Freitag, 16. Dezember 2022Der Sport-Tag

19:14 Uhr

Eislaufverband lässt gleichgeschlechtliche Paare zu

Der kanadische Eislaufverband Skate Canada lässt bei nationalen Wettbewerben im Paarlauf und im Eistanz mit Beginn des neuen Jahres auch gleichgeschlechtliche Paare starten. Offen bleibt vorerst, wie eventuelle körperliche Unterschiede ausgeglichen werden sollen. Klar ist ebenfalls noch nicht, ob es gemeinsame oder getrennte Wertungen geben wird.

Der zweimalige Eistanz-Olympiasieger Scott Moir, der aktuell als Verbandstrainer arbeitet, begrüßt diese Entwicklung. "Sie war notwendig. Es ist gut, dass jetzt zwei Menschen miteinander eislaufen können, egal, welchen Geschlechts", sagte der 35-Jährige, der mit seiner Partnerin Tessa Virtue 2010 in Vancouver und 2018 in Pyeongchang die Goldmedaille gewonnen hatte.

18:53 Uhr

Hexenschuss legt Bundesliga-Keeper lahm

Werder Bremens Torwart Jiri Pavlenka muss für einige Tage mit dem Training aussetzen. Der 30 Jahre alte Tscheche zog sich beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen den SV Meppen (1:0) einen Hexenschuss im Rücken zu, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Ob Pavlenka in diesem Jahr noch einmal ins Training einsteigt, ist ungewiss. Werder-Coach Ole Werner hat für die kommende Woche noch einige Einheiten angesetzt, ehe die Grün-Weißen über die Feiertage und den Jahreswechsel noch einmal pausieren. Am 2. Januar reisen die Bremen dann ins Trainingslager nach Murcia in Spanien.

18:23 Uhr

Spaniens Kapitän tritt nach WM-Enttäuschung zurück

Kapitän Sergio Busquets ist nach dem Aus im Achtelfinale bei der WM in Katar aus der spanischen Nationalmannschaft zurückgetreten. "Ich möchte bekannt geben, dass nach fast 15 Jahren und 143 Spielen der Zeitpunkt gekommen ist, mich von der Nationalmannschaft zu verabschieden", schrieb der 34 Jahre alte Mittelfeldstratege vom FC Barcelona in den Sozialen Medien.

Busquets war an der Seite von Xavi und Andres Iniesta 2010 Weltmeister geworden, zwei Jahre später holte er mit der Furia Roja auch den EM-Titel. In Katar war Busquets mit Spanien überraschend im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert, danach wurde bereits der Vertrag mit Trainer Luis Enrique nicht mehr verlängert. Bei der WM spielte bereits Spaniens neue Mittelfeldgeneration an der Seite von Busquets. Seinen Klubkollegen Pedri (19) und Gavi (18) gehört jetzt endgültig die Zukunft in der Nationalmannschaft.

17:47 Uhr

Griner äußert sich erstmals nach Befreiung aus russischem Straflager

Brittney Griner hat allen Spekulationen um ihre sportliche Zukunft ein Ende bereitet und die Fortsetzung ihrer Karriere angekündigt. "Ich möchte eines klarstellen", teilte die 32-Jährige auf ihrem Instagram-Account mit: "Ich werde in dieser Saison wieder Basketball für Phoenix Mercury in der WNBA spielen." Sie freue sich darauf, "auf diese Art persönlich all jenen Danke zu sagen", die sich während ihrer Zeit in russischer Gefangenschaft für sie eingesetzt hatten.

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17:09 Uhr

Zwei Tage vor WM-Finale: Bundesliga-Star fehlt Frankreich im Training

Die französische Fußball-Nationalmannschaft hat zwei Tage vor dem WM-Finale ohne drei ihrer Profis trainiert. Kingsley Coman vom deutschen Rekordmeister Bayern München fehlte am Freitag bei der Einheit ebenso wie Abwehrchef Raphael Varane und Ibrahima Konate, allesamt wegen Erkältungssymptomen. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Quelle nahe dem Team.

Coman hatte nach Verbandsangaben bereits die Einheit am Donnerstag verpasst. Schon im Halbfinale gegen Marokko (2:0) konnte ihn Trainer Didier Deschamps nach eigenen Angaben wegen der Schwächung nicht von der Bank bringen. Auch auf die erkrankten Dayot Upamecano und Adrien Rabiot musste er verzichten, beide sind aber inzwischen genesen. Upamecano war von Konate ersetzt worden. Auch der Frankfurter Randal Kolo Muani berichtete von der "grassierenden Grippewelle" in der Equipe Tricolore. "Aber das ist nichts Ernstes", betonte er.

16:03 Uhr

"Ungerecht und verfrüht": Sinisa Mihajlovic ist tot

Der ehemalige serbische Fußball-Nationalspieler Sinisa Mihajlovic, der zuletzt als Trainer tätig war, ist im Alter von 53 Jahren in Rom gestorben. Er kämpfte seit zweieinhalb Jahren gegen eine akute Leukämie. Die Familie Mihajlovics bezeichnete den Tod des Ex-Spielers von Lazio Rom als "ungerecht und verfrüht". Sie dankte den Ärzten, die Mihajlovic während der Jahre seiner Krankheit behandelt haben.

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Die längste Zeit als Aktiver verbrachte Mihajlovic bei Sampdoria Genua und Lazio Rom.

(Foto: IMAGO/AFLOSPORT)

Vor einigen Tagen hatte sich sein Zustand verschlechtert, sodass er in eine römische Klinik eingeliefert wurde. Im September war Mihajlovic von FC Bologna entlassen worden. Mihajlovic hatte 2019 bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass er an Leukämie erkrankt sei. Danach hatte er sich einer Rückenmark-Transplantation unterzogen.

"Die Serie A trauert um Sinisa Mihajlovic, eine Fußball-Ikone. Sein Talent als Fußballer und Trainer, seine Stärke und seine Menschlichkeit sind ein Beispiel, das eine unauslöschliche Spur im italienischen und im Weltfußball hinterlässt", schrieb der Präsident der Serie A, Lorenzo Casini.

15:38 Uhr

Ricken enthüllt "große Bedenken" bei Moukoko-Transfer

Das größte Sturmtalent Deutschlands spielt bei Borussia Dortmund: Youssoufa Moukoko. Der heute 18-Jährige ist Nationalspieler und heiß begehrt, sodass der BVB um die Verlängerung kämpfen muss. Dabei wäre der frühere St.-Pauli-Nachwuchsspieler fast nie beim Klub gelandet. "Ich hatte damals große Bedenken, ihn zu verpflichten", enthüllte Nachwuchschef Lars Ricken im Podcast der "Ruhr Nachrichten".

  • Die BVB-Vereinsikone hatte Skrupel, Moukoko aus seinem gewohnten Hamburger Umfeld zu reißen. Sein Management habe dann aber angekündigt, der damals Elfjährige werde auf jeden Fall wechseln.
  • "Sein Berater hat damals zu mir gesagt: 'Ich sehe ihn bei euch, weil ihr bewiesen habt, dass ihr gut mit jungen Spielern umgehen könnt.' Deswegen haben wir ihn bekommen. Also habe ich mich mehr oder weniger breitschlagen lassen, ihn bei uns aufzunehmen", schilderte Ricken.
15:01 Uhr

DFB-Frauen legen im WM-Jahr gegen Weltklasse-Gegner los

Die deutschen Fußballerinnen starten mit einem Heimspiel-Kracher ins WM-Jahr. Die Vize-Europameisterinnen treffen am 21. Februar 2023 (18.15 Uhr/ZDF) in Duisburg auf Schweden, in der MSV-Arena kommt es somit zum Duell zwischen dem Zweiten und Dritten der Weltrangliste.

"Schweden wird uns in allen Belangen fordern und ist daher ein spannender Gegner in unserer WM-Vorbereitung. Nach der herausragenden Unterstützung der Fans im zu Ende gehenden Jahr sowohl bei der Nationalmannschaft als auch in der Liga freuen wir uns auf eine tolle Zuschauerkulisse", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Für die 54-Jährige ist es zudem ein echtes Heimspiel "in meiner Heimatstadt, in der ich meine Wurzeln als Trainerin habe sowie meine größten Erfolge als Vereinstrainerin mit dem FCR Duisburg feiern durfte".

14:47 Uhr

Baumgart meckert über deutsches WM-Aus: Zu viel Politik, zu wenig Sport

Bundesligatrainer Steffen Baumgart beklagt, dass aus deutscher Sicht bei der Fußball-WM zu viel über Politik geredet worden sei. "Wir sollten aufhören, Spieler zu instrumentalisieren. Wir Sportler sollten uns nicht vor den Karren spannen lassen. Das heißt nicht, dass wir keine Haltung einnehmen dürfen", sagte der Chefcoach des 1. FC Köln der "Kölnischen Rundschau". Zudem sei die Unterstützung im Land für das DFB-Team nicht besonders groß gewesen. "Ich habe noch nie erlebt, dass ein Land so wenig hinter seiner Nationalmannschaft steht, wie es bei uns der Fall ist. Das ist sehr traurig und macht mich nachdenklich", sagte Baumgart.

14:24 Uhr

Erstmals kommentiert eine Frau im ARD-Radio das Finale der Männer-WM

Novum in der ARD: Julia Metzner vom Südwestrundfunk (SWR) kommentiert am Sonntag (16 Uhr MEZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) als erste Frau im ARD-Radio das WM-Finale live. Im Lusail-Stadion von Doha stehen sich die beiden zweimaligen WM-Champions Argentinien und Frankreich gegenüber. Sonja Pahl hatte bereits für Radio FFH das WM-Endspiel 2006 zwischen Frankreich und Italien live aus dem Berliner Olympiastadion übertragen.

"Ein WM-Finale ist für mich wie für die Spieler auf dem Rasen: ein Karriere-Highlight, ein Riesending. Auszeichnung und Vertrauensbeweis", sagte Metzner im "Kicker"-Interview. Metzner hatte schon das Endspiel der Männer-EM zwischen England und Italien im Radio kommentiert.

Seit 2007 arbeitet sie für den SWR, begleitete die deutschen Fußballerinnen zum EM-Titel 2013 sowie zu Olympia-Gold 2016. Ihre weiteren Spezialgebiete sind Leichtathletik und Tennis. Das WM-Endspiel in Doha wird im ARD-Fernsehen von Tom Bartels kommentiert, der bereits 2014 beim deutschen 1:0-Triumph gegen Argentinien in Rio de Janeiro im Einsatz gewesen war.

13:37 Uhr

Bericht: FIFA verbietet Selenskyj-Botschaft beim WM-Finale

Seit dem russischen Überfall am 24. Februar ist die Ukraine nicht nur darum bemüht, sich gegen den Angriffskrieg zu verteidigen, sondern auch, die weltweite Aufmerksamkeit auf diesen Bruch des Völkerrechts zu lenken. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nun laut CNN darum gebeten, sich vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft an die Weltöffentlichkeit wenden zu dürfen - und wurde von der FIFA zurückgewiesen. Eine nicht näher benannte Quelle habe dem US-Nachrichtensender mitgeteilt, der Fußball-Weltverband habe das Ansinnen abgelehnt. Allerdings heißt es auch, dass das Thema noch nicht abschließend geklärt sei, sondern "die Gespräche zwischen FIFA und der Ukraine" noch anhielten würden.

12:55 Uhr

Sorge um öffentliche Sicherheit: Frankreich mobilisiert 14.000 Polizeikräfte

Für das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft will Frankreich landesweit etwa 14.000 Polizisten und Gendarmen mobil machen. Das kündigte Innenminister Gérald Darmanin in Paris an. Im Endspiel in Katar trifft die Equipe Tricolore am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und MagentaTV) auf Argentinien. Darmanin sagte, es würden auf den Straßen sicherlich Zehntausende Fans unterwegs sein. Französischen Medienberichten zufolge soll die Pariser Prachtmeile Champs-Élysées für das Finalspiel für Fahrzeuge gesperrt werden.

Für das Spiel um Platz drei zwischen Marokko und Kroatien am Samstag (16.00 Uhr/Magenta) plant Frankreich ebenfalls ein großes Sicherheitsaufgebot. Mehr als 12.800 Sicherheitskräfte sollen im Einsatz sein.

Nach dem Halbfinal-Erfolg Frankreichs gegen Marokko war es am Mittwoch in Paris und anderen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Im südfranzösischen Montpellier war ein 14-Jähriger von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Er starb später im Krankenhaus. Landesweit hatte die französische Polizei nach eigenen Angaben mehr als 260 Personen in Gewahrsam genommen. 167 Festnahmen seien allein in Paris erfolgt. Mehrheitlich seien die Feiern aber friedlich verlaufen.

12:14 Uhr

Erste Amtszeit gehört jemand anderem: FIFA-Boss Infantino erklärt Regel für mehr Macht

FIFA-Präsident Gianni Infantino könnte bis 2031 im Amt bleiben, sollte er noch zweimal wiedergewählt werden. Bei Beratungen im Council des Fußball-Weltverbandes in Katar sei klargestellt worden, "dass ich mich in meiner ersten Amtszeit befinde", sagte der Schweizer während einer Pressekonferenz. Er führt die FIFA seit Februar 2016 an. Im kommenden März tritt der 52-Jährige beim FIFA-Kongress in Kigali ohne Gegenkandidat zur Wiederwahl an. Dann würde seine zweite Amtszeit beginnen, sagte Infantino. Laut Statuten darf der FIFA-Präsident für maximal drei Amtszeiten von jeweils vier Jahren gewählt werden.

Infantinos Aussagen zufolge zählen die ersten drei Jahre von Anfang 2016 bis Sommer 2019 nicht als Amtszeit. Er hatte damals die Präsidentschaft des im Mai 2015 gewählten und kurz darauf zurückgetretenen Joseph Blatter übernommen. 2019 war Infantino in Paris im Amt bestätigt worden. Gewählt wird der FIFA-Präsident immer in dem Jahr nach der Männer-WM.

11:53 Uhr

Wetter sorgt für Absage von Super-G im Alpin-Weltcup

Hartnäckiger Nebel hat zur Absage des Super-G im Rahmen der Weltcup-Rennen im Grödnertal geführt. Kurz vor der ursprünglich geplanten Startzeit um 11.45 Uhr entschied die Rennjury, dass aufgrund der ungünstigen Wetterprognose auch eine Verschiebung nicht möglich sei. Am Samstag soll auf der Saslong eine weitere Abfahrt ausgetragen werden.

11:20 Uhr

Fehlinvestition wird für FC Bayern zum echten Ladenhüter

Für acht Millionen Euro wechselte Bouna Sarr im Oktober 2020 von Olympique Marseille zum FC Bayern. Doch der Transfer erwies sich als echte Fehlinvestition. Im Winter will der Klub wohl wieder versuchen, den Senegalesen zu verkaufen, berichtet der "Kicker" - doch das dürfte das größte Problem sein.

  • Sportlich spielt Sarr beim FC Bayern nicht erst seit seiner Knie-Operation im September keine Rolle. In der internen Hierarchie für den Platz hinten rechts ist der Routinier auf Position vier abgerutscht, hinter Benjamin Pavard, Neuzugang Noussair Mazraoui und Nachwuchs-Hoffnung Josip Stanisic.
  • In seiner Premierensaison absolvierte er nur 15 Pflichtspiele für die Münchner. Im vergangenen Jahr standen lediglich zwölf Einsätze zu Buche. In der aktuellen Spielzeit stand Sarr noch kein einziges Mal auf dem Platz.
  • Laut "Bild" kassiert der 13-fache Nationalspieler in München rund drei Millionen Euro pro Jahr. Ein Gehalt, das die Bayern-Verantwortlichen gerne einsparen würden. Im vergangenen Winter hatten noch mehrere Klubs aus der Ligue 1 vorgefühlt, aktuell scheint das Interesse jedoch abgeflaut zu sein.
10:26 Uhr

"Kleiner Schlag": Muss Marokko im Spiel um Platz drei auf Bayern-Profi verzichten?

Marokko muss im Spiel um den dritten Platz bei der Fußball-WM möglicherweise auf Noussair Mazraoui vom FC Bayern München verzichten. Der Außenverteidiger habe im Halbfinale gegen Frankreich (0:2) einen "kleinen Schlag" abbekommen, sagte Trainer Walid Regragui.

Der ebenfalls verletzte Kapitän Romain Saïss fällt sicher für die Partie am Samstag (16 Uhr/MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) gegen Kroatien aus. "Wir haben einige verletzte Spieler, aber sie wollen alle noch dieses Spiel spielen. Aber wir werden kein Risiko eingehen", sagte Regragui.

09:52 Uhr

Früherer DFB-Stürmer verletzt sich bei WM-Legendenspiel

Der frühere deutsche Nationalspieler Kevin Kuranyi hat sich bei einem Legendenspiel während der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar am Knie verletzt. "Ich habe mir irgendwie das Knie verdreht und gleich gespürt, dass wohl einiges kaputt ist. Der erste Verdacht ist leider, dass vieles gerissen ist", sagte der frühere Stürmer des VfB Stuttgart und des FC Schalke 04.

Der Weltverband FIFA veranstaltet im Tennisstadion von Doha den sogenannten Legenden Cup, bei dem knapp 100 ehemalige Fußballer und Fußballerinnen in verschiedene Teams eingeteilt wurden und gegeneinander antreten. Dabei sind unter anderem die Ex-Weltmeister Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann (beide Deutschland), Cafu, Roberto Carlos (beide Brasilien), Youri Djorkaeff (Frankreich) und Francesco Totti (Italien). Kuranyi stand im Team Northern Bears, unter anderem an der Seite des früheren mexikanischen Torhüters Jorge Campos.

09:28 Uhr

"Besondere Chemie": Warum 98er-Weltmeister Djorkaeff seine Franzosen favorisiert

Frankreichs 1998er-Weltmeister Youri Djorkaeff hält das Endspiel zwischen der französischen und der argentinischen Mannschaft für "das logische Finale dieser WM. Das wird ein großer Moment für den Fußball", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi des 1. FC Kaiserslautern.

  • "Vielleicht haben die meisten hier Brasilien im Finale erwartet. Aber Argentinien hatte viel zu leiden, hat ein großes Herz gezeigt und hat sich dieses Finale verdient", sagte Djorkaeff weiter. "Die schwierigen Erfahrungen gegen Saudi-Arabien oder die Niederlande haben sie vielleicht sogar befreit."
  • Trotz dieses Turnierverlaufs und der starken Form des argentinischen Superstars Lionel Messi hält der 54-Jährige seine Franzosen für leicht favorisiert. "Vom ersten Spiel gegen Australien an merkt man eine besondere Chemie zwischen den Spielern. Zwischen den Erfahrenen und den Jungen, zwischen den Stars und den Teamspielern", sagte Djorkaeff. "Ich denke, dass die französische Mannschaft die am besten organisierte dieser WM ist."
09:01 Uhr

Bleibt Russland gesperrt? Leichtathleten prüfen Sanktionen

Auch der Leichtathletik-Weltverband will seine strikte Haltung zu den Sanktionen gegen Russland und Belarus als Folge des Angriffskrieges in der Ukraine überprüfen. "Das Ergebnis des Olympischen Gipfels, dem ich zugestimmt habe, war, dass die internationalen Verbände die Aufgabe haben sollten, sorgfältig zu prüfen, ob die Gründe für die Schutzmaßnahmen noch bestehen - und das werden wir tun", sagte World-Athletics-Präsident Sebastian Coe.

  • Das Internationale Olympische Komitee hat zwar die Sanktionen gegen Russland und Belarus nicht aufgehoben, plädierte zuletzt aber auf dem Olympischen Gipfel für eine Teilnahme der Athleten beider Länder an internationalen Wettkämpfen - mit der Aussicht auf einen Start bei den Sommerspielen 2024 in Paris.
  • Der Leichtathletik-Weltverband spielt dabei eine besondere Rolle. Nach der Aufdeckung des flächendeckenden Dopings in Russlands wurde das Land 2015 suspendiert. Seitdem wird nur einzelnen russische Athleten nach Prüfung eine Starterlaubnis als neutrale Sportler erteilt. Im März 2023 will World Athletics erneut über die Aufhebung dieses Ausschlusses entscheiden.
  • Zur Frage nach einer Lösung der Russland-Ukraine-Causa hatte Weltpräsident Coe schon vor Wochen gesagt: Russland müsse "raus aus der Ukraine". Nun ergänzte und bekräftigte der Brite: "Ich bin kein Militärexperte, und ich werde mich sicherlich nicht in diesen Bereich einmischen. Ich sage nur, dass das Ziel sein muss."
08:11 Uhr

Spektakulärer Spielertausch in der Bundesliga bahnt sich an

Gibt es einen spektakulären Spielertausch in der Fußball-Bundesliga? Der könnte sich zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt vollziehen. Daichi Kamada wird mit dem BVB in Verbindung gebracht, nun berichtet die "Frankfurter Rundschau", dasss sich die Frankfurt-Bosse bereits mit potenziellen Kamada-Nachfolgern beschäftigen. Ein Kandidat sei BVB-Profi Julian Brandt.

  • Allerdings müsse sich die SGE für einen Brandt-Deal "finanziell bis zur Decke strecken". Außerdem sei unklar, ob sich der 26-Jährige überhaupt von einem Wechsel zu den Hessen überzeugen ließe.
  • Brandts Vertrag beim BVB ist noch bis 2024 datiert. Kamada als "Verhandlungsmasse" nutzen können die Frankfurter nicht: Der Japaner ist nur noch bis zum Saisonende an den derzeitigen Tabellenvierten der Bundesliga gebunden. Im Sommer kann er ablösefrei wechseln.
  • Einen Abgang im Winter schloss Kamada zuletzt aus. "Ich bleibe diese Saison in Frankfurt. Auch wenn es mit anderen Klubs Gespräche im Winter geben könnte, habe ich kein Interesse an einem sofortigen Abgang."

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07:25 Uhr

"Es ist absurd": Fanbündnis kritisiert DFB wegen Expertenkreis

Das Fanbündnis "Unsere Kurve" übt scharfe Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Zusammenstellung des Expertenrats zur Ausrichtung der Männer-Nationalmannschaft. "Es ist absurd, dass immer die Gleichen zu den gleichen Themen sprechen und man dann andere Ergebnisse erwartet. Wie soll mit diesem Vorgehen etwas Neues, etwas Innovatives entstehen?", sagte Sprecherin Helen Breit der Deutschen Presse-Agentur. "Es wäre der ideale Zeitpunkt gewesen, um zu zeigen, dass der DFB das Grundlegende verstanden hat: Dass er aufhören muss, um sich selbst zu kreisen."

Nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft in der Gruppenphase bei der WM in Katar hat ein externer DFB-Beraterkreis - unter anderem besetzt mit Karl-Heinz Rummenigge und Matthias Sammer - am Donnerstag die Arbeit aufgenommen. Dabei soll unter anderem über Pläne gesprochen, wie die EM 2024 im eigenen Land wieder erfolgreich gestaltet werden kann. "Mir fehlt die Vorstellungskraft, dass in dieser Konstellation ein erfrischender, nachhaltiger, basisnaher und zukunftsfähiger Strukturwandel gelingen kann", sagte Breit. Schon länger wird der Nationalelf neben fehlendem sportlichem Erfolg auch fehlende Nähe zur Basis vorgeworfen.

06:44 Uhr

Real verpflichtet 16-jähriges Mega-Talent für 72 Millionen Euro

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So sieht es aus, das Mega-Talent Endrick.

(Foto: picture alliance/dpa/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire)

Champions-League-Sieger Real Madrid hat die millionenschwere Verpflichtung des brasilianischen Supertalents Endrick perfekt gemacht. Der 16-Jährige wird allerdings erst im Sommer 2024 zu den Königlichen wechseln, sobald er volljährig ist. Endrick werde in den kommenden Tagen nach Madrid reisen, um sich das Vereinsgelände anzusehen. Zuletzt hatten spanische Medien bereits von der Einigung über einen Fünfjahresvertrag und eine Ablösesumme von 72 Millionen Euro berichtet. Der Angreifer feiert am 21. Juli 2024 seinen 18. Geburtstag, dann darf er nach FIFA-Statuten offiziell wechseln.

06:15 Uhr

Schock für NBA-Champion: Superstar Curry schwer verletzt

Basketball-Superstar Stephen Curry wird NBA-Champion Golden State Warriors "einige Wochen" fehlen. Das berichtet ESPN. Der 34-Jährige hatte sich beim 119:125 gegen die Indiana Pacers am Tag zuvor eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Curry hatte dabei 38 Punkte erzielt, musste das Feld jedoch im dritten Viertel verlassen. Der viermalige Meister und zweimalige Weltmeister spielt eine überragende Saison beim Titelverteidiger. Im Schnitt erzielte Curry bislang 30 Punkte pro Spiel, die Warriors liegen mit 14 Siegen und 15 Niederlagen dennoch hinter den Erwartungen auf Platz zehn im Osten.

05:45 Uhr

Draisaitl verbucht 52. Scorerpunkt gegen Greiss-Team

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Gut drauf: Leon Draisaitl.

(Foto: IMAGO/USA TODAY Network)

Deutschlands Eishockey-Ausnahmespieler Leon Draisaitl hat seinen 52. Scorerpunkt in der laufenden Saison in der NHL verbucht.

  • Beim 3:4 der Kanadier nach Penaltyschießen gegen die St. Louis Blues, Team von Ex-Nationaltorwart Thomas Greiss, leistete der gebürtige Kölner eine Torvorlage.
  • Es war der 31. Assists in der laufenden Spielzeit bei schon 21 Treffern für die Oilers.
  • Greiss war Backup-Goalie bei den Gästen. 20 Sekunden vor der Schlusssirene der normalen Spielzeit kam St. Louis in Unterzahl zum 3:3-Ausgleich. Im Shootout konnte Draisaitl seinen Penalty nicht verwandeln.
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