Freitag, 16. Oktober 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & David Bedürftig
20:30 Uhr

Erstligaklub meldet zwölf Corona-Fälle

Kurz vor dem Ligue-1-Spiel gegen AS Monaco hat der französische Fußballklub HSC Montpellier zwölf Corona-Fälle gemeldet. Acht Spieler und vier Mitarbeiter seien positiv getestet worden, teilte der Klub mit. Dabei wurden keine Namen genannt. Die gesamte Mannschaft unterzog sich demnach am Freitag weiteren Tests, die betroffenen Personen wurden isoliert. Die Mannschaft soll am Sonntag eigentlich nach Monaco reisen, nächste Woche steht ein Heimspiel gegen Stade Reims an.

19:50 Uhr

Hitzlsperger wünscht sich grundlegende Reform im Fußball

Vorstandschef Thomas Hitzlsperger vom Bundesligisten VfB Stuttgart würde eine Gehaltsobergrenze im Profifußball begrüßen. "Ich finde es gut, ich würde es befürworten, dass nicht mehr so viel bezahlt wird", sagte der 38-Jährige im "Sandra Maischberger Podcast". "Man muss nur sehen: Das Geld wird trotzdem wieder in den Fußball gehen. Es gibt eine andere Umverteilung. Und wenn die vernünftig ist, würde ich das sehr begrüßen." Die aktuellen Summen, "die die Spieler bekommen, überhaupt wir alle, die dabei sind, sind schon extrem hoch", sagte Hitzlsperger. "Eine gewisse Regulierung würde dem Ganzen guttun."

19:05 Uhr

Löw würdigt Ex-DFB-Kicker: "Auf ihn konnte ich mich immer verlassen"

Nach Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff hat auch Bundestrainer Joachim Löw die Verdienste des aus der DFB-Elf zurückgetretenen Jonas Hector gewürdigt. "Wir alle bei der Nationalmannschaft sind dankbar für die positive Energie, die er uns stets gegeben hat. Er ist eine große Persönlichkeit, ein Vorbild an Loyalität und Fairness, ein absoluter Teamplayer", sagte Löw bei dfb.de: "Seine Einstellung und Demut haben mich immer sehr beeindruckt - auf und neben dem Platz. Auf ihn konnte ich mich immer verlassen."

18:19 Uhr

"Mario wirkt fit": PSV-Coach Schmidt macht Hoffnung auf Götze-Debüt

Mario Götze könnte am Sonntag sein Debüt beim niederländischen Spitzenclub PSV Eindhoven geben. Der 28 Jahre alte Fußball-Weltmeister von 2014 werde möglicherweise zum Kader für das Auswärtsspiel gegen den PEC Zwolle gehören, sagte Eindhovens Trainer Roger Schmidt. Allerdings legte sich der Coach des Tabellenzweiten der Eredivisie noch nicht fest.

"Mario ist noch nicht hundertprozentig fit, das ist logisch", sagte Schmidt. Er habe aber nach seinem Abschied von Borussia Dortmund weiter hart trainiert. "Mario wirkt fit", sagte Schmidt. Ihm fehle aber noch Spielpraxis. In den Niederlanden waren zuvor Überlegungen angestellt worden, ob der ehemalige Bayern- und BVB-Profi, der seit Juli praktisch arbeitslos war, körperlich bereits wieder voll auf der Höhe ist. Spekuliert wird, ob Götze in Zwolle vielleicht als Joker auf den Rasen geschickt wird.

17:25 Uhr

Auch ohne Neymar - PSG-Ausfallliste wird länger und länger

Der französische Fußball-Serienmeister Paris St. Germain tritt zum Auswärtsspiel bei Olympique Nimes am Freitag (21.00 Uhr/DAZN) auch ohne Superstar Neymar an. Der Brasilianer wird das Spiel aussetzen und in Paris bleiben. Neymar war noch am Mittwoch mit der "Selecao" in der WM-Qualifikation in Peru angetreten und entsprechenden Reisestrapazen ausgesetzt.

Durch die Pause soll der 28-Jährige fit für das kommende Champions-League-Duell mit Manchester United am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) sein. Damit wird die Personaldecke für Trainer Thomas Tuchel noch dünner. Wie bereits am Donnerstag bekannt wurde, müssen neben einigen verletzten und gesperrten Spielern auch die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer für das Auswärtsspiel verletzt passen.

15:41 Uhr

So geht Quarantäne à la Cristiano Ronaldo

*Datenschutz

Der positiv auf das Coronavirus getestete Juventus-Fußballstar Cristiano Ronaldo hat aus seiner Quaranäte in Turin auf Instagram ein Foto verbreitet, auf dem er lässig, lachend und in Badehose in einem Indoor-Schwimmbad zu sehen ist. Dazu postete der 35-Jährige: "Lass nicht zu, dass das, was du nicht tun kannst, dem im Weg steht, was du tun kannst." Einen Tag zuvor hatte ihm der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora einen Verstoß gegen die Corona-Schutzmaßnahmen vorgeworfen. "Ich denke schon", sagte Spadafora im Sender Rai Radio Uno am Donnerstag auf die Frage, ob Ronaldo mit seiner Rückkehr nach Turin trotz seiner Corona-Quarantäne die geltenden Bestimmungen der Behörden verletzt habe.

14:56 Uhr

"Wenn einer keine hundert Prozent gibt ..." - Flick plant Bayern-Zukunft

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Hansi Flick will sich die Kräfte seiner Bayern-Profis genau einteilen.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick will in den kommenden englischen Wochen spontan auf den Fitnesszustand seiner Profis reagieren. "Wie die Belastung und Fitness eines Spieler ist, müssen wir von Spiel zu Spiel beurteilen", sagte Flick am Freitag: "Wenn einer keine hundert Prozent geben kann, dann spielt der andere." Das sei die Grundvoraussetzung. Beim Gastspiel bei Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld am Samstag (18.30 Uhr) werden die meisten Nationalspieler der Münchner wieder in die Startelf zurückkehren. Es sei "alles im grünen Bereich", er gehe davon aus, dass alle einsatzfähig sind, sagte Flick.

14:04 Uhr

19 Festnahmen: Razzia bei Fußballverband in Tschechien

Beim tschechischen Fußballverband hat es eine Polizeirazzia gegeben. Es gehe um mutmaßliche Korruption im Zusammenhang mit der Beeinflussung von Spielergebnissen, teilte die Staatsanwaltschaft in Prag mit. Gegen 20 Personen seien strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden, davon seien alle bis auf einen vorläufig festgenommen worden. Ihnen werde vorgeworfen, entweder Bestechungsgelder gezahlt oder angenommen zu haben. Zunächst war unklar, um welche verdächtigen Spiele in welcher Liga es sich gehandelt haben könnte. Die Ermittlungen werden von der nationalen Polizeizentrale für den Kampf gegen Organisierte Kriminalität geleitet.

13:28 Uhr

Vor BVB-Spiel: Hoffenheim meldet zwei Corona-Fälle im Kader

Beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim haben sich zwei Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Dies gaben die Kraichgauer einen Tag vor dem Punktspiel gegen Vizemeister Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bekannt, ohne die Namen der betroffenen Profis zu nennen. Beide Spieler seien zuletzt auf Länderspielreisen im Ausland unterwegs gewesen und nach der Rückkehr nach Deutschland positiv getestet worden.

Wie die TSG weiter mitteilte, seien beide Profis symptomfrei und hätten keinen Kontakt zu Teamkollegen oder Staff-Mitgliedern gehabt. Ein weiterer Hoffenheimer Spieler befindet sich aufgrund einer Corona-Erkrankung im direkten familiären Umfeld ebenfalls in Quarantäne. Die Corona-Tests bei den weiteren Teammitgliedern am Donnerstag und Dienstag waren nach Klub-Angaben allesamt negativ.

11:51 Uhr

"Inakzeptabel": Klub arbeitet mit Polizei zusammen gegen Fan

In der 3. Fußball-Liga hat es beim Spiel des Halleschen FC gegen den FSV Zwickau antisemitische Äußerungen eines Zuschauers gegeben. Das teilte der HFC mit. "Durch das Einschreiten eines HFC-Fans wurde das inakzeptable Auftreten sofort unterbunden. Der Verein hat in Zusammenarbeit mit der Polizei unverzüglich alle verfügbaren Maßnahmen zur Aufarbeitung des Vorkommnisses eingeleitet, um die betreffende Person namentlich ermitteln zu können", hieß es in einer HFC-Stellungnahme. Das Spiel am vergangenen Montag hatte Zwickau 2:0 gewonnen, der Vorfall wurde erst jetzt bekannt. Der Klub distanzierte sich "entschieden von diesem Besucher und wird das Verhalten im Rahmen seines Hausrechts sanktionieren."

11:07 Uhr

Erst Weltmeister, dann 1:7 - Brasilianische Trainerlegende coacht jetzt zweite Liga

Der ehemalige brasilianische Nationalcoach Luiz Felipe Scolari, genannt "Felipão", wird neuer Trainer des Traditionsklubs Cruzeiro EC aus Belo Horizonte. Cruzeiro, 2013 und 2014 noch brasilianischer Meister, steht nach dem Abstieg 2019 derzeit auf dem 19. und vorletzten Platz der zweiten Liga. "Felipão" unterzeichnete einen Vertrag bis Ende 2022. Er war nach einem Engagement bei Palmeiras aus São Paulo seit mehr als einem Jahr ohne Verein gewesen. Mit Palmeiras gewann Scolari 2018 die Meisterschaft in Brasilien. Erst ein paar Monate zuvor war er nach Brasilien zurückgekehrt. Der mittlerweile 71-Jährige führte Rekordweltmeister Brasilien 2002 mit dem 2:0-Sieg im Finale gegen Deutschland zum fünften Titel, erlitt 2014 mit dem Gastgeber jedoch auch die denkwürdige 1:7-Halbfinal-Pleite gegen die DFB-Auswahl - im Mineirão-Stadion, der Heimspielstätte von Cruzeiro. Danach arbeitete er noch als Trainer bei Gremio Porto Alegre und ging im Juni 2015 nach China zu Guangzhou Evergrande. Mit dem Klub holte er bis Ende 2017 sieben Titel.

10:27 Uhr

Fußball als "Einstiegsdroge"? Kriminologe erntet harsche Kritik

Der Kriminologe Christian Pfeiffer kritisiert die politische Anerkennung von E-Sport. "Das ist eine Einstiegsdroge", sagte Pfeiffer, der langjährige Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, über aus seiner Sicht nur scheinbar harmlose Fußball-Spiele. "Darüber finden die Jungs den Zugang zu anderen Spielen." Aus seiner Sicht fehlt eine Auseinandersetzung der Politik mit Erkenntnissen der Forschung zu dem Thema. "Diese hat seit mehr als zehn Jahren etwas klar belegt: Die bundesweit wachsende Leistungskrise der männlichen Jugendlichen und jungen Männer beruht in hohem Maß auf einem Anstieg der Intensität und täglichen Dauer ihres Computerspielens."

Der eSport-Bund Deutschland (ESBD) weist Pfeiffers Kritik als "nicht sachgerecht" zurück. "Wenn jemand etwas über zwanzig Jahre ohne Evidenz behauptet, dann macht es das Argument nicht richtiger, sondern nur altbacken", sagte ESBD-Präsident Hans Jagnow. E-Sport trainiere schnelle Reaktionen, die soziale Gemeinschaft und den sportlichen Wettkampf. "Wer das als vor-dem-Bildschirm-sitzen abtut, steckt mit dem Kopf als Digitalisierungsverweigerer noch im letzten Jahrhundert fest."

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09:58 Uhr

Rossi macht Corona-Infektion öffentlich

"The Doctor" hat Corona: Der neunmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Das gab der 41-jährige Italiener selbst bekannt. MotoGP-Pilot Rossi fällt mindestens für den Großen Preis von Aragon am Wochenende im spanischen Alcaniz aus. Ob "VR46" in der Woche darauf beim Großen Preis von Teruel auf demselben Kurs wieder starten kann, blieb zunächst offen. Sein Debüt gab Rossi 1996 in der 125er-Klasse auf einer Aprilia, nur ein Jahr später wurde er Weltmeister. Danach folgten Titel auch bei den 250ern und den 500ern. In der zur Saison 2002 eingeführten MotoGP triumphierte Rossi sechsmal. Damit holte der Publikumsliebling in jeder Klasse, in der er angetreten ist, mindestens einmal die WM-Krone. In der ewigen Bestenliste ist Rossi mit 115 Grand-Prix-Siegen und neun WM-Titeln die Nummer zwei hinter seinem legendären Landsmann Giacomo Agostini (122/15).

09:26 Uhr

"Sorgen um die Kinder": Streich hält Bundesliga-Zwangpause für möglich

Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hält Zwangspausen in der Fußball-Bundesliga aufgrund der jüngsten Entwicklungen in der Corona-Pandemie nicht für ausgeschlossen. "Ich habe schon Befürchtungen, dass es während der Saison zu Unterbrechungen kommt", sagte der 55-Jährige, um gleich deutlich zu machen, dass die Bundesliga aus seiner Sicht derzeit nicht die höchste Priorität besitzt.

"Aber mehr Sorgen mache ich mir um die Kinder, wenn wieder Schulen zugehen müssen. Das wären dann verlorene Jahre und Monate für die Kleinen. Ich habe schon öfter gesagt, dass Corona uns noch lange beschäftigen wird", sagte der dienstälteste Bundesliga-Trainer: "Wir sind dabei erstmal zweitrangig."

08:56 Uhr

Ligaverband hilft mit Krediten aus, weil TV-Partner nicht zahlt

Mitten in der Corona-Krise bangen die französischen Profi-Fußballklubs um dringend benötigte Millionen-Zahlungen aus ihrem neuen Fernsehvertrag. Da die zum Monatsbeginn fällige Rate des TV-Partners Mediapro in Höhe von insgesamt angeblich 172 Millionen Euro beim Ligaverband (LFP) nicht eingegangen ist, hat dieser nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP mit der Aufkündigung des gerade angebrochenen Vier-Jahres-Vertrags mit dem spanischen Konzern gedroht. Zur Überbrückung der ärgsten Finanznöte hat die LFP ihren Klubs aus der Ligue 1 und dem Unterhaus zunächst mit Krediten unter die Arme gegriffen.

Die Probleme sind spätestens seit vergangener Woche offenkundig. Mediapro-Chef James Roures forderte in einem Zeitungsinterview Nachverhandlungen mit der LFP wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Bei den ohnehin durch wegfallende Zuschauereinnahmen gebeutelten Vereinen wachsen unterdessen die Sorgen. "Einige Klubs könnten offensichtlich in große Schwierigkeiten geraten", beschrieb Präsident Jean-Michel Aulas vom Topklub Olympique Lyon die prekäre Situation.

08:16 Uhr

Frustrierter Klopp macht sich per SMS Luft

Mit einer SMS hat sich Teammanager Jürgen Klopp seinen Frust über die 2:7-Pleite des englischen Fußball-Meisters FC Liverpool vor der Länderspielpause bei Aston Villa von der Seele getextet. "Die Nacht nach dem Spiel war nicht die beste. Am Morgen musste ich mit meinen Spielern sprechen, aber sie waren ja nicht da. Also habe ich ihnen eine lange, lange Textnachricht geschrieben, und danach ging es mir besser, weil es raus war", erzählte Klopp in einem BBC-Gespräch.

Die erste Saisonpleite hatte die "Reds" tief erschüttert. So hoch hat der frühere Champions-League-Sieger in der rund 30-jährigen Premier-League-Geschichte noch nie verloren, zuletzt gab es ein 2:7 vor 57 Jahren bei Tottenham Hotspur. Auch in Klopps Trainer-Laufbahn ist es ein Tiefpunkt: Seine zuvor höchste Niederlage auf der Bank des FSV Mainz 05 war vor 14 Jahren ein 1:6 gegen Werder Bremen. Gelegenheit zur Wiedergutmachung bekommen Klopp und seine Mannschaft am Samstag. Im Merseyside-Derby muss Liverpool beim Lokalrivalen FC Everton antreten.

07:49 Uhr

"Unzufrieden": DFB-Chef Keller läuft seinen Zielen hinterher

DFB-Präsident Fritz Keller hat sich ein schwaches Zwischenzeugnis nach rund einem Jahr im Amt ausgestellt. "Ich bin unzufrieden mit dem, was ich von meinen Zielen beim DFB bisher erreicht habe", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dem "Focus". Zwar sei der DFB bei der Aufklärung in der Sommermärchen-Affäre weiter vorangekommen, "wir müssen aber bei den Reformen insgesamt in der Geschwindigkeit zunehmen". In der Affäre rund um die WM 2006 in Deutschland geht es um einen ominösen Zahlungsstrom von umgerechnet 6,7 Millionen Euro, die am Ende beim früheren Skandalfunktionär Mohamed bin Hammam gelandet sind.

In der vergangenen Woche hatte eine Razzia der Staatsanwaltschaft für weitere Unruhe gesorgt. Die Behörden hatten ihr Vorgehen mit dem "Verdacht der fremdnützigen Hinterziehung von Körperschafts- und Gewerbesteuern in besonders schweren Fällen" begründet. Der DFB war den erhobenen Vorwürfe auf Grundlage eines Zwischenberichts externer Prüfer entschieden entgegengetreten.

07:18 Uhr

Tennisprofi flüchtet nach positivem Corona-Test mit Familie aus Russland

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Querrey droht mächtig Ärger.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

US-Tennisprofi Sam Querrey hat sich nach einem positiven Corona-Test beim ATP-Turnier im russischen St. Petersburg in Begleitung seiner Ehefrau Abby und seines neun Monate alten Sohnes Ford mit unbekanntem Ziel abgesetzt. Die Spielergewerkschaft ATP bestätigte den Vorfall. Querrey und seine Familie waren bei ihrer Ankunft in St. Petersburg am 11. Oktober getestet worden, das Ergebnis wies eine Infektion mit Covid-19 aus. Am Donnerstag sollte ein erneuter Test durchgeführt werden, doch da hatten die Querreys die angeordnete 14-tägige Quarantäne im Hotel bereits eigenmächtig beendet. Bilder aus den Überwachungskameras des Hotels zeigen die Familie bei ihrer überstürzten Abreise am 13. Oktober um 5.45 Uhr morgens. Einem ATP-Vertreter habe der 33-Jährige noch mitgeteilt, dass er Russland in einem Privatjet verlasse, die Turnierleitung wurde daraufhin ebenfalls informiert. Wo sich Querrey und seine Familie derzeit aufhalten, ist nicht bekannt. Dem US-Profi droht möglicherweise eine mehrjährige Sperre.

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06:55 Uhr

Premier League Darts: Durrant siegt, van Gerwen abgeschlagen

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So sieht ein Premier-League-Champion aus.

(Foto: imago images/Pro Sports Images)

Der dreimalige BDO-Weltmeister Glen Durrant hat die Premier League Darts gewonnen. Beim Finalabend in London setzte sich der Hauptrundensieger gegen den WM-Halbfinalisten Nathan Aspinall mit 11:8 durch. Für seinen Sieg kassiert Durrant ein Preisgeld in Höhe von 250.000 Pfund (rund 275.000 Euro). Durrant hatte im Halbfinale den zweimaligen Weltmeister und Premier-League-Champion Gary Anderson 10:9 besiegt. Aspinall hatte in der Folge das Finale durch ein 10:7 gegen Weltmeister Peter Wright perfekt gemacht.

Der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen verpasste dagegen zum ersten Mal in seiner Karriere den Playoff-Einzug in der Premier League. Seit seinem Debüt bei dem prestigeträchtigen Einladungsturnier im Jahr 2013 hatte van Gerwen immer mindestens das Finale erreicht. Fünfmal gewann er das Turnier, in den vergangenen vier Jahren sogar in Folge. In diesem Jahr erreichte der langjährige Dominator aber nur selten seine Bestform. Beim World Matchplay im Juli war er bereits im Achtelfinale gescheitert.

06:24 Uhr

Ab Krook ist tot

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(Foto: imago images/Pro Shots)

Ab Krook, der frühere Bundestrainer der deutschen Eisschnellläufer, ist tot. Wie der Niederländische Eisschnelllauf-Verband mitteilte, starb Krook im Alter von 76 Jahren am Dienstagabend an den Folgen eines Hirnschlags. Der Niederländer Krook galt als prominentes Gesicht in der internationalen Skating-Welt. 22 Jahre lang war er beim niederländischen Verband KNSB beschäftigt und führte die Oranje-Eisschnellläufer als Trainer und Topsport-Koordinator zu Olympiasiegen, WM- und EM-Titeln. Zwischen 1980 und 1988 betreute er als verantwortlicher Coach die bundesdeutschen Eisschnellläufer.

05:50 Uhr

Flick schließt sofortiges Sané-Comeback noch aus

T rainer Hansi Flick hat sich nicht auf einen Zeitpunkt für ein Comeback von Fußball-Nationalspieler Leroy Sané beim FC Bayern München genannt. "Ich kann nicht sagen, wann es genau ist", sagte Flick nach dem 3:0 der Bayern in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Fünftligisten 1. FC Düren. Sané pausiert seit Ende September wegen einer Kapselverletzung am rechten Knie. Der Flügelstürmer verpasste deswegen auch die jüngsten Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft. Flick sprach von einem "klaren Fahrplan" bei dem Angreifer, der im Sommer für rund 50 Millionen Euro von Manchester City verpflichtet worden war. "Es sieht sehr gut aus. Er macht gute Trainingseinheiten", berichtete Flick. Nach dem Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag in Bielefeld starten die Bayern am kommenden Mittwoch gegen Atlético Madrid in die neue Champions-League-Spielzeit. Das Heimspiel könnte für den 24-jährigen Sané noch zu früh kommen.