Freitag, 23. Dezember 2022Der Sport-Tag

18:44 Uhr

"Zeit, dass der Vorhang fällt": 2018-Weltmeister beendet Karriere

Fußball-Weltmeister Blaise Matuidi beendet mit 35 Jahren seine Karriere. Der Franzose, der 2018 in Russland mit der Équipe Tricolore den WM-Titel geholt hatte, verkündete das Ende seiner Laufbahn in einem Youtube-Video. "Es ist Zeit, dass der Vorhang fällt", sagte der Mittelfeldspieler.

Matuidi war im August 2020 von Juventus Turin zu Inter Miami gewechselt, Klub des ehemaligen Fußball-Stars David Beckham. Bei dem MLS-Klub war er in der Saison 2022 allerdings nicht mehr zum Einsatz gekommen.

17:46 Uhr

Bericht: Pavard könnte FC Bayern fast zum Schnäppchenpreis verlassen

Obwohl der Vertrag von Benjamin Pavard beim FC Bayern noch bis Sommer 2024 datiert ist, gibt es seit Längerem Spekulationen über einen Abschied nach der aktuellen Saison. Der Franzose selbst hatte die Gerüchteküche vor der WM in Katar mit verschiedenen Interview-Aussagen aufgeheizt. In italienischen Medien erklärte er unter anderem, dass ihn "ein neues Projekt" reizen würde.

  • Der Rekordmeister müsste den 26-Jährigen, der Mitte 2019 für immerhin 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart kam, also zeitnah verkaufen, um noch eine Ablöse zu generieren.
  • Nach Informationen von "AS" wäre der Defensivmann für die vergleichsweise geringe Ablöse von 15 Millionen Euro zu haben.
  • Als Grund für den Schnäppchen-Preis nennt das Blatt die Tatsache, dass die Münchner zum Verkauf gezwungen sind, wenn es keine Einigung gibt, und dass Pavards Vertrag nur noch eine Restlaufzeit von anderthalb Jahren besitzt.
  • Bayerns Sportchef Hasan Salihamidzic deutete in "Sport Bild" vor Kurzem bereits eine zeitnahe Entscheidung bei Pavard an. "Wir haben große Ziele und werden versuchen, dieses Thema frühzeitig zu lösen - egal in welche Richtung. Wir müssen sehen, was für beide Seiten das Beste ist", sagte Salihamidzic.

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17:01 Uhr

"Jetzt-erst-Recht-Mentalität": Bayern-Boss weist Weg zur Heim-EM

Bayern Münchens Vereinspräsident Herbert Hainer hat angesichts des WM-Vorrundenaus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine "Jetzt-erst-recht-Mentalität" angemahnt. "In nicht einmal zwei Jahren steht die Heim-EM an. Da muss der deutsche Fußball alle Kräfte bündeln. Man sollte jetzt nicht in Negativismus verfallen. Es braucht vielmehr eine Jetzt-erst-recht-Mentalität und dass Dinge angepackt werden", sagte Hainer im Interview der Münchner "Abendzeitung".

  • Man müsse die Heim-EM 2024 als große Chance sehen. "Gerade das WM-Finale hat doch wieder einmal gezeigt, wie der Fußball die Menschen begeistern kann. Die Fans in Deutschland haben damals die WM 2006 zu einem unvergesslichen Turnier gemacht - jetzt geht es darum, wieder so eine Stimmung zu erzeugen", befand Hainer.
  • Der DFB versucht, mit zwei Krisen-Kommissionen die Entwicklung der Nationalmannschaft wieder positiv zu beeinflussen.
16:05 Uhr

"Lüge werde ich nicht akzeptieren": Moukoko genervt von Transfer-Gerüchten

Jungstar Youssoufa Moukoko hat auf die jüngsten Medienberichte über schleppende Vertragsgespräche mit Borussia Dortmund und einen möglichen Vereinswechsel reagiert. "Hallo, liebe Fans. Bitte glaubt nicht alles, was in der Zeitung steht! Ich weiß, dass das alles mittlerweile Teil des Fußballgeschäfts ist, aber auch wenn ich noch jung bin, lasse ich mich in meiner Entscheidung über meine Zukunft nicht unter Druck setzen. So eine Lüge über mich werde ich nicht akzeptieren", schrieb der 18 Jahre alte Fußball-Nationalspieler auf Instagram.

  • Damit bezog der Torjäger Stellung zu einem Bericht, wonach seine Gehaltsvorstellungen in den mittlerweile monatelangen Verhandlungen über eine Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages nicht mit dem üppigen Angebot der Borussia übereinstimmen.
  • "Es ist echt traurig, dass man heutzutage so was auf die Welt bringen kann, damit ihr (Fans) ein falsches Bild von mir habt, echt sehr schade, denn ich bin immer noch schockiert von den Berichten", kommentierte Moukoko.
  • "Mein voller Fokus liegt auf der Rückrunde und es geht um den Verein Borussia Dortmund. Kein Spieler ist größer als der Verein."
15:16 Uhr

Opfer-Familien reichen Klage nach Stadionkatastrophe ein

Nach der Stadionkatastrophe mit 135 Toten in Indonesien ziehen Angehörige der Opfer vor Gericht. Die Familien fordern rund 62 Milliarden Rupiah (3,75 Millionen Euro) Schadenersatz. Auch der Plan, das Kanjuruhan-Stadion abzureißen, soll verworfen werden. Stattdessen soll es als Mahnmal zur Erinnerung an die Tragödie dienen. Eine entsprechende Klage wurde in Malang eingereicht.

  • "Wir müssen an den Lebensunterhalt der Familien der Toten und Schwerverletzten denken. Sie brauchen unserer Meinung nach eine Entschädigung, auch wenn man Leben nicht mit Geld aufwiegen kann", sagte Anwalt Imam Hidayat der Nachrichtenagentur AFP.
  • Die Zivilklage richtet sich gegen acht Parteien, darunter der indonesische Fußballverband, die nationale Polizei, der Liga-Veranstalter PT Liga Indonesia Baru und die Eigentümer des Malanger Fußballvereins Arema FC. Der indonesische Präsident Joko Widodo ist als Mitbeklagter aufgeführt.
  • Zu der Tragödie war es Anfang Oktober nach dem Ligaspiel zwischen Arema FC und Persebaya FC (2:3) im mit 42.000 Zuschauern ausverkauften Stadion gekommen. Laut einer vorläufigen Untersuchung wird vor allem der übermäßige Einsatz von Tränengas durch die Polizei dafür verantwortlich gemacht.
14:34 Uhr

"Russische Athleten unterstützen Völkermord": Europameisterin gegen Olympia-Rückkehr

Die ukrainische Hochsprung-Europameisterin Jaroslawa Mahutschich hat die Pläne zur Teilnahme russischer Sportler an Olympia 2024 in Paris scharf kritisiert. "Viele ukrainische Sportler sind in diesem Krieg getötet worden. Viele von ihnen sind heute noch in russischer Gefangenschaft. Und gleichzeitig unterstützen russische Athleten und Athletinnen diesen Krieg und den Völkermord in der Ukraine", sagte die 21-Jährige dem "Münchner Merkur" und der "tz".

  • Mahutschich, die vor dem Krieg in ihrer Heimat im Februar mit dem Auto nach Belgrad geflüchtet war, sei "als ukrainische Athletin und Ukrainerin total dagegen", Russen auch unter neutraler Flagge wieder den Zugang zu internationalen Sportereignissen zu ermöglichen. "Von Anfang an habe ich offen meine Einstellung zu dem Thema geäußert, und seitdem hat nichts geändert", sagte die WM-Zweite von Eugene.
  • Das Olympische und Paralympische Komitee der USA hatte zuletzt erklärt, die Bestrebungen, Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris zu ermöglichen, zu unterstützen, sofern diese nicht unter den Farben oder der Flagge ihres Landes antreten.
13:42 Uhr

Nach WM-Suspendierung: Torhüter tritt mit 26 Jahren bei Kamerun zurück

Mit nur 26 Jahren ist Torhüter André Onana aus Kameruns Fußball-Nationalmannschaft zurückgetreten. "Jede Geschichte, egal wie schön sie ist, hat ihr Ende. Und meine Geschichte mit der Auswahl Kameruns hat jetzt ihr Ende gefunden", gab der Keeper des italienischen Erstligisten Inter Mailand auf Twitter bekannt.

  • Ganz überraschend ist der Schritt nicht, denn bei der WM in Katar war es zwischen Nationaltrainer Rigobert Song und Onana zum Zerwürfnis gekommen. Song hatte seinen Stammtorhüter am Abend vor dem 3:3 gegen Serbien aus nicht näher benannten disziplinarischen Gründen aus dem Team gestrichen.
  • "André wollte ausscheren", hatte Song nach dem Spiel gesagt: "Es ist wichtig, dass wir alle hier Teamgeist, Disziplin und Respekt zeigen."
  • Laut Medienberichten hatte Verbandspräsident Samuel Eto'o noch einmal zu vermitteln versucht zwischen Onana und Song, aber ohne Erfolg. Danach stellte sich der Verband dann hinter den Trainer.
12:57 Uhr

Englands Fußball trauert um einen Weltmeister

Der englische Fußball trauert um einen Weltmeister: George Cohen, Teil des siegreichen Teams bei der Heim-WM 1966, ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Dies teilte sein ehemaliger Verein FC Fulham mit.

  • Cohen verbrachte seine gesamte Karriere bei den Cottagers, in 13 Jahren kam er zu 459 Einsätzen für das Team aus dem Westen Londons. 1964 feierte Cohen sein Debüt für die englische Nationalmannschaft, bei der WM 1966 stand der Rechtsverteidiger im Finale gegen Deutschland in der Startelf.
  • Nach seinem Tod sind Bobby Charlton (85 Jahre) und Geoff Hurst (81) die letzten lebenden Spieler des Siegerteams.
  • Cohen hinterlässt seine Frau Daphne und seine Söhne Anthony und Andrew.
11:53 Uhr

"Das akzeptiere ich": Klopp ordnet Pleite gegen Manchester City gelassen ein

Jürgen Klopp schwärmte von einem "spektakulären Spiel": Nach dem 3:2-Sieg Manchester Citys im Achtelfinale des englischen League Cups gegen den FC Liverpool war sogar Verlierer Klopp weitestgehend zufrieden. "Wir hatten auch unsere Momente, wir hätten mehr Tore schießen können, sie hatten mehr Chancen", resümierte Liverpools Coach.

"Für diese frühe Phase" habe er ein Duell "mit hoher Intensität" gesehen, sagte Klopp. "Aus dem Spiel kann man also viel mitnehmen - das Ergebnis natürlich nicht und die Gegentore auch nicht", bewertete der 55-Jährige den ersten Auftritt seiner Elf nach der WM-bedingten Pause.

Erling Haaland (10. Minute), Riyad Mahrez (47.) und Nathan Ake (58.) erzielten die Tore für die City-Elf, Fabio Carvalho (20.) und Mohamed Salah (48.) gelang zweimal für Liverpool der Ausgleich. "Die ersten 15 Minuten hatten wir Probleme und City hat viel zu oft durch unser Mittelfeld gespielt." Man habe allerdings "gegen die wahrscheinlich beste Mannschaft der Welt gespielt", erklärte der frühere BVB-Trainer. "Sie sind unglaublich, wie sie auftreten und was sie tun. Da ist es normal, dass man in manchen Momenten Probleme hat, das akzeptiere ich."

10:50 Uhr

"Kann ein sehr hoher Wolkenkratzer werden": Hertha-Präsident will erstmal "solide in der ersten Liga bleiben", aber dann ...

Hertha-Präsident Kay Bernstein will den Klub zuallererst wieder in der Bundesliga stabilisieren. Kurzfristig und mittelfristig sei das Ziel, solide in der ersten Liga zu bleiben, "weil wir erst mal unsere Hausaufgaben der Restrukturierung intern im Unternehmen abschließen müssen", sagte der 42-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Wir müssen die Konsolidierung im Wirtschaftlichen, im Infrastruktur-Apparat, im Senken der Personalkosten bewerkstelligen. Dann steht irgendwann mal das Fundament und man kann anfangen, das Haus wieder aufzubauen."

Wie hoch dieses Haus werden soll? "Wir sind in Berlin, da kann das ein sehr hoher Wolkenkratzer werden. Das kann aber auch ein solides Haus mit drei Etagen sein, wenn es alle Bewohner glücklich macht", sagte er.

09:44 Uhr

Verdreifachung des Gehalts reicht wohl nicht: Moukoko stresst den BVB

Borussia Dortmund sieht sich im Vertragspoker mit Youssoufa Moukoko angeblich mit hohen Hürden konfrontiert. Eine üppige Gehaltsofferte des BVB soll dem Sturm-Juwel zu niedrig sein.

Glaubt man der "Bild"-Zeitung, liegt das aktuelle Angebot der Borussia bei satten sechs Millionen Euro pro Jahr. Moukoko, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, würde sein Salär damit demnach verdreifachen.

Unter Berufung auf das Umfeld des 18 Jahre alten Nationalspielers heißt es allerdings, dass die Moukoko-Seite mit dieser Offerte noch nicht zufrieden sei. Die Forderung belaufe sich auf sieben Millionen Euro "plus X".

Was Moukokos Berater zum Stand der Dinge im "Vertrags-Theater" sagt, lesen Sie bei unseren Kollegen von sport.de!

09:23 Uhr

"Nur an eigener Macht interessiert": IOC droht dem Weltverband IBA deutlich

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat dem Weltverband IBA mit einem olympischen Ausschluss des Boxsports bereits bei den Spielen 2024 in Paris gedroht. "Die IBA hat kein wirkliches Interesse am Boxsport, sondern ist nur an ihrer eigenen Macht interessiert. Es fehlt der Wille, die wirklichen Probleme zu verstehen", hieß es in einer IOC-Erklärung.

  • Zuletzt hatte die IBA mit zwei umstrittenen Entscheidungen für Schlagzeilen gesorgt. Der Verband verlängerte den Vertrag mit Hauptsponsor Gazprom, dem staatlichen russischen Energieversorger, und lässt mittlerweile auch wieder Athleten aus Russland und Belarus unter ihrer eigenen Flagge an internationalen Turnieren teilnehmen.
  • Bereits 2021 in Tokio hatte das olympische Boxturnier nicht unter der Aufsicht der IBA stattgefunden, das IOC hatte selbst die Ausrichtung übernommen. Schon seit längerer Zeit wird über einen Ausschluss des Boxens bei den Spielen 2028 in Los Angeles diskutiert.
08:28 Uhr

BVB plant Millionen-Investition

Borussia Dortmund hat fast einen ganzen Monat Zeit, bis es in der Fußball-Bundesliga weitergeht (22. Januar gegen Augsburg). Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, plant der BVB, in der Zeit den Signal Iduna Park weiter zu modernisieren. Demnach sollen bis dahin vier neue Videoleinwände im Stadion hängen. Zudem sind drei weitere Videowände an der Nordfassade sowie verschiedene LED-Wände in Planung.

Die Kosten, die sich im Bereich Video- und LED-Wände entstehen werden, bezifferte BVB-Organisationschef Christian Hockenjos gegenüber der Zeitung auf drei Millionen Euro. "Möglichst bis zum Augsburg-Spiel sollen schon einige der Neuerungen einsatzbereit sein." Zudem soll im kommenden Frühjahr ein weiteres Großprojekt beginnen: Laut Hockenjos sind über zehn Millionen Euro eingeplant, das Catering- und Küchenareal zu modernisieren. Die Fertigstellung ist bis zur Heim-EM im Sommer 2024 geplant.

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07:40 Uhr

Sven Hannawald hat eine "Hoffnung" fürs Skispringen

Der frühere Vierschanzentournee-Sieger Sven Hannawald sieht die Zukunft des Skispringens trotz des geglückten "Mattenexperiments" zum Saisonstart weiter auf Schnee. "Wir haben damit die Gewissheit, dass unsere Sportart nicht auf große Schwierigkeiten stößt. Trotzdem habe ich die Hoffnung, dass unser Sport Wintersport bleibt", sagte der 48-Jährige im SID-Interview. Um einer Terminkollision mit der Fußball-WM zu entgehen, hatte die Weltcup-Saison bereits Anfang November im polnischen Wisla begonnen, dabei wurde auf Kunstschnee verzichtet.

Im Hinblick auf den Umgang mit dem Klimawandel habe dies laut ARD-Experte Hannawald wertvolle Erkenntnisse gebracht. "Dass es gewöhnungsbedürftig ist, dass der Saisonstart zum Zeitpunkt eines Finals im Sommer-Grand-Prix stattfindet, ist natürlich eine andere Seite", sagte Hannawald: "Falls aber Veranstalter sagen, wir haben keine Möglichkeit mehr, Schnee zu produzieren, das Geld haben wir nicht, dann weiß ich, dass wir andere Möglichkeiten haben. Und dass das genauso spannend ist wie auf Schnee."

07:15 Uhr

Argentinische Stadt sperrt Straßen für WM-Helden

Mehr als 100.000 Menschen haben Emiliano Martínez, Torhüter des neuen Fußball-Weltmeisters Argentinien, in dessen Heimatstadt Mar del Plata mit riesiger Begeisterung empfangen. Der Südamerikaner wurde am Strand von Las Toscas, an dem die WM-Spiele aus Katar übertragen worden waren, lautstark gefeiert. Die Polizei musste mehrere Straßenzüge sperren, um ein Chaos zu vermeiden.

"Seit ich zum ersten Mal im Tor der Nationalmannschaft stand, war es mein Ziel, einen Titel in meine Stadt Mar del Plata zu holen", sagte der 30-Jährige freudestrahlend. Wichtig aber sei ihm auch gewesen, Lionel Messi einen großen Triumph mit dem Nationalteam zu verschaffen. Der Keeper von Aston Villa hatte im WM-Endspiel in Doha durch seine Paraden maßgeblich zum Finalsieg Argentiniens gegen Titelverteidiger Frankreich beigetragen.

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Hunderttausend Menschen empfingen Emiliano Martínez.

(Foto: picture alliance / AA)

06:51 Uhr

"Kleine Rechnung offen": Lückenkemper verrät WM-Ziel

Ihr guter Vorsatz für das neue Jahr steht für Gina Lückenkemper schon fest. Die "Sportlerin des Jahres" hat dabei vor allem die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Budapest im Visier. "In der vergangenen Saison 2022 war für mich im Einzel-Halbfinale Schluss über die 100 Meter und ich möchte definitiv in so einem Einzel-Finale stehen", verriet die Doppel-Europameisterin der Deutschen Presse-Agentur. "Ich habe mit den Weltmeisterschaften noch so eine kleine Rechnung offen", sagte Lückenkemper. Bei der WM in Eugene war sie mit 11,08 Sekunden über 100 Meter im Halbfinale Vierte ihres Laufs geworden und ausgeschieden.

05:57 Uhr

Hempels großer Kampf wird nicht belohnt

Florian Hempel hat bei der Darts-WM in London einen Überraschungscoup knapp verpasst und das Zweitrundenmatch gegen Mitfavorit Luke Humphries aus England verloren. Der 32 Jahre alte Kölner verlor am Donnerstagabend nach 2:1-Führung mit 2:3-Sets und verfehlte damit den Einzug in Runde drei, den er im Vorjahr gemeistert hatte. Humphries ist 2022 einer der besten Darts-Spieler der Welt und geht an Position fünf gesetzt in die WM im Alexandra Palace. Der abgezockte Hempel zeigte lange ein gutes Spiel, doch für ein Weiterkommen wie bei Landsmann Gabriel Clemens am Vorabend reichte es knapp nicht.

  • Nach dem packenden 3:2-Erstrundenerfolg über Englands Keegan Brown ging es diesmal für Hempel schon wie gewünscht los. Erst spielten die Organisatoren seinen Einlaufsong "Kölsche Jung", der zum Auftakt noch unerwarteterweise durch "Rocket Man" ersetzt wurde, ein - dann gelang auch sportlich der erste Erfolg: Hempel wahrte im ersten Satz die Nerven und überraschte den klaren Favoriten.
  • Humphries wurde im Verlauf der Partie zeitweise stabiler, doch das eher selten hochklassige Spiel blieb ausgeglichen. Hempels Performance erinnerte an das Vorjahr, als er den ebenfalls an fünf gesetzten Belgier Dimitri van den Bergh in Runde zwei besiegt hatte. Ein solcher Coup war zwar auch diesmal greifbar, doch der Favorit setzte sich am Ende knapp durch.
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