Freitag, 02. Dezember 2022Der Sport-Tag

20:41 Uhr

BVB-Legende tritt als Nationaltrainer zurück

Otto Addo ist nach dem WM-Aus nicht mehr Nationaltrainer Ghanas. "Es war klar, dass ich nach der WM aufhöre. Meine Familie und ich sehen unsere Zukunft in Deutschland. Ich mag meine Rolle in Dortmund. Selbst wenn wir Weltmeister geworden wären, wäre es das Ende gewesen. Das ist eine Entscheidung für die Familie", sagte der 47-Jährige. Ghana war als Zweiter der Gruppe H in das dritte Spiel gegangen, aber durch ein 0:2 gegen Uruguay ausgeschieden.

Addo steht noch immer beim BVB im Nachwuchsbereich unter Vertrag. Mit Genehmigung des Klubs übernahm Addo Anfang des Jahres als Nationaltrainer Ghanas und führte das Team gegen Nigeria zur WM-Endrunde. Dadurch verlängerte sich Addos Engagement. Der Plan war immer, dass der gebürtige Hamburger zum BVB zurückkehrt. Zuletzt waren allerdings Gerüchte aufgekommen, Addo könnte bei entsprechendem Erfolg länger in Ghana bleiben.

19:47 Uhr

Bericht: FIFA spricht darüber, Modus für WM 2026 umzuwerfen

Der Fußball-Weltverband FIFA und die Turnierorganisatoren denken einem "Guardian"-Bericht zufolge über eine Formatänderung für die kommende Mega-WM 2026 nach. Bislang soll die erste Endrunde mit 48 Mannschaften in den USA, Kanada und Mexiko in der Vorrunde in 16 Dreiergruppen gespielt werden. Dem Bericht zufolge werde derzeit während der WM in Katar "informell" über die Möglichkeit mit zwölf Vierergruppen gesprochen.

Kritisiert wurde an diesem Modus die höhere Gefahr für Absprachen, da eine Nation zwingend spielfrei hat. Die FIFA erwartet durch die gestiegene Anzahl von Spielen bei der Dreiländer-Endrunde deutlich höhere Einnahmen. Profitieren werden 16 Länder, die sich zusätzlich zu den bisherigen 32 qualifizieren.

19:21 Uhr

Latsch: "Ein radikaler Schnitt wäre nicht schlecht"

Wieder scheidet die DFB-Elf in der Vorrunde einer WM aus. Wird Trainer Hansi Flick weitermachen dürfen? Muss Oliver Bierhoff gehen? Wer aus seiner Sicht verantwortlich ist, erklärt Timo Latsch aus der ntv-Sportredaktion. Außerdem wertet er das Ergebnis einer Forsa-Umfrage zum WM-Debakel als "kein gutes Zeichen".

18:47 Uhr

Vogts macht DFB-Profis nach WM-Aus deutliche Vorwürfe

Der frühere Bundestrainer Berti Vogts hat den aktuellen Nationalcoach Hansi Flick nach dem Vorrunden-Aus der DFB-Elf bei der WM gegen wachsende Kritik verteidigt. "Ihm kann ich keinen Vorwurf machen, er muss mit dem Spielermaterial arbeiten, das da ist und ich sehe kaum bessere Alternativen", urteilte der 75-Jährige in seiner WM-Kolumne für die "Rheinische Post".

Stattdessen monierte Vogts die Einstellung der Spieler: "Es gibt zu wenige Spieler, die bereit sind, für die anderen mitzuarbeiten. Jeder will für sich glänzen. Ja, wir spielen sehr schön nach vorn, Chapeau! Aber was ist, wenn der Gegner den Ball hat? Da ziehen sich alle zurück und warten auf die Fehler der Anderen."

Mit dieser Einstellung sei bei einer WM nicht viel zu erreichen. "Ich muss alles dafür tun, den Ball zu erobern und mein Tor zu verteidigen. Aber dazu ist auch mal Drecksarbeit nötig. Und die Drecksarbeit will keiner machen. Das jedoch ist nicht nur ein Problem des Fußballs, sondern unserer Gesellschaft generell. Der Fußball ist da ein Spiegelbild", schrieb der ehemalige Welt- und Europameister.

18:20 Uhr

Fortuna Düsseldorf feiert Torschützen, der das DFB-Aus besiegelt

Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf ist stolz auf seinen japanischen Nationalspieler Ao Tanaka, der mit seinem 2:1-Siegtreffer gegen Spanien bei der WM für das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft sorgte. "Das ist natürlich schade für Deutschland, aber wir freuen uns für unseren Spieler und hoffen, dass er noch lange im Turnier bleibt. Das ist natürlich auch für seine Wertsteigerung gut", sagte Fortunas Sportdirektor Christian Weber.

Tanaka, der bei den Rheinländern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 hat, teilte aus Katar via Klub mit: "Nach dem Sieg gegen Deutschland und der Niederlage gegen Costa Rica wurde von außen viel darüber gesprochen, dass wir nicht weiterkommen werden. Aber wir haben an uns geglaubt und in der zweiten Halbzeit gegen Spanien gezeigt, welche Qualitäten wir haben", sagte der 24-Jährige. Ein Tor bei der WM habe er sich immer vorgestellt. "Es ist traumhaft, dass ich das auch tatsächlich geschafft habe", sagte Tanaka.

17:38 Uhr

Lothar Matthäus holt zum DFB-Rundumschlag aus

Nach dem DFB-Debakel bei der WM in Katar sieht Experte Lothar Matthäus deutlich tiefere Probleme als das aktuelle Turnier-Aus. Seit Jahren habe es keinen sportlichen Erfolg gegeben. Das Team sei quasi auf jeder Position mit Nebengeräuschen belastet. Aber es stellen sich noch grundsätzlichere Fragen.

16:56 Uhr

Bundestrainer Klopp? Berater meldet sich jetzt zu Wort

Jürgen Klopp steht als Fußball-Bundestrainer auch nach dem deutschen WM-Debakel nicht zur Verfügung. "Das ist ein Medienthema", sagte Klopps Berater Marc Kosicke bei Sky, "Jürgen hat beim FC Liverpool einen Vertrag bis 2026 - und er hat vor, diesen zu erfüllen."

Nach dem erneuten Vorrunden-Aus der Nationalmannschaft erscheint die Zukunft von Hansi Flick als Bundestrainer offen. Präsident Bernd Neuendorf vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) erwartet von Flick und DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff in den kommenden Tagen eine erste Analyse. Der Name Klopp wurde in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren immer wieder hoch gehandelt.

16:33 Uhr

Wetter sorgt für Abfahrt-Absage in Beaver Creek

Eine Woche nach dem Weltcup im kanadischen Lake Louise ist erneut ein Abfahrtsrennen der Männer wegen schlechten Wetters abgesagt worden. Wie die Veranstalter wenige Stunden vor dem geplanten Start mitteilten, kann das Rennen in Beaver Creek (USA) wegen starker Winde und Schneefalls nicht stattfinden. Das hätten die Jury und die Organisatoren gemeinsam entschieden. Die Piste sei gesperrt worden, Streckenarbeiter würden mit Schneeraupen den Kurs herrichten. Ein Nachholtermin wurde nicht genannt.

Bereits am Freitag voriger Woche hatte das Abfahrtsrennen in Lake Louise wegen heftigen Schneefalls abgesagt werden müssen. Das Rennen wurde am Folgetag nachgeholt und dafür ein Super-G ersatzlos gestrichen. Für diesen Samstag ist in Beaver Creek eine weitere Abfahrt geplant sowie am Sonntag ein Super-G.

16:10 Uhr

Podolski fürchtet Fan-Abkehr: "Mir fehlen Typen mit Eiern, die auch anpacken"

2014 wird Lukas Podolski selbst mit dem DFB-Team Weltmeister. Acht Jahre und drei blamable Turniere später liegt der deutsche Fußball in Trümmern. Der Kult-Kicker erklärt, was dem Team fehlt, warum er auf Analyseversprechen des DFB wenig zählt und weshalb eine Trainer-Diskussion "Schwachsinn" ist.

15:28 Uhr

"Ich war auch dort": Superstar spendet Kimmich am "schwierigsten Tag der Karriere" Trost

Frankreichs Fußball-Star Antoine Griezmann hat dem deutschen Nationalspieler Joshua Kimmich nach dem Vorrunden-Aus der DFB-Auswahl bei der WM in Katar über die sozialen Medien Trost zugesprochen. "Du bist ein großartiger Spieler! Du wirst wieder aufstehen Joshua", schrieb der Offensivspieler von Atlético Madrid auf Spanisch bei Twitter.

Er antwortete damit auf einen Tweet des italienischen Journalisten und Transfer-Experten Fabrizio Romano, der die Aussagen von Kimmich gepostet hatte. Der Mittelfeldspieler vom FC Bayern München hatte nach dem Vorrunden-Aus am Donnerstag unter anderem vom "schwierigsten Tag meiner Karriere" gesprochen und erklärt: "Ich habe Angst davor, echt in ein Loch zu fallen." Auf der Pressekonferenz kurz darauf erklärte Griezmann. "Ich kenne ihn nicht persönlich, aber er ist ein Kollege aus dem Fußball. Ich wollte ihm nur zeigen: ich war auch dort."

14:42 Uhr

"... dann geht auch was verloren": Lahm spricht über die DFB-"Katastrophe"

Der frühere Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm bewertet das WM-Aus der DFB-Auswahl "natürlich" als "Katastrophe". "Wir brauchen immer eine Mannschaft, mit der man sich wirklich identifizieren kann. Wenn der Erfolg nicht da ist, geht auch irgendwo etwas verloren. Das hat man bei den letzten drei Turnieren gemerkt", sagte der Fußball-Weltmeister von 2014, der während des Turniers in Katar als Kolumnist für das Redaktionsnetzwerk Deutschland tätig ist.

Die DFB-Auswahl war am Donnerstag trotz eines 4:2 gegen Costa Rica in der Vorrunde ausgeschieden. Lahm schaute in seiner Funktion als Turnierdirektor der Heim-EM 2024 nach vorne. "Wir müssen einen Stamm und Kern finden, der jedem in Deutschland klar ist. Das ist enorm wichtig, gibt Stabilität und Identifikation", sagte der 39-Jährige. "Das ist das A und O, wenn ich auf die EM 2024 im eigenen Land blicke."

14:15 Uhr

Am Tag nach dem Debakel werden DFB-Trikots schon verramscht

Ausrüster Adidas hat nach dem erneuten WM-Vorrunden-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft reagiert und die Preise für die in Katar getragenen Trikots massiv reduziert. Auf der Homepage der Bekleidungsfirma wurden die weißen Heimtrikots und die roten Auswärtsjerseys heute schon für 45 Euro angeboten. Der ursprüngliche Preis von 90 Euro war auf der Homepage von Adidas durchgestrichen.

Deutschland hatte gestern Abend in Al-Chaur zwar mit 4:2 gegen Costa Rica gewonnen. Das Aus war durch einen 2:1-Erfolg von Japan gegen Spanien trotzdem besiegelt. Bereits 2018 in Russland war die DFB-Elf in der Vorrunde ausgeschieden.

13:49 Uhr

Olympiasiegerin Hennig fehlen 3,8 Sekunden zum ersten Weltcup-Erfolg

Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig hat ihren Traumstart in den WM-Winter fortgesetzt und den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere nur knapp verpasst. Nach ihrem dritten Platz beim Saisonstart im finnischen Ruka lief die 26-Jährige aus Oberwiesenthal über 10 Kilometer Freistil im norwegischen Lillehammer völlig überraschend auf den zweiten Platz.

Hennig, deren Stärken eigentlich im klassischen Stil liegen, lag im Ziel lange in Führung und musste sich am Ende mit einem Rückstand von 3,8 Sekunden nur der US-Amerikanerin Jessie Diggins geschlagen geben. Heidi Weng aus Norwegen (+15,4 Sekunden) fuhr auf den dritten Rang. Für Hennig war es die fünfte Podestplatzierung ihrer Karriere - die erste im Freistil.

13:13 Uhr

"Klares Verfahren" eingeleitet: DFB-Präsident will bei Krisensitzung schnell "Analyse des Turniers"

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat nach dem WM-Aus in Katar für die kommende Woche eine Krisensitzung mit Bundestrainer Hansi Flick, Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke angekündigt. "Meine Erwartung an die sportliche Leitung ist, dass sie zu diesem Treffen eine erste Analyse vornimmt, eine sportliche Analyse dieses Turniers, dass sie aber auch Perspektiven entwickelt für die Zeit nach dem Turnier mit Blick auf die Europameisterschaft im eigenen Land", sagte Neuendorf am Flughafen in Doha.

Neuendorf, der seit März im Amt ist, sprach von einer "herben Enttäuschung", das zweite Vorrunden-Aus nach der WM vor viereinhalb Jahren in Russland schmerze "außerordentlich". Die klare Erklärung der sportlichen Leitung um Bundestrainer Hansi Flick sei die "klare Anforderung, der Anspruch" der Verbandsspitze "in dieser Situation". Die Analyse müsse auch die Entwicklung der Nationalmannschaft, "unseres Fußballs seit 2018, seit der letzten WM" umfassen.

10:43 Uhr

"Ausgeschlossen, mit diesem Trainer weiterzumachen": Hamann fordert von Flick Konsequenzen

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat nach dem Vorrunden-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar die Ablösung von Bundestrainer Hansi Flick gefordert. "Ich halte es für ausgeschlossen, dass wir mit dem Trainer weitermachen können nach diesem Debakel", sagte Hamann am Freitag dem Pay-TV-Sender Sky.

Das frühe Scheitern sei "das Ende einer großen Fußball-Nation". Dem Deutschen Fußball-Bund stellte Hamann insgesamt ein ungenügendes WM-Zeugnis aus. "Das war jämmerlich, wie wir uns verkauft haben - auf dem Platz und außerhalb. Ich wüsste keinen Grund, warum wir in dieser Konstellation weitermachen sollten", sagte der 49-Jährige. Flick habe es in zwei Jahren nicht geschafft, eine Mannschaft zu formen, die konkurrenzfähig ist. "Es ist die Aufgabe eines Trainers, dass er sieht, welche Spieler zusammenpassen. Ich hatte in den drei Spielen nicht den Eindruck, dass da elf Spieler auf dem Platz stehen, die für das deutsche Trikot durchs Feuer gehen", kritisierte Hamann und fügte hinzu: "Wenn ich das nicht hinbekomme, mit welchem Glauben soll ich denn jetzt schauen, dass es in den nächsten 18 Monaten besser wird?"

09:47 Uhr

"Hurrikan von den deutschen Medien": Klinsmann warnt DFB vor "sehr, sehr rauen Tagen"

Auch für Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist das Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Katar eine "riesige Enttäuschung". Der Deutsche Fußball-Bund werde nun "seine Analyse beginnen, und es wird alles hinterfragt, von einem Ende zum anderen, während ein Hurrikan von den deutschen Medien aufzieht. Die nächsten Tage werden sehr, sehr rau und schwierig", schrieb der Weltmeister von 1990 in seiner Newsletter-Kolumne für die britische BBC.

"Deutschland hat das Weiterkommen nicht verdient", fasste Klinsmann zusammen. Das Team sei "in allen drei Gruppenspielen zu unbeständig" gewesen und habe im Angriff die notwendige Effizienz vermissen lassen. Die Heim-EM 2024 könnte bei der Neuausrichtung helfen. "Deutschland hat jetzt anderthalb Jahre Zeit, um sich auf die EM vorzubereiten. Das kann eine gute Sache sein, es kann helfen, den Fokus neu auszurichten", meinte Klinsmann: "Sie können Trost in der Tatsache finden, dass sie das Wunderkind Jamal Musiala haben. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler."

08:33 Uhr

Rafael van der Vaart verspottet Niklas Süle

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Der niederländische Ex-Profi Rafael van der Vaart hat sich nach dem frühen WM-Aus der deutschen Mannschaft unter anderem über BVB-Verteidiger Niklas Süle lustig gemacht. "Deutschland hat ein Problem in der Abwehr", sagte der frühe Weltklasse-Spiel im niederländischen TV. "Süle ist nicht weltklasse. Er ist der deutsche Harry Maguire", spottete van der Vaart. Maguire steht bei vielen englischen Fans schon lange in der Kritik. Vor allem seine teils schwachen Leistungen im Trikot von Manchester United haben den Ruf des Abwehrspielers angekratzt. Bei der WM stand Maguire allerdings in allen drei Spielen von Beginn an auf dem Feld - und ist im Gegensatz zu Niklas Süle noch weiter dabei.

08:08 Uhr

Tore von Draisaitl und Peterka zu wenig: Oilers und Sabres verlieren

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Leon Draisaitl spielt gewohnt stark, seine Oilers verlieren trotzdem.

(Foto: USA TODAY Sports)

Ein Tor und eine Vorlage von Superstar Leon Draisaitl hat den Edmonton Oilers gegen die Minnesota Wild nicht zum Sieg gereicht.

  • Das NHL-Team aus Kanada unterlag den Gastgebern 4:6, Draisaitl hatte zum 1:0 getroffen und das 2:1 durch Connor McDavid vorbereitet.
  • Auch JJ Peterkas fünftes Saisontor war zu wenig für sein Team. Die Buffalo Sabres unterlagen den Colorado Avalanche 4:6 und fanden insbesondere gegen Nathan McKinnon keine Mittel: Er kam auf zwei Tore und drei Vorlagen.
  • Ausnahme-Stürmer Steven Stamkos erreichte beim 4:1 der Tampa Bay Lightning gegen die Philadelphia Flyers einen Meilenstein: Sein Pass zum 2:0 war der 1000. Scorerpunkt seiner NHL-Karriere.
  • "Das ist ein Gefühl, das du nie vergessen wirst", sagte Stamkos. "Ich glaube, ich habe eine Vorlage noch nie so gefeiert in meiner Karriere, wenn ich ehrlich bin. Es war einfach etwas Besonderes."
07:35 Uhr

"Capitano" Ballack knöpft sich Flick und das DFB-Team vor

Der frühere Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack erwartet vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine schonungslose Aufarbeitung des WM-Debakels. "Es gehört beim DFB dazu, dass jede Position hinterfragt wird. Da gehört auch der Trainer dazu. Alle", sagte der ehemalige "Capitano" bei MagentaTV. Es gehe jetzt darum, "jeden Stein umzudrehen". Bundestrainer Hansi Flick und Geschäftsführer Oliver Bierhoff hatten nach dem dritten Gruppenspiel gegen Costa Rica (4:2) einen Rücktritt ausgeschlossen. Für Ballack geht das zu schnell. "Man darf nicht den gleichen Fehler wie 2018 machen. Als der Präsident sich kurz nach dem Ausscheiden hinstellt und sagt: Der DFB und sein Trainerteam analysieren das jetzt und dann macht Jogi weiter", meinte der Vize-Weltmeister von 2002. Ballack forderte, "dass man wirklich Kritik intern und extern übt und dann zu einer Schlussfolgerung kommt. Und nicht vorgefertigt schon sagt: Wir machen so weiter."

07:06 Uhr

Nur für Leidensfähige: Der Horrorabend des DFB-Teams

Der Showdown in der deutschen Gruppe bei der FIFA WM 2022 gerät zur völlig verrückten Achterbahnfahrt. Gegner Costa Rica stellt zwischenzeitlich alles auf den Kopf. Die DFB-Elf kommt zwar zurück, ist angesichts Japans Sensation gegen Spanien aber machtlos. Zuvor erwischt es auch Geheimfavorit Belgien trotz Mega-Chancen.

06:32 Uhr

Riesenwirbel um Japans Siegtor - mit fatalen Folgen fürs DFB-Team

War der Ball vor dem japanischen Siegtor im Aus oder nicht? Es ging bei der entscheidenden Hereingabe von Kaoru Mitoma auf Ao Tanaka um Millimeter. Selbst nach Ansicht der Videobilder und Fotos waren sich die Beteiligten noch unsicher. "Auf der Video-Anzeigetafel hatte ich das Gefühl, dass der Ball aus dem Spielfeld war", sagte Spaniens Innenverteidiger Pau Torres: "Aber der VAR ist nicht ohne Grund da". Der mexikanische Video-Assistent Fernando Guerrero gab dem südafrikanischen Referee Victor Gomes nach fast dreiminütiger Überprüfung den Hinweis, dass der Ball noch im Feld gewesen sei - das ursprünglich aberkannte Tor zählte doch. "Für mich war er halb aus, aber so richtig konnte ich es nicht sehen. Wenn er ihn aus gegeben hätte und das Tor nicht gezählt hätte, hätte ich es akzeptiert und wäre nicht enttäuscht gewesen", sagte Torschütze Tanaka.

Sein Coach äußerte sich ebenfalls diplomatisch. "Heutzutage gibt es eine großartige Technologie auf der großen Fußballbühne", sagte Hajime Moriyasu, "und wenn der Ball wirklich im Aus gewesen wäre, hätte es nicht gezählt. Der Schiedsrichter hat entschieden, dass der Ball drin war, und das haben wir respektiert. Aber wir waren bereit, es so oder so zu akzeptieren."

05:53 Uhr

Gepeinigtes DFB-Team flieht noch heute aus Katar

DFB-Präsident Bernd Neuendorf wird nach dem WM-Desaster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Katar am heutigen Freitag vor die Medien treten. Das kündigte der Deutsche Fußball-Bund an. Neuendorf werde am Flughafen in Doha am Mittag eine Statement abgeben, hieß es in einer Mitteilung. Die DFB-Auswahl wird am Freitag in die Heimat zurückkehren. Die Ankunft in Frankfurt/Main soll am Abend erfolgen. "Bei der Stimmung noch einen Tag länger da zu sein, ist nicht gut", sagte Geschäftsführer Oliver Bierhoff.

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