Freitag, 20. März 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
17:58 Uhr

Englischer Nationaltrainer: "Bitte leidet nicht alleine"

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Southgate bittet um Zusammenhalt.

(Foto: REUTERS)

Der englische Fußball-Nationaltrainer Gareth Southgate hat sein Land eindringlich zum Zusammenhalt aufgerufen. "Passt aufeinander auf. Bitte leidet nicht alleine", schrieb Southgate in einem offenen Brief, den der englische Fußballverband veröffentlichte. "Erinnert euch daran, dass unser großartiges Land diese enormen Herausforderungen schon früher gemeistert hat", schrieb Southgate, "und gemeinsam werden wir das wieder schaffen".

Fußball sei nun unwichtig, betonte der 49-Jährige mit Blick auf abgesagte Freundschaftsspiele und die inzwischen auf 2021 verschobene Europameisterschaft. Jetzt sei "definitiv nicht der Moment, wo wir im Mittelpunkt stehen", sagte Southgate. "Die Helden werden die Männer und Frauen sein, die weiter unermüdlich in unseren Krankenhäusern und Arztpraxen arbeiten, um sich um unsere Freunde und Familien zu kümmern." Das sei "wichtiger als alles, was wir auf dem Platz tun."

17:47 Uhr

Fußball-EM heißt auch 2021 weiter Euro 2020

Die ins Jahr 2021 verschobene Europameisterschaft soll trotzdem weiter als Euro 2020 bezeichnet werden. Der offizielle Name für das Turnier bleibe bestehen, teilte die Europäische Fußball-Union Uefa mit. Die EM wurde wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben und soll nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden. Auch die Austragungsorte sollen nach Uefa-Angaben die gleichen bleiben. Als Gastgeber-Städte für die EM waren München, Rom, Amsterdam, Kopenhagen, Bilbao, St. Petersburg, Bukarest, Budapest, Baku, Glasgow, Dublin und London vorgesehen. Es solle an der Vision eines europaweiten Events festgehalten werden, hieß es von der Uefa.

17:26 Uhr

Triathlon-Profis um Frodeno bekommen Geld ohne Wettkampf

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Triathlon-Star Jan Frodeno und seine internationalen Mitstreiter dürfen sich trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Rennabsagen über finanzielle Unterstützung freuen. Die Profi-Vereinigung PTO teilte mit, dass ihre Bonuszahlung, die eigentlich erst am Ende der Saison ausgeschüttet wird, um 500.000 Dollar erhöht wird und die insgesamt 2,5 Millionen Dollar sofort ausgezahlt werden.

  • Die Summen werden gemäß den Positionen in der Rangliste verteilt.
  • Es gelten dabei die Platzierungen vom 1. Januar oder 15. März - die bessere zählt. Als aktuell Führender bei den Männern stehen dem dreimaligen Ironman-Weltmeister Frodeno 100.000 Dollar (rund 92.500 Euro) zu, bei den Frauen erhält die Schweizerin Daniela Ryf die gleiche Summe.
  • "Mit dieser Entscheidung zeigen wir, dass unsere Sportler wertvolle Partner sind", sagte PTO-Geschäftsführer Charles Adamo.
  • Von der Aufstockung der auszuzahlenden Summe profitieren aber ausschließlich die etwas schlechter platzierten Athleten. Sportler auf den Plätzen 21 bis 50 erhalten nun 8000 anstatt 5000 Dollar, für die Athleten auf den Plätzen 51 bis 100 wurde das Preisgeld von 2000 auf 5000 Dollar angehoben.
17:01 Uhr

Familie Neureuther sieht "Verantwortung gegenüber Mitmenschen"

So ist man ein Vorbild: Die früheren Skirennfahrer Christian Neureuther und Rosi Mittermaier nehmen die Vorgaben der Politik und der Virologen in der Coronavirus-Krise sehr ernst. "Wir sehen das als unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen, gegenüber unseren Kindern und Enkeln, dass wir uns akkurat verhalten", sagte Neureuther.

  • Die zwei wollen in der Krise den Kontakt zu anderen Leuten auf ein Minimum beschränken. Sohn Felix, Schwiegertochter Miriam und deren zwei Kinder sehen sie zwar weiterhin regelmäßig, weil die Häuser der beiden Familien in Garmisch-Partenkirchen direkt nebeneinander liegen. Ihre Tochter Ameli und deren Familie aber werden die beiden vorerst nicht mehr sehen. "Das ist schon traurig, aber man kann skypen und telefonieren. Insofern ist das alles gut", beschwichtigte Neureuther.
  • Daheim verkriechen wollen sich die früheren Weltklasse-Sportler aber nicht. "Es geht ja auch darum, sein Immunsystem zu stärken", erinnerte Neureuther. "Man muss schauen, dass man sich bewegt und fit bleibt. Wir in den Bergen haben natürlich das Glück, dass wir nur 50 Meter gehen müssen und dann sind wir in der Natur. Mir tun die Leute leid, die in einer Großstadt in einer kleinen Wohnung leben müssen und da nicht mehr raus können."
16:40 Uhr

Handball-Nationalspieler sieht Klub-Pleiten kommen

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Pekeler glaubt nicht, dass die Saison regulär endet.

(Foto: imago images/Agentur 54 Grad)

Handball-Nationalspieler Hendrik Pekeler rechnet nicht damit, dass die Bundesliga-Saison beendet werden kann. "Ich glaube nicht, dass wir das Virus in zwei, drei oder vier Wochen so in den Griff bekommen, dass ein normaler Spielbetrieb möglich sein wird. Daher denke ich, dass die Saison abgebrochen wird", sagte der 28-jährige Profi des THW Kiel bei NDR Info.

Aktuell ruht die Liga bis zum 22. April. Wie es dann weitergeht und wie die Folgen aussehen - auch für Pekeler kaum abschätzbar. "Ich hoffe, dass es allen Vereinen - nicht nur im Handball - gelingt, die Krise so gut es geht zu überstehen", sagte der Kreisläufer, der nach dem positiven Test seines Nationalmannschaftskollegen Jannik Kohlbacher aktuell in Quarantäne ist: "Aber ich befürchte, dass es nicht alle schaffen werden."

15:31 Uhr

BVB solidarisiert sich mit Dortmunder Gastronomie

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Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat angesichts der Corona-Krise eine Solidaritätskampagne für die Gastronomie ins Leben gerufen. "Das ist nicht nur für unsere Fans und Spieler traurig, sondern die ausfallenden Spiele bedeuten auch herbe finanzielle Einbußen für die Dortmunder Gastronomie", sagte Geschäftsführer Carsten Cramer.

  • Der BVB startet daher am Sonntag den ersten digitalen Spieltag. "Das ist natürlich nicht das Stadionerlebnis, aber wir wollen die Emotionen, die uns als Klub ausmachen, bestmöglich zu den Menschen tragen", erklärte Cramer.
  • Auf einer eigens erstellten virtuellen Stadionweg-Karte erscheinen alle teilnehmenden Betriebe und ihre Spendenkampagnen. "Die Idee ist, dass unsere Fans am digitalen Spieltag ein bisschen von dem Geld, das sie normalerweise für die Wurst, ihr Bier oder den Kaffee vor oder nach dem Spiel gezahlt hätten, einfach direkt an den jeweiligen Betrieb spenden", sagte Cramer.
14:50 Uhr

Offiziell: NFL-Superstar Brady unterschreibt bei neuem Klub

Der Wechsel von Star-Quarterback Tom Brady zu den Tampa Bay Buccaneers ist perfekt. Der sechsmalige Super-Bowl-Gewinner veröffentlichte bei Instagram ein Foto von sich bei der Unterzeichnung eines nach Klubangaben "mehrjährigen" Vertrages. Der neue Arbeitgeber des langjährigen Profis der New England Patriots präsentierte auf seiner Homepage ein Highlight-Video vom Football-Helden. "Aufgeregt, demütig, hungrig. Wenn ich eine Sache über Football gelernt habe, dann ist es die, dass es niemanden interessiert, was du im vergangenen Jahr oder im Jahr davor getan hast", schrieb Brady: "Ich starte eine neue Footballreise und danke den Buccaneers für die Chance."

Brady, erfolgreichster Spieler in der Geschichte der Football-Profiliga NFL, hatte am Dienstag seinen Abschied von den Patriots nach 20 gemeinsamen Jahren bekannt gegeben. Am Mittwoch vermeldeten zahlreiche US-Medien, dass es den 42-Jährigen nach Tampa zieht. Bei den Buccaneers soll Brady 30 Millionen Dollar (ca. 27 Millionen Euro) pro Saison erhalten. Über die genaue Laufzeit der Vereinbarung ist nichts bekannt.

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13:55 Uhr

Formel 1 trägt ausgefallene Rennen virtuell aus

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Die Coronavirus-Krise macht erfinderisch - und so will die Formel 1 die ausgefallenen Rennen virtuell austragen. Laut einer Mitteilung sollen sich mehrere bekannte Formel-1-Fahrer ab kommendem Wochenende in der Rennsimulation F1 2019 messen. Offen ist, welche Piloten teilnehmen.

  • Während etwa Red-Bull-Star Max Verstappen aus den Niederlanden und der britische McLaren-Youngster Lando Norris häufig auch virtuelle Rennen gegen eSportler bestreiten, ist Ferrari-Pilot Sebastian Vettel etwa kein großer Fan des Konsolensports.
  • Gestartet wird die Serie am Sonntag mit dem Großen Preis von Bahrain, gefahren wird über 50 Prozent der Renndistanz (28 Runden). Übertragen werden die Rennen an den ursprünglich geplanten Renntagen auf den Social-Media-Kanälen der Formel 1. Auf die offizielle WM-Serie werden die Rennen jedoch keinen Einfluss haben. Geplant ist derzeit, die virtuellen Rennen bis Ende Mai auszutragen.
  • Mittlerweile sind die ersten sieben Saisonrennen abgesagt oder verschoben. Der Auftakt wird damit frühestens am 7. Juni in Aserbaidschans Hauptstadt Baku erfolgen, möglichst viele Rennen sollen nachgeholt werden. Noch nie in der Geschichte der Motorsport-Königsklasse begann eine Saison so spät.
  • Bereits 2017 führte die Formel 1 eine eigene eSports-Rennserie ein. Mittlerweile sind alle Rennställe verpflichtet, eigene Teams mit Konsolensportlern zu unterhalten, die an dieser Serie teilnehmen.
13:05 Uhr

Goretzka und Kimmich spenden zusammen eine Million Euro

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Die Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich setzen mit ihren eigenen Möglichkeiten ein vorbildliches Zeichen. Die beiden 25 Jahre alten Profis des FC Bayern München gründen die Initiative "We kick Corona" und spenden privat eine Million Euro für soziale und karitative Einrichtungen.

  • "Auf dem Platz können wir jeden schlagen. Aber Corona schlagen wir nur gemeinsam!", betitelte Goretzka die Aktion.
  • "Joshua und ich haben uns überlegt, wie wir helfen können und unseren Beitrag leisten können. Wir haben eine Spendeninitiative namens 'We kick Corona' gegründet, bei der ihr euch entweder auf Spendengelder bewerben könnt oder selbst zu Spendern werden könnt. Wir beide gehen voran und werden zusammen eine Million Euro spenden und hoffen natürlich, dass viele von euch dem Beispiel folgen werden", sagte Goretzka in einem Video, das er bei Twitter veröffentlichte. Es endet mit dem Satz: "Bis dahin, bleibt zu Hause, bleibt gesund - und dann sehen wir uns bald wieder."
  • Seine Video-Botschaft eröffnet der in Bochum geborene Profi mit einem "riesengroßen Dankeschön" an alle, "die aktuell in sozialen Vereinen, sozialen Einrichtungen, Arztpraxen oder Krankenhäusern alles dafür geben, um diese Situation zu meistern. Was ihr leistet, ist wirklich Wahnsinn!"
12:22 Uhr

US-Legionär über "Waffeneinkäufe vor dem Weltuntergangsszenario"

Das ist noch einmal eine andere Hausnummer ... (aus Gründen verbietet sich bei dieser Meldung ein Wortspiel mit Kaliber): Fußball-Legionär Jerome Kiesewetter ist während der Coronavirus-Krise genervt von Hamsterkäufen in Miami.

  • Der 27 Jahre alte gebürtige Berliner, der beim FC Inter Miami von Superstar David Beckham unter Vertrag steht, berichtete, dass in den USA "mittlerweile schon Waffeneinkäufe vor dem Weltuntergangsszenario stattfinden".
  • Er selbst sei bisher aber "nur ein wenig eingeschränkt. Unsere Fitnessstudios und andere öffentliche Räume sind zum Teil geschlossen, aber Not macht erfinderisch", erklärte er.
  • Es sei ein wenig wie eine zweite Vorbereitung, nachdem die Saison in der Major League Soccer kurz nach dem Saisonauftakt wegen der Coronavirus-Pandemie für 30 Tage ausgesetzt wurde. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfahl jüngst allerdings, in den kommenden acht Wochen im ganzen Land Veranstaltungen mit 50 Personen und mehr zu verschieben oder abzusagen.
  • "Man wartet auf das Go, das womöglich länger dauern wird als erwartet", so Kiesewetter: "Aber mit der Gesundheit ist ja bekanntermaßen nicht zu spaßen."
11:45 Uhr

Taugt EM-Modus für den Rest der Bundesliga-Saison?

Die unterbrochene Saison in der Fußball-Bundesliga könnte einem Medienbericht zufolge im Modus eines EM-Turniers an festen Spielorten in kurzer Zeit zu Ende gespielt werden. Im Rahmen ihrer Notfall-Überlegungen prüfe die Deutsche Fußball Liga feste Austragungsorte in allen Regionen des Landes, an denen dann mehrere Partien pro Tag angesetzt würden, berichtete der "Sportbuzzer".

  • Um die Risiken der Coronavirus-Pandemie zu minimieren, würden demnach an allen Standorten Hotels nur für die Erst- und Zweitligisten gebucht, die dann von dort ins Stadion und nach den Spielen direkt wieder weggebracht würden.
  • Dies sei aber nur eines von drei möglichen Szenarien für eine schnelle Durchführung der verbleibenden neun Spieltage. Denkbar sei auch, dass die Spielzeit mit Partien in ganz kurzer Abfolge innerhalb von nur 16 Tagen zu Ende gebracht wird, heißt es in dem Bericht.
  • Auch eine Serie englischer Wochen mit nur wenigen Tagen Pause zwischen den Partien sei eine der Optionen.
10:22 Uhr

HSV-Legende Seeler hat sich "quasi weggesperrt"

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Uwe Seeler findet die Lage besorgniserregend.

(Foto: picture alliance/dpa)

Fußball-Idol Uwe Seeler fehlt in der Corona-Zwangspause das rollende Leder. "Ich vermisse den Fußball sehr. Ich mache mir zudem große Sorgen um den Fortbestand der Vereine", sagte der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft der "Bild"-Zeitung. Auch der Herzensklub des 83-Jährigen, Zweitligist Hamburger SV, muss wie alle Klubs wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres pausieren.

  • "Egoismus ist aktuell wirklich fehl am Platz. Wir müssen Solidarität beweisen", mahnte Seeler.
  • Da er im hohen Alter zur Risikogruppe bei einer Infektion mit Sars-CoV-2 gehöre, habe er sich mit seiner Frau Ilka "quasi weggesperrt´", sagte der frühere Nationalspieler. Seine Kinder und Enkelkinder würden für ihn einkaufen, seine Frau jage ihn regelmäßig in den Garten an die frische Luft. "Sie meint, mit Rasen unter den Füßen kenne ich mich ja aus", sagte Seeler.
  • Er fühle sich durch die Situation eingeengt, gestand der einstige Torjäger. Die Lage sei besorgniserregend. "Jetzt haben wir alle einen auf den Deckel bekommen und müssen wachsam bleiben", sagte Seeler.
09:49 Uhr

Erster Corona-Fall in NFL trifft Saints-Coach

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Sean Payton geht es soweit gut.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Chefcoach Sean Payton von den New Orleans Saints hat als erster Akteur aus der NFL einen positiven Test auf das Coronavirus öffentlich gemacht. Er sei in Selbstisolation und es gehe ihm gut, sagte der 56-Jährige dem US-Sportsender ESPN.

"Ich bin glücklich genug, zu der Minderheit zu gehören, die im Gegensatz zu anderen keine ernsthaften Nebenwirkungen hat. Ich habe Glück", sagte der American-Football-Coach und appellierte an die Vernunft anderer. "Junge Leute haben das Gefühl, sie können gut damit umgehen. Aber sie könnten das übertragen auf jemanden, der nicht so gut damit umgehen kann." Es sei "wichtig, dass wir alle unseren Teil beitragen".

09:14 Uhr

Formel 1 will möglichst viele Rennen nachholen

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Ob das allein hilft? Die Formel-1-Spitze kann den neuen Rennkalender ohne die Zustimmung der Teams festlegen. "Das gibt uns die notwendige Flexibilität, die geänderten Termine mit den betroffenen Rennveranstaltern zu vereinbaren und mit den Rennen zum richtigen Zeitpunkt zu beginnen", sagte Formel-1-Chef Chase Carey.

  • Zuvor hatten der Weltverband Fia und die Chefs der Rennserie wegen der Corona-Krise auch die drei für Mai geplanten Rennen gestrichen. Die Grand Prix im niederländischen Zandvoort und in Barcelona sollen später nachgeholt werden, der Klassiker in Monaco ist für dieses Jahr komplett abgesagt.
  • Auch die ersten vier Rennen dieses Jahres in Australien, Bahrain, Vietnam und China können nicht stattfinden.
  • Laut Carey sicherten die Teams ihre "volle Unterstützung" für die Pläne zu, so viele der ausgefallenen Rennen wie möglich neu anzusetzen.
  • Vor allem mit Blick auf die hohen Antrittsgagen und die Verträge mit Fernsehen und Sponsoren wäre eine möglichst hohe Zahl von Rennen für die wirtschaftliche Situation der Formel 1 wichtig. Ursprünglich waren für dieses Jahr 22 WM-Läufe vorgesehen, das wäre ein Rekord gewesen.
  • "Der Plan schaut jetzt so aus, dass die jetzt abgesagten Rennen dann in einem intensiven Programm über den Sommer und bis in den Dezember hinein nachgeholt werden, sodass man auf einen Rennkalender von circa 18 Veranstaltungen kommen wird", sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko im ORF-Radio.
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08:29 Uhr

Alaba kann sich Weggang vom FC Bayern "grundsätzlich vorstellen"

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Beim FC Bayern ist er gesetzt.

(Foto: imago images/Eibner)

Es wäre für den Klub ein Verlust: David Alaba lässt sich für seine weitere Karriere mehrere Optionen offen. Der Vertrag des 27-Jährigen beim FC Bayern München läuft noch bis zum 30. Juni 2021. "Und dort liegt auch mein kompletter Fokus. Ich fühle mich in München sehr wohl. Aber ich kann mir grundsätzlich auch vorstellen, einen anderen Weg einzuschlagen. Das wird sich irgendwann zeigen. Darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken", sagte der österreichische Fußball-Nationalspieler dem Magazin "GQ Gentlemen's Quarterly".

  • Wie es für ihn eines Tages nach der Karriere weitergehen werde, sei "schwierig zu sagen", erklärte Alaba. "Ich weiß ja, wie schnelllebig der Fußball ist und es mein bisheriges Leben ebenso war. Aber ich kann mir vorstellen, mal für ein, zwei Jahre weiter weg zu gehen, zum Beispiel in den USA zu leben und die Kultur dort kennenzulernen. Oder ich bin in Österreich, in Wien, in meiner Heimat. Oder auch in München. Schauen wir mal", sagte der Verteidiger.
  • Seit wenigen Monaten ist Alaba Vater eines Sohnes. "Das war einerseits eine große Veränderung - und andererseits auch nicht. Für mich war das Entscheidende, dass es von der einen auf die andere Sekunde eine Verantwortung in mir geweckt hat, es hat in mir etwas ausgelöst. Es ist eine komplett neue Erfahrung, und dafür bin ich wirklich sehr dankbar", schilderte Alaba.
08:06 Uhr

Darmstadt-Fans danken den "Helden des Alltags"

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Was für eine schöne Geste: Wie in anderen Städten, finden nun auch alle Krankenpflegerinnen und Supermarktverkäufer ein großes "Danke" in Darmstadt. Fans des Zweitligisten Darmstadt 98 haben an den Krankenhäusern Spruchbänder angebracht. In Supermärkten kleben Zettel, auf denen den Mitarbeitern gedankt wird. Der Verein ruft auf: "Unterstützt auch Ihr die Helden des Alltags und #BleibtZuhause

07:04 Uhr

Khedira macht es besser als Jovic und Neymar

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Anders als Luka Jovic oder Neymar fragt er ganz offiziell: Sami Khedira befindet sich beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin nach einer Genehmigung des Klubs nicht mehr in Quarantäne und ist bereits zu seiner Familie nach Deutschland gereist, berichtet die "Gazzetta dello Sport". Zuvor hatte sich Khedira einem Coronatest unterzogen, der negativ ausgefallen war.

  • Gleiches gilt für seine Mitspieler Miralem Pjanic und Gonzalo Higuain. Nach einem positiven Test bei Juve-Verteidiger Daniele Rugani in der vergangenen Woche hätte die gesamte Mannschaft eigentlich für 14 Tage isoliert werden sollen.
  • Higuain hat laut Medienberichten um eine Ausnahme gebeten, um in seine argentinische Heimat zu seiner kranken Mutter reisen zu dürfen. Zuvor hatte sich der Stürmer einem Test unterzogen, dessen Ergebnis negativ war.
  • Superstar Cristiano Ronaldo kehrte erst gar nicht wieder zu Juventus zurück, nachdem er Anfang vergangener Woche nach Madeira geflogen war, um seiner Mutter nach einem Schlaganfall zur Seite zu stehen.
06:01 Uhr

Virologe: Dieses Jahr wird kein Fußball mehr gespielt

Da müssen jetzt alle Fans stark sein; Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit erwartet, dass wegen der Corona-Pandemie nicht mehr in diesem Jahr Profifußball gespielt wird.

  • "Ich gehe fest davon aus, dass es erst wieder im nächsten Jahr stattfinden kann in dem Umfang", sagte der Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg im NDR.
  • Die Deutsche Fußball Liga hat die 1. und 2. Bundesliga vorerst bis zum 2. April ausgesetzt. Gerechnet wird aber damit, dass frühestens im Mai die Saison mit Spielen ohne Zuschauer fortgesetzt werden könnte. "Ich glaube, es ist nicht realistisch, dass die Saison zu Ende geführt werden kann", sagte Schmidt-Chanasit. "Wir sehen ja, wie die Situation ist in Europa und was uns noch bevorsteht."
  • Selbst wenn es Deutschland nicht so schlimm treffen sollte wie Italien, "wir es durch diese Maßnahmen schaffen, die Fallzahlen auf einem Niveau halten, das Deutschland verträgt, was wir behandeln können auf den Intensivstationen", hieße das längst noch nicht, dass der Fußball wieder anfangen dürfe. "Das hieße, das würde wieder zu einer deutlichen Verschärfung der Situation führen."
  • Der Fußball werde erst ganz zum Schluss kommen, "weil er einen starken Einfluss auf die Dynamik dieser Ausbreitung hat."