Freitag, 02. April 2021Der Sport-Tag

21:32 Uhr

Würzburg zieht im Abstiegskampf die Reißleine

Die Würzburger Kickers haben sich im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga von Trainer Bernhard Trares getrennt. Für den Zweitliga-Aufsteiger ist es der dritte Trainerwechsel der laufenden Saison. "Da ich in meiner gesamten Trainerlaufbahn immer das Wir und nicht das persönliche Ich im Vordergrund gesehen habe, hoffe ich, dass mit meiner Beurlaubung vielleicht noch der ein oder andere Impuls bei der Mannschaft freigesetzt werden kann", sagte Trares in einer Mitteilung.

Die Würzburger hoffen im Rennen um den Klassenerhalt auf die Trendwende. "Deshalb sind wir beide, leider, zu dem Entschluss gekommen, dass es jetzt die richtige Entscheidung ist, getrennte Wege zu gehe", sagte Sportvorstand Sebastian Schuppan. Ralf Santelli, Cheftrainer im Nachwuchsleistungszentrum, sowie Schuppan werden das Traineramt "bis auf Weiteres" interimistisch übernehmen. Am Sonntag geht es zum Vorletzten SV Sandhausen (13.30 Uhr/Sky).

21:32 Uhr

Kuntz verrät Olympia-Kandidaten, Max Kruse hat "richtig Bock"

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Spielt eine starke Saison und wird vielleicht mit einem Olympia-Ticket belohnt: Max Kruse.

(Foto: Pool via REUTERS)

DFB-Trainer Stefan Kuntz hat einigen früheren U21-Nationalspielern Olympia-Nominierungen in Aussicht gestellt. "Grundsätzlich haben es die Spieler verdient, die sich durch die Finalteilnahme 2019 für Olympia qualifiziert haben. Ich denke da zum Beispiel an Henrichs, Neuhaus und Serdar. Ihre Nominierung hängt aber auch von Jogi Löw ab, und wen er mit zur EM nehmen will", sagte Kuntz in einem Interview der "Bild". "Außerdem müssen wir ein Agreement mit den Vereinen finden, mit dem alle leben können."

Auf die Frage, ob es schon Bewerbungen von Nicht-Nationalspielern gebe, sagte der U21-Trainer: "Ich kann verraten, dass Max Kruse richtig Bock hat." Ob Kruse (14 A-Länderspiele) oder der sowohl für die Löw-Auswahl als auch für Olympia schon gehandelte Mats Hummels (70 A-Länderspiele) tatsächlich in Frage kommen, muss Kuntz bis zum 30. Juni entscheiden. Dann müssen laut Fußball-Weltverband FIFA die endgültigen Kader gemeldet werden. Drei Spieler dürfen früher als 1997 geboren sein.

20:42 Uhr

Neuer Bundestrainer: Nagelsmann setzt sich für Rangnick ein

Julian Nagelsmann hat sich für Ralf Rangnick als neuen Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft stark gemacht. "Er hat zwei Clubs von der Pike auf entwickelt. Beim DFB ist der zweite Umbruch eingeleitet. Dann steht die DFB-Akademie an, was sicherlich interessante Aufgaben sind, wo man entwickeln muss, wo man Dinge, die vielleicht noch nicht endentwickelt sind, auf den richtigen Weg bringen kann", sagte der Trainer von RB Leipzig zu Sky. "Er wäre sicherlich ein guter Kandidat. Das Schöne ist, dass ich das nicht entscheiden muss."

Nagelsmann hatte bereits gesagt, dass die Position des Bundestrainers für ihn derzeit nicht infrage kommt. Der DFB will sich bei der Suche nach einem Nachfolger des nach der EM aufhörenden Joachim Löw Zeit lassen. Aktuell stehen neben Nagelsmann auch Bayern-Trainer Hansi Flick und Liverpools Coach Jürgen Klopp nicht zur Verfügung. Rangnick hatte am Bundestrainer-Posten Interesse bekundet und ist derzeit zudem ohne Klub.

20:11 Uhr

"Manager des Monats": Tuchel macht's wie Klopp

Thomas Tuchel vom FC Chelsea hat als erst zweiter Deutscher nach Jürgen Klopp die Auszeichnung als "Manager des Monats" in der englischen Premier League erhalten. Tuchel hatte die Blues im Januar vom glücklosen Frank Lampard übernommen und vor allem im März eindrucksvolle Resultate erzielt. In der Champions League führte der 47-Jährige Chelsea ins Viertel- und im FA Cup ins Halbfinale, womit er die Chance auf Titel in der laufenden Saison sicherte. In der Liga schaffte Tuchel den Anschluss an die Qualifikationsränge zur Königsklasse, aktuell steht der Klub auf Rang vier. Wettbewerbsübergreifend ist Tuchel in bislang 14 Pflichtspielen noch ungeschlagen. "Ich bin sehr glücklich, diese Auszeichnung erhalten zu haben", sagte Tuchel. Er war erst im Dezember bei Paris St. Germain entlassen worden.

19:30 Uhr

Darmstadt 98 startet als erster Profiklub mit Team für Menschen mit Behinderung

Als erster Fußballprofi-Klub wird Darmstadt 98 in der Saison 2021/22 eine Mannschaft für intellektuell beeinträchtigte Menschen antreten lassen. Wie der Zweitligist mitteilte, wird das Team in der Hessenliga des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes spielen. Organisiert werde die Mannschaft innerhalb einer neu gegründeten Behinderten- und Rehabilitations-Sportabteilung.

"Die Lilien stehen für Offenheit, Toleranz und ein gutes Miteinander. Werte die heute und in Zukunft ein fester Bestandteil unserer Vereinskultur sind", erklärte Markus Pfitzner, Vizepräsident des Vereins, das Engagement. "Nun der erste deutsche Profiverein mit einer Mannschaft für intellektuell beeinträchtigte Personen zu sein, erfüllt uns mit Stolz." Die Lilien greifen für ihre Mannschaft auf eine bereits bestehende Gruppe von Amateurspielern zurück.

18:34 Uhr

Man City kann sich keinen neuen Stürmer leisten

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Gehen nach der Saison getrennte Weg: Pep Guardiola und Sergio Agüero.

(Foto: picture alliance / empics)

Manchester City wird keinen Ersatz für den zum Ende der Saison gehenden Topstürmer Sergio Agüero verpflichten. Ein Transfer dieser Kategorie sei aus finanziellen Gründen "unmöglich", sagte City-Trainer Pep Guardiola in der Pressekonferenz vor dem Spiel in der englischen Premier League am Samstag in Leicester. Der argentinische Fußballprofi hatte zu Beginn der Woche angekündigt, dass er Manchester nach zehn Jahren verlassen werde.

"Wir haben im Moment genug Spieler in der ersten Mannschaft, und wir haben interessante Spieler in der Akademie", sagte Guardiola. "Heute ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass wir aufgrund der wirtschaftlichen Situation in der Welt keinen Stürmer für die nächste Saison verpflichten werden." Seit seinem Wechsel von Atletico Madrid im Jahr 2011 hat Agüero 384 Spiele für Man City bestritten und mit 257 Toren einen Vereinsrekord aufgestellt. Der 32-Jährige gewann mit den Citizens viermal die Meisterschaft, fünfmal den Liga-Pokal und einmal den FA-Cup.

17:56 Uhr

Juventus suspendiert McKennie und Co. nach Corona-Party

Nach einer wegen Corona illegalen Party hat Juventus Turins Trainer Andrea Pirlo drei seiner Spieler nicht ins Team für das Stadt-Derby gegen den FC Turin berufen. Der Ex-Schalker Weston McKennie, Paulo Dybala und Arthur Melo werden am Samstag nicht im Aufgebot des italienischen Rekordmeisters stehen, wie Pirlo während einer Pressekonferenz in Turin sagte. "Es war eine Entscheidung, um ein Zeichen zu setzen, weil wir Vorbilder sind und uns auch als solche verhalten sollen", sagte der 41-Jährige.

Am Mittwochabend soll die italienische Polizei Mittelfeldspieler McKennie und seine beiden Kollegen bei einer wegen Corona verbotenen Party erwischt haben, wie verschiedene Medien berichteten. Sie hätten mit Freunden und ihren Lebensgefährtinnen im Haus McKennies in Turin zusammen gegessen. Es seien Geldbußen verhängt worden. In Italien sind größere private Treffen wegen der strengen Corona-Sperren verboten. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ab 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr.

17:02 Uhr

"So geht man mit einem verdienten Sportsmann wie Jogi Löw nicht um"

Hannovers Trainer Kenan Kocak gefällt der Umgang einiger Kritiker mit Bundestrainer Joachim Löw nicht. "So geht man mit einem verdienten Sportsmann wie Jogi Löw meiner Meinung nach nicht um. Das verdient er nicht", sagte Kocak. Mit Blick auf die in diesem Sommer anstehende Fußball-Europameisterschaft sagte Kocak: "Ich wünsche mir, dass er sein Turnier noch spielen kann und dass er den maximalen Erfolg holen kann. Davon bin ich auch überzeugt und finde auch, dass er nach wie vor einen sehr guten Job macht." Zuletzt hatten die 0:6-Schmach gegen Spanien im November und das 1:2 am Mittwoch gegen Nordmazedonien Kritik an der deutschen Nationalmannschaft und Löw hervorgerufen.

15:38 Uhr

Werner will Torschüsse üben, Tuchel schickt ihn in die Kabine

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Timo Werner kann auf den Rückhalt von Chelsea-Coach Thomas Tuchel bauen.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Timo Werner vom FC Chelsea hat nach seinem eklatanten Fehlschuss für die deutsche Nationalmannschaft die Rückendeckung von seinem Teammanager Thomas Tuchel. Im Training habe Werner am Donnerstag zusätzlich Abschlüsse üben wollen, doch der Coach habe ihn in die Kabine geschickt. "Ich habe ihm gesagt: Das brauchst du nicht. Dein Körper und dein Hirn wissen, wie man Tore schießt. Du machst das, seit du sechs Jahre alt bist. Keine Sorge, das wird schon", so Tuchel, der sich einer Analogie bediente: "Wenn eine Frau nicht mit dir essen gehen will, kannst du sie nicht zwingen", erklärte er: "Tritt etwas zurück und vielleicht ruft sie dich dann an. Die Tore werden kommen."

Wie der deutsche Coach der Blues mitteilte, werde Werner am Samstag gegen West Bromwich Albion in der Startelf stehen. Werner hatte am Mittwoch in der WM-Qualifikation gegen Nordmazedonien in der 80. Minute einen Pass von İlkay Gündoğan frei vor dem Tor auf unerklärliche Weise verstolpert. Danach traf der Außenseiter zum 1:2-Endstand. Auch bei Chelsea hat Werner Probleme, er erzielte nur ein Tor in 13 Premier-League-Spielen im Jahr 2021. Davor hatte der 25-Jährige eine 1000 Minuten lange Torflaute durchzustehen.

14:39 Uhr

Magath will, dass Löw geht - "und zwar jetzt kurzfristig"

Für den früheren Bundesliga-Meistertrainer Felix Magath ist die Zeit von Joachim Löw in der Fußball-Nationalmannschaft durch die peinliche Pleite gegen Nordmazedonien (1:2) abgelaufen. "Nach dieser Niederlage ist es eindeutig, dass wir auf der Bundestrainer-Position eine Veränderung brauchen - und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt kurzfristig", sagte Magath im "Bild"-Podcast Bayern-Insider.

Die Trennung des Weltmeister-Trainers müsse "auf alle Fälle" vor der EM (11. Juni bis 11. Juli) geschehen, so Magath: "Das Turnier ist zu wichtig, als dass man da reingeht und die Daumen drückt, dass es mal wieder gut geht." Für ihn sei es "unerlässlich, dass wir auf dieser Position jetzt schnell etwas verändern." Für Magath ist Hansi Flick "der Richtige" für die Löw-Nachfolge, "und so wie ich ihn einschätze, würde er es auch gerne machen". Die Verantwortlichen von Bayern München und vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) forderte Magath auf, sich an einen Tisch zu setzen und nach einer Lösung zu suchen: "Alle sind gut beraten, wenn sie die Taktiererei jetzt mal hinten anstellen."

13:43 Uhr

64.000 Euro: Ronaldos Frust hat auch viel Gutes

Die Kapitäns-Armbinde von Fußball-Star Cristiano Ronaldo, die der Portugiese nach einem nicht gegebenen Tor beim 2:2 in der WM-Qualifikation gegen Serbien wutentbrannt weggeworfen hatte, ist für 64.000 Euro versteigert worden. Ein unbekannter Bieter bekam nach einer dreitägigen Online-Auktion den Zuschlag, meldete das serbische Staatsfernsehen am Freitag. Der fünfstellige Betrag kommt einer Wohltätigkeits-Organisation zugute. Die Gruppe sammelt nach eigenen Angaben Geld für die Operation eines sechs Monate alten Jungen mit Muskelschwund. Sie hatte die dunkelblaue Armbinde Ronaldos mit dem Aufdruck "C" nach dem WM-Qualifikationsspiel von einem Stadionarbeiter erhalten.

Portugals Kapitän Ronaldo hatte in Belgrad frustriert den Platz verlassen und die Binde wütend auf den Rasen geworfen, nachdem sein anhand von TV-Bildern nachweislich reguläres Tor in der Nachspielzeit vom niederländischen Schiedsrichter Danny Makkelie aberkannt worden war.

11:51 Uhr

Nächster Ausfall: Auch RB geht arg geschwächt ins Spitzenspiel

RB Leipzig muss im Spitzenspiel gegen den FC Bayern München auf Angeliño verzichten."Er steht nicht zur Verfügung, er hat noch nicht mit der Mannschaft trainiert, er kann vielleicht gegen Bremen wieder im Kader stehen", sagte RB-Trainer Julian Nagelsmann auf der Online-Pressekonferenz vor dem Gipfeltreffen gegen den deutschen Rekordmeister an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de).

Wie Angeliño und der gelb-gesperrte Kevin Kampl steht auch Nationalspieler Marcel Halstenberg beim sächsischen Fußball-Bundesligisten nicht zur Verfügung. Das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig hatte entschieden, dass eine Verkürzung der 14-tägigen Quarantäne nicht möglich ist, nachdem der Linksverteidiger als Kontaktperson I des coronainfizierten Jonas Hofmann von Borussia Mönchengladbach bei der Nationalmannschaft gegolten hatte.

Beim FC Bayern sind Alphonso Davies und Jérôme Boateng gesperrt. Zudem fällt Weltfußballer Robert Lewandowski mit einer Bänderdehnung im rechten Knie aus.

11:21 Uhr

Rummenigge fordert neue Struktur fürs "Stiefkind" Frauenfußball

Karl-Heinz Rummenigge befürwortet eine Neuausrichtung des Frauenfußballs in Deutschland. "Die Entwicklung im Männerfußball ist ein gutes Vorbild. Als sich die Profi-Vereine vor 21 Jahren in der DFL unabhängig aufgestellt haben, hatte das eine nachhaltig positive Entwicklung zur Folge. Man muss ehrlich sein: Der Frauenfußball ist im deutschen Fußball bisher im Grunde ein Stiefkind", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München. "Und es ist höchste Zeit, sich so darum zu kümmern, wie er es verdient. Wir müssen den Frauenfußball nachhaltiger entwickeln, als es in den letzten Jahren beim DFB möglich war."

Das solle keine Verbandskritik sein, "aber es sollte jetzt einfach als Interesse und als Aufgabe von allen gesehen werden, die Frauen gemeinsam mit dem DFB analog zum Vorbild Männerfußball in die Unabhängigkeit zu entlassen", appellierte Rummenigge. "Allerdings wäre eine eigenständige Struktur sinnvoller, als an die DFL angedockt zu werden, sonst würden sich die Frauen als fünftes Rad am Wagen Männerfußball fühlen."

08:30 Uhr

Ex-Premier-League-Profi muss lange ins Gefängnis

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Jhon Viáfara und die Jungs von Interpol.

(Foto: picture alliance/dpa/Dijin)

Für den FC Southampton und Portsmouth spielte Jhon Viáfara in der Premier League, für Real Sociedad San Sebastian holte er sich in der Primera Division in elf Spielen zwei Rote Karten ab und die Copa Libertadores, die südamerikanische Champions League, gewann er - doch nach seinem Karriereende geriet der kolumbianische Ex-Nationalspieler aus der Spur. Oder eher auf die schiefe Bahn: In Texas wurde der 42-Jährige von einem Gericht wegen Drogenschmuggels verurteilt - und muss nun für 11 Jahre ins Gefängnis. Anfangs war von 2,5 Tonnen die Rede, die er in die USA eingeschleust haben soll. Jetzt wurde er wegen fünf Kilo verurteilt. Staatsanwalt Nicholas Ganjei sagte jetzt vor Gericht: "Drogenschmuggler sollten vorsichtig sein, ganz egal, wer sie sind oder wo sie leben. Die USA werden sie bestrafen, wenn sie versuchen, Drogen einzuführen." Viáfara hatte sich bereits 2019 schuldig bekannt, 2020 wurde er aus Kolumbien an die USA ausgeliefert.

07:15 Uhr

Ein frustrierender Tag für Deutschlands NHL-Profis

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Tim Stützle trifft nicht mehr.

(Foto: USA TODAY Sports)

Eishockey-Talent Tim Stützle hat auch im neunten NHL-Spiel in Serie nicht getroffen und mit den Ottawa Senators ein 1:4 gegen die Montreal Canadiens kassiert. Der 19-Jährige aus Viersen wartet seit dem sechsten Saisontreffer am 8. März gegen die Edmonton Oilers auf ein eigenes Tor, hatte nichtsdestotrotz aber gute Aktionen in einer insgesamt nicht überzeugend spielenden Mannschaft. Das Problem seien nicht mangelnde Fähigkeiten seiner Spieler, sagte Trainer DJ Smith. "Uns fehlt die Intensität." Die Senators hatten zuletzt vor einer Woche gespielt, weil zwei ihrer Partien verschoben worden waren.

Als Schlusslicht der Kanada-Division mit 13 Punkten Rückstand auf die viertplatzierten Canadiens haben die Senators nach zwei Dritteln der Saison nur noch theoretische Chancen auf die Playoffs, zumal die Canadiens vier Spiele weniger haben.

Ähnlich aussichtslos ist die Lage für die Buffalo Sabres um Tobias Rieder und die Detroit Red Wings mit Torwart Thomas Greiss. Die Sabres verloren nach Verlängerung gegen die New York Rangers 2:3 und sammelten so immerhin einen Punkt, haben in der Ost-Division aber dennoch 21 Zähler Rückstand auf Rang vier und die Boston Bruins. Detroit fehlen nach dem 2:3 nach Verlängerung gegen die Florida Panthers zehn Punkte auf die Nashville Predators in der Central-Division. Greiss parierte 33 Schüsse bei der Niederlage.

06:38 Uhr

Dortmunder Super-Talent droht offenbar Saison-Aus

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Youssoufa Moukoko fehlt dem BVB mindestens gegen Frankfurt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss möglicherweise für den Rest der Saison ohne Sturm-Talent Youssoufa Moukoko auskommen. "Die Verletzung ist schlimmer als bisher angenommen. Wir müssen den Heilungs-Prozess abwarten", sagte U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz der "Bild"-Zeitung. Der 16-jährige Moukoko hatte sich beim Abschluss-Training vor dem ersten Spiel der Deutschen gegen Ungarn (3:0) vor einer Woche schwer am Fuß verletzt und konnte kein Spiel für das DFB-Team in der Vorrunde bestreiten.

Sicher ist, dass Moukoko morgen gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky) nicht spielen kann. Der Verein könne "die Ausfallzeit erst nach weiteren Untersuchungen definieren", hatte Trainer Edin Terzic zuletzt gesagt.

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