Freitag, 23. Juli 2021Der Sport-Tag

22:13 Uhr

Wegen Regenbogenbinde: Nike Lorenz von "deutschem Fingerzeig" genervt

Es gibt sie noch die guten Nachrichten. Hockeyspielerin Nike Lorenz darf während der Olympischen Spiele die Regenbogenfarben als Symbol für sexuelle Diversität tragen. Die Botschaft erreichte die 24-Jährige bereits am Donnerstag. Nun hat sich die Kapitänin der deutschen Auswahl in einem Interview mit der "taz" ausführlich geäußert und dabei auch das deutsche Selbstverständnis kritisiert. Die Spielerin des Kölner Vereins KTHC Stadion Rot-Weiss freute sich über "den großen Erfolg" und zeigte sich überrascht, "dass das IOC mit sich reden lässt."

  • Als Grund für das Einlenken des IOC nannte Lorenz, den "wachsenden gesellschaftlichen Druck". Lorenz sagte: "Olympische Spiele erfahren immer wieder eine Neuinterpretation. Damit die Spiele auch wirklich für das stehen, was das IOC in seine Grundsätze schreibt, war das jetzt der nächste konsequente Schritt."
  • "Ich mag diesen Fingerzeig von Deutschland in Richtung anderer Länder nicht. Zu sagen, in Ungarn haben sie aber Diversitätsprobleme, und in den USA haben sie Rassismusprobleme, so zu tun, als hätten wir das in Deutschland nicht, das gefällt mir nicht. Ansonsten erwarte ich von der Uefa keine besonderen Aktionen im Sinne der Menschenrechte", sagte Lorenz und erinnerte daran, dass "das was die Regenbogen ausdrückt" in der Mannschaft "total gelebt wird".
  • Lorenz sagte: "Wir haben ein paar Mädels, die homosexuell sind und in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben, das heißt, bei uns ist der Umgang mit dem Thema generell etwas anders, als man das in der Gesellschaft so wahrnimmt. Die Regenbogenbinde war für uns nur ein kleiner Zusatz, um nach außen auszudrücken, was wir sind, wer wir sind, wofür wir stehen."
21:22 Uhr

Vor Zweitliga-Auftakt: Ein Stadion gedenkt der Opfer der Flutkatastrophe

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Erstmals waren auch wieder Zuschauer in der Gelsenkirchener Arena.

(Foto: picture alliance/dpa)

Kurz vor dem ersten Saisonspiel im deutschen Profi-Fußball haben die Mannschaften des FC Schalke 04 und Hamburger SV der Opfer der Flutkatastrophe gedacht. Unmittelbar vor dem Anpfiff der Auftaktpartie der 2. Liga am Freitagabend war es in der Gelsenkirchener Arena für einen Moment ganz still.

Die Deutsche Fußball Liga hatte dieses Vorgehen unter der Woche empfohlen. DFL und Deutscher Fußball-Bund hatten einen Hilfsfonds über drei Millionen Euro zugunsten der Hochwasseropfer in Deutschland angekündigt.

Im Spiel der beiden ehemaligen Bundesligisten steht es zur Halbzeit 1:0 für die Gastgeber. Der Ex-Hamburger Simon Terodde traf früh. Keeper Michael Langer parierte in der 28. Minute einen von Robert Glatzel geschossenen Foulelfmeter.

20:29 Uhr

Pariser Angriff auf die Champions-League-Krone geht weiter

Champions-League-Halbfinalist Paris St. Germain hat den Vertrag mit seinem Trainer Mauricio Pochettino um ein Jahr bis 2023 verlängert. Die Unterschrift des Argentiniers gab der neunmalige französische Fußball-Meister bekannt.

  • Pochettino (49) hatte Anfang Januar die Nachfolge des deutschen Trainers Thomas Tuchel angetreten, der dann mit dem FC Chelsea die Champions League gewann. PSG scheiterte an Manchester City, in der Ligue 1 wurden die Pariser Zweiter hinter OSC Lille.
  • Der ehemalige Trainer der Tottenham Hotspur hatte im Sommer immer wieder mit einer Rückkehr auf die Insel geliebäugelt, doch nun wird er den Pariser Angriff auf die Champions-League-Krone anleiten. Die Franzosen haben sich in diesem Sommer prominent verstärkt. Der Ex-Dortmunder Achraf Hakimi, Europameister Gianluigi Donnarumma, der ehemalige Liverpool-Spieler Gini Wijnnaldum, Portos Danilo Pereira und Real-Madrid-Legende Sergio Ramos sollen den Pott endlich nach Paris holen.


19:24 Uhr

Nach schweren Missbrauchsvorwürfen: FIFA sperrt Funktionär lebenslang

Im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen Offizielle des haitianischen Fußballverbands (FHF) hat die FIFA eine weitere harte Strafe verhängt. Die rechtsprechende Kammer der FIFA-Ethikkommission sperrte den ehemaligen Schiedsrichter-Chefkoordinator des FHF lebenslang, wie der Weltverband mitteilte.

Die rechtsprechende Kammer sei zu dem Schluss gekommen, dass der frühere Funktionär gegen Artikel 23 (Schutz der körperlichen und geistigen Integrität) und Artikel 25 (Missbrauch der Stellung) des FIFA-Ethikreglements verstoßen habe. Die lebenslange Sperre gelte für jegliche nationale und internationale Fußballtätigkeit. Zudem wurde eine Geldstrafe von 100.000 Schweizer Franken verhängt.

Das Ethikverfahren gehört laut FIFA zu einer umfassenden Untersuchung gegen den FHF, bei dem bereits mehrere Offizielle ermittelt wurden, die - als Haupttäter, Helfer oder Anstifter - zwischen 2011 und 2020 an Handlungen systematischen sexuellen Missbrauchs von Spielerinnen und Trainerinnen beteiligt gewesen sein sollen.

18:45 Uhr

Macron beschwört Olympischen Geist: "Wir müssen diese Spiele austragen"

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron stützt die Entscheidung Japans, trotz der Pandemie an der Austragung der Olympischen Spiele von Tokio festzuhalten. "Wir müssen standhalten, wir müssen diese Spiele austragen", sagte Macron, der die Eröffnungsfeier besuchte, im französischen Fernsehen. "Das ist wichtig, weil der Olympische Geist ein Geist des Zusammenhalts ist. Das brauchen wir in diesen Zeiten."

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die für 2020 geplanten Sommerspiele zunächst um ein Jahr verschoben worden. Bis zum 8. August werden die Wettbewerbe nun ohne Zuschauer ausgetragen, Tokio ist Corona-Notstandsgebiet.

"Sie hatten nicht erwartet, dass es die neuen Varianten des Virus geben würde", sagte Macron: "Weil die Grenzen geschlossen waren, hat Japan später mit den Impfungen begonnen, was Schwierigkeiten verursacht hat. Japan hat richtig gehandelt, Olympia durchzuführen." Frankreich wird 2024 mit Paris Gastgeber der nächsten Sommerspiele sein.

18:09 Uhr

EM-Spieler verteidigt Löw und zweifelt dann doch leicht an Taktik

Fußball-Nationalspieler Christian Günter hat die EM-Taktik von Ex-Bundestrainer Joachim Löw und auch den zuletzt kritisierten Toni Kroos verteidigt. "Die Mannschaft war nie gegen den Trainer oder seine Entscheidungen. Jeder hat zu 100 Prozent versucht, den Plan umzusetzen", sagte der Kapitän des SC Freiburg im Interview der "Badischen Zeitung" im Trainingslager des Bundesligisten im österreichischen Schruns.

Nach dem Achtelfinal-K.-o. gegen England hatte Angreifer Thomas Müller die aus seiner Sicht vorsichtige Turniertaktik Löws kritisiert. Der 28-jährige Günter äußerte sich auch zu der Frage, ob die deutsche Mannschaft bei der Europameisterschaft nicht besser mit einer Viererkette hätte spielen sollen. "Natürlich könnte man sagen: Die Viererkette wäre besser gewesen. Es gibt aber auch Argumente für die Dreierkette. Im Nachhinein ist man eh immer schlauer", sagte Günter. "Es hätte sich auch super entwickeln können mit der Dreierkette. Der Trainer hat einen Plan und ich finde es in Ordnung, diesen durchzuziehen."

16:48 Uhr

Weltklasse-Surfer doch nicht bei Olympia dabei

Der portugiesische Weltklasse-Surfer Federico Morais kann bei der olympischen Premiere seiner Sportart nicht in Tokio dabei sein. Der 29-Jährige gab auf Instagram bekannt, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei und daher nicht nach Japan reisen könne.

"Dies ist wahrscheinlich das traurigste Video, das ich jemals posten musste. Im Jahr 2019 habe ich mich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert, die wegen COVID-19 verschoben wurden", sagte er in dem Video. "Und jetzt, wegen des Virus, werde ich nicht in der Lage sein, zu konkurrieren oder mein Land zu vertreten." Er sei vorsichtig gewesen und seit über einem Monat geimpft, "aber ich mich am Ende mit dem Virus angesteckt". Die Wettbewerbe im Shortboard-Surfen beginnen am Sonntag. Einziger deutscher Wellenreiter am Tsurigasaki Surfing Beach ist Leon Glatzer.

15:38 Uhr

Italiens verletzter EM-Held hat Comeback im Blick

Der verletzte italienische Fußball-Nationalspieler Leonardo Spinazzola rechnet mit seinem Comeback im November. Der 28 Jahre alte Linksverteidiger der AS Rom hatte sich im EM-Viertelfinale gegen Belgien (2:1) die Achillessehne gerissen und musste operiert werden.

"Im November werde ich wieder spielen. In meinem Kopf gibt es nur noch dieses Ziel. Anderen Spielern ist es gelungen, sich schnell von dieser Verletzung zu erholen, ich werde es auch versuchen", sagte Spinazzola im Interview mit dem Portal ilromanista.eu.

15:00 Uhr

Eine Million Euro für Flutopfer schon sicher: FC Bayern im Benefizspiel gegen Schalke

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Neuer spielt mal wieder gegen seinen Ex-Klub.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Der FC Bayern München wird als Hilfsaktion nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein Benefizspiel beim FC Schalke 04 austragen. Aus der Partie, die in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ausgetragen wird, will der deutsche Fußball-Rekordmeister "erlösabhängig mindestens eine Million Euro" für die Opfer des Hochwassers "zur Verfügung stellen", teilten die Bayern mit.

  • Der Spieltermin steht noch nicht fest. Er soll in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.
  • Da die Flutopfer die Hilfe rasch bräuchten, garantierte der FC Bayern die Zahlung von einer Million Euro schon jetzt und wird sie vorab in den kommenden Tagen leisten. Zusätzlich werde der FC Bayern Hilfe e.V. weitere 100.000 Euro an Unwettergeschädigte aus Bayern spenden.
14:26 Uhr

Sancho macht beim BVB den Weg für Malen-Deal frei

Der BVB vermeldet es kurz und knapp, Manchester United ist deutlich euphorischer: "Letzte Details geklärt: Jadon Sancho wechselt zu Manchester United", heißt es auf der Twitter-Seite von Borussia Dortmund. Der neue Klub des Engländers postet derweil ein Video: "This is his home. This is where he belongs. Jadon Sancho is United."

Damit ist der Weg von Donyell Malen zum BVB frei (siehe Meldung von 13:24 Uhr). 85 Millionen Euro kassiert der BVB für den Sancho-Verkauf.

14:06 Uhr

Dank neuen Vertrags: Mehr DFB-Pokal im Free-TV

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Kann der BVB den Pokal verteidigen?

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Der neue TV-Vertrag für den DFB-Pokal ist perfekt. ARD und ZDF dürfen von der Saison 2022/23 bis 2025/26 pro Spielzeit 15 Partien live übertragen. Das sind zwei Partien mehr im frei empfangbaren Fernsehen als bisher, wie Verband und Sender mitteilten.

  • Dank der vom Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) abgesegneten Vereinbarung können die beiden öffentlich-rechtlichen Sender zudem umfangreiche Höhepunkt-Sendungen zeigen. Auch die Clip-Verwertung im Internet gehört zu den erworbenen Rechten.
  • Im Pay-Bereich sicherte sich Sky bei der Auktion des DFB erneut das Paket mit allen 63 Spielen einer Saison. Der Bezahlsender zeigt auch in der am kommenden Wochenende beginnenden Pokal-Saison alle Spiele für seine Kunden, während im Free-TV letztmals nur 13 Spiele laufen, neun bei der ARD und vier bei Sport1.
  • Sport1 darf in der neuen Rechteperiode jeweils am Folgetag Highlight-Clips zeigen. Der kostenpflichtige Streamingdienst DAZN kann ab Mitternacht des Spieltags Höhepunkte senden.
13:51 Uhr

Tausende versammeln sich vor Tokios Olympiastadion

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Die Olympischen Ringe sind ein beliebtes Fotomotiv.

(Foto: picture alliance/dpa)

Trotz des Zuschauer-Banns haben sich Tausende Fans vor dem Olympiastadion in Tokio versammelt, um zumindest einen kurzen Blick auf die Eröffnungsfeier der Sommerspiele zu erhaschen. Die Befürworter des umstrittenen und wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verlegten Mega-Events stachen damit die Gegner aus, die im Dutzend gekommen waren und gegen die Austragung während des Notstands in der japanischen Hauptstadt protestierten.

Bei der Zeremonie sind nur ein paar Hundert ausgewählte Besucher - Funktionäre des Internationalen Olympischen Komitees, Gäste aus der Politik und Wirtschaft - zugelassen. Die Fans des Spektakels müssen draußen bleiben und die Atmosphäre vor dem Stadion aufsaugen, das für 68.000 Zuschauer ausgelegt ist. Die bunte Installation der Olympischen Ringe war ein beliebtes Fotomotiv, am Abend sollte ein Feuerwerk den Himmel über der Arena erleuchten.

13:24 Uhr

BVB-Poker um Sancho-Nachfolge offenbar auf Zielgerade

Der Transfer von Donyell Malen von der PSV Eindhoven zu Borussia Dortmund steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Der BVB bekommt seinen Wunschspieler. Wie das "Eindhovens Dagblad" und "Voetbal International" berichten, sollen sich beide Vereine auf die Rahmendaten des Transfers weitestgehend geeinigt haben. Demnach zahle der BVB knapp 30 Millionen Euro für Malen, über mehrere Klauseln werde jedoch noch verhandelt. So gehe es zum Beispiel um Bonuszahlungen, die die Ablöse noch erhöhen könnten.

Der niederländische Nationalspieler soll einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Zuletzt seien die Verhandlungen der Verantwortlichen beider Teams wegen der Ablösesumme ins Stocken geraten. Der BVB soll dem Vernehmen nach nicht bereit gewesen sein, die von PSV geforderten 30 Millionen Euro vollumfänglich zu bieten. Ob Sportdirektor Michael Zorc und Co. ihr Angebot doch noch einmal verbessert haben oder die PSV dem BVB weiter entgegen gekommen, ist bleibt bislang offen.

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12:33 Uhr

EM-Fahrer Gnabry überrascht den FC Bayern

24 Tage nach dem Achtelfinal-K.-o. der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen England hat Serge Gnabry beim FC Bayern als erster EM-Teilnehmer wieder das Training aufgenommen. Der 26 Jahre alte Angreifer absolvierte als Frühstarter eine erste individuelle Übungseinheit auf dem Vereinsgelände in München. Trainer Julian Nagelsmann, der am heutigen Freitag 34 Jahre alt wurde, hatte die Rückkehr der ersten EM-Spieler des Rekordmeisters zuletzt erst für den kommenden Montag angekündigt.

Im Verlauf der anstehenden Testspiel-Woche mit Partien gegen Ajax Amsterdam (Samstag), Borussia Mönchengladbach (28. Juli) und den SSC Neapel (31. Juli) soll sich der noch dezimierte Profi-Kader nach und nach füllen. Als letzte Nationalspieler sollen Kapitän Manuel Neuer, Thomas Müller und Joshua Kimmich Ende kommender Woche in die Saisonvorbereitung einsteigen. Die Bayern bestreiten am 6. August im DFB-Pokal beim Fünftligisten Bremer SV ihr erstes Pflichtspiel. Eine Woche später gastiert der deutsche Meister der vergangenen neun Spielzeiten im Eröffnungsspiel der neuen Bundesliga-Saison in Mönchengladbach.

12:05 Uhr

Harting fände Nicht-Bewerbung um Olympia 2036 "peinlich und feige"

Diskus-Olympiasieger Robert Harting würde es "peinlich und feige" finden, wenn Deutschland sich nicht mit Berlin um die Olympischen Spiele 2036 bewirbt. In seiner Kolumne für "t-online.de" prangerte der 36-Jährige das fehlende Engagement der "entscheidenden Personen im deutschen Sport" an. "Diese Sommerspiele müssen 100 Jahre nach den Nazi-Spielen unbedingt in die deutsche Hauptstadt. Wenn man rund um den Globus einmal kurz nachdenkt, ist es die weltpolitische Aufgabe des IOC, die Spiele nach Berlin zu vergeben."

Die Welt käme dann an einem Ort zusammen, "an dem sie vor 100 Jahren nie hätte sein dürfen". Deutschland könne zeigen, was es seitdem erreicht, wie es sich weiterentwickelt habe. "All die Errungenschaften, sei es das politische System, die Einigkeit oder die Vielfalt in Leistungsträgerschichten - all das würde man wegwerfen", sagte Harting. Olympia würde der Hauptstadt "so viele Chancen" bieten. Wichtig sei es aber, die Bürger mit einzubeziehen. So würde man auch die Menschen dafür begeistern und bekomme ihre Unterstützung. "Denn auch hier gilt: Olympia funktioniert nur zusammen", sagte Harting. Mit den Olympischen Spielen in Tokio beginne eine Veranstaltung, die einen "besorgniserregenden" Trend umkehren kann und deshalb dringend gebraucht werde.

11:16 Uhr

Man City will für Kane offenbar Mega-Ablöse zahlen

166 Tore in 245 Premier-League-Spielen, 20 Treffer in 25 Einsätzen in der Champions League: Harry Kane von Tottenham Hotspur gehört zu den begehrtesten Stars des Fußball-Geschäfts. Nun scheint der Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft eine neue Herausforderung zu suchen. Der "Sun" zufolge wäre Manchester City bereit, 187 Millionen Euro für den Angreifer zu bezahlen. Kane und die Citizens sollen sich bereits einig sein und auch Tottenham-Boss Daniel Levy soll von seinem einstigen Wechsel-Veto abgerückt sein und dem Deal grundsätzlich zugestimmt haben.

Sollte der Transfer tatsächlich zu diesen Konditionen über die Bühne gehen, würde Kane zum zweitteuersten Fußballer der Geschichte aufsteigen. Nur Neymar brachte dem FC Barcelona bei seinem Wechsel zu Paris Saint-Germain 2017 eine höhere Summe ein. Für den Brasilianer zahlte PSG damals 222 Millionen Euro. Erwartet wird zudem ein üppiges Gehalt. Laut dem "Sun"-Bericht soll das bei künftig circa bei 470.000 Euro liegen. Er wäre damit der bestbezahlte Profi der englischen Premier League.

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10:39 Uhr

Zwei Leichtathleten vor Olympia des Dopings überführt

Zwei Leichtathleten dürfen wegen Dopingvergehen nicht bei den Olympischen Spielen in Tokio starten. Der Schweizer Kariem Hussein, Europameister von 2014 über 400 Meter Hürden, wurde wegen der Einnahme der stimulierenden Substanz Nikethamid über die Lutschtablette Gly-Coramin für neun Monate gesperrt, wie sein Management mitteilte. Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 16. Juli 2021.

  • "Ich bin es gewohnt, alle Hürden zu nehmen, über diese bin ich unerwartet gestolpert. Ein folgenschwerer Irrtum, eine Unachtsamkeit - in diesem Fall bin ich an meinem eigenen Anspruch an Perfektion gescheitert", sagte Hussein in einer Mitteilung. Er habe angenommen, dass die Substanz wie im Training auch im Wettkampf zugelassen sei.
  • Beim Geher Lebogang Shange wurden bei einer Probe anabole Steroide gefunden, der Südafrikaner darf vier Jahre lang nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Shange hätte in Sapporo über die 20 Kilometer antreten sollen.
09:29 Uhr

Deutsches Beach-Duo profitiert von Coronafall

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(Foto: dpa)

Die deutschen Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Margareta Kozuch haben bei den Olympischen Spielen in Japan einen Sieg in der Vorrunde bereits sicher und müssen nur zu zwei Partien antreten. Das tschechische Duo Barbora Hermannova/Marketa Slukova kann wegen des positiven Corona-Tests bei Slukova nicht teilnehmen.

  • Die Partie Ludwig/Kozuch gegen Hermannova/Slukova wäre die letzte Vorrundenpartie in Gruppe F am 28. Juli gewesen - bei einem Einzug ins Achtelfinale hat das deutsche Duo also eine lange Pause.
  • Ludwig zeigte viel Mitgefühl. "Das ist einfach nur traurig. Wir kennen die sehr, sehr gut, das sind sehr gute Trainingspartner. Ich kriege jetzt schon wieder Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke."
08:44 Uhr

Kein Wettkampf mit dem Ehemann: Bogenschützin vergibt Mixed-Start

Bogenschützin Lisa Unruh hat die Chance auf den erhofften gemeinsamen Olympiaeinsatz mit Ehemann Florian vergeben. Die Silbermedaillengewinnerin von Rio belegte in der Qualifikation mit 647 Ringen nur den 26. Platz und startet damit nicht im morgigen Mixed-Wettbewerb.

  • Den Platz an der Seite von Florian Unruh sicherte sich Michelle Kroppen, die mit 655 Ringen Elfte wurde. Charline Schwarz (60./607) enttäuschte. Für die Bestleistung sorgte die Südkoreanerin An San (680/olympischer Rekord).
  • Insgesamt blieben die deutschen Schützinnen hinter den Erwartungen zurück. "Es war nicht überragend", sagte Cheftrainer Thomas Abel. Vor allem die erste Hälfte sei bei allen Athletinnen nicht sonderlich stark gewesen: "In der zweiten Hälfte war dann aber gerade Michelle auf Weltklasseniveau."
08:02 Uhr

HSV geht die Mission Aufstieg stimmgewaltig an

Schalke empfängt den HSV - es ist ein Duell, das nach Erstliga-Fußball klingt. Doch die Vereine hinken den Erwartungen seit Jahren hinterher. Beide haben nun einen Umbruch hinter sich und wollen sich aus der 2. Liga zurück ins Oberhaus kicken. Der HSV bemüht dafür sogar einen neuen Soundtrack.

Mehr zum Gegner lesen Sie hier:

07:48 Uhr

Höchstwert seit Erfassung: 19 neue Corona-Fälle bei Olympia

Am Tag der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio haben die Organisatoren 19 weitere Corona-Fälle veröffentlicht. Das ist der bisherige Höchstwert seit Beginn der Erfassung der Tests am 1. Juli. Damit stieg die Zahl der positiven Tests auf insgesamt 106.

Wie das Organisationskomitee im Tagesbericht bekannt gab, gehören zu den Betroffenen drei Athletinnen oder Athleten, die nicht aus Japan kommen. Namen oder Herkunftsländer werden vom Organisationskomitee nicht genannt.

07:10 Uhr

NFL-Star stellt wegen Impfregel seine Karriere infrage

Angesichts der neuen Corona-Impfpolitik der NFL hat Football-Star DeAndre Hopkins seine Karriere in der US-Profiliga infrage gestellt. "Ich dachte nie, dass ich das sagen würden", twitterte der Receiver der Arizona Cardinals: "Aber dass ich den Erfolg meines Teams gefährden würde, weil ich mich nicht an der Impfung beteiligen würde, lässt mich meine Zukunft in der NFL hinterfragen."

  • Hopkins, der noch bis 2025 an die Cardinals gebunden ist und bei einem vorzeitigen Karriereende auf rund 70 Millionen Euro an Gehalt verzichten würde, löschte seinen Tweet kurz darauf und postete kryptisch "Freedom?" (Freiheit?). Andere NFL-Profis äußerten sich in ähnlicher Weise.
  • Die Liga hatte die Klubs darüber informiert, dass ein Corona-Ausbruch unter nicht geimpften Spielern eines Teams bei einem Spielausfall zu einer Niederlage führen würde, falls die Begegnung nicht nachgeholt werden kann. Damit soll sichergestellt werden, dass die am 9. September beginnende Saison innerhalb des geplanten Zeitraums beendet werden kann.
06:35 Uhr

Bogenschützin erleidet in Olympia-Quali Hitzschlag

Die russische Bogenschützin Swetlana Gombojewa hat in der Qualifikationsrunde der Olympischen Spiele einen Hitzschlag erlitten. Das teilte das Russische Olympische Komitee (ROC) mit.

  • Bei der 23-Jährigen sei aber schon wieder "alles in Ordnung". Sie sei von Ärzten mit Wasser versorgt worden, so das ROC. Am Mittag sei sie gemeinsam mit dem russischen Team wieder ins olympische Dorf zurückgekehrt.
  • Temperaturen von über 30 Grad Celsius im Schatten machten es den Athletinnen im Yumenoshima Park nicht leicht. "Natürlich schießen wir lieber bei Windstille und 22 bis 24 Grad. Aber das darf keinen Einfluss nehmen", sagte der deutsche Bundestrainer Oliver Haidn. Man habe im Vorfeld gut trainiert - auch "bezüglich der Hitzeverträglichkeit".
  • Mit Hitze könne sie umgehen, sagte Lisa Unruh, die Olympia-Zweite von Rio 2016, "aber dieses Feuchte ist sehr schwierig, weil die Hände rutschen".
06:21 Uhr

Gold-Hoffnung Zeidler im Vorlauf topfit, Vierer muss nachsitzen

Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler hat die erste Hürde auf dem Weg zur erhofften Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio problemlos genommen. Der Einer-Dominator gewann seinen Vorlauf souverän und zog ins Viertelfinale am Montag ein. Im ersten Rennen bei seiner Olympia-Premiere musste er noch nicht sein volles Potenzial abrufen.

  • "Das Rennen war wichtig, um reinzukommen. Von der Anstrengung war es sehr überschaubar bei mir", sagte Zeidler und ergänzte: "Es lief gut, so wie ich es mir vorgenommen hatte. Ich kann mich nicht beschweren. Ich bin sehr gut zurechtgekommen."
  • Der deutsche Ruder-Doppelvierer der Frauen ist mit einem souveränen Vorlaufsieg sogar direkt ins Finale gefahren. Die Crew Frieda Hämmerling (Kiel), Franziska Kampmann (Waltrop), Carlotta Nwajide (Hannover) und Daniela Schultze (Potsdam) setzte sich souverän mit 1,14 Sekunden Vorsprung gegen die Niederlande und Großbritannien durch.
  • Der Doppelvierer der Männer hingegen landete mit Max Appel (Magdeburg), Hans Gruhne (Potsdam), Tim Ole Naske (Hamburg) und Karl Schulze (Berlin) nur auf Rang vier und hatte im Vorlauf auf die siegreichen Polen 10,86 Sekunden Rückstand. Damit muss das Boot in den Hoffnungslauf.
05:54 Uhr

Überraschende Frage aus Russland bringt Kuntz zum Schmunzeln

Mit dieser Frage hatte Stefan Kuntz auf der Pressekonferenz wohl nicht gerechnet. Entsprechend groß war das Gelächter bei dem DFB-Trainer und den anwesenden Journalisten. "Herr Kuntz, unsere Presse schreibt in den letzten Tagen, dass Sie nach den Olympischen Spielen nach Russland kommen werden, um mit unserer Nationalmannschaft zu arbeiten - also ist das wirklich so?", wollte ein russischer Journalist nach der 2:4-Niederlage der deutschen Olympia-Fußballer gegen Brasilien wissen und schob hinterher: "Wir warten auf Sie."

  • Nach kurzer Bedenkzeit dementierte der 58-jährige Saarländer das Gerücht zumindest nicht. Er wolle nach den Olympischen Spielen in Japan erst einmal alles in Ruhe sacken lassen. "Dann erzähle ich Ihnen auch danach, ob das, was Sie sagen, stimmt", antwortete Kuntz schmunzelnd.
  • Zunächst liegt die Konzentration aber auf den nächsten zwei Gruppenspielen. Am Sonntag spielt die DFB-Auswahl gegen Saudi-Arabien, drei Tage später gegen die Elfenbeinküste.
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