter bei den Blues Nachfolger von Frank Lampard geworden war, versprach aber den Angriff auf ManCity: "Wir werden sie vom ersten Tag der neuen Saison an jagen und versuchen, den Rückstand aufzuholen."

20:22 Uhr

Corona beim VfB: Hitzlsperger und Präsident Vogt in Quarantäne

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Hitzlsperger und Vogt im Gespräch.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Vorstandschef Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart befinden sich als enge Kontaktpersonen eines positiv getesteten Mitarbeiters seit Wochenbeginn in Quarantäne. Beide wurden seit Quarantäne-Antritt mehrfach negativ getestet. Fälle im Stuttgarter Profikader hat es seit Pandemiebeginn nicht gegeben. Hitzlsperger und Vogt hatten sich zuletzt einen offenen Machtkampf um die Führung des Vereins geliefert.

19:58 Uhr

Mario Mandzukic spendet ein komplettes Monatsgehalt

Fußballprofi Mario Mandzukic vom AC Mailand spendet sein gesamtes März-Gehalt für wohltätige Zwecke. Der 34 Jahre alte Kroate hatte wegen einer Muskelverletzung den ganzen vorigen Monat kein Spiel für den italienischen Serie-A-Klub absolviert; insgesamt spielte der frühere Bundesliga-Profi seit seinem Wechsel nach Mailand nur 158 Minuten. Das Geld kommt laut Klub-Präsident Paolo Scaroni der "Fondazione Milan" zugute, die junge Talente finanziell fördert. "Das ist eine außergewöhnliche Geste, mit der Mario Mandzukic seine Ethik, seinen Professionalismus und seinen Respekt vor Milan demonstriert", sagte Scaroni.

18:33 Uhr

Weg wohl frei für Champions-League-Reform nach Einigung der Topklubs

Die Durchsetzung der Reform der Champions League befindet sich offenbar auf der Zielgeraden. Die einflussreiche Klubvereinigung ECA sowie das UEFA-Klubwettbewerb-Komitee CCC sollen laut "Sport Bild" den Plänen erwartungsgemäß zugestimmt haben. Als letzte Instanz muss nun nur noch das UEFA-Exekutivkomitee die Reform am Montag absegnen.

Vor allem sportlich sind alle Fragen geklärt, die Pläne sehen eine Aufstockung der Champions League von 32 auf 36 Teams vor. Allerdings stehen wohl weiter kommerzielle Fragen im Raum. Die ECA fordert in Vermarktungsangelegenheiten generell mehr Mitsprache und würde deshalb gerne gemeinsam mit der UEFA eine Gesellschaft für alle finanziellen Belange wie Fernsehrechte oder Sponsoring gründen. Ob hierbei schon ein konsensfähiger Kompromiss gefunden wurde, ist unklar.

17:37 Uhr

DFL beschäftigt sich mit Notfallplan, "Saisonabbruch verbietet sich"

Angesichts des Ernstfalls Hertha BSC und des ungebremsten Anstiegs der Corona-Infektionen im ganzen Lande wird sich die Deutsche Fußball Liga (DFL) intensiv mit Notfallplänen beschäftigen. Nach dpa-Informationen will das DFL-Präsidium in der kommenden Woche erneut über ein verpflichtendes Quarantäne-Trainingslager für die 36 Erst- und Zweitligisten in der Schlussphase der Saison beraten und entscheiden. Als wahrscheinlichste Variante soll es diese Maßnahme für die letzten zwei oder drei Spieltage geben.

Ein weiterer ähnlicher Fall wie jetzt Hertha kurz vor Schluss könnte die Wertung der Spielzeit verhindern. "Es sind noch viele sportliche Entscheidungen offen", sagte DFL-Chef Christian Seifert bei "Bild live". "Es ist aber auch klar, dass so etwas in dieser Zeit passieren kann. Insofern werden wir uns dieser Situation stellen und darüber nachdenken, wie der Plan anzugehen ist", bemerkte Seifert, schloss aber deutlich an: "Es verbietet sich, zum jetzigen Zeitpunkt über einen Saisonabbruch nachzudenken. Das ist auch das Verständnis der 36 Vereine. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der deutsche Meister am 22. Mai feststehen kann."

16:36 Uhr

Babbel wütet gegen Trainerkollegen: "Eine bescheuerte Aussage nach der anderen"

Der frühere Bundesliga-Coach Markus Babbel ist angesichts der jüngsten Entwicklungen auf dem Trainermarkt "maßlos enttäuscht" von seinen Kollegen. "Da kommt ja eine bescheuerte Aussage nach der anderen. Da frage ich mich: Auf was für ein Wort kann ich mich noch verlassen?", sagte Babbel im "Bild"-Podcast "Bayern Insider". Konkret nannte Babbel Trainer Hansi Flick bei Bayern München, dessen "Rumeierei" ihn "total nervt", die überraschende Rückkehr von Friedhelm Funkel zum 1. FC Köln und den Wechsel von Adi Hütter von Frankfurt nach Gladbach. "Das kann ich doch nicht mehr ernst nehmen", schimpfte der 48-Jährige.

14:36 Uhr

Wird Top-Torjäger André Silva zum Sommer-Schnäppchen?

Torjäger André Silva (23 Treffer, Platz zwei der Torschützenliste) von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt kann den Klub wohl bei einer Ablösesumme in Höhe von 30 Millionen Euro im Sommer verlassen. Laut eines Berichts von Sport1 soll in dem bis 2023 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel in dieser Höhe vereinbart worden sein. Nach Informationen der "Bild" könnte die Ablösesumme für den Portugiesen auch noch steigen. Topklubs wie Atlético Madrid und Manchester United sollen am portugiesischen Angreifer interessiert sein und könnten die Ablösesumme von 30 Millionen Euro wohl relativ locker stemmen.

13:45 Uhr

Lewandowski-Comeback steht bevor, aber: "Müssen abwarten"

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick hat die Hoffnung, dass Weltfußballer Robert Lewandowski am Dienstag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wieder zur Verfügung steht. Die Partie morgen (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) beim Tabellendritten VfL Wolfsburg kommt für den Torjäger allerdings noch zu früh.

Dafür reiche es nicht, "für Dienstag müssen wir abwarten, wie die Entwicklung ist", sagte Flick. Lewandowski hatte nach seiner vor drei Wochen erlittenen Knieverletzung in dieser Woche wieder mit dem Training begonnen.

Neben dem Angreifer fällt beim Spitzenspiel in Wolfsburg weiterhin auch Leon Goretzka mit Muskelproblemen aus. Für den Nationalspieler "reicht es noch nicht", sagte Flick. Außerdem fehlen weiter die angeschlagenen Niklas Süle und Marc Roca, der positiv auf das Coronavirus getestete Serge Gnabry sowie die Langzeitverletzten Corentin Tolisso und Douglas Costa.

13:03 Uhr

Perez-Unfall unterbricht Freies Training der Formel 1, Vettel weit hinten

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Sergio Perez' Auto musste abtransportiert werden.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Beim ersten freien Training zum Großen Preis der Emilia-Romagna hatten die Formel-1-Piloten auf dem Kurs in Imola teils noch mit Anpassungsproblemen zu kämpfen. Nachhaltige Erkenntnisse über das Kräfteverhältnis im Zweikampf zwischen Weltmeister Lewis Hamilton und Herausforderer Max Verstappen ließen sich in der um etwa 15 Minuten verkürzten Session nur bedingt gewinnen - die Top-Stars trennten 17 Hundertstelsekunden.

Grund für die Unterbrechung war ein Unfall. Red-Bull-Pilot Sergio Perez (Mexiko) drehte sich nach einem Reifenschaden in der Villeneuve-Schikane. Der hinter ihm fahrende Alpine-Fahrer Esteban Ocon (Frankreich) musste seinen Wagen ebenfalls abstellen. Laut Red-Bull-Teamchef Christian Horner gab es einen Kontakt zwischen beiden Boliden. Die Bestzeit bei kühlen Temperaturen stellte Mercedes-Pilot Valtteri Bottas in 1:16,564 Minuten auf. Der Finne lag knapp vor seinem Teamkollegen Hamilton (1:16,605) und Verstappen (1:16,622). Einen guten Eindruck hinterließ Ferrari beim Heimspiel mit Rang vier für Charles Leclerc (+0,23) und sechs für Carlos Sainz (+0,32). Sebastian Vettel im Aston Martin (+1,42) beendete das Training auf dem 14. Rang, Rookie Mick Schumacher (+2,91) im Haas auf Platz 19.

12:30 Uhr

Jetzt offiziell: DFL sagt Hertha-Mainz ab

Die Deutsche Fußball Liga hat das kommende Bundesliga-Spiel von Hertha BSC wegen der Corona-Quarantäne des Hauptstadt-Klubs abgesagt. Die Partie der Berliner beim FSV Mainz 05 werde nicht wie geplant am Sonntag stattfinden, ein neuer Termin stehe noch nicht fest, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Freitag bei "Bild live".

10:40 Uhr

Effenberg warnt: "Böseste Konsequenz" für den FC Bayern

Der ehemalige Kapitän Stefan Effenberg hält einen möglichen Abgang von Trainer Hansi Flick bei Bayern München aufgrund der Differenzen mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic für "fatal". Die böseste Konsequenz wäre, "wenn Hansi Flick im Sommer aus freien Stücken von seinem Vertrag zurücktritt. Das wäre für die nächsten Jahre fatal. Denn er ist mit der beste Bayern-Trainer, den es in der Geschichte jemals gab", sagte Effenberg im Sport1-Podcast "Meine Bayern-Woche".

Der frühere Nationalspieler nahm zudem die Bayern-Chefetage in die Verantwortung. "Mit Vollgas rangehen und für Ruhe sorgen", lautete seine Forderung an die Bosse um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Flick besitzt in München noch einen Vertrag bis 2023. Klare Aussagen über seine Zukunft vermied er zuletzt. Flick gilt auch als heißer Kandidat auf die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

09:38 Uhr

Schwieriger Start: "Spurs"-Sponsor sind hämische Kommentare peinlich

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José Mourinho hätte vielleicht gelacht ...

(Foto: imago images/Pixsell)

Wegen hämischer Kommentare über den englischen Fußball-Erstligisten Tottenham Hotspur hat sich der Farbenhersteller Dulux entschuldigt - nur Stunden nach Ankündigung eines Sponsorendeals mit den Spurs.

Der Twitter-Account des Unternehmens hatte sich über die zuletzt schwachen Leistungen sowie die jahrzehntelange Erfolglosigkeit des Londoner Klubs lustig gemacht. Der Hund, den Dulux als Markenzeichen nutzt, würde einen besseren Innenverteidiger abgeben als die aktuellen Spieler, hieß es da zum Beispiel als Antwort auf den Kommentar eines Twitter-Nutzers. Auf die Aufforderung, den Trophäenschrank zu streichen, war die Reaktion bei einem anderen Nutzer: "Oberflächen müssen staubfrei sein, bevor man sie streicht."

Das Unternehmen löschte die Tweets. "Die Beiträge von Dulux heute Morgen als Antwort auf die Ankündigung unserer Beziehung zu @SpursOfficial tun uns furchtbar leid", teilte der Hersteller nun mit. "Dies spiegelt nicht wider, wie stolz wir sind, der offizielle Farbenlieferant des Klubs zu sein. Wir untersuchen, was passiert ist und entschuldigen uns bei allen Spurs-Fans."

08:34 Uhr

Weil er sich "am besten vertreten kann": Kimmich macht radikalen Schnitt

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Joshua Kimmich kümmert sich um sich selbst.

(Foto: imago images/Schüler)

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat sich nach Informationen der Bild-Zeitung von seiner Beratungs-Agentur "fair-sport GmbH" mit sofortiger Wirkung getrennt. "Das ist eine bewusste Entscheidung, die ich bereits im vergangenen Jahr getroffen habe", sagte der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler des deutschen Rekordmeisters Bayern München dem Blatt.

Der Bayernstar wird somit auch seine Verhandlungen mit dem FC Bayern über eine Verlängerung seines 2023 auslaufenden Vertrages zukünftig selbst führen. Kimmich: "Ich habe für mich entschieden, dass ich noch stärker für meine Werte und meine Ansichten einstehen und meiner Eigenverantwortung gerecht werden will. Zudem bin ich davon überzeugt, dass ich meine eigenen Positionen inhaltlich gegenüber Anderen am besten vertreten kann."

08:06 Uhr

"Bester großer Bruder" Jordan begleitet Bryant in die Hall of Fame

Der frühere Superstar Michael Jordan wird bei der Aufnahmezeremonie in die Hall of Fame des Basketballs die Rede für den tödlich verunglückten Kobe Bryant halten. Dies gab die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame am Donnerstag (Ortszeit) bekannt. Ursprünglich hätte die Aufnahme bereits im Vorjahr erfolgen sollen, doch aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Akt auf den 15. Mai verschoben.

Jordan und Bryant hatten eine enge und über Jahre hinweg gewachsene Verbindung. Bereits auf der Trauerfeier der Legende der Los Angeles Lakers hatte Jordan eine Rede gehalten und darin gesagt: "Als ich ihn kennenlernte, wollte ich der beste große Bruder für ihn sein, der ich sein konnte."

Bryant hatte mit den Lakers fünf Mal die Meisterschaft gewonnen. Im Januar 2020 war er mit acht weiteren Menschen - darunter eine seiner Töchter - bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben gekommen.

06:39 Uhr

"Wahnsinnig toll": Gefragter Funkel feiert seinen Vorgänger

Der neue Kölner Fußball-Cheftrainer Friedhelm Funkel hat nach seinem Bundesliga-Aus bei Fortuna Düsseldorf vor 15 Monaten zwei Angebote aus der Türkei und China abgelehnt. "So weit weg zu sein von meiner Heimat, vom Niederrhein - das ist einfach nichts für mich", sagte Funkel der "Kölnischen Rundschau".

Der 67 Jahre alte Coach hatte eigentlich seine Trainer-Karriere beendet, doch durch die Corona-Pandemie überlegte er es sich anders: "Die Freizeitmöglichkeiten zu Hause sind Corona-bedingt nun mal geringer geworden. Freunde kann ich auch nicht mehr treffen. Und meine Frau ist berufstätig, sie ist fast den ganzen Tag weg." Statt angedachte Auslandsreisen nach Neuseeland, Namibia oder Botswana ist es nun wieder Köln geworden, wo er von Februar 2002 bis Oktober 2003 bereits gearbeitet hatte.

Seinem Vorgänger Markus Gisdol sprach Funkel ein Lob aus: "Markus hat gute Arbeit geleistet. Die Mannschaft ist topfit und versucht alles. Er hatte nicht das Quäntchen Glück - und eben verletzte Spieler. Wie souverän er in der Öffentlichkeit mit der Situation und all den Rückschlägen umgegangen ist, finde ich wahnsinnig toll." Funkel startet am Samstag mit dem Spiel bei Bayer Leverkusen in seine Rettermission. Der FC liegt aktuell auf dem vorletzten Platz.

07:23 Uhr

"Wenn er den Job macht ...": Vogts erwartet eine Menge vom teuren Hütter

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Adi Hütter, der Neue in Gladbach.

(Foto: imago images/Christian Schroedter)

Der frühere Fußball-Bundestrainer Berti Vogts findet es im Zusammenhang mit dem Wechsel von Adi Hütter von Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach sinnvoll, für einen Trainer Ablösesummen zu zahlen. "Es ist richtig von Borussia, in einen Trainer mit hoher Qualität Geld zu investieren. Wenn er den Job macht, den ich ihm zutraue, lohnt sich das", schrieb Vogts in seiner Kolumne in der "Rheinischen Post". Gladbach muss 7,5 Millionen Euro an den Bundesliga-Konkurrenten Frankfurt überweisen, um den 51-jährigen Österreicher aus seinem bis 2023 datierten Vertrag herauszukaufen.

Vogts sieht in Hütter den optimalen Trainer für Gladbach. "Adi Hütter ist für Borussia die beste Lösung als Nachfolger von Marco Rose, den ich als Trainer ja auch sehr schätze. Damit macht Max Eberl klar, dass Borussia weiterhin ambitioniert ist", sagte der 74-Jährige. Eberl ist Manager der Borussia.

Die Arbeit Hütters in Frankfurt imponiere ihm, schrieb der frühere Mönchengladbacher Spieler. "Was Hütter in Frankfurt zusammen mit Fredi Bobic aufgebaut hat, gefällt mir sehr gut. Fast alle Spieler, die geholt wurden, sind eingeschlagen. Ohne großes Geld wurde da eine Spitzenmannschaft der Bundesliga geformt, die einen Fußball spielt, der Spaß macht."

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