Freitag, 23. Oktober 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Till Erdenberger
21:38 Uhr

Nach Corona-Eklat: Ex-Bayern-Profi hat neuen Job

Der frühere Bundesliga-Profi Valerien Ismael wird neuer Trainer des englischen Fußball-Zweitligisten FC Barnsley. Wie der Verein am Freitag bekannt gab, unterschrieb der 45-Jährige einen Dreijahresvertrag. Ismael folgt damit auf den Österreicher Gerhard Struber.

"Ich freue mich auf die neue Position und die Herausforderungen, die sie mit sich bringt und ich kann es kaum abwarten, das Team, den Trainerstab und jeden, der beim Verein arbeitet, kennenzulernen. Natürlich auch die Fans, damit wir gemeinsam loslegen können", wird Ismael in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Der Ex-Bayern-Spieler hatte zuletzt den österreichischen Erstligisten Linzer ASK als Spitzenreiter in die Meisterrunde geführt, hatte trotz eines Verbotes während der Corona-Pause jedoch ein Mannschaftstraining durchgeführt. Nach vier Punkten Abzug und einer schwachen Meisterrunde war das Team auf Rang vier abgerutscht und Ismael im Juli entlassen worden.

21:15 Uhr

Auf einmal alle positiv: Corona-Chaos in Heidenheim

Heidenheims Trainer Frank Schmidt. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Trainer Frank Schmidt weiß noch nicht, ob er am Sonntag zur Arbeit darf.

(Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild)

Die Verwirrung um die Corona-Tests beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim hat die nächste Stufe erreicht. Nachdem fünf Personen des FCH zunächst positiv getestet worden waren, sind ihre Ergebnisse nach einem erneuten Test negativ, wie der Klub mitteilte. Ein am Vortag von einem anderen Labor durchgeführter Test hatte dieselben Personen noch als positiv ausgewiesen, "was nach aktueller Faktenlage auf falsche Labor-Testergebnisse schließen lässt".

Ob das Heimspiel der Heidenheimer am Sonntag gegen den VfL Osnabrück stattfinden kann, ist noch offen. Der FCH steht diesbezüglich mit den lokalen Behörden in Kontakt. Am Samstagvormittag wird die Mannschaft erneut vom Klinikum Heidenheim getestet. "Im Anschluss soll die Mannschaft dann den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können, um das Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am Sonntag wie geplant zu absolvieren."

20:56 Uhr

DFB-Frauen spielen nicht, jubeln aber trotzdem

Die deutschen Fußballerinnen haben am Freitag ohne eigenes Zutun vorzeitig das Ticket für die EM 2022 in England gelöst. Da Verfolger Irland in der Ukraine am Abend 0:1 (0:1) verlor, ist der Rekordeuropameister als Tabellenführer der Qualifikationsgruppe I mit fünf Punkten Vorsprung nicht mehr einzuholen.

"Wir freuen uns sehr über die vorzeitige EM-Qualifikation. Es bleibt dennoch unser Ziel, auch noch die letzten beiden Spiele in diesem Wettbewerb gegen Griechenland und Irland zu gewinnen. Wir wollen die EM-Qualifikation ohne Punktverlust zu Ende führen", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

19:23 Uhr

Skurrile Bilder in Zeiten von Corona: Rennes droht Ärger

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Kein Abstand, keine Masken: In Rennes ging es zu wie auf der Ehrentribüne des FC Bayern.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Nach dem aufsehenerregenden Champions-League-Spiel zwischen Stade Rennes und FK Krasnodar (1:1) drohen dem französischen Fußball-Erstligisten Konsequenzen. Die Uefa kündigte wegen Verstößen gegen die Corona-Richtlinien die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens gegen Rennes an.

Bei der Königsklassen-Premiere der Franzosen am Dienstag waren 5000 Zuschauer zugelassen. Diese hielten sich aber nicht an die behördlichen Vorschriften. Unter anderem war klar zu erkennen, dass die Fans den vorgeschriebenen Mindestabstand missachteten. Zudem trugen viele Zuschauer den Mund-Nasen-Schutz nicht wie vorgeschrieben.

Der Fall wird von der Disziplinarkommission der UEFA bei ihrer Sitzung am 10. November behandelt.

18:16 Uhr

... und plötzlich brennt das Auto

Auf einer neuen Strecke wie in Portugal ist für die F1-Teams jede Sekunde auf der Strecke kostbar. Jede Trainingsunterbrechung wiegt schwer. Noch ärgerlicher ist es für Alpha Tauri, denn der lichterloh brennende Bolide von Pierre Gasly löst die Zwangspause aus.

17:41 Uhr

Fast alle negativ: Werder meldet sich spielfähig

Die Tribünen im Weserstadion sind leer. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild

In Bremen kann am Sonntag gespielt werden.

(Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild)

Das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim kann am Sonntagabend wie geplant stattfinden. Nachdem zwei Werder-Profis am Vortrag in eine 14-tägige Quarantäne geschickt worden waren, ergaben neues Tests bei Spielern und Trainern des Bremer Fußball-Bundesligisten keinen weiteren positiven Corona-Befund.

"Die Spieler sind gerade auf dem Trainingsgelände. Das Spiel ist nicht gefährdet", sagte Sportchef Frank Baumann. "Trotzdem haben wir alle mitbekommen, dass die Einschläge in den letzten Tagen immer näher gekommen sind."

Ein Werder-Spieler war zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Mannschaftskollege, der mit ihm das Hotelzimmer teilt, wurde trotz eines negativen Testergebnisses als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft und musste sich ebenfalls in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben.

14:53 Uhr

Jetzt live: Wird Vettel im 2. Freien Training schneller?

Neues Land, unbekannte Strecke: Die Formel 1 gastiert erstmals seit 24 Jahren wieder in Portugal. In Portimao kämpft Lewis Hamilton um den Siegrekord von Michael Schumacher, Sebastian Vettel womöglich wieder mit seinem Ferrari.

15:23 Uhr

3. Liga: Drei Corona-Fälle sorgen für Spielabsage

Nach drei positiven Corona-Tests beim Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München ist das eigentlich für Freitagabend angesetzte Punktspiel beim FSV Zwickau abgesagt worden. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, geschah dies auf offiziellen Antrag der Münchner. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt sowie im Einvernehmen mit dem FSV Zwickau getroffen worden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Nach den drei Corona-Fällen befinden sich seit Freitag 18 Spieler von Türkgücü sowie Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs in Quarantäne, darunter der komplette Spieltagskader der Münchner für die Partie in Zwickau. Es ist die dritte Spielabsage in der laufenden Saison der 3. Liga.

15:03 Uhr

Etappe fast halbiert: Chaos-Tag beim Giro

Chaos-Tag beim Giro d'Italia: Nach einem Protest der Fahrer ist die 19. Etappe am Freitag stark verkürzt worden. Angesichts der äußerst widrigen Wetterbedingungen und Sorgen um die Gesundheit in der sich verschärfenden Corona-Lage entschieden die Organisatoren, das ursprünglich 258 km lange Teilstück mit Start in Morbegno auf 124 km zu reduzieren. Nach längerer Unklarheit legten die Veranstalter Abbiategrasso als neuen Startort fest, das Rennen wurde um 14.30 Uhr wieder aufgenommen.

Die Etappe war nach acht Kilometern zunächst neutralisiert worden. Die Fahrer kehrten in die Teambusse zurück und wurden nach Abbiategrasso gefahren. Erst am Vortag hatten die Radprofis die extrem fordernde Königsetappe über das verschneite Stilfser Joch bewältigt.

14:04 Uhr

Staatsanwälte fordern Haftstrafe für Ex-Bundesliga-Profi

Real Madrids Stürmer Luka Jovic droht in seiner Heimat Serbien wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen Corona-Regeln eine Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft habe Anklage gegen den früheren Bundesliga-Profi erhoben und sechs Monate Gefängnis gefordert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tanjug am Donnerstagabend. Nach serbischem Recht muss das Gericht nun über die Annahme der Anklage gegen den 22-jährigen Fußballer entscheiden. Der ehemalige Stürmer von Eintracht Frankfurt war im März nach der coronabedingten Unterbrechung des Spielbetriebs in Spanien nach Serbien geflogen, wo er sich für zwei Wochen in eine häusliche Quarantäne begeben sollte. Medienberichten zufolge soll der Nationalspieler aber in der Hauptstadt Belgrad feiern gegangen sein. Jovic hatte hingegen von einem Gang zur Apotheke gesprochen. Jovic hatte sich damals für sein Verhalten gerechtfertigt und entschuldigt. Der staatliche Sender RTS berichtete, Jovic habe die Möglichkeit gehabt, eine Geldbuße von umgerechnet knapp 30 000 Euro zu zahlen. Er habe diese Option aber nicht wahrgenommen.

13:06 Uhr

FC Union und Gesundheitsamt ziehen Unmut des Berliner Senats auf sich

Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat die Entscheidung zur Zulassung von rund 4500 Zuschauern beim Heimspiel des 1. FC Union gegen den SC Freiburg als "falsches Signal" bezeichnet. Man habe sich "eine andere Lösung gewünscht", teilte ein Sprecher mit. "Die Entscheidung darüber liegt aber bei der DFL, den Vereinen und den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern der Bezirke (im aktuellen Fall Treptow-Köpenick). Von der Innen- und Sportverwaltungsseite haben wir da keine Handhabe", hieß es weiter. Am Donnerstag hatte das lokale Gesundheitsamt trotz stark steigender Infektionszahlen in der Hauptstadt dem Hygienekonzept der Unioner für die Begegnung am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) zugestimmt. Allerdings sind Fangesänge und Sprechchöre auf den Tribünen für die Fans untersagt. So sieht es die Berliner Infektionsschutzverordnung vor. Zudem wurde die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Stadion weiter verschärft. Bereits am Donnerstag hatte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) die Fußballfans dazu aufgerufen, möglichst auf einen Stadionbesuch zu verzichten.

12:32 Uhr

Michael Jordan eröffnet zweites Krankenhaus

Basketball-Legende Michael Jordan hat in Charlotte/North Carolina eine zweite Klinik eröffnet. Der Besitzer der Charlotte Hornets aus der Profiliga NBA machte dies durch eine großzügige Spende möglich. Jordan zahlte sieben Millionen Dollar für zwei Krankenhäuser, das erste war vor einem Jahr in der Stadt eingeweiht worden.

In den beiden Kliniken sollen in erster Linie unversicherte oder unterversicherte Bürger behandelt werden. Ungerechtigkeiten in der Behandlung, die sich durch Corona verstärkt haben, sollen dort bekämpft werden. Das gaben die Hornets bekannt. Im ersten Krankenhaus wurden bislang mehr als 3350 Patienten behandelt, darunter waren 450 Kinder. "Als wir im vergangenen Herbst die Eröffnung der ersten Klinik gefeiert haben, konnte niemand ahnen, dass wir nur fünf Monate später vor einer Pandemie stehen würden", sagte Jordan: "Ich bin so stolz auf die positiven Effekte, die unsere Klinik bisher auf die Gemeinde hatte, insbesondere während Corona."

11:38 Uhr

WM-Bewerbung soll neuen Hype auslösen

Siegfried Dietrich, Vorsitzender des DFB-Ausschusses der Frauen-Bundesligen, setzt große Hoffnungen in eine erfolgreiche Bewerbung für die Frauenfußball-WM 2027 mit Deutschland als Co-Gastgeber. "Ein neuer Hype um unseren Sport wäre das, was wir jetzt brauchen", sagte der Sportdirektor der Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt.

Am Montag hatte der Deutsche Fußball-Bund die gemeinsame WM-Bewerbung mit den Niederlanden und Belgien verkündet. Dietrich glaubt an eine weitreichende Sogwirkung: "Gerade jetzt, wo in vielen Ländern Europas in den Lizenzvereinen Männer- und Frauenfußball unter einem Dach die Zukunft ist, würde die WM schon ab dem Zeitpunkt der Vergabe einen Schub auslösen, der sich nachhaltig auf die Entwicklung der Frauenprofiligen und natürlich für die Zukunft des Mädchenfußballs auswirken würde."

11:15 Uhr

NHL sagt All-Star-Wochenende ab

Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL hat sowohl das All-Star-Wochenende als auch das sogenannte Winter-Classic-Spiel im Freien für das kommende Jahr gestrichen. Wie die Liga mitteilte, wurden beide Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie verschoben. Das Freiluftspiel zwischen den Minnesota Wild und St. Louis Blues sollte am 1. Januar 2021 in Minneapolis die Saison eröffnen, das All-Star-Wochenende Ende Januar in Sunrise (Florida) steigen.

Die Liga betonte im Rahmen der Absage, dass sie weiterhin an dem Ziel festhält, am oder rund um den 1. Januar in die neue Saison zu starten, die regulär 82 Saisonspiele für alle Teams sowie Playoffs mit 16 Mannschaften umfassen soll. Die NHL hatte ihre vorige Saison nach einer fast fünfmonatigen Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie im August und September in zwei sogenannten abgeschotteten Blasen in den kanadischen Metropolen Edmonton und Toronto ohne Zuschauer zu Ende gebracht.

09:40 Uhr

Für Deutschlands Schnellste ist Chemnitz das neue Florida

Deutschlands Topsprinterin Gina Lückenkemper absolviert ihre Vorbereitung auf die Olympiasaison bis auf Weiteres in Chemnitz. Ihr Plan, ab Montag in die USA zu reisen, um bei Coach Lance Brauman in Florida zu trainieren, zerschlug sich durch die Corona-Pandemie. Das bestätigte Lückenkemper, EM-Zweite von 2018, der "Süddeutschen Zeitung" und dem Sportradio 360. In Chemnitz trainiert die 23-Jährige mit Rebekka Haase und Jörg Möckel, seit Februar ist sie wegen der Reisebeschränkungen wieder in Deutschland. "Sobald es mir möglich ist, möchte ich auch wieder in die USA gehen, wann das sein wird, weiß ich aber nicht", sagte Lückenkemper.

08:45 Uhr

Verwirrung beim FC Bayern: Gnabry doch nicht Corona-infiziert?

Am Dienstag wurde bekannt, dass Serge Gnabry positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Am Mittwoch wurde die Mannschaft des FC Bayern erneut getestet, damit das Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid stattinden kann. Und am Donnerstag soll ein erneuter Corona-Test bei Gnabry offenbar negativ ausgefallen sein. Das berichtet die "Bild". Allerdings: Selbst wenn die erste Diagnose fehlerhaft gewesen sein sollte, müsste der 25-Jährige pausieren. Denn, so heißt es den Münchner Behörden zufolge: "Sobald dem RGU (Referat für Gesundheit und Umwelt; d. Red.) ein positiver PCR-Test gemeldet wird, muss die betreffende Person für zehn Tage ab Testergebnis in Absonderung, auch weitere negative Tests heben diese Absonderung nicht auf." Die Quarantäne würde also bleiben.

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08:13 Uhr

NBA verlegt Talente-Ziehung ins Internet

Die Basketball-Profiliga NBA wird den Draft, die Auswahl der besten Nachwuchstalente, in diesem Jahr virtuell abhalten. Das gaben die Liga sowie der übertragende Sender ESPN bekannt. Demnach werden NBA-Chef Adam Silver und sein Vertreter Mark Tatum am 18. November in den ESPN-Studios in Connecticut die Namen der ausgewählten Spieler verlesen. Diese werden nicht wie üblich an einem Ort versammelt sein, sondern von zu Hause zugeschaltet. Ähnlich verfuhren in diesem Jahr bereits die anderen großen Sportligen in den USA wie die NHL, NFL und MLB.

Ursprünglich sollte der NBA-Draft wie gewohnt im Juni stattfinden, wegen der Corona-Pandemie und der damals ungewissen Fortsetzung der unterbrochenen NBA-Saison war er verschoben worden. Der Draft ist die jährlich stattfindende, größte Talentebörse in den nordamerikanischen Profiligen, bei dem in der Regel die schwächsten Teams des Vorjahres als erste die verheißungsvollsten Talente auswählen dürfen.

07:44 Uhr

Der Torwart Oliver Kahn wäre kein guter Chef

Der designierte Bayern-Boss Oliver Kahn sieht in seiner Funktionärsrolle einen anderen Führungsstil gefragt als früher auf dem Platz. "Man braucht viel mehr Geduld, muss Ziele korrigieren, anpassen, flexibel bleiben, und versuchen, andere Wege zu gehen", sagte der ehemalige Kapitän des deutschen Rekordmeisters und der Nationalmannschaft dem Magazin "GQ".

In einer Fußball-Mannschaft könne es "auch mal rustikal zugehen. Und da wird sich die Meinung gesagt, und dann geht's auf dem Platz richtig zur Sache. Damit wäre ich vorsichtig in der heutigen Unternehmenswelt", betonte Kahn. Diese erfordere "Empathie, Einfühlungsvermögen in Menschen und viel Zeit, um zuzuhören", ergänzte der 51-Jährige, der den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei den Münchnern Ende 2021 von Karl-Heinz Rummenigge übernehmen soll. Aktuell ist er einfaches Vorstandsmitglied. Als Profi habe er "einiges" für seine heutige Rolle gelernt, meinte Kahn, "vor allem, mit schwierigen Spielern und mit Konflikten umzugehen. Vieles davon konnte ich in der Unternehmerwelt auch nutzen, anderes hat überhaupt nicht funktioniert."

07:17 Uhr

Rafael Nadal geht seiner Lieblingssport schon wieder fremd

Tennisstar Rafael Nadal geht wieder fremd: Der 20-malige Grand-Slam-Champion tritt auf seiner Heimatinsel Mallorca erneut bei einem Golfturnier gegen Profis an. Das berichtet die Zeitung Diario de Mallorca. Bei der Meisterschaft der Balearen sind neben Nadal 36 weitere Amateure am Start, der frischgekürte French-Open-Sieger will mit seinem Handicap von 0,3 die 23 Profis zumindest ärgern.

Das ist Nadal auf Mallorca schon mehrfach gelungen. Während der Corona-Pause im Sommer nahm er ebenfalls an einem Turnier teil - und verpasste den Sieg nur knapp. Auf der Finalrunde lag Nadal zeitweise in Führung, am Ende reichte es zu Platz vier. Nach seinem Ausflug zum Golf konzentriert sich der Spanier wieder auf seinen Hauptberuf: Beim Hallen-Masters in Paris (ab 2. November) kehrt er in die Stadt seiner 13 Roland-Garros-Erfolge zurück. Zum Saisonabschluss wartet das ATP-Finalturnier in London (ab 15. November).

05:53 Uhr

Schlechter Witz über "Covid-19-Opfer": Nationaltrainer entschuldigt sich

Der italienische Fußball-Nationaltrainer Roberto Mancini hat sich nach einem Fehltritt bei Instagram entschuldigt. Mancini hatte im sozialen Medium einen Cartoon zum Thema Corona veröffentlicht und damit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. "Ich hatte nicht die Absicht, respektlos gegenüber Patienten und Opfern von Covid-19 zu sein. Wenn dieser Eindruck entstanden ist, entschuldige ich mich", schrieb Mancini bei Twitter. Das Bild zeigte eine Krankenschwester, die ihren Patienten fragte: "Wissen sie, warum sie krank geworden sind?" Der Patient antwortete: "Durch das Anschauen der Nachrichten." In Italien sind bislang fast 39.000 Menschen an und mit Corona gestorben.