Freitag, 24. Juli 2020Der Sport-Tag

23:16 Uhr

Neuzugang für Liverpool? Klopp schwärmt von Thiago

Meistertrainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat Thiago als tollen Spieler bezeichnet, aber gleichzeitig auf den laufenden Vertrag des Spaniers beim FC Bayern München verwiesen. Medienberichten zufolge soll Fußballprofi Thiago auf der Wunschliste des neuen englischen Meisters stehen. "Ich habe keine Ahnung, wer nächstes Jahr für mich spielt", sagte Klopp dem TV-Sender Sky. "Wir werden das sehen, es gibt dazu im Moment nichts zu sagen", meinte der 54-Jährige. "Thiago Alcantara ist ein toller Spieler, aber ein Spieler von Bayern München. Es gibt dazu nichts zu sagen - das habe ich jetzt mit viel zu vielen Worten getan", meinte Klopp. Der FC Bayern war bezüglich Thiago nach eigener Aussage am Tag zuvor noch von keinem möglichen neuen Verein kontaktiert worden. "Bis dato hat uns noch kein Klub kontaktiert", sagte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag. Ihm sei noch nicht bekannt, ob "Thiago mit diesem möglichen neuen Klub seine Dinge schon geregelt hat". Für einen Wechsel müsste Liverpool eine Ablöse zahlen, denn der 29-jährige Thiago steht bei den Münchnern noch bis zum Sommer 2021 unter Vertrag. Rummenigge zufolge will der Mittelfeldspieler "zum Abschluss seiner Karriere gerne was Neues machen".

22:38 Uhr

Hertha? Leipzig? Calhanoglu kehrt wohl in die Bundesliga zurück

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(Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto)

Beim AC Mailand ist Ex-Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu offenbar nicht mehr glücklich. Obwohl der türkische Nationalspieler seit der Corona-Pause in neun Spielen vier Tore schoss und sieben vorbereitete. Doch der 26-Jährige will weg - zurück nach Deutschland.

  • Die "Gazzetta dello Sport" berichtet, dass Calhanoglu gleich zwei Interessenten hat: Hertha BSC und RB Leipzig.
  • Für 25 Millionen Euro war er 2017 zum AC Mailand gewechselt, es ist nicht klar, wie viel Ablöse der Klub haben möchte.
  • Vor seinem Transfer nach Mailand hatte Calhanoglu beim Hamburger SV und bei Bayer Leverkusen gespielt.
22:12 Uhr

Ablösefrei zu Inter? Bereitet Messi tatsächlich seinen Abgang vor?

Das eigentlich Unvorstellbare nimmt womöglich Gestalt an: Die Zeit von Superstar Lionel Messi beim FC Barcelona läuft ab. Das zumindest behauptet die italienische Rundfunkanstalt "RAI". Angeblich wird Berater und Vater Jorge Messi im August nach Mailand ziehen, um a) Steuervorteile zu genießen und b) den Wechsel seines Sohnes Lionel zu Inter Mailand in die Wege zu leiten. Es soll um einen Vertrag zur Saison 2021/22 gehen. Messis Vertrag bei Barca läuft noch bis 2021. Wir würden das Gerücht mal eher in die Kategorie "ganz nett, aber nicht besonders realistisch" einordnen.

21:41 Uhr

"Stiche ins Herz" durch Verletzungen: Bender denkt an Konsequenzen

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Geht's da zum Karriereende?

(Foto: imago images/Revierfoto)

Lars Bender beschäftigt sich nach zahlreichen Verletzungen offenbar mit einem Karriereende in absehbarer Zeit. "Durch Verletzungen entstehen Stiche ins Herz. Da ist auch die ein oder andere Narbe entstanden oder aufgerissen worden", sagte der 31-Jährige in einem Video-Pressegespräch: "Natürlich macht man sich da Gedanken über gewisse Konsequenzen." Auf die Frage, ob die folgende Saison angesichts seines auslaufenden Vertrages im Sommer 2021 seine letzte sein könnte, antwortete Bender: "Es gibt Gedanken in viele Richtungen, aber darauf möchte ich nicht näher eingehen. Das ist ein ständiger Prozess, aber dafür ist im Moment kein Platz." In der vergangenen Saison verpasste der 19-malige Nationalspieler wegen diverser kleiner Muskelverletzungen sowie vor allem einer hartnäckigen Blessur am Sprunggelenk insgesamt 20 Spiele. "Es hat mich schon wieder erwischt. Das hat einiges in mir verursacht und ausgelöst", erklärte der Bayer-Kapitän nun. Grundsätzlich sei er aber noch voll motiviert, nicht zuletzt mit Blick auf das Final-Turnier der Europa League im August in Nordrhein-Westfalen.

21:13 Uhr

Geld-Verzicht für Fan-Liebe: Spielekandidat verweigert Aussage

Noch knapp zwei Wochen nach der Quizshow-Sendung "Gefragt - gejagt" sorgt ein eingefleischter Fußballfan von Borussia Mönchengladbach für Trubel im Internet. Der Mann hatte lieber auf Geld verzichtet, als den Namen des 1. FC Köln auszusprechen.

  • ARD-Moderator Alexander Bommes hatte den Kandidaten Claus Blümel in der Schnellraterunde gefragt: "Welcher Verein wurde in der Saison 2018/2019 Zweitliga-Meister?" Statt die richtige Antwort zu geben, sagte Blümel nur: "Nee, das sprech ich nicht aus!"
  • Die Sendung war der ARD zufolge am 13. Juli im Ersten ausgestrahlt worden. Auf die spätere Nachfrage von Bommes, warum er den Namen des FC nicht aussprechen wollte, sagte Blümel nur: "Im Leben nicht, nicht als Mönchengladbacher" - und "für kein Geld der Welt!" Bommes, der auch die ARD-"Sportschau" moderiert, sagte nur: "Sehr geil."
  • Im Netz wird der Gladbach-Fan gefeiert. "Gibt Wichtigeres als Geld", "Ehrenmann" und "Wenn es wieder Zuschauer gibt an Spieltagen, wird dieser Mann sehr viel Freibier trinken ...", antworteten Twitter-Nutzer unter einem Video mit der Szene aus der Sendung.
20:34 Uhr

Die Schlagzeilen des Tages

20:09 Uhr

Überbewertet? Schlagfertiger Kroos kontert Fan-Kritik

Seit Mittwoch ist Toni Kroos erneut Spanischer Meister. Sein Klub Real Madrid erinnerte daran mit einem Post bei Twitter, auf dem der deutsche Nationalspieler sowie seine Mittelfeld-Kollegen Luka Modric und Casemiro zu sehen sind.

  • Ein Fan hatte keinen Spaß daran und twitterte: "Kroos ist so überbewertet ..."
  • Das ließ der nicht auf sich sitzen und konterte: "Ja, aber sag es keinem."
  • Auch wenn der eine User ihn nicht mag, hat Kroos die Unterstützung Tausender anderer sicher. Der Tweet hat knapp 14.000 Likes und wurde fast 4000 Mal geteilt.
19:03 Uhr

Vettel spricht über seine Pläne nach dem F1-Abschied

Nico Rosberg, Timo Glock und Nico Hülkenberg sind nicht nur allesamt ehemalige Formel-1-Piloten und Weggefährten von Sebastian Vettel - sondern auch als Experten zur Königsklasse bei RTL im Einsatz. Für den einzig verbliebenen Deutschen in der F1 ist das allerdings keine Option nach der aktiven Karriere: "Ich sehe mich nicht als TV-Experte", erzählte er Sky. "Ich rede gern, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich da gut aufgehoben wäre." Der 33-Jährige gilt als gern gesehener Gesprächspartner, seine Antworten sind bisweilen berühmt-berüchtigt. Aber er habe es lieber, Fragen zu beantworten, statt sie selbst zu stellen.

Und ohnehin wisse er noch gar nicht, wann er nach dem Beiseitelegen des Lenkrades überhaupt Zeit für die Formel 1 haben könnte: "Ich habe eine lange To-do-Liste. Ich hatte ja neben der Formel 1 für nichts Zeit, daher wird die Liste immer länger." Und mit drei Kindern werde es auch "nicht einfacher, die Liste abzuarbeiten".

18:52 Uhr

Corona-Chaos in Spanien: 16 positive Tests bei Fuenlabrada

Corona-Ausbruch beim spanischen Fußball-Zweitligisten CF Fuenlabrada: Nach der kurzfristigen Verlegung der Partie gegen Deportivo La Coruna am Montag wegen sieben Coronafällen hat der Klub in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bekannt gegeben, das mittlerweile 16 Teammitglieder positiv auf das Virus getestet worden sind. Fuenlabrada teilte außerdem mit, dass ein Spieler vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurde, weil er sich "unwohl" gefühlt hat. Gegner Deportivo, spanischer Meister von 2000, war nach der Absage des Spiels erstmals seit 1974 in die dritte Liga abgestiegen, weil die besser postierte Konkurrenz ihre Partien gewann. Das Spiel in La Coruna war als einziges des letzten Spieltags abgesagt worden und soll laut der Liga nachgeholt werden. La Corunas Präsident Fernando Vidal sprach am Dienstag von einem "schwerwiegenden Fehler des Verbands und der Liga" und kündigte rechtliche Schritte gegen den Abstieg an. Fuenlabrada kämpft noch um die Qualifikation für die Aufstiegs-Play-offs in die Primera Division, derzeit befindet sich die Mannschaft in einem Hotel in La Coruna.

17:35 Uhr

Klopp schimpft über "Arroganz"-Aussage Lampards

Liverpools Trainer Jürgen Klopp hat Chelsea-Coach Frank Lampard für dessen Aussagen nach dem Premier-League-Duell kritisiert. "Wir sind nicht arrogant", stellte Klopp klar.

  • Lampard hatte nach der 3:5-Niederlage seines Teams in Anfield gesagt, Liverpool solle nach dem Gewinn der Meisterschaft "nicht zu arrogant" werden.
  • "In der (Spiel-)Situation kann man sagen, was man will, das ist pure Emotion", so Klopp. "Aber er muss lernen, dass es nicht okay ist, so etwas nach Abpfiff des Spiels zu sagen. Wenn abgepfiffen wurde, muss man das Buch als echter Sportsmann zuklappen. Das hat er nicht gemacht. Und das ist, ehrlich gesagt, etwas, das mir nicht gefällt."
  • Lampard und Klopp hatten sich während der Partie nach einem Foul von Mateo Kovacic an Sadio Mané ein hitziges Wortgefecht an der Seitenlinie geliefert.
  • Lampard entschuldigte sich am Freitag zumindest teilweise dafür. "Ich bereue die Worte, die ich gewählt habe", sagte der Chelsea-Coach. "Eins muss ich klarstellen. In einigen Berichten hieß es, ich sei sauer darüber, wie die Liverpool-Spieler gefeiert haben. Im Gegenteil, ich finde, Liverpool sollte nach dieser Saison so viel feiern, wie sie wollen."
17:16 Uhr

Nürburgring-Chef spricht über Hoffnung auf Fans

Die Rückkehr der Formel 1 auf den Nürburgring birgt für die Streckenbetreiber nach eigenen Angaben kein finanzielles Risiko. Mit der Rennserie gebe es "ein sehr faires und partnerschaftliches Konstrukt", sagte Geschäftsführer Mirco Markfort. Der Deal mit der Formel 1 "impliziert für uns keine roten Zahlen", fügte er hinzu.

  • In Folge der finanziellen Turbulenzen am Nürburgring war die Königsklasse des Motorsports in den vergangenen sieben Jahren nicht mehr in der Eifel gefahren.
  • Wegen der Coronavirus-Pandemie bekam die Traditionsstrecke nun eine neue Chance, weil die Rennserie auf der Suche nach weiteren Austragungsorten in Europa war. Das Rennen auf dem Nürburgring soll nun als Großer Preis der Eifel am 11. Oktober gefahren werden. "Die Formel 1 ist ein Stück unserer Identität", sagte Markfort.
  • Die aktuellen Planungen sehen einen WM-Lauf ohne Zuschauer vor. "Momentan gibt die Genehmigungslage nichts anderes her", sagte der Geschäftsführer. Eine Kalkulation mit Zuschauern wäre daher "betriebswirtschaftlich fragwürdig". Es bestehe aber der Wunsch, Fans zuzulassen, wenn sich die Bedingungen in der Corona-Krise ändern.
16:29 Uhr

Ibrahimovic möchte sehr viel Geld für sehr wenig Vertrag

Der gescheiterte Wechsel von Ralf Rangnick zu Traditionsklub AC Mailand und die Vertragsverlängerung von Trainer Stefano Pioli haben die Weichen auf einen Verbleib des Superstars Zlatan Ibrahimovic gestellt. Der 38-Jährige, der eine gute Beziehung zu Pioli hat, hat laut "Tuttosport" Verhandlungen mit Milan über eine einjährige Vertragsverlängerung aufgenommen. Dafür fordert der Stürmer, der im Dezember nach Mailand zurückgekehrt war, ein Jahresgehalt von sechs Millionen Euro, berichtete das Blatt. Sieben Tore in 15 Spielen in der Serie A hat Ibrahimovic bislang geschossen. Sollte das Milan-Management Ibrahimovics Forderung ablehnen, will der Klub seinen Kader mit einem anderen erfahrenen Stürmer verstärken. Im Gespräch ist laut "Tuttosport" der kroatische Vize-Weltmeister Mario Mandzukic (34), der seinen Vertrag bei Al Duhail in Katar vor zwei Wochen aufgelöst hat.

16:04 Uhr

Liverpool-Kapitän Henderson gewinnt Fußballer-Wahl

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Ein Titel mit dem Team, einer allein.

(Foto: imago images/PA Images)

Die britische Fußballpresse hat Jordan Henderson, Kapitän des Meisters FC Liverpool, zu Englands Fußballer des Jahres gewählt. Das gab die Football Writers' Association (FWA) bekannt. Für den 30-Jährigen stimmte demnach mehr als ein Viertel der teilnehmenden Journalisten.

  • Henderson setzte sich vor Kevin De Bruyne (Manchester City) und Marcus Rashford (Manchester United) durch.
  • Mit den Reds hatte der Mittelfeldspieler Ende Juni die erste englische Meisterschaft seit 30 Jahren perfekt gemacht. Am Mittwoch durfte Henderson, für den die Saison aufgrund einer Knieverletzung bereits beendet ist, nach dem 5:3-Sieg gegen den FC Chelsea die Meistertrophäe entgegennehmen.
  • Die Journalisten-Wahl findet in England seit 1948 statt. Im vergangenen Jahr hatten die FWA-Mitglieder Raheem Sterling (Manchester City) zu Englands bestem Fußballer gekürt. Deutsche Preisträger sind Bert Trautmann (1956) und Jürgen Klinsmann (1995).
15:18 Uhr

Verunglückter Zanardi muss wieder auf Intensivstation

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Zanardi geht es wieder schlechter.

(Foto: picture alliance / Jens Büttner/)

Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich: Der mit seinem Handbike verunglückte frühere Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi muss nach italienischen Medienberichten auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Mailand.

  • Der 53-Jährige war erst vor wenigen Tagen in ein Neuro-Rehabilitationszentrum verlegt worden, weil es ihm besser zu gehen schien. Davor hatte er in einem Hospital in Siena in der Toskana gelegen.
  • Wie die Zeitung "Gazzetta dello Sport" unter Berufung auf die Ärzte in der Reha-Klinik Villa Beretta in Costa Masnaga berichtete, sei der Transport heute mit allen nötigen Vorkehrungen für die Gesundheit Zanardis in Angriff genommen worden.
  • Der ehemalige Formel-1-Pilot hatte am 19. Juni bei einem Wettbewerb in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lastwagen kollidiert.
15:01 Uhr

Liga-Aufstockung: DFL lehnt Dynamo-Antrag offenbar ab

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat nach Angaben des "Kicker" den Antrag von Dynamo Dresden auf eine Aufstockung der 2. Bundesliga abgelehnt. Dresden hatte beantragt, dass das DFL-Präsidium auf der nächsten Mitgliederversammlung der Liga Anfang August eine Aufstockung der 2. Bundesliga auf 19 Vereine zur Abstimmung stellt.

  • Heute soll die DFL Dynamo schriftlich mitgeteilt haben, dass der Antrag abgelehnt wurde. Der Verein wollte sich auf Nachfrage nicht äußern.
  • Bereits vor dem Ende der vergangenen Saison hatte Dresden angekündigt, aufgrund des Abstiegs juristische Schritte prüfen zu wollen. Ein entsprechendes Gutachten über die Erfolgsaussichten liegt dem Klub angeblich vor. Dynamo sieht eine Wettbewerbsbenachteiligung, da die Mannschaft aufgrund von mehreren Coronavirus-Fällen zunächst in Quarantäne und dann neun Spiele in 28 Tagen absolvieren musste.
13:44 Uhr

IOC huldigt Nazi-Spielen von 1936 - und kassiert heftige Kritik

So ein Social-Media-Beitrag kann kräftig in die Hose gehen. Etwa der vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC), das gestern an die Olympischen Spiele 1936 in Berlin - die Propagandaspiele des Nationalsozialismus - erinnert. Bei Twitter heißt es zu einem Video: "Das entpuppt sich schon als ziemlicher #ThrowbackThursday"! Berlin 1936 markierte den ersten Olympischen Fackellauf, der das Feuer zum Kessel brachte. Wir können es kaum erwarten, den nächsten in Japan zu sehen. #Strongertogether".

  • Eine Einordnung der Historie fehlt, die Bilder entstammen zum Teil aus einem alten Propagandafilm.
  • Das wirft Kritik auf: "Das ist respektlos gegenüber allen deutschen Juden, die zu dieser Zeit schon unterdrückt wurden!", schreibt eine Userin. Ein weiterer kommentiert: "Ihr habt die Hitlergrüße vergessen."
  • Der mit dem Tweet so gerühmte Fackellauf war Teil der damaligen Inszenierung, die Strecke war vom Propagandaministerium bestimmt worden.
13:07 Uhr

Leipzig war sein letztes Amt: Wolfgang Wolf beendet seine Karriere

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Wolfgang Wolf will nicht mehr Trainer sein.

(Foto: dpa)

Trainer Wolfgang Wolf beendet seine Karriere. "Ich habe im September Geburtstag und gleichzeitig 40. Hochzeitstag", wird der 62-Jährige vom "Sportbuzzer" zitiert. "Jetzt ist es Zeit, der Familie mal was zurückzugeben." Wolf hatte in der vergangenen Saison den 1. FC Lokomotive Leipzig trainiert und hatte mit den Sachsen in den Entscheidungsspielen gegen den SC Verl nur knapp den Aufstieg in die 3. Liga verpasst. "Hätten wir den Aufstieg geschafft", sagte Wolf, "hätte ich noch ein halbes Jahr weitergemacht." Wolf hatte den VfL Wolfsburg zwischen 1998 und 2003 trainiert. "Man kann Wolfsburg nicht aussprechen, ohne Wolf zu sagen", schrieben die Niedersachsen bei Twitter. "Genieß deinen Ruhestand, Wolfgang. Du hast eine Ära beim VfL geprägt." In Deutschland hatte Wolf unter anderem auch den 1. FC Nürnberg, den 1. FC Kaiserslautern und Hansa Rostock trainiert. Seine Trainerkarriere hatte der Ex-Profi bei den Stuttgarter Kickers begonnen.

12:05 Uhr

Fia-Boss Todt: "Wir sind diesem Virus ausgeliefert"

Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband Fia hat den Restart der Formel 1 inmitten der Corona-Pandemie gelobt, allerdings zu anhaltender Vorsicht aufgerufen. "Die gesamte Vorbereitung und der Ablauf während und nach den Rennen war ein großer Erfolg. Aber wir können nicht den Sieg beanspruchen, denn wir sind diesem Virus ausgeliefert, bis wir einen Impfstoff haben", sagte Todt der Nachrichtenagentur AFP. Am 5. Juli wagte die Motorsport-Königsklasse den um knapp vier Monate verspäteten Saisonstart in Spielberg mit einem umfangreichem Hygienekonzept und deutlich reduziertem Personal. Dennoch waren bei jedem der bislang drei Rennen mehr als 4000 Coronatests notwendig.

11:37 Uhr

Box-Experte lästert: "Schmierige, Geld abgreifende Zirkusvorstellung"

Als Großmaul ist Mike Tyson noch immer in der Form seiner besten Tage. Die Zweifel an seinem Comeback nach 15 Jahren Ringpause wischte der einstige Box-Superstar mit ein paar deftigen Sprüchen beiseite. "Ganz einfach, weil ich es kann. Nur, weil man 54 ist, heißt das doch nicht, dass man eine neue Karriere starten muss und das Leben komplett vorbei ist", tönte er, als er vom Promi-Sender TMZ im Auto zugeschaltet zu seinem Showkampf gegen Roy Jones Jr. befragt wurde. Am 12. September steigen die Veteranen wohl in Kalifornien für acht Runden in den Ring und wollen der Welt beweisen, dass sie es noch immer drauf haben. Bei der Vertragsunterzeichnung per Videokonferenz rauchte Tyson angeblich einen Joint. Den Machern des Spektakels geht es wohl eher darum, im Bezahlfernsehen Kasse zu machen. Nicht nur der Kampf soll im TV Millionen einspielen, geplant ist auch eine zehnteilige Doku-Serie rund um die beiden betagten Ex-Champions. "Ihr Comeback ist eine schmierige, Geld abgreifende Zirkusvorstellung", ätzte der Box-Experte Nick Parkinson vom US-Sportsender ESPN.

10:55 Uhr

Zu viel roter Teppich - Eintracht-Legende Stein attackiert Trapp

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Mit Bildern wie diesen ist Uli Stein nicht einverstanden.

(Foto: AP)

Der frühere Nationalkeeper Uli Stein hat die Torhüter-Debatte bei Eintracht Frankfurt angeheizt und Kevin Trapp kritisiert. "Trapp ist in der vergangenen Saison unter den Erwartungen geblieben. Ich habe schon damals, als er kam, gesagt: Wenn er sich weniger auf den roten Teppich konzentriert, dafür mehr auf seinen Job, ist er ein Guter", sagte der 65 Jahre alte Stein in der "Bild"-Zeitung. "Aber ich habe das Gefühl, dass bei ihm andere Dinge im Vordergrund stehen." Wegen der schwierigen Marktlage hatte Frankfurts Aufsichtsrat Wolfgang Steubing zuletzt einen Verkauf von Leistungsträgern wie Trapp nicht ausgeschlossen. Trapp war 2019 von Paris Saint-Germain nach Frankfurt zurückgekehrt. Mit seiner Freundin Izabel Goulart, einem brasilianischen Model, ist er häufiger ein Thema in den Boulevardmedien. "Es ist ihm wohl wichtiger, mit der Freundin auf den Social-Media-Kanälen aktiv zu sein", sagte Stein, der von 1987 bis 1994 bei der Eintracht spielte. Er sprach sich für Trapps Vertreter Frederik Rönnow aus.

09:25 Uhr

Citys Attacke: Guardiola bekommt offenbar Mega-Summe für Transfers

In der Premier League wurde Manchester City vom FC Liverpool deklassiert, vor dem internationalen Sportgerichtshof feierte der Klub von Josep Guardiola dagegen einen großen Sieg. Der Europa-Bann wurde aufgehoben. Der drohende Verkauf von ambitionierten Topspieler abgewendet. Und um nun, in der kommenden Saison wieder voll anzugreifen, bekommt der Coach offenbar einen Freifahrtschein in Sachen Transfers. Wie das Portal "Don Balon" berichtet, darf Guardiola 340 Millionen Euro für Neuzugänge umsetzen, fünf Spieler sollen insgesamt kommen. Namen werden nicht genannt.

08:40 Uhr

Duell um Wunschspieler? Kovac macht ausgerechnet Hertha Konkurrenz

Bei der angestrebten Verpflichtung von Marius Wolf könnte Hertha BSC Konkurrenz durch den einstigen Trainer-Wunschkandidaten Niko Kovac bekommen. Laut eines Berichts der "Bild"-Zeitung soll Kovac den 25-Jährigen zu seinem neuen Klub AS Monaco locken. Demnach habe sich der Coach schon im Umfeld von Wolf umgehört, ob sich der schnelle Außenspieler ein Engagement im Fürstentum vorstellen könne. Kovac hatte Wolf bei Eintracht Frankfurt einst zum Leistungsträger entwickelt, beide gewannen 2018 auch zusammen den DFB-Pokal. Wolf war in der Vorsaison von Borussia Dortmund an die Berliner ausgeliehen und besitzt beim BVB noch einen Vertrag bis 2023. Allerdings gilt er als Wechselkandidat und Hertha hat Interesse, Wolf fest zu verpflichten. Laut verschiedener Medienberichte ist dem Hauptstadtklub die Ablöse zu hoch, deswegen wurde die Kaufoption über 20 Millionen Euro nicht gezogen.

08:11 Uhr

US-Baseballer starten mit Gesten gegen Rassismus in die Saison

In den beiden ersten Partien der um Monate verzögerten MLB haben auch die Baseball-Teams mit Gesten gegen Rassismus protestiert. Die Spieler gingen vor dem Beginn jeweils nahezu geschlossen auf ein Knie und hielten dabei ein langes schwarzes Stoffband. Vor der Niederlage von Titelverteidiger Washington Nationals gegen die New York Yankees standen die Baseball-Profis für die Nationalhymne wieder auf. In Los Angeles beim Duell der Dodgers gegen die San Francisco Giants knieten einige Spieler aus beiden Teams auch während der Hymne in den wegen der Corona-Krise leeren Stadien. Zahlreiche Spieler hatten zudem einen oder zwei Aufnäher auf dem Ärmel. Auf einem stand "Black lives Matter" (Schwarze Leben zählen), auf dem anderen "United for Change" (Vereint für den Wandel). Auf dem Rücken der Wurfhügel war in den Stadien ein abgewandeltes und in schwarz gehaltenes Logo der Liga zu sehen mit der Abkürzung BLM anstelle des üblichen MLB.

07:38 Uhr

Tedi ist weg - Hertha macht den Weg frei für Glamour-Deals

Investor Lars Windhorst bei einer Pressekonferenz. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Freut sich auf neue, glamouröse Deals?

(Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild)

Der Discounter Tedi ist nicht mehr Hauptsponsor von Hertha BSC. Wie der Klub erklärte, hätten sich beide Seiten darauf geeinigt, die ursprünglich bis Sommer 2021 geplante Zusammenarbeit bereits ein Jahr vor Ablauf des Vertrages zu beenden. Das Unternehmen werde jedoch "auch weiterhin partnerschaftlich mit Hertha BSC zusammenarbeiten und gemeinsame Werbemaßnahmen beibehalten." Seit 2018 hatte Hertha das Logo von Tedi auch auf dem Trikot getragen. Offen ist, wer den freien Platz nun übernehmen wird. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass die Berliner um Tesla und Amazon als neue Partner buhlen. Dieser neue Glamour der Weltkonzerne wäre ganz nach dem Geschmack von Investor Lars Windhorst, schrieben die "Berliner Zeitung" und der "Berliner Kurier" vor knapp einer Woche.

07:03 Uhr

Kein Spiel in sieben Monaten: Cruyff legt Traineramt nieder

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Und tschüss!

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Der ehemalige niederländische Nationalspieler Jordi Cruyff ist bei seinem Engagement als Nationaltrainer von Ecuador noch vor seinem ersten Spiel zurückgetreten. Der Sohn der niederländischen Fußball-Ikone Johan Cruyff hatte sein Amt im Januar diesen Jahres angetreten, wegen der Corona-Pandemie fanden seitdem aber keine Länderspiele statt. Über die Gründe des plötzlichen Rücktritts wurde zunächst nichts bekannt. Jordi Cruyff hatte sich in den vergangenen Monaten wegen der Coronakrise in Europa aufgehalten, sollte aber ab dem 17. Juli in Ecuadors Hauptstadt Quito seine Arbeit vor Ort fortsetzen. Doch dazu kam es nicht. Zwei Wochen vor dem 46-Jährigen war in Antonio Cordon auch der Sportdirektor des Verbandes bereits zurückgetreten. Diese offene Planstelle will die FEF erstmal schließen, bevor sie mit der Nachfolgersuche für Cruyff beginnt.

05:58 Uhr

Rummenigge bestätigt: FC Bayern droht Abgang von Alaba

Bislang waren es in erster Linie Gerüchte, nun aber bestätigte Karl-Heinz Rummenigge dann offiziell: David Alaba könnte den FC Bayern im Sommer verlassen. "Fakt ist, dass wir mit Thiago und David Alaba die noch ausstehenden Champions-League-Spiele bis zum Ende bestreiten wollen", erklärte der Vorstandschef während der Vorstellung von Leroy Sané. "Bis dato, muss man sagen, haben wir aber noch keine Lösung gefunden", bestätigte Rummenigge, dass der Österreicher noch keinen neuen Vertrag unterschrieben hat. Dabei habe der Rekordmeister seinen finanziellen Karten mit dem jüngsten Angebot "auf den Tisch gelegt". Nun gehe es für Alaba darum zu entscheiden, was er möchte. Ein Verbleib an der Isar "ist unsere Option Nummer eins", so Rummenigge.

Unseren ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie übrigens hier!