Freitag, 20. November 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau und Torben Siemer
21:39 Uhr

"Wofür werden wir getestet?" Isoliertes Ski-Team löst heftige Kritik aus

Nach der Isolation des ganzen schwedischen Ski-Teams wegen eines positiven Corona-Tests wird Kritik am Vorgehen kurz vor den zwei Slaloms in Levi laut. Die Weltcup-Gesamtsiegerin Federica Brignone aus Italien schrieb dazu bei Instagram: "Wofür werden wir denn alle getestet? Wie kann es sein, dass alle Sportler einer Nation (die alle bei drei Tests negativ sind) wegen eines positiven Coaches nicht zum Rennen dürfen? Ist das fair?" Mehrere deutsche Athleten wie Linus Straßer, Kira Weidle und Stefan Luitz teilten den Beitrag.

Gestern war ein positiver Befund bei einem schwedischen Trainer bekannt geworden. Die zuständigen Behörden ordneten daraufhin an, dass sich das ganze schwedische Team in Quarantäne begeben muss. Brignone verglich die Situation mit jener im Fußball und fragte: "Warum darf im Fußball, wo es physischen Kontakt zwischen den Spielern gibt, weitergespielt werden, auch wenn es einige positive Fälle gibt? Bitte gebt uns klare und gleiche Regeln."

21:01 Uhr

Guardiola spricht über "Messi zu Man City"-Spekulationen

Pep Guardiola hat dementiert, dass seine Vertragsverlängerung bei Manchester City mit einer möglichen Verpflichtung von Lionel Messi im kommenden Jahr verbunden war. Nachdem der Katalane am Donnerstag seinen Kontrakt bei City bis 2023 verlängert hatte, wurden erneut Spekulationen laut, Messi würde in die englische Premier League zu Guardiola wechseln. "Sein Vertrag endet im kommenden Jahr und ich weiß nicht, was in seinem Kopf passieren wird. Im Moment ist er ein Spieler von Barcelona", sagte Guardiola. "Wir haben unglaubliche Ziele, die wir erreichen wollen, und das ist alles, was wir im Kopf haben."

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20:25 Uhr

Weiterer Corona-Fall im Haaland-Umfeld

In der norwegischen Fußball-Nationalmannschaft sind drei weitere Corona-Ffälle aufgetreten. Betroffen sind Patrick Berg und Marius Lode (beide FK Bodö/Glimt) sowie Markus Henriksen (Rosenborg Trondheim). Das Trio zeigt nach Angaben des norwegischen Verbands (NFF) fast keine Symptome. Am Samstag war bereits Vize-Kapitän Omar Elabdellaoui im Kreise des Nationalteams positiv auf Covid-19 getestet worden, was anschließend für große Aufregung gesorgt hatte. So wurde das Team um BVB-Superstar Erling Haaland in der Folge von der norwegischen Regierung unter Quarantäne gestellt, das Nations-League-Spiel der Skandinavier in Rumänien musste abgesagt werden.

Die drei jüngsten Fälle zeigten, "wie wichtig es für diejenigen, die mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen sind, ist, eine zehntägige Quarantäne einzuhalten", sagte der norwegische Gesundheitsminister Bent Höie.

20:03 Uhr

Leverkusen fühlt sich bei Nationalspielern unfair behandelt

Trainer Peter Bosz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen vermisst eine einheitliche Vorgehensweise bei der Abstellpflicht von Nationalspielern. "Ich finde es komisch, dass Bielefeld keine Nationalspieler abstellen musste. Ich weiß, dass es durch die verschiedenen Bundesländer und Gesundheitsämter unterschiedliche Entscheidungen gibt. Aber das finde ich nicht gerecht", sagte der Coach vor dem Duell beim Aufsteiger Arminia Bielefeld morgen (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de/Liveticker). "Ich denke, die Länderspielpause hat ihnen gutgetan - zumal sie alle Spieler vor Ort hatten", sagte Bosz, der selbst auf einige Akteure verzichten muss, die sich bei ihren Länderspielreisen verletzt oder im Falle des Innenverteidigers Edmond Tapsoba mit Corona infiziert haben.

Beim Einsatz für Argentinien zog sich Ezequiel Palacios Mitte November Frakturen dreier Querfortsätze im Bereich der Lendenwirbelsäule zu, im Oktober hatte Santiago Arias einen Bruch des linken Wadenbeins, einen Syndesmoseriss und weitere komplexe Bandverletzungen im betroffenen Sprunggelenk erlitten.

19:39 Uhr

Auf sexuellen Missbrauch folgt die lebenslange Sperre

Der Fußball-Weltverband Fifa hat den Präsidenten des haitianischen Verbandes (FHF), Yves Jean-Bart, wegen sexuellen Missbrauchs lebenslang gesperrt. Wie die Fifa mitteilte, habe der 73-Jährige seine Position missbraucht und verschiedene Spielerinnen, darunter auch minderjährige, sexuell belästigt und missbraucht. Die rechtsprechende Kammer der Ethikkommission schloss Jean-Bart deshalb von allen fußballbezogenen Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene aus. Zudem muss er eine Strafe in Höhe von einer Million Schweizer Franken zahlen.

Die Fifa hatte in diesem Fall zudem weitere Top-Funktionäre aus Haiti ins Visier genommen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Allen Beschuldigten wird die Beteiligung an "systematischem sexuellen Missbrauch an weiblichen Fußballern" zwischen 2014 und 2020 zur Last gelegt. Die britische Zeitung "The Guardian" hatte Anfang Mai von anonymen Vergewaltigungsvorwürfen teils minderjähriger haitianischer Spielerinnen gegen Jean-Bart berichtet. Auch von Abtreibungen war in dem Artikel die Rede. Jean-Bart wies sämtliche Vorwürfe zurück.

18:25 Uhr

Die Schlagzeilen des Tages

18:01 Uhr

FC Liverpool tröstet seine Fans

Im Sommer wird der FC Liverpool nach 30 Jahren wieder einmal englischer Meister. Für die Fans, die den Titel damals nicht feiern konnten, gibt es nun ein Trostpflaster. Am 30. November erscheint "The End Of The Storm", in dem der historische Triumph noch einmal nacherzählt wird.

17:22 Uhr

Nach Corona-Fall bei Länderspiel: Favre gibt Haaland-Update

Einem Einsatz von Erling Haaland für Borussia Dortmund am Samstag (20.30 Uhr im ntv.de-Liveticker) bei Hertha BSC steht nichts im Weg. "Er ist gesund und zu 100 Prozent fit", sagte Trainer Lucien Favre. Um den Norweger hatte es nach dessen vorzeitiger Rückkehr vom Nationalteam Verwirrung gegeben. Wegen eines positiven Corona-Befundes beim ehemaligen Braunschweiger Profi Omar Elabdellaoui hatten die norwegischen Gesundheitsbehörden eine zehntägige häusliche Quarantäne für alle Nationalspieler angeordnet.

Dennoch hatten die im Ausland tätigen Profis wie Haaland, Alexander Sörloth (RB Leipzig) und Rune Jarstein (Hertha BSC) nach der Absage des Länderspiels in Rumänien vorzeitig die Rückreise aus Norwegen angetreten. In Dortmund musste Haaland nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt indes nicht in Quarantäne. "Die Verwirrung war nicht hier in Dortmund, sondern woanders", sagte BVB-Sportchef Michael Zorc.

17:00 Uhr

Djokovic ist zu gut für Zverev

Alexander Zverev ist in der Gruppenphase der ATP Finals ausgeschieden. Deutschlands bester Tennisspieler verlor gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien 3:6, 6:7 (4:7) und verpasste damit den Einzug ins Halbfinale von London. Mit seiner zweiten Niederlage im dritten Spiel ist die Tennis-Saison für Zverev beendet. 2018 hatte der Hamburger die inoffizielle WM gewonnen.

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16:51 Uhr

2024 werden die WM-Titel in Deutschland ausgerodelt

Altenberg hat den Zuschlag für die Rodel-WM 2024 erhalten. Dies entschied der Weltverband FIL bei seinem Kongress. Somit werden die nächsten drei Weltmeisterschaften auf einer deutschen Bahn stattfinden. 2021 geht es für die Rodel-Elite nach Königssee (Ersatz für das kanadische Whistler), 2023 folgen Wettkämpfe in Oberhof, ehe 2024 Altenberg Schauplatz der WM sein wird. Im Olympiajahr 2022 gibt es keine Weltmeisterschaft, die Winterspiele steigen vom 4. bis 20. Februar 2022 in Peking.

16:22 Uhr

Rückschlag für den FC Bayern: Kimmich-Ersatz fällt aus

Bayern München muss im Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gegen Werder Bremen auf Weltmeister Corentin Tolisso verzichten. Der Mittelfeldspieler war als Ersatz für den verletzten Joshua Kimmich im Gespräch, kehrte allerdings von der französischen Nationalmannschaft mit muskulären Problemen zum deutschen Fußball-Rekordmeister zurück. Weiterhin fehlt zudem Alphonso Davies. Dafür hat Neuzugang Tanguy Nianzou seine Oberschenkelverletzung auskuriert und steht erstmals im Kader der Münchner.

15:48 Uhr

Ex-Bundesliga-Coach ist nicht mehr Nationaltrainer

Der langjährige Bundesliga-Coach Michael Roth ist nicht mehr Trainer der bahrainischen Handball-Nationalmannschaft. Das berichtet der "Mannheimer Morgen". "Unter den momentanen Umständen finde ich es unangebracht, munter durch die Welt zu fliegen oder sich länger außerhalb von Deutschland aufzuhalten", wird Roth zitiert. "Die Corona-Pandemie ist sehr gefährlich, mal ganz abgesehen davon, dass ich nach meiner Krebserkrankung auch ein leichter Risikopatient bin. Deswegen ist es gerade nicht der richtige Zeitpunkt, bahrainischer Nationaltrainer zu sein." Vor seinem Engagement in Bahrain, das erst im August bekannt wurde, war der 58-Jährige Interimstrainer beim Bundesligisten Füchse Berlin. Zuvor saß er unter anderem beim TV Großwallstadt, der HSG Wetzlar und der MT Melsungen auf der Bank.

15:17 Uhr

Ein Spiel-Geschenk zum Geburtstag? Nicht mit Favre

Borussia Dortmund lässt offen, ob sein Top-Talent Youssoufa Moukoko schon am Wochenende vor dem Aufstieg zum jüngsten Spieler der Bundesliga-Geschichte steht. "Er ist seit heute 16 und darf also spielen. Wir werden sehen, ob er heute mit der Mannschaft nach Berlin fliegt", sagte Trainer Lucien Favre.

  • Aber: Er werde darüber nach dem Nachmittagstraining entscheiden.
  • Der BVB spielt morgen (20.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) bei Hertha BSC. Sportdirektor Michael Zorc warnte davor, den Hype überhandnehmen zu lassen. "Das, was medial um den Jungen abgeht, geht mir ein Stück zu weit. Das gefällt mir nicht. Da ist mir zu viel Druck", sagte Zorc: "Da sollten wir alle den Fuß vom Gaspedal nehmen. Der Junge ist gerade 16 geworden. Er ist sicher ein wichtiger Teil der Zukunft."
  • Mit seinem 16. Geburtstag ist Moukoko in der Bundesliga spielberechtigt. Bisher jüngster Debütant in 57 Liga-Jahren ist Nuri Sahin (ebenfalls Dortmund) mit 16 Jahren und 335 Tagen.
14:54 Uhr

Nigeria behält deutschen Nationaltrainer

Gernot Rohr bleibt trotz der mageren Bilanz von drei Unentschieden und einer Niederlage im Jahr 2020 Fußball-Nationaltrainer von Nigeria. Dies erklärte Verbandschef Amaju Pinnick: "Er hat mit der Mannschaft gut gearbeitet, hat uns zur WM und zu Platz drei im Afrika-Cup geführt." Einen Rausschmiss hatte zuvor Nigerias Sportminister Sunday Dare mit den Worten ins Spiel gebracht: "Nigerias Fußball hat etwas Besseres verdient."

Der gebürtige Mannheimer Rohr hatte sein Amt in Nigeria 2016 angetreten. Nach Platz drei im Afrika-Cup führte er die "Super Eagles" zur WM 2018 nach Russland. Dort scheiterten die Afrikaner in der Gruppenphase als Dritter hinter dem späteren WM-Zweiten Kroatien und Argentinien wie Titelverteidiger Deutschland vorzeitig. Rohr hatte seinen Vertrag erst kürzlich um zwei weitere Jahre verlängert. Eine Kündigung würde den Verband eine Menge Geld kosten. Kolportiert wird eine Abfindungssumme von rund 1,2 Millionen Dollar, gut eine Million Euro.

14:18 Uhr

Bald Bundestrainer statt Löw? Flick äußert sich

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick wollte das 0:6-Debakel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien nicht überbewerten. "Ich war enttäuscht über die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben", sagte Flick am Freitag über die DFB-Elf, allerdings sind "solche Dinge im Fußball möglich, dass man mal so eine Klatsche bekommt". Man müsse nun versuchen, "die richtigen Schlüsse zu ziehen", sagte der frühere Assistent von Bundestrainer Joachim Löw: "Das ist aber nicht meine Aufgabe." Auch in der Diskussion um eine mögliche Rückholung der ausgebooteten Nationalspieler Thomas Müller und Jérôme Boateng wollte Flick nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen. "Es wurde eine Entscheidung getroffen, die sollte man respektieren", betonte er.

Auch einem möglichen Engagement als Bundestrainer erteilte Flick zunächst eine Absage: "Ich lebe im hier und heute. Deswegen sind diese Dinge viel zu weit weg, um mir darüber Gedanken zu machen."

13:42 Uhr

Leipzig bekommt Druck: Neymar rechtzeitig fit zum Duell

Superstar Neymar wird dem französischen Fußball-Meister Paris St. Germain im Champions-League-Duell mit dem Bundesligisten RB Leipzig wieder zur Verfügung stehen. Der 28 Jahre alte Brasilianer kehrt nach seinem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel heute beim Ligue-1-Spiel beim AS Monaco zurück in das PSG-Aufgebot.

  • Damit dürfte auch einem Einsatz gegen die Leipziger am Dienstag (21 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker) nichts im Wege stehen. Gegen das von Niko Kovac trainierte Monaco sei ein Einsatz über "ein paar Minuten" möglich, sagte PSG-Trainer Thomas Tuchel, der auch wieder auf Kylian Mbappé zurückgreifen kann.
  • In der Königsklasse läuft das Pariser Starensemble, Finalist der Vorsaison, noch seinen Ansprüchen hinterher. Nach drei Spieltagen hat das Tuchel-Team erst drei Punkte auf dem Konto.
  • Zuletzt war Neymar trotz seiner Verletzung zu Brasiliens Nationalmannschaft gereist, konnte aber letztlich weder gegen Venezuela (1:0) noch in Uruguay (2:0) eingreifen. Der Offensivspieler hatte sich die Verletzung Ende Oktober in der Champions-League-Partie bei Istanbul Basaksehir zugezogen und fehlte deshalb auch bei der 1:2-Niederlage im Königsklassen-Hinspiel in Leipzig.
13:15 Uhr

BVB verlängert frühzeitig mit Supertalent

#Reyna2025 ist eindeutig: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund verlängert vorzeitig mit einem seiner zahlreichen Supertalente, Gio Reyna. Der 18-Jährige, der gerade sein Debüt für die US-Nationalmannschaft gegeben hat, bleibt also in Dortmund.

  • Das war bereits erwartet worden, dem "Kicker" zufolge haben die beiden Parteien nämlich eine Klausel vereinbart, wonach automatisch ein Anschlusssvertrag an Reynas 18. Geburtstag in Kraft tritt.
  • "Gio hat in den vergangenen Monaten eine fast unglaubliche Entwicklung genommen. Er wird definitiv ein wichtiger Bestandteil der sportlichen Zukunft von Borussia Dortmund sein", sagte Sportdirektor Michael Zorc. "Ich freue mich persönlich sehr, dass er sich aus voller Überzeugung dazu entschieden hat, so langfristig beim BVB zu verlängern."
12:39 Uhr

Bald 24 Rennen? Formel 1 hält an Expansionswut fest

Die Formel 1 plant mittelfristig mit einer Ausweitung des Kalenders auf 24 Rennen. "Wir rechnen damit, dass wir uns in den nächsten paar Jahren auf einen Kalender mit 24 Rennen hinbewegen", sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey bei einer Videokonferenz.

  • Der US-Amerikaner hat in der Vergangenheit jedoch auch schon von 25 Etappen in einem Jahr gesprochen. Einige Grand Prix sollen sich dabei künftig abwechseln. Die Langzeitpartnerschaften mit Veranstaltern sollen Priorität behalten.
  • In der kommenden Saison plant die Formel 1 mit einem Rekordkalender mit 23 Stationen. Carey rechnet trotz der Corona-Pandemie fest mit Rennen vor Fans.
11:47 Uhr

Enttäuschte Fans: Ronaldos "No-Show" kostet Millionen

Die "No-Show" von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo im vergangenen Juli bei einem Testspiel seines Klubs Juventus Turin in Südkorea hat für die Veranstaltungsagentur millionenschwere Folgen.

  • Ein Gericht in Seoul ordnete umfassende Entschädigungszahlungen an. So muss der Promoter The Fasta die Hälfte der Kosten für die Eintrittskarten der 65.000 Zuschauer im Stadion zurückerstatten. Die Entschädigungszahlen dürften sich damit auf gut zwei Millionen Euro belaufen.
  • Die geschätzten Einnahmen aus der Ticketverkauf wurden auf rund 4,5 Millionen Euro geschätzt.
  • Die Fans hatten sich die begehrten Tickets vor allem in der Hoffnung gekauft, den fünfmaligen Weltfußballer aus Portugal live zu erleben. Doch der Europameister saß trotz einer vertraglich ausgehandelten Einsatzgarantie von mindestens 45 Minuten nur auf der Bank, offiziell wegen muskulärer Probleme.
11:13 Uhr

Dank Impfung zum Tennis? "Eine große Chance"

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So leer soll es nicht bleiben.

(Foto: AP)

Tennisveranstalter Edwin Weindorfer hat sich offen für die Idee gezeigt, Impfpässe mit dem Nachweis einer Corona-Impfung als Zugangsberechtigung für Events einzusetzen. "Grundsätzlich sind wir offen zu prüfen, dass Besucher ihren Impfausweis vor den Turnieren vorzeigen", sagte Weindorfer der "Welt".

  • Sie müssten dann etwa keine Schnelltests mehr am Einlass machen und auch kein negatives Corona-Testergebnis vorweisen. Für die Veranstalter sei die Idee "eine große Chance", betonte Weindorfer - gerade in der Übergangsphase, in der die breite Bevölkerung noch nicht geimpft sei.
  • Weindorfer ist unter anderem Veranstalter des ATP-Turniers in Stuttgart und hatte in diesem Jahr Showturniere in Berlin sowie eine ATP-Doppel-Veranstaltung in Köln organisiert, bei der Alexander Zverev beide Titel gewann.
  • Einen ethischen Konflikt sieht er mit der Regelung "eher nicht". "Wir würden durch diese Möglichkeit niemanden vom Tennisspiel ausschließen." Das Thema wolle er künftig mit den Dachorganisationen des Tennis besprechen.
10:33 Uhr

Eintracht-Coach Hütter: "Hätte Kruse gern bei uns gesehen"

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hätte Offensivspieler Max Kruse gerne an den Main geholt, sagte er der "Bild". "Es hat vor einem Jahr Gespräche gegeben zwischen Fredi Bobic, Bruno Hübner und seinem Management", schilderte Hütter.

  • "Er wäre ein Spieler, der uns sicherlich guttun würde mit seiner Kreativität. Ich hätte ihn gerne bei uns gesehen."
  • Der heute 32 Jahre alte Kruse wechselte im Sommer 2019 stattdessen von Werder Bremen zu Fenerbahce - und dieses Jahr zurück in die Fußball-Bundesliga zum 1. FC Union Berlin.
  • Die angedachte Kruse-Rolle habe man aber ohnehin anders besetzt, berichtete Hütter. "Auf der anderen Seite haben wir mit Daichi Kamada einen Spieler gefunden, der ein anderer Typ ist, aber einer, den wir vielleicht eines Tages teuer verkaufen werden."
10:12 Uhr

"Jemand, der die Ruhe schätzt": Skisprung-Weltmeister über fehlende Fans

*Datenschutz

Keine Fans, keine Stimmung? Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler sieht die Abwesenheit der Zuschauer und die damit einhergehende Ruhe bei den Weltcup-Events aufgrund der Corona-Pandemie nicht als Nachteil. "Natürlich pushen mich die Zuschauer. Allerdings bin ich auch jemand, der die Ruhe schätzt", sagte der 29-Jährige dem Nachrichtenportal t-online.

  • Eisenbichler, der sich vor einem Monat erstmals zum deutschen Meister krönte, hält es da anders als seine Kollegen. "Viele Athleten mögen es mit dem vielen Trubel", sagte der Bayer: "Ich brauche das nicht unbedingt." Für ihn werde es ohne Zuschauer "kein Nachteil sein".
  • Mit Blick auf die Vierschanzentournee sieht Eisenbichler nun die Springer in der Verantwortung. "Die Zuschauer sind für die Stimmung vor Ort zuständig, aber im Fernsehen schauen noch viel mehr Leute zu. Jetzt müssen wir Springer noch mehr Emotionen rüberbringen", sagte er.
  • Für den kommenden Winter hat Eisenbichler ein großes Ziel vor Augen: "Seit ich ein kleiner Junge bin, wollte ich schon immer Gesamtweltcup-Sieger werden. Ich werde alles dafür geben, dass ich das erreiche."
09:16 Uhr

Plötzlich den WM-Helden im Team: Götze-Coup überrascht PSV-Direktor

PSV Eindhovens Generaldirektor Toon Gerbrands ist von der Verpflichtung des deutschen Fußball-Weltmeisters Mario Götze überrascht worden. Das verriet er in einem Gespräch mit dem PSV-Fanklub. "An dem Tag, an dem er zu uns kam, wusste ich um zehn Uhr morgens noch nicht, dass er bei uns ein Thema war", gestand Gerbrands.

  • John de Jong, Fußball-Direktor bei der PSV, sei in sein Büro gekommen und habe ihm berichtet, dass er und ihr Trainer über Götze gesprochen hätten. "Wir haben nicht mehr viel Geld, biete ihm mal was", sagte ihm Gerbrands, der nicht mit der Verpflichtung rechnete.
  • Doch es kam anders. "Um zwölf Uhr kam John zurück und erklärte, dass Götze es tun würde", berichtete Gerbrands, der verwundert fragte, ob Götze verstanden hätte, dass es das Gehalt für zwei Jahre sei. "Ich habe dann noch mit dem Aufsichtsrat telefoniert, der genauso reagierte. Ist es der Götze, den wir kennen?", fragte Gerbrands.
  • Der Rest ist Geschichte. Götze wechselte zur PSV mit dem deutschen Trainer Roger Schmidt. Mit Erfolg. In Eindhoven gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler in sechs Begegnungen schon drei Tore. Götzes Vertrag beim aktuellen Tabellendritten läuft bis 2022.
08:34 Uhr

Bundestrainer Rangnick? "Gehört sich nicht, darüber zu sprechen"

Nach der 0:6-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Spanien hat es Ralf Rangnick erneut abgelehnt, sich über mögliche eigene Ambitionen auf den Posten des Bundestrainers zu äußern. In der Sendung "RTL-Spendenmarathon" sagte Rangnick auf die Frage, ob er bereit wäre: "Es gehört sich nicht. Wir haben einen Bundestrainer, der bisher einen guten Job gemacht hat. Da gehört es sich nicht, darüber zu sprechen."

  • Nach der höchsten Niederlage einer DFB-Auswahl seit 89 Jahren gibt es wieder verstärkt Diskussionen um Bundestrainer Joachim Löw. Vonseiten des DFB soll eine Trennung aber kein Thema sein.
  • Zu einem möglichen Angebot des Deutschen Fußball-Bundes sagte Rangnick: "Das kann keiner wissen. Ich lasse es auf mich zukommen und bin selber sehr gespannt." Der 62-Jährige war zuletzt lange als Trainer und auch als Sportdirektor für RB Leipzig aktiv und ist derzeit ohne Job.
  • Löws Vertrag läuft noch bis zum Ende der WM in Katar in zwei Jahren. Möglich erscheint derzeit aber auch ein Abschied schon nach der Europameisterschaft im kommenden Jahr.

08:13 Uhr

Einsatz gegen DFB kostet Ramos Real-Spiele

Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid muss einige Zeit auf seinen Kapitän Sergio Ramos verzichten. Der Innenverteidiger hat sich beim 6:0-Sieg der Spanier in der Nations League gegen Deutschland eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Kurz vor der Halbzeitpause wurde Spaniens Rekord-Internationaler ausgewechselt.

Wie lange der 34-Jährige nun ausfällt, teilte der Hauptstadtklub nicht mit. Medienberichten zufolge wird Ramos aber mindestens die nächsten drei Partien verpassen: in der Meisterschaft in Villarreal und gegen Alaves sowie am Mittwoch in der Champions League bei Inter Mailand.

07:31 Uhr

"WAGatha Christie": Spielerfrauen-Fehde landet vor Gericht

Rebekah Vardy gegen Coleen Rooney - der Zank der Ehefrauen zweier englischer Fußballgrößen ist vor Gericht gelandet. Rooney hatte Vardy öffentlich unterstellt, Informationen aus ihrem privaten Instagram-Account an das Boulevardblatt "The Sun" weitergereicht zu haben. Vardy bestreitet dies und leitete rechtliche Schritte wegen Verleumdung ein.

  • Vardy, verheiratet mit Ex-Nationalspieler Jamie Vardy von Leicester City und bekannt als Model sowie aus Reality-Shows, sei in einem "ungerechtfertigten, diffamierenden Angriff" vor Millionen Menschen als "Bösewicht" dargestellt worden, sagte Vardys Anwalt Hugh Tomlinson.
  • Rooney, Frau an der Seite von Englands Rekordtorschütze Wayne Rooney, steht jedoch zu ihren Vorwürfen. Frau Vardy habe eine "sehr enge Beziehung" zur "Sun" gehabt, teilte Rooneys Verteidiger unter anderem mit.
  • Vardy und Rooney zählen zu den bekanntesten Frauen englischer Fußballprofis, die auf der Insel "WAGS" (wives and girlfriends) genannt werden. Ihr Streit, in dem Rooney per Instagram vermeintliche Beweise vorlegte, wird in England auch "WAGatha Christie" genannt.
06:52 Uhr

Rücktritt? Doch nicht! MMA-Star McGregor kehrt zurück

*Datenschutz

MMA-Star Conor McGregor hat seine Rücktrittspläne zum wiederholten Male ad acta gelegt und kehrt im Januar in das Oktagon der Ultimate Fighting Championship (UFC) zurück. Der Ire tritt am 23. Januar in Abu Dhabi gegen den US-Amerikaner Dustin Poirier an.

  • "Ich bin sehr glücklich, zurückzukommen und wieder das zu tun, was ich liebe", wird der 32 Jahre alte McGregor zitiert. Bereits im September 2014 hatten McGregor und Poirier gegeneinander gekämpft, damals gewann der Ire durch Technischen K.o.
  • McGregor hatte in der Vergangenheit mehrfach seinen Rücktritt angekündigt, immer wieder war er zurückgekehrt. Zuletzt hatte McGregor im Juli erklärt, seine Handschuhe an den Nagel zu hängen.
06:41 Uhr

Seahawks feiern "großen Sieg" in der NFL

Die Seattle Seahakws haben in der NFL das extrem wichtige Duell mit den Arizona Cardinals gewonnen und sich in der umkämpften NFC West einen Vorteil im Kampf um die Playoffs verschafft. Quarterback Russell Wilson führte seine Mannschaft mit zwei Touchdown-Pässen zu einem 28:21.

  • Vor dem Spiel hatten beide Teams ebenso wie die Los Angeles Rams eine Bilanz von 6:3 Siegen - nun stehen die Seahawks mit 7:3 Siegen mindestens bis zum Duell der Rams mit den Tampa Bay Buccaneers am Montag an der Spitze ihrer Division.
  • Die mit Spannung erwartete Begegnung war nicht das erhoffte Offensiv-Spektakel, denn beide Abwehrreihen lieferten eine starke Vorstellung und hatten ihre Gegner meistens im Griff. Seattle ging in Führung und geriet danach zu keinem Zeitpunkt in Rückstand.
  • "Wir hatten ein großartiges Spiel", sagte Wilson dem TV-Sender Fox. "Wir sind mit dem Ball gut gelaufen, haben ihn gut gepasst und einfach alles sehr gut gemacht. Das war ein großer Sieg."
06:00 Uhr

Beckenbauer nach 0:6: "Jetzt lacht die Welt über uns"

Nach dem 0:6 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien hat sich Franz Beckenbauer für einen Verbleib von Bundestrainer Joachim Löw ausgesprochen. Der Weltmeister-Trainer von 1990 machte sich zugleich aber auch für ein Comeback von Thomas Müller stark. "Thomas Müller würde die Mannschaft auf Vordermann bringen. Wie beim FC Bayern in schwierigen Spielphasen", sagte der 75-Jährige der "Bild".

  • Der schwer angezählte Löw solle aber Trainer bleiben: "Natürlich soll er weitermachen und die EM angehen. Das Spiel hilft ihm am Ende, neue Erkenntnisse zu sammeln."
  • Das Spanien-Spiel hakte Beckenbauer ab: "Das war nix von der deutschen Mannschaft. Ein totaler Blackout." So etwas passiere halt. "Jetzt lacht die Welt über uns. Solche Ausfälle gibt es doch bei der Nationalmannschaft zum Glück nur ganz selten. Deshalb: Die Kirche im Dorf lassen."
  • Es gebe in Löws Team aber ein "Führungsproblem auf dem Platz. Ich habe kein Aufbäumen erlebt, nichts. Du brauchst Leader gerade dann, wenn es nicht läuft."