Freitag, 22. Januar 2021Der Sport-Tag

20:53 Uhr

Adler haben bei den Tigers das Nachsehen

Titelverteidiger Adler Mannheim hat im zehnten Saisonspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die zweite Niederlage kassiert. Bei den Straubing Tigers verlor der letzte Meister vor der Corona-Pandemie 1:2 (0:0, 1:2, 0:0), behauptete aber die Tabellenführung in der Süd-Gruppe.

Vor den Augen des Bundestrainers Toni Söderholm brachte Nationalspieler Markus Eisenschmid die Mannheimer in Führung (30.). Mitchell Heard (32.) und Kael Mouillierat (40.) drehten das Spiel zugunsten der Niederbayern.

19:42 Uhr

Frankreich gibt sich keine Blöße bei Handball-WM

Rekord-Weltmeister Frankreich steht kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale der Handball-WM in Ägypten. Die Franzosen setzten sich in ihrem zweiten Hauptrundenspiel mit 28:26 (16:14) gegen Island durch. Damit führen sie ihre Gruppe souverän mit nun 8:0 Punkten an, könnten mit einer Niederlage im abschließenden Hauptrundenspiel am Sonntag gegen Portugal aber aktuell theoretisch noch von einem der ersten beiden Plätze verdrängt werden.

Trotz einer erneut starken Vorstellung und elf Toren von Bundesliga-Profi Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen) hatten die Portugiesen zuvor die Schweiz mit 33:29 (17:15) besiegt. Auch WM-Gastgeber Ägypten befindet sich auf Viertelfinal-Kurs. Der Afrikameister setzte sich in Kairo mit 35:26 (21:14) gegen Belarus durch.

19:27 Uhr

Nächste WM in Belarus wird abgesagt

Nach der Eishockey-WM verliert Belarus auch die Weltmeisterschaften im Modernen Fünfkampf in diesem Jahr. Wie der Weltverband UIPM mit seinem deutschen Präsidenten Klaus Schormann mitteilte, werde ein anderer Ausrichter als Ersatz für Minsk bestimmt. Dies habe der Vorstand des Weltverbandes mit Blick auf die instabile Lage in dem Land beschlossen. Auch die vom Internationalen Olympischen Komitee gegen das NOK von Belarus verhängten Sanktionen seien zur Kenntnis genommen worden. Zudem fürchtet der Weltverband, dass viele Nationen ihre Teams nicht nach Belarus schicken wollten.

Zuletzt hatte der Eishockey-Weltverband nach großem politischem und wirtschaftlichem Druck entschieden, dass das seit langem von Machthaber Alexander Lukaschenko regierte Belarus nicht mehr Co-Veranstalter der diesjährigen WM sein wird. Die EU erkennt Lukaschenko seit der als gefälscht eingestuften Präsidentenwahl vom 9. August nicht mehr als Präsidenten an. Dutzende Staaten haben Sanktionen gegen Funktionäre des Machtapparats erlassen. Bei Protesten gegen Lukaschenko gab es seit August mehr als 30.000 Festnahmen, hunderte Verletzte und zahlreiche Tote. Zudem steht Belarus wegen mangelnder Corona-Schutzmaßnahmen in der Kritik.

18:53 Uhr

König der Homeruns gestorben

Baseball-Ikone Hank Aaron ist tot. Er starb im Alter von 86 Jahren, wie sein ehemaliger Club, die Atlanta Braves, und die Major League Baseball mitteilten. Aaron, der als Schwarzer in den USA rassistische Anfeindungen zu spüren bekommen hatte, erzielte in seiner Karriere insgesamt 755 Homeruns. Die Rekordmarke aus dem Jahr 1976 galt lange als unerreichbar. 

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Vardy wurde 2002 mit der "Presidential Medal of Freedom" ausgezeichnet.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

"Seine monumentalen Erfolge als Spieler wurden nur von seiner Würde als Mensch und seiner Integrität übertroffen", sagte MLB-Boss Rob Manfred. "Wir sind über den Tod unseres geliebten Hank am Boden zerstört", sagte der Braves-Vorsitzende Terry McGuirk.

Erst 31 Jahre nach Aarons legendärem und historischem 755. Homerun brach Barry Bonds 2007 die Rekordmarke und steigerte sie letztlich auf 762. Für viele gilt noch immer Aaron als der Homerun-König. 1982 war er mit einer überwältigenden Mehrheit an Stimmen in die Hall of Fame im Baseball aufgenommen worden.

18:04 Uhr

Vardy muss einige Wochen aussetzen

Die Titelhoffnungen von Leicester City in der Premier League haben einen Dämpfer erhalten. Wie Teammanager Brendan Rodgers erklärte, wird Torjäger Jamie Vardy dem englischen Sensations-Fußballmeister von 2016 wegen einer Leistenoperation "einige Wochen" fehlen. Die elf Ligatore des 34 Jahre alten Ex-Nationalspielers Vardy sorgten dafür, dass Leicester bei Saisonhalbzeit mit nur zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Manchester United den dritten Rang belegt.

"Er konnte den Eingriff nicht mehr lange hinauszögern. Es ist noch viel Zeit in der Saison für ihn, um etwas zu bewirken", sagte Rodgers, "aber wenn man einen der besten Stürmer der Liga nicht dabei hat, ist das enttäuschend."

17:33 Uhr

22.000 Zuschauer sollen live Super Bowl sehen

Beim Super Bowl sollen in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie 22.000 Fans live im Stadion dabei sein dürfen. 7500 davon seien bereits geimpfte Mitarbeiter von medizinischen Einrichtungen, die die Tickets als Dank für ihren Einsatz in der Pandemie kostenlos erhielten, teilte die US-Football-Liga NFL. Zusätzlich sollen 14.500 weitere Fans unter Einhaltung von strikten Schutzmaßnahmen live bei dem Sport-Großereignis im Stadion dabei sein. In das Raymond James-Stadion in Tampa Bay im US-Bundesstaat Florida passen rund 70.000 Zuschauer.

Der diesjährige Super Bowl ist für den 7. Februar angesetzt. Um den Finaleinzug spielen derzeit in den Playoffs noch die Tampa Bay Buccaneers gegen die Green Bay Packers sowie die Buffalo Bills gegen die Kansas City Chiefs. Die Sängerin Jazmine Sullivan und der Country-Star Eric Church sollen die US-amerikanische Nationalhymne singen, in der Halbzeitpause soll dieses Jahr der kanadische Musiker The Weeknd auftreten.

17:02 Uhr

Keine Anzeige, keine Erkenntnisse - keine Sperre für Cunha

Der DFB-Kontrollausschuss hat die Ermittlungen gegen Herthas Offensivspieler Matheus Cunha wegen einer beleidigenden Äußerung eingestellt. Der 21 Jahre alte Brasilianer war verdächtigt worden, beim Bundesliga-Spiel in Köln am vergangenen Samstag "eine beleidigende Äußerung in Richtung der Kölner Trainerbank" gemacht zu haben.

Der Verdacht reichte für weitere Ermittlungen nicht aus, wie es vom Verband am Freitag hieß. Der Vorsitzende des Kontrollausschusses, Anton Nachreiner, sagte: "Nach den vom Kontrollausschuss durchgeführten Ermittlungen konnte kein Nachweis einer beleidigenden Äußerung durch den Spieler Cunha erbracht werden. Seitens des 1. FC Köln wurde ferner auch keine Anzeige bei uns erstattet."

16:02 Uhr

Auch IOC glaubt weiter an Olympia im Sommer

Das Internationale Olympische Komitee hat einen Medienbericht dementiert, wonach die Olympischen Spiele in Tokio wegen der Corona-Pandemie vor der Absage stehen sollen. "Das ist absolut unwahr", teilte das IOC mit. Zuvor hatte bereits die japanische Regierung einen Bericht der Londoner "Times", wonach sie intern zu dem Schluss gekommen sei, dass die Sommerspiele in diesem Jahr wegen der Pandemie abgesagt werden müssten, "vollständig zurückgewiesen."

Die "Times" hatte unter Berufung auf ein nicht näher genanntes Mitglied der japanischen Regierungskoalition berichtet, es bestehe Einigkeit darüber, dass die bereits um ein Jahr verschobenen Spiele zum Scheitern verurteilt seien. IOC-Chef Thomas Bach hatte bereits in einem gestern veröffentlichten Interview betont, er sehe keinen Anlass für eine Absage der Spiele vom 23. Juli bis 8. August.

14:55 Uhr

Zu den Hinterbänklern: Ex-Weltmeister kehrt in die Formel 1 zurück

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Jenson Button ist wieder Teil eines Formel-1-Teams.

(Foto: Action Images)

Der frühere Weltmeister Jenson Button kehrt vier Jahre nach dem Ende seiner Formel-1-Karriere in die Königsklasse zurück. Der Brite verstärkt das Hinterbänklerteam Williams als Berater und erhält einen Vertrag über mehrere Jahre. Button hatte im Jahr 2000 sein Formel-1-Debüt im Williams gegeben. 2009 wurde er Weltmeister mit Brawn GP, 2016 beendete er seine Laufbahn als Stammpilot im McLaren.

Er wolle dem Team helfen, zu alten Erfolgen zurückzukehren, sagte Button: "Es liegt viel Arbeit vor uns, aber ich glaube an eine gute Zukunft." Jost Capito, neuer deutscher Rennstall-Geschäftsführer, hofft auf positive Effekte auf und neben der Strecke: "Seine Erfahrung wird helfen, die technische Seite und auch Williams als Unternehmen weiterzuentwickeln." Button werde während der anstehenden Saison auch bei ausgewählten Grands Prix vor Ort sein. Der Traditionsrennstall zählt mit sieben Fahrerweltmeisterschaften und neun Konstrukteurstiteln zu den erfolgreichsten der Königsklasse, ist aber tief gefallen. In den vergangenen drei Jahren beendete Williams die Saison jeweils auf dem letzten Platz.

14:05 Uhr

Effenberg sieht BVB-Quartett "auf Bewährung"

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(Foto: imago images/Uwe Kraft)

Stefan Effenberg hat die Freistellung von Fußball-Lehrer Lucien Favre bei Borussia Dortmund im Dezember als Fehler bezeichnet. "Ich bin zu einhundert Prozent davon überzeugt, dass der BVB mehr Punkte auf dem Konto hätte, hätte er an Favre festgehalten. War es ein Fehler, ihn zu entlassen? Ja - aus meiner Sicht war es das", schrieb der einstige Nationalspieler in einer Kolumne für das Nachrichtenportal "t-online".

Die Ursache für den Abwärtstrend auch unter der Regie von Favre-Nachfolger Edin Terzic sieht Effenberg woanders: "Das Problem war nicht der Trainer. Wie sich spätestens jetzt herausstellt, ist es die Mannschaft." Der 52 Jahre alte Champions-League-Sieger von 2001 sieht die BVB-Führungsspieler in der Pflicht: "Bürki, Reus, Hummels und Delaney - diese Spieler spielen jetzt auf Bewährung bis zum Saisonende."

Es sei nun Aufgabe von Sportdirektor Michael Zorc und Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl zu prüfen, "ob das die richtigen Führungsspieler für die nächsten zwei, drei Jahre sind - oder eben nicht".

13:24 Uhr

Wackelnder Real-Trainer: Zidane hat Corona

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Zinedine Zidane wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Trainer Zinedine Zidane von Real Madrid ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit kann der Franzose den spanischen Fußball-Rekordmeister am Samstag bei Deportivo Alaves nicht betreuen. Zidanes Vertrauter David Bettoni bereitet die Mannschaft um den deutschen Nationalspieler Toni Kroos auf die Partie vor.

Real geriet zuletzt nach dem peinlichen Aus im spanischen Pokal beim Drittligisten CD Alcoyano 1:2 tief in die Krise, in der Liga hat der Klub sieben Punkte Rückstand auf den Lokalrivalen Atletico. Spanische Medien berichteten, dass Zidane um seinen Job fürchten muss.

12:18 Uhr

"Es wird Zeit": Löw kehrt ins Stadion zurück

Bundestrainer Joachim Löw will sich in der EM-Saison wieder verstärkt Spiele selbst im Stadion anschauen. "In wenigen Wochen finden mit dem Auftakt in die WM-Qualifikation auch mit Blick auf die weiteren EM-Planungen wichtige Länderspiele statt", sagte Löw in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): "Zusätzlich zu unseren bislang ohnehin schon sehr umfangreich durchgeführten und detaillierten Analysen der TV-Bilder wollen wir nun auch wieder die persönlichen Eindrücke in unsere Studien einfließen lassen."

Beim Bundesliga-Topspiel am Abend zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) wird er vor Ort sein. Dies, darauf verwies der Bundestrainer, "selbstverständlich" unter strenger Einhaltung der Maßnahmen gegen Corona. "Ich versichere, dass wir uns (...) verantwortungsvoll, akribisch und mit größter Sorgfalt an sämtliche Hygienevorgaben und behördlichen Regeln halten werden", sagte Löw. DFB-Direktor Oliver Bierhoff betonte, sechs Monate vor der Europameisterschaft werde "es Zeit", dass er und seine Trainer sich live Eindrücke aus dem Stadion holen.

11:28 Uhr

Borussen-Duell: Corona-Skandal und Formfrage sorgen für Unruhe

Zum Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga heißt es: Borussia gegen Borussia. Während der BVB im Vorfeld mal wieder mit den eigenen Formschwankungen hadert, versucht Gladbach, einen Haken hinter den Corona-Skandal von Breel Embolo zu setzen.

10:41 Uhr

Klopp in der Krise: "Wie dumm wäre das ...?"

Bei Jürgen Klopps erfolgsverwöhnten FC Liverpool läuft es zuletzt gar nicht mehr. Tiefpunkt der gar nicht mehr so kurzen Krise: Das 0:1 gegen den Abstiegskandidaten Burnley. Damit endete nicht nur eine gewaltige Heimserie.

10:22 Uhr

"Ist das zumutbar?" - Becker zweifelt an den Australian Open

Boris Becker hat die unterschiedlichen Bedingungen für die Tennisspielerinnen und -Spieler bei den Australian Open kritisiert. Insgesamt befinden sich nach Angaben der Veranstalter 72 Profis und Mitglieder des Betreuerstabes 14 Tage in Quarantäne. Sie dürfen ihre Hotelzimmer nicht verlassen. Grund dafür waren Corona-Fälle auf einigen Charterflügen nach Melbourne. Nicht betroffene Spielerinnen und Spieler dürfen für fünf Stunden am Tag zum Trainieren raus. "Wenn sie aus der Quarantäne rauskommen, waren sie nicht einmal an der frischen Luft, haben kein Tennis gespielt", sagte Becker in "Das Gelbe vom Ball - der Eurosport Tennis-Podcast": "Egal, wie viele Schritte sie im Zimmer gemacht haben, sie haben keinen Ball gespielt und haben dann eine Woche Zeit, sich bei den heißen Bedingungen auf Best-of-Five-Matches, zumindest bei den Männern, vorzubereiten. Diese Aufgabe geht eigentlich nicht." Der 53-Jährige ergänzte: "Die Frage, ob das faire Bedingungen für alle sind, muss man sich schon stellen. Als Veranstalter muss man sich fragen: Ist das richtig, ist das zumutbar?"

09:54 Uhr

NBA-Star exklusiv: "LeBron hat immer gesagt, wir müssen Dennis holen"

Dennis Schröder hat es in der besten Basketball-Liga der Welt, der NBA, weit gebracht. Seit der laufenden Saison spielt der 27-Jährige für den amtierenden Meister, die Los Angeles Lakers. Im exklusiven ntv-Interview verrät er, wie es sich anfühlt, mit Superstar LeBron James in einem Team zu spielen.

08:27 Uhr

Gleich gegen den Dominator: Hammerlos für deutsche Tennisprofis

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Spitzenspieler Alexander Zverev bekommt viel Arbeit.

(Foto: imago images/Xinhua)

Das deutsche Tennis-Team um Alexander Zverev wird beim ATP Cup auf Titelverteidiger Serbien mit dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic sowie Kanada treffen. Das ergab die Auslosung der vier Vorrunden-Gruppen am Freitag. Nur der Sieger jeder Gruppe wird das Halbfinale erreichen. Der ATP Cup wird vom 1. bis 5. Februar, in der Woche vor Beginn der Australian Open, im Melbourne Park gespielt.

Mit Ausnahme des noch immer pausierenden Roger Federer werden beim ATP Cup alle Top-Ten-Spieler dabei sein. Jedes Team wird aus vier Spielern bestehen, pro Partie werden zwei Einzel und ein Doppel gespielt. Für Deutschland sind wie im Vorjahr neben dem Weltranglisten-Siebten Zverev noch Jan-Lennard Struff sowie die zweifachen French-Open-Doppel-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies im Einsatz. 2020 schied Deutschland in der Vorrunde aus.

06:37 Uhr

Von wegen "Bling-Bling": Sané hadert mit seinem Image

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Leroy Sané hat sich über sein Image in der Öffentlichkeit beklagt. "Sie können gern mal zu mir nach Hause kommen und nachsehen, ob da wirklich Diamanten, Goldketten und solches Zeug rumliegen. Nichts davon besitze ich. Trotzdem stecken mich die Leute in diese Bling-Bling-Schublade", sagte der Stürmer im Interview des "Spiegel". Dabei sei er kein Typ, der sich ewig im Badezimmer stylt. "Ich habe schon das Gefühl, dass auf mich anders geschaut wird als auf andere", so der 25-Jährige.

Vielmehr sei er in der Öffentlichkeit eher distanziert, das könne schon mal falsch rüberkommen. Dass vor gut zwei Jahren so ein Aufsehen über seine Felljacke bei einem Termin der Nationalmannschaft gemacht wurde, habe ihn überrascht. "Ich liefere den Menschen mit solchen Auftritten offenbar Stoff, obwohl ich das gar nicht will. Von daher muss ich mich natürlich selbst hinterfragen", sagte Sané, der das Gefühl hat, dass er gegen Vorurteile ankämpfen müsse.

06:11 Uhr

"Vorbild, exzellent": Özils Wechsel bringt Verbands-Boss ins Schwärmen

Der Präsident des türkischen Fußballverbands TFF setzt große Hoffnung in den Wechsel von Ex-Weltmeister Mesut Özil zu Fenerbahce. Nihat Özdemir glaubt, dass die Zuschauerzahlen der Süper Lig dank des langjährigen deutschen Nationalspielers nicht nur im TV steigen werden. Wenn es die Corona-Pandemie zulässt, "werden nicht nur die Fans von Fenerbahce, sondern alle Fußball-Fans in jeder Provinz der Türkei in die Stadien gehen, um ihn mit eigenen Augen zu sehen", sagte Özdemir der Zeitung Milliyet.

Özdemir ist sicher, dass Özil der Süper Lig "mehr Qualität verleihen" wird. Der Transfer vom FC Arsenal, bei dem der gebürtige Gelsenkirchener zuletzt auf dem Abstellgleis stand, sei "exzellent und wichtig". Özil werde "ein Vorbild für junge Fußballer sein". Der erste Vertrag des Spielmachers "in der Heimat seiner Vorfahren, die er liebt" sei "ein sportliches und soziales Ereignis, das den Markenwert der Süper Lig erhöhen" werde, sagte Özdemir.