Freitag, 20. September 2019Der Sport-Tag

mit Anja Rau
22:12 Uhr

Siegesserie hält: München ärgert wieder Meister Mannheim

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München? Dominant!

(Foto: imago images/masterpress)

Red Bull München hat seine beeindruckende Siegesserie bei Adler Mannheim in Hauptrundenspielen ausgebaut. Am dritten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga gewann der Vizemeister beim Meister 7:2 (1:1, 3:0, 3:1), es war abgesehen von Play-off-Partien der zehnte Auswärtssieg in Mannheim nacheinander. Die bislang letzte Hauptrundenniederlage haben die Münchner dort am 10. Oktober 2014 kassiert. "Wir sind gut ins Spiel gekommen, wir haben unsere Chancen gekriegt und eiskalt genutzt. Das Ergebnis ist ein bisschen zu hoch", sagte Stürmer Maximilian Daubner bei MagentaSport. Trevor Parkes (23.), Keith Aulie (25.) und Daubner (31.) sorgten für eine 4:1-Führung. Die Adler kamen durch Tommi Huhtala (43.) zum Anschlusstreffer und nahmen in der Schlussphase Schlussmann Johan Gustafsson aus dem Kasten, der Plan ging nicht auf. Konrad Abeltshauser (59.) traf ins leere Tor, danach ging bei Mannheim nichts mehr. Nach dem dritten Saisontor durch Youngster John-Jason Peterka (59.) sorgte Christopher Bourque (60.) für den Schlusspunkt. Durch den dritten Sieg im dritten Saisonspiel setzten sich die Münchner mit neun Punkten an die Tabellenspitze.

Der bisherige Tabellenführer Fischtown Pinguins ist nach einem 4:5 (0:2, 3:0, 1:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen bei den Straubing Tigers nur noch Zweiter. Die Düsseldorfer EG holte ihren ersten Saisonsieg. Das Team gewann bei den Augsburge  Panthern mit 4:3 (2:1, 1:2, 0:0, 0:0, 1:0) - ebenfalls nach Penaltyschießen.

22:00 Uhr

"Medizinischer Notfall" - Schalke-Fans schweigen für 15 Minuten

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Plötzlich ist es ganz leise in der Arena: In der 25. Minute des Heimspiels gegen den FSV Mainz 05 stellen die Fans des FC Schalke 04 ihre Unterstützung ein. Warum? Das ist zunächst unklar, ehe die Social-Media-Abteilung des Bundesligisten für Aufklärung sorgt: "Info an alle Zuschauer: Blöcke stellen aktuell den Support aufgrund eines medizinischen Notfalles ein." Was genau passiert ist, wurde nicht bekannt. Der betroffene Fan wurde jedenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Nach 15 Minuten nahmen die Fans ihre Unterstützung dann wieder auf.

Aktuell steht's 1:0 für die Schalker, das Spiel im Liveticker finden Sie hier!

21:27 Uhr

"Absoluter Worst Case" - Werders Verletzungspech wird absurd

Werders Niclas Füllkrug. Foto: Carmen Jaspersen/Archivbild

Werders Niclas Füllkrug hat sich die nächste schwere Knieverletzung zugezogen.

(Foto: Carmen Jaspersen/dpa)

Langsam wird's unheimlich oder absurd oder gar unheimlich absurd? Werder Bremen muss monatelang auf Niclas Füllkrug verzichten. Der Stürmer zog sich im Abschlusstraining für das Spiel gegen RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Füllkrug erlitt bei dem Zusammenprall mit einem Mitspieler zudem einen Außenmeniskusriss. "Es ist der absolute Worst Case und tut mir unfassbar leid. Wir hoffen, dass seine Genesung gut und schnell verläuft", sagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt. Füllkrug war bereits in der vergangenen Saison bei Hannover 96 rund ein halbes Jahr wegen einer schweren Knieverletzung ausgefallen. Der Ausfall des Angreifers, der in dieser Saison bereits zwei Treffer erzielt hatte, trifft die Bremer sehr hart. Auch gegen Leipzig werden wieder zahlreiche Stammspieler ausfallen. Am vergangenen Wochenende fehlten zehn (!) Profis. "Wir werden als Team jetzt mit der gesamten Werder-Familie noch enger zusammenrücken, um diesen herben Rückschlag und diese schwierige Situation zu verkraften", sagte Kohfeldt. Immerhin kehren in Milot Rashica und Maximilian Eggestein zwei zuletzt verletzte Stammspieler zurück.

21:05 Uhr

Würzburger Kickers ringen den SV Meppen nieder

Die Würzburger Kickers haben in der 3. Fußball-Liga einen w Schritt aus der Abstiegszone gemacht. Das Team von Trainer Michael Schiele bezwang den SV Meppen mit 3:2 (3:1) und überholt die Niedersachsen im engen Tabellenmittelfeld. Mit dem dritten Heimsieg springen die Kickers vor den weiteren Spielen des neunten Spieltags von Rang 15 auf acht und bauen ihr Polster auf die Abstiegsränge auf vier Zähler aus. Meppen rutscht nach dem 6:1-Kantersieg gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Vorwoche auf Platz neun ab. Für Würzburg trafen Luca Pfeiffer (14.), Patrick Sontheimer (18.) und Simon Rhein (35.). Valdet Rama (20.) und Julius Düker (90.+5) konnten jeweils nur verkürzen. Meppens Deniz Undav (82.) sah kurz vor dem Ende wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

20:27 Uhr

Uefa spricht harte Sperre gegen Ante Rebic aus

Ante Rebic von Eintracht Frankfurt hebt die Ellebogen. Foto: Arne Dedert

Ante Rebic wird für seine verbalen Ausfälle hart bestraft.

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Der kroatische Vize-Weltmeister Ante Rebic ist nach seiner Roten Karte in Diensten von Eintracht Frankfurt in der Europa-League-Qualifikation für fünf Spiele gesperrt worden. Der 25-Jährige, der inzwischen auf Leihbasis zum AC Mailand gewechselt ist, war im Playoff-Rückspiel gegen Racing Strasburg am 29. August (3:0) vom Platz gestellt worden und hatte auf dem Weg in die Kabine das Schiedsrichter-Gespann beleidigt. Rebics neuer Klub war vor Beginn der laufenden Saison allerdings wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play von den Europapokal-Wettbewerben ausgeschlossen worden, sodass der Kroate seine Sperre vorerst nicht absitzen kann.

17:26 Uhr

"Air Canada" bricht Dirk Nowitzkis NBA-Rekord

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Basketball-Superstar Vince Carter absolviert laut US-Medienberichten seine 22. Saison in der nordamerikanischen Profiliga NBA. Wie der Fernsehsender ESPN am Dienstag berichtete, steht der 42-Jährige auch in der im Herbst beginnenden Spielzeit für die Atlanta Hawks auf dem Parkett.

Carter wäre damit der erste Spieler, der 22 Jahre in der NBA spielt. 21 Saisons haben demnach bislang nur der erst im April zurückgetretene Dirk Nowitzki, Kevin Garnett, Kevin Willis und Robert Parish in der stärksten Liga der Welt gespielt.

Sollte Carter auch 2020 zum Einsatz kommen, wäre er zudem der erste Profi, der in vier verschiedenen Jahrzehnten in der NBA dabei ist.

Carter begann seine Laufbahn 1998 beim aktuellen Meister Toronto Raptors. Aufgrund seiner gewaltigen Sprungkraft erhielt er den Spitznamen "Air Canada". Er wurde achtmal zum Allstar gewählt und gewann im Jahr 2000 den Slam-Dunk-Contest.

19:26 Uhr

Insolvenzverwalter des CFC kritisiert Stadionsprecher-Rückkehr

Der Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC, Klaus Siemon, hat die Rückkehr von Stadionsprecher Olaf Kadner kritisiert. Die Entscheidung sei nicht mit ihm abgestimmt gewesen. "Ich bin schlicht übergangen worden. Ich bin als Gesellschafter und Insolvenzverwalter damit nicht einverstanden. Das Zurück zum Kuschelkurs mit Rechtsradikalen wird dem CFC weder sportlich noch wirtschaftlich gut tun", erklärte Siemon in einer Mitteilung. Kadner hatte vor dem Regionalliga-Heimspiel des CFC am 9. März gegen die VSG Altglienicke vor der Südtribüne die Trauerrede für einen verstorbenen Rechtsextremen verlesen. Daraufhin hatte sich der Klub von ihm und weiteren Mitarbeitern getrennt. Am Freitag hatte der CFC erklärt, dass Kadner seine Funktion als Stadionsprecher schon im Ostduell am Samstag (14 Uhr) gegen den FC Carl Zeiss Jena wieder wahrnehmen werde.

18:03 Uhr

Hertha an die Börse? Klub dementiert Medienbericht

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat einen Medienbericht über eine weitere Kapitalerhöhung durch den Gang an die Börse dementiert. "Das ist aktuell nicht Bestandteil unserer Überlegungen. Sollte das zukünftig der Fall werden, dann obliegt die Entscheidung darüber den gewählten Gremien des Vereins", antwortete der Klub auf Anfrage des Sportinformationsdienstes. Nach einem Bericht des "Manager Magazins" soll Finanzinvestor Lars Windhorst, der mit seiner Firma Tennor für 125 Millionen Euro bereits 37,5 Prozent der Klub-Anteile erworben hat, einen Börsengang der ausgegliederten Profiabteilung vorantreiben. Dies würde Hertha nach Angaben des Fachmagazins 150 Millionen Euro einbringen. Seit Wochen wird darüber spekuliert, dass Windhorst seinen Anteil auf 49,9 Prozent erhöhen und dafür bis zu 100 Millionen Euro zusätzlich in den Hauptstadtklub pumpen will. Nach Informationen des "Manager Magazins" könnte sich die zweite Zahlung jedoch nur auf 55 Millionen Euro belaufen. Dem Investor schwebe zudem vor, die Einnahmen aus Sponsoring und Merchandising von jährlich rund 46 Millionen Euro bis 2023 auf ein Niveau von 80 Millionen Euro zu heben.

17:30 Uhr

Weidenfeller kritisiert Hoeneß: "Ganz klar im Ton vergriffen"

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Roman Weidenfeller ist TV-Experte bei RTL Nitro.

(Foto: imago images/Chai v.d. Laage)

Der ehemalige Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller hält die Kritik des Münchner Präsidenten Uli Hoeneß an den Verantwortlichen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und an Schlussmann Marc-André ter Stegen für übertrieben. "Ich finde, dass er sich ganz klar im Ton vergriffen hat. Er setzt damit auch den DFB sehr stark unter Druck, und ich glaube da ist er einfach übers Ziel hinausgeschossen", sagte er der RTL/n-tv-Redaktion. In der Frage, ob Manuel Neuer oder ter Stegen im Tor der Nationalmannschaft stehen soll, favorisiert Weidenfeller den Münchner: "Ich weiß, wie er die Mannschaft mitreißen kann. Er war auch ein sehr großer Garant dafür, dass wir 2014 Weltmeister wurden." Zudem habe Neuer nach langer Verletzungspause mittlerweile wieder zurück zu alter Klasse gefunden. "Von daher ist, glaube ich, auch klar, dass er immer noch die klare Nummer eins ist", sagte Weidenfeller. Allerdings verwies er auch auf die positive Entwicklung bei ter Stegen: "Man darf aber auch nicht vergessen, dass ter Stegen als Herausforderer in den letzten zwei Jahren wirklich sehr stark hält. Deswegen sage ich: absolutes Luxusproblem für Jogi Löw, und es wird zu beobachten sein, wer in der nächsten Zeit die Nase vorn hat."

16:31 Uhr

Hülkenberg: "Vielleicht war ich früher zu schüchtern"

Für diese Erkenntnis ist es zu spät … Rennfahrer Nico Hülkenberg bedauert vor dem möglichen Aus in der Formel 1 seine Fehler der Vergangenheit. "Ich war früher nicht so sozial wie heute, ich habe wenig gesprochen mit den Leuten. Mir hätte es geholfen, wenn ich offener und kommunikativer gewesen wäre", sagte der 32-Jährige der "Süddeutschen Zeitung".

  • Der Rheinländer muss das Renault-Team nach drei Jahren am Saisonende verlassen und wird durch den zehn Jahre jüngeren Franzosen Esteban Ocon ersetzt.
  • Ein Wechsel zum Haas-Team ist geplatzt. Hülkenberg bleiben daher kaum noch Chancen auf einen Formel-1-Stammplatz. "Es gibt leider viele Faktoren und Einflüsse, die man als Fahrer bei der Karrieregestaltung gar nicht in der Hand hat. In der Formel 1 ist sehr viel Politik im Spiel", sagte Hülkenberg.
  • Auch weil er selten mit herausragenden Auftritten glänzen konnte, schaffte es Hülkenberg nie zu einem der Top-Teams. Gespräche mit Ferrari im Jahr 2013 blieben ergebnislos. "Vielleicht war ich früher zu schüchtern. Und diese Zurückhaltung kam bei dem einen oder anderen als Arroganz rüber", sagte Hülkenberg.
15:26 Uhr

"Netter und offener": Bayer-Coach Bosz mag Deutsche

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Peter Bosz mag nette Leute.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Huch, das ist eine durchaus überraschende Ansicht: Bayer Leverkusens niederländischer Trainer Peter Bosz hat ein Bekenntnis zu den Einwohnern seiner Wahlheimat Deutschland abgegeben. "Die Deutschen sind mir in mancherlei Hinsicht lieber als die Holländer, weil sie teilweise viel netter und offener sind", sagte der Coach dem "Focus".

  • Insgesamt habe er den Eindruck, "dass deutsche Menschen mir gegenüber viel herzlicher und freundlicher sind. Hundertprozentig", so der 55-Jährige.
  • In der Diskussion um Geflüchtete hat Bosz festgestellt: "Ich finde, dass die Holländer sich gar nicht so viel leichter mit dem Fremden und Unbekannten tun, wie man es vielleicht denkt. Siehe nur Geert Wilders (niederländischer Rechtspopulist, Anm.d.Red.)."
  • Skinheads gebe es in den Niederlanden genauso wie in Deutschland. "Ich liebe Holland. Meine Kinder, meine ganze Familie wohnt da", betonte der Fußballlehrer, "aber der Ton wird deutlich rauer. Ich bin sehr gerne in Leverkusen. Ich mag die Deutschen."
14:57 Uhr

Hoeneß gibt keine Ruhe: Jetzt greift er Bierhoff direkt an

Uli Hoeneß hat in der Torhüterdebatte um Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen nun auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff persönlich angegriffen. "Wir haben ja schon mal so ein Chaos erlebt. Das war während der WM 2006. Da war der Herr Bierhoff auch mitverantwortlich bei Oliver Kahn und Jens Lehmann. Das will  ich dem deutschen Fußball ersparen", sagte Hoeneß der "Bild"-Zeitung. Kahn hatte vor der Heim-WM seinen Platz im deutschen Tor an Lehmann verloren. Verantwortlich für die Entscheidung war Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit seinem Assistenten, dem heutigen Chefcoach Joachim Löw. Bierhoff gehörte als Teammanager zur Mannschaft. Die Bayern reagierten damals wie heute äußerst verärgert. Hoeneß warf Klinsmann ein falsches Spiel mit Kahn vor und kritisierte zudem den Zeitpunkt der Verkündung einen Tag vor dem wichtigen Bundesliga-Spiel des Rekordmeisters am 8. April 2006 bei Werder Bremen (0:3). Aktuell werfen die Bayern um Hoeneß (und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge) dem DFB um Löw und Bierhoff vor, sich im Zuge der jüngsten Unmutsäußerungen von Herausforderer ter Stegen nicht klar genug zu Neuer als Nummer 1 zu bekennen. Bierhoff wies diese Anschuldigung zurück und untermauerte Neuers Status bis zur EM 2020.

14:20 Uhr

Formel 1: 2. Freies Training in Singapur - jetzt live

 

Formel 1 live bei n-tv.de:

Das 2. Freie Training zum Großen Preis von Singapur in der Formel 1 können Sie jetzt live im n-tv.de Stream und bei NITRO verfolgen.

13:51 Uhr

Fußball-EM 2024 läuft offenbar nicht bei ARD und ZDF

Wer die Spiele von Welt- und Europameisterschaften im Fußball sehen möchte, schaltet ARD und ZDF ein. Bisher zumindest. Wie die "FAZ" berichtet, soll sich das im Jahr 2024 ändern. Für die EM in Deutschland hat sich der Zeitung zufolge die Telekom die Liverechte für alle Spiele gesichert. Diese Info habe die FAZ "exklusiv aus Kreisen des Europäischen Fußball-Verbandes (Uefa) erfahren".

Allerdings: Laut Rundfunkstaatsvertrag müssen alle deutschen Partien sowie das Eröffnungsspiel, beide Halbfinals und das Finale frei empfangbar gezeigt werden. Das könnte etwa über eine Lizenzierung dieser Spiele an ARD, ZDF oder auch einen Privatsender geschehen.

13:33 Uhr

Bundesligisten geben Mitarbeitern für Klima-Streik frei

Das ist doch gute Werbung: Einige Fußball-Bundesligisten unterstützen den globalen Klimastreik der Initiative "Fridays for Future". So stellten unter anderem der FSV Mainz 05, der SC Freiburg und Werder Bremen ihre Mitarbeiter für die Teilnahme an den heutigen Demonstrationen und Kundgebungen frei.

  • Außerdem bot der FSV Mainz 500 Fans eine klimafreundliche Anreise zum Auswärtsspiel (20.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) bei Schalke 04 im subventionierten Sonderzug für einen Fahrpreis von 25 Euro an.
  • Dennoch gebe es im Profifußball noch "eine große Diskrepanz" bei der Umsetzung, sagte Freiburgs Trainer Christian Streich: "Wenn die Kinder mit mir reden und fragen würden: 'Sag' mal, wie sieht es eigentlich bei dir aus?' Dann müsste ich das ein oder andere Mal beschämt den Kopf abwenden." Aber genau darum gehe es, so Streich, "dass es ausgesprochen wird, dass ein Bewusstsein geschaffen wird". Die Bewegung "Fridays for Future" habe "eine große Berechtigung".
  • Der FSV Mainz ist der erste klimaneutrale Verein der Bundesliga. Das Stadion, die Geschäftsstelle, der Fanshop und auch das Catering am Bruchweg sind auf Ökostrom umgestellt worden, der vollständig aus regenerativen Energien und frei von Atomstrom erzeugt wird. Im Januar 2010 stellte Mainz zudem in "Klimawart" Stephan Bandholz einen erfahrenen Facility-Manager ein, um weitere Energiespaßmaßnahmen umzusetzen. Um die Klimaneutralität final zu erreichen, kompensierte der Klub die Restmengen des unvermeidbaren CO2.
  • Auch die TSG Hoffenheim hat ihre Aktivitäten auf eine Klimaneutralität eingestellt. Die Kraichgauer gleichen ihre eigenen CO2-Emissionen mit einem WWF GoldStandard Projekt "Kikonda Forest" (Uganda) aus.
12:40 Uhr

F1 in Singapur: Verstappen vor Vettel, Probleme bei Leclerc

Sebastian Vettel hat sich nach seinem persönlichen Horror-Wochenende von Monza mit einem kleinen Erfolgserlebnis zurückgemeldet. Im ersten freien Training zum Großen Preis von Singapur (Sonntag, 14.10 Uhr /RTL und im Liveticker bei n-tv.de) belegte der viermalige Formel-1-Weltmeister in 1:40,426 Minuten den zweiten Platz. Die Bestzeit auf dem 5,063 km langen Stadtkurs sicherte sich Max Verstappen (Red Bull) in 1:40,259 Minuten.

Allerdings ließ die Einheit bei Tageslicht kaum Rückschlüsse auf die Kräfteverhältnisse im Qualifying und Rennen zu. Diese Einheiten finden jeweils nach Einbruch der Dunkelheit unter Flutlicht und bei anderen Streckenbedingungen statt. Das zweite freie Training (ab 14.25 Uhr/n-tv und im Stream bei n-tv.de) dürfte in dieser Hinsicht deutlich mehr Erkenntnisse liefern.

Kurzarbeit verrichtete Vettels Ferrari-Kollege Charles Leclerc. Der Sieger der letzten beiden Rennen wurde aufgrund von Getriebeproblemen nur 19. (+3,359).

11:47 Uhr

Kommen die Boateng-Brüder zurück nach Berlin?

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Sportlich trafen die Brüder zuletzt in der Bundesliga aufeinander.

(Foto: imago/Schüler)

Aushängeschilder wären sie allemal: Geschäftsführer Michael Preetz kann sich für die Zukunft eine Rückkehr der Boateng-Brüder zum Fußball-Bundesligisten Hertha BSC vorstellen.

  • "Ausschließen will ich es nicht", sagte Preetz gegenüber t-online.de: "Ich weiß auch nicht, worauf sie nach ihrer Karriere Lust haben. Aber unser Verein steht wie kein zweiter dafür, ehemalige Spieler zu integrieren. Das ist ein Weg, den wir auch in Zukunft weiter gehen werden. Ob uns das irgendwann mit Jerome oder Kevin zusammenführt, kann ich nicht sagen."
  • Der 31-jährige Jérôme Boateng und dessen ein Jahr älterer Bruder Kevin-Prince wurden beide in Berlin geboren, im Nachwuchsbereich der Hertha ausgebildet und sie absolvierten ihre ersten Profispiele für die Alte Dame.
  • Die Boateng-Brüder zieht es privat immer wieder zurück in ihre Heimatstadt.
11:12 Uhr

Fußballgott Meier wechselt zu Trainer Babbel nach Sydney

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Der "Fußballgott" macht sich auf Reisen: Eintracht Frankfurts langjähriger Torjäger Alex Meier wagt auf der Zielgeraden seiner Karriere noch einmal ein Abenteuer in Down Under. Der 36-Jährige, nach seinem letztjährigen Engagement beim Zweitligisten FC St. Pauli zuletzt ohne Verein, wechselt für mindestens ein Jahr zu den Western Sydney Wanderers nach Australien. Das bestätigte der Klub.

Meier trifft dort unter anderem auf seinen früheren Frankfurter Teamkollegen Pirmin Schwegler, Trainer ist der ehemalige deutsche Nationalspieler Markus Babbel. Auf ihrer Homepage begrüßten die Wanderers ihren neuen Angreifer als "The Fussballgott", ein Spitzname den Meier in Frankfurt erhalten hatte. Die Saison der australischen A-League beginnt am 12. Oktober.

10:52 Uhr

Eintracht im Videobeweis: "Können nicht jeden aus dem Stadion schießen"

Die nächste Europa-Reise der Frankfurter Eintracht beginnt mit einem Dämpfer. Trotz Überlegenheit über weite Strecken des Duells mit dem FC Arsenal verliert das Team von Adi Hütter am Ende deutlich mit 3:0. Entsprechend gefrustet sind die Akteure im Anschluss.

10:38 Uhr

Titans-Quarterback Mariota kassiert neun Sacks

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Puh, das tut weh: Quarterback Marcus Mariota von den Tennessee Titans hat in der US-Footballliga NFL einen Abend zum Vergessen erlebt. Im von vielen Strafen geprägten 7:20 bei den Jacksonville Jaguars wurde der Spielmacher gleich neunmal von der gegnerischen Defensive erwischt, bevor er den Ball loswerden konnte.

  • Schon in den ersten beiden Saisonspielen hatte Mariota je vier Sacks kassiert.
  • "Wir müssen in der Lage sein, ein paar Punkte zu machen, um das Momentum zurückzugewinnen. Das waren zum Großteil unsere eigenen Fehler", sagte Mariota.
  • Auf der Gegenseite führte Rookie Gardner Minshew, der nach der Verletzung von Quarterback Nick Foles am ersten Spieltag übernommen hatte, die Jaguars zum ersten Saisonerfolg. Minshew, im NFL-Draft in der sechsten Runde gezogen, warf zwei Touchdowns.
  • Die Schiedsrichter sprachen in dem Spiel bereits vor der Pause 15 Strafen aus und ernteten dafür viel Kritik. "Zu viele Strafen. Lasst uns spielen!!!", twitterte Star-Quarterback Tom Brady von Super-Bowl-Sieger New England Patriots. "Ich schalte jetzt aus, ich kann diese lächerlichen Strafen nicht mehr sehen", so Brady.
  • Die NFL greift seit dieser Saison härter durch, im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Strafen an den ersten beiden Spieltagen bereits um mehr als 16 Prozent an.
09:59 Uhr

Glasgow Rangers huldigen verstorbenem Ex-Kapitän

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Was für eine bewegende Geste: Die Glasgow Rangers haben rund um den Europa-League-Sieg gegen Feyenoord Rotterdam (1:0) ihrem verstorbenen Ex-Kapitän Fernando Ricksen gehuldigt. "Ein Kämpfer bis zum Ende. Schlafe ruhig, Fernando", stand auf einem großen Plakat im Ibrox-Stadion. Teamkameraden von Ricksen legten vor dem Eingang ein Trikot des Niederländers nieder. Die Mannschaften hielten vor dem Anpfiff eine Schweigeminute ab.

Der ehemalige Nationalspieler Ricksen war im Alter von nur 43 Jahren der Nervenkrankheit ALS erlegen. Das hatten die Rangers am Mittwoch bekanntgegeben. Ricksen spielte sechs Jahre bis 2006 beim schottischen Rekordmeister.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:46 Uhr

Kerber feiert kleinen Erfolg: Halbfinaleinzug in Osaka

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Kerber gewinnt das zweite Spiel hintereinander - wenn auch durch Aufgabe ihrer Gegnerin.

(Foto: imago images / Paul Zimmer)

Gilt das schon als das erhoffte Erfolgserlebnis? Die frühere Weltranglistenerste Angelique Kerber hat auch das zweite Spiel unter ihrem Interimstrainer Dirk Dier gewonnen und ist beim WTA-Turnier in Osaka/Japan ins Halbfinale eingezogen. Die 31-Jährige aus Kiel führte nach 6:4 und 4:6 bereits mit 2:1 im dritten Satz gegen Madison Keys, als die an Nummer fünf gesetzte US-Amerikanerin verletzt aufgeben musste.

  • Kerber, die in der ersten Runde von einem Freilos profitierte, hatte im Achtelfinale gegen die Qualifikantin Nicole Gibbs (USA) 6:2, 6:4 gewonnen.
  • In der Runde der letzten Vier bekommt es die dreimalige Grand-Slam-Siegerin nun mit Misaki Doi aus Japan oder der Russin Anastassija Pawljutschenkowa zu tun.
  • Kerber hatte Dier nach ihrem enttäuschenden Erstrunden-Aus bei den US Open engagiert. Der 47-Jährige, der als Bundestrainer beim Deutschen Tennis Bund (DTB) angestellt ist und vom Verband für die Arbeit mit Kerber freigestellt wurde, ist zunächst nur für die Asien-Tour eingeplant.
09:30 Uhr

Formel-1-Trainings und Torhüter-Diskussion - das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Das war jetzt eher ein mauer Europa-League-Abend. Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt müssen Niederlagen einstecken. Einzig der VfL Wolfsburg gewinnt zum Start der neuen Saison. Das allerdings wollten nur 10.112 Zuschauer im Stadion sehen - bitter.

Und heute so?

Die Formel 1 gastiert in Singapur - am Sonntag (14.10 Uhr bei RTL sowie im Liveticker bei n-tv.de) steht das Nachtrennen an. Schon heute gibt es das 1. und 2. Freie Training, beide können Sie wie immer auf n-tv.de im Stream verfolgen (10.25 Uhr und 14.25 Uhr).

In der Fußball-Bundesliga bestreiten der FC Schalke 04 und der FSV Mainz 05 den Auftakt in den 5. Spieltag (20.30 Uhr im Lvieticker bei n-tv.de). Vorher bekommen Sie natürlich noch die Bundesliga-Vorschau serviert, die Sie später auf n-tv.de lesen.

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Der Frust von Marc-André ter Stegen ist mittlerweile tausendfach kritisiert - und hat eine völlig andere Richtung genommen.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Bereits ab 18.30 Uhr rollt der Ball in der 2. Liga: Holstein Kiel - Hannover 96 und 1. FC Heidenheim  - Darmstadt 98 (beide im Liveticker bei n-tv.de).

Kollege Till Erdenberger werkelt an einem Stück über die völlig aus dem Ruder gelaufene Torhüter-Diskussion, die vor einigen Tagen von Marc-André ter Stegen gestartet wurde. Was ist da eigentlich passiert, warum mischt sich Bayerns Noch-Präsident Uli Hoeneß ein, was sagt der DFB dazu? Freuen Sie sich auf das und mehr bitte schon jetzt!

Und sonst so?

  • Eishockey: Am 3. Spieltag der DEL gibt es folgende Partien: Adler Mannheim - Red Bull München, ERC Ingolstadt - Krefeld Pinguine, Augsburger Panther - Düsseldorfer EG, Iserlohn Roosters - Schwenninger Wild Wings, Eisbären Berlin - Kölner Haie, Straubing Tigers - Fischtown Pinguins Bremerhaven (alle 19.30)
  • Tennis: Beim Laver-Cup in Genf startet das Team Europa mit dem Doppel Alexander Zverev/Roger Federer gegen das Team Welt mit Jack Sock/Denis Shapovalov ins Turnier (20.30 Uhr).

Lassen Sie uns gemeinsam in den Sport-Tag starten. Auf die Plätze, fertig, los!

08:34 Uhr

Neuer-Ersatz Ulreich mischt sich in Torhüter-Streit ein

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Stellt sich brav hinten an: Sven Ulreich.

(Foto: imago images / Buzzi)

Und noch einer muss seinen Senf dazugeben: Manuel Neuers Bayern-Stellvertreter Sven Ulreich hat kein Verständnis für die Torwart-Debatte bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

  • "Die Diskussion über ihn gibt es zu Unrecht, Manuel ist für mich die Nummer eins", sagte der Reserve-Keeper der Münchner bei Sport1.
  • "Ich verstehe, dass er (Marc-André ter Stegen, Anm.d.Red.) angefressen ist, aber so ist es nun mal im Sportleben. Manchmal muss man sich hinten anstellen und warten, bis die eigene Chance kommt", sagte Ulreich.
  • Für ter Stegen, der beim FC Barcelona derzeit in starker Form ist, sei die Lage bei der Nationalelf zwar "bitter". "In Deutschland hat er mit Manu aber einen anderen herausragenden Torwart vor sich, der sogar einen Tick besser ist", sagte der 31 Jahre alte Ulreich.
  • Neuer sei nach einigen Verletzungsproblemen wieder "ganz der Alte", versicherte der Bayern-Profi. "Für die DFB-Trainer wird es auch nicht zur Diskussion stehen, wer die Nummer eins ist", fügte Ulreich hinzu.
  • Zuvor hatte Marc-André ter Stegen mit einer öffentlichen Klage über seine Reservistenrolle im DFB-Team einen Disput auch mit Kapitän Neuer ausgelöst.

Was Uli Hoeneß dazu sagen musste - und wie die Reaktion darauf ist - lesen Sie hier.

08:03 Uhr

Freund im Video: "Mache mir Sorgen um die deutschen Mannschaften"

Eintracht Frankfurt rennt gegen Arsenal vergeblich an, ein Außenseiter überrennt Borussia Mönchengladbach, einzig der VfL Wolfsburg gibt sich keine Blöße: Nach dem Auftakt in die Europa-League-Saison sorgt sich Experte Steffen Freund um die deutschen Teams.

07:56 Uhr

Nach Bayern-Scheitern: Hudson-Odoi verlängert bei Chelsea

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(Foto: imago images / PA Images)

Der einstige Bayern-Wunschspieler Callum Hudson-Odoi sieht seine Zukunft nun endgültig beim FC Chelsea. Der 18 Jahre alte englische Fußball-Nationalspieler unterschrieb bei den Londonern einen Fünfjahresvertrag, wie der Premier-League-Klub mitteilte. Sein bisheriger Kontrakt lief am Ende dieser Saison aus.

Der FC Bayern hatte zu Jahresbeginn intensiv um den Flügelspieler geworben. "Ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen", hatte der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic gesagt. Chelsea kritisierte das öffentliche Werben der Bayern. Der neue Trainer Frank Lampard machte sich für einen Verbleib des Jungprofis stark. Nach einem Achillessehnenriss soll Hudson-Odoi in Kürze seine Reha-Phase abschließen und bald ins Teamtraining zurückkehren.

07:34 Uhr

Brown verliert Nike-Vertrag wegen Vergewaltigungsvorwürfen

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Der Schaden kommt schon vor dem Urteil.

(Foto: imago images / Icon SMI)

Konsequent oder voreilig? Der Sportartikelhersteller Nike hat seine Zusammenarbeit mit dem wegen Vergewaltigungsvorwürfen ins Zwielicht geratenen Footballstar Antonio Brown beendet.

  • "Antonio Brown ist kein Nike-Athlet", sagte ein Sprecher des US-amerikanischen Unternehmens der Nachrichtenagentur AFP. Weitere Angaben machte Nike nicht.
  • Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Brown waren kurz nach dessen Verpflichtung durch die New England Patriots bekannt geworden. Browns frühere Fitnesstrainerin Britney Taylor beschuldigte den Wide Receiver, sich in den beiden vergangenen Jahren insgesamt dreimal sexuell an ihr vergangen zu haben. Sie reichte im US-Bundesstaat Florida Klage ein.
  • Brown äußerte sich gestern erstmals im Gespräch mit Journalisten, ging Fragen nach den schweren Anschuldigungen aber aus dem Weg. Er fokussiere sich voll auf den Sport.
  • Brown hat bisher sämtliche Anschuldigungen durch seine Anwälte zurückgewiesen. Ein Vergleichsangebot in Höhe von zwei Millionen Dollar soll er abgelehnt haben.